An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare September 2018


Liebe Leser,

an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) oder an Die Deutschen Konservativen (info@konservative.de) senden können.


Chemnitz“ – ein lehrreicher „Fall“

   

Von Peter Helmes


Testfall für ein echtes Demokratieverständnis und gegen Meinungsmanipulation
Es ist wohl so und verdichtet sich zu einer nicht mehr zu bezweifelnden Gewißheit:
Mainstreammedien, Gutmensch-Politiker und „politisch korrekt denkende und handelnde Zeitgenossen offensichtlich nur noch reflexartig denken. Der Pawlowsche Reflex heißt:

 

Kritik an den herrschenden Zuständen ist immer rechts!“

Sie entlarven sich selbst: Wer stets die große Moral-Keule schwingt und in stumpf-eindimensionaler Denke die Einwohner des Freistaats unisono in die braune Ecke stellt, überzieht maßlos.
Nicht jeder besorgte Bürger, der die Folgen der Flüchtlingspolitik für seine sächsische Heimat nicht länger hinzunehmen bereit ist und die Politik kritischen Fragen gegenüberstellt, steht am rechten Rand.

 

Schauen wir ´mal zurück:

2015: Die Flüchtlingswelle aus dem Vorderen Orient und (zunächst nur) Nordafrika erreicht das Zentrum Europas und ruft die Gutmenschen aller Nationen auf den Plan. Eine in die Enge getriebene deutsche Bundeskanzlerin verliert den Überblick – oder wollte sie das so? – und läßt die Tore für jedermann öffnen. Österreich, Deutschland, Italien usw. werden von hunderttausenden „Asylsuchenden“ überrannt, und schon flossen Milch und Honig, wurden eilfertig Häuser und Wohnungen für die „Ärmsten“ geräumt – oder wo nicht genügend zur Verfügung, neue gebaut. Der „Sesam-öffne-Dich!“ ins gelobte Land war die Behauptung, Flüchtling zu sein. Es reichte ein Zettel mit dem Zauberwort „Asyl“.

 

Kontrolle fand kaum statt, Zurückweisung schon gar nicht. Jetzt – erst am 1. September 2018, drei Jahre nach der Flut – gesteht die BAMF, daß rund 90 Prozent (oder vielleicht ein paar Prozent mehr) keinen Asylanspruch hätten, wären sie ordentlich geprüft worden. Aber „sie sind jetzt nun mal hier“, sagte die Merkel treuherzig. Inzwischen ist Deutschland ein anderes Land geworden und entfremdet sich immer mehr von den Einheimischen.

 

Ahnungslos, aber politisch korrekt und voller Nächstenliebe

Die Flüchtlingswelle traf Europa unvorbereitet. Politiker, Kirchen, Gewerkschaften, Medien und die ganze Gutmenschgemeinschaft übertrafen sich in guten Worten und Werken, warfen Teddybären, Bonbons und Handküßchen auf Bahnhöfen und Flugplätzen. „Kommt alle zu uns, die Ihr müheselig und beladen seid, wir haben genug für alle!“ Oder deutlicher, um mit der Kanzlerin Worte zu reden: „Wir schaffen das!“  


Seitdem befindet sich das deutsche Volk nicht nur in eine Raute gezwängt, sondern auch in kollektivem Willkommenskultur-Zwang.

 

Längst ist klar, daß wir „es“ eben nicht schaffen. „Es“ – das sind Millionen neuer, fremder Menschen mit fremden Kulturen, oft nicht integrationswillig oder -fähig; „Es“ das sind auch hunderttausende Moslems, die ein christlich geprägtes Land „umkrempeln“.


Und überall kursieren seitdem nationale und europäische Ängste: Können die Regierungen die nationalen Grenzen kontrollieren? Belasten Flüchtlinge die Sozialsysteme zu stark? Steigen durch sie Arbeitslosigkeit und Kriminalitätsraten? Ist die abendländische Kultur mit dem Islam vereinbar? Über all das müßte geredet, auch gestritten werden können. Aber ein solcher Dialog Regierung vs. Volk findet nicht statt, da die Kanzlerin ein „Basta!“ verfügt hat.

 

Aus Wut aber entsteht keine Politik, sie mündet allenfalls in ein Bestrafungs- oder Rachebedürfnis. Dies konnten wir geradezu beispielhaft an den jüngsten Ereignissen in Chemnitz feststellen: die Gutmenschen aller Alt-Parteien, der Kirchen und Gewerkschaften stehen gemeinsam gegen alles, was nicht links ist. Wer es wagte, Partei für die Ermordeten zu ergreifen, wurde sofort als Nazi gebrandmarkt. Regierung, Opposition (außer AfD) und Medien schlugen in die gleiche Kerbe. Es ist das alte Lied:

 

Zur Besonnenheit gemahnt

Wird ein Deutscher von einem Ausländer niedergestochen, mahnen alle diese „gesellschaftlichen Kräfte“ zur Besonnenheit und warnen vor „rechtspopulistischer Hetze“.

Wird ein Ausländer von einem Deutschen auch nur verletzt – erst recht aber nach einem Mord – geht eine allgemeine Empörung durchs Land, und die („zweifelsohne“) „Rechtsradikalen“ sind schuld an der ganzen Misere.

 

Kurz, die moralischen, politischen (und nachfolgend) auch die juristischen Maßstäbe haben sich gewaltig nach links verschoben und sind verzerrt.
Das ganze Theater wird mitleidlos auf dem Rücken der Ermordeten, Verletzten und deren Angehörigen aufgeführt. Von Bedauern, von Trauer und Mitgefühl keine Spur.

Die Menschen haben Angst, nicht vor Fremden, sondern vor sinnloser Gewalt, die leider in letzter Zeit oft zu Opfern geführt hat. Dass die Leute diese Verhaltensweisen nicht tolerieren, und ihren Unmut letztendlich kundtun,  ist nur verständlich. Hätte die Politik darauf reagiert und gehandelt, wäre niemand auf der Straße, auch nicht in Chemnitz…“, schreibt ein Blogger im Internet.


Trauerschweigemarsch

Auch darüber sollten wir gerade nach der Erfahrung von Chemnitz nachdenken: Ein Trauerschweigemarsch bietet sich als einzige angemessene Reaktion auf die Ermordung eines Menschen an.   


Er verläuft (im Normalfalle) zumindest auf Seiten der Veranstalter friedlich, es fallen keine Parolen usw. Und nicht zu übersehen: Die Linken – besonders die Antifa – beißen in den Teppich, wenn sie keinen (im wahrsten Sinne des Wortes) „Angriffspunkt“ finden bzw. herbeireden können, der ihr „Eingreifen“ plausibel machte. Sie stellen sich allenfalls als geistige (oder „tat“-sächliche) Steinewerfer selbst bloß.


Das Problem eingeschleuster linker Hetzer allerdings ist nicht übersehbar.

Wir – die friedlichen Bürger – müssen uns erfolgversprechende Strategien und Taktiken einfallen lassen, dem linken Mob eine „sanfte“, aber deutliche Antwort zu erteilen. Wie diese Strategie aussehen müßte, sollte hier nicht öffentlich dargelegt werden. Erfahrene Fachleute gibt´s jedenfalls.  


Trauerzug von Linken blockiert, Polizei gibt linker Gewalt nach und löst Trauerzug auf

„Ein Polizist tritt auf einen der Versammlungsleiter der AfD-Demo zu und sagt, er müsse die Demonstration jetzt leider beenden.
Er könne nichts dafür, die Anweisung käme von „ganz oben“. Dann bittet er darum, das bitte nicht zu filmen. Doch es ist ein Livestream und tausende Zuschauer haben das mitbekommen. Offizielle Begründung: Zeitüberschreitung. Es ist wohl das erste Mal, dass die Polizei einen Protestzug beendet, weil er zu lange dauert. Da ist es kurz nach 19 Uhr.

 

Vorher hatten linke Gegendemonstranten die Route blockiert, ohne dass die Polizei einschritt. Der Zug kam lange Zeit zum Stehen. Als dann eine Ausweichroute feststand, beendete kurz darauf „ganz oben“ die Demonstration, an der sich mindestens 10.000 Menschen beteiligt hatten...“


Mit der Nichtdurchsetzung des Versammlungsrechts und der Nichträumung der Blockade hat der Staat sein Attribut „Rechtsstaat“ abgelegt und sein Gewaltmonopol selbst abgegeben.


Kann es sein, daß dieser Staat seine Bürger gar nicht erst schützen will?
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Im Folgenden finden Sie einige Beiträge zu diesem Thema, die einen tiefen Einblick in die Gemütslage und Denkweise der Betroffenen eröffnen:

 

 

 

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Bitte um Hilfe! Daniel Zabels mutiger Schritt in die Öffentlichkeit – Jetzt drohen  Rechtsfolgen

Von Peter Helmes
Zabel braucht unsere Unterstützung
Daniel Zabel, ein bisher unbescholtener Justizbeamter entschloß sich, an die Öffentlichkeit zu gehen. Er veröffentlichte kurzerhand den gesamten Text des Haftbefehls, um deutlich zu machen, wer bei dem Chemnitzer Massaker die Täter, und wer die Opfer waren

Ihm war dabei vollkommen bewußt, daß er damit den Verlust seines Arbeitsplatzes und evtl. ein juristisches Nachspiel riskierte. Inzwischen ist er vom Amt suspendiert.
Sein Mut, der schließlich der Aufklärung der Bürger über Meinungsmanipulationen diente, verdient Respekt – allen juristischen Bedenken zum Trotz.
Mit einer kleinen Spende kann hier jeder Daniel Zabel bei seinem Prozeß und den Folgen helfen:
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Das hierfür eingerichtete Anderkonto (Hannig) bei der Volksbank Pirna lautet:
Anderkonto Rechtsanwalt
Frank Hannig,
Volksbank Pirna eG
IBAN: DE27 8506 0000 1010 7044 07 --- BIC: GENODEF1PR2 (
Zweck: Unterstützung Zabel)
(Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an seinen Verteidiger Rechtsanwalt Hannig; Hannig. Rechtsanwälte / Lockwitztalstraße 20 / 01259 Dresden, hannig@hannig-rechtsanwaelte.de / Telefon: 0351-481870)
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Ich bitte Sie herzlich um Hilfe und danke im Voraus für Ihre Bereitschaft.

Ihr Peter Helmes

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Volksverhetzung! Anwalt zeigt Augstein an: „Auch für Journalisten gelten Gesetze“ 

Von Peter Helmes

Ein Geschenk der Götter: „Rechtsradikale“ lenken ab von der Tat und den Tätern!  Darf ich erinnern: Unschuldige (deutsche) Bürger wurden von  „ausländischen Gästen“ offenbar grundlos niedergemetzelt, zwei starben an den Folgen (Mediendeutsch: „sind verstorben“).

Zumindest einer der Täter war der Polizei einschlägig bekannt. Er soll bereits seine Flucht geplant haben. Nun wurden zwei mutmaßliche Täter in Haft gesetzt.

Die Gutmenschen hatten ihr Futter!“     

Das schrieb ich am 31.8.18 auf conservo


Als ob ich es geahnt hätte!      

Wo es „gegen rechts“ geht, ist Jakob Augstein nicht weit, nein, er stürzt sich mitten hinein in den vermuteten „Sumpf“. Der links vermüllte Gutmensch Augstein witterte neues „Futter“ – und biß voll in die hingehaltene Jaucheschüssel.
Der mißratene Sprößling der weiland SPIEGEL-Größe Rudolf Augstein sudelte und sudelte, er war sichtlich in seinem Element, als er wieder mal gegen sein Lieblingsfeindbild stänkern konnte.
Nun hat er die Grenze des eh kaum Erträglichen bei Weitem überschritten – und stößt auf gleichermaßen sachkundigen wie geharnischten Widerstand.

„Die Unbestechlichen“ bzw. „Journalistenwatch“ berichten:   

Rechtsanwalt Frank Hannig erstattet gegen Jakob Augstein wegen Volksverhetzung Strafanzeige. In seiner „Spiegel“-Kolumne hatte der Verleger-Erbe nach Ansicht des Dresdener Juristen jedes Maß verloren. „Sachsen ist nicht der Fußabstreifer der linksgrünen Medienrepublik,“ so Hannig.

Die Begründung für die Anzeige hat es in sich: „Es reicht!“ und „Auch für Journalisten gelten Recht und Gesetz!“ Augstein hatte in seinem Kommentar „Und immer wieder Sachsen“ geschrieben: 

Sachsen ist wie das Internet. Nur in echt. Der ganze niedrige Hass, der sich im Netz Bahn bricht – in Sachsen kann man ihn auf der Straße sehen. Die Videos aus Chemnitz zeigen sie ja, die dicken, stiernackigen Männer, die mit ihren Glatzen aussehen wie Pimmel mit Ohren – allerdings Pimmel mit Sonnenbrillen. Sie sind das Fleisch gewordene Rülpsen und Tölpeln, das die sozialen Medien durchflutet. Es spricht tatsächlich viel dafür, dass nicht diese Leute das Netz ruinieren – sondern dass das Netz diese Leute ruiniert.“

In einem Video-Statement erklärt Hannig:
„Als Rechtsanwalt bin ich unabhängiges Organ der Rechtspflege. Ich habe einen Eid auf das Grundgesetz geleistet und geschworen, die Rechtsordnung zu verteidigen. Dieser Eid zwingt mich nun dazu, die Generalbundesanwalt-schaft aufzufordern, gegen Augstein und seine Redakteure zu ermitteln.
Die Pressefreiheit findet ihre verfassungsmäßige Grenze in den Strafgesetzen. Was Augstein hier in seinen Kolumnen verbreitet, ist schlicht verboten. Es ist Volksverhetzung. Der Rechtsstaat muss für Alle gelten oder für Keinen. Journalisten stehen nicht über dem Gesetz.“
(Quelle:Jouwatch)

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Ein Skandal namens ADAC – Allgemeiner Deutschfeindlicher Automobil-Club: „WIR SIND NICHT DEUTSCH“


Von Peter Helmes


Ja, der deutsche(!) Autoclub schreibt doch tatsächlich in seiner neuen Werbung: „Wir sind nicht Deutsch“:




Klaus Hildebrandt schreibt dazu: „Dieser Werbeslogan hat für einen Proteststurm beim ADAC gesorgt. Jetzt hagelt es Austritte. Außerdem wird bekannt, daß der Automobilclub 60.000 Mitglieder rauswerfen wird, die ihren Wohnsitz im Ausland haben. Dabei wollte der ADAC mit seiner 1,5 Millionen Euro teuren Werbekampagne zeigen, wie international er ist. International ja – aber bitte keine Deutschen im Ausland.


Im Juni erst hatte der Verein bestätigt, daß er sich „verstärkt auf das Deutschlandgeschäft fokussieren“ möchte. 60.000 Kunden, die im Ausland wohnen, würden deshalb demnächst gekündigt. Zukünftig könnten auch keine im Ausland lebenden Personen mehr eine Mitgliedschaft beantragen. Und nicht einmal ein Vierteljahr später plakatiert der ADAC:


Wir sind nicht Deutsch. Wir sind überall. Wir machen an Grenzen nicht halt.“


Die Anspielungen auf die Flüchtlingspolitik, die die Club-Führung offenbar gut findet, und die Distanzierung vom Wort „Deutsch“ war jetzt vielen der 9,1 Mio. Mitglieder zu viel. Sie kündigten in einer Zeit, in der jedes Erwähnen von Flüchtlingskriminalität zum Stigma „Neonazi“ führt, ihre Treue zum Verband. Auf der Twitter-Seite veröffentlichten einige sogar ihre ADAC-Mitgliedskarten und kündigten an, sofort auszutreten. Die Betreuer des Accounts sahen sich genötigt, dazu aufzufordern, die Fotos mit den Ausweisen zu löschen, weil damit der Datenschutz ausgehebelt werde. Der ADAC verlinkte stattdessen auf die Seite, wo man seinen Austritt offiziell erklären kann.


Als dann noch ein Nutzer in Erinnerung rief, daß der Klub gerade angekündigt hatte, zehntausenden Mitgliedern von sich aus zu kündigen, weil diese nicht mehr in Deutschland wohnten, war die Empörung über so viel Bigotterie perfekt. Zahllose Twitterer kündigen nun ebenfalls an, ihre Mitgliedschaft zu beenden. Andere machten darauf aufmerksam, daß viele Haftpflichtversicherungen einen Schutzbrief anbieten, der sogar günstiger sei als beim ADAC. Daher brauche man den Verein, der für viele seit Erwerb des Führerscheins zum Autofahrerleben gehört, gar nicht mehr.


Von der Rausschmiss-Welle im Ausland lebender Mitglieder sind alle Versicherungsarten betroffen: Rechtsschutz-, Reiserücktritt-, Haftpflichtversicherungen usw. Wie diese Vereinspolitik mit der Kampagne „Wir sind nicht Deutsch“ zusammenpaßt, konnte der Verein bisher nicht plausibel erklären.“  (Soweit der Text von Hildebrandt)


Namen machen Marke – Namensänderung gefährdet das Image

Stellen Sie sich mal vor, BMW – die „Bayerischen Motorenwerke“ – kämen plötzlich als „IMW“ – als „Internationale Motorenwerke“ – daher. Oder die „Deutsche Bank“ als „Internationale Bank AG“ usw. Der Beispiele gäbe es viele. Ungläubiges Kopfschütteln wäre das Mindeste, was eine solche Namens- und damit Marken-Änderung hervorriefe.


Niemand gibt einen weltweit bekannten Namen ohne triftigen Grund auf. Der ADAC tut es – und erlebt einen Proteststurm der Sonderklasse. Man wartet auf eine schlüssige Erklärung. Was der ADAC dazu von sich gibt – siehe unten, Brief Andrea Häußler – ist aber keine schlüssige Erklärung, sondern hilfloses Gewürge.


Machen wir es dem ADAC mit seiner Begründung einfacher:

  •   Entweder er bekennt sich zur politischen Absicht, die unübersehbar hinter der „Werbe-Botschaft“ hervorscheint, oder
  •   Der ADAC nimmt diese Beleidigung der deutschen Mitglieder des Clubs zurück.


Ich bin seit 1964, also seit 54 Jahren, ADAC-Mitglied und habe das nie bereut, zumal ich oft die Dienste „meines“ Autoclubs in Anspruch nehmen mußte. Das ist nun vorbei. Es gibt auch Alternativen, die „Deutsch“ oder „Deutschland“ stolz im Vereinsnamen tragen.

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Hier sind drei Wortmeldungen dazu, die stellvertretend für die vielen Protestschreiben an den ADAC stehen:

Der konservative Autor Klaus Hildebrandt kündigt dem ADAC

Betr. : Meine Mitgliedsnummer 209791794, Hier  : Sofortige Kündigung 


Sehr geehrte Damen und Herren vom ADAC,

Ihre an Herrn Dr. Sch. gerichteten Zeilen sprechen eine klare Sprache. Vermutlich gibt es sogar eine "politische Abteilung" in Ihrem Club, der sich der deutschen Politik anbiedert und unterordnet. Um politisch berieselt zu werden, bin ich jedoch nicht Mitglied in Ihrem "Verein" geworden, sondern der "Starthilfe" halber, sollte mal eins meiner Autos nicht anspringen.


Hiermit kündige ich meine ADAC-Plus Mitgliedschaft auf der Stelle zum frühestmöglichen Zeitpunkt und bitte um Bestätigung meiner Kündigung.


Und schicken Sie mir ab sofort kein ADAC-Heft mehr zu, denn es landet bei mir nur im M Ü L L. Vergessen Sie nicht: Es gibt "Alternativen". Hier herrschen Zustände wie einst in der DDR, die meinte alles im Griff zu haben (…)


(…) Also, wenn Sie nicht "populistisch" sind, dann weiß ich's nicht. Geld regiert die Welt, darum auch meine Kündigung. Mit solchen Aussagen und Sprüchen provozieren Sie im Übrigen den Rechtsextremismus und wissen's gar nicht, denn Sie verbreiten Wut und Hass im Volke.  Vermutlich prüfen Sie Ihre Angestellten auch auf Gesinnung. Ihre Werbung erwies sich zweifellos als Bumerang, und das zu Recht! Ich kann nur hoffen, daß viele Leute ihre ADAC-Mitgliedschaft kündigen. Die vielen Rückläufe lassen darauf schließen. Deutschland war mal ein ordentliches Land und soll es wieder werden. Wir brauchen keinen Linksextremismus.“


Klaus Hildebrandt

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Dem Schreiben Hildebrandts war folgender Schriftwechsel vorausgegangen: 

Gesendet: Montag, 03. September 2018 um 14:07 Uhr
Von: "N. Sch." An: service2@adac.de
Betreff: AW: ADAC - Mitgliedsnummer: 158882744, Vorgang: 8743636


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre verlogene Heuchelei können Sie denen erzählen, die das glauben.


Wenn man als modernes weltoffenes Unternehmen auf sein internationales Standing verweisen möchte und ein vernünftiger Unternehmer mit Wurzeln in einem Land ist, zu welchem man wahrhaft steht, dann schreibt man „Wir sind international“ und nicht „wir sind nicht Deutsch“. Letzteres hat ein ganz anderes Bild und das ist Ihnen, ja, soviel Verstand traue ich Ihnen und dem ADAC-Vorstand durchaus noch zu, wohl bewusst. Ihre „Offenheit, Toleranz und Diversität“ schieben Sie sich also bitte dahin wo es hingehört. Mein „Club“ ist der ADAC nicht mehr!


Hiermit kündige ich umgehend meine Mitgliedschaft beim ADAC, ebenso meine ADAC-Kreditkarten und etwaige Versicherungen.


Bitte informieren Sie mich zeitnah über den Vollzug meine Kündigung nebst sämtlicher etwaiger „Restlaufzeiten“, von welchen ich wünsche, dass diese so kurz als möglich sind, weil mir aus Gewissengründen ein weiterer Verbleib in Ihrem „diversen Club“ schlicht unerträglich ist.

Norbert Schwarzer

PS: Zum Zwecke der Absicherung BCC-Leser

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Von: service2@adac.de [mailto:service2@adac.de]
Gesendet: Montag, 3. September 2018 13:32
An: n.sch., Betreff: ADAC - Mitgliedsnummer: 158882744, Vorgang: 8743636


Sehr geehrter Herr Dr. Sch.,

vielen Dank für Ihre Nachricht.


Für den ADAC ist es wichtig, nicht nur die positive Meinung seiner Clubmitglieder zu erfahren, sondern auch über deren Kritikpunkte informiert zu werden. Dies gibt uns die Gelegenheit, etwaige Unstimmigkeiten zu klären.


Erlauben Sie uns bitte zu der aktuellen Imagekampagne folgende Stellungnahme:

Der ADAC ist tief in Deutschland verwurzelt und steht als starke Marke für Offenheit, Toleranz und Diversität.


Was die verknappte Botschaft wir sind nicht Deutsch aus einem von vier Motiven unserer neuen Werbekampagne aussagt ist, dass der ADAC nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Leistungen für seine Mitglieder erbringt.


Bei unserer Kampagne geht es ausschließlich darum zu zeigen, dass wir als ADAC viel mehr sind als Allgemein, Deutsch, Automobil und Club. Dazu gehört natürlich ein ordentlicher Schuss Selbstironie. Zum Beispiel damit zu arbeiten, dass wir als deutsche Institution erstmal irritieren, wenn wir unser "Deutsch sein" vermeintlich verneinen, um es im selben Atemzug dann wieder aufzulösen. 


Wer da was falsch versteht und wer was falsch verstehen will, um von unserer Bekanntheit zu profitieren, lassen wir mal außen vor. Unsere Werbekampagne hat keinerlei politischen Hintergrund und soll ausschließlich das breite Leistungs-Portfolio unseres Clubs darstellen. Da ist vielen Menschen vieles über den ADAC gar nicht bekannt.


Sehr geehrter Herr Dr. Schwarzer, es wäre schön Sie auch künftig zum Kreise unserer zufriedenen Mitglieder zählen zu dürfen.

Freundliche Grüße

Andrea Häußler, Mitgliederservice (Mitgliedschaft & Versicherungen)
ADAC e.V., 81360 München, Tel. (0 89) 76 76 46 86, Fax (0 89) 76 76 40 60, E-Mail:
service2@adac.de, www.adac.de/impressum

***** 

Von: N. Sch.
Gesendet: Donnerstag, 30. August 2018 14:57, An: 'ambulance@adac.de'

Betreff: Frage eines langjährigen Mitglieds – Wichtigkeit: Hoch


Sehr geehrte Damen und Herren,

ist es wahr, dass Sie Werbung mit dem Spruch „Wir sind nicht Deutsch“ machen (s. Anlage) oder ist dies ein Fake der Konkurrenz um gerade die lukrativere Kundschaft zum Übertritt zu motivieren?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. N. Sch.

Mitglied (Plus) seit: 1993, ADAC-Nr.: 158882744  An: Bcc-Leser: Diese Information darf geteilt werden

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Ein Kommentar zur ADAC-Werbung: „Wir sind nicht deutsch“


Von Felizitas Küble *)


Reklame kann ja gerne etwas schräg sein, vor allem, wenn die Sprüche witzig und originell sind. Allerdings trifft das auf die aktuelle ADAC-Werbung nicht zu, in der es heißt: „Wir sind nicht deutsch.“ – Dabei steht das ADAC-Kürzel bekanntlich für: Allgemeiner Deutscher Automobil-Club.


Der Buchstabe „D“ bedeutet also  natürlich deutsch – müßte man meinen.

Aber in der Plakat-„Beschreibung (siehe Foto) heißt es stattdessen  – durch eine weiße Fläche auch noch eigens hervorgehoben: „Wir sind nicht deutsch.“ – Sodann weiter: „Wir sind überall. Und an Grenzen machen wir nicht halt.“


Daß der ADAC-Service auch Grenzen überwindet, wird die Mitglieder freuen, wenn sie mit ihrem Wagen außer Landes eine Panne erleben bzw. erleiden.

Aber für diese „Botschaft“ hätte dieser Werbe-Slogan  – der auch in einem ADAC-Video auftaucht –  doch besser lauten können: „Wir sind deutsch und noch viel mehr“ – oder „Wir sind deutsch und zugleich grenzenlos“ oder dergleichen. 


So klingt der Spruch links-zeitgeistig, als handle es sich um ein ausländisches Unternehmen, das „grenzenloserweise“ auch in Deutschland seinen Service anbietet.

Das finde ich weder kreativ noch originell, sondern einfach nur noch peinlich.


(Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2018/09/03/zur-adac-werbung-wir-sind-nicht-deutsch/)


*) Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk (CHR) in Münster - eine Aktionsgemeinschaft katholischer und evangelischer Christen zur christlichen Öffentlichkeitsarbeit. Küble verantwortet auch das „Christliche Forum“ (https://charismatismus.wordpress.com)


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EU erwägt, eine Rundfunklizenz für den YouTube-Kanal zu verlangen

In den USA haben einige Leute entdeckt, dass das Betreiben eines YouTube-Kanals Sie in Schwierigkeiten mit dem Gesetz bringen kann. Einer der vielen fand sich in Georgien wieder, weil er angeklagt wurde, ein Unternehmen ohne Lizenz zu führen, obwohl er nichts verkaufte, obwohl er nur seine Meinung zum Ausdruck brachte. Natürlich gibt es zwei Lizenzierungsoptionen für Inhalte, die von YouTube hochgeladen werden, und eine zusätzliche dritte Option für Benutzer, die mehr Flexibilität für ihre Inhalte und ihre Regeln und Vorschriften wünschen.


Die Welt der Information verändert sich rasant. Es gibt jetzt Radio- und Fernsehsender im Internet, die das Angebot an audiovisuellen Inhalten insgesamt erweitern. Aber solche Sender sind reguliert und benötigen eine Lizenz. Die traditionellen Gründe für die Notwendigkeit einer Regulierung bzw. Intervention in den Märkten für Rundfunk, Kabelnetze und Satellitensysteme waren die Knappheit der Frequenzen, die Vielfalt und der Regionalismus.


Mit dem Aufkommen des Internets gibt es sicherlich keine Knappheit der verfügbaren Frequenzen. Diese Gründe werden immer noch benutzt, um die Intervention der Regierungen auf den Medienmärkten zu rechtfertigen, bei denen es nie darum gehen sollte, die freie Meinungsäußerung zu unterbinden.


Darüber hinaus hat die Medienkonvergenz die traditionellen Unterschiede zwischen den Medienanbietern in den verschiedenen heute verfügbaren Medien verwischt. Printmedien bieten nun auch On-Demand-Videos und andere audiovisuelle Inhalte auf ihren Websites an, die die alte traditionelle Unterscheidung zwischen Print, Radio und TV verwischen. Ebenso veröffentlichen TV-Sender und Radiosender zeitungsähnliche Inhalte auf ihren Websites. Es gibt das wachsende Problem, dass die Regulierung im Mittelalter offenbar zurückgelassen wurde.


Die Regulierungsbehörden arbeiten nach wie vor unter den Lizenzregelungen und legen ihre Eigentumsgrenzen fest, um Monopole zu verhindern. Sie verhängen auch Verhaltensbeschränkungen, und sie haben Regeln, die Dinge regeln, die sie tragen müssen. Natürlich werden auch die Kanalpositionsprivilegien von den Regulatoren festgelegt. Rupert Murdock mußte für den Kauf von Medienunternehmen in den USA zugelassen werden. Die FCC hatte einmal die Fairness-Doktrin, aber sie hat die Fake News aufgegeben, bei der die Sender nicht mehr für ein Gleichgewicht zwischen beiden Seiten sorgen müssen. Dies hat das Zeitalter der Propaganda eingeleitet.


Diese Regelungen wurden als notwendig erachtet, sind aber unter den Wissenschaftlern nach wie vor sehr umstritten. Solche Intervention in die Medien hat immer am Rande der Verletzungen der Rechte des ersten Verfassungszusatzes der freien Rede getanzt. Mit dem neuen Zeitalter des Internets gelten die alten interventionistischen Instrumente jedoch nicht mehr, da die Märkte zusammenwachsen. Darin liegt das Problem. Die Regulatoren haben das Gefühl, die Macht verloren zu haben, und die Politiker haben die gesamte russische Verschwörung als Rechtfertigung benutzt, um die Regulierung auszuweiten, die die freie Meinungsäußerung völlig zerstören könnte.


Die Zuständigkeit der Federal Communications Commission (FCC) beschränkt sich auf Rundfunk, Kabel und Satellit - nicht auf das Internet oder Printmedien. Es fehlt die Macht, die gesamte audiovisuelle Medienindustrie zu regulieren. Mit dem Aufkommen des Internets können Menschen ihre eigenen Sendeanstalten wie InfoWars gründen. Ich habe berichtet, dass die neuen europäischen Vorschriften tatsächlich weltweite Auswirkungen haben. Alex Jones' InfoWars wurde durch Apples Entscheidung, fünf Podcasts von Jones und seiner Infowars Website zu entfernen, verboten. Andere Unternehmen haben es eilig, sich anzuschließen, darunter Facebook, YouTube und Spotify. Der allgemeine Grund ist, dass Jones' Podcasts als "Haßinhalte" angesehen werden, die in Europa mit hohen Geldstrafen belegt werden können.


In den USA ist die FCC durch ihre Regulierungsfähigkeit geschwächt. Sie kann das Entstehen einer neuen Marktstruktur für audiovisuelle Medien nicht mehr verhindern. Am 11. Dezember 2007 hat die Europäische Union einen überarbeiteten Rechtsrahmen für audiovisuelle Medien verabschiedet, der am 19. Dezember 2007 in Kraft getreten ist. Der neue Rahmen steht in krassem Gegensatz zum Ansatz der FCC. Die Europäische Union reguliert nicht nur ALLE Anbieter audiovisueller Medien, unabhängig davon, ob sie ihre Inhalte über Funk oder das Internet verbreiten, sondern sie reguliert auch das On-Demand-Angebot audiovisueller Inhalte. Jetzt hat die EU die Regulierung von On-Demand-Angeboten eingeführt, und das öffnet den Mitgliedstaaten die Tür zur Regulierung von Diensten wie YouTube oder Tudou (The China Clone in Shanghai). Es ist die Absicht der Europäischen Union, nur die Massenmedien zu erfassen, die sich auf einen erheblichen Teil der Öffentlichkeit auswirken, sagen sie.


Barack Obama' nutzte das Internet, um die Wahl zu gewinnen, indem er seine Reden auf YouTube veröffentlichte. Sie haben behauptet, daß die Russen Trump geholfen haben, auch über das Internet gewählt zu werden. Das Internet hat die Möglichkeit geschaffen, einen senderähnlichen Dienst anzubieten, und das treibt die lokalen Regulierungsbehörden in Europa in den Wahnsinn. Sie haben keinen ersten Verfassungszusatz, also wenn der Redeinhalt gegen das ist, was sie in der Öffentlichkeit sehen wollen, können sie ihn einfach abschalten, indem sie die Haßrede als ihr bevorzugtes Etikett anwenden. Dies zwang diese Internetfirmen sogar dazu, InfoWars abzuschalten. Sie können in Europa völlig wahnsinnig sein, wenn es um Geldstrafen und Schäden geht.


Deutschland hat bereits Schritte unternommen, die die FCC und die EU sehr genau prüfen. Die deutsche Regulierungsbehörde sagt, da Twitch- und YouTube-Streams als Sendungen gelten, müssen Sie eine Sendeerlaubnis beantragen. Deutschland hat diesen Schritt bereits unternommen, der eine Rundfunklizenz für Twitch erfordert. Deutschland unter Merkel ist tief besorgt über seine negative Presse. Sie beginnen, die freie Meinungsäußerung unter dem Vorwand der Haßrede zu regulieren und abzuschalten, um die Öffentlichkeit zu schützen. Deutschland wendet bewußt Vorschriften an, die einen Sender für YouTube-Kanäle definieren. Die gewünschte Gebühr beträgt je nach Zuschauerzahl 1.000 bis 10.000 Euro oder mehr. Die Politiker haben kein neues Gesetz gemacht, es ist die Regulierungsbehörde, die es anwendet, und sie haben plötzlich entdeckt, dass ein YouTube-Kanal wie ein Fernsehsender ist. Also schauen alle zu, ob sie damit durchkommen.


Die EU-Verordnung über das Internet war ein großer Erfolg und hat in den USA Veränderungen erzwungen. Die EU kann Vorschriften erlassen, um den weltweit operierenden Fernsehempfängern im Internet Übertragungspflichten aufzuerlegen oder sie von Europa aus zu blockieren. Was sich in Europa herausgebildet hat, wird bereits zu einem großen Hindernis für neue Formen der audiovisuellen Medien und für neue Formen der Produktion und Vermittlung von Inhalten. Sie zwingt die Menschen außerhalb Europas zur Einhaltung ausländischer Gesetze oder zu hohen Geldstrafen, die in Europa ruinös wären.


Die FCC, wie auch der Oberste Gerichtshof, sind immer noch in die alten Regulierungsgrundlagen eingeschlossen. Der Ansatz der Europäischen Union scheint der ganzen Welt absichtlich eine Annäherung an ihre Wünsche aufzuzwingen. Sie versuchen bewußt, die Art und Weise, wie sendeähnliche Dienste angeboten werden, grundlegend zu verändern. Schon jetzt gibt es in Brüssel Gerüchte, daß man für einen YouTube-Kanal mehr als eine YouTube-Lizenz benötigt. Das Konzept in Brüssel wendet sich an einen YouTube-Kanal, um eine Sendelizenz zu erhalten. In der Zwischenzeit sitzt die FCC still und wartet darauf, daß Brüssel den ersten Schritt macht. Unsere Quellen sind tief in dieser Frage verwurzelt. Wir werden sehen, wie weit sie an die Oberfläche kommen. Wir haben es hier mit dem direktesten Angriff auf die Redefreiheit zu tun, die alle Teil des Zyklus ist, in dem die Regierungen um die Machterhaltung kämpfen.


Wenn jedes Land die gleiche Politik wie Deutschland verfolgt, wird es ihm gelingen, die Redefreiheit, die hier das eigentliche Ziel zu sein scheint, vollständig zu beseitigen. Wenn jemand einen YouTube-Kanal in der EU machen wollte und jährlich 10.000 Euro an 28 Mitglieder zahlen müsste, wären das 280.000 Euro pro Jahr. Das sollte fast alle unabhängigen Stimmen abschalten. Wieder einmal zeigt die Tatsache, daß Deutschland dies tun darf, warum die EU versagt, wenn jeder Staat willkürlich handeln kann. (Quelle: Martin Armstrong)

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Katholische Kirche und das Problem der Homosexualität


Von Peter Helmes


Schweizer Weihbischof Eleganti beklagt Tabu um kirchl. Homosexuellen-Problematik


(Amtliche Erklärung von Weihbischof Marian Eleganti, Bistum Chur)

In der katholischen Kirche brodelt es – eigentlich schon seit Jahren, aber der Skandal wurde meist verschwiegen oder kleingeredet.


Vor allem amerikanische Bischöfe haben das „Tabu“ kritisiert und eine offene Diskussion gefordert. Mehr noch: Viele Gottesmänner werfen Papst Franziskus vor, das Problem nicht ausreichend zu bekämpfen – ja, einige Bischöfe klagen, der Papst decke manche Delinquenten und ziehe keine „dienstrechtlichen“ Konsequenzen.


Auch in Europa werden Stimmen lauter, die eine Debatte und ein energisches Durchgreifen des Episkopats fordern. Weihbischof  Eleganti (Chur/Schweiz) schreibt jetzt hierzu:


Der John Jay Report von 2010 zum sexuellen Missbrauch in der Kirche in den USA zeigt: in einem Zeitraum von 60 Jahren waren 81% aller Opfer männlich. Folglich handelt es sich bei der weit überwiegenden Mehrheit der Täter um Homosexuelle.


Der Final Report der Royal Commission in Australien von 2017 kommt zu ähnlichen Ergebnissen.


Dies sind Fakten, die öffentlich nicht ausgesprochen werden dürfen, ein Tabu, dem sich viele Verantwortliche in der Kirche beugen und den Klerikalismus als Wurzel des Phänomens ins Feld führen.


Niemand leugnet, daß Klerikalismus eine Rolle spielt, trotzdem geht es in der Kirche erwiesenermaßen vorwiegend um homosexuelle Täter.


Das Verschweigen dieser Tatsache ist eine weitere Form der Vertuschung, die leider auch Kirchenverantwortliche in der Schweiz betreiben. Wer immer diese Tatsache öffentlich ausspricht, wird diffamiert und als homophob psychopathologisiert.


In einem 2016 publizierten Dokument hält Papst Franziskus daran fest, keine Männer, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder die sog. „homosexuelle Kultur“ unterstützen, in Priesterseminare aufzunehmen. Diese Weisung wurde bereits unter Papst Benedikt im Jahr 2005 festgeschrieben.


Ich erwarte, daß die Verantwortlichen in der Kirche sich an diese Weisung halten und entsprechende Maßnahmen treffen. Dazu gehört das öffentliche Eingeständnis, daß wir es im Klerus der Kirche seit Jahrzehnten mehrheitlich mit homosexuellen Straftätern zu tun haben.


Bei allem Respekt gegenüber homosexuell veranlagten Menschen, die keine sexuellen Übergriffe begehen, hilft es nicht weiter, bei der Aufarbeitung der sexuellen Übergriffe die Augen vor den Fakten zu verschließen.


Ohne volle Transparenz und Wahrhaftigkeit gibt es weder gläubwürdige Aufklärung noch wirksame Prävention.

Chur, 5. September 2018, + Marian Eleganti, Weihbischof von Chur


(Quelle: http://www.bistum-chur.ch/aktuelles/weihbischof-marian-eleganti-homosexuellen-tabu-ist-teil-der-vertuschung/)

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Afghanistan und Schweden – zwei unvereinbare Kulturen

Multikulti-Träumer sollten sich sehr ernsthaft mit dem folgenden Artikel beschäftigen. Die Autorin läßt sich nicht in die „rechte Ecke“ drücken und hat auch nicht mit der „Willkommenskultur“ zu tun.


Was sie uns berichtet, ist sehr wohl geeignet, die Flüchtlingsproblematik wesentlich nüchterner zu betrachten, als das bei den linksgestrickten Schwarmgeistern üblich ist. Anders ausgedrückt: Wenn zwei Kulturen so unterschiedlich sind, daß kulturell kein Brückenschlag möglich ist, ist es auch politisch nicht geboten. Das ist keine Kampfansage an den Andern, sondern bei nüchterner Betrachtung geboten. Politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit schließt das nicht aus.


Der Artikel macht aber auch – vielleicht ungewollt – klar, wie groß das Informationsdefizit ist, das unsere politische „Klasse“ prägt. Es wird drauflosschwadroniert – bar jeder vertieften Sachkenntnis. Die bitteren Erfahrungen jedoch, die gerade Christen in islamischen Ländern machen, erleiden, erdulden müssen – und oft nicht überleben, werden von eben jener Politklasse offensichtlich nicht einmal wahrgenommen oder schlicht ignoriert.


Deshalb bin ich sehr dankbar, daß die Autorin mir exklusiv die Genehmigung zum Abdruck erteilt hat. Sie schreibt Ihre Erfahrungen natürlich als Schwedin aus ihrer schwedischen Sicht. Aber es läßt sich wohl kaum leugnen, daß ein kritischer, zumindest ein selbstkritischer Blick aus deutscher Sicht genauso ausfallen würde. Lesen Sie bitte, was sie über Afghanistan und ihre Sicht der dortigen, aber auch der schwedischen Probleme schreibt:


  Afghanistan und Schweden – Darüber sollen wir berichten

Im Jahre 2011 frisch aus Afghanistan nach Hause gekommen, wurde ich bald darum gebeten, von meinen Erfahrungen zu berichten. Obwohl ich vom ersten Augenblick an sehr selektiv und diplomatisch war, wem und was ich in meinen Vorträgen berichtete, musste ich sehr schnell einsehen, dass die allermeisten nicht bereit waren, mir zu glauben. Die üblichen Kommentare nach den Lesungen waren: „Nein, so kann das NIEMALS gewesen sein!“ Frauen (ausschließlich Frauen), die niemals einen nur Fuß auf afghanischen Boden gesetzt hatten, erklärten mir, dass ich völlig falsch läge und kontaktierten den Veranstalter, um sich darüber zu beklagen, dass ich eingeladen worden war. Sie fanden keine andere Erklärung für meine Berichte über sexuelle Übergriffe gegenüber Kindern, Frauenverachtung und systematische Gewalt, als dass ich ein Rassist wäre.


So verstummte ich. Wenn sie es nicht hören wollten, so gab es für mich keinen Anlass, weiterhin darüber zu berichten.


Heute ist die Situation eine andere. Heute können wir, die wir direkte Erfahrungen mit dem Land und der Kultur Afghanistans haben, uns nicht den Luxus erlauben, noch länger zu schweigen.


Heute ist es unerlässlich, dass Schweden und die schwedischen Einwohner die die afghanische Kultur kennzeichnenden Wesenszüge erkennen, da diese Kultur unsere Gesellschaft auf eine unübersehbare Weise beeinflusst. Dass unsere Regierung mit Unterstützung der Centrumspartei eine Amnestie von 9.000 afghanischen Männer durchsetzte, ist gerade kein Zufall. Die Amnestie wurde nicht deshalb erreicht, weil die Afghanen unser System respektieren – nein, sondern vielmehr, weil sie das deutliche Signal gesetzt hatten, dass sie nicht eher aufgeben würden, als bis sie ihren Willen bekommen hätten. Das ist ein Verhalten, welches wir aus unserer eigenen Kultur nicht kennen, aber ein Jahrhunderte altes Muster, welches seinen Sinn in einem Umfeld hat, wo man stark sein muss und Streit nicht aus dem Weg gehen kann, um zu überleben.


Ich bin die Erste, die zugibt, dass ich nicht lange in einem afghanischen Dorf überleben würde.

Ich erfülle ganz einfach nicht die Voraussetzungen, weder physisch noch psychisch. Ich bin zu empfindlich, zu schwach und zu weich. Ich würde ohne Zweifel untergehen. Aber die Mehrzahl der Afghanen überlebt nachweislich und erlebt sogar Lebensfreude und Kraft unter Lebensumständen, unter denen ich zusammenbrechen würde. Wir sind schlichtweg auf verschiedene Art sozialisiert, von verschiedenen Kulturen geprägt.


Nach dem obligatorischen Hinweis, dass ich, wenn ich von der afghanischen Kultur spreche, selbstverständlich nicht von der Einstellung und dem Wertesystem aller Afghanen ganz generell spreche, so will ich zugeben, dass ich mich erleichtert fühlte, diese Kultur zu verlassen, als das Flugzeug vom der Startbahn in Marmal abhob. Gleichzeitig tat es weh, so viele phantastische, freundliche und starke Menschen, denen ich in meiner Zeit in diesem Land begegnet bin, ihrem Schicksal zu überlassen. Aber ich war gleichzeitig darüber dankbar, in ein Land, eine Kultur und ein Menschenbild zurückkehren zu dürfen, welches dem afghanischen diametral entgegensteht.


Heute, sieben Jahre später, prägt die afghanische Kultur und das Menschenbild auch Schweden.

Laut Statistik des SCB gab es im letzten Jahr in Schweden 43.991 Einwohner, die in Afghanistan geboren wurden. Die Mehrheit dieser Menschen kam nach 2015 nach Schweden. Diese jungen, unbegleiteten afghanischen Männer und Jugendlichen sind zu Schulkameraden unserer Kinder geworden, wir leben in der gleichen Gesellschaft und interagieren miteinander. Meistens geht es gut, wenn unsere Kulturen und Denkweisen aufeinandertreffen. Manches Mal entstehen Missverständnisse, zuweilen Katastrophen.


Dass so überaus viele Probleme entstanden sind, – und nicht wenigen Menschen wurde ihr Leben völlig unnötig in Trümmer gelegt - liegt meiner Meinung nach an der schwedischen Konfliktscheu und dass sie als rassistisch angesehen werden, wenn sie auf Kulturunterschiede und kulturelle Eigenarten hinweisen.


Ich selbst bin der Ansicht begegnet, dass unsere Gesellschaft die Neuan­kömmlinge nicht darüber zu informieren braucht, dass zum Beispiel die Vergewaltigung der Ehefrau oder das Schlagen des Kindes eine Straftat ist – da ja „eigentlich niemand seine Frau vergewaltigen“ und „eigentlich niemand sein Kind schlagen“ will. Ein solches Verhalten würde schon automatisch aufhören, wenn man sich in Schweden aufhält.


Aber das ist nicht so, und wir sehen die Konsequenzen dieser schwedischen Unterwürfigkeit sowohl in der Verbrechensstatistik als auch in den schwedischen Gefängnissen. Als Gefängnisseelsorgerin begegne ich nicht selten Männern, die davon überzeugt sind, dass sie aus rassistischen Gründen eingesperrt wurden. Dass sie verhaftet wurden, weil sie ihre Frauen misshandelt hatten, können sie nicht nachvollziehen, da sie auch nie darüber aufgeklärt wurden, dass das Verhalten, mit dem sie aufgewachsen sind und welches sie als normal betrachten, in Schweden verboten ist.


Wenn die schwedische Gesellschaft sie dennoch informiert, geschieht das auf eine solch subtile Art und in Form von Andeutungen und Fingerzeigen, dass es für jemanden, der aus einer Kultur kommt, wo man gewöhnlich deutlich und nicht selten unter Zuhilfenahme von Gewalt spricht, schwer ist, die Botschaft zu verstehen.


Die Informationsbroschüre des Migrationswerks und des Sozialministeriums, welche darüber informieren sollte, dass Kinderehen in Schweden verboten sind, enthielt z.B. so vorsichtige und unbestimmte Formulierungen, dass sie angeklagt wurden, gerade das Phänomen zu relativieren, welches sie verurteilen sollten. Die Broschüre wurde nach der massiven Kritik zurückgezogen, aber hier zeigte sich deutlich die Problematik, über Kulturgrenzen hinweg zu kommunizieren.


Um zu verstehen, wie diametral verschieden die afghanische und die schwedische Kultur ist, so kann das Studium der Wezel-Ingelhart-Kulturübersicht von der World Value Survey eine gute Hilfe sein. In der oberen rechten Ecke befindet sich Schweden als eines der am stärksten säkularisierten und individualistischen Beispiele. Afghanistan ist im Diagramm nicht aufgeführt, aber wenn dieses Land erwähnt worden wäre, würde es in der unteren linken Ecke zusammen mit Ländern (wie Irak, Bangladesch, Pakistan und Marokko) dargestellt sein, die sich durch eine Kultur der Tradition und des Überlebenskampfes auszeichnen.


Der Schlüsselbegriff im Falle Afghanistan ist vor allem „Tradition“. Das Ideal ist, alles so zu bewahren, wie es immer war. Eine Neigung zu Veränderungen wird generell als ein Zeichen von Schwachheit angesehen. In der schwedischen Ecke ist es umgekehrt. Erfindungsreichtum und Anpassungsfähigkeit werden als Ideal betrachtet. Blinden Gehorsam gegenüber Tradition können wir nicht nachvollziehen.


Wir können kurzgefasst kaum zwei Kulturen finden, die so unterschiedlich sind wie die schwedische und die afghanische. Nun sollen wir zusammenleben. Junge Männer aus einer Kultur, die als die am stärksten patriarchalische und frauenfeindlichste der Welt beurteilt wird, begegnen jungen Frauen mit einem am weitesten gleichgestellten, feministischen Lebensstil. Nicht sehen zu wollen, dass hier Probleme auf uns zukommen, setzt voraus, dass man in einem Zustand aktiver Verleugnung lebt.


Cecilia Blomberg vom SvD hat wie ich auch in der (militärischen) Auslandseinheit in Afghanistan gedient. Vor einiger Zeit schrieb sie über die Kollision zwischen der schwedischen und der afghanischen Einstellung zur Sexualität unter dem Titel „Die schwedische Sicht der Sexualität ist der Ausnahmefall“.

Das ist tatsächlich so – und somit etwas, die wir die schwedische Sicht der Sexualität als Selbstverständlichkeit voraussetzen, dass wir verstehen müssen, auch wenn es schmerzhaft ist. Blomberg bezieht sie auf die Überrepräsentation der ausländischen Mitbürger in der Statistik für Sexualstraftaten.

Sie betont, dass die sexuelle Freiheit und die Rechte, die in Schweden allen garantiert sind, einen Ausnahmezustand in der Welt darstellen. Und dass man es nicht als selbstverständlich annehmen kann, dass Menschen, die mit ganz anderen Werten und Normen aufgewachsen sind, diese ablegen, sobald sie nach Schweden gekommen sind.


Während meiner Zeit in Afghanistan hat SIDA veröffentlicht, dass die Mehrzahl der Jungen sexuellen Übergriffen ausgesetzt ist. Die Tradition, - in einer Gesellschaft, wo die Geschlechter ansonsten völlig getrennt leben - dass erwachsene Männer sich sexuell an Jungen befriedigen, ist weit verbreitet. Und auch, dass junge Männer Sex untereinander haben (das wird nicht als Homo­sexualität gewertet, solange die jungen Männer sich nicht ineinander verlieben). Nicht selten hört man den Spruch: „Women are for children, boys are for pleasure“.


Die Ehe mit Kindern ist offiziell verboten, das Gesetz wird aber dadurch umgangen, dass ein Mädchen (unabhängig von seinem Alter) als erwachsen angesehen wird, sobald sie verheiratet ist. Eine Neunjährige ist also ein Kind, wenn sie unverheiratet ist, aber erwachsen, sobald sie verheiratet wurde. Der Begriff der Vergewaltigung in der Ehe existiert nicht. Die Krankenhäuser sind voll mit kleinen Mädchen, die unter physischen und psychischen Schäden aufgrund von systematischen Übergriffen, frühzeitigen Schwangerschaften und traumatischen Geburten leiden.


Es besteht eine nahezu totale Geschlechtertrennung und die Frau ist für die Ehre des Mannes verantwortlich. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Frauen und Mädchen zu einem Leben hinter den hohen Mauern ihres Zuhauses gezwungen werden, in der festen Überzeugung, somit vor der Gewalt und sexuellen Begierde der Männern geschützt zu sein. Wird eine Frau vergewaltigt, wird das als eine Kränkung der männlichen Verwandtschaft der Frau angesehen. Die Frau, die diesem ausgesetzt wurde, wird mit Schuld belegt – hätte sie sich nicht vergewaltigen lassen, hätte ihre Verwandtschaft die Ehre bewahren können.


Das Wissen über Sexualität und Fortpflanzung ist im Allgemeinen niedrig und manchmal schlichtweg nicht vorhanden. Ich habe erwachsene Männer getroffen, die nicht wussten, dass es einer vaginale Vereinigung mit einer geschlechtsreifen Frau bedarf, um Kinder zu zeugen.


Frauen werden erschreckend oft als Verbrauchsgüter betrachtet. Die Frauenabteilungen der Gefängnisse sind voll von Frauen, die von Zuhause geflohen sind – ein Verbrechen, das gewöhnlich mit 10 Jahren Gefängnis und dem Tod nach der abgesessenen Strafe geahndet wird. Kinder wachsen in Familien auf, wo die Mutter vergewaltigt und misshandelt wird, in denen sie selbst misshandelt und Übergriffen durch Verwandte ausgesetzt sind – was aber zu keiner Reaktion in der sie umgebende Gesellschaft führt.


Lassen Sie mich eine Sache deutlich sagen: Kinder, die in einer von Gewalt und Übergriffen geprägten Gesellschaft aufwachsen, sind in erster Linie Opfer – aber sie haben auch ein bedeutend höheres Risiko, selbst zu Tätern zu werden. Denn sie haben ganz einfach ein verzerrtes Bild von dem vermittelt bekommen, was normal und akzeptabel ist. Ich habe darüber schon früher in „Det Goda Samhället“ geschrieben und man kann es auch in dem Artikel im Aftonbladet über die verurteilten Vergewaltiger Reza und Sam nachlesen.


Rechtzeitig zur Wahl im September redete man plötzlich über kulturelle Unterschiede, und die Sozialdemokraten wollen nun Gelder bereitstellen, um den Neuankömmlingen Sexualaufklärung zukommen zu lassen. Das ist gut, aber es braucht mehr:


Es braucht ein Bewusstsein über die kulturellen Unterschiede, sowohl bei den Neuankömmlingen als auch bei den Schweden, die seit Generationen in diesem Land leben. Wer eine Zukunft in diesem Land haben will, muss verstehen und akzeptieren, dass das schwedische Gesetz gilt.


Die Sicherheit der Bevölkerung muss gewährleistet sein und den Asylsuchenden, die Opfer sexueller Übergriffen geworden sind, muss Hilfe angeboten werden, um so zu verhindern, dass sie selbst zu Tätern werden. Sexualverbrechen müssen hart bestraft werden, mit Ausweisung als üblicher Konsequenz für verurteilte ausländische Mitmenschen. Bei all dem müssen wir die Möglichkeiten ausnutzen, die sich durch die Afghanen ergeben, die hier leben und sich integriert haben, die eigene Erfahrungen aus ihrer mühsamen Wanderung von einem Kulturkreis in einen anderen haben.


Vor allem aber müssen wir verstehen, wie einmalig und wertvoll unsere schwedische Freiheit und Gleichstellung ist. Aber sie ist auch verletzlich und fragil. Im Moment kollidiert sie mit einem völlig anderen kulturellen Gegenpol. Dass Schweden durch diese Begegnung verändert wird, darüber besteht kein Zweifel, aber wie Schweden sich verändert, das sollten immer noch wir bestimmen.

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Autorin: Helena Edlund, Pastorin, Autorin und  Kolumnenschreiberin, ein in Stockholm wohnhafter „Norrlänning“ mit einem Faible für das offene Wort und die französische Revolution. Kandidat der Bürgerlichen Sammlung für den Reichstag


Links: https://www.facebook.com/helena.edlund.10

sowie http://helenaedlund.se/om-detta-ma-vi-beratta/

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Wostok 18“ - das größte Militärmanöver in der russischen Geschichte  


Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)   


 In diesen Tagen führt Russland nach Angaben des Verteidigungsministers Sergei Schoigu sein größtes Manöver „Wostok (Osten) 2018“ seit 37 Jahren in Sibirien durch – angeblich mit rd. 300.000 Soldaten, 36.000 Panzern und 80 Kriegsschiffen durch. Beeindruckende Zahlen, aber stimmen sie auch? Wir werden sehen.    


Bei der Übung „Zapad (Westen) 2017“ war Russland bemüht, die Anzahl der beteiligten Truppen unter 13.000 zu halten, da laut OECD-Regelungen ( Russland ist Mitglied) Besucher eingeladen werden müssen, die die Übung vor Ort beobachten können, wenn die Zahl von 13.000 überschritten wird.     

Nach „Zapad 2017“ stimmten Experten dahingehend überein, dass die tatsächliche Zahl der teilnehmenden Soldaten bei rd. 100.000  gelegen hat.     


Da die  OECD-Regelungen  für Sibirien nicht gelten, hat Russland die Zahl der Soldaten mit 300.000 Soldaten, die der Flugzeuge mit 1.000 und die der Seestreitkräfte mit 80 Kriegsschiffen durch den Generalstabschef  Waleri Gerassimow bei seinem Briefing am 6.9.2018 verkündet.

    

Was soll das russische Zahlenspiel?  

Die Zahlen sind Teil des russischen „information warfare“ - als wesentlicher Bestandteil der hybriden Kriegsführung, in der wir uns aus russischer Sicht seit Jahren – siehe der Krieg in der Ukraine – befinden.     

Bei „Zapad 2017“ wollte man sich durch – besonders westliche Militär-Beobachter – nicht in die Karten schauen lassen. Daher die Zahl 13.000.    


In diesen Tagen in Sibirien braucht Russland keine „ niedrigen“ Zahlen, sondern hohe Zahlen, da man Wirkung erzielen will. Die angegebenen Zahlen liegen weit über den in und für Sibirien tatsächlich verfügbaren Soldaten, Panzern, Flugzeugen und Kriegsschiffen.

     

Ein Einschüchterungsversuch  

Es  kommt nicht von ungefähr, dass die französische Regierung von einem „Einschüchterungsversuch“ spricht, während Frau von der Leyen ohne Einwände von einer „Machtdemonstration“ redet.    

Hohe Zahlen sollen die eigene Bevölkerung beruhigen, da in Russland von Kürzungen auch im Verteidigungshaushalt die Rede ist.     Am 1. März 2018 hat der russische Präsident in seiner stundenlangen Multi-Media-Schau phantastische moderne Waffensysteme, die angeblich zeitnah russischen Truppe zur Verfügung stehen, vorgestellt – im Weltraum, auf dem Lande,  in der Luft und im Wasser - ,die den Stolz der russischen Bevölkerung gestärkt haben.      

Es wird sich zeigen, ob und wann diese Waffen und Gerät in die Truppe kommen. Gem. der Schweizer „Allgemeinen Militärzeitschrift 9/ 2018“ wurden die geplanten Produktionszahlen für den „ultimativen“ ( O-Ton Putin) Panzer T-14 drastisch reduziert.    


Im Ausland – besonders in den Baltischen Staaten - soll das Gefühl vermittelt werden, dass der russische Bär drei Meter groß und Widerstand zwecklos ist – Stichwort „ hybride Kriegsführung“.    

Die symbolische Teilnahme von 3200 chinesischen Soldaten soll die Waffenbrüderschaft unterstreichen, die jedoch gem. „Military Balance“ vom 8.9.2018 bei weitem nicht das gebracht hat, was man sich von ihr versprochen hatte. Über die Größenordnung der beteiligten Kräfte aus der Mongolei wurden keine Zahlen genannt. Mit der Teilnahme beider Staaten  soll der  Eindruck vermittelt werden, dass Russland nicht alleine steht.    


Welches Szenario liegt dem Manöver zugrunde?  

In diesem Jahr ist „Wostok“ nicht nach außen gerichtet. Es gibt keinen Angreifer, gegen den Russland verteidigt werden muss.     

Nach offiziellen russischen Angaben wird das „Einüben von Großkonflikten“ geübt. Ein ehrgeiziges Ziel, aber auch ein Hinweis, dass Russland in der Lage wäre, zwei militärische Konflikte auf eigenem Territorium gleichzeitig auszutragen – und natürlich zu gewinnen.  

Wichtig ist die Erkenntnis, dass nennenswerte Verstärkungen aus anderen – z.B. westlichen – Militärbezirken nicht vorgesehen sind.     


Es gibt zwei Kräftegruppierungen bei den russischen Streitkräften, die gegeneinander kämpfen.  

Auf der einen Seite ist es der „Zentrale Militärbezirk“ mit der Nordflotte, während auf der anderen Seite der „Östliche Militärbezirk“ mit Unterstützung der Pazifischen Flotte kämpft.  In der Übung vom 13. - 17. September 2018 geht es auf beiden Seiten um massive Luftangriffe, den Masseneinsatz von Kampfdrohnen, um die Bewältigung logistischer Aufgaben und der Mobilmachung von Reservisten. Darüber hinaus werden nuklearfähige Raketen eingesetzt    


Für eine derartig große Übung sind fünf Tage eine relative kurze Zeit. Der Verfasser kann sich an NATO- Reforger-Übungen in den 70er und 80er Jahren in Deutschland erinnern, die bei geringerem Umfang an Personal und Material über 10 Tage gedauert haben.    


Welche Lehren sollten die NATO und ihre Mitgliedstaaten  aus „Wostok 2018“ ziehen? 

Nach Jahrzehnten, in denen – zumindest in Deutschland – die sog. “Auslandseinsätze“ höchste Priorität hatten, muss die kollektive Landes- und Bündnisverteidigung in den Vordergrund gerückt werden.

Eine Truppe, die gut auf diese herausfordernde Kriegsform erzogen, ausgebildet, bewaffnet und ausgerüstet ist, kann leichter auf „friedenserhaltende“ oder “friedensschaffende“ Einsätze „umgeschult“ werden als umgekehrt.     '


Die NATO-Mitgliedstaaten müssen eine faire Lastenteilung erreichen – auch um die Vereinigten Staaten als wichtigsten Partner in der NATO zu halten.  

Sie sollten auch gemeinsam nach Wegen suchen, zu einer effizienten Rollenverteilung zu kommen.     

Müssen alle – auch die größeren – Staaten alle Teilstreitkräfte zu hohen Kosten unterhalten?  Sind in einer Landes- und Bündnisverteidigung der nächsten Jahrzehnte neue Schwerpunkte in der Ausbildung zu setzen? 


Digitalisierung, weitere Entwicklung in der Anwendung „Künstlicher Intelligenz“, „Robotnik“ und Cyber warfare werden das zukünftige Kriegsbild deutlich verändern. 


Streitkräfteplaner der NATO und der NATO-Mitgliedsstaaten stehen vor einer Mammutaufgabe, zumal die Verteidigungsausgaben nur in wenigen Staaten die Benchmark von zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes übersteigen werden.     


Zur Abschreckung von militärischen Abenteuern gegen die NATO muss der derzeitige dünne Stolperdraht an der Ostgrenze des Bündnisses durch einen effizienten Zaun modernster Technologie und Sensorik ersetzt und Bewegungen feindlicher Truppen in Richtung Westen „gelähmt“ werden.    


Wichtiger als finanzielle, strukturelle und technologische Verbesserungen ist der politische Wille, die Bevölkerung über Gefahren und Risiken zu informieren, um den Behauptungs- und Verteidigungswillen zu reanimieren. 

  

Eine stabile innere Lage ist ein wichtiges Bollwerk gegen hybride Versuche von außen, die Bevölkerung und ihre Soldaten zu verunsichern und das Vertrauen in den Staat zu beschädigen.    

Die Zeit arbeitet gegen den Westen und seine demokratischen Staatsformen.


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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren.

Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.


Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen. 


Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London. 


In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.  Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals.


Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.  Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.


Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

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P.S.: Und wie oft an dieser Stelle noch ein kleines P. S., diesmal eingesandt von Helmut Roewer:


Liebe Enzyklopädisten,

heute mal ein paar Bemerkungen zu Wikipedia. Wie hieß es einst so trefflich in den Dumont-Reiseführern: ´Man sieht nur, was man weiß.`

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PS: Aus einem Rundschreiben des Bundesinnenministeriums:

Der Vorname Siegfried wird zukünftig nicht mehr zugelassen. Antragstellern wird empfohlen, „Achtermai“ als Ersatz eintragen zu lassen. Hierbei ist auch die Schreibweise Achter-Mai zugelassen, in begründeten Ausnahmefällen auch Deutschland-Achter.

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PPS: Aus einem weiteren Rundschreiben des Bundesinnenministeriums:

Die Tilgung des Vornamens Siegfried hat zu Missverständnissen Anlass geben. Daher wird klargestellt: Der Name Lügfried wurde nicht als Ersatz empfohlen, bleibt aber für Medienvertreter in der Rubrik Ordensname eintragungsfähig.

-----  PPPS zur Klarstellung: Alles handgefälscht an meinem Schreibtisch.

Herzlichst

HR

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Früherbst, zudem den Schutz Gottes sowie – wie stets an dieser Stelle – uns allen eine bessere Politik.


Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr

Peter Helmes

Hamburg, 15.09. 2018 

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General-Abrechnung – Die „Kleine, unkorrekte Islam-Bibel“

50 Millionen Menschen brachte Mao Tse Tung um. Aber die deutsche Linke verehrte ihn wie einen Heiligen, verschlang seine kleine Mao-Bibel. Eine Ansammlung törichter Lebensweisheiten. Quatsch. Heute laufen Millionen von Fanatikern dem fundamentalistischen Islam hinterher. Diese „Religion des Friedens“ hat mehr als 200 Millionen Menschen auf dem Gewissen – meist Christen – aber auch „nicht-gläubige“ Muslime. Der konservative Autor Peter Helmes hat in zweijähriger Arbeit eine „Kleine, unkorrekte Islam-Bibel“ geschrieben. Alles über die Religion, die Mördern und Terroristen das Paradies für ihre Untaten verspricht. Ein journalistisches und zeitgeschichtliches Meisterwerk. 320 Seiten mit Herzblut geschrieben.

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040 - 299 44 01.