Billy Six


Der journalistische „Wadenbeißer”: Billy Six Billy Six, geboren 1986 in Ost-Berlin, ist gelernter Finanzfachwirt. Von 2004 bis 2011 war er in der Kommunalpolitik seines Brandenburger Heimatortes Neuenhagen engagiert.

Er wurde Vorsitzender der Jungen Union, später auch Gemeinde Vertreter. 

Billy Six ist Journalist und Abenteurer mit großem Schreibtalent und festen politischen Grundsätzen. Für das DEUTSCHLAND-Magazin hat er schon zahlreiche Recherchen im In- und Ausland unternommen.

Der Höhepunkt: Sieben Monate Kriegsberichterstattung aus Syrien. Seine besten Reportagen und Broschüren können Sie auf unserer Homepage  lesen.


 Syrisches Bürgerkriegstagebuch



Billy Six. Junger Journalist und Abenteurer mit großem Schreibtalent und festen politischen Grundsätzen. Für das DEUTSCHLAND-Magazin hat er schon zahlreiche Recherchen im In- und Ausland unternommen.
Der Höhepunkt: Sieben Monate Kriegsberichterstattung aus Syrien. Seine besten Reportagen können Sie an dieser Stelle lesen.


 Syrisches Bürgerkriegstagebuch I:



Kriegsberichterstatter Billy Six hat sich per Anhalter auf den Weg ans Mittelmeer gemacht.
Seine Etappen von Griechenland bis zur türkisch-syrischen Grenze schildert er im angefügten Bericht.


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Syrisches Bürgerkriegstagebuch II:

Selbst der Anführer braucht ein Taxi. Mahmoud Omar Barrakat (42) und sein Schwager Sami (40) sind auf dem Rückweg von Gesprächen in Istanbul. Mit Vertretern der zerstrittenen Exil-Opposition ging es um das eine große Thema: Geld....

 


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Syrisches Bürgerkriegstagebuch III:



Diese Bilder gehen nicht mehr aus dem Kopf: Der bullige Mann am Rechner zieht sein Oberteil in die Höhe … Sprengstoff – um den Unterleib gewickelt! "Was denkst Du über jene, denen nur das Jenseits etwas wert ist?“, fragt er mit kräftiger Stimme...

 


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Syrisches Bürgerkriegstagebuch IV:

Wie die Welt sich doch ändern kann: Vor einem Jahr wedeln Demonstranten auf der Mittelmeerpromenade von Bengasi aus vollem Herzen mit US-Flaggen … Am 11. September 2012 stirbt der amerikanische Botschafter in Libyen bei einem Terrorangriff bewaffneter Fanatiker....

 


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Syrisches Bürgerkriegstagebuch V:

Die Frage war profan und einfach: Wohin wird es führen, wenn die Bevölkerung eines bereits heute dicht besiedelten Landes wie Syrien weiter unbegrenzt wächst? Ahmed Barrakat gehört zu den gebildeten sunnitischen Muslimen im Norden Syriens.

 


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Syrisches Bürgerkriegstagebuch VI:


Es bleibt nicht mal Zeit zum Beten: Wie ein Greifvogel stürzt unvermittelt ein Kampfflugzeug auf Kaff-Rambel nieder. Durch Zufall gerade auf dem Dach eines Hauses, könnte man annehmen, beinahe schon den Piloten sehen zu können. In Bruchteilen von Sekunden schwirren erst die Leuchtraketen nach rechts und links. Und dann ist es passiert: Zwei Bomben fliegen in schrägem wenige Meter über unsere Köpfe hinweg.


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Syrisches Bürgerkriegstagebuch VII:

Während sich das Kriegs geschehen um Maarat an-Numan in Nord-Syrien endlos hinzuziehen scheint, bleibt Zeit, sich grundsätzlichen Fragen zu widmen. In den Weiten des Netzes kursieren allerhand Geschichten darüber, wie sich der gewaltsame Aufstand an der Levante seit 19 Monaten zu behaupten vermag. Selbst Peter Scholl-Latour sagt: "Die „Freiheitskämpfer“ Syriens wären schon längst von der Armee Syriens, sowie der Schabiha, also der Alawiten-Miliz, vernichtet worden, gäbe es nicht die Hilfe aus dem Ausland. (Heise, 16.10.2012)

 

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Syrisches Bürgerkriegstagebuch VIII:

"Halt! Mein Prophet hat zuerst den rechten Schuh angezogen!" Es ist einer jener Momente, an denen Weltbilder aneinander stoßen. Maryamin, ein verstaubtes Dorf südlich von Aleppo. Hier herrscht noch die harte Hand des Patriarchats. Manchmal hört man eine Ehefrau schreien, wenn in den tristen Steinhütten der Gatte umsetzt, was Koran-Sure 4, Vers 34 ihm gebietet: Die "widersetzlichen" Weiber zu "züchtigen". Am Geld kann es nicht liegen: Autos und Fernseher gibt es in Maryamin zur Genüge. Und die neue "Freiheit", sprich die Abwesenheit der Regierung von Baschar al-Assad. Die sunnitisch-islamischen Einwohner dieses Ortes sind darüber glücklich. "Jetzt können wir endlich den wahren Islam umsetzen", sagen sie.

 


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Syrisches Bürgerkriegstagebuch X:


„Takbir“, der Aufruf zum „Allahu Akbar“. Die Menge schreit euphorisch. Idlib-Provinz, Nord-Syrien, am 23. Juni 2013. Blut-Sonntag. Nach einer Ansprache wird dreien am Boden knienden Männern per Messerschnitt der Kopf abgetrennt. Die Täter: Kräftige Krieger mit dichtem Bartwuchs und langem Haar. So hat nach salafistischer Vorstellung auch der Prophet Mohammed ausgesehen. Und gehandelt. Wie die Rädelsführer, mutmaßlich kaukasische Dschihadisten, erklären, hätten die Angeklagten für Regierung und Armee von Präsident Baschar al-Assad gearbeitet, und wären somit nach islamischem Recht zu exekutieren. Einer der zahlreichen, per Mobilkamera mit gefilmten Aufzeichnungen kursiert seit kurzem im Netz.
Enthauptet im Namen des Propheten.


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