An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Kommentare März 2021


Ein Doppelspiel der Christdemokraten: Zweierlei Maß – nach links Glückwünsche, nach rechts Abscheu


Von Peter Helmes


Die Aufkündigung der alten Grundwerte

Die Förderung der Gender-Ideologie auch durch CDU-Regierungen ist für mich die härteste Probe meiner nun 62 Jahre bestehenden CDU-Mitgliedschaft. Ich war immer aktiv, loyal, aber auch kritisch und habe mit der Partei – auch persönliche – Höhen und Tiefen erlebt.


Unter dem Hintergrund einer traditionell durch und durch konservativen Familie – meine Eltern waren beide im „Zentrum“ aktiv – fühlte ich mich in der CDU geborgen, akzeptierte aber auch die anderen Strömungen (Sozialausschüsse etc.).


Dieses Geborgenheitsgefühl ist vorbei – dank Merkel, deren Nachfolger und Kollegen. Ich kenne „meine“ Partei nicht wieder. Christlich-demokratische Grundwerte wurden nach und nach durch zeitgeistige Strömungen ersetzt. Der Höhepunkt dieser Entchristlichung ist die Akzeptanz des Gender-Mainstreaming. (Zu diesem Thema habe ich bereits viele Artikel geschrieben, die Sie aufrufen können, wenn Sie beim „Suche“-Feld oben rechts das Suchwort „Gender“ eingeben.)


Ich benutze das Wort „Skandal“ nicht häufig, aber was sich jetzt die CDU in Hessen unter ihrem Generalsekretär Pentz wieder einmal leistet, ist ein veritabler Skandal und ein Schlag ins Gesicht aller Konservativen.  


Wer Raum dazu schafft, daß Gender-Ideologie und damit Frühsex-Lehrpläne nicht nur zugelassen, sondern sogar gefördert werden, handelt nicht mehr auf der Basis der christlich-demokratischen Union. Und das im (ehemaligen) konservativen Landesverband Alfred Dreggers!


Der Generalsekretär der hessischen CDU heißt Pentz, Manfred Pentz. Den kennt zwar niemand, aber er ist mit aller Kraft dabei, die Partei nach links zu rücken – koste es, was es wolle, auch so viele Stimmen wie möglich. Er war mir schon vor Jahren unangenehm aufgefallen.  


Die Art, wie er mit den Kritikern am hessischen Lehrplan umgeht, beweist seine Inkompetenz und sein Unvermögen, seine Partei auf der Grundlage christlich-demokratischer Wertevorstellungen zu führen. Er will augenscheinlich eine andere Gesellschaft.

(siehe auch den folgenden Artikel von Dieter Farwick: https://conservo.wordpress.com/2021/03/01/the-great-reset-wef-und-china-die-neue-weltordnung-und-ihr-weltherrschaftstreben/ .)


Protest von Christen

Beinahe hilflos trat er in einem Brief den Kritikern des neuen „Lehrplans zur Sexualerziehung“ entgegen. Schon am 30. September (LINK) antwortete er Mitgliedern seiner Partei, um den Lehrplan zu verteidigen und die Gemüter zu besänftigen. Doch sein Plädoyer enthielt schwerwiegende Widersprüche.


Auch der zweite Brief zeigte die Unfähigkeit des Generalsekretärs, den neuen Lehrplan vor Kritik zu verteidigen

(siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2016/10/19/gender-lehrplan-hessen-cdu-verschickt-beruhigungspillen-und-macht-alles-schlimmer/)


An den Gegendemonstrationen zum Sex-Lehrplan finden sich auf Seiten der Teilnehmer Familien, Eltern von Schulkindern, diverse christliche Gruppierung, manchmal ganze Gemeinden, die mit ihrem Pfarrer kommen. Kurz: Das christliche und bürgerliche Deutschland protestierte gegen den Bildungsplan – und somit der typische Wähler der CDU. Auf der Gegenseite brüllen antifa und alles, was mit „linksradikal“ nur ungenau zu beschreiben ist. Wo steht da Pentz?


Mißbrauch staatlicher Autoritäten in der Sexualerziehung

Kultusminister Lorz hatte seinen Lehrplan gegen den ausdrücklichen Willen der hessischen Eltern und der katholischen Kirche erlassen – ein Affront gegen alle an der Schulpolitik Beteiligten! Die CDU-Spitze ist damit den Eltern und Familien in Hessen regelrecht in den Rücken gefallen.


Es ist mehr als befremdlich, daß sich die CDU Hessen von den Unterstützern der „Demo für alle“, nämlich von engagierten Demokraten, Unionsmitgliedern aus ganz Deutschland, besorgten Eltern und katholischen Bischöfen wie Herrn Heinz Josef Algermissen aus Fulda distanziert, dieselbe Landespartei, die sich gerne mit ihrem langjährigen konservativen Vorsitzenden Alfred Dregger schmückt und auch die Landesparteizentrale, in der Sie als Generalsekretär tätig sind, nach ihm benannt hat, aber keinen Anlass für Distanzierungen von den linksextremistischen und gewalttätigen Gegendemonstranten sieht.


Glückwünsche für Oberlinke Janine Wissler

Nun der neue Schlag vom Schlage eines Manfred Pentz: Er gratulierte der neugewählten Vorsitzenden der Links-Partei, Janine Wissler, zu ihrer Wahl.


(Der Vollständigkeit halber: Die weitere Vorsitzende der LINKE, Susanne Henning-Wellsow – die mit dem Blumenstraußwurf vor FDP-Kemmerichs Füße – ist ausweislich einer Selbstinformation aus dem Jahr 2019 ebenfalls ganz links und Mitglied des ebenso als gesichert extremistisch eingestuften „Rote Hilfe e.V.“. Im Jahr 2007 war sie Erstunterzeichnerin des Aufrufes „Für eine antikapitalistische Linke“ (AKL), eine der später vom Bundesamt für Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften Strukturen innerhalb der Partei DIE LINKE.)


Kurz: Wissler steht für die „alten“, kampfbereiten Trotzkisten, Hennig-Wellsow für die eher „pragmatisch denkenden Kommunisten“.


Dabei schleppt die Linkspartei immer noch einen alten Streit mit sich: Die LINKE ist in sich selbst eine Art rot-rote Koalition, die sich aus ehemaligen linken Sozialdemokraten, Alt-Sozialisten und Trotzkisten zusammensetzt. Allesamt vertreten sie nach wie vor Linksaußen-Positionen – weshalb diese Partei auch weiterhin nicht regierungsfähig ist.


Und nun das: Ausgerechnet ein CDU-Landesgeneralsekretär gratuliert der linken Vorsitzenden zu ihrer Wahl. Wie gesagt, das ist skandalös!


Hans-Jürgen Irmer kritisiert CDU-Generalsekretär Manfred Pentz

Die Gratulation des hessischen CDU-Generalsekretärs Manfred Pentz an Janine Wissler zur Wahl als neue Linken-Chefin führt allerdings in der CDU zu scharfer Kritik.


Man gratuliert nicht einer bekennenden Kommunistin, die eine Räterepublik in Deutschland etablieren will, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist“,


sagte der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer, einer der wenigen erfahrenen, konservativen Streiter in der Union, am Montag der Wochenzeitung Junge Freiheit.


Und man gratuliert auch niemandem, der die eigenen Parteifreunde als Nazis und Rassisten verleumdet und damit nach dem bekannten linksradikalen Dreisatz vorgeht: Diffamieren, Isolieren, Liquidieren.“ Für solche Glückwünsche habe er keinerlei Verständnis, unterstrich Irmer. „Ich erwarte von meinem Generalsekretär, daß er solchen Leuten nicht gratuliert, sondern stattdessen klar macht, was für zwei linksradikale Damen die SED/Linkpartei führen.“


Warum distanziert man sich politisch dann nicht von der Linkspartei mit derselben Deutlichkeit wie von der AfD?


Eine Werte-lose CDU will sich wohl nach allen Seiten offen zeigen – außer nach rechts, um nicht von einer Regierungsbeteiligung ausgeschlossen zu werden. Geschichtsvergessen macht sich die CDU offensichtlich aus purem Machterhaltungstrieb eher mit den Kommunisten gemein denn mit den „Rechten“.

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P.S.: Deutschtürkische Wähler wenden sich von der SPD ab

Und zur Abrundung noch eine unfaßbare Nachricht, über die sich vielleicht die linken Führungsköpfe der CDU freuen, aber gewiß nicht die „alten“ CDU-Wähler:


Die SPD verliert einer Studie zufolge immer mehr deutsch-türkische Stammwähler *)

Wie die unionsnahe Konrad-Adenauer-Stiftung mitteilte, profitieren der eigenen Untersuchung zufolge vor allem CDU und CSU. Während 2015 noch rund die Hälfte der Deutschtürken in Wahlumfragen angegeben habe, die SPD wählen zu wollen, seien es 2019 nur noch 13 Prozent gewesen. Demgegenüber stieg die Zustimmung für die Union im selben Zeitraum von 17 auf 53 Prozent. Begründet wird das Wählerverhalten unter anderem mit der sinkenden Bindung an Gewerkschaften und der stärkeren Fokussierung türkischstämmiger Wählerinnen und Wähler auf konservative Werte.

*)(Quelle: Diese Nachricht wurde am 02.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.)


Na, dann dürfte die CDU wohl gerettet sein!

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Drei Wörter, drei SPD-Worthülsen: „Zukunft. Respekt. Europa.“


Von Peter Helmes


Mit diesen drei „Aufmachern“ ist das neue Wahlprogramm der SPD überschrieben. Klingt zwar ganz nett, aber es fehlt die klare Antwort darauf, um was es bei der Bundestagswahl am 26. September für die SPD geht.


Und so bleiben diese drei Begriffe Makulatur, inhaltsleer:



Deshalb wird auch das am 1. März vorgestellte Wahlprogramm der SPD kaum helfen, sie aus dem 15-Prozent-Ghetto herauszuholen.


Darunter z.B. das Thema Hartz IV: kein Aufreger mehr! Die SPD will Hartz IV hinter sich lassen und durch ein Bürgergeld ersetzen, Vermögen und Besitz in den ersten zwei Jahren nicht anrechnen, Sanktionen streichen.


Ein Akt der Verzweiflung! Es ist der Versuch, sich endgültig von Gerhard Schröders Reformpolitik zu lösen, die nach Überzeugung vieler Anhänger Hauptgrund des Niedergangs der Partei ist. Die politische Mitte dürfte damit aber völlig verloren gehen. Die einst zur Linken gewanderten Wähler werden sich damit kaum zurückgewinnen lassen.


Noch etwas, das schwerer wiegt: Das hatten wir alles schon mal – Forderungen, die nach wie vor auf Umsetzung warten. Die Linkspartei z. B. geht mit ihren sozialpolitischen Forderungen weit über die der SPD hinaus. Und auch beim Thema Klimaschutz sieht es ähnlich aus: Die Grünen versprechen Klimaneutralität radikaler als die SPD und sind beim Kohleausstieg kompromißloser als die ehemalige Arbeiterpartei.


Daß es nicht funktioniert, den Grünen hinterherzulaufen, symbolisiert kaum etwas deutlicher als der Ruf nach Tempo 130: Es ist ein alter Hut! Das Tempolimit wurde schon 2009 per Parteitagsbeschluß gefordert, im September 2019 aber sagte die SPD „Nein“, als es die Grünen zur Abstimmung in den Bundestag brachten.


Darin liegt das alte und immer wieder neue Problem der Sozis: Gefangen in den langen Regierungsjahren mit der Union konnte die SPD vieles von dem, was sie jetzt wieder neu fordert – die Steuerreform, das Bürgergeld, die Hartz-Reform – nicht verwirklichen.

Warum also nicht gleich das Original, die Grünen, wählen?!


Trübe Aussichten für die Sozialdemokraten

Die SPD ist weiterhin auf der Suche nach sich selbst – gezwungenermaßen, weil ihr in den Jahren der „Gebundenheit“ an die Union kein Freiraum für Eigenständiges blieb, auch wenn ab und an ´mal ein Thema mit SPD-Stallgeruch freie Luft atmen durfte.


Die fatale Nebenwirkung dieser „braven“ schwarz-roten Zweisamkeit: Kanzlerkandidat Olaf Scholz wirkt eher wie ein programmatisch Getriebener, dem es zunehmend an Glaubwürdigkeit mangelt. Er spricht wie ein Parteivorsitzender, der keine Partei hinter sich weiß. Beide, die SPD und ihr Kanzlerkandidat, sind sich noch immer fremd. Da kann Scholz noch so sehr „mit Wumms“ argumentieren, finassieren oder ankündigen – es bleibt alles merkwürdig blaß.


Na ja, ´n bißchen Eindruck will ich den Genossen lassen. Die Grundrente haben sie durchgepaukt, die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie verbessert, die Arbeitslosigkeit über die Kurzarbeit in Grenzen gehalten, und als Finanzminister durfte Scholz mit „Milliarden-Wumms“ gegen die Pandemie-Folgen kämpfen. Doch es half wohl wenig: Noch immer dümpelt die SPD weiter auf Platz drei vor sich hin: 15 Prozent in den Umfragen. Nicht nur die Partei steht „bescheiden“ da, auch ihr Kanzlerkandidat büßte an Popularität ein.


Seine wohl als Entlastung gedachten Angriff auf Gesundheitsminister Jens Spahn nimmt niemand ihm niemand als glaubwürdig – schon gar nicht als erfolgreich – ab. Man lächelt; denn die Angriffe von Scholz passen nicht zu ihm, sie sind nicht authentisch. Zumal Olaf Scholz als Vizekanzler und besonders als Finanzminister nicht so tun kann, als habe er und seine SPD mit dem ganzen Impf-Schlammassel nichts zu tun.


In ihrer Not greifen die Sozis in ihre Ramschkiste und fördern Altbekanntes und Altbackenes zu Tage, als da sind, zum Beispiel:


Kein Wunder, daß Scholz immer noch auf eine Koalition mit Grünen und FDP hofft, wohlwissend, daß ein klares Bekenntnis zu einem Linksbündnis ihm die allerletzte Chance aufs Kanzleramt rauben dürfte. Nein: Kandidat und Partei haben sich noch lange nicht gefunden. Trübe Aussichten für die SPD!


Raueres Klima zwischen Union und SPD

Das Klima zwischen den Regierungslagern wird rauer. Gerade hat die SPD verhindert, daß der ihr nicht genehme Vorsitzende des Rates der „Wirtschaftsweisen“, der Freiburger Marktwirtschaftler Lars Feld, eine weitere Amtszeit erhält. Weil nun umgekehrt die Union ihr nicht genehme, weil ‚zu linke‘ Nachfolgekandidaten blockiert, schrumpft der Rat vorerst auf vier Mitglieder. Auch früher waren exzellente Leute Mitglied, die allerdings mehrheitlich den Mainstream in der Ökonomie abbildeten und politisch unbequem waren. Menschen also, die auf Prinzipientreue pochten, auf wirtschaftliche Stabilität setzten, Ausgabendisziplin predigten und vor einer ausgreifenden Sozialpolitik eher warnten.


Jetzt wird mitten in der Corona-Krise ein wichtiges Beraterteam der Regierung auf offener Bühne zerlegt. Die eigentliche Frage ist: Wie unabhängig können die Wirtschaftsweisen überhaupt sein, wenn sie von der Regierung berufen werden? Vertreten sie ihre Positionen etwa nach Parteisympathien? Der Sachverständigenrat braucht kluge Ökonomen mit pragmatischem Blick und erkennbarer Unabhängigkeit. Bräuchte, muß man gerade leider sagen.


Doch welches Profil gibt sich die SPD mit diesem Programm eigentlich? Sozial, digital und klimaneutral will die Sozialdemokratie in diesem Wahlkampf sein. Fortschrittlich eben.


Doch genau da liegt das eigentliche Problem: Der Dreiklang „sozial, digital und klimaneutral“ verfängt nicht.


Es bleibt die bittere Erkenntnis: Für die Probleme unserer Zeit haben die Sozialdemokraten keine eigenen Ansätze. Fatal für die SPD ist, daß die anderen ihr dadurch ständig einen Schritt voraus sind. 


Die Kernfrage der kommenden Jahre können die Sozialdemokraten vermutlich gar nicht beantworten: Wie lassen sich Wachstum, soziale Gerechtigkeit, Digitalisierung und Klimaschutz miteinander verbinden?


Aus der Tatsache, daß der deutsche Sozialstaat samt seiner automatischen Stabilisatoren in der Krise bestens funktioniert hat, ziehen die Sozialdemokraten nur den befremdlichen Schluß, die sozialen Ansprüche auszubauen. Schon vor Corona floß ein Drittel der Wirtschaftsleistung in die soziale Sicherung. Schon jetzt weiß niemand, wie man die Zusatzausgaben ohne Explosion der Beitragssätze und Steuerzuschüsse zügeln kann.


Darf ich erinnern? Bei der kommenden Bundestagswahl wird es vor allem um die Zurückgewinnung von Normalität nach Corona gehen – und nicht um die Verwirklichung alter linker Träume. Also um Wirtschaft, Arbeit, Wohlstand. Wer das am ehesten garantieren kann, wird gewinnen.


Das reicht hinten und vorne nicht“, urteilt denn auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Die SPD versucht mit solchen Programmen, ihren kulturellen Linksrutsch der vergangenen Jahre mit dem Kampf der ‚alten‘ SPD um gerechte Arbeit, Aufstieg und Sicherheit zu versöhnen. Herausgekommen ist nicht mehr Vertrauen in die Kompetenz der Partei, sondern weniger.


Nimmt man die Klimapolitik noch hinzu, mit der die SPD mehr dem Weltgewissen als dem Facharbeiter dienen will, ist daraus sogar Mißtrauen geworden. Zur Wertschätzung für Arbeit müßte die Wertschöpfung für Arbeit kommen. Davon wird in den Jahren nach Corona mindestens so viel gebraucht wie zu Schröders Zeiten. Die SPD tut stattdessen mit ihrem Regierungsprogramm so, als sei nichts gewesen, als könne sie 2022 dort weitermachen, wo sie es sich 2019 bequem gemacht hat.

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Was gleicht wohl auf Erden … der deutschen Sprache

von altmod *)


Ein Loblied auf unser Deutsch

Wer die deutsche Sprache beherrscht,
wird einen Schimmel beschreiben
und doch das Wort „weiß“ vermeiden können.“
Kurt Tucholsky


Deutsch ist (neben Russisch) die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa und gehört zu den zehn am häufigsten gesprochenen Sprachen der Welt.

Deutsch wird noch immer von gescheiten Völkern in den Schulen gegenüber anderen als zu erlernende „Fremdsprache“ bevorzugt. Dann, wenn es um die Wertigkeit der eigenen Sprache im Kontext zu anderen, wenn es um „Kultur“ geht. Nicht etwa wegen der geschmähten, historischen deutschen Kolonisierung des „Ostens“ hat Deutsch bei gebildeten Polen, Russen, bei Balten und Finnen eine unveränderte Geneigtheit. Nebenbei: Die erste dichterische und „Weltsprache“ der Juden war Jiddisch, ein deutscher Kulturdialekt.


Man meint, im Vergleich zu den romanischen Sprachen, die Deutsche Sprache sei „hart“. Wenn man mit ihr richtig umgeht, kommt sie sanft und melodisch daher. Nicht schnarrend, kommissmaulig, preußisch. Nicht umsonst ist denn das Oberdeutsche, die süddeutsch-österreichisch gefärbte Redeweise das bevorzugte Merkmal auf den Bühnen und in den „Lichtspielen“. Aber wie sagte Theaterdirektor Striese im „Raub der Sabinerinnen“ zu einer Bewerberin im besten Sächsisch und wer mag da nicht schmunzeln: „Sagen´se ma, sie sprechen so unnatürlich, sind se och beim Theater?“

Auch wenn sich die Hannoveraner auf ihr geschliffenes „Hochdeutsch“ etwas einbilden, der bedeutendste deutsche Sprachbildner und -Schöpfer, Martin Luther sprach gewiss kein Hochdeutsch, sondern einen Dialekt, den man wohl zwischen Sächsisch, Thüringisch und Fränkisch einordnen könnte. Und die „sächsische Kanzleisprache“ war die Schrift-Grundlage für das von Luther dann darauf aufgebaute „Hochdeutsch“ – besser gefällt mir „Oberdeutsch“.

Deutsch zu beherrschen, es in all seinen Facetten zu erlernen, ist nichts für Dumme oder Bequeme. Leider beherrscht Dummheit auch unser eigenes Land, Bequemlichkeit und Vergnügen werden als Lebensinhalt propagiert. So muss man hierzulande manchmal um unsere „hohe Sprache“ fürchten.

Die deutsche Sprache besteht aus etwa 5,3 Millionen Wörtern – das ist Weltrekord – und Tendenz steigend. Ein Drittel davon ist erst in den letzten 100 Jahren dazu gekommen. Das Deutsche kann auf 8-mal so viele Wörter zurückgreifen, als es im Englischen, der führenden Weltsprache gibt. Natürlich werden im Alltag viel weniger Wörter tatsächlich verwendet. Nur etwa 12.000–16.000 gehören zum aktiven Wortschatz einer Person, die Deutsch spricht. Davon sind etwa 3.500 Wörter Fremdwörter. Es gibt keine Sprache, die derart in der Lage ist, „moderne“, fremdländische Redewendungen – früher aus dem Französischen, heute aus dem Englischen – zu integrieren, ohne selbst seine Eigenart einzubüßen. Daran wird auch die zunehmende Verwendung von Unterschichten- oder Kanak-Sprache in den modernen Medien nichts grundlegend ändern.

Damit wird sie aber nicht mehr zu einer „Lingua Franca“ wie Englisch werden. Einst war Deutsch dies in der naturwissenschaftlichen Forschung und in der Philosophie. Wie vormals Französisch in der Diplomatie und als Sprache der Fürstenhöfe.

Dem Bedeutungsverlust kann man nachtrauern, aber es bleibt uns dieser riesige Kosmos einer Sprache, die beispielgebend war und ist für Geisteskraft und Schöpfertum. Und wer z.B. in der klassischen Musik eine internationale Karriere anstrebt, da etwas erreichen will, kommt auch heute noch an Deutsch nicht vorbei.


Deutsch ist eine besonders reichhaltige Sprache. Durch die Möglichkeit, Wörter zusammenzusetzen, wie zum Beispiel „Wehrdienstverweigerer“ oder „Weltmeisterschaftseröffnungsspiel“, ist unser Wortschatz theoretisch unendlich groß. Aufgrund dieser Wortzusammensetzungen lassen sich auch Mehrdeutigkeiten hervorragend ausdrücken, wie zum Beispiel „Geisterfahrer“ oder „Gedankenfreiheit“.


Mark Twain war der deutschen Sprache in Hassliebe verbunden und äußerte ätzend:

Meine philologischen Studien haben mich davon überzeugt, dass ein begabter Mann Englisch (ausgenommen Rechtschreibung und Aussprache) in dreißig Stunden lernen kann, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren. Es liegt also auf der Hand, dass die letztgenannte Sprache gestutzt und ausgebessert werden muss. Wenn sie so bleiben sollte, wie sie ist, müsste man sie sanft und ehrerbietig bei den toten Sprachen absetzen, denn nur die Toten haben Zeit, sie zu lernen.“


Seinen Respekt und auch Sympathie für die deutsche Sprache brachte Twain aber dann dadurch zum Ausdruck, dass er auf dem Grabstein seiner 1904 verstorbenen Frau Olivia den deutschen Spruch: „Gott sei Dir gnädig, O meine Wonne“ eingravieren ließ.


Ich habe mir zur täglichen Erbauung einen Abreißkalender (Englisch: „Tear-off calendar“, Französisch: „Calendrier de détachement“, Italienisch: Calendario a strappo, Polnisch: „Kalendarz z możliwością odrywania“) zugelegt: „Mit dem Grimmschen Wörterbuch durchs Jahr“. Kann ich nur empfehlen; oder das ein oder andere Mal auf der digitalen Ausgabe des „Deutschen Wörterbuchs von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm“, dieses umfangreichsten Wörterbuches einer Kultursprache nachzuschauen: http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB


Eine Reise – nicht nur zurück – in das wunderbare Universum unserer unvergleichlichen Sprache. Und gleichzeitig ein Lehrstoff nicht nur für Sprach-Geschichte.
Die deutsche Sprache wird jegliche Verhunzung durch „gerechte“ oder gegenderte Sprache überstehen. Wir müssen sie nur pflegen und „polieren“.


Ein „emoji“, ein „Bildsymbol“ auf einer virtuellen Schreibmaschine anzuklicken, bei den neuen, vielfältigen Boten-Diensten, ist einfacher, als sich Gedanken über ein treffendes Wort zu machen.


Altmodische Leute wie ich, schreiben noch für Belangreiches, das sie Familienmitgliedern, Freunden oder anderen wichtigen Menschen mitteilen möchten, noch mit einem altmodischen Schreibgerät per Tinte auf erlesenes Papier, „kuvertieren“ und versehen dies mit einem Postzeichen und bringen es selbst zu einem dieser gelben Kästen – welche es hoffentlich auf ewig geben möge. Das ist angesichts von „Email“, „Whatsapp“, „Twitter“ etc. „Zeitverschwendung“ – möchte man meinen.


Ja, es dauert länger, bei dieser Art der altertümlichen Verständigung das passende Wort, die zutreffende Ausdrucksweise zu finden.


Ich danke meinem Schöpfer, dass er mir in meinem Alter das Gedächtnis erhalten hat. Und es ist anscheinend ein Gottesgeschenk für das Alter, dass vermeintlich Vergangenes immer deutlicher in der Erinnerung aufscheint. Ich kann nicht mehr die einst in der Schule oder durch einen Vortrag meiner Mutter kennengelernten, teilweise auswendig gelernten Gedichte wortwörtlich wiedergeben – “rezitieren“ wie man sagt. Eine Leistung, die ich bei meiner Mutter und dem ein oder anderen älteren Freund und Mentor bewundern konnte. Die Worte, der Klang und der melodische Fluss, die Musik der Muttersprache und deren Wörter, die man mir vermittelte, sind unvergessen.


Ich hatte das Glück, eine ausgezeichnete Schule besuchen zu können, mit vortrefflichen Lehrern. Und Glückspunkte in meiner Erinnerung an die einstigen Belehrungen sind die Texte, Lyrik oder Prosa, die uns damals im Deutschunterricht vermittelt wurden. Womit eine Saat gelegt wurde, die lebenslang Früchte trägt.


Ein umfangreicher Anteil unserer nicht gerade kleinen Haus-Bibliothek – meiner und die meiner Frau – enthält jede Menge von Bänden unserer Klassiker. Und vor allem auch Gedichtbände: von Gryphius bis Brecht, von Johann Christian Günther bis Rainer Kunze (Zwei, welche ich besonders schätze), von Walther von der Vogelweide bis Rainer Maria Rilke. Natürlich Goethe, Heine, Schiller, Trakl, Benn und vieles mehr von diesen wunderbaren Brunnen unserer Sprache.


Welches ist mein Favoriten-Gedicht? „Der Leopard“ von Rilke? „Die Bürgschaft“ von Schiller, Goethes „Ein Gleiches“? Ich habe mal drei wunderbare Gedichte ausgesucht:

Wie klein wird man, wenn man für eine verzweifelte Liebe nach kunstvollen Worten sucht und findet sie hier – bei Johann Christian Günther, dem jung verstorbenen Barockdichter:


Bis die schwere Zunge stammelt,
Bis mich ein gedrungnes Haus
Zu der Väter Beinen sammelt,
Sprech ich deinen Namen aus;
Deine Schönheit, dein Gemüte,

Deine Tugend, deine Güte
Soll mit mir zu Grabe gehn.
Dich nur nochmals zu umfangen,
Will ich, wenn die Welt vergangen,
Wieder rüstig auferstehn.


In meiner altersphysiologischen Sentimentalität kommen mir die Tränen, wenn ich „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff lese oder höre.

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.


Und mir gefällt sie, diese kontrovers gesehene „Kinderhymne“ von Bertold Brecht, die manche gerne als neue Nationalhymne ausweisen wollten. Ein wunderbarer – patriotischer – Text in unserer wunderbaren Sprache:

Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land.

Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie andern Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir’s
Und das Liebste mag’s uns scheinen
So wie andern Völkern ihrs.


Man lese auch mal wieder Heinrich Kleists „Michael Kohlhaas“.
„Der Kohlhaas“ war für mich ein erster Einsteig in allerhöchst-deutsche Prosa, eine bis dahin nicht gekannte Sprachvirtuosität, die Bilder im Kopf erzeugen kann, wie es nicht einmal im Film gelingt. Was eine Fuge von Bach in der Musik bewegen kann, ist diese Novelle von Kleist in der Sprache.


Ich hänge anscheinend nur einer vergangenen Vervollkommnung unserer Sprache an. Gehört „höchst-Deutsche“ Prosa nach meinem Verständnis seit Friedrich Nietzsche, seit Thomas Mann – so bange ich – der Vergangenheit an? Und bin so auf der Suche nach gegenwärtigen großen Reden, Aufsätzen, Erzählungen in unserer Sprache. Haben wir nicht so viele, aber möglicherweise vom journalistisch geprägten Denkart sich unterdrückend lassende Talente? Glaube ich doch.


Ich bin kein Literat, kein gelernter und damit vielleicht auch kein verdorbener Journalist. Nur ein Dilettant der Sprache und der „Schreibe“, aber zumindest ein Enthusiast für meine – unsere – deutsche Sprache und Literatur.


Natürlich verstoße ich rein sachlich bei der Abfassung dieses Artikels gegen eines meiner alten Prinzipien. Nicht mit einem edlen Schreibgerät habe ich das – vielleicht mit Tinte in Königsblau, auf Papier in mein Tagebuch geschrieben, sondern bequem an meiner „Apfel-Rechenmaschine“ verfasst, in die Tasten gepocht und es der angeblichen Unsterblichkeit im „Welt-Netz“ übergeben. Zumindest verbleibt der so immens wichtige Impuls vom Sprachzentrum des Großhirns zu motorischen Kernen und Bahnen, dann zur Hand und den Fingern – und zurück.


Ich strenge mich an, für meine Leser angeblich Vergangenes nicht vergehen zu lassen. Wie in diesen großartigen Essays von Gerd-Klaus Kaltenbrunner über den „Geist Europas“.
Mein „Grimmscher Wörterbuch-Kalender“ hat mich zu Schluss-Sätzen in alten deutschen „Redeblumen“ angeregt:


Denn so sitze ich wieder einmal krüppelkrumm vor der Gerätschaft, mittelst deren ich schreiben tue. Nicht trübetümpfelig kalendere ich darüber nach, ob ich kunstwörteln soll, Eiszapfenworte verwenden, um treuwohlmeinlich keine Auslachenswürdigkeiten von mir zu geben – oder, um auch Fitznasen zu beeindrucken. Lasse ich mich nicht vom Wintergewölk beeindrucken, das seit langem vor meinem Fenster aufstiegen ist. Die Leute sollen wissen: ein Muscheldasein oder ein saumseliger Honigschlummer im Faulbett waren sind nicht meins. Darum mögt ihr mein Firlefanzen ertragen und wobei ich hoffe, dass meine Gedankenarbeit, die ich manchmal schnabelschnell verbreite, nicht ein Quälodram ist.

Pfui allen häßlichen Gewerben, an denen Wort und Wörter sterben“.

(Friedrich Nietzsche)


Wie kann ich anders, als zum Schluss noch mal in meinen deutschen Weltschmerz zu verfallen.


Es gibt eine unvergleichliche Symbiose von Dichtung und Musik – derart „artistisch“ ausgeprägt nur im Deutschen: das sogenannte Kunstlied.


Zu schöner Sprache gehört eine schöne Stimme und so hoffe ich die folgende kleine Auswahl erfüllt diesen Anspruch.


„Pars pro toto“ portiere ich von Heinrich Heine geschaffene Gedichte, die dann von Robert Schumann in höchste Tonkunst überführt wurden, wie im Zyklus „Dichterliebe“.

Oder ins Volkslied:

Dann Matthias Claudius mit dem schönsten und versöhnenden Abendlied, das man sich vorstellen kann:


Schönste, ganz bestimmt unvergesslich schöne Gedichte, unter vielen anderen ausgewählt, lesen Sie in dieser kleinen Auswahl.

Ich reime mal die zweite Strophe unseres Deutschlandlieds verkürzend um:

Deutsche Worte, deutscher Sang,
müssen in der Welt behalten
Ihren schönen Klang!

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2 Kommentare zu „Was gleicht wohl auf Erden … der deutschen Sprache“

Gerhard Bauert:  

„Wie immer treffend und schön geschrieben.“

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Elisa:  

„lieber altmod, ich schließe mich herrn bauers kommentar an. vielen dank für diesen beitrag.

möglicherweise ist ihnen beiden die Initiative des „Verein Deutsche Sprache“ bekannt. Der Sicherheit halber kopiere ich aber doch nachfolgend die mir zugegangene mail ein:

Liebe Unterzeichner unseres Appells an die Duden-Redaktion,
haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Der bisherige Zuspruch ist überwältigend, sehen Sie doch mal auf der aktuellen Liste nach, mit wem Sie sich im gleichen Boot befinden: www.vds-ev.de   .

Auch die klassischen Medien entwickeln zunehmend Interesse, hier einige ausgewählte Beiträge der letzten Tage: br.de, mittelbayerische.de, nordbayern.de, saechsische.de.

Viele von Ihnen sind ja auch schon Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache, der diese Aktion betreibt.

Falls Sie noch nicht dazugehören, hier können Sie beitreten: www.vds-ev.de/mitgliedschaft . Mit 30 Euro im Jahr sind Sie dabei, ich würde mich freuen.

Aber auch durch reines Weitergeben dieses Aufrufs im Freundes- und Bekanntenkreis erweisen Sie unserer Sache schon einen wertvollen Dienst. Zeigen wir gemeinsam, wie sehr uns die deutsche Sprache am Herzen liegt – und wie wenig der Duden verstanden hat, dass Gleichberechtigung der Geschlechter nicht durch falsche Grammatik zu erreichen ist.

Mit zuversichtlichen Grüßen,
Ihr Prof. Dr. Walter Krämer, Verein Deutsche Sprache e.V., Postfach 10 41 28,

D-44041 Dortmund, Telefon: 0231 – 79 48 52 0, Telefax: 0231 – 79 48 52 1“

https://vds-ev.de/allgemein/aufrufe/rettet-die-deutsche-sprache-vor-dem-duden/

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei uns.

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Der Duden-Virus grassiert weltweit: Mutter als „austragendes Elternteil“, Vater als „nicht-gebärendes Elternteil“

Von Peter Helmes


Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert, wie z. B. das „generische Maskulinum“ abzuschaffen?! Aber der Blödsinn bleibt nicht auf Deutschland und die deutsche Sprache beschränkt. Das Sprachpanscher-Virus grassiert augenscheinlich weltweit, wie ich weiter unten erläutere. Doch zuvor eine kleine, typische Duden-Volte:


Korrigiert sich der Duden?

Dr. Kathrin Kunkel-Razum, Chefredakteurin des Dudens, hat nun in einem Interview mit dem NDR ausgeführt, daß sie das generische Maskulinum gar nicht abschaffen wolle. Stattdessen begründet sie das Gendern von 12.000 Personen- und Berufsbezeichnungen jetzt als technischen Aspekt, der Nutzern der Internetseite unnötige Weiterleitungen ersparen soll.


Laut Kunkel-Razum gebe es innerhalb der Linguistik zwei Schulen: Eine konzentriere sich eher auf das Sprachsystem, die andere auf die Sprachverwendung. Fraglich ist, warum Kunkel-Razum die aktuelle Verwendung durch die Sprachgemeinschaft, die das Gendern laut mehrerer Umfragen ablehnt, nicht in ihre Bedenken aufnimmt. Kurz vorher hatte sie in einem Interview mit der Gesellschaft für deutsche Sprache bereits bestätigt, daß man nach dem Umbenennungs-Vorstoß viel Resonanz erhalten habe, die die Duden-Redaktion dazu bewogen habe, die Verwendung klarer darzustellen.


Auch über einen entsprechenden Hinweis, daß Begriffe auch geschlechterübergreifend genutzt werden können, werde nachgedacht. Zeitlich kommt dieser Hinweis verdächtig kurz nach der Aktion des VDS, mit der dieser auf den Duden-Vorstoß reagiert hat. Hier hat offenbar der Gegenwind aus der Sprachgemeinschaft die Dudenredaktion überrascht. (ndr.de, gfds.de, cicero.de)


Der Unsinn blüht weiter – diesmal australisch: „Elternmilch“ statt „Muttermilch“

Das Gender Institute der Australian National University (ANU) in Canberra hat ein Handbuch für Lehrende der Universität veröffentlicht, in dem Formulierungen für genderneutrale Begriffe vorgeschlagen werden.


Demnach sollen in der universitären Lehre nicht länger die Worte „Mutter“ und „Vater“ verwendet, sondern durch geschlechtsneutrale Begriffe ersetzt werden. Beispielsweise solle Mutter als „Austragendes Elternteil“ bezeichnet werden, der Vater als „Nicht-gebärendes Elternteil“. Anstelle des Wortes „breastfeeding“ solle „chestfeeding“ benutzt, „Muttermilch“ sollte „Menschliche Milch“ oder „Elternmilch“ heißen.


Ziel ist es, an der Universität eine geschlechtergerechte Ausbildung einzuführen und Eltern der LGBTQ-Gemeinde nicht länger zu benachteiligen. Künftig solle das soziale Geschlecht von Eltern inkludiert und in der Sprache abgebildet werden. Mitarbeiter („Mitarbeitende“) der Universität werden deshalb aufgefordert, sich selbst zu korrigieren, wenn sie die falschen Begriffe verwenden.


Ein Sprecher der australischen Universität erklärte, bei dem Handbuch handle es sich nicht um eine offizielle Richtlinie der Universität. Es sei unter dem Aspekt der akademischen Freiheit von Experten des Gender Institute erstellt worden.

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(Quelle: Diese Nachricht wurde am 19.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet, siehe

https://www.deutschlandfunk.de/handbuch-fuer-genderneutrale-begriffe-mutter-als.2850.de.html?drn:news_id=1229126 )

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Prof. Esfeld: Entscheidungen zur Corona-Politik nicht als wissenschaftlich alternativlos darstellen!

(Eigener Bericht)


Der deutsche Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld, Professor für Wissenschaftsphilosphie an der Universität Lausanne und Mitglied der Deutschen Academia Leopoldina in Halle, kritisiert, dass die Entscheidungen zur Corona-Politik als wissenschaftlich vorgegeben und alternativlos dargestellt werden – es aber weder sind noch sein dürfen. Die Politik benutze die Wissenschaft als machtpolitisches Werkzeug.


In einem am letzten Sonntag veröffentlichten Videointerview mit dem Journalisten Dirk Pohlmann für die sozialen Medien des Berliner Vereins Mutigmacher e.V. zog Prof. Esfeld unter anderem den Vergleich zur Hongkong-Grippe von 1968 bis 1970, deren Auswirkungen mit der aktuellen Corona-Epidemie vergleichbar waren. „Damals hat man auch diskutiert“, erklärte Professor Esfeld.


Soll man jetzt sogenannte nichtpharmazeutische Interventionen unternehmen, wie Schulschließungen, Leute in Quarantäne schicken, Geschäfte schließen und so weiter? Damals hat man gesagt, es wäre vollkommen verantwortungslos, denn damit würde man alles nur noch schlimmer machen; wir müssen auf alle Fälle das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben aufrechterhalten und medizinisch vorgehen. Also, die Leute, die krank sind, so gut es geht behandeln und die Leute, die ein Risiko haben, daran zu erkranken und dass dies eine schwere Erkrankung werden kann, so gut es geht zu schützen.“ „Heute“, erklärte Esfeld weiter, „ist es genau umgekehrt. Wer diese Strategie, sich auf die Risikogruppen zu fokussieren, vorschlägt, der gilt als verantwortungslos, unvernünftig und manchmal kommen noch viel, viel schlimmere Worte“. Die völlig unterschiedlichen Reaktionen damals und heute seien ein Beleg für seine These.


Die positive Stellungnahme der Leopoldina zur Corona-Politik der Bundesregierung bewertet Michael Esfeld deshalb sehr kritisch. Er halte sie für eine Grenzüberschreitung, die der Aufgabe der Leopoldina nicht gerecht werde, auf falschen Grundannahmen beruhe und letztlich ihren Ruf beschädigen werde.


Auch die Medien handelten in der aktuellen Lage nicht, wie sie es ihrem Auftrag nach tun sollten.

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(Das rd. 45-minütige Interview lässt sich gratis unter folgendem Link aufrufen: https://youtu.be/4ZfI9DBRi0Q)

Pressemitteilung des Vereins Mutigmacher e.V.Berliner Allee 150 13088 Berlin Deutschland 22. Februar 2021Halle/Lausanne ,

Fragen zu Mutigmacher e. V. beantwortet der Vereinsvorstand, Herr Hardy Groeneveld, unter Telefon: 0176-47311004. v.i.S.d.P. & vertretungsberechtigter Vorstand Hardy Groeneveld & Bernd Felsner, Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg (Berlin), VR 38348 B

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Polizist: „O.K. Aber einige Corona-Verordnungen sind widersinnig!“

Von Peter Helmes


Hier folgt eine kleine Geschichte aus dem wirklichen Leben mit und neben Corona – mir zugetragen von einer absolut vertrauenswürdigen Person, zu deren Schutz ich jetzt weder den Namen noch den Ort nennen kann. Die Person berichtete mir folgende Begebenheit:


„…Vor kurzem zog jemand von der örtlichen Polizei (zu zweit) bei mir ins Haus ein – zu meiner großen Freude! Ich bleibe, bei Gott, vor nichts verschont...!


Aber interessant – und dies ist eine Info wert: Ich lernte die Beiden auf dem Flur kennen und fand sofort zu einem Corona-Gespräch. Das gebe ich Ihnen wider.


Ich stellte folgendes fest:

„Sie halten sich aber auch nicht an die Bestimmungen Ihres Chefs, des großen Innenministers Strobl.“

Warum?“

„Weil heute Abend zu Ihrem Einzug Massen von Leuten auf der Bildfläche erschienen sind. Und eindeutig aus verschiedenen Haushalten! Und ohne Masken! Laut Corona-Gesetz dürfen Sie nur mit Familie und 1 zusätzlichen Person umziehen. Habe ich zufällig in den Landesgesetzen entdeckt.“


Antwort des Herrn Polizisten:

O.K. Aber einige Corona-Verordnungen sind widersinnig!“


Man höre/lese u. staune! Wohlbemerkt: die Antwort aus einem süddeutschen Polizeimund!


Meine Antwort:

„Richtig. Und zwar eine ganze Reihe. Und diese sind auch im Grunde nicht umsetzbar.“  

Stimmt!“


Meine Frage betr. weiterer Lockdowns, wie denn die Lage einzuschätzen sei: Antwort: „Es wird noch lange Lockdowns geben. Wohl bis Ostern oder in den Sommer hinein. Die ... (Politiker) ... werden wohl alle 14 Tage weiter verlängern!“


Mein Einwand: man könne doch nicht ewig Lockdowns verhängen. Antwort:

Wie wollen Sie denn dann den Virus in den Griff bekommen?“


Meine Antwort:

„1. bin ich nicht aus Dummbach!

  2. informiere ich mich, z.B. über das Stat. Bundesamt. Habe auch Ärzte in Familie und Freundeskreis. Daher weiß ich, daß

a) über 90% der Bevölkerung gesund ist und auch eine hohe Prozentzahl Infizierter keinerlei Symptome zeigen/zeigten – er warf hier ein: „oder wieder genesen sind!“

b) ich: von den anderen % sind es etwa 3%, die einen schweren Verlauf hatten, z.T. mit Todesfolge, jedoch nicht alle  

c) alle anderen einen leichten Verlauf hatten.“

Die Polizisten-Antwort: „Stimmt!“

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P. H.: Die schönsten Satiren schreibt das Leben!

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NEIN ZU WEF und Great Reset – Vergesst den „Neuen Menschen“!

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)


Im Jahr 2030 werden Sie nichts besitzen und glücklich sein.“

Dieser Spruch aus der Gruppe der Superreichen um das WEF ist an Zynismus nicht zu überbieten. Zum Glück für die Menschheit steht diese „ Glücksverheißung“ auf tönernen Füßen.


Noch kann das „Verbrechen an der Menschheit“ verhindert werden, wenn viele Menschen erkennen, dass sie zu den vielen Verlierern zählen werden – gedemütigt von dreitausend Superreichen und deren politischen Steigbügelhaltern.


Zur Einstimmung und Erinnerung die wesentlichen Faktoren der Absicht des WEF, die auf der Homepage des WEF nachzulesen sind:


# Weltherrschaft

# neue Weltordnung

# der „Neue Mensch“

# die Schaffung von „Biorobotern“ mit menschlichen Antlitz und Hgh-Tech-Plantaten, die der Erhaltung der Gesundheit dienen sollen

# die vierte industrielle Revolution

# der „ great reset“ – der neue Start oder Umbruch

# Verbot von privatem Eigentum

#  die „Umvolkung“ mit einer Milliarde entwurzelter und heimatloser Menschen – besser „Sklaven“

# die „Große Transformation“


Diese „Glücksverheißung“ ist keine Erfindung von Prof. Schwab und dem WEF. Sie hat viele Vorgänger, die alle unter großen menschlichen Opfern gescheitert sind, aber immer wieder aufflackert – besonders in schwierigen Zeiten, wie wir sie seit Jahren haben. In den letzten Jahren der „ Coronavirus-Pandemie“ sind bereits über 2 Millionen Menschen weltweit in Verbindung mit dem Virus gestorben und weitere Millionen Menschen leiden an schweren Folgewirkungen, die erst nach Wochen und Monaten auftreten.


Betroffen sind alle Organe des Menschen.


Gewinner sind die „Superreichen“, deren Aktienkapital um 500 Milliarden Dollar zugenommen hat – zu Gunsten der Milliardäre Bill Gates und Warren Buffett sowie Jeff Bezos, der ehemalige Besitzer von Amazon.

Das Endziel des Umbruchs ist das Jahr 2030 – in nur 9 Jahren.


Wie geht es weiter?

Die ersten Weichen sind bereits gestellt, ohne dass dies den meisten Menschen und Parlamentariern in den rd. 200 Staaten der Welt offen und ehrlich zur Abstimmung vorgelegt wurde.

Das gilt zum Beispiel für die Abkommen zur Migration von VN und der EU.


Diese VN Abkommen werden in einer der nächsten VN-Vollversammlungen mit klarer Mehrheit von den ärmeren Staaten angenommen werden.


Jeder Bürger und jede Bürgerin kann in dem Land leben, in dem das Leben als lebenswert gilt.


Das Problem wird sein, dass die Menschen, die bereits in diesen Ländern leben, wohl kaum bereit sind, freiwillig in unterentwickelte Regionen „auszuwandern“. Da wird Zwang ausgeübt werden, da alle Menschen ihren Lebensstil und  Eigentum retten wollen.


Die „Corona-Pandemie“wurde wohl nicht von den Superreichen lanciert, aber von ihnen sehr schnell zur weltweiten Strategie ausgenutzt.


So haben die wiederholten Lock downs zur Schwächung der Mittelschicht geführt, was neben der Zerstörung des Nationalstaates ein wichtiges Ziel des WEF ist.


Der deutsche Staat hat mit Unsummen von EUROs versucht, durch staatliche Hilfen die negativen Folgen der Massenarbeitslosigkeit zu mildern. Das wird noch schwerer, wenn nach den Bundestagswahlen tausende von Kleinen und Mittleren Betriebe die Insolvenz anmelden müssen.


Die Staatsverschuldung hat neue Rekordhöhen erreicht.

Im Gegensatz zu der Masse der Arbeitnehmer wurden Großkonzerne wie Lufthansa und TUI mit deutlich über 10 Milliarden ohne Auflagen gestützt. Soziale Politik sieht anders aus. Sie sind „too big to fail“. Die Summe des neu geschaffenen Prekariats ist jedoch für die Gesellschaft wichtiger als das Überleben von Lufthansa und TUI, zumal deren eingeschränkter Betrieb weiter unterstützt werden muss – zusätzlich um weiteren Stellenabbau.


Damit wird ein weiteres Ziel des WEF erreicht: Ein größeres Prekariat, das mit seinen Familien um das blanke Überleben kämpft.

Ist das der „Neue Mensch“?


Eine Zwischenstand: Sind diese verheerenden Folgen für die Menschen der mittleren und unteren Schichten es wert, deren Lebensqualität drastisch zu reduzieren, besonders auch für nachfolgende Generationen in Fragen der Bildung.


Versündigen wir uns an der Zukunft unserer Nachfahren, damit 3000 Superreiche und hohe Politiker ein Leben in Saus und Braus leben können?

Sie vermissen das Wort „Moral“? Ich auch.


Wie sieht es mit der Umsetzung der WEF-Ziele aus?

Die Ziele werden relativ klar gezeichnet. Aber die Umsetzung – die „ Große Transformation“ bis 2030 – bleibt in dichtem Nebel.


Ich kann mir bei aller Phantasie nicht vorstellen, wie 7-8 Milliarden Menschen verteilt auf rd. 200 Staaten mit sehr unterschiedlichen Klimabedingungen, sehr unterschiedlichen Traditionen, mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen friedlich sich so verhalten, wie sich die „Gruppe der 3000“ die „neue Weltordnung“ mit neuer „Weltregierung“ vorstellt.


Es ist erstaunlich, dass namhafte Politiker plötzlich den „Multilateralismus“ preisen, wie z.B. Frau Merkel und die Präsidentin der EU-Kommission, Frau von der Leyen, sowie Antonio Guterres, der GenSek der VN in der Süddeutschen Zeitung vom 26. Januar 2021.

Unglaublich!


Weltherrschaft“ und „Multilateralismus“ sind ein Widerspruch in sich.

„Weltherrschaft“ bedeutet „Durchregieren“ von der Spitze bis zur untersten politischen Ebene.

Selbst in Russland und China, die schon lange Erfahrungen als „Diktatur“ haben, gibt es immer wieder Aufstände im eigenen Land, die mit brutaler Gewalt und ohne Rücksicht niedergewalzt werden – siehe die Uiguren im Westen, die jungen Studierenden in Hong Kong oder die Inhaftierung von Nawalny und seinen Anhängern in Moskau.


Wer will „freiwillig“ aus einer mehr oder weniger funktionierenden Demokratie aus Lateinamerika oder Europa in das Landesinnere von China und Russland oder dem Kongo „umgesetzt“ werden? Mao Zedong hat in China seine „Umsetzung“ als „ Kulturrevolution“ bezeichnet. Sein Bruder im Geiste, „Pol Pot“, hat in Kambodscha Millionen umbringen lassen, da sie als „Brillenträger“ und „Intellektuelle“ zu „Feinden“ seines Systems eingestuft wurden.


Dieses Schicksal erwartet die Menschen, die umgesetzt werden nach den Vorstellungen des WEF und Chinas.

Selbst der Papst der kath. Kirche begrüßt die Absichten des WEF, wie auch Prinz Charles von Wales als Thronfolger in UK.


Aufgaben von Verwaltung, Militär und Polizei

Die Zusammenstellung von Kontingenten für den umfangreichen Transport und die Logistik setzt eine funktionierende Verwaltung voraus sowie genügend Personal und Mittel. Dazu kommt die notwendige Überwachung durch Polizei und Militär während der Transporte, die Wochen und Monate dauern werden.


hygienische Grundversorgung gewährleistet? Durch wen?

            Bisher ist kein OrgPlan des WEF für das riesige Transportaufkommen und die Bewältigung

            der großen logistischen Probleme bekannt.

            Wer ersetzt  deren Autorität und Befugnisse?


Als General habe ich in der NATO das Zusammenführen der Kontingente, deren Ausbildung und Ausstattung sowie den Transport per Schiff, Flugzeug und Bahn miterlebt.


Trotz gut ausgebildeter Unteroffiziere und Stabsoffizieren war der Transport tausender Soldaten mit Panzern und Ausrüstung aus unterschiedlichen geographischen Richtungen und NATO-Mitgliedstaaten in den Balkan eine gewaltige logistische Aufgabe.


Ohne ausgebildete Soldaten und ohne vorbereitende gemeinsame Ausbildung wäre die Verlegung bei winterlichen Verhältnissen – z.B. Überschwemmungen – auf den Balkan kaum möglich gewesen.


Diese Aufgabe, die das WEF und China über den gesamten Globus vorsieht und koordinieren will, ist bei schlechter oder fehlender Ausbildung nahezu sicher zum Scheitern verdammt.


Wer veranlasst und überwacht eine Machbarkeitsstudie?

Es ist nicht erkennbar, ob das WEF eine solche Studie plant.

Sie würde Stärken und Schwächen der Verwirklichung offen legen.

Der Zeitraum für eine Beseitigung der Schwächen wird bereits eng.

Sie muss ergebnisoffen erfolgen.

Es ist für die Verantwortlichen schwer, ein solches Unternehmen zu verschieben oder

abzusagen.

Die Superreichen trifft ein Scheitern am wenigsten. Getroffen werden allerdings 7-8 Milliarden unschuldige Menschen.

Das WEF und China übernehmen die Verantwortung und die Haftung                  


Eine ernstzunehmende Stimme: das amerikanische „Time magazine“

Das weltweit angesehene „Time magazine“ bildet unter den „großen Medien“ eine löbliche Ausnahme, in dem es das Vorhaben des WEF mit seinem Wunschpartner China untersucht.

Es veröffentlicht seine Analyse am 20. Oktober 2020. Weitere Beiträge sollen folgen.

Das „Time magazine“ hält sich strikt an die Vorlage des WEF. Nach seiner Bewertung wird die Pandemielage bis 2023 fortgesetzt, so lange, bis kleine Unternehmen pleite sind und der Mittelstand zerstört ist.


Nach WEF-Aussagen beginnt die Weltwirtschaft sich ab 2023 zu erholen – insbesondere „Große Unternehmen“, die es bis dahin geschafft haben – was zu der Frage führt: Wie schafft man den Mittelabstand ab? „Wirtschaft und Gesellschaft werden erst zerstört, dann neu erschaffen, um die selbst verursachte angeblich größte Krise aller Zeiten zu überwinden.“


Den Zeitraum schätzt Bill Gates auf „vier Jahre Zerstörung und dann 10 Jahre Wiederaufbau“. Das ist ein klarer Widerspruch zu anderen Angaben des WEF, das bis 2030 die Weltherrschaft erobern will.


Erste Phasen des Prozesses haben bereits begonnen – z.B. die Riesengewinne der großen Pharmakonzerne, die Zerstörung der Mittelschichten, die sich 2022 noch steigen wird, sowie die wachsende Arbeitslosigkeit, wenn den Staaten die finanzielle Puste ausgeht, den Verlust von Arbeitsplätzen aufzufangen.


Der Plan zum „Great reset“ ist die Transformation des Kapitalismus in Sozialismus.

Das WEF begrüßt, dass auch die USA unter Joe Biden dem Plan des „Great reset“ zustimmen.

Für China würde damit ein großer Stein aus dem Wege geräumt, was ich mir nur schwerlich vorstellen kann.


Ich habe wiederholt geschrieben, dass ich den „Great reset“ für ein „Verbrechen an der Menschheit“ halte, das mindestens eine Milliarde Menschen entwurzelt und das Privatvermögen einbezieht.


Die Migrationsabkommen der VN und der EU rollen bereits die „roten Teppiche“ aus den ärmeren Ländern in Länder des Wohlstands aus. Die Menschen in „benachteiligten“ Ländern dürfen sich das Land aussuchen, in das sie auswandern wollen. In die frei werdenden Räume in aller Welt werden die Menschen aus reicheren Staaten gebracht.


Das ist die Umvolkung, die in deutschen Medien gerne als „ Faschismus“ und „Rassismus“ der „Rechten“ diffamiert werden. Es wird Realität.


Hinter den riesigen Verwerfungen, die den Menschen Angst bereiten, stehen weltbekannte amerikanische Propaganda-Unternehmen – wie z.B. “Hilton plus Knowlton“ – die Erfahrungen haben, Menschenmassen in Angst und Panik zu halten.


Gewinner der Panikmache:

Die zehn reichsten Männer der USA sollen seit Beginn der Pandemie gemeinsam um 500 Milliarden Dollar reicher geworden sein.


Sie versprechen sich noch mehr Gewinn, wenn Impfstoffe und Medikamente massenhaft produziert und verbraucht werden – aus deren Sicht auf Jahre. Sie sähen es als Erfolg an, wenn eine „Corona-Schutzimpfung“ die „Influenza-Schutzimpfung“ ablösen würde. Dabei steht nicht der Mensch im Mittelpunkt – sondern der sichere Gewinn über Jahre.


Wie geht es weiter?

Das WEF sieht für Mitte 2021 eine weltweite Depression  mit eingeplanten öffentlichen Protesten voraus, die den Prozess jedoch nicht aufhalten können.


Ab Sommer 2022 kommt es zu einer weiteren Krise. Es ist vorgesehen, dass im Mittleren Westen der USA eine schwere Dürre „gemacht“ wird, durch die ein Sechstel der weltweiten Getreideproduktion vernichtet wird und Hungersnöte grassieren werden.


Verbote von individuellen Fernreisen sind bereits geplant. Merkel hat jüngst gemahnt, Reisen ohne triftige Gründe „staatlich“ zu verbieten.

Das Fahrrad wird zum einzigen Fortbewegungsmittel, wenn man „Massentransporte“ mit Ansteckungsgefahren meiden will.

Der Bürgermeister von Los Angeles hat vor kurzem eine Fahrspur der vierspurigen Autobahn 405 in eine Fahrradspur verwandelt. Ähnliche Entwicklungen sind in Deutschland in Berlin zu erleben.


Ein neuer Tarnbegriff ist der Stakeholder-Kapitalismus, der in Wirklichkeit ein Deckname für Planwirtschaft ist. Im Gegensatz zum Shareholder- Kapitalismus geht es beim Stakeholder-Kapitalismus um das große Geld


Das WEF plant bewusst, dass Lebensgrundlagen zerstört werden, und meint, dass uns Bürgern die Gelegenheit geboten wird, unsere Weltwirtschaft neu zu gestalten. Das ist bewusste Vertuschung der zu erwartenden schweren negativen Folgen für die Menschen.

Ihnen wird das Recht auf individuelle Lebensgestaltung genommen – auch in der Wahl ihres Wohnortes.

Das gewollte babylonische Sprachgewirr soll die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis erschweren oder sogar verhindern.  


WEF und China: eine unheilvolle Allianz für die gesamte Welt.

Das WEF und China sehen sich – noch – in einer win-win Situation.

Ihre Partnerschaft hat sich in den letzten Jahren verstärkt.


Für Prof. Schwab, verheiratet mit einer Chinesin, ist China ein Leuchtturm, dessen System als Blaupause für die „neue Weltordnung“ dient – im Gegensatz zu den USA.

Das ist befremdlich, wenn man sich die aktuelle innere Lage Chinas anschaut.

Für China ist das WEF eine Art PR-Abteilung für die übrige Welt – besonders für den Westen.

China sieht sich mit den USA auf Augenhöhe in der Machtfrage.


Prof. Schwab hat China „hoffähig“ gemacht.

Prof. Schwab scheint die dunklen Punkte in der aggressiven Weltmachtpolitik Chinas nicht zu sehen – wie z.B die Menschenrechtsverletzungen in der Westprovinz Xinjiang, wo von den 10 Millionen muslimischen Uiguren eine Million ohne Gerichtsverfahren in sog. Umerziehungslagern“ eingesperrt ist.


China ist ein totaler Überwachungsstaat, der nahezu jeden Quadratmeter mit Sensoren für Bewegungs- und Gesichtserkennung erfasst, Fehlverhalten registriert und bestraft. Ein persönliches Punktesystem zeigt Wohl- und Fehlverhalten auf – mit Folgen für das private und berufliche Leben.

Dieses Land soll ein „ Leuchtturm“ sein?


Am Ende des Tages muss sich entscheiden, wer das Sagen in dem Duo hat: China oder das WEF?

Ich gehe davon aus, dass China den Kampf um die Weltherrschaft gewinnen wird und dass China Unilateralimus praktizieren will – also die Alleinherrschaft.


Diese Art von Weltherrschaft als Alleinherrschaft wird von vielen mächtigen Staaten – z.B. von den USA und dem Hindustaat Indien – und den vier Großen Religionen nicht akzeptiert werden.

Leider haben sich China und das WEF bisher zu diesen Interessenkonflikten noch nicht erklärt.

Aber ein kriegerischer Kampf ist wohl nicht zu vermeiden – im Gegensatz zu den veröffentlichten

Absichten von China und WEF, den „Umsturz“ friedlich zu gestalten.


Es droht ein „Dritter Weltkrieg“.

Ist es zu verantworten, diesen Weltkrieg – mit oder ohne Nuklearwaffen – zu riskieren, der mehr Verlierer als Gewinner haben wird?


Auch die mächtigen Staaten und deren Verbündete haben – im Gegensatz zu früheren großen Kriegen – sehr viel zu verlieren.

Werden 7-8 Milliarden Menschen Geiseln von „3000“ Superreichen“ und deren Jünger?

Stoppt dieses „Verbrechen an der Menschheit“


Als „Einzelkämpfer“ habe ich nicht die Kapazitäten, eine umfassende, globale Machbarkeitsstudie durchzuführen.


In allen meinen bisherigen Kommentaren habe ich versucht, die Schwächen der Absichten von China und dem WEF aufzuzeigen. Sie sind für mich so groß, dass das Risiko des großen Scheiterns mit schlimmen Folgen für Menschen und die Umwelt für mich deutlich größer ist als der erwünschte Nutzen für die „Gruppe der 3000“ und deren „neue Weltordnung“.


Sie haben alles Materielle im Überfluss.

Gier und Macht sind gefährliche Antriebe.

Glücksverheißungen“ sind in der Menschheitsgeschichte mehrheitlich gescheitert.

Vergesst den „Bioroboter“ als den „Neuen Menschen“.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei uns.

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Great reset – Scharlatanerie oder ein Masterplan?

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)


Auch wenn man sich länger mit diesem Thema befasst, wird die Beantwortung dieser Frage nicht einfacher, zumal eine Machbarkeitsstudie einer anerkannten Institution nicht vorliegt.

Die Ziele des WEF mit ihrem Gründer Prof. Klaus Schwarz und dem engen Verbündeten China sind  relativ klar umrissen:


Schlagworte: Weltherrschaft, neue Weltordnung durch eine „ vierte industrielle Revolution“, durch eine Weltregierung, den „ neuen Menschen“ – oder „Bioroboter“, den Entzug von privatem Eigentum und der Zerstörung der Nationalstaaten und deren Mittelstand. Harmonisierung der Arbeitswelt und dem neuen Menschen, dem Bioroboter mit menschlichem Antlitz.

Das soll alles friedlich geschehen – mehr oder weniger – bis 2030.


Ein ambitioniertes, für heute lebende „ echte“ Menschen kaum vorstellbar, aber in Umrissen durchaus erkennbar. Ein Schlagwort ist: Umvolkung, das in den Themen „ Migration“ und „Integration“ und „Brechen der Vorherrschaft des „bösen, weißen Mannes – besonders in den USA“ – bereits von entscheidender Bedeutung war. Diese Zusammenhänge drängen sich auf, wenn man danach sucht. Allerdings gibt es bislang wenig Konkretes – außer der Bewegung „Black lives matter“, die bei der Niederlage von Trump bereits eine wesentliche Rolle gespielt hat.             


Was bedeutet „ Umvolkung“?  

In der Erkenntnis, dass man die Vorherrschaft“ des „weißen Mannes“ nicht in seinen Territorien und nicht zu seinen „Spielregeln“ brechen kann, will man durch massenhaften Zuzug anderer Ethnien und Religionen die Vorherrschaft des „weißen Mannes“ brechen. Zur Sicherheit wird man „weiße Menschen“ in freiwerdende Räume in „bunten Regionen“ in Afrika oder Asien oder Lateinamerika bringen.


Kann man den überraschenden Verzicht auf Kontrolle und Registrierung bei dem massenhaften Durchbrechen deutscher Außengrenzen  am 5.September 2015  nach einer Bauchentscheidung von Kanzlerin Merkel als Vorgeschmack oder Generalprobe auf spätere Aktionen werten?


Gibt es sogar Zusammenhänge zwischen dieser Aktion Deutschlands und dem Vorantreiben der  „Migrationsabkommen“ der EU und VN mit starkem Engagement der deutschen Regierung?

Die sog. “Herkunftsländer“ haben in der Vollversammlung der VN mehr als die absolute Mehrheit bei einer VN-Abstimmung. Alle Menschen dieser Welt werden das Recht erhalten, in ein Land ihrer Wahl zu gehen. Deutschland hat gute Chancen, das Reiseziel deren Wahl an vorderster Stelle zu werden. Deutsche Bürger müssen ihre eigene Wohnung oder Haus verlassen, um Platz zu machen für die Einwanderer. Die neue Bleibe im Ausland dürfte kaum deutschen Standards entsprechen.

Das bedeutet „Umvolkung“. Das WEF rechnet mit einer Milliarde. Das sind 1.000.000.000 entwurzelte Menschen.


Was sagen deutsche Politiker zu diesem Vorhaben?

Sie begrüßen und loben das WEF für seine Vision. An der Spitze prominente Christdemokraten – wie z.B. Schäuble, Merkel und von der Leyen.


Sehen die nicht die Diskrepanz zwischen diesem größenwahnsinnige Projekt und ihrem Amtseid?

Dieser lautet:

Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde, so wahr mir Gott helfe.“


Angesichts der Zustimmung zu „Great reset“ klingt das wie blanker Hohn. Die Verletzung des Amtseides ist in Deutschland keine Straftat - leider.


Als Berufssoldaten haben wir den Eid zur moralischen, politischen und ethnischen Grundlage unseres Berufes gemacht. Es war undenkbar, den Eid zu verletzen, ohne die sofortige Entlassung aus dem Dienst zu beantragen. Es war eine Frage der Ehre.


Haben diese Politiker keine Ehre?

Es gab einmal den „ehrbaren Kaufmann“. Und heute?

Warum beteiligen sich große Konzerne und Großbanken in Deutschland an diesem Verbrechen?


Nach eigenen Angaben hat das WEF 1007 Mitgliedsorganisationen, die das WEF mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden großzügig  unterstützen.

Sie werden – wie Privatpersonen – enteignet.


Wer übernimmt die Führung komplexer Unternehmen sowie kleiner und mittlerer Unternehmen?

Funktionäre und WEF-Apparatschiks.


Die Großindustrie und Hochfinanz - aber auch die Kirchen -  haben auch in Deutschland hinsichtlich ihrer Loyalität gegenüber Staat und Gesellschaft keinen guten Ruf.

Über ihren Zahlen vergessen sie zu häufig, dass es Menschen sind, die mit ihrer Arbeit Wohlstand schaffen.


Glauben die bisherigen  Eigentümer, dass die „neue Weltordnung“ ihnen eine Sonderrolle mit Sonderkonditionen einräumt? Sie werden sich täuschen. Sie werden vielleicht in der ersten Phase der „Umvolkung“ dabei sein, weil sie als gefährlich eingestuft werden. Ihre Netzwerke werden gekappt.     


Wie soll die Menschheit mit rd. acht Milliarden von rd. „3000 Superreichen und Ex-Politikern“ geführt werden?

Diese rd. acht Milliarden leben in fast 200 Staaten über den Globus verteilt.

Die acht Milliarden Menschen müssen gesund geboren, in leistungsfähigen Bildungseinrichtungen geschult und in Familien gesund ernährt werden.


Die „Gruppe der 3000“ lebt oberhalb der arbeitenden Bevölkerung im Luxus in paradiesischen Verhältnissen an einem oder mehreren „resorts“.

Sie hält sich eine „Weltregierung“ für das operative Geschäft. Wer soll diese Weltregierung bilden?

Es werden Vertraute des WEF sein und treue Anhänger. Aber wie steht es um deren Regierungsfähigkeit? Welche Vorbildung haben sie?


Zwischen der „ Weltregierung“ und den Menschen in allen Kontinenten muss es Zwischenstrukturen geben, wenn das angestrebte „Durchregieren“ klappen soll.


Das ist heute schwer genug, aber wie sieht es nach dem „ great reset“ - dem „ Großen Neustart“ - aus, nach dem „kompletten Umbruch“.


Neben der politischen Struktur ist die Verwaltungsstruktur von großer Bedeutung für eine gerechte Behandlung und Versorgung der „Bürger“.


Wer kann dieses risikoreiche Experiment mit der gesamten Weltbevölkerung politisch und menschlich verantworten? Niemand!


Der „ great reset“ in der Bewährung ?

In einer Hochschule oder in einem Labor kann man viele Experimente starten – und wieder einstellen.


In dem anvisierten totalen Umbruch um den Globus mit einer neuen „Weltordnung“ mit „neuen Menschen oder Biorobotern“ kann man nicht wenige Jahre vor dem Zieldatum 2030 erklären, dass das Experiment leider gescheitert ist. Aber ein „Zurück auf los“ gibt es nicht.


Nur wenige Menschen könnten mit Hilfe von Tesla auf den Mond oder den Mars fliegen, um dort eine „neue Menschheit“ aufzubauen. Eine „schöne neue Welt“.


Im Ernst:

Angesichts des hohen Risikos für die gesamte Menschheit muss der „great reset“ mit seinen bekannten Vorläufern gestoppt werden.


Das riesige Vermögen muss von einer politisch unabhängigen Institution aufgenommen und „gerecht“ nach klaren Regeln und transparent verteilt werden.


Die verantwortlichen Politiker müssen in bekannte Umerziehungslager verlegt werden Warum nicht in China, das Herr Schwab als Blaupause für seine „neue Welt“ sieht?

Die Menschheit ist zu wertvoll, um von Tagträumern einem zu hohen Risiko ausgesetzt zu werden.


Die Menschheit braucht keine Revolution, sondern eine friedlichen Evolution in kleinen Schritten.

Das dauert länger, aber mit beherrschbaren Risiken.

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Zu spät, zu geizig, zu ideologisch: Wie die EU-Kommission das Impfdesaster organisierte

Von Junius*), (iDAF_Brief aus Brüssel, Februar 2021)


Impfnationalismus ist böse.

Das hatten viele Medien frühzeitig verkündet. Aber die Regierungen der Mitgliedsstaaten irrten nach heutigem Stand der Entwicklungen gründlich, als sie wegen eines falsch verstandenem Impfnationalismus sich nicht selbst um den Schutz ihrer Bevölkerung durch eine Impfkampagne kümmerten, sondern diese Verantwortung nach Brüssel wegschoben.



Die von Brüssel zu verantwortenden Verzögerungen und institutionelle Ineffizienz lassen sich heute in verlorenen Menschenleben messen.


Ist das die europäische Solidarität wert? Es gab keinen medizinischen Grund, aus europäischer Solidarität den Impfbeginn in Deutschland zu verzögern oder nicht alle objektiv notwendigen Impfdosen zu bestellen. Die Pandemie lehrt uns, dass nationale Alleingänge Menschenleben retten können, und darum müsste es jeder Regierung und auch der EU-Kommission doch gehen, selbst wenn dafür das Narrativ der europäischen Solidarität notgedrungen zeitweise in den Hintergrund rückt.


In der Politik gelten Bilder oft mehr als Worte, und die Bilder von Staus und Kontrollen an den Grenzen stellten im letzten Frühjahr das sorgsam gepflegte Narrativ des offenen Kontinents vor laufender Kamera in Frage. Nun sollte beim Impfen das Bild des unionsweiten gemeinsamen Impfbeginns das Narrativ restaurieren.


Doch hier hat sich die EU gründlich verzockt, und der Preis dafür sind Menschenleben.

Deutschland hätte viel früher mit dem Impfen beginnen können. Denn bereits Anfang Juni taten sich Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande zu einer „Impfallianz“ zusammen. Diese vier der fünf größten Volkswirtschaften des Euroraums vereinen etwa ein Drittel der Bevölkerung des Staatenbunds. Diese Kaufkraft sollte bei konkreten Verhandlungen mit Pharmaunternehmen eingesetzt werden, weil ja die Verhandlungen der 27 unter der Leitung der von der Leyen-Kommission nicht vorankamen.


Doch genau diesen potentiell lebensrettenden Alleingang einiger Mitgliedsstaaten verhinderte Frau von der Leyen zulasten der Patienten, nur um den Mythos der europäischen Solidarität aufrechtzuerhalten. Sie nutzte geschickt die Angst der kleinen Mitgliedsstaaten, welche die Impfallianz als zusätzliche Bedrohung im Wettlauf um Impfstoffe ansahen, quasi als „den Feind im eigenen Haus“. Schließlich musste man den Impfstoffwettlauf gegen die USA und gegen Großbritannien gewinnen. Deswegen erlaubten die Staats- und Regierungschefs, ein zwei Milliarden Euro schweres Rettungspaket zu schnüren und die Kommission mit der Verhandlung über die Impfstoffe für alle Mitgliedsstaaten zu beauftragen.


Doch bis das alles unter 27 Mitgliedsstaaten ausgehandelt war und die Mitgliedsstaaten dann auch tatsächlich die zusätzlichen Steuergelder nach Brüssel überwiesen hatten, wurde wertvolle Zeit im Kampf gegen die Pandemie vergeudet.


Ein weiterer Grund für die Verzögerung lag - und liegt weiterhin - in der Uneinigkeit zwischen den westlichen Mitgliedstaaten, in denen Impfstoffproduzenten beheimatet sind (Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden und die Niederlande) und den anderen. Diese anderen hegen den nicht ganz unbegründeten Verdacht, dass sich die Mitgliedsstaaten mit heimischen Impfstoffproduzenten durch die höheren Steuereinnahmen aufgrund gestiegener Produktionen und teurerer Preise das Bruttosozialprodukt aufbessern, während die anderen dafür zahlen müssen. Dementsprechend ziehen sich die Verhandlungen hin.


Überhaupt das Geld: Auch in einer Pandemie bleiben börsennotierte Pharmakonzerne das, was sie sind: privatwirtschaftliche Unternehmen mit Verpflichtung zum Gewinn.


Wenn die EU-Kommission also in zeitraubenden Verhandlungen die Preise für die Vakzine drückt, ist das für die Pharmaunternehmen kein Ansporn, in die geizige EU ohne bestehende Infrastrukturen schneller zu liefern als beispielsweise in das Vereinigte Königreich, nach Israel oder in die USA, wo die besser dotierten Verträge drei Monate schneller unterschrieben wurden und mithin die Produktion zeitiger anlief. Guntram Wolff, der Direktor des Bruegel Think Tanks in Brüssel, brachte es bei Twitter auf den Punkt:


"Der geizige Ansatz der EU kostet Leben".


Da kann sich Ursula von der Leyen öffentlichkeitswirksam über die bösen Pharmakonzerne echauffieren und ihr CDU-Parteikollege Peter Liese gar Exportverbote der Vakzine in Erwägung ziehen: Das Problem ist von der EU selbst gemacht.


In der Pandemie ist die EU-Kommission zum Großinvestor in börsennotierte Privatunternehmen geworden, doch niemand weiß, ob die EU dafür einen Sitz im Aufsichtsrat bekam, um die Verwendung der investierten Steuergelder zu überwachen.


Die Geheimniskrämerei geht soweit, dass selbst das EU-Parlament als Kontrollorgan der Kommission (zumindest gemäß der EU-Verträge) die zwischen Kommission und Pharmakonzernen geschlossenen Verträge nicht einsehen darf. Weder dem Berichterstatter des EU-Parlaments für die Haushaltsentlastung der Kommission, Joachim Kuhs (AfD), noch der Vorsitzenden des Haushaltskontrollausschusses Monika Hohlmeier (CSU) noch den Obleuten der anderen Fraktionen wurde Zugang zu den Kommissions-Unterlagen gewährt. Die Kommission bot ihren Kontrolleuren lediglich an, die Verträge in einer speziellen Lesekammer unter Aufsicht eines Sicherheitsbeamten einzusehen. Einziges Hilfsmittel: die Lesebrille. Sonst nichts. Und die wesentlichen Stellen der Verträge waren geschwärzt.


Ausgerechnet die Transparenz-Ritter verweigern Transparenz bei einem so emotionalen Thema wie Impfstoffen, ausgerechnet in Europa, dem Epizentrum der Impfkritiker.


Als es in der Folge der Eurokrise 2008 um die Rettung des Brüsseler Vorzeigeprojekts „Gemeinschaftswährung Euro“ ging, sagte der damalige Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, den „Whatever it takes“ Satz, also die Ankündigung, alles Menschenmögliche zu tun, um den Euro zu retten. Damit sollten die Börsen und die Finanzmärkte beruhigt werden.


Ist der „What-ever-it-takes“-Ansatz zwar gut genug für die gemeinsame Währung, nicht jedoch für Menschenleben in der Pandemie?


Die Gemeinschaftsmethode ist an ihre Grenzen gestoßen. „Ruhe in Frieden - Gestorben aus europäischer Solidarität“ wird hoffentlich nicht auf den Grabsteinen jener Covid-Toten stehen, für die die Impfstoffe zu spät kamen, weil die nationalen Regierungen die Verantwortung auf Brüssel abschoben und Brüssel die an die EU gestellten Ansprüche bislang zumindest nicht erfüllen konnte.


Kommen Sie gut durch den Winter,

Ihr Junius

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Zur Erinnerung: Mehrfach wurden wir gebeten, die Identität des Briefeschreibers aus Brüssel preiszugeben. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Informanten und Redaktion. Sie erinnert an die sogenannten Junius letters, in denen ein Pseudonym namens Junius in der Zeitschrift Public Advertiser in London vom 21. Januar 1769 bis zum 12. Mai 1772 Briefe über die Geschehnisse am Hofe und im Parlament veröffentlichte. Darin wurden die Machenschaften in der Königsfamilie, von Ministern, Richtern und Abgeordneten satirisch und mit Sachkenntnis der internen Vorgänge und Intrigen aufgespießt. Die Junius-letters gelten als erster Beleg des journalistischen Zeugnisverweigerungsrechts.


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Wer ist iDAF?

Von Jürgen Liminski, Chefredakteur des iDAF

Die moderne Gesellschaft lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die sie selber nicht geschaffen hat (vgl. Wolfgang Böckenförde). Diese Voraussetzungen entstehen vor allem in der Familie. Die Familie selbst wiederum lebt nicht autonom. Die Gesellschaft bietet ihr Schutz und Freiraum, um die Voraussetzungen für ein menschliches Leben in der Gesellschaft zu schaffen. Familie braucht Gesellschaft, Gesellschaft braucht Familie. Dieses Zusammenwirken ist grundlegend für das Allgemeinwohl und für das Wohl des Einzelnen. Ohne intakte Familie keine menschliche Erziehung, ohne Erziehung keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit kein Sinn für die Freiheit (Kirchhof).

Die freiheitliche Gesellschaft ist auch die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft. Die Schrumpfung und Unterjüngung der Gesellschaft bedrohen Wohlstand und Werte. Aber in der pluralistischen Medien-Gesellschaft ist die Wertedebatte schwierig. Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. will die Zusammenhänge zwischen den Grundwerten heute, ihren geistigen Quellen und ihrer Bedeutung für die Zukunft einer liberalen Gesellschaft stärker ins Bewusstsein heben. „Nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft“ (George Bernhard Shaw).

Das Institut verfolgt bei seiner Arbeit vorzugsweise einen interdisziplinären Ansatz. Es ist partei- und konfessionsübergreifend. Es will die öffentliche Meinung, die „soziale Haut“ (Noelle-Neumann) befreien helfen von den Ausschlägen einer Ich-Gesellschaft. Ihre bevorzugte Methode ist die Verbreitung von Ergebnissen interdisziplinärer Forschung durch Teilnahme an Symposien, Kolloquien und an der publizistischen Debatte. Auf diese Weise sollen die Handelnden in Politik, Wirtschaft und Bildungswesen gestärkt, die Unentschlossenen und Nicht-Wissenden informiert werden. Die Initiatoren glauben, dass eine Wertedebatte von selbst entsteht, wenn die Zusammenhänge erkannt und der Mensch, insbesondere das Kind, in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt ist. Das volle Entfaltungspotential des Menschen soll zum Zuge kommen.

Das Institut versteht sich also als eine Ideenfabrik, als Impulsgeber. Seine Mitglieder beteiligen sich ehrenamtlich an dieser Arbeit. Das Institut lebt ausschließlich von Spenden.

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Selbstverständlich verbreiten wir den Newsletter auch weiterhin gratis.

Falls Sie nach Artikeln suchen möchten, die noch weiter zurück liegen als die auf der neuen Webseite verfügbaren (vor Juni 2012), so können Sie unsere alte Webseite durchstöbern, die zu diesem Zweck weiterhin unter der folgenden Adresse erreichbar ist: http://altewebsite.i-daf.org

Eine ungefragte Weiterleitung des Newsletters ist uns jederzeit recht. Es gibt dahingehend keinerlei Beschränkungen.

Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind hochwillkommen. Über das Institut selber unterrichtet die Homepage. Hier finden Sie eine Druckversion des letters.

Wir wünschen eine spannende und interessierte Lektüre.

Herzliche Grüße, Jürgen Liminski, (Geschäftsführer iDAF)

—–

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Vereinsregisternummer: VR707, Olpe, Steuernummer: 33859521016

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EU-Migrationspakt: Von der Leyen und Merkel wollen Europa an den Islam vererben!

Von Michael van Laack *)


Die EU hat die Corona-Hysterie genutzt, um den „unverbindlichen“ UN-Migrationspakt in einen für alle Staaten, die der Brüsseler Kommission unterworfen sind, verbindlichen EU-Migrationspakt zu gießen. Im September 2020 wurde der Plan ohne großes Presse-Tamtam vorgestellt. Nun soll er bald verwirklich werden. Ziel ist die demographische Transformation. Ursula von der Leyen tritt aufs Gaspedal! Fakten schaffen, bevor der Lockdown zu Ende ist!


Wehrt Euch endlich, ihr weißen Europäer


Peu à peu soll die verhasste weiße „Rasse“ und zum Teil – was noch schlimmer ist – christliche – verdrängt und durch zum größten Teil Afrikaner ersetzt werden.


Bei der Vorstellung des Plans sagte die EU-Innenkommissarin Johansson: „Wir müssen neue Wege für legale Einwanderung schaffen. Nicht nur für qualifizierte Arbeitskräfte, sondern auch für durchschnittlich oder gering qualifizierte Arbeitskräfte, die in die Europäische Union kommen wollen…“ Gezielt sollen so auch Sozialstaaten wie Deutschland an ihre finanzielle Belastungsgrenze geführt werden!

Die ganze Wahrheit über die Migrationspläne der EU!
@Joerg_Meuthen: »Wir wehren uns gegen diese suizidalen Pläne der EU. Gemeinsam mit unseren Partnerparteien haben wir eine Online-Petition dagegen ins Leben gerufen.« https://t.co/Fc5ILeKZwS
https://t.co/xA7DiAV6hW pic.twitter.com/ryaaZNkbhq

— AfD im EU-Parlament (@AfDimEUParl) February 16, 2021


Die Bürger, die über Jahrzehnte den Wohlstand aufgebaut haben, werden nicht gefragt und sollen ihn nun an jene verschleudern, denen Ursula von der Leyen und Angela Merkel ein dauerlächelndes Gesicht zeigen wollen. Eine Petition der Fraktion „Identität und Demokratie“ im EU-Parlament, der auch die AfD angehört, bemüht sich, das Inkrafttreten dieses Wahnsinns-Pakt zu verhindern.


Petitionen allein bewegen freilich nur selten was, aber sie können ein Zeichen sein, immer mehr EU-Parlamentarier und Politiker in den betroffenen Ländern zu bewegen, diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen, bevor er beginnen kann!


Methodische Zerstörung des alten Europas

Geplant ist unter anderem Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge gleich zu behandeln und auf diesem Weg auch gleich die Illegalität zu beenden. Denn der Flüchtling hat das Recht, nach Deutschland zu kommen. Und sobald er hier ist, soll er auch nach Belieben alle nachholen können, die er als Familie bezeichnet.


Wer aus „Seenot“ gerettet wurde, soll ausnahmslos nach Europa verbracht werden, vorzugsweise in Deutschlands „sichere Häfen“- Von denen, die schon hier sind, wird niemand mehr abgeschoben. Da sie nicht abgeschoben werden konnten, weil sie keine Pässe hatten oder ihr Herkunftsland die Rücknahme verweigerte, ist ihnen umgehend das lebenslange Aufenthaltsrecht zu gewähren und baldmöglichst die Staatsbürgerschaft zu gewähren.


Kein EU-Land darf mehr die Aufnahme verweigern. Die EU-Kommission weist dann die jeweiligen Regierungen an, Wohnraum für eine Zwangsansiedlung zur Verfügung zu stellen. wer das nicht tut, wird mit sehr hohen Geldstrafen belegt oder aus der buntsozialistischen Gemeinschaft ausgeschlossen.


68 Millionen Migranten in wenigen Jahren – Ziel Europa (Deutschland)

Ich hätte nicht besser mit eigenen Worten beschreiben können, was wir im Text der Petition lesen:


In den nächsten Jahren könnten sich 68 Millionen Migranten auf den Weg nach Europa machen, ein Großteil davon aus Entwicklungsländern. Die drastischsten Folgen wären: Der Zusammenbruch unserer Sozialsysteme – Der Niedergang unserer europäischen Kulturen und Zivilisationen mit ihren eigenen Werten und ihren eigenen Lebensweisen – Der Aufstieg von Parallelgesellschaften und No-Go-Areas in ganz Europa – Massenarbeitslosigkeit und eine Verschärfung der Immobilienkrise – Steigende Kriminalität und Konflikte – Das weitere Vordringen des radikalen Islam und eine europaweite Terrorwelle.


Der Pakt ist ein demokratiefeindliches Lügengebilde

Er wird hinter dem Rücken und gegen den Willen der europäischen Völker beschlossen. Zudem fußt er auf eine Falschen Erzählung: Massenmigration war nie vorteilhaft für die Gesellschaften der Zielländer. Sie ist keine Antwort auf eine alternde Bevölkerung; und sie ist nicht „normal“. „Normal“ ist für 99,5% der Weltbevölkerung das Sesshafte.


Diese Migration ist unumkehrbar und soll Menschen ansiedeln, die in Europa bleiben sollen. Sie ist zerstörerisch denn, die enorme Anzahl der Migranten wird das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Gefüge unserer Nationen zerstören, das über Tausende von Jahre von Europäern geschaffen wurde.

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*) Michael van Laack ist vielgelesener Kolumnist des Blogs „Philosophia Perennis“.

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Neid und Verblendung! So schafft sich Deutschland ab.

von altmod *)


Dazu eine Vorrede:

Bei unseren Recherchen und dem Austausch über das „Corona-Desaster“ sind wir über etliches gestolpert, das uns einmal mehr aufrührte. Zuletzt und aktuell die Scharaden und Winkelzüge betreffend Prof. Winfried Stöcker und seinem, mit einem Selbstversuch verbundenen Ansatz einer risikoärmeren Corona-Impfung. Was es damit auf sich hat, wird im „Addendum“ erläutert. Und da konnte ich nur in dem einig sein, was Peter Helmes dazu vorbrachte: „Ein Kabinettstück der Extraklasse: „Neid und Verblendung! So schafft sich Deutschland ab!“


Deutschland schafft sich ab!“ Ein recht exklamatorischer Titel eines „umstrittenen“ Buches eines „umstrittenen“ Autors. Nichtsdestotrotz zählt das Buch von Thilo Sarrazin zu den meistverkauften Sachbüchern seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Wir wollen aber nicht auf ein angeblich „antimuslimisches Dossier“ – so ein Rezensent der FAZ – eingehen und über demographische Veränderungen, Geburtenrückgang, wachsende Unterschicht, Zuwanderung usw. sprechen. Sondern uns mit dieser „res cogitans“ in unserem Staat befassen, die gleichwohl zur Verdammnis von Kritischem, andererseits zur Anmaßung von durch nichts zu rechtfertigender Superiorität einer impertinenten Mehrheit führt und damit zum Untergang von Wissenschaft, Bildung und Kultur und des Gemeinwesens „Deutschland“: Neid und Verblendung


Neid

Das Wort Neid, so zu finden in Grimms Wörterbuch, ist germanischen Ursprungs. Es stammt von dem althochdeutschen „nid“, was ursprünglich Anstrengung, Wetteifer, Eifer bedeutete und sich vorwiegend auf den Eifer im Kampf bezog.


«Neid», haben Sozialwissenschaftler herausgefunden, korreliert mit Depression, Unglücklichsein und geringem Selbstwertgefühl. Neid ist kein gutes Gefühl. Der Neider leidet regelrecht unter dem Glück und Erfolg seiner Mitmenschen.  


Wolfgang Sofsky schreibt in „Das Buch der Laster“* zum Thema Neid u.a.:

Weil Neid in der Öffentlichkeit wenig Ansehen genießt, tarnt er sich häufig mit der Rhetorik der Kritik und Gerechtigkeit. Der neidische Kritikaster leugnet mit Vorliebe die fremde Leistung. Aufmerksam liest er das Werk und ärgert sich über jede schöne Stelle und seltene Einsicht. Vor allem jedoch späht er nach Irrtümern oder abweichenden Meinungen. Keine Labsal ist größer als die Entdeckung eines groben Fehlers. Streng ist er in seiner Kritik. Nicht die leiseste Nachlässigkeit vermag er zu entschuldigen; ein geringes Versehen übertreibt er zum kapitalen Mißgriff.
Der mißgünstige Moralist wiederum verweist stets auf fehlende Verdienste, wenn er dem anderen Gut und Glück abzusprechen sucht.

Der Aufstieg der Vielen löst an der Spitze den Wunsch nach Abgrenzung aus. Wer einen einzuholen, ja, zu überholen droht, ist bei den alten Eliten unerwünscht. Der Emporkömmling soll zurückfallen, hinabgestoßen, verbannt werden. Dennoch heben Ehrgeiz und Wettbewerb insgesamt das Niveau der Gesellschaft, während Mißgunst es absenkt. Neid kennt keine Bewegung nach oben. Er will den anderen am Boden sehen. Neid ist eine ganz und gar negative Kraft, die nichts als Ruin und Verderben schafft.“


Genau das erkennt man, wenn man z.B. die eingangs erwähnten Vorgänge um eine neue Impfstrategie, um alternative Szenarien zur Lösung der Krise etc. aktuell verfolgt; wie man mit bisher als honorig geschätzte Personen umgeht, die sachliche, nicht widerlegbare Einwände formulieren.
Aber nicht nur da.


Die ganzen von den Medien zur Schau gebotenen, öffentlichen Auseinandersetzungen jeglicher Art, leben und fußen auf der Erweckung und Strategie von Neid. Denn unsere Ideologie-gefestigten Medienvertreter und Politiker gehen davon aus, Neid habe auch eine gute Seite: „Nur der Neid in der Demokratie erzwinge die Kontrolle der Macht in der Gleichheit vor dem Gesetz.“ Stimmt das, was da Helmut Schoeck in seinem Buch „Der Neid und die Gesellschaft“ angedeutet hat?

Schoeck fokussiert auf die „Gleichmacher“ und kritisiert, wie sie das Entwicklungspotential der Gesellschaft zerstören, indem sie ein Zukunftsziel, eine Utopie aufrichten wollen, nach dem alle „gleich“ sind, eine Gesellschaftsverfassung einführen wollen, in der es keinen Neid mehr gibt und keine aus Beneidung geborenen Schuldgefühle: eine Verheißung wider besseres Wissen.

Schoeck nennt diese sozialistischen und kommunistischen Ideologen, die seit Bestehen der Bundesrepublik mehr oder minder die öffentliche Diskussion beherrschen „berufsmäßige politische Neidvermeidungs-Ingenieure“, „die aus dem Neid ihre Sozial- und Wirtschaftsphilosophie herausgesponnen“ haben, die „utopischen Träumer und Schreibtischsozialisten“, die „auf die egalitäre Gesellschaft erpichten Intellektuellen“. Dazu kommt die „Übersee-Philanthropie“ dieser Neidvermeidungs-Politik, die Fernstenliebe als Alibi für die eigene soziale Kontaktschwäche um damit in der eigenen Umwelt zu predigen.

Das wollte der im Grunde halsstarrige Sozi Sarrazin nicht ansprechen, deswegen gehen wir auf seine Abschaffungs-Erklärungen hier weiter nicht ein.

Von monströserer Bedeutung ist die Abschaffung unseres Gemeinwesens, wie wir es kennen und erhalten wollen durch die verheerende Ideologie des Sozialismus, dessen Knechte, diese ach so populären, moralisierenden Spukgestalten von den Grünen bis zu den Christdemokraten, von der SPD bis zu den linken Kaderschmieden an den Universitäten, von den Gewerkschaften bis hin zu „christlichen“ Bischöfen und Pfaffen. Deshalb, weil diese, was Sarrazin anprangert, erst möglich gemacht haben.


Noch einmal ein literarischer Exkurs. Elias Canetti beschreibt in seinem Buch „Der Ohrenzeuge“ den „Ruhmprüfer“. Keinen „Neidvermeidungs-Ingenieur“, sondern – liest man das genau, erkennt man eine Spezies des „Neid-Ingenieurs“:


Der Ruhmprüfer**

Seit seiner Geburt weiß der Ruhmprüfer, daß niemand besser ist als er. Er hat es vielleicht schon früher gewußt, aber da konnte er’s noch nicht sagen. Jetzt ist er beredt und bemüht sich zu zeigen, wie infam es auf der Welt zugeht. Täglich durchfliegt er die Zeitung nach neuen Namen, was hat der da zu suchen, schreit er empört, der war doch gestern noch nicht da! Kann es denn mit rechten Dingen zugehen, wenn einer sich plötzlich in die Zeitung einschleicht? Zwischen Daumen und Zeigefinger packt er ihn, steckt ihn zwischen die Zähne und beißt darauf. Es ist nicht zu sagen, wie jämmerlich das neue Zeug nachgibt. Pfui Teufel Wachs! und das will Metall sein!


Es gibt ihm keine Ruhe, er geht der Sache nach, er ist gerecht, wenn er etwas ernst nimmt, ist es die Öffentlichkeit, ihm kommt man mit Betrugsmanövern nicht bei und er wird es dem unflätigen neuen Namen schon zeigen. Vom ersten Augenblick der Entdeckung an verfolgt er jede Regung dieses Abschaums. Da hat er etwas Falsches gesagt und dort kann er nicht buchstabieren. Wo ist er überhaupt zur Schule gegangen? Hat er wirklich studiert oder behauptet er’s nur? Warum war er nie verheiratet? und wie verbringt er seine Freizeit? Wie kommt es, daß man noch nie von ihm gehört hat? Früher war auch eine Zeit, und wo war er da? Wenn er alt ist, hat er etwas lang gebraucht, wenn er jung ist, soll er sich die Windeln waschen lassen. In allen vorhandenen Lexika schlägt der Ruhmprüfer nach und findet den Gesuchten zu seiner Zufriedenheit nirgends.


Man kann sagen, daß der Ruhmprüfer mit dem Betrüger lebt, er spricht und träumt von ihm unaufhörlich. Er fühlt sich von ihm belästigt und verfolgt und weigert sich beharrlich, ihm ein Leumundszeugnis auszustellen. Wenn er nach Hause kommt und endlich seine Ruhe will, stellt er ihn in eine Ecke des Zimmers ab, sagt kusch! und droht ihm mit der Peitsche. Doch der schlaue neue Name hat Geduld und wartet. Er sondert einen eigentümlichen Geruch von sich ab und wenn der Ruhmprüfer schläft, sticht er ihm scharf in die Nase.


Verblendung

Synonym „Erblindung – Realitätsverleugnung, Verwirrung“

Ate verkörpert in der griechischen Mythologie die Verblendung. Ate und deren Schwester Dysnomia (deutsch: Ungesetzlichkeit) sind Töchter der Eris, Göttin der Zwietracht, und Enkelinnen der Nyx, der Göttin der Nacht.


Verblendung reicht von „Verwirrung der Sinne“ und „Wahnvorstellung“ über „Blindheit des Geistes“ (lateinisch caecitas mentis, caecitas animi oder excaecatio) und „Gottlosigkeit“ bis hin zur modernen Auffassung von der „Realitätsverweigerung“. Verblendung ist nahezu sinngleich mit „Verleugnen“.


Da kommt man als Arzt miteins zu einem psychiatrischen Objekt, nämlich, wie Psychiater das Verleugnen als eine Form eines Abwehrmechanismus sehen, durch den objektive Sinneseindrücke als unwahr hingestellt werden; besonders wenn sie für die betroffenen Personen vielleicht traumatisierend wirken würden.


Man nuanciere mal diese tiefenpsychologischen wie auch mythologischen Vorstellungen in unsere Gegebenheiten.


Verblendung ist das evidenteste Charakteristikum von Politikern, mancher Wirtschaftskapitäne und Wirtschaftswissenschaftler wie Klaus Schwab in der Gegenwart.
Gefürchtete „Traumatisierung“ können wir bei diesem Personenkreis getrost beiseite lassen.

Politiker lassen sich in höchste Staatsämter, Ministerämter und Kommissionen berufen, obschon sie keinerlei Qualifikation für das Metier vorweisen, für das sie eingesetzt werden; und das ohne Skrupel.


Man muss nicht einmal mit der Materie befasst gewesen sein, um als Verteidigungsministerin eingesetzt zu werden. Man kann fragen, was verstand weiland Müllermeister Michael Glos denn tatsächlich von Wirtschaft; der „Diplom- Sozialwirt“ Jürgen Trittin von Umweltschutz und der gelernte Taxifahrer und Steinewerfer Joschka Fischer von Außenpolitik?


Ein Jura-Studium befähigt anscheinend für alles: Als Wirtschaftsminister, wie im Fall von Peter Altmaier – oder was verstand die „Rechtsanwältin“ Renate Künast von Ackerbau und Viehzucht? Eine Sparkassenlehre befähigt zum Amt des Gesundheitsministers und ein Kinderbuchautor darf sich anmaßen, als Kanzlerkandidat anzutreten, wie auch eine nicht nur körperlich ehemalige Trampolinspringerin aus der Partei der Grünen.


Einen Beruf erlernt, ein anspruchsvolles Studium abgeschlossen zu haben, vielleicht gar mal ein eigenes Unternehmen geführt zu haben und Verantwortung für andere getragen zu haben, das braucht es nicht, um im Brustton der eigenen Überzeugungen sich als jeder Art von „Staatschef“ präsentieren zu können.


Und die Medien, die Wirtschafts- und Sozialverbände und die Kirchen spielen mit, und umrahmen diesen Laufsteg der schreienden Eitelkeit, prall bereichert und präsentiert mit nichtssagenden Floskeln, mit selbstsicherem Tamtam, für die mutmaßlich „nutzlosesten Zweibeiner, die dieser Planet derzeit zu bieten hat“.


Auch wenn Sie von den wirklichen Zusammenhängen nicht die geringste Ahnung haben, schmeißen sie sich an Ideen und Organisationen heran, die sie uns für besonders benevolent und menschlich verkaufen wollen: Ob UNICEF, WHO, „Welthungerhilfe“ oder „Weltklimarat“, „Fridays for Future“ oder „Cancel Culture“ usw. Getrieben nicht von „Sachverstand“ oder nur „gesundem Menschenverstand“, sondern von einer Hypermoral, die sie wie eine Monstranz vor sich hertragen.


Ist es nicht Ausdruck von Verblendung, zu glauben, allein mit Windkraft und Sonnenenergie kann die Energieversorgung für alle Zeiten sichergestellt werden? Ist es nicht ein Zeichen klimareligiöser Verblendung, zu glauben, mit Dekreten und Verboten den Anstieg der Erdtemperatur um 2° abmildern zu können, gleich welche Ursache dafür angenommen wird? Ist es nicht Verblendung zu glauben, man könne jeden Menschen auf der Welt gegen alles impfen und damit sei die Menschheit dann gegen Epidemien gefeit? Ist es nicht Verblendung zu glauben, man könnte den Menschen ihre sexuelle Identität austreiben, um damit „Gechlechtergerechtigkeit“ zu erzielen? Glauben die Verblendete wirklich, sie könnten mit Erziehungs- und Strafmaßnahmen Rassismus auf dem Erdenrund ausrotten?


Die Beispiele für Anmaßung und Verblendung in der Politik lassen sich fast ins Endlose fortsetzen, wie auch aus der Geschichte: dass ein selbstverblendeter, größenwahnsinniger Weltkriegs-I-Gefreiter und Postkartenmaler eine Millionengefolgschaft fand und dann einen ganzen Kontinent in eine Jahrtausendkatastrophe führen konnte.


So können wir schließen: Neid und Verblendung schaffen nicht nur Deutschland ab, sondern setzen die Saat für die nächsten Menschheitskatastrophen, wie sie der Kommunismus und der Nationalsozialismus im 20. Jahrhundert hervorgebracht haben.

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Addendum:

Der Lübecker Arzt und Unternehmer, Prof. Winfried Stöcker entwickelte ein Impfverfahren gegen „Corona“, das auf einem klassischen Ansatz beruht, wie er z.B. bei Impfungen gegen Tetanus oder Röteln zur Anwendung kommt. Er führte einen Selbstversuch durch, der wie bei anderen freiwilligen Probanden aus seinem Umfeld, erfolgreich verlief, hinsichtlich einer Immunisierung gegen Covid-19.
Er teilte seine Testergebnisse u.a. den Virologen Drosten und Steeck mit, welche seine Methode als stichhaltig anerkannten.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), eine staatliche Behörde wollte aber davon nichts wissen.

Stöcker schickte dem PEI seine Testergebnisse und schrieb an den Präsidenten: »Sehr geehrter Herr Prof. Cichutek! Die Wucht, mit der uns Corona überrollt, erfordert ein unkonventionelles Vorgehen.« … Es könne mit seiner Problemlösung umgehend mit einem wirksamen Impfprogramm gestartet werden. Er wolle »gerne Ihre Zustimmung dafür erlangen, dass wir umgehend diese bagatellartige Immunisierung mit einer größeren Zahl Freiwilliger nachvollziehen, um festzustellen, ob es auch bei diesen keine Nebenwirkungen gibt«, schrieb Stöcker. Er bot an, nach Hessen in das Institut zu kommen, um das Ganze zu erörtern. Der Institutschef antwortete nicht persönlich. Stattdessen erhielt Stöcker nach mehreren Wochen Anfang Dezember eine Vorladung vom Landeskriminalamt Schleswig-Holstein: Gegen ihn laufe ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz, teilte der zuständige Kriminalhauptkommissar mit. Cichutek, der Vorsteher des PEI, hatte ihn selbst angezeigt.  


Der PEI-Präsident schrieb an das Landesamt für soziale Dienste in Kiel: »Es besteht aus Sicht des PEI der Verdacht strafbaren Handelns.« Das entwickelte Antigen sei »als Arzneimittel, nämlich als Impfstoff gegen Covid-19, zum Einsatz gekommen«. Es bestehe der Verdacht, »dass hier eine klinische Prüfung mit diesem experimentellen Arzneimittel stattgefunden hat – ohne zuvor die erforderlichen Genehmigungen einzuholen«. Das Landesamt für soziale Dienste erstattete daraufhin Strafanzeige beim Landeskriminalamt: »Aus Sicht des LAsD ist Eile geboten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass weitere Herstellungen und Impfungen, die evtl die Gesundheit der Probanden schwer gefährden können, durchgeführt werden«, hieß es.

Stöcker sagt, er wolle kein Geld verdienen mit seinem Impfstoff. Er wolle ihn so schnell wie möglich der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, deshalb sei er einen vielleicht unkonventionellen Weg gegangen. »Ich habe das mit Absicht in die Zeitung setzen lassen«, sagt er. »Ich wollte nicht, dass irgendjemand ein Patent darauf anmeldet, und ich selbst hatte das auch nicht vor.«

Wie ist das Verhalten des Paul-Ehrlich-Instituts und seines Präsidenten zu erklären? Wer steckt noch hinter dieser Scharade, die mit dem Einschalten des Landesamtes für soziale Dienste und der Staatsanwaltschaft politische Dimensionen bekommen hat?
Eine Freundin schrieb mir dazu: „Wer das liest und nicht merkt, dass diese Kabale zum Himmel stinkt, dem ist nicht zu helfen.“
(Quelle: Der Spiegel, 6/2021)

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* Wolfgang Sofsky: Das Buch der Laster“ – Verlag C.H. Beck München 2009

** Elias Canetti: „Der Ohrenzeuge“ – Carl Hanser Verlag München 1974

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei uns.

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Der Kampf der Grünen gegen Freiheit und Liberalismus

von altmod


Wollt ihr das totale Verbot? Wollt ihr das – wenn nötig – totaler und radikaler, als ihr es euch heute überhaupt vorstellen könnt?“


Dann wählt Grün!


Verbote sind die Bedingung für Freiheit“ äußerte Grünen-Chef Robert Habeck in einem Interview für den Deutschlandfunk.

Damit liegt er auf der Linie des Kommunistenblatts „Neues Deutschland“, das eine „Verbotspartei“ für Deutschland fordert, denn „Sie wäre auch die logische Alternative auf einen Liberalismus, der so tut, als sei die Ausbeutung von Mensch und Welt das ureigenste Recht des Konsumenten.

Das verrät ein rüdes Menschenbild, eingefügt in die kommunistische Menschen-Verbesserungs-Ideologie – koste es, was wolle. Und das hat gekostet: nahezu 100 Millionen Menschenleben allein im 20. Jahrhundert.

Die Grünen verbrämen ihr totalitäres Bewusstsein mit einer ausgeprägten Hypermoral. Sie sind von dem stockigen Gefühl geleitet, allen Missständen auf dieser Welt begegnen zu können. Mit Verboten soll der in ein Wirrsal geworfene Mensch befreit werden.

Die Grünen waren zuvorderst auch die Wegbereiter und Polizisten der politischen Korrektheit. Sie haben früh begonnen der Gesellschaft und dem Einzelnen vorzuschreiben, was man hierzulande wie sagen darf. Sie bauten ein brutales gesellschaftsschädliches Konstrukt von Ge- und Verboten auf, dem die Medien und bald auch einst sich liberal oder konservativ gebende Parteien gefolgt sind.


In der jetzigen Zeit der Corona-“Pandemie“, mit den umfassendsten Einschränkungen von Freiheitsrechten, haben sich die Grünen deutlich erkennbar zurückhaltend gegeben – und trotzdem weiter Höchstwerte an Zustimmung von einer verängstigten oder wohl eher vertrottelten Bevölkerung eingefahren. Die höchst gelegen gekommene Drecksarbeit haben ja andere gemacht. Und das hat nebenbei auch noch den illiberalsten Anwanzern an die Grünen, Söder und Merkel, gleichwohl zu höchstem Zuspruch verholfen.

Den Grünen wird wider besseren Wissens von manchen ein liberales oder „liberalistisches“ (Armin Laschet) Denken angedichtet.
Die „Ökopaxe“ haben sich aber in ihrem Menschenbild nie von ihrer aus den K-Gruppen entstandenen kollektivistischen Grundeinstellung verabschiedet.

Sie sind das Produkt von inzwischen mehreren Wohlstands-verwöhnten und Wohlstands-verblödeten Altersklassen und Zielgruppen. Vielfach Akademiker, die sich dem nicht studierten Volk überlegen und übergeordnet fühlen. Teilweise auch von einem irrationalen Romantizismus getrieben, der nur in diesen „bunten“, nichtsdestoweniger verdreckten, von Kriminalität durchsetzten, maroden städtischen Quartieren entstehen kann.

Deswegen ist ja den Grünen das „Eigenheim im Grünen“ auch so fragwürdig. Man bevorzugt den leichter zu dominierenden Termitenbau.
Wobei wir beim jüngsten Beitrag zum Verbotskatalog dieser schonungslosen Volksschinder-Partei angelangt sind.


Der Verbotskatalog

Bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts waren die Grünen vergleichsweise zurückhaltend mit Verbotsideen, um dann besonders ab 2010 durchzustarten. Die Grünen nehmen dabei keine heuchlerische Rücksicht auf bevorstehende Wahltermine, dürfen sie doch gewiss sein, dass doch fast jeder Unrat aus ihren kranken Hirnen von den Medien enthusiastisch beklatscht und gutgeheißen wird.


Der nachfolgende Katalog enthält chronologisch geordnet, was seit etwa 20 Jahren von der grünen Jugend, einzelnen Spitzenfunktionären von „Bündnis90/Die Grünen“ und bei der Programmerstellung der Partei verzapft wurde.


Wer es genauer haben will, kann hier auch die Querverbindungen (Links) aufrufen und sich der Authentizität der nachfolgenden Angaben vergewissern.


2001
Verbot von Studiengebühren

2007
Autowerbung – Grüne fordern Verbot von Autowerbung
Panzerfahren – Verbot von Panzer Spaßfahrten in Brandenburg
Rauchen im Biergarten verbieten

2008
Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen

2009
Egoshooter – Verbot von PC, Konsolen-Spielen
Paintball – Verbot
Genmais – Verbot von genverändertem Mais

2010
Verbot von Motorrollern
Alkoholwerbung – Einschränkung von Alkoholwerbung
Süßigkeiten – Verbot von Werbung für Süßigkeiten

2011
Bundeswehr-Rekrutierungsversuche
Verbot von Plastiktüten
Verbot von Weichmacher in Sexspielzeug

2012
Verbot von Ponyreiten auf Jahrmärkten
Tempo 30 km/h innerorts als verbindlich einführen
Verbot von Waffenhaltung zu Hause
Weihnachtsbaum-Anpflanzungen in Wäldern verbieten
Verbot sog. Heizpilze
Nur noch bleifreie Munition für Jäger erlauben

2013
Keine Tierhaltung im Zoo und im Zirkus
Abschaffung der 1. Klasse bei der Bahn
Verbot des Neuwarenverkaufs auf Flohmärkten in NRW
Delfinhaltung – Verbot von Delfinhaltung im Zoo
Fleischverbot in Kantinen Einführung des sog. Veggie Day
Verbot von Ölheizungen
Zigarettenautomaten verbieten
Verbot von V-Männern beim Verfassungsschutz

2014
Trümmerfrauen – Denkmal für Trümmerfrauen soll entfernt werden
Generelles Fracking Verbot
Hunde führen unter 18 Jahren (Notwendigkeit eines Hundeführerscheins)

2015
Böller Verbot an Silvester
Tempolimit auf Autobahnen

2016
Kein Weihnachtsbaum vor Düsseldorfer Rathaus
Biertrinken in der Öffentlichkeit – Berliner Bürgermeister will Alkohol-Verbot
Verbot von Kutschen in Berlin
Verbot von Massentierhaltung
Verbot von Volksabstimmungen
Keine Fleisch-Sonderangebote mehr
Verbot von Deutschlandfahnen

2017
Ehe – „Wir stehen für die Überwindung der Ehe“
Verbot von Glyphosat in der Landwirtschaft
SUV Verbot in München
Verbot krummer Bananen aus Verpackungsgründen
Verbot von Folien auf Spargelfeldern
Online Handel an Sonntagen

2018
Gummireifenverbot
Verbot von Knecht Ruprecht
Verfassungsschutz verbieten
Verbot von Konzerten „umstrittener“ Bands
Verbot von Mikroplastik in Kosmetika
E-Zigarette – Verbot von Werbung für E-Zigaretten

2019
Amazon soll keine Retouren vernichten dürfen
Verbot von Osterfeuern
Verbot von Schottergärten
Verbot von Rallyeveranstaltungen in Schiffweiler
Verbot von WLAN
Verbot des Nachtangelns
Verbot von Erdbeeren im Winter
Verbot von Mandarinen im Sommer
Verbot von Tiertransporten außerhalb der EU
Verbot von mehr als drei Flügen im Jahr
SUV Verbot
Verbot von Streaming
Verbot von Luftballons – Vögel könnten Luftballons auffressen
Verbot von Kurzstreckenflüge
Verbot von Limonade in Schulen
Verbot von Konversionstherapien bei Minderjährigen
Verbot von Pflanzenschutzmittel

2020
Verbot von Billiglebensmitteln
Verbot von Gesichtserkennung
Verbot von privatem Feuerwerk
Verbot von der Vernichtung von Verkaufsretouren
Verbot für Benziner und Diesel in Berlin ab 2030 innerhalb des S-Bahn-Rings, ab 2035 in der gesamten Stadt.
Verbot von Erdgas
Verbot von Fast Food Werbung
Verbot/Regulierung von Online Handel
Verbot von Autos in Berlin
Verbot von neuen Autobahnen und Bundesstraßen
Verbot von Feuerwerk

2021
Verbot von Einfamilienhäusern

Nach dem allen sei der Zuruf gestattet: Wählt Grün! – denn

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber!“

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2 Kommentare zu „Wollt ihr das totale Verbot? Wollt ihr das – wenn nötig – totaler und radikaler, als ihr es euch heute überhaupt vorstellen könnt?“

Elisa: auch ein blick in die vergangenheit dieser grupppierung könnte manchen durchaus noch überraschen. https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Vogel_(Politiker)https://de.wikipedia.org/wiki/Baldur_Springmann https://www.welt.de/politik/deutschland/article141406874/Gruenen-Politikerin-Kuenast-geraet-in-Erklaerungsnot.html https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/daniel-cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-und-traeume-12164560.html https://www.gruene.de/artikel/aufarbeitung-und-verantwortung-----

Elisa Nachtrag:

wir wollen darüber aber nicht vergessen, unter welcher führung sich die grünen heute anmaßen, den michel zu gängeln, wie altmod oben in seinem beitrag in dankenswerter weise erschöpfend ausgeführt hat. ich greife hier nur einige ältere glanzlichter einer person heraus, der kommentar wird sonst zu umfangreich.

wundert sich noch jemand?

https://de.wikiquote.org/wiki/Robert_Habeck

„Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“
Robert Habeck: Patriotismus: ein linkes Plädoyer
Bertelsmann, Gütersloh 2010, ISBN 978-3-579-06874-9

https://m.facebook.com/Prof.Dr.Joerg.Meuthen/photos/a.554885501326826/1775089235973107/?type=3

https://www.nordschleswiger.dk/de/deutschland-suedschleswig/ich-bin-nicht-nur-da-zuhause-wo-meine-muttersprache-gesprochen-wird

… Weniger bekannt ist es, dass der grüne Spitzenpolitiker mit seiner Frau Andrea Paluch eine Vorliebe zu Dänemark teilt, dass er fließend Dänisch spricht, die dänische Nationalfahne, den Dannebrog, als festliches Symbol nutzt und dass seine vier Söhne in engem Kontakt zur dänischen Minderheit aufgewachsen sind, den dänischen Kindergarten und die dänische Schule besucht haben …
… Ich habe mal gelesen: Heimat ist da, wo man doof sein kann. Das klingt komisch, aber ich finde es genau richtig: Mit Menschen zusammen zu sein, wo man nicht erklären muss …
(welch ein philosoph, der herr dr. habeck!)

https://www.shz.de/regionales/kiel/mehr-gehalt-im-ruhestand-gruene-wohltat-fuer-robert-habeck-id18985606.html

*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei uns.

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Zitat des Tages: Demokratie in Deutschland…

Von Martin E. Renner MdB (AfD)

Demokratie in Deutschland heißt:

Die regierenden Parteien stellen die verfassungstreue, aber deren Machtstellung gefährdende Opposition unter Verdacht und wähnen sich dabei auf und an der Seite der Verfassung (GG).

Die zu Unrecht bespitzelte und infiltrierte Opposition ängstigt sich ob des unbegründeten Verdachts, duckt sich, biedert sich an das etablierte politische und gesellschaftliche Machtkartell an, betreibt intern unbegründete „Säuberungen“ und stellt sich damit konkludent an die Seite der unrecht handelnden regierenden Parteien - und kann ihre demokratisch so notwendige antithetische Position dann nicht mehr ungeschmälert erfolgreich vortragen.

Das ist das gelebte „Paradoxon der Demokratie“.

Heißt:

Mit demokratisch genannten Instrumenten, die Demokratie tödlich zu verwunden.“

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Eine Ohrfeige für Merkel – grassierende Inkompetenz

Von DR.PHIL.MEHRENS


Zitat:

Die ehemalige Bundesverteidigungsministerin ist das lebende Sinnbild einer kolossal inkompetenten Polit-Kaste, die im Begriff ist, Deutschland zu ruinieren. Nie zuvor hatte unser Land unter einer derart abgewirtschafteten und desolat agierenden Bundesregierung zu ächzen.

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Krise der Demokratie:

Zum größten Staatsversagen in der Geschichte der Bundesrepublik gesellt sich ein fatales Versagen der Leitmedien, die nicht mehr als vierte Gewalt agieren, sondern Regierungspropaganda willfährig nachplappern.


Die Pannen-Uschi ist nur ein Symptom. Ursula von der Leyen ist der Vertrag mit dem Pharma-Giganten Astra-Zeneca auf die Füße gefallen, nachdem Anfang der Woche bekannt wurde, dass die von der rührigen EU-Kommissionspräsidentin für ungültig erklärte "Best effort"-Klausel ("nach bestem Vermögen"), wie von dem Konzern behauptet, Bestandteil des Vertrags über Impfstofflieferungen für die EU-Länder ist.

Der Logistik-Experte Gerd Kerkhoff erteilte der EU-Kommission und ihrer Chefin im Gespräch mit bild.de in Sachen Impfstoffbeschaffung die "Schulnote Sechs".

Der Europarechtler Hilko J. Meyer erklärte gegenüber t-online.de, dass infolge der tatsächlich im Vertrag vorkommenden Klausel von "einer klar definierten Lieferverpflichtung (…) nicht viel mehr übrig" sei, was Ursula von der Leyens im Brustton der Überzeugung vorgetragene Version von den klaren Vertragsvereinbarungen atomisiert.


Die ehemalige Bundesverteidigungsministerin ist das lebende Sinnbild einer kolossal inkompetenten Polit-Kaste, die im Begriff ist, Deutschland zu ruinieren. Nie zuvor hatte unser Land unter einer derart abgewirtschafteten und desolat agierenden Bundesregierung zu ächzen. Allerdings ist die sich als weitreichende Unfähigkeit auswirkende Lethargie langlebiger Regierungen kurz vor ihrem Verschwinden in den Geschichtsbüchern ein wiederkehrendes Phänomen: Auch die letzte Legislaturperiode der Ära Kohl war gekennzeichnet durch Stillstand, Bestandsverwaltung und den Versuch der Regierungsparteien, durch Wahlgeschenke und eine unsolide Haushaltsplanung eine ausreichend große Anzahl von Günstlingen heranzuzüchten, um dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl eine weitere Amtszeit zu sichern. Der gealterte Kanzler hatte jedes Gespür dafür verloren, was das Wahlvolk wollte. Es wollte den Wechsel und wählte die erste rot-grüne Bundesregierung ins Amt. Die gesellschaftliche Ablehnung der CDU-geführten großen Koalition unter dem glück- und charismalosen Kanzler Kurt Georg Kiesinger Ende der Sechziger war sogar noch größer und gipfelte in der von ihren Anhängern zum zeitgeschichtlichen Symbolereignis aufgeblasenen Ohrfeige der linken Aktivistin Beate Klarsfeld für den Regierungschef.


Eine solche Ohrfeige hätte sich auch die am Ende ihrer Amtszeit zunehmend in Selbstgerechtigkeit und hängewangiger Buddha-Feistheit versinkende Angela Merkel mehr als verdient. Die Krise der Demokratie mit dauerhaft außer Kraft gesetzten Grundrechten offenbart eine gefährliche Schwäche des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, die sie zum Machterhalt genutzt hat.


Ausgerechnet das so bewährte amerikanische Wahlsystem wurde anlässlich der zurückliegenden Präsidentschaftswahlen Ziel massiver Angriffe seitens linker Demagogen. Eine "Spaltung der Gesellschaft" habe das Mehrheitswahlrecht hervorgebracht, hieß es. So können nur Menschen argumentieren, die abweichende Meinungen nicht ertragen, weil sie selbst sich im Besitz der allein selig machenden Wahrheit wähnen. Das Gegenteil ist richtig: In den USA funktioniert Demokratie, bei uns nicht. Das Mehrheitswahlrecht begünstigt Lagerwahlkämpfe, das Verhältniswahlrecht faule Kompromisse (wie beim Abtreibungsrecht), in denen Werte und Überzeugungen zerrieben werden. In den USA ist kein Anhänger eines der beiden rivalisierenden Lager gezwungen, Traditionen und daran gewachsene Überzeugungen vom Zeitgeist abschleifen zu lassen. Jeder Präsident hat die Chance, das Land nach diesen Überzeugungen zu gestalten. Nach vier Jahren muss er dann den Souverän der Demokratie darüber befinden lassen, ob das gelungen ist oder ob falsche Überzeugungen zu falscher Politik geführt haben. Nach spätestens acht Jahren entfällt, was hierzulande "Kanzlerbonus" genannt wird: das Privileg, durch Dauerpräsenz in den Medien oder durch eine Haltung dauerhafter Anbiederung an die dort vorherrschenden ideologischen Grundüberzeugungen das Wahlvolk nachhaltig für sich einzunehmen.


In Deutschland dagegen ist es so: Theoretisch kann ein Kanzler regieren, bis er tot umfällt. Er kann den Kanzlerbonus dazu missbrauchen, seine Macht in Staat und Partei so zu festigen, dass an ihm kein Weg mehr vorbeiführt.


In dieser Hinsicht hat sich Merkel als Kohls gelehrigste Schülerin erwiesen und die Parteikohorten fünfzehn Jahre lang so geschickt hinter sich gebracht wie seinerzeit der machtbewusste Kanzler der Einheit. Merkel allerdings hat Deutschland nicht geeint, sondern zerstört.


Nicht nur AfD-Anhänger, sondern auch die Mehrheit der CDU-Basis, die Merkels Kronprinzen Armin Laschet erbittert ablehnt, verstehen dieses Land mit seinen politischen Filterblasen, der neurotischen Ideologisierung des Diskurses und den wenig demokratischen Methoden der Meinungslenkung (EU-Verherrlichung, Vielfaltskult, Genderismus, Antirassismus- und Willkommenskultur-Propaganda und jetzt auch noch das verkappte Notstandsgesetz-Regiment während der Pandemie) nicht mehr. "Was unterscheidet den Menschen vom Affen?", fragte am Tag des CDU-Parteitags eine Merz-Unterstützerin auf Facebook und lieferte auch gleich die Antwort: "Die Affen würden niemals den Dümmsten ihrer Sippe zum Anführer machen." Ohnmächtiger Zorn bricht sich Bahn.


Während Donald Trump für seine politischen Fehler – und die gab es – medial brutal abgestraft wurde, weil in den USA die Zivilgesellschaft funktioniert und die Opposition auf wachsame kritische Medien bauen konnte, ist sie hierzulande während der Merkel-Ära zu einem Invaliden degeneriert, der nicht mal mehr auf die Beine kommt, wenn man ihm Krücken reicht.


Mobilisierungshilfen zur Wiederherstellung von Vitalität und Angriffslust hat die große Koalition mit den Totalversagern in Merkels Kabinett in solcher Fülle und Vielfalt geliefert, dass die 1969 bzw. 1998 abgewählten Regierungen von Kiesinger und Kohl im Vergleich funkeln wie hochkarätige Diamanten.


Die folgenden Minister wären in einer funktionierenden Demokratie nicht zu halten gewesen:

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hätte nach dem Skandal um voreilig geschlossene Autobahnmaut-Verträge im Kabinett von Kanzler Kohl wegen der damals zu erwartenden Beißkampagne der deutschen Leitmedien keine vier Wochen überlebt.


Dasselbe gilt für Familienministerin Franziska Giffey (SPD), deren Dissertation an der FU Berlin nachweislich plagiierte Passagen enthält. Im letzten November erklärte der Allgemeine Studentenausschuss der Universität, dass nur "politisches Kalkül" der Universitätsleitung verhindern könne, dass der Ministerin der Dr.-Titel entzogen wird. Eine Hetzjagd der Medienmeute wie im Fall zu Guttenberg blieb trotz Vergleichbarkeit der Vorwürfe aus.


Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), verantwortlich für den desolaten Zustand der Truppenausrüstung, das Millionengrab "Gorch Fock", Berateraffäre samt verschwundenen Mobilfunkdaten, war so vollkommen diskreditiert, dass sie in die EU entsorgt wurde, weil ihre Partei wohl annahm, sie könne dort weniger Schaden anrichten. Sie hielt sich dank ihrer gewaltigen Phrasendreschkompetenz dort auch lange schadlos. Doch bei der ersten politisch folgenreichen Entscheidung (zur Impfstoffbeschaffung) ist von der Leyen gleich wieder spektakulär gescheitert.


Jens Spahn (CDU):

Genau wie von der Leyen funktioniert der Minister nur als Phrasendreschmaschine, das dafür aber so gut, dass kaum ein Deutscher bislang Spahns universelle Inkompetenz bemerkt hat.


Olaf Scholz (SPD): verantwortlich für die Einführung von verkappten Euro-Bonds durch den europaweiten Corona-Sonderhilfsfonds und eine skandalöse Neuverschuldung, politisch verantwortlich für das Versagen der BAFin im Wirecard-Skandal.

Weitere heiße Anwärter für Rücktrittsforderungen:


Horst Seehofer (CSU): verantwortlich für Steuergeldverschwendung für Migranten ohne Bleiberecht und für den fortgesetzten Zuzug von nicht asylberechtigten Migranten, verantwortlich für die dauerhafte Belastung der Sozialkassen durch nicht vollzogene Abschiebungen, verantwortlich für die öffentliche Diskreditierung von Beamten wegen ihrer grundgesetzlich geschützten politischen Anschauung.


Heiko Maas (SPD): als ehemaliger Justizminister verantwortlich für das grundgesetzfeindliche Netzwerkdurchsetzungsgesetz zur Beschränkung der Meinungs- und Redefreiheit, als Außenminister verantwortlich für verbale Entgleisungen gegenüber der US-Regierung.


Tausend Gründe und mehr also, diese Regierung an den Pranger zu stellen.

Doch wie Kaa, die Schlange aus dem "Dschungelbuch", hat die Kanzlerin die deutschen Medien mit ihrer Assimilationssucht förmlich hypnotisiert. Deren Augen funkeln, wenn sie nur den Namen Merkel hören, sie verhalten sich wie dauerbedröhnte Kiffer, die nicht mehr wissen, was abgeht. Das sind die allerbesten Voraussetzungen für inkompetente Minister: Sie brauchen keine bissigen Medienkampagnen zu fürchten.


In dem Wissen, dass man die Propagandakanäle braucht, um sich an der Macht zu halten – das hat das "DDR"-Kind von früh auf gelernt – hat Angela Merkel, der Anti-Trump, jede politische Überzeugung der ehemals konservativ-bürgerlichen CDU dem linken Konsens aufgeopfert, der ihre Macht sicherte, und damit Millionen von Konservativen auf lange Zeit von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen.


Das (und nicht ein US-Präsident, der Konservativen das Gefühl gibt, noch da zu sein) ist der beste Nährboden für Terrorismus und Bürgerkrieg, den man sich denken kann. Eine Demokratie mit echtem Pluralismus ist vielleicht in der einen oder anderen Frage gespalten, aber sie ist vital. Eine Demokratie hingegen, in der die vierte Gewalt Regierungspropaganda nachbetet, steht vor dem Aus.


Dagegen könnte auch eine neue Beate Klarsfeld, eine Klarsfeld mit Klarblick, die der in walrössiger Schwer- und Selbstgefälligkeit erstarrten Kanzlerin coram publico eine schallende Ohrfeige zu verpassen den Mut hätte, wenig ausrichten. In längst vorformulierten Framing-Hülsen würden die regierungshörigen Anstalten sie eines "Hassverbrechens" bezichtigen und als Rechtsterroristin verfemen. Ihr bliebe lediglich die Aussicht auf späten Nachruhm für ihre Heldentat.

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oder

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Polit-Splitter


Korrigiert sich der Duden?

Dr. Kathrin Kunkel-Razum, Chefredakteurin des Dudens, hat in einem Interview mit dem NDR ausgeführt, dass sie das generische Maskulinum gar nicht abschaffen wolle. Stattdessen begründet sie das Gendern von 12.000 Personen- und Berufsbezeichnungen jetzt als technischen Aspekt, der Nutzern der Internetseite unnötige Weiterleitungen ersparen soll.


Laut Kunkel-Razum gebe es innerhalb der Linguistik zwei Schulen: Eine konzentriere sich eher auf das Sprachsystem, die andere auf die Sprachverwendung. Fraglich ist, warum Kunkel-Razum die aktuelle Verwendung durch die Sprachgemeinschaft, die das Gendern laut mehrerer Umfragen ablehnt, nicht in ihre Bedenken aufnimmt. Kurz vorher hatte sie in einem Interview mit der Gesellschaft für deutsche Sprache bereits bestätigt, dass man nach dem Umbenennungs-Vorstoß viel Resonanz erhalten habe, die die Duden-Redaktion dazu bewogen habe, die Verwendung klarer darzustellen.


Auch über einen entsprechenden Hinweis, dass Begriffe auch geschlechterübergreifend genutzt werden können, werde nachgedacht. Zeitlich kommt dieser Hinweis verdächtig kurz nach der Aktion des VDS, mit der dieser auf den Duden-Vorstoß reagiert hat. Hier hat offenbar der Gegenwind aus der Sprachgemeinschaft die Dudenredaktion überrascht. (ndr.de, gfds.de, cicero.de)

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Gendern“

1.) Warum trennt man uns denn nur?

Die Zeitungs- und Schulbuchredakteurin Rieke Hümpel stellt in einem Gastbeitrag in der Welt die praktische Seite des Gendergedankens dar und erklärt, warum er im Alltag nicht praktikabel sei. Statt zu einen, breche die sprachliche Trennung auch das Bild im Kopf entzwei:


Wenn ich an Schlittschuhläufer auf einem See denke, so stelle ich mir Frauen, Männer und Kinder in Winterkleidung vor, die über das Eis gleiten, auf den Popo fallen usw. Wenn künftig von Schlittschuhläufern und Schlittschuhläuferinnen die Rede ist, sehe ich keine Menschengruppe mehr. Die Kinder fehlen. Die Diversen übrigens auch. Ich sehe eine Gruppe von männlichen und eine Gruppe von weiblichen Schlittschuhläufern. Ich muss bei den Frauen stehen und die Männer sind woanders – ja, plötzlich geht es gar nicht mehr um den Winter!“ Kernaussagen gingen verloren, so Hümpel, statt von echten Menschen wie Lehrern sei man nur noch umgeben von Kräften: Lehrkräfte, Fachkräfte etc. – „Gender-Sprache fördert auch noch die zunehmende Egozentrik in unserer Gesellschaft, in der sich ja beinahe jeder mittlerweile als ein Opfer sieht, dem besondere Aufmerksamkeit geschenkt gehört.“ (welt.de)


2.) „Sehr geehrt* Prof. (Name)“ – FU Berlin gendert jetzt auch Adjektive

Die Freie Universität Berlin trägt zwar den Freiheitsbezug im Namen, auf die Wahlfreiheit bei der Anrede lässt sich dies allerdings nicht ummünzen. Die Berliner Zeitung berichtet unter Berufung auf einen nicht genannten Professor, dass das Prüfungsamt der Universität für die Korrespondenz nun ausschließlich die Formel „Sehr geehrt* Prof. (Name)“ nutze. Ziel sei, durch den Verzicht auf die Anrede Herr/Frau andere Geschlechter einzubeziehen.


Den Professor, der anonym bleiben möchte, stört dieses Vorgehen. Er wolle auch weiterhin mit der Anrede Herr adressiert werden. Die Freie Universität Berlin reagierte auf diese Bitte unversöhnlich: „Wir achten auf eine gender- und diversitätsbewusste Sprache“, bekam er zur Antwort. Aber was ist daran besonders genderbewusst, wenn jemand nicht so angeredet wird, wie er es wünscht? Was ist mit denen, die sich auf ein Geschlecht festgelegt haben?“

Personen, die sich gegen das Gendern aussprächen, würden dabei auch in akademischen Kreisen hart kritisiert.


So erging es dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Stöber, der in einem Artikel die Verwendung des Gendersterns kritisiert hatte. Kollegen warfen ihm daraufhin Unwissenschaftlichkeit vor. Es scheint so, dass es eher darum gehe, unliebsame kritische Stimmen zu übertönen, als einen sinnvollen Diskurs zu führen. (bz-berlin.de)

Wer sich einen Eindruck vom angeblich unwissenschaftlichen Text Prof. Stöbers machen möchte, der findet ihn kostenlos unter: springer.com.

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3.) Gendern ist übergriffig und anmaßend

Hubert Zöller, ehemaliger Redakteur der Saale-Zeitung, spricht sich in einem Kommentar im Onlineportal infranken.de deutlich gegen Doppelpunkte, Sternchen und andere Zeichenkonstruktionen aus. Sie erschweren die Verständigung, so Zöllner, und sind teilweise inhaltlich falsch.


Ursache sei, daß viele Gender-Verfechter das biologische Geschlecht (Sexus) und das grammatikalische (Genus) durcheinanderwerfen. „Wer gendert, rückt das biologische Geschlecht auch überall dort in den Vordergrund, wo es keine Rolle spielt. Das ist schlicht Sexismus, also das, was die Verfechter des Genderns eigentlich zu bekämpfen vorgeben. Gesellschaftliche Verhältnisse ändern sich nicht durch sprachliche Verrenkungen, und Journalisten sollten nicht missionieren, sondern die gesellschaftliche Wirklichkeit beschreiben.“


Gegen den Missionsgedanken sträubt sich auch der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Er sei kein Anhänger von Verboten, sagt er im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Wenn an Universitäten vorgeschrieben werde, daß Arbeiten nur in gendersensibler Sprache abgegeben werden dürften, dann werde den Menschen verwehrt, sich nach eigenem Belieben auszudrücken. „Die Unsicherheit, daß man nicht mehr weiß, wie man jemanden ansprechen soll, angesichts der Vielfalt von Geschlechtern, führt jedenfalls nicht zu einer Erleichterung von Kommunikation“, so Thierse. Überdies gebe es in vielen Städten Verwaltungsanordnungen, wie die Sprache zu sein habe. Wer sich dem nicht beuge, müsse mit Konsequenzen rechnen. Thierse plädiert für weniger Verbote, dafür aber für mehr gesellschaftlichen Diskurs. (infranken.de, deutschlandfunk.de)

(Quelle für diese 3 Meldungen: VDS (Verein Deutsche Sprache – dessen Mitglied ich bin) aus: Infobrief vom 27.02.2021)

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Denglisch

Zwischen Geschmacksfrage und Unsinn

Erfolgsautor und VDS-Mitglied Bastian Sick klärt in der Sendung „Mittendrin“ im WDR 4 über Anglizismen in der deutschen Sprache auf. Ob Anglizismen angemessen sind, hänge davon ab, ob sie dem eigenen Sprachgeschmack entsprechen, so Sick. Einige Begriffe seien bereits in den Sprachgebrauch eingeflossen. So werde aus dem Skateboardfahrer wahrscheinlich kein Rollbrettfahrer mehr.


Anglizismen seien dann sinnvoll, wenn es keine sinnhaften deutschen Entsprechungen gäbe. Dennoch sei bei vermeintlich englischen Begriffen Vorsicht geboten. Begriffe wie „Homeoffice“, „Public Viewing“ oder „Handy“ bezeichneten in der englischen Sprache etwas komplett anderes. Die Begriffsinhalte seien zwischen den Sprachen somit nicht kongruent, sondern fielen auseinander. Gründe für die verstärkte Verwendung von Anglizismen seien die Vormachtstellung des Englischen in Wirtschaft und Politik, aber auch die Vortäuschung von Kompetenz durch die Denglisch-Sprecher.


Das Denglisch sei „einerseits ein Instrument, um Macht auszuüben, also, um andere blöd dastehen zu lassen. Und auf der anderen Seite ist es einfach eine riesengroße Modewelle.“


Ein Hörer, der in der Sendung zu Wort kam, bringt es anders auf den Punkt: „Mich nervt dieses Denglisch schon sehr. […]. Das ist einfach völliger Schwachsinn.“ (wdr.de)

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Nächsten viel Glück und Gesundheit, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.


Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr

Peter Helmes


Hamburg, 3. März 2021


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BITTE BEACHTEN SIE DIE FOLGENDEN HINWEISE:


EINE KLEINE SENSATION – 6. AUFLAGE!


Zwei Jahre nach der Ersterscheinung hat…


DIE KLEINE UNKORREKTE ISLAM-BIBEL“



bereits die 6. Auflage erreicht! Und die Bestellungen hören nicht auf.


Das ist ein wichtiger Indikator für das große Interesse, das das Thema Islam findet. Wer die „Islam-Bibel“ von Peter Helmes gelesen hat, ist für jede Diskussion gerüstet.

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BEREITS EINE GESAMTAUFLAGE VON 100.000 EXEMPLAREN ERREICHT!



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