An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Juni 2021

 

 

Liebe Leser,

an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) oder an Die Deutschen Konservativen (info@konservative.de) senden können.


Von der Feigheit der Christen und der Stärke der Moslems


Von Peter Helmes


Moslems erobern die weltweite Religionenführung – Evangelikale verbannen Begriffe "Mission", "Bibelschule"

Eine Meldung von scheinbar geringer Bedeutung: Die einst mutigen, eher konservativen Freikirchen in Deutschland folgen nun offensichtlich auch dem Trend der protestantischen und katholischen Kirchen hin zum Zeitgeist. Sie sprechen nicht mehr von „Missionswerk“, also kein Missionswerk mehr, keine Missionsstationen, keine Missionare – ergo, keine „Mission“?


Das mit rund 350 Mitarbeitern größte protestantische Missionswerk in Deutschland – die Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG) – heißt seit Ende 2013 "DMG Interpersonal". Warum? Nach Worten des Missionsleiters Detlef Blöcher (Sinsheim bei Heidelberg) hat der Begriff "Mission" in etlichen Einsatzländern zunehmend Probleme verursacht. "Mission ist dort zu einem Unwort geworden. Es hat eine schlechte Presse", so Blöcher. Wenn DMG-Beschäftigte sich dort bei den Behörden anmeldeten, habe es kritische Rückfragen gegeben. Zwei Drittel der DMG-Mitarbeiter seien unter Völkern tätig, unter denen es ganz wenig Christen gebe und fast keine Gemeinden ...(Quelle: idea.de, 4.4.15)


Gehet hin in alle Welt…“

Ja, um Gottes Willen, man wird doch nicht von einem „christlichen Missionsauftrag“ reden! Paßt doch nicht in unsere Zeit! Ach ja, ich verstehe: Vertreter der christlichen Kirchen in „Entwicklungsländern“ sind heute „Sozialingenieure“, „Sozialarbeiter“ oder schlicht „Helfer“ – aber doch bitteschön keine Missionare, und schon gar nicht des Christentums! Brave Gottesmänner! Man faßt es nicht. Wie hieß noch der Spruch Jesu? „Darum gehet hin (in alle Welt) und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…“ (Matthaeus 28:19)


Weltweit bald mehr Moslems als Christen

So, wie sich die christlichen Kirchen dem Islam anzupassen scheinen, läuft es bei eben jenem anders herum: Der Islam ist auf der Überholspur. Fachleute schätzen, daß es etwa um 2050-2070 herum – eher früher – weltweit mehr Muslime als Christen geben wird.


Nach einer Meldung des christlichen Informationsdienstes „idea“ wird sich in den kommenden Jahrzehnten die religiöse Zusammensetzung der Weltbevölkerung grundlegend ändern. Bis etwa 2050 wird der Islam mit dem Christentum, der derzeit zahlenmäßig größten Religion, gleichziehen. Nach 2070 könnten die Moslems die Zahl der Christen übertreffen, wenn die gegenwärtigen Entwicklungen anhalten.


Jeder 10. Europäer ein Moslem

Ursachen seien zum einen das schnellere Bevölkerungswachstum der Moslems, zum anderen aber auch der Religionswechsel, meint „idea“. Das geht aus einer Langzeitstudie des US-Forschungsinstituts Pew (Washington) hervor. Danach wird die Zahl der Atheisten und religiös ungebundenen Menschen bis 2050 weltweit sinken. Der Buddhismus wird stagnieren, der Hinduismus sowie das Judentum werden zahlenmäßig etwas zulegen. In Indien werden Hindus zwar weiterhin die Mehrheit stellen, aber gleichzeitig werden mehr Moslems in diesem Land leben als etwa in Indonesien, das heute der Staat mit der größten moslemischen Bevölkerung ist. In Europa wird etwa jeder zehnte Einwohner ein Moslem sein. Etwa 40 Prozent aller Christen leben 2050 in Afrika südlich der Sahara.


Moslems legen am meisten zu

Den Berechnungen der Pew-Forscher zufolge wird die Zahl der Christen von jetzt 2,17 Milliarden auf 2,92 Milliarden steigen, die Zahl der Moslems aber stärker zulegen – von 1,6 Milliarden auf 2,76 Milliarden. Der Anteil der Christen an der wachsenden Weltbevölkerung sinkt leicht von 31,45 Prozent auf 31,4 Prozent, während die Prozentzahl der Moslems von 23,2 Prozent auf 29,7 Prozent steigt.


Der Anteil der religiös Ungebundenen sinkt von 16,4 Prozent (1,13 Milliarden) auf 13,2 Prozent (1,23 Milliarden). Der Prozentsatz der Hindus bleibt mit rund 15 Prozent in etwa gleich, wenn auch ihre Zahl von 1,03 Milliarden auf 1,38 Milliarden zulegt. Die Zahl der Buddhisten und der Anhänger von Naturreligionen bleibt mit jeweils knapp 500 Millionen konstant; ihr Anteil an der Weltbevölkerung sinkt aufgrund des allgemeinen Wachstums jedoch – bei den Buddhisten von 7,1 auf 5,2 Prozent und bei den Naturreligionen von 5,9 auf 4,8 Prozent. Die Zahl der Anhänger anderer Religionen (60 Millionen) und der Juden (20 Millionen) bleibt in etwa gleich; ihr Anteil beträgt 2050 0,7 Prozent (Naturreligionen) bzw. 0,2 Prozent (Juden).


Zahl der Moslems steigt um 73 Prozent

Die Weltbevölkerung wird bis 2050 nach Angaben des Pew-Instituts um 35 Prozent auf 9,3 Milliarden wachsen. Die Zahl der Moslems steigt jedoch überproportional um 73 Prozent, während Hindus und Christen mit einem Plus von 35 bis 34 Prozent ungefähr mit dem Anstieg der Bevölkerung Schritt halten. Alle anderen Religionen liegen weit unter dieser Rate. Buddhisten verlieren etwa 0,3 Prozent. Generell werden vor allem jene Religionsgruppen wachsen, die viele Anhänger in Entwicklungsländern haben, wo die Geburtenraten hoch sind. Moslems haben die höchste Rate mit 3,1 Kindern pro Frau im gebärfähigen Alter. Christen liegen weltweit mit 2,7 an zweiter Stelle vor Hindus mit 2,4. Der Weltdurchschnitt liegt bei 2,5 Kindern pro Jahr.


Trotz negativer Geburtenrate hohe Zahl von Abtreibungen

2,1 Kinder pro Frau sind nötig, um die Bevölkerung stabil zu halten. Zum Vergleich: Die Geburtenrate in Deutschland (aller Frauen, nicht nur Deutsche) betrug im Jahr 2012 gerademal 1,38 pro Frau, also fast nur die Hälfte der weltweiten Geburtenrate. Langfristig führt der Trend rapide in den Keller; davon geht das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung aus. Eine alarmierende Entwicklung, sowohl demographisch als auch unter Religionsgesichtspunkten. Die durchschnittliche Kinderzahl hat sich kaum verändert: 2013 bekamen Frauen im Mittel 1,41 Kinder. Seit den 1990er Jahren liegt dieser Wert relativ konstant um 1,4 herum. Die schlechteste Nachricht: Die Frauen warten immer länger bis zum ersten Kind. Das durchschnittliche Alter Erstgebärender lag 2013 bei rund 29 Jahren - noch 2009 waren die Frauen bei ihrem ersten Kind ein halbes Jahr jünger.


Trotz dieses Negativtrends erlauben wir uns aber weiterhin Hunderttausende von Tötungen ungeborener Kinder – verharmlosend „Abtreibung“ genannt. Da es keine verläßliche Statistik hierüber gibt – warum wohl nicht? – liegt die Zahl der jährlichen(!) Tötungsdelikte an Ungeborenen zwischen 200.000 und 400.000.


In einem sogenannten christlichen Land mit sogenannten christlichen Politikern an der Spitze! Ob Union, SPD, FDP oder Grüne – überall mischen „Christen“ mit, sitzen Politiker in den führenden christlichen Organisationen. Nennt man deren Politik eigentlich immer noch „konsequent“? (Ist ja nur ´ne Frage.)


Religionswechsel: Christen verlieren

Auch der Religionswechsel spielt für die zahlenmäßige Entwicklung der Religionen eine Rolle. Hier sind die Christen die großen Verlierer. Im Zeitraum von 2010 bis 2015 werden sich 106 Millionen Christen von ihrem Glauben abwenden; hinzu kommen jedoch nur etwa 40 Millionen. Das macht unter dem Strich ein Minus von 66 Millionen. Eine negative Bilanz weisen auch Buddhisten mit einem Minus von knapp 2,9 Millionen und Juden mit 310.000 auf. Hindus gewinnen 10.000 Anhänger hinzu, andere Religionen 1,9 Millionen, Naturreligionen 2,6 Millionen und Muslime 3,2 Millionen. Den stärksten Zulauf haben die religiös Ungebundenen mit 61,5 Millionen. Die Migration hat vor allem in Europa große Auswirkungen. So wird erwartet, dass 2050 etwa mehr als zehn Prozent aller Einwohner dieses Kontinents Muslime sind; ohne Zuwanderung wären es 8,4 Prozent.


Missio heißt „aussenden“, nicht kneifen!

Und die Konsequenz der Christenheit aus diesen Erkentnissen? Anpassen! Zurückweichen! Keine „Missionen“ mehr! Sie haben die lateinische Sprache verlernt – wie in der hl. Messe: „Mission“ kommt von (lat.) „missio“ – das Abschicken bzw. Aussenden. Wahrscheinlich haben das einige zeitgeistige Christen etwas falsch verstanden. Und da macht man sich als Christ dann doch so seine Gedanken.

(Quelle:idea.de/thema-des-tages/artikel/religionsentwicklung-islam-auf-der-ueberholspur-83211.html)

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Schule – die Hölle für deutsche Kinder

von Peter Helmes


Unsern Kindern nur das Beste! Vor allem Sprüche…

„Unsere Kinder sind unser höchstes Gut!“ Oder: „Unsern Kindern nur das Beste!“ Und der Höhepunkt besorgter Erziehungsberechtigter: „Gute Bildung ist Grundlage für eine gute Zukunft…!“


Kennen Sie auch diese und ähnliche Sprüche von Eltern und „gesellschaftlich relevanten Persönlichkeiten und Gruppen“? Kennen Sie gewiß, hören Sie oft! Jedenfalls in den Sonntagsreden der Politiker, egal welcher Couleur. Und natürlich sorgen sich auch die Kirchen um eine gute „christliche Erziehung“. Kann man ihnen ja auch nicht verdenken; schließlich sind sie auserwählt, das Wort Gottes zu predigen – von der Kanzel. Dann ist der Pflicht Genüge getan, der Pfarrer kann dann nach seiner Verkündigung heimgehen.


Reden wir nicht drumrum! Unter „guter Bildung“ versteht jede(r) etwas anderes. „Mein Kind soll es ´mal besser haben im Leben als ich“, sagt Mama. Und Papa ergänzt, Söhnchen oder Töchterchen bräuchten schon mindestens das Abitur (oder so). Wer wöllte da widersprechen! Und brav schicken die Eltern ihre lieben Kleinen zuerst in die Grundschule, dann in die…


Ach du liebe Güte, in welche Schule sollen sie denn? Eine schier unüberschaubare Vielfalt an (Ver-)Bildungsangeboten lockt Eltern und Schüler. Aber das soll hier gar nicht näher geprüft werden. Demnächst gibt´s sowieso „Einschulungsberatungsstellen“, da die Vielfalt sexueller und ethnischer Ausprägungen kaum mehr zu erfassen, geschweige denn unterrichtsmäßig angemessen zu berücksichtigen ist.


Es gibt, seriösen Untersuchungen zufolge, etwa 5 Prozent Schüler_Innen (und Schüler), die nicht dem überholten Geschlechterverständnis von „hetero“ entsprechen. Fünf Prozent aller Schüler, du meine Güte, welch´ eine gewaltige Größe! Und da bei Reformpädagogen alle gleich sind, wird eben auch der Unterricht so gefaßt, daß die fünf Prozent sich wiederfinden. Wer kein Reformpädagoge ist, ist ein reaktionärer Lehrstoffvermittler. Sollte besser kündigen; denn der heutige Lehrstoff fordert den neuen Menschen – nach vorne und hinten offen.


Uns geht es schließlich darum, daß die Kinderchen bald möglichst lernen, wie das mit der Technik des Fortpflanzens ist. Und sehen Sie, just daran, an diesem unwiderstehlichen Elternwillen und Kindbedarf, orientieren sich die Bildungspolitiker. Die Schule ersetzt die Eltern. Die sind ja noch so verklemmt. Nicht nur, daß sie einen Bildungsstand von vorgestern haben. Wie man so hört, ist das bei den Alten z. B. mit den verschiedenen Sexpraktiken auch nicht so weit her – und nach Ansicht selbsternannter Experten sind sie in der Mehrheit auch fremdenfeindlich. Diese Geisteshaltung muß ausgerottet werden, mit Stumpf und Stil – und ohne jede Toleranz!


Anarchie gesät, Chaos und Gewalt geerntet

Die ´68er haben geistige und körperliche Anarchie gesät, nun dürfen wir die Früchte dieser miesen Erziehung und Kultur ernten. Die Väter – und nun die Töchter und Söhne – der „Frankfurter Schule“ haben ganze Arbeit geleistet: Du veränderst eine Gesellschaft nicht mit Gewalt, sondern mit Indoktrinierung! Folgerichtig setzen sie da an, wo sie die Menschen am ehesten „packen“ können: bei den Kindern und Jugendlichen und bei der damit einhergehenden Vernichtung der (bisherigen) Autoritäten, z. B. Eltern, Schule, Kirche, Justiz usw.


Gegen die Zertrümmerung der Fundamente der Gesellschaft
In der Diskussion über staatliche Kinderbetreuung, „Frühsexualisierung“, Genderwahnsinn, Inklusion und „Integration“ gerät man immer stärker unter Druck, zunächst zu Beginn des Diskurses zu betonen, daß man „selbstverständlich“ niemanden „diskriminieren“ wolle und daß man natürlich die persönliche Entscheidung oder Haltung jedes Einzelnen respektiere usw. usw.


Es gehört schon einigen Mut dazu, seine wirkliche Meinung klar und deutlich zu bekennen und die Argumente zu nennen, die gegen diese Zertrümmerung der Fundamente der Gesellschaft sprechen. Denn gegen den, der das auszusprechen wagt, greift unverzüglich die „Zeitgeist-Polizei“ ein – nach Art der der maaslosen Kahanes, also der politisch Korrekten, und es wird z. B. nach Beobachtung durch den Verfassungsschutz gerufen, nach einem Verbot, also nach wirklicher Diskriminierung von Menschen, die eine solche „reaktionäre“ Auffassung vertreten.


Das ist überhaupt nicht mehr lustig und verbaut unserem Nachwuchs die Zukunftschancen. Es gibt ganz offensichtlich keine deutlich vernehmbaren Stimmen der Vernunft – vorzugsweise aus dem Lager der Regierenden oder Kirchen –, die diesem Treiben ein Ende setzen und die Vorantreiber solchen Irrsinns hinter Anstaltsmauern bringen würden. Leider passiert nichts dergleichen, und der schrille Spuk der Durchgeknallten geht weiter.


Warum sollten wir den „Frankfurter Schülern“, die ihre Wurzeln in den ´68ern haben, in solcher Weise entgegenkommen, wie dies heute auch sogar „konservative“ Kirchenvertreter tun? Warum stehen wir nicht zu unseren Wurzeln, zur christlich-abendländischen Tradition? Wenn wir immer mehr vor dem Zeitgeist zurückweichen, dürfen wir uns nicht wundern, daß er uns überrennt.


Verbildungsreformen

Ein Erlebnis in meiner Nachbarschaft: Oskar ist 18 Jahre alt und Abiturient. Er schaut hin und wieder bei uns rein und diskutiert mit uns über dies und jenes, auch aus der Schule. Neulich legte er mir seine letzte Klausurarbeit in Deutsch vor, 30 Seiten, tolles Thema. Dazu hatte er eine aufwendige Befragung veranstaltet und eine exzellente Auswertung gefertigt:


Sein Deutsch-Lehrer hatte die Arbeit mit „ungenügend“ bewertet und zudem rd. 50 Fehler angekreuzt. Der Junge war verzweifelt, weil die Note für das bevorstehende Abitur wichtig war. (Er hat´s dennoch inzwischen mit „gut“ bestanden.) Oskar bat mich, seine Klausur durchzuarbeiten. Ergebnis: Der Lehrer hatte 30 (!) angebliche Fehler angestrichen, die keine waren, aber – unglaublich! – in seinen eigenen „Korrekturbemerkungen“ fand ich 25 Fehler (des Lehrers wohlgemerkt). Ja, von seinem DEUTSCH-Lehrer!


Im Lichte dieses ganz privaten Erlebnisses fiel mir wieder eine Nachricht in der WAZ ein, die ich vorher mit nicht genügend offenen Augen überlesen hatte: „(Essen) Uni-Dozenten schlagen Alarm: Viele Lehramtsstudenten könnten „keine zwei Sätze fehlerfrei schreiben.“ Schuld sei das „Schreiben nach Gehör“, schreibt die WAZ. Wer zuhört und genau hinsieht kann die Gründe für die Misere erkennen:


Mehr Toleranz für Fehler“

lautet z. B. das Motto in Schulen Nordrhein-Westfalens, dem Vorreiterland aller Verbildungsreformen. Die Art und Weise, in der Kindern Schreiben und Lesen (zuweilen nicht richtig) beigebracht wird, ist Angelegenheit der Schulleitung oder des jeweiligen Lehrers – kann also von Schule zu Schule in der gleichen Stadt unterschiedlich sein. Ein Irrsinn!


Die Degeneration der deutschen Sprache nahm schon Mitte der 70er-Jahre ihren Anfang, indem mit der sog. Ganzheitsmethode den Grundschülern Lesen und Schreiben beigebracht werden sollte. Anstelle der logischen Folge, daß Buchstaben Wörter bilden und Wörter Sätze, wurde den Kindern ein Wort oder ein Satz als Ganzes vermittelt. Die Folge war eine Sprachverkümmerung der Schüler, weil sie diese Worte auswendig gelernt haben und nicht fähig waren, aus einzelnen Buchstaben beliebige andere Wörter zu formen. Gab man einem Schüler andere Worte zum Lesen, war er überfordert; denn die Worte waren (z. B.) erst ab der nächsten Woche dran. Diese „Reichen-Methode“ ist die unselige Fortsetzung einer Sprachverkümmerung. Unsere Sprache verkümmert seit über 40 Jahren zu einem Sprachgemisch. Das bedeutet auch, daß schlechtes Deutsch von den Eltern dieser Jahrgänge an die Kinder weitergegeben wurde. Noch schlimmer stellte sich dann die Methode „Schreiben nach Gehör“ dar – ein Offenbarungseid jeder Sprachsystematik.


Sozialistische Gleichmacherei

Unter dem Vorwand, Lernen sollte immer einfacher werden, wurden die Lehrsysteme ständig gewechselt und Klassenarbeiten sowie Zwischenprüfungen abgeschafft, da sie nach sozialistischer Lehre „menschenverachtend“ seien. Im Musterland NRW wurde immer konsequent sozialistische Schulpolitik betrieben. Alle Kinder, unabhängig vom Elternhaus oder völkischer Herkunft, sollten den gleichen Bildungsstandard haben. Von Lernen im Sinne von Kraftanstrengung und Leistungserbringung war naturgemäß nie die Rede. Lernen ist aber nun mal mühselig und kann nur mit Leistungswillen erreicht werden. Eine Binsenweisheit, der sich die grünroten Bildungsträumer nur zu gerne verschließen.


Ergo: Es muß dringend wieder zur Leistungsorientierung in den Schulen kommen. Es kann nicht sein, daß Argumente wie „das demotiviert das kleine Kind“ dazu herhalten sollen, von einer deutlichen Leistungsorientierung abzuweichen. Inklusive einer logischen Konsequenz: Ein Kind, das mit dem richtigen Schreiben überfordert ist, gehört eben nicht aufs Gymnasium – und kann dann auch nicht einen Lehrberuf ergreifen.


Krankes deutsches Bildungssystem

Das deutsche Bildungssystem hat unübersehbare Schwächen und schwächelt immer stärker. Fragen Sie ´mal Ausbilder oder Professoren, was da an Abiturienten abgeliefert wird! Die „allgemeine Hochschulreife“ umfaßt offenbar mitnichten die Beherrschung der deutschen Sprache, schon gar nicht der Rechtschreibung. Und nur herzinfarktwilligen Sprachliebhabern kann ich die Lektüre verschiedener Blogs empfehlen: Den oft guten Inhalten steht ein geradezu unglaubliches Deutsch gegenüber, und das auch von Akademikern. Und so geht das täglich, nicht nur im Rundfunk oder in Blogs. Merke: Wer mit seiner Sprache schlampig umgeht, geht auch mit seiner Heimat so um. Aber das paßt dann wieder zu den Gutmenschen!


Gleichmacherische Bildungsamateure

Vorsichtig geschätzt darf man davon ausgehen, daß rund Zweidrittel unserer Lehrer der linksgrünen Güteklasse angehören. Vielleicht sind zehn Prozent noch „normal“ (dem Rest ist alles wurscht). Einige dieser „normalen“ Pädagogen bestätigen mir übereinstimmend die Probleme im Unterricht und den verheerenden Einfluß gleichmacherischer Bildungs-Amateure. Wären es doch wenigstens nur Amateure! Aber es sind Hasardeure, die unserer Jugend das Wichtigste wegnehmen bzw. vorenthalten: eine gute Bildung!


Deutscher Sprachnotstand

Deutschland gerät immer mehr in einen Sprachnotstand. Wer „beherrscht“ eigentlich noch die deutsche Sprache? Ich fürchte, bald niemand mehr. In den Schulen soll den Kindern die Schreibsprache entwöhnt und eine Drucksprache angewöhnt werden. Das ist nicht nur eine Folge von Twitter und Genossen, sondern entspringt einem Denkschema, das die Schaffung des neuen Menschen und die Entnationalisierung vorantreiben soll. Wir werden uns bald mit diesem Thema beschäftigen müssen; denn immer mehr Kinder werden verlernen, sich im wahrsten Sinne des Wortes “flüssig“ schriftlich zu äußern. Daß die Verwendung der deutschen Sprache auch mündlich zu wünschen übrig läßt, erfährt man allüberall – in der Bahn, im Bus, auf der Straße.


SMS-Sprache ersetzt flüssiges Deutsch

Kein Wunder, daß die deutsche Sprache verkümmert. Unsere lieben Kleinen werden von Frühauf daran gewöhnt, sich in maximal 160 Zeichen auszudrücken. Geht doch. LOL, HDL, BGD („bin gleich da“) usw. verkrüppeln unsere Sprache.


conservo-Kommentator Klaus Hildebrandt schrieb vor etlicher Zeit auf diesem Forum u. a.:

„…Nun berichtete mir gestern die Mutter einer Grundschullehrerin von schlimmen Zuständen an einer Schule in Overath (NRW), wo Schüler einem anderen – warum auch immer – auf der Schultoilette Klopapier in den Mund gestopft haben sollen, ihn festhielten und danach von oben bis unten bepinkelten. Während die Dame noch redete, zeigte sie betrübt auf eine Sitzbank, wo ihre Tochter ihr erst kürzlich ganze vier Stunden lang von den katastrophalen Zuständen an ihrer Schule berichtete und dabei angeblich ebensolange weinte. Ihre Tochter befindet sich nun in Behandlung.


Ich frage Sie: Ist es normal, daß sich eine erwachsene Frau und Lehrerin am flegelhaften Fehlverhalten von Kindern derart aufreibt und von der Schulleitung keine echte Rückendeckung bekommt? Ähnliche Vorfälle gibt es viele und müssen endlich mal angesprochen werden, was ich hiermit stellvertretend für diese verzweifelte Mutter tue.


Das also sind die „süßen Früchte“ rot-grüner Politik, wofür wir alle nun die Rechnung bekommen.


Wer möchte unter solchen Umständen noch Kinder in die Welt setzen und erziehen? Da paßt es doch trefflich, die wenigen hierzulande noch geboren Kinder schon im Alter ab 0 Jahren gleich in die Krippe zu geben, damit man sie los ist und frau ihrer bezahlten Arbeit nachgehen kann.


Das sind die Auswirkungen langjähriger rot-grüner Ideologie,

die uns alle nun zeitversetzt vor massive Probleme stellt und in der Zuwanderung von Muslimen das Allheilmittel für den fehlenden Nachwuchs sieht. Gender z. B. hat viele Gesichter und wirkt tödlich auf das friedliche Miteinander von Menschen und ihre gesamte Identität.


Schuld an dieser fatalen Entwicklung sind nicht die Kinder, ihre Eltern und auch nicht die Schulen per se. Nein, es ist die Politik, die den falschen Rahmen steckt und z.B. mithilfe der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) der Vermittlung von Masturbation und Homosexualität größere Priorität einräumt als der elterlichen Erziehung und Förderung der Familie, wie es unser Grundgesetz ja eigentlich auch vorsieht. Auch wenn Sie es nicht wahrhaben möchten, so ist auch die von Ihnen gemeinsam mit den Grünen propagierte Inklusion kläglich gescheitert, dient sie doch niemandem, geschweige den betroffenen Kindern selbst…“


Nachrichten ohne Aufklärungs-Wert

Wie man informiert, ohne wirklich zu informieren, zeigt der WDR exemplarisch für die Arbeitsweise der linksverseuchten Lückenpresse. Da wird ein journalistisch professionell aufgemachter Artikel mit diversen hübschen Grafiken des Forsa-Instituts zum Thema „Lehrer als Opfer von Schüler- und Elterngewalt in NRW“ präsentiert. Doch die eigentliche Frage, von wem denn nun diese Gewalt ausgeht, wird im ganzen Artikel mit keinem einzigen Wort thematisiert.


So muß ein deutscher Leser, der über die Islamisierung des bevölkerungsreichsten Bundeslandes keine Ahnung hat, denken, diese Gewalt ginge von deutschen Schülern aus. Zumal er zu diesem Schluß auch über das dem Artikel vorangestellte Pressefoto angeleitet wird.


Wenn Täter Moslems oder Immigranten sind, schweigt die Presse

Doch weit gefehlt. Die Tatmuster zeigen deutlich, daß dabei eigentlich nur eine besonders gewalt-affine Bevölkerungsgruppe als Haupttäter in Frage kommt: Die Gruppe der Moslems an deutschen, und besonders an Schulen Nordrhein-Westfalens.


Längst bilden sie an vielen, und mancherorts bereits an den meisten Schulen die Mehrheit. Es gibt Schulen in NRW, an denen es bereits keinen einzigen deutschen Schüler gibt. Doch auch dieses Phänomen wird von WDR-Artikel „elegant“ umschifft.


Die Begriffe „Islam“, „moslemische Schüler“, „Aggression durch Migranten“ werden  nicht ein einziges Mal erwähnt, obwohl wissenschaftlich gesichert ist, daß Moslems die auffälligste Gruppe ist, von der Gewalt an Schulen ausgeht.


Das erinnert frappierend an die Medienbericht zum Kölner Sex-Pogrom, bei denen Medien noch Tage nach diesem Vorfall die Täterschaft (es handelte sich ausschließlich um islamische „Kriegsflüchtlinge“ und Immigranten) verschwiegen.


Der „Pressekodex“ ist ein zentraler Baustein der Islamisierung Deutschlands

Dieser Artikel des WDR zeigte die ganze Verkommenheit des deutschen Journalismus. Der dahinter stehende Pressekodex des (linken) Presserats, der für die Ausblendung der Täter, wenn sie „Minderheiten“, „Ausländer“ oder „Moslems“ sind, verantwortlich ist, ist die wohl verlogenste Begründung, die sich die Zunft der Journalisten ausdenken konnte, um ihre selektive und anti-deutsche Berichterstattung mit einer „moralischen Verantwortung“ für eben solche Minderheiten zu bemänteln. Denn der Bürger hat ein Recht zu erfahren, von wem eine Gefahr ausgeht. Auch und gerade dann, wenn sie von einer Minderheit ausgeht.  


Wenn man die betreffende Minderheit nicht nennt, dann kann sich der Bürger nicht gegen diese schützen. Und dann wird es auch keine notwendige öffentliche Diskussion geben zur Frage, wie man der Gefährdung durch solche Minderheiten begegnet kann.


Eben dies ist genau so gewollt. Der Pressekodex ist damit ein zentraler Baustein der Islamisierung Deutschlands. Wenn niemand von dieser Islamisierung erfährt, findet ein solche auch nicht statt, so das Kalkül der Verantwortlichen.


Der Pressekodex betrifft nur Ausländer. Deutsche werde durch ihn nicht „geschützt“. Genau das ist so gewollt.

Mit diesem „Minderheiten-Schutz“ ist auch dann sofort Schluß, wenn es sich um deutsche Minderheit handelt. Pegida etwa, ohne Frage eine deutsche Minderheit, wird ohne falsche Scham und ohne Probleme mit dem Pressekodex generell als „ausländerfeindlich“, „rassistisch“ und nazistisch“ dargestellt. Auch und gerade vom WDR. Ein Schutz dieser Minderheit ist nicht mehr zu erkennen. Damit ist klar, daß der Pressekodex nicht moralische, sondern politische Gründe hat.


Fazit: Der Journalismus hat seine Hauptaufgabe – die schonungslose Aufklärung über Weltereignisse – ohne Ansehen von Person oder Gruppe verlassen zugunsten einer selektiven Aufklärung, in welcher die wesentlichen Zusammenhänge verschwiegen werden, wenn diese nicht ins politisch korrekt Weltbild der Linkspresse passen – und produziert dadurch Nachrichten ohne jeden Aufklärungswert.


Willkommen im sozialistischen Kindergarten der Neu-DDR

Dieser politisch korrekte Journalismus ist nichts anderes als eine sozialistisch motivierte Pressezensur zum Schaden der Deutschen. Es handelt sich um eine linke Pädagogenpresse, die die Deutschen für unmündig hält, mit ungefilterten Nachrichten umzugehen. Und daher der Führung durch die Presse bedarf.


Willkommen im sozialistischen Kindergarten der Neu-DDR...


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(Auszug aus dem WDR-Bericht, 14.11.2016:)

14.500 Lehrer in NRW Opfer von Schülergewalt

„Nicht nur Schüler werden an Schulen Opfer körperlicher Gewalt. Auch viele Lehrkräfte werden in der Schule geboxt, getreten oder geprügelt. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage unter bundesweit 1.951 Lehrkräften, davon 500 aus NRW. Demnach haben acht Prozent der Lehrkräfte in NRW bereits selbst körperliche Gewalt erlebt.


Umgerechnet auf die 181.000 Lehrer an allgemeinbildenden Schulen in NRW wären das 14.480 Lehrkräfte. Auch psychische Gewalt wie Bedrohungen, Beleidigungen, Beschimpfungen oder Mobbing hat fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten bereits erlitten. „Das macht unmissverständlich deutlich: Gewalt gegen Lehrkräfte sind keine Einzelfälle„, erklärte Udo Beckmann, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), am Montag (14.11.2016) bei der Vorstellung der Umfrage. Der VBE vertritt als Bildungsgewerkschaft die Interessen von bundesweit etwa 140.000 Pädagogen. (…)


Gewalt auch von Eltern

Dabei geht die Gewalt nicht nur von Schülern aus: 47 Prozent der Befragten aus NRW gaben an, dass sie auch schon von Eltern psychisch angegriffen wurden. Für die Eltern blieb das häufig folgenlos: 30 Prozent der Befragten in NRW gaben an, Vorfälle dieser Art nicht gemeldet zu haben.


Das könnte damit zusammenhängen, dass die Mehrheit der befragten Lehrer (55 Prozent in NRW) Gewalt gegen Lehrkäfte offenbar immer noch als Tabu-Thema ansieht. Das werde häufig als jobimmanent abgetan und kleingeredet, so Udo Beckmann.


„Es ist aber skandalös, so zu tun, als sei es Bestandteil des Berufes, sich beleidigen, belästigen und körperlich angreifen zu lassen.“ Gewalt gegen Lehrkräfte werde häufig zum Privatproblem erklärt.


Fehlende Unterstützung der Verantwortlichen, Zweifel an der Erfolgsaussicht und die Angst vor Konsequenzen verhindern die konsequente Meldung“, vermutet Beckmann. Er fordert: „Der Dienstherr muß sich schützend und vor allem unterstützend hinter die Lehrkräfte stellen.“


Es ist höchste Zeit, innezuhalten, nachzudenken und das Ruder rumzureißen!

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Freiheit, die ich meine…

im besten Deutschland, das es je gab!

Von altmod *)


Man muss schon ein ziemlicher Idiot sein,
um optimistisch zu bleiben.“
Donna Leon


Anetta Kahane war von 1974 bis 1982 inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi
Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Bald am Ende eines längeren Lebens möchte ich ausrufen:

Gebt mir meine alte Bundesrepublik zurück, ich möchte diese, mein altes Deutschland wieder haben!“

Wenn nicht mehr für mich, so doch für meine Kinder und Kindeskinder.


Im Gegensatz zu unseren Eltern und unseren Großeltern hat meine Generation ein Leben mit vielfältigen, von jenen lange erträumte und angestrebte „Freiheiten“ erlebt. Unsere Eltern hat angetrieben, „unsere Kinder sollen es mal besser haben als wir“.
Das ist es auch, was ich auch als „Vermächtnis“ verinnerlicht haben wollte.

Wir bekamen die denkbar günstigsten Voraussetzungen dafür mit. Wir haben uns im Vergleich zu den vorherigen Generationen dafür glücklich schätzen dürfen über das, was uns möglich wurde und erreichbar ist.


Meine alte Bundesrepublik

  • gab die Freiheit, ungeschminkt die Meinung zu sagen, eingegrenzt lediglich durch die von unseren Altvorderen anerzogenen Grenzen durch Benimm und Anstand (denen vor 1968).

  • Uns war es möglich, ohne sich in Gefahr zu bringen, die Hauptstadt und die in ihr tätige politische Klasse schlecht zu machen (Im anderen deutschen Staat, der DDR, erlebten es wir, dass das nicht möglich war).

  • Funk und Fernsehen gerierten sich nicht als „Staatsfunk“, welche die „öffentliche Meinung“ vorgaben. Kritische Journalisten, Kabarettisten und Künstler konnten sich frei, auch mit unbeliebten Ansichten äußern, ohne öffentlicher oder sozialer Ächtung ausgesetzt zu sein.

  • Keiner Bank wäre es eingefallen, einem angeblichen (oder auch echten) „Nazi“ wegen Gesinnung das Konto zu kündigen.

  • Kein Bürger war gezwungen, mit Zwangsabgaben den „öffentlich rechtlichen Rundfunk“ zu finanzieren, wenn er dessen „Beglückung“ er nicht wollte.

  • Wir konnten jedwede berufliche Karriere anstreben; Voraussetzungen waren Begabung, Fleiß, Festigkeit und Rechtschaffenheit. Auch Zeitgenossen aus prekären Verhältnissen konnten damit nach oben gelangen.

  • Die angebliche „Muffigkeit“ der 50er und frühen 60er Jahre evozierte für uns ein Training zur politischen Reifung.

  • Wir konnten ohne Einschränkungen überallhin reisen – gar in den feindlichen Osten, mit entsprechen Vorsicht und Strategie.

  • Wir konnten in der Öffentlichkeit in Uniform zeigen, wenn wir uns an der Verteidigung dessen beteiligten, was für uns Heimat, Werte, Freiheit und Zukunftssicherung bedeutete. Man konnte sich dem aber auch verweigern, ohne irgendwelche Nachteile erfahren zu müssen.

  • Wir haben die Polizei noch als Institution für unseren Schutz und zur Verbrechensverhütung empfunden – durchaus als „Freund und Helfer“.

  • Wir kannten keine Sprachzensur. Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel, Negerkönig, nichts hatte einen „rassistisch“ vermuteten Hintersinn.

  • Eine Frau war eine Frau und ein Mann war ein Mann und wer sich damit nicht abfinden konnte, war ein Fall für die Krankenversicherung bzw. für die Medizin.

  • Kein Politiker oder irgendwelche „Gesundheitsexperten“ machten uns ein schlechtes Gewissen darüber oder schrieben uns vor, was wir konsumieren und essen dürfen.

  • Es war undenkbar, dass irgendwelche unreife oder psychisch gestörten Gören irgendeinen Einfluss auf die öffentliche oder veröffentlichte Meinung haben könnten.

  • Unsere Kanzler oder Präsidenten konnte man mit Fug und Recht noch als „Staatsmänner“ ansehen.

  • Den Roman „1984“ von George Orwell oder „Schöne Neue Welt“ von Aldous Huxley hielten wir zwar für möglich, aber unter unseren erlebten Verhältnissen für eine Ausgeburt der Phantasie.


Das „beste Deutschland“…

Wie euphorisch waren wir, die jetzt alten, konservativ und liberal geprägten Bunderepublikaner dann auch, als wir mit 1989/1990, mit dem Zusammenbruch der DDR und der Wiedervereinigung, glaubten, ein möglicherweise noch sonnigeres Deutschland erleben zu können.


Unsere Landsleute in Mitteldeutschland hatten bewiesen, dass – gerade uns Deutschen(?) – ein friedlicher Umsturz und Befreiung aus der Diktatur gelingen kann.
Was für ein gereiftes Volk, bildeten wir uns ein.

Und dann haben wir uns doch getäuscht.


Gesinnungsschnüffelei und Denunziation, Gestapo- und Stasi-Mentalität, scheinen so übermächtig in unserem Volkscharakter existent, dass sich das wieder auf das ganze Deutschland ausbreiten konnte.


Wir wollten es der warnenden Stimme einer Pessimistin, der klugen und großen Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley nicht abnehmen, was sie 1990 feststellte:


Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“

Quelle: tinyurl.com/Bohley


Wie wahr, was da vorausgesehen wurde!

  •  Es gibt inzwischen von der deutschen Regierung finanzierte linksradikale, militante sogenannte Antifaschisten, ihren Terror gegen Andersdenkende aktiv ausleben können. Dazu eine staatlich geförderte Spitzel- und Denunziationsorganisationen, wie die „Amadeu Antonio Stiftung“, von einer ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin geleitet.

  •  Ein Verfassungsschutz, der den Anweisungen aus dem Kanzleramt folgt, der Kanzlerin, einer ehemaligen kommunistischen Funktionärin folgt.

  •  Unliebsame, sich kritisch gegenüber Staatsmaßnahmen äußernde Bürger werden unter dem Vorwand eines „Kampfes gegen rechts“ oder der „Prävention“ gegen „Rassismus“, namhaft gemacht und zur sozialen Ausgrenzung freigegeben.

  •  Im „Kampf gegen Rechts“ werden nicht geschehene „Hetzjagden“ erfunden und die Augen vor dem importierten Judenhass verschlossen.

  •  Lehrer oder Beamte mit Bedenken gegenüber fragwürdigen staatlichen Maßnahmen werden geschurigelt und ausgesondert.

  •  An den Hochschulen herrscht ein Klima der politischen Ausgrenzung nicht (links-) konformer Wissenschaftler.

  •  Freizügigkeit im persönlichen Kontaktbereich und bei Reisen wird unter Bezug auf absurde, erfundene „Seuchengesetze“ verboten und polizeilich verfolgt.

  •  Die Polizei ist aggressiv agierend im Einsatz gegen Demonstranten, die sich für ihre Grundrechte einsetzen wollen – und kneift im Kampf gegen kriminelle Clans und organisiertes Verbrechertum.

  •  Schwarzfahren, Ladendiebstahl und andere Formen der „Kleinkriminalität“ werden als Belanglosigkeit behandelt und nicht verfolgt.

  •  Dafür der Strafbestand der Volksverhetzung und „Hasskriminalität“ gnadenlos verfolgt.

  •  Der Staat beteiligt sich an kriminellen Machenschaften dubioser Finanzinstitute zu Lasten des Steuerzahlers oder sieht dem untätig zu.

  •  Usw., usw…

  • Wir glaubten an den Satz aus unserem Grundgesetz – hatten ihn nahezu verinnerlicht:

Das gesamte deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.“

In Einheit und Freiheit… !
Aber was ist diese Freiheit?


Das Lied „Freiheit die ich meine“gehörte bis in die jüngste Zeit zu den bekanntesten deutschen Volksliedern und einst zum deutschen „Bildungskanon“. Es wurde in unterschiedlichen Kontext gestellt, fand aber gar Aufnahme in das „Nationalsozialistische Volksliederbuch“. Welche „Freiheit“ die Nazis damit meinten, findet sich wohl in deren zynischem Satz an den KZ-Toren „Arbeit macht frei“.

Welche Freiheit ich meine, der ich nachtrauere, wird wohl in meinem Text klar.

Im Schlussrefrain des Liedes heißt es:

„…hast ja lang erlesen, Dir die deutsche Art.“

Und da kommt für mich einmal mehr die Zwiespältigkeit des deutschen Volkscharakters zutage.


„Deutsche Art“ heißt anscheinend einmal mehr, sich von der Obrigkeit die politischen Freiheiten wegnehmen zu lassen.

 
Aber es bleibt uns ja noch
„Die Gedanken sind frei!“
Man sollte sie nur tunlichst nicht aussprechen, im besten Deutschland, das je gegeben hat.

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit vielen Jahren Kolumnist auch auf dieser Plattform.

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Reden wir doch ´mal über „Recht auf Leben“ – und nicht nur auf Sterben

Von Peter Helmes


Einsatz für Abtreibung ist Einsatz für Tötung statt Einsatz für Leben

Unsere Gesellschaft ist in „humane Schieflage“ geraten: Der Tod scheint wichtiger als das Leben. Egal in welcher Partei oder „gesellschaftlichen Gruppe: Überall geht es in den  aktuellen Diskursen um ein „Recht auf würdiges Altern“ oder „würdiges Sterben“, begründet damit, daß jeder das Recht „auf Selbstbestimmung“ habe, über sein eigenes Leben zu entscheiden wie über seinen Tod. Förderung von Vereinen und Verbänden, die sich für Abtreibung, Sterbehilfe, Freigabe von Drogen etc. einsetzen – das sind offenbar die besonderen Aufgaben einer menschengerechten Politik. Der Einsatz für Leben stört da nur. Und wer sich für solche Ziele einsetzt, wird öffentlich diffamiert und an der Übernahme öffentlichen Aufgaben behindert.


Lehren aus dem Fall Hollemann

Ein besonders krasses Beispiel dieser verwerflichen politischen Praxis ist der „Fall“ – im doppelten Sinne – des von der CSU in München vorgeschlagenen Bewerbers für das Amt des Sozial- und Umweltreferenten, Markus Hollemann. (Wir berichteten am 31.1.15. Und ich wiederhole den „Fall“ hier gerne, weil sich nichts geändert hat.)


CSU-Bürgermeister Josef Schmid hatte kurz vor der Entscheidung über die Bewerbung auf Druck Münchner Medien Markus Hollemann bedrängt, seine Kandidatur zurückzuziehen. Schmids Begründung dafür: „Eine Aufrechtherhalten der Kandidatur hätte angesichts der dadurch ausgelösten medialen Diskussionen die Stadtgesellschaft und auch den Münchner Stadtrat gespalten“ (Die Tagespost 31.1.2015, S. 1). Daraufhin zog Hollemann seine Kandidatur tatsächlich zurück.


Hollemanns Vergehen: Er, ÖDP-Bürgermeister von Denzlingen, war u.a. streitbares Mitglied der „Aktion Lebensrecht e. V.“ (ALFa). Als Umwelt- und Gesundheitsreferent der Stadt München wäre er u. a. für die Kernbereiche der ALFa – die Wahrung der Menschenrechte von der Zeugung bis zum natürlichen Tod – und ebenso für die Schwangerenberatung zuständig geworden. In einen solchen Aufgabenbereich setzt man heute ganz offensichtlich eher Abtreibungsbefürworter denn Abtreibungsgegner.


Zu seinem Unheil unterstützt Hollemann auch noch die freikirchliche „Christian Solidarity International” (CSI), die sich für die verfolgten Christen einsetzt. Dieser Verein sieht  Abtreibungen (also die Tötung ungeborenen menschlichen Lebens) kritisch und versucht durch Hilfen für Schwangere, Abtreibungen zu verhindern. Eine solche Position ist aber – liest man Pressemitteilung der CSU München dazu genauer – „ein Fehler“. (Da bleibt allerdings zu fragen, wie denn die richtige Gesinnung nach Ansicht der CSU München aussieht.)


Der Kandidat Hollemann war angesichts dieser von allen christlichen Geistern verlassenen Partei untragbar. Alles in allem mußte sein Engagement für Grün-Rote – wohl ebenso wie für die Münchner CSU – wie ein „rotes“ (sic!) Tuch wirken. Er wurde nach Bekanntwerden seiner Aktivitäten so unter Druck gesetzt, daß er sich gezwungen sah, seine Kandidatur zurückzuziehen und aus dem Verein auszutreten.


Wider den Zeitgeist

Wir brauchen gar nicht drumherum zu reden: Hollemanns (und ähnlicher Menschen) Engagement paßt nicht zum Zeitgeist und paßt schon gar nicht den linken Tonangebern. Daß die Münchner Abendzeitung z. B. die Mitgliedschaft Hollemanns in ALFa als „pikante Info“ – eine entlarvende Sprache – vermeldete, zeigt auf, wie verkommen die politisch-medialen Sitten heute sind.


Symptom für den Zustand unserer Gesellschaft

Dieser Fall ist symptomatisch für den Zustand unserer Gesellschaft. „Der Zeitgeist“, gestaltet durch politisch korrekte rot-grüne Politiker, Medien und „gesellschaftspolitische Gruppen, legt heute fest, was gut und was böse ist. Wer nicht dem Mainstream entspricht, wird gnadenlos ausgestoßen.


Es war also nur systemkonsequent, daß die CSU einknickte, um einem drohenden Machtverlust zu entgehen. Daß diese „Christsozialen“ schon längst ihre vermeintliche Macht – jedenfalls ihre Deutungshoheit – abgegeben haben, ist ihnen wohl bis heute nicht bewußt. Moralisch diskreditiert sind sie allemal. So nimmt die Partei immer mehr Abschied vom hohen „C“ und ersetzt es durch den angestrebten Mainstreamkonsens. Daß dabei das grundgesetzlich verbürgte Lebensrecht mit Füßen getreten wird, ist wohl allenfalls eine vernachlässigbare Nebenwirkung.


Entlarvend auch die Begründung der CSU (Josef Schmid): „Ein Aufrechterhalten der Kandidatur hätte aber angesichts der Diskussionen der letzten zwei Tage die Stadtgesellschaft gespalten. Das ist das letzte, was ich will. Ich wollte im Gegenteil mit diesem personellen Vorschlag Ökonomie und Ökologie miteinander versöhnen und ideologische Gräben schließen. Ich bin deshalb heute mit Herrn Hollemann in einem persönlichen Gespräch übereingekommen, dass er seine Kandidatur zurückzieht.“


Vergessenes CSU-Grundsatzprogramm

Im Klartext: Christdemokratische Werte werden gekippt, um „Ökonomie und Ökologie miteinander zu versöhnen“ (Schmid). Das ist eine offene Verhöhnung aller wirklichen Christdemokraten. Die aber, steht zu befürchten, sind in der Minderheit und genießen keinen Minderheitenschutz, sondern eher Exotenstatus.


Erinnern wir uns: Im CSU-Grundsatzprogramm steht – und man muß leider fragen, wie lange noch:

Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Unser christliches Menschenbild und unsere Verfassung verpflichten Staat, Politik und Gesellschaft, menschliches Leben zu schützen und zu fördern. Wir wollen einen wirksamen Schutz des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende. … Die Menschenwürde und das Recht auf Leben stehen allen Menschen zu – dem geborenen ebenso wie dem ungeborenen. Das ungeborene Kind ist Mensch von Anfang an. Abtreibung ist Tötung. Es ist die Verpflichtung des Rechts- und Sozialstaats, das Leben zu schützen und zu fördern. Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass unsere Gesellschaft Wege findet, die Abtreibungszahlen durch Beratung und konkrete Hilfe deutlich zu senken. Wir helfen Eltern, zum ungeborenen Kind ja zu sagen.“


Symptom einer Gesellschaft am Abgrund: Unterhöhlung gesellschaftlicher Werte

Der Vorgang um Hollemann geht aber noch viel tiefer als der Fall der CSU (München). Er

zeigt beängstigend die Unterhöhlung gesellschaftlich unverzichtbarer Werte: das Recht auf  Leben, Meinungs- und Religionsfreiheit. Und es zeigt in erschreckendem Ausmaß, daß diejenigen, die sich heute noch an christlichen Grundwerten orientieren, politisch diskriminiert und ausgegrenzt werden.


Das ist der eigentliche Skandal hinter der Münchener Geschichte. Die Tragweite des Münchner Vorfalls ist wohl vielen Menschen in Politik und Gesellschaft noch gar nicht klar. Es geht hier nicht (nur) um den Einzelfall einer geplatzten Bewerbung, sondern um das Symptom einer Gesellschaft am Abgrund: Wenn jemand wegen seines Einsatzes für Lebensrechte von der Politik ausgeschlossen wird, bedeutet dies die Absage der Gesellschaft an ihre eigene Zukunft. Einsatz für Abtreibung ersetzt Einsatz für Leben. Hier aber heult kein Gutmensch auf, der sich sonst allüberall gegen Diskriminierung engagiert, sondern zeigt seine Kehrseite: das Messen der Moral mit zweierlei Maß.


Dieses zweierlei Maß zeigt sich insbesondere an der Intoleranz anderer Meinung gegenüber.  Dieselben Menschen, die nach „Paris“ lauthals krakelten „Je suis Charlie“ und für  Presse- und Meinungsfreiheit demonstrierten, gestehen unüberhörbar anderen, insbesondere christlichen Positionen genau diese Meinungsfreiheit nicht zu. Sie definieren, was Meinungsfreiheit ist – und eine willfährige Presse verkündet die Botschaft vom besseren Menschen (ohne Gott).


Eine marode Gesellschaft

Abtreibungspraxen wachsen, aber freiberufliche Hebammen siechen dahin. Sterben und Töten werden gefördert, Abtreibungen erleichtert. Aber „Abtreibung“  ist lediglich eine höfliche Umschreibung für „Tötung Ungeborener“. Auch hier wieder das Messen mit zweierlei Maß: Dieselben Christen, die die „Kirche von unten“ und das „Zweite Vatikanische Konzil“ feiern, verheimlichen, daß genau jenes Konzil die Abtreibung als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ bezeichnet hat.


Es ist ein Skandal, daß heute jemand für ein öffentliches Amt nicht mehr würdig erscheint, der zwar nicht dem Zeitgeist huldigt, aber auf dem Boden des Grundgesetzes steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

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Covid-19 und die Beichte des permanent im Irrtum lebenden Karl Lauterbach

Von Peter Helmes


Oder: Chappie ist für den Hund – und die bisher durchgeführten Corona-Impfungen sind für die Katz


Jetzt haben die ARD/ZDF-Hobby-Virologen unter den Polit-Experten endlich die Katze aus dem Sack gelassen:


Weder die m-RNA-Impfstoffe noch die Vektor-Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 und seine Varianten können uns wirkungsvoll vor Corona schützen, weil die Antikörperbildung nach Impfung ein kurzes Strohfeuer ist, bei dem binnen vier bis ca. sechs Monaten keine ausreichend schützenden Antikörperspiegel mehr im Blut nachweisbar sind!


Bereits im Jahr 2020 habe ich darauf hingewiesen, daß sich in den ersten Anwendungsstudien zu den m-RNA-Impfstoffen, aber auch bei Vektor-Impfstoffen, gezeigt hatte, daß die Antikörper gegen SARS-CoV2 sowohl in der Fraktion der Immunglobuline M („Sofort-Antikörper“), als auch bei SARS-CoV-2-IgG (Langzeitschutz) nach Impfung entweder gar nicht gebildet wurden (bei BioNTech z.B. bei sechs Prozent der Impflinge, bei Astra-Zeneca-Impfstoff bei bis zu 25% der Geimpften) oder aber nach kurzem Antikörper-Anstieg binnen Wochen wieder auf den Wert Null abgefallen waren.


Das aber wurde von den Offiziellen herunter gespielt, verharmlost, ja sogar dreist - gegen alle wissenschaftlichen Ergebnisse - geleugnet.


Weil ich jedoch diese wahren Fakten der völlig mangelhaft schützenden Impfstoffe einschließlich der Tatsache, daß sich unzählige Patienten ein zweites Mal mit Corona ansteckten, publik gemacht hatte, wurde ich als Lügner, als Impfgegner, als Corona-Leugner und schließlich als „rechtsradikaler Querdenker“ mit der Nazi-Keule der Grünen und Linken, vor allem der Antifa, niedergemacht.


Jetzt, nachdem seit meiner Veröffentlichung des katastrophalen Versagens der eingesetzten Impfstoffe fast ein ganzes Jahr vergangen ist und nachdem bereits seit über einem Jahr alle die Bundesregierung und Spahn beratenden Virologen und Immunologen genau Bescheid wußten über die Unzulänglichkeit aller Corona-Impfungen, erst JETZT piepst da ein gewisser Karl Lauterbach kleinlaut in aller Öffentlichkeit und verkündet, daß alle Impfstoffe derart schlecht wirken, daß spätestens vier oder sechs Monate nach einer Voll-Impfung gegen Corona eine dritte Impfung notwendig sein wird - alle sechs Monate erneut - , um doch noch irgendwie einen wenigstens minimalen Schutz gegen die Coronaviren erlangen zu können.


Das sagte Lauterbach weniger als „gesicherte Erkenntnis“, sondern mehr als kleine Hoffnung, daß die Impfungen letzten Endes vielleicht nicht ganz umsonst waren und daß die vielen Nebenwirkungen bis hin zu den Impftoten und schwer Impfgeschädigten diese Impfhysterie trotz des Impfversagens rechtfertigten:


Zitat (16.05.21 - ZDF):

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass Corona-Schutzimpfungen in den kommenden Jahren zur Routine werden. Er gehe davon aus, dass die Immunität nach einer Impfung gegen Covid-19 rund sechs Monate hält, sagte er den Funke-Zeitungen.


Generell gelte: "Es wird mit Sicherheit nicht bei einer Auffrischung bleiben. Das Coronavirus und seine Mutanten werden uns noch auf absehbare Zeit beschäftigen. Wir werden in den nächsten Jahren regelmäßig gegen Covid-19 impfen müssen", so Lauterbach.

(aus: www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-auffrisch-impfungen-stiko-100.html)


Und hier ein weiteres Zitat vom Sprecher der STIKO, Thomas Mertens:

Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein. (Thomas Mertens, Stiko-Chef)

www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-auffrisch-impfungen-stiko-100.html


Der Fall des doppelt geimpften und zweimal an Covid-19 erkrankten Bundesinnenministers Horst Seehofer war wohl letztlich der Grund, der Bevölkerung nun doch die Wahrheit über die Krankheit Covid-19 und über die miserablen Impferfolge erklären zu müssen.


Aber auch hier ließ Karl Lauterbach eine weitere Katze aus dem Sack, um seine während vielen Monaten vertretene Irrlehre von der „Lungen-Entzündung Covid-19“ nun endlich richtigzustellen.


Auch DAS hatte ich vor langer Zeit bereits berichtet (vgl. a.a.O.), als ich die schon im April 2020 erschienene Publikation der Züricher Forschergruppe zitierte, in der Covid-19 ultimativ als Gefäßschaden beschrieben worden war:

Endothelial cell infection and endotheliitis in COVID-19, Zsuzsanna Varga et al. - Published:  April 20, 2020

https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)30937-5


Und hier nun die mit einem Jahr verspätet publizierte „neue“ Erkenntnis des über ein Jahr lang (absichtlich?) irrenden „Virus-Experten“ Lauterbach:

(EXPRESS:)

Lauterbach teilt wichtige Studie: Covid-19 ist gar keine Lungenkrankheit

www.express.de/news/panorama/lauterbach-teilt-wichtige-studie-covid-19-ist-gar-keine-lungenkrankheit-38387054?cb=1621201150927


Ich wiederhole:

Bereits seit 20. April 2020 – seit mehr als einem Jahr – ist international fehlerfrei bekannt, daß Covid-19 eine Erkrankung der Gefäße in unserem Körper ist, da die Viren unsere Gefäß-Innenhaut-Zellen (Endothel-Zellen) „anknabbern“ und große Löcher dort hinein reißen – wie Schlaglöcher in einer ehemals glatten Asphaltdecke einer Autobahn.


In diesen „Schlaglöchern“ der Gefäßwand bilden sich zuerst Mikro-Thrombosen, die zu größeren Blutgerinnseln heranwachsen können und die sich dann losreißen und als Embolien in fernen Organen steckenbleiben und im Gehirn (Schlaganfall), in den Nieren (Nierenversagen) und in den Lungen (Lungenembolie), aber auch als Sinusvenenthrombose im Blutkreislauf des Gehirns schwere, teils tödliche Komplikationen auslösen.


Über ein Jahr lang verbreiteten Lauterbach und Co. ungestraft in den „Öffentlich-Rechtlichen“ die Fake-News, Covid-19 sei eine besondere Unterform einer schlimmen Lungenentzündung durch Viren!


Wird nun Lauterbach nach seinem Geständnis im „Express“ auch als „Corona-Leugner“ und „Nazi“ diffamiert? – als „Querdenker“ und „Fake-News-Verbreiter“ oder „Verschwörungstheoretiker“?

Zitat: (Lauterbach am 16.04.22):

Covid ist viel mehr eine Gefäßkrankheit als eine Lungenkrankheit.“

Und: „Die Experten sind der Meinung, Covid-19 ist eine Gefäßerkrankung“.


Mit dieser Erkenntnis könne man zudem die große Zahl von ungewöhnlichen Komplikationen nach Corona-Infektionen erklären – wie beispielsweise Schlaganfälle sowie Schäden an Nieren und Herz. „Das Spike-Protein selbst beschädigt die Gefäße“, erklärt Lauterbach. Bisher war immer die Rede davon, Covid-19 sei eine Atemwegserkrankung. „Aber ist wirklich eine Gefäßerkrankung“.


Ich fasse zusammen:

Erstens:

Die Wirkung der Corona-Impfstoffe ist katastrophal schlecht und schützt den Geimpften nur für weniger als max. sechs Monate vor einer erneuten Infektion.


Man verlangt jetzt von uns, daß wir uns alle vier bis sechs Monate erneut nachimpfen lassen mit m-RNA-Impfstoffen….aber diese Impfungen verlieren ihre Wirkung mehr und mehr und schaden uns nicht nur durch die Überforderung und Schwächung unseres ganzen Immunsystems.


Es gibt zuverlässig wirkende Medikamente in Tablettenform gegen Covid-19 – so z.B. das Mittel Camostat-Mesylate, das als zu 100% wirksam gegen Covid beschrieben wurde von Christian Drosten und dem Virologen Hoffmann.


Ich berichtete ausführlich über den Skandal (s.a.a.O.), daß das Medikament trotz beendeter Studie im dänischen Aarhus immer noch nicht flächendeckend in Europa zugelassen wurde. Mit Camostat-Mesylate hätten viele Covid-Tote und Covid-Erkrankte vermieden werden können!


Zweitens:

Covid-19 ist KEINE Lungenentzündung durch Viren, sondern vielmehr eine Gefäßerkrankung ALLER Körpergefäße, auch der Gefäße in unserer Lunge.


Am Ende dieses von Lauterbach nun endlich begonnenen Richtigstellungsprozesses all seiner in der Vergangenheit geäußerten Falschmeldungen zum Thema „Corona“ steht unsere Fassungslosigkeit, mit welcher (wohl ideologisch begründeten) Dreistigkeit und Naivität die öffentlich-rechtlichen Medien uns systematisch hinters Licht geführt haben, um von uns Verhaltensänderungen und verfassungsfeindliche Grundrechtsverzichte mit absichtlichen Falschmeldungen zum Thema „Corona“ zu erzwingen.


Dies geschah in enger Abstimmung mit der Merkel’schen Bundesregierung, mit SPD, CDU und CSU – aber vor allem auch in einer unerträglichen Abhängigkeit von „Think Tanks“ wie dem Club of Rome und seinen Vasallen (von der Bertelsmann-Stiftung bis zur Leopoldina, von Teilen der „Humboldt-Gesellschaft“ bis zur Mercator-Stiftung, vom Deutschen Klimakonsortium (DKK), das selbst dem Deutschen Wetterdienst übergeordnet wurde, bis zu Teilen der Helmholtz-Gesellschaft und bis zum alles zensierenden RND (Redaktionelles Netzwerk Deutschland) - und vielen mehr).


Kurz vor den Bundestagswahlen scheinen nun ARD und ZDF sowie einige Print-Medien – auch nach dem „Fall Relotius“ – zur Erkenntnis gekommen zu sein, daß die dort tätigen „Journalisten“ in Kürze enttarnt werden könnten als Steigbügelhalter der neomarxistisch-ökofaschistischen sog. „großen Transformation“ gemäß Karl Polanyi und H.J. Schellnhuber und Genossen.


Spätestens jetzt – mit der Beichte des SPD-Virologen/Epidemiologen und Talk-Show-Dauergastes Lauterbach – ist auch der allerletzte Funke an Vertrauen in die „staatlichen“ Medien bei einem Großteil der deutschen Bevölkerung auf null gesunken.


Die Glaubwürdigkeit von ARD, ZDF, DLF und Co. usw. ist restlos zerstört worden durch ideologisch verbrämt berichtende grüne und rote „transformativ“ denkende „Journalisten“.


Ich bin sicher, daß schon in Kürze weitere „Korrekturen“ der vielen Falschberichte in diesen Medien publiziert werden. Und das alles ohne ein „ZDF-Magazin“, dessen „Wiedereinführung“ als Korrektiv dringender denn je notwendig zu werden scheint.


Ceterum censeo:

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“


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Der Intellektuelle“ und „die Handfeste“

Von Peter Helmes


Annalena Baerbock und Robert Habeck – „Der Intellektuelle“ und „die Handfeste“ – in diesem Tenor hatten Medien im Vorfeld gerne die Unterschiede zwischen den beiden Parteivorsitzenden dargestellt. „Es sind zwei völlig unterschiedliche Typen, die sich vor allem in den letzten drei Jahren erfolgreich ergänzt haben“, sagte dazu Dlf-Hauptstadtkorrespondent Klaus Remme.


Die studierte Politologin Baerbock ist rund zehn Jahre jünger als Habeck und hat bislang keine Regierungserfahrung. Sie habe sich allerdings seit ihrer Wahl zum Führungsduo der Partei Schritt für Schritt Augenhöhe erarbeitet, sei fachlich versiert und präzise in der Sprache bis zur Detailverliebtheit, so Remme. 


Die Rede von Annalena Baerbock

Politikwissenschaftler Kleinert: Erstmalig eine echte Parteiführung

Vor der Wahl zur Parteivorsitzenden 2018 war Baerbock nur Insidern bekannt. Die 40-Jährige stammt aus Hannover und hat Völkerrecht studiert. (Daß sich um ihr Studium bzw. um den Abschluß etliche Gerüchte ranken, steht zunächst auf einem anderen Blatt, das noch genauer untersucht werden muß.) Später zog Baerbock nach Brandenburg, wo sie von 2009 bis 2013 Landesvorsitzende der Grünen war, bevor sie Bundestagabgeordnete wurde. Bei den gescheiterten Jamaika-Sondierungen machte die Mutter von zwei Kindern sich nicht nur in der Klima-, sondern auch in der Europapolitik einen Namen.


Olaf Scholz (SPD) könne sich nach Baerbocks Nominierung nun warm anziehen, findet Remme – schließlich sind beide nicht nur Konkurrenten um die Kanzlerschaft, sondern auch Direktkandidaten in Potsdam.


Zum ersten Mal in der Geschichte der Grünen hätte die Partei eine „wirkliche, echte Parteiführung“, die auch in der öffentlichen Bedeutung höher stehe als die Fraktionsführung, sagte der Politikwissenschaftler Hubert Kleinert im Deutschlandfunk. Kleinert, der zu Beginn der 80er-Jahre zu den ersten Bundestagsabgeordneten der damals neuen Partei gehörte, nannte es eine „Ironie der Geschichte“, daß die Grünen so geschlossen dastünden, während die Union im Chaos sei. „Die Grünen sind vom Amateur auf dem politischen Spielfeld zum Meister der Inszenierung geworden.“


Es sei eine „Ironie der Geschichte“, daß die Grünen heute so geschlossen seien, während die CDU im Chaos versinke, sagte der Politikwissenschaftler Hubert Kleinert im Dlf. 


Politologe Faas: Angreifbar durch fehlende Regierungserfahrung 

Daß Baerbock das Kanzleramt übernehmen möchte, hält Thorsten Faas für „sehr, sehr bemerkenswert“. Der Politikwissenschaftler der FU Berlin betonte im Deutschlandfunk, daß die Tatsache ihrer fehlenden Regierungserfahrung die Kandidatur der Politikerin sicherlich begleiten werde und sie angreifbar mache.


Umso deutlicher betonte der Politikwissenschaftler, Baerbocks Auftritt bei der Pressekonferenz sei „extrem professionell und minutiös vorbereitet“ gewesen sei. „Das ist ja etwas, das man Annalena Baerbock durchaus nachsagt: daß sie Akten frißt, daß sie sich tief in Dinge reinarbeitet. Und das sind mindestens gute Voraussetzungen für das Amt.“


Auch Klaus Remme erkennt diese Eigenschaften Baerbocks. Im Dlf-Podcast „Der Tag“ sagte der Hauptstadtkorrespondent: „Sie bewältigt jede Menge Lesestoff, den sie danach auch rhetorisch umsetzen kann. Dazu kommt: Sie hat keine Angst vor politischen Konkurrenten, die um ein vielfaches mehr Erfahrung haben.“


Man könne es zwar so betrachten, daß Baerbocks mangelnde Regierungserfahrung auch vorteilhaft sein könnte (im Sinne eines frischen, unverstellten Blicks), sagte Remme. Dennoch: „Das Risiko, daß das schiefgeht, überwiegt.“ Baerbocks Lebenslauf sei – mit 40 Jahren – für eine mögliche deutsche Regierungschefin einfach noch „dünn“.


In einem Podcast der „ZEIT“ wurde Baerbock im Februar gefragt, woher ihr Selbstvertrauen für Ambitionen auf ein so hohes Amt komme. Ihre Antwort:


Ich komm’ ja auch aus dem Sport – aus dem Trampolin – und weiß von daher: Immer wenn man etwas Neues lernen will, etwas Neues schaffen will, dann muß man auch den Mut haben, den Absprung zu schaffen, weil ansonsten wird sich nichts verändern und man lernt auch nichts dazu.“


Viele in der Partei trauten Baerbock den Job zu, hatte im Vorfeld bereits Ulrich Schulte betont, Leiter der taz-Parlamentsredaktion und Autor des Buches „Die grüne Macht“. Die übergreifende Meinung sei, so Schulte, daß Baerbock „inhaltlich wahnsinnig kompetent“ sei, eine sehr gute Verhandlerin und in der Lage, die Fäden zusammenzuhalten


Die Co-Vorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, hat Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Partei habe beim Bundesparteitag strittige Punkte vermieden, weil sie eine Regierungsbeteiligung anstrebe. Wer Dinge verändern wolle, dürfe Menschen nicht vor den Kopf stoßen – man müsse alle mitnehmen, betonte sie im Dlf.


Profitieren die Grünen von der Uneinigkeit der Union?

Ein gelassener Ton, Konzentration aufs Wesentliche, das könnten die Grünen angesichts der schleppenden Kandidatenkür bei der Union besonders ausstrahlen, meint Dlf-Hauptstadtkorrespondent Klaus Remme. Die Partei fühlte sich so im Aufwind, daß sie sich sogar Sorge um die Konkurrenz leisten könne. Anfang April (12. 4.) kritisierte Co-Chef Robert Habeck die Diskussionskultur in der Union und wünschte sich einen würdigen politischen Gegner:


Wir brauchen zur Auseinandersetzung eine konservative Partei, die weiß, wer sie ist. Das Gefühl hatte man in den letzten Tagen nicht mehr. Und mit Blick auf die Personendiskussion möchte ich persönlich anmerken, daß die Häme, die Armin Laschet entgegengeschlagen ist, und der schnelle Umschwung von Achtung [...] zu Verachtung doch sehr bedenklich sind. Das ist ein Stil, den wir, ich, mir nicht zu eigen machen möchte, auch nicht für den kommenden Wahlkampf.“

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CDU-EVP auf Anti-Familien-Welle

(Brief aus Brüssel, Mai 2021)


Hetero-Diskriminierung oder schon Heterophobie?

Der Monat Mai ist traditionell der Familie gewidmet. Durch die Entschließung A/RES/47/237 der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde der Internationale Tag der Familie zum offiziellen Gedenk- und Aktionstag weltweit. Familienorganisationen können sich auf dieser Grundlage öffentlich engagieren, ohne als „Hassredner“ von der lauten aber kleinen Minderheit der politisch korrekten Gender-Fanatiker diskreditiert zu werden. Die scheinen nämlich in internationalen Gremien aus dem Gender-Baukasten ein neues Konzept zu entwickeln: die Hetero-Diskriminierung.


Beispiele aus Brüssel: In diesem Jahr gab es keine institutionellen Veranstaltungen zu Ehren des ganz normalen Lebensmodells „Familie“, welches ja immer noch in allen Mitgliedsstaaten der EU vorherrscht, und das auf der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau aufbaut, die mit ihren eigenen Kindern zusammenleben. Es gab keine Pressemitteilung des Präsidenten des EU-Parlaments und auch keine Videobotschaft von Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen. Dabei organisierte die CDU-Politikerin als Bundesfamilienministerin 2006 den „Ersten Deutschen Familientag“ als „sichtbares Signal für die Wende in der Familienpolitik“.


Offenbar vergessen. Wahrscheinlich war die Kommissionspräsidentin intensiv damit beschäftigt, eine Videobotschaft für den Deutschen Frauenrat zum Thema „10 Jahre Istanbul-Konvention: wo stehen wir? wohin gehen wir?“ aufzuzeichnen. Mediales Stillschweigen am Familientag, aber prominente Teilnahme zugunsten der Istanbul-Konvention: das zeigt deutlich die Verschiebung der Prioritäten in der Führungsetage der EU-Institutionen. 


Die Brüsseler Gender-Community hingegen feierte selbstsicher die verschiedenen Bausteine einer neuen Agenda zur Diskriminierung der Hetero-Familie. Die sind ja nicht neu. Man denke nur an die Antidiskriminierungsklauseln in Artikel 13 des Amsterdamer Vertrags (1999), die Charta der Grundrechte der EU (2004), und die Gründung der Agentur für die Grundrechte der EU (2007).  Wie bei einer Domino-Kette reihen sich auch seitens des EU-Parlaments die jüngsten Entschließungen Stein für Stein aneinander: die Verabschiedung einer Entschließung zur Ausrufung der EU zum LGBTQI Freiheitsraum durch das EU-Parlament am 11. März (P9_TA(2021)0089), die Veranstaltungen zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit am 17. Mai, die Annahme der Position des EU-Parlaments für das neue Mandat der Grundrechte-Agentur im Plenum am 19. Mai, und die Veröffentlichung eines neuen Entschließungsantrags zu Abtreibung durch den Frauenausschuss des EU-Parlaments am 21. Mai.


Auch die Kommission der Bischofskonferenzen der EU (ComECE)beteiligt sich an der indirekten Förderung der Gender-Community. Sie lud zum ökumenischen Gebet für die Einheit der Christen und die Zukunft Europas am 21. Mai ausgerechnet die politische Vorkämpferin der LGBT-Abtreibungs-Agenda im EU-Parlament, Roberta Metsola (EVP, Malta), als Vorbeterin ein. Präsident der ComECE ist der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich. Der teilt mit seinem ComECE-Stellvertreter in Brüssel, dem „Ruhr-Bischof“ Franz-Josef Overbeck, das Privileg, Mitglied mehrerer katholischer Studentenverbindungen im Cartellverband (CV) zu sein.


Der nichtssagende Begriff „LGBTIQ-Freiheitsraum“ erschließt sich erst, wenn man die 27 Erwägungsgründe durchgeht, von denen sich jeder einzelne als Anklage gegen die heterozentrierte Gesellschaftsordnung jedes einzelnen Mitgliedsstaats versteht. Für das EU-Parlament wird jede nationale Regierung, die das hetero-ehe-basierte Familienmodell fördert, an den Pranger der Geschlechterbeliebigkeit gestellt. Alle deutschen Europa-Abgeordneten außer denen der AfD haben dieser Anklageschrift gegen die traditionelle Familie zugestimmt. Die österreichischen Christdemokraten der ÖVP übrigens auch. Hinsichtlich der CDU und CSU stellt sich die Frage nach der Einhaltung des Abgrenzungsbeschlusses von der kommunistischen Linken. Roberta Metsola von den Christdemokraten (der Fraktion des CSU-Vize Manfred Weber, der übrigens auch für diese Entschließung stimmte) war die treibende Kraft hinter dieser Entschließung. 


Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. –feindlichkeit steht am 17. Mai im Kalender. Das Datum erinnert an jenen Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation dem politischen Druck der Homosexuellenvereine nachgab und Homosexualität aus dem Verzeichnis medizinischer Diagnosen strich. Allerdings ist dieser Tag kein offizieller Feiertag der Vereinten Nationen, es gibt keine Entschließung der Vollversammlung, nur viel medial aufgebauschtes Haschen nach Aufmerksamkeit für eine statistisch irrelevante Bevölkerungsgruppe.


Ihre statistische Bedeutungslosigkeit hielt die EU-Beamten der LGBTQI-Beamtengewerkschaft „Egalité“ jedoch nicht davon ab, zu einer Hybrid-Veranstaltung zu laden, um ihre Forderungen nach noch mehr Vorteilen für alle außer heterosexuelle Beamte zu fordern. Während den Europa-Abgeordneten im Plenum und in den Ausschüssen nicht mal die offiziellen Amtssprachen bereitgestellt werden, bekommt die Gewerkschaft der Gender-Queer-Beamten sogar Gebärdendolmetscher bereitgestellt. Das zeigt, wie sehr politisiert der Beamtenapparat in der EU ist. Aus dieser Perspektive ist diese Brüsseler EU kein Garant für zukunftsfähige, weil familienorientierte Politik. 


 Die Grundrechte-Agentur in Wien ist das Epizentrum der institutionellen Steuerung von Werten und Normen, Tummelplatz von Gendersternchen und Binnen-I. Hier wird die Klientelpolitik für alle diejenigen entworfen, die nicht bodenständig heterosexuell sind. Der Jahresetat beträgt in diesem Jahr 24 Millionen Euro. Derzeit beraten die Innenminister der EU über das neue Mandat dieser Agentur. Berichterstatter ist Lukas Mandl von der ÖVP, die gemeinsam mit CDU und CSU in der Fraktion der EVP sitzt. Lukas Mandl ist im katholischen Mikrokosmos als Präsident des Europäischen Cartellverbands der katholischen Studentenverbindungen bekannt. Er ist Europas Chef-CVer. Doch der Vater von drei Kindern, der sein Leben als Berufspolitiker maßgeblich auf der katholischen Verbandsarbeit im Verbindungsstudententum aufbaut und Wahlkampf auf Verbindungshäusern macht, fordert nicht nur die bedingungslose Umsetzung aller Antidiskriminierungsmaßnahmen, sondern darüber hinaus die Anerkennung von Genderidentität und Genderausdruck, mehr Geld für Maßnahmen gegen „Antiziganismus“ und „Islamfeindlichkeit“. Die Grünen fordern das ja alles auch. Über den Schutz verfolgter Christen hingegen verliert er kein Wort.


Mandl fordert ebenfalls die Umsetzung der kompletten Kinderrechte-Agenda durch die europäische Grundrechte-Agentur und die Anerkennung von „Geburt“ als Diskriminierungsmerkmal. Dieses bizarre Konzept ist seit den Verhandlungen über das Statut des Internationalen Strafgerichtshof Anfang der 2000er Jahre bekannt: wer geboren werden musste, weil Abtreibung verboten war, kann sein Leiden durch ungewollte Geburt als Diskriminierungsgrund geltend machen. 


Diese Idee wird jetzt vom Chef der europäischen katholischen Akademiker wieder zum Leben erweckt. Der Cartellverband der katholischen Studentenverbindungen (CV) sieht sich zwar offiziell als ein parteipolitisch neutraler Kulturverein katholischer männlicher Akademiker, ist jedoch in Wirklichkeit eine Vorfeldorganisation von CDU, CSU und ÖVP. Wenn man sich jedoch ansieht, was dessen Mitglieder in den politischen Institutionen so abstimmen, stellt sich die Frage der Kohärenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit gewiss nicht nur bei Lukas Mandl, sondern auch bei Othmar Karas, Jens Gieseke und Andreas Schwab.


Wenn der Präsident des Cartellverbands der katholischen Studentenverbindungen „Geburt“ als Diskriminierungsmerkmal einstuft (aufgrund fehlender Abtreibungsmöglichkeiten), den Schutz verfolgter Christen unter den Teppich kehrt, dafür aber die komplette LGBTIQ-Gender-Agenda in den Mittelpunkt stellt, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass CDU, CSU und ÖVP keine Politik mehr für die ganz normale heterosexuelle Wählerschaft machen, sondern – gewollt oder ungewollt – der von der links-grünen Koalition im EU-Parlament gepflegten Heterophobie Vorschub leisten.


Der internationale Schwulen- und Lesbenverband ILGA sollte das zum Anlass nehmen, jedem Verbindungshaus eine Regenbogenflagge zu schenken, die neben der Verbindungsfahne gehisst werden muss. 


Die Frage, die sich angesichts solcher Aktivitäten gesellschaftspolitisch in den EU-Institutionen stellt, lautet: Kippt die schleichende Diskriminierung heterosexueller Partnerschaften irgendwann in Heterophobie? Es wäre ein Keil, der die EU spalten könnte. 

Bleiben Sie optimistisch!

Ihr 

Junius

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Zur Erinnerung: Mehrfach wurden wir gebeten, die Identität des Briefeschreibers aus Brüssel preiszugeben. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Informanten und Redaktion. Sie erinnert an die sogenannten Junius letters, in denen ein Pseudonym namens Junius in der Zeitschrift Public Advertiser in London vom 21. Januar 1769 bis zum 12. Mai 1772 Briefe über die Geschehnisse am Hofe und im Parlament veröffentlichte. Darin wurden die Machenschaften in der Königsfamilie, von Ministern, Richtern und Abgeordneten satirisch und mit Sachkenntnis der internen Vorgänge und Intrigen aufgespießt. Die Junius-letters gelten als erster Beleg des journalistischen Zeugnisverweigerungsrechts.

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Prof. Klaus Schwab und WEF „Young Leader“ Annalena Baerbock

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)


Nach der Wahl von Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin der „Grünen“ gab es großen Beifall von vielen Seiten. Die Mehrheit der Journalisten bei TV und in den Printmedien konnte ihre politische Präferenz nicht verbergen. Endlich konnte sie offen zeigen, wo ihre Sympathien liegen: links der Mitte. Etliche Journalisten hievten Annalena Baerbock bereits auf den Thron.


Ihr Ansehen in der Partei und im Wahlvolk nahm Formen an, die an den Blitzstart von Martin Schulz erinnerten. Aus einer Höhe von fast 100 Prozent in nahezu allen Umfragen war dieser auf hartem Boden aufgeschlagen, wie weiland Ikarus. Heute ist er ein „Untoter“. Das wird Annalena Baerbock nicht geschehen.


Nicht? Wenige Tage nach ihrem kometenhaften Aufstieg begann ihr Abstieg. Nicht durch die „bösen“ Medien, sondern durch eigene stümperhafte Fehler. Sie hatte „vergessen“, dass sie die von der Partei gewährten Nebeneinnahmen der Bundestagsverwaltung hätte anzeigen müssen. Es waren „lediglich“ rd. 25000 Euro in drei Jahren. Sie zahlte umgehend wie auch Özdemir für seine Nebeneinnahmen.


Das gilt auch für Herrn Lauterbach. Es waren „Erfolgsprämien“, die die Führung der Partei für gute Wahlergebnisse großzügig „ausgelobt“ hatte. Solche „Erfolgsprämien“ gab es in den anderen Parteien angeblich nicht. Seit dieser Legislatur gibt es eine Neuerung. Die beiden Co-Vorsitzenden der SPD erhalten zusätzlich neben ihren Geldern als Bundestagsabgeordnete ein weiteres Gehalt in Höhe von je 9000 Euro – ohne erkennbare Erfolge.


Das ist jetzt ein peinliches „Alleinstellungsmerkmal“.

Die Medien berichteten schnell über Stimmenverluste für Annalena Baerbock. Es wird sich zeigen, ob diese Stimmenverluste eine Delle sind, die wieder schnell auszugleichen sein wird. Für einen „neutralen“ Beobachter waren die Versuche von Baerbock und Özdemir zu ihrer Rechtfertigung nicht überzeugend.


Weitere Fehler von Annalena Baerbock

Das größte Problem ist ein schwerwiegender Fehler, den Baerbock selbst zu verantworten hat. Bislang ist es ihr nicht gelungen, einen erfolgreichen Abschluss einer akademischen Ausbildung vorzuweisen – weder in Deutschland noch in Großbritannien. Wird es ihr nicht bald gelingen, den Nachweis zu liefern, hat dies schwerwiegende Folgen für ihre Person, ihre Kandidatur und ihre Partei. Sie würde durch diesen Fehler bei ihrem Clientel an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verlieren.


Ältere Mitglieder der „Grünen“ müssen wohl mehrfach geschluckt haben. Die Aussagen von Baerbock zu Russland und China, zur NATO und zu gemeinsamen Sanktionen gegen Belarus und Russland sowie zu einer härteren Sanktionen gegen Belarus und Russland sowie zu einer härteren diplomatischen Gangart gegen über beiden Staaten bedeuten eine Kehrtwende – wie auch im Falle des von Belarus zur Notlandung gezwungenen zivilen Flugzeuges in Minsk – mit sofortiger Festnahme des bekannten Oppositionspolitikers und Bloggers Roman Protassewitsch und seiner Freundin. Erstaunlich schnell – innerhalb von 48 Stundenerfolgte die Entscheidung der EU.


Die Gegner dieses Schwenks bei den „Grünen“ hatten keine Chancen, ihre Meinung oder Kritik vorzutragen. Das waren sie bisher anders gewohnt. Die Liste ihrer Wortmeldungen war zu lang, um in der vorgesehenen Zeit abgearbeitet zu werden. Sie wurden an den zuständigen Ausschuss verwiesen.


Werden die Antragssteller damit zufrieden sein? Wohl kaum.

Annalena Baerbock musste die höchste Hürde selbst meistern: Der Schwenk um 180 Grad, als sie die neue „Sicherheits-, Außen und Verteidigungspolitik“ der „Grünen“ vorstellte, wurde sehr kritisch aufgenommen, aber nicht genügend diskutiert. Das wollte Baerbock offensichtlich auch nicht. Bei seinem Besuch in der Ukraine hat ihr Co-Vorsitzender Habeck offen den Wunsch der ukrainischen Regierung unterstützt, Waffenlieferungen aus Deutschland zu bekommen. Seine Bedingung: Es müsste sich um Defensivwaffen handeln.


Aber was sind klare „Defensivwaffen“?

Ab wann will die Führung der „Grünen“ diese Diskussion führen? Es fehlt auch die klare Aussage über die Haltung zur NATO und über Deutschlands militärischen Beitrag zur NATO und über den Beitrag von 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, dem 2014 einstimmig von allen NATO-Mitgliedsstaaten zugestimmt wurde auch vom damaligen Außenminister Walter Steinmeier, dem heutigen Bundespräsidenten.


Deutschland hat mittlerweile erklärt, dass es die Zahlung nicht leisten kann, da der Koalitionspartner die Zahlung nicht mehr mittragen will. Dieser hat auch in letzter Minute die Beschaffung von Kampfdrohnen abgelehnt, die den Schutz deutscher Soldaten verbessert hätten. Die Ergebnisse dieser ausstehenden Diskussionen entscheiden über die Regierungs- und Bündnisfähigkeit der „Grünen“. Diesen Fragen darf man nicht ausweichen. Ein wichtiger Aspekt für die Bundestagswahlen am 26. September 2021.  


Wie ist der derzeitige Stand des „Great Reset“?

Als Zwischenziel konzentriert sich das WEF auf die Simulationsübung „Cyber Poligon 21“, die am 8./9. Juli beginnen soll. Nach einer ersten Cyberübung unter Führung des WEF im Jahre 2020 nehmen unter der Führung vom WEF und Russland 29 Staaten teil. Es sollen offensive und defensive Cyberaktivitäten geübt und bewertet werden. Dazu wird ein Team „Lessons Learned“ gebildet, das der Leitung zuarbeitet für Übungsbesprechungen und detaillierte Übungsauswertungen. Festgestellte Mängel können in spätere Cyber-Übungen eingebaut werden.


Ich wiederhole mich gern. Diese Übung ist eine große Herausforderung. Es gibt keine Generalprobe – soweit bekannt ist. Es ist ein Probelauf für die Übungstruppe und Leitungstruppe. Es wird Pleiten und Pannen geben und zu weiteren Übungen dieser Art führen. Sollte es bei dem „Ernstfall“ vor 2030 zu einem Abbruch kommen, entstünden chaotische „Zustände“, die kaum „friedlich“ ablaufen würden. Eine Ergänzung zu dem Jahr 2030: Die meisten Beobachter des WEF sehen offensichtlich das Jahr 2030 als Beginn des „massiven und globalen Bevölkerungsaustausches“ unter der Regie der „neuen Weltregierung“. Dass kann so sein, muss aber nicht.


Es spricht einiges dafür, dass etliche Einzelentscheidungen schon früher getroffen werden mussten. Ein Beispiel: Das UN-Migrationsabkommen, das allen Bürgern der Welt das Recht gibt, in das “gelobte“ Land ihrer Wahl auswandern dürfen – bei gleichzeitigem Beginn des „Globalen Bevölkerungsaustausches“. Kein Staat der Welt kann die Einwanderung rechtlich verhindern. Es sind einige Staaten, die besonders begehrt sind – wie z.B. Deutschland.


Schon heute gibt es wohlhabende „Zuwanderer“, die mit dem Flugzeug nach Deutschland auswandern – und erst hier den Asylantrag stellen, weil in Deutschland bereits viele ihrer Landsleute ein gutes Leben führen.


Ein wichtiges Zwischenziel war die Annahme des UN-Migrationsabkommen in Marrakesch am 10. und 11. Dezember 2018 durch 164 von 193 UN-Staaten. Bemerkenswert ist die Teilnahme von Frau Merkel als einziges Staatsoberhaupt.


Wie gefährlich ist das Gespann Schwab und Baerbock für uns?

Prof. Schwab ist seit 1971 Gründer des WEF, das er bis heute zu einem imposantem Familienunternehmen entwickelt hat. Er ist jedoch kein Menschenbeglücker. Menschen sind für ihn Mittel zum Zweck. „Ihr werdet bis 2030 nichts mehr besitzen, aber glücklich sein.“


Er strebt mit China und Russland die „Weltherrschaft“ mit „neuen Menschen“ an.

Dazu sein Zitat: „Wir müssen den Planeten Erde vom „Virus Mensch“ befreien“.

Er ist ein Machtmensch, der das WEF fest im Griff hat. Er hat so viel Geld gesammelt bei Superreichen, dass er alle Entscheidungen souverän treffen kann.


Annalena Baerbock verdankt Prof. Schwab weitestgehend ihre Karriere – und damit ist sie befangen. Sie ist Mitglied in der Elitegruppe des WEF „Global Young Leader“. Die über 1000 Mitglieder werden auf höhere Führungsaufgaben vorbereitet. Annalena Baerbock ist bereits Co-Chefin der „Grünen“ und seit einigen Wochen deren Kandidatin für das Kanzleramt. Gemessen an den derzeitigen Ergebnissen hat sie gute Chancen, Nachfolgerin von Angelika Merkel zu werden oder einen wichtigen Ministerposten in einer Koalition zu besetzen.


Gerät sie in einen Interessens- und Gewissenskonflikt? Die Wahl ist schwer: Ein hochkarätiger politischer Posten in Deutschland oder – je nach Erfolg des „Great Reset“ – ein wichtiger Posten im WEF. Beides zu verbinden, dürfte wohl kaum möglich sein. Wie bereits beschrieben, hat sie bereits einige dunkle Flecken auf der weißen Weste eingefangen. Es sind ihre persönlichen Fehler.


Bis zur Bundestagswahl am 26. September sollte sie sich entscheiden, wie es mit ihr weitergehen soll, damit die Wähler ihre Entscheidung kennen und sich danach richten können.


Die strategische Wegegabel

Die Wahlen am 26. September 2021 sind deswegen besonders interessant, weil wenige Spitzenpolitiker nach oben geschossen werden, aber die Mehrzahl das Ende ihrer politischen Karriere erleben und verkraften muss. Um aus der weitgehend selbst verschuldeten Misere herauszukommen, braucht Deutschland neue Führungspersönlichkeiten mit Charakter, die auch bei starkem Gegenwind stabil bleiben. Das gilt für alle Führungsaufgaben – von der Politik über das Militär bis zur Bildung.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei uns.

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Das wahre Gesicht der Grünen – ein Beispiel: Grüne wollen Ärzte zu Abtreibungen zwingen

Von Peter Helmes


Immer mehr Ärzte weigern sich, gesetzeswidrige Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen – eine Haltung, die erfreulicherweise besonders unter jungen Ärzten festzustellen ist. Die Zahl der Arztpraxen und Kliniken, die Abtreibungen vornehmen, sei nach Angaben der Grünen zwischen 2003 und 2018 um 40 Prozent gesunken.


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Knauß begrüßte, daß es „offenbar immer mehr junge Ärzte gebe, die an Abtreibungen nicht mitwirken wollen“.


Nun sinnen die Grünen – entschiedene Vorkämpfer einer „freien“ Abtreibungspraxis – auf baldige Abhilfe:


Die Grünen haben nun gefordert, bei Neueinstellungen an Universitätskliniken Ärzte zu bevorzugen, die bereit seien, Schwangerschaftsabbrüche („Abtreibungen“) vorzunehmen.


Vom Staat betriebene Krankenhäuser sollten auch personalpolitisch sicherstellen, daß der Zugang zu „reproduktiver Gesundheitsversorgung bei ihnen gewährleistet sei“. Das jedenfalls ließ die Grünen—Vizechefin Ricarda Lang in der WELT verlautbaren. Frauen stießen auf „zunehmende Schwierigkeiten, einen Arzt für einen Schwangerschaftsabbruch zu finden.“


Der bereits erwähnte CDU-Bundestagsabgeordnete Knauß vermutet deshalb hinter dem Vorstoß der Grünen die „klare Absicht, das Lebensrecht aushöhlen zu wollen“ (JF v. 17.04.2020).


Klar, daß das die Gutmenschen von Pro Familia umtreibt. In einem Artikel der „Apotheken Umschau“ vom 15.1.21 („Hilflos schwanger“) erklärte Dörte Frank-Boegner vom Pro-Familia-Bundesverband, „Schwangerschaftsabbrüche als Hilfe für Frauen in Not dürften kein Makel sein“. Eine böse Formulierung; denn sie bezeichnet letztlich die Tötung eines ungeborenen Kindes als „Hilfe“. Damit wird letztlich Abtreibung zu einem Akt der Nächstenliebe pervertiert. (Zitat Tiqua, Febr. 21)

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Der deutsche Suppenkaspar – schuld am Elend der Welt

Deutsche müssen alles geben – zur Vergebung ihrer großen Schuld
Die Renaissance des Deutschen hat noch nicht einmal begonnen


Von Maria Schneider *)

Der Kaspar, der war kerngesund,
Ein dicker Bub und kugelrund,
Er hatte Backen rot und frisch;
Die Suppe aß er hübsch bei Tisch.
Doch einmal fing er an zu schrei’n:
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!
(Heinrich Hoffmann)


Wie so viele Dinge fing die ewige Schuld der Deutschen recht harmlos an. Wer erinnert sich nicht daran, wie er als kleines Kind vor einem Teller lauwarmer Pampe saß und gebetsmühlenartig gesagt bekam: „Iss schön auf, in Afrika verhungern die kleinen Kinder.“


Pflichtbewußt schaufelte der arme kleine Tropf die mittlerweile kalten Brocken in sich hinein, und so manch einer legte dabei die Grundlage für gestörtes Essverhalten, Übergewicht, Diabetes und satte Gewinne für die allseits beliebte Pharmaindustrie.


- Sind durch das Verputzen unerwünschter Zusatzkalorien weniger afrikanische Kinder verhungert?

- Ging es ihnen magischerweise wegen eines leeren Tellers besser?

- Bekam die afrikanische Frau weniger Kinder?

- Wurde sie wegen eines leeren Tellers zu einem späteren Zeitpunkt genitalverstümmelt oder zwangsverheiratet?

- Hat die emotionale Erpressung satter, deutscher Kleinkinder 16-jährige Afrikanerinnen davon abgebracht, mit 16 schwanger zu werden, um ihrem zukünftigen Partner zu beweisen, dass bei ihnen „alles funktioniert“ und sie in der Lage sind, seine eitle Potenz mit einer stets hungrigen Kinderschar zu befriedigen?

- Wäre es nicht sinnvoller gewesen, Oma vom Hungern im Krieg erzählen zu lassen? Vom Kartoffelklau auf dem Acker? Von hartherzigen und barmherzigen Bauern? Von einem kostbaren Hühnerei als Ostergeschenk?


Was hätte das Kind bei solchen Geschichten gefühlt? Vielleicht Schmerz und Trauer, sicherlich auch Mitgefühl mit seiner engen Verwandten? Vielleicht hätte das Kind gelernt, das Alter mit seiner Lebenserfahrung zu achten. Vielleicht wären die dünnen Bande zwischen deutschen Generationen etwas gekittet worden, statt sie zugunsten künstlicher Bande mit Fremden weiterhin zu verschleißen.


Zwar aßen die Großeltern der Nachkriegsgeneration ihrerseits den Teller auch leer – allerdings aus gänzlich anderen Gründen: Echte Erfahrung von Hunger und Not. „Essen für den Hunger, der kommt“.


Statt einer abstrakten, schwer fassbaren Schuld für unbekannte Kinder in einem weit entfernten Land wie Afrika wäre Verständnis und eine noch engere Bindung an die Großeltern und mehr Verantwortung für die einige Familie gewachsen, der man aktiv helfen kann. Viel schwieriger und häufig auch sinnloser ist es, sich für das Schicksal fremder Familien in fernen Ländern einzusetzen, die durchaus die nicht angeforderte Hilfe annehmen, jedoch keinerlei Veranlassung sehen, die Ursachen ihres Elends zu ändern.


Wächst das Kind als Jugendlicher heran, so kommen weitere Schuld- und Erpressungsmethoden hinzu. Gottesdienste und Spendensammlungen für Kinder in Afrika, Syrien, Bangladesch und sonstige, entlegenste Orte der Welt, auf die man als normaler, mitfühlender Jugendlicher keinerlei Einfluss hat und sich somit nicht nur schuldig, sondern auch noch ohnmächtig angesichts der überbordenden Ungerechtigkeit der Welt fühlt.


Eine Art Lähmung tritt ein. Wenn es den anderen so schlecht geht, darf es mir dann gut gehen? Darf ich dann meiner Oma helfen? Hat es das Kind im fernen Afrika nicht nötiger?


Diese Schuld wird tagtäglich vervielfacht, dringt in junge Hirne ein, setzt sich in Synapsen fest, schafft Schallplattenrillen in Dauerschleife und lastet wie eine Grabplatte auf den jungen Schultern und mittlerweile über unserem ganzen Land:


  • Unsere Erbschuld an Sklaverei, Kolonialismus und Zweitem Weltkrieg

  • Berichte über die Ausbeutung armer Länder durch unsere internationalen Konzerne

  • über böse weiße Polizisten, die engelhafte, schwarze, drogensüchtige Hühnen ersticken

  • über widerwärtige, alte, weiße Männer, die jungen, sensiblen Migrantinnen Komplimente über ihre Schönheit machen, um ihr Zuspätkommen zu überspielen

  • über muskulöse, gestählte junge Afrikaner, die wegen unseres weißen Privilegs keine Perspektiven in ihren überbevölkerten und heruntergewirtschafteten Ländern haben

  • über junge schwarze Frauen, deren Eltern aus dem afrikanischen Busch hierherkamen, und nun wegen unserer Straßennamen zutiefst traumatisiert sind

  • über ganze Familienverbünde aus Palästina, Jordanien, Irak und Pakistan, die vorher in einem Holzverschlag lebten und eine schlichte, deutsche Sozialwohnung als Zumutung ablehnen

  • über niedliche, nepalesische Mädchen, die gemeinerweise abgeschoben wurden, weil ihr Vater – der doch nur ein besseres Leben wollte – sich den Aufenthalt durch Lügen und Betrügen erschlichen hat


Die Schuld ist allgegenwärtig und hat sich in Filmen, Büchern, Bildern, Werbung, Schulen, Universitäten und Stolpersteinen wie ein Krebsgeschwür festgefressen.


Wir sitzen hypnotisiert wie ein Kaninchen vor der Schlange. Unsere Kinder sind richtungslos. Unsere Eltern taumeln durch Schuldlabyrinthe und haben ihren Weg verloren. Unsere kriegsschuldigen, umweltverschmutzenden Großeltern haben ihre Daseinsberechtigung ohnehin schon lange verloren. Sie sind Fremde für unsere Jugend. Die jahrzehntelange Propaganda hat das Band zwischen den Generationen zerstört. Denn durch den Zweiten Weltkrieg sind unsere Großeltern schuld an unserem Elend, am Elend der Welt, am Elend der perspektivlosen, jungen Männer aus Afrika und aus Arabien.


Deren Not und Entbehrung wiegt somit tausend Mal schwerer als der Hunger unserer Großeltern im Krieg und der Millionen vergewaltigten deutschen Frauen nach dem Krieg. Viel schwerer als die Not der Millionen verhungerten deutschen Männer in den Rheinwiesen und ungleich schwerer als die Not Millionen deutscher Familien, die aus jahrhundertealten, ostdeutschen Siedlungsgebieten vertrieben wurden.


Ja, wir Deutschen sind sehr böse. Es muss so sein, denn das sagen uns die Medien jeden Tag. Unser Leid ist nichts im Vergleich zum Leid benachteiligter junger afrikanischer und arabischer Männer, die hierhergebracht wurden, um zu bleiben.


Und dennoch geht es uns noch immer viel zu gut – so jeden Tag Herr Kleber – denn die meisten unserer Teller sind noch voll. Das allein ist Grund genug, junge, deutsche Frauen U-Bahn-Treppen herunterzutreten, sie in Bahnhöfen zu umzingeln und zu begrapschen; sie zu betäuben und über Stunden von 10 traumatisierten Flüchtlingen vergewaltigen zu lassen. Selbst das ist nichts im Vergleich zu der sexuellen Not und Entrechtung, die junge arabische Männer in ihren Ländern und hier in Asylheimen erdulden müssen.


Schlimmer als Vergewaltigungen durch junger, arabischer Männer, die es einfach nicht besser wissen, sind – so wird uns seit metoo eingeredet –  alte, deutsche Politiker, die einer jungen Journalistin Komplimente über ein Dirndldekolletee machen. Geradezu verwerflich sind Zurechtweisungen durch einen deutschen Feuerwehrmann. Kein Wunder, dass der verängstigte Migrant ihn mit einem Faustschlag niederstrecken mußte, zumal er – wie er aussagte – nicht wissen konnte, dass ein Faustschlag einen Menschen töten kann.


Tag für Tag hören wir es, bis unsere Ohren bluten: Man darf diesen unbedarften, jungen Männern ihren Zorn, ihre Messerangriffe, ihre Grapschereien und die Vergewaltigungen unserer Frauen nicht verübeln.


Schließlich geht es ihnen nur deshalb so schlecht, weil es uns so gut geht. Weil wir unseren Teller nicht leer gegessen haben, weil wir nicht genug gespendet haben, weil unsere Großeltern im Krieg waren.


Verhungernde afrikanische Kinder, Überschwemmungen in Bangladesch, die Vertreibung der Hereros, die Unterdrückung der Uiguren in China und die Massenmigration der traumatisierten Buben aus Afrika und Arabien wurden mithin unmittelbar durch unsere Suppenkaspar und Großeltern verursacht. Der Deutsche ist schuld am Elend der Welt und muss dafür büßen.


Es ist deshalb nicht nur das gute, sondern auch das in Pakten verbriefte Recht eines jeden Afrikaners und Arabers, ja sogar eines jeden nichtweißen Menschen, von weißen Deutschen alles zur Vergeltung ihrer Sünden zu fordern: Ihre Besitztümer, ihre Töchter, ihr Land und letztlich auch ihr Leben. Es scheint, dass Satisfaktion erst dann erreicht sein wird, wenn der letzte Deutsche vom Angesicht der Erde getilgt sein wird. Das größte Verbrechen aller Zeiten – so sagt man uns – ist heute, weiß und deutsch zu sein. Denn nur dann lassen sich die fortgesetzte Ausplünderung unseres Landes, die Demütigung der deutschen Männer durch Vergewaltigung ihrer Frauen und das Leben auf unsere Kosten rechtfertigen.


Noch ist jedoch nicht aller Tage Abend. Noch leben wir. Noch gibt es Zusammenhalt und noch ist dies das Land der Deutschen. Und je mehr der Krieg gegen uns zunimmt, je mehr die Grabplatte bricht, je fader die Propaganda schmeckt, je öder die englischen Popsongs klingen, je härter die Messer gewetzt werden und je höher die Opfer sich stapeln, desto stärker erinnern sich unsere Zellen daran, wer wir einmal waren und noch immer sind.

Ja, das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen. Denn die Renaissance des Deutschen hat noch nicht einmal richtig begonnen.

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*) Maria Schneider ist die neue Herausgeberin des von Peter Helmes gegründeten Blogs „conservo“

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DENKEN SIE DARAN:


Die Grünen wollen regieren – mit aller Macht, auch mit den Roten.


Gott schütze unser Vaterland!

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Nächsten viel Glück und Gesundheit, einen sonnigen Frühsommer, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.


Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr

Peter Helmes


Hamburg, 7. Juni 2021


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