An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

Mehr dazu .....

 

  

Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

 Mehr dazu .....

 

 

Kommentare Februar 2021


Hinken beim Impfen – EU-Kommission und Bundesregierung eine einzige Katastrophe!


Von Peter Helmes


Die ökosozialistischen EU-Funktionäre sind total gescheitert bei der Bekämpfung der „Corona-Pandemie“ – Fazit: „Große Transformation“ und „Great Reset“ sind MEGA-OUT! Und mit ihnen die sich stets selbst lobende Bundesregierung!


Die Welt am Sonntag wies am 31.01.21 darauf hin, daß die Impfaktionen, die von der EU-Kommission - vor allem von der Impfkommission - einschließlich der Verteilungsgerechtigkeit der verfügbaren Impfstoffe organisiert worden waren, eine einzige Katastrophe sind. (www.welt.de/politik/ausland/article225367759/Kampf-gegen-Corona-Deutschlands-enttaeuschende-Impf-Bilanz-gibt-es-Hoffnung-auf-Besserung.html )


EU-Nationen, die sich auf die EU-Kommission in Brüssel verlassen haben, wurden alle restlos enttäuscht.

Deutschland hat trotz der seit Wochen laufenden Impfaktionen bis jetzt nur knapp 2% der Bevölkerung impfen können. Um das ganze Versagen zu vertuschen, weisen nun die Politiker darauf hin, daß die zweite Welle „durch den strengen Lockdown“ nun in Kürze abklingen werde.


Auch diese Falschaussage – ebenso wie die Verdrehung der Tatsachen durch die EU-Kommission – entstammen der auf Vertuschung, absichtlichen Fehlinformationen (Lenin’sches System der Desinformation) und Gesundbeterei aufgebauten grün-sozialistischen neomarxistischen Ideologie von der „großen Transformation“ und vom „Great Reset“.


Die Wahrheit lautet: Jede „Pandemie“, jede Grippewelle, aber auch jede „Corona“-Welle, limitiert sich nach wenigen Monaten von selbst – so jetzt auch hinsichtlich der sog. „zweiten Welle“, die zu 100% durch die von Bette Korber beschriebene Virus-Variante SARS-CoV-2-D614G verursacht worden war. Das Ende der zweiten Welle hat nichts mit Maskenpflicht, Abstand oder Händewaschen zu tun, auch wenn Angela Merkel dies gern so darstellt und sich damit an der Irreführung der Bevölkerung aktiv beteiligt.


Von der Bundesregierung wurde seitens der „Transformer“ gefordert, die „Corona-Pandemie“ bis zum 23. Mai 2021, der Verkündung des Great Reset, in der Schwebe zu halten, damit die Bevölkerung dazu gebracht wird, in Angststarre den Great Reset dann „tränenüberströmt“ doch zu akzeptieren!


Und diesem Wunsch des Club of Rome, in persona des Klaus Schwab (wef, Davos), kommt Merkel nach, auch wenn sie sich mit ihren unwissenschaftlichen Beteuerungen permanent bis auf die Knochen blamiert. – „Doch ist der Ruf erst ruiniert, so lebt sich´s völlig ungeniert!“

Ideologisch gesehen müssen die SARS-CoV-2-Viren möglichst permanent in „neuen Wellen“ – ausgelöst durch sog. „Mutanten“ – die Welt in Atem halten, damit die Weltbevölkerung bereit sein wird, Demokratie und personale Freiheit dem neuen grün-sozialistischen Programm der „großen Transformation“ zu opfern.


In erstmaliger, verzweifelt klingender „Offenheit“ wird – nach Jahren der Verheimlichung der wahren Gründe – die grün-linke Ideologie ganz schamlos verkündet in verschiedenen Fernseh-Beiträgen der „Öffentlich-Rechtlichen“.


Nur ein Beispiel von vielen sei hier besonders erwähnt: die „Scobel-Sendung“ vom vergangenen Donnerstag, 28.01.21: „Die Illusion von Natur“. (www.3sat.de/wissen/scobel/scobel--die-illusion-von-natur-100.html )


Gesprächspartner der Diskussionsrunde waren:

Alexandra Maria Klein: Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg, ehem. Mitglied der Leopoldina-Gruppe „Öko-System-Leistungen Landwirtschaft und Neo-Nikotinoide“, die die Bundesregierung beriet; sie ist aktuell Mitglied der Leopoldina-Gruppe: „Bio-Diversität in der Agrarlandschaft“ und berät nun die grüne Landesregierung Baden-Württemberg.


Ihre hohen Honorare werden aus Steuergeldern bezahlt. Sie ist ein weiteres Beispiel für die enge ideologische und organisatorische Verflechtung der „Leopoldina“ mit den politischen Zielen des Club of Rome.(Stichwort: große Transformation).


Wenn Sie den Ausdruck „Leopoldina“ in Beiträgen und Interviews hören, dann spitzen Sie bitte die Ohren: denn die „Leopoldina“ ist in weiten Bereichen (mit den Themen: Umwelt/Klimawandel/Biodiversität/Transformation/Great Reset/“Corona“) der verlängerte Arm des Club of Rome.


Personen, deren Namen Sie sich merken sollten:

Alexandra Maria Klein: „Die Menschen dürfen nicht mehr werden“ (ab 50:10 min). Ganz offen wirbt sie um eine Reduzierung der Anzahl neu geborener Kinder für „mehr Frauenrechte in vielen Ländern“ (als Maßnahme gegen den Klimawandel??).


Thomas Potthast:  Professor für Ethik, Theorie und Geschichte der „Bio-Wissenschaft“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und Ehren-Präsident der Sektion „Euro-Natur“ der Stiftung „Europäisches Naturerbe“. Er gilt ebenfalls als ideologisch-rot-grüner Verbie“ger von Themen des Naturschutzes zugunsten der großen Transformation (Schellnhuber- Club of Rome), aber er wagte es dennoch, den beiden anderen Teilnehmern bei Scobel hier und da in wenigen Details auch einmal zu widersprechen.


Christof Schenck: Biologe und „Feldforscher“ (zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V.)

Er will laut F.A.Z. als Naturschützer mit globalem Netzwerk „von Frankfurt aus die Welt retten“ (www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/naturschuetzer-christof-schenck-von-frankfurt-aus-die-welt-retten-16984588.html). Daß er vehement die links-grünen Thesen von der neomarxistischen großen Transformation und vom Great Reset inhaltlich zu 100% vertritt, muß wohl nicht gesondert erwähnt werden.


Schenck: (50:53 min) „Wir müssen den Treibhausgas-Ausstoß pro Kopf dringend berücksichtigen („Reduzierung der Menschen in der Welt) und gleichzeitig die Biodiversität fördern“ (Anzahl der Tiere usw. steigern!) – in Kurzform: Zahl der Menschen RUNTER! - Zahl der Tiere: RAUF!


Und daß der Moderator und Ideologie-Autor Gert Scobel zu 100% hinter der sozialistisch-grünen Ideologie von Transformation und Great Reset steht, kann man ohne Zweifel jedem seiner Beiträge entnehmen. Das ist nichts Neues.


Zitat: 57:25 min: „Wir müssen radikal und konsequent handeln - Stichwort: Landwirtschaft - aber auch International: Stirbt die Natur, sterben wir!“

Anm.: Die „Natur“ kann nicht sterben, denn selbst wenn eine unbelebte Natur am Welten-Ende übrig bleiben sollte, so ist dies ebenfalls „Natur“, wenn auch „unbelebt“.

Ein ähnlich schwachsinniger Sponti-Spruch war: „Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch!“


Wir alle müssen eines Tages sterben, aber wenn wir erst sterben, nachdem der „Wald gestorben ist“, und wenn die Wälder durchschnittlich eine Überlebenszeit von bis zu 1000 Jahren und mehr haben, käme das einer sehr viel längeren Lebenszeit von uns Menschen gleich, haha – selten so gelacht..


Scobel weiter: „Politik hat die Aufgabe, diese Transformation zu bewerkstelligen (43:17-

40:40): „Wirtschaft muß grundlegend neugedacht und an Klimaschutz und Artenvielfalt ausgerichtet werden“ – das ist das von-der-Leyen-Programm der „EU-Bio-Diversitätsstrategie für 2030“ (gemeint ist die radikale Umgestaltung der Marktwirtschaft in eine an der Biodiversität u.a. ausgerichteten grün-roten Planwirtschaft!)


42.35 min: „Aufgabe der Politik ist es, diese Veränderungsprozesse zu initiieren und eine TRANSFORMATION von WIRTSCHAFT und GESELLSCHAFT ZU VERWIRKLICHEN!“- verbindlich - national wie international“.


Schencks Definition von „Natur“ ist erschreckend: „Natur ist, wenn man den Einfluß des Menschen da völlig rausnimmt“ – auf Deutsch: Der Mensch zählt NICHT zur Natur und ist kein Bestandteil der Natur.


Im nächsten Schritt bedeutet das: Der Mensch muß aus der Natur, ja aus dieser Welt eliminiert, ausradiert werden. Und wenn man dann noch die bevölkerungspolitisch-menschenverachtenden ideologischen Forderungen des Club of Rome mit hinzu nimmt, so muß die Bevölkerungszahl weltweit von zehn Milliarden Menschen relativ rasch auf sieben Milliarden reduziert werden durch drastische Geburtenkontrolle (Abtreibung,


Zwangssterilisation, hohe Geld-Prämien für kinderlose Frauen, straffreie Tötung behinderter Kinder bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres (vgl. Peter Singer, der ideologische Führer der Grünen und sein Buch „Global Ethic“, die Ideologie-Bibel der grün-roten „großen Transformer“) und last not least „Fridays for Future“, die Kinder als größte „Klimakiller“ total verhindern wollen, weil EIN Kind pro Jahr 58,3 Tonnen CO2 produziert!).


Und „Weltkriege“ reduzieren die Anzahl der Menschen ebenfalls radikal. Da müßte man einmal in China höflich nachfragen, ob sie sich an diesen „Jagdszenen in West-Europa“ nicht auch einmal beteiligen könnten - mit vereinten „atomaren“ Kräften….

(Anm.: Zur Absicht der Grünen und deren KITA namens „Fridays for Future“, aber vor allem des Club of Rome, die jedes Kind als „Klimakiller“ wahrnehmen und Kinder „verhindern“ wollen, erfolgt in Kürze ein weiterer ausführlicher Beitrag, in dem all diese Zusammenhänge noch deutlicher analysiert und dargestellt werden.)


Die total mißglückte große Impfkampagne des Jens Spahn:

Das katastrophal schlechte politische Management der Impf-Kampagnen unter Federführung der EU-Kommission (von der Leyen) und ihrer nationalen „Zugeordneten“ (Spahn/Merkel usw.) zeigt einmal mehr, in welch lebensbedrohliche Situation wir alle geraten, wenn wir der EU durch Abtretung von Souveränitätsrechten diese Aufgaben in Zukunft „vertrauensvoll“ überlassen.


Das ist das aktuellste Beispiel, das uns zeigt, daß wir unsere Zukunft NIE in die Hände dieser EU geben dürfen, wenn wir uns ein langes, glückliches Leben wünschen.


Was die „Durch-Impfung“ der Bevölkerung angeht, steht Deutschland europaweit auf dem verheerend schlechten Platz Nr. 13, während ALLE NATIONAL ORGANISIERTEN Impf-Strategien – ohne die Einmischung stümperhaft agierender „Europa-Politiker“ aus den höchsten EU-Kreisen – größte Erfolge erzielen, so z.B. Groß-Britannien, Serbien, Ungarn, ja selbst das „arme“ Polen zeigen den grün-rot-versifften EU-Funktionären und dem deutschen Gesundheitsminister von „Merkels Gnaden“, wie man so was RICHTIG und ERFOLGREICH realisieren kann. Die EU hätte – wie GB – lieber auf mehr Geschwindigkeit als auf den Preis achten sollen!


Groß-Britannien ist hier „einsame Spitze“, auf Platz EINS der Länder mit dem größten Impferfolg bei der Durch-Impfung der Bevölkerung!


Regierungen und Millionen von EU-Bürgern sind wütend auf die EU-Kommission, weil sie die Verträge und Lieferungen von Corona-Impfstoffen falsch gehandhabt hat.

Aber die EU-Mitglieder sind ebenso entsetzt über den idiotischen Vorschlag, daß Brüssel deshalb den Export von in der EU hergestellten Impfstoffen verbieten sollte, und über die plumpen Versuche, Großbritannien zu zwingen, Impfdosen von Astrazeneca auszuhändigen. Großbritanniens Reaktion seither war maßvoll, intelligent und effektiv. Aus der Downing Street gab es keine Schadenfreude und keine Sticheleien gegen die EU.

Boris Johnson hat der Welt gezeigt, daß man solche Epidemie-Krisen wesentlich besser (dreimal so gut) auf nationaler Ebene bekämpfen und besiegen kann – als unter der Knute der herrschenden politischen Clique in Brüssel!


Und was man auch feststellen darf: Ausgerechnet zum Jahrestag des Austritts erweist sich die EU im Impfstreit als unflexibel, bürokratisch und arrogant, zeigt also all jene Eigenschaften, die den Brüsseler Institutionen von ideologischen Brexiteers stets unterstellt wurden.


Daß die hastig aufgesetzten Exportkontrollen nebenbei noch den Frieden in Nordirland aufs Spiel setzten, scheint in der Kommission niemandem aufgefallen zu sein.


Auf Platz zwei folgt Serbien, das Russlands Hilfe in Form des Impfstoffs „Sputnik V“ dankbar annahm und nun ebenfalls dreimal so viele Bürger wie Deutschland in kürzester Zeit vor COVID-19 schützt!


Die EU erhält weniger Impfdosen als Großbritannien und die USA.

©  Quelle: Infografik WELT, Aus:

www.welt.de/politik/ausland/article225367759/Kampf-gegen-Corona-Deutschlands-enttaeuschende-Impf-Bilanz-gibt-es-Hoffnung-auf-Besserung.html


Wenn es aber der EU (EU-Kommission und Rat) und ihren links-grünen Polit-Funktionären noch nicht einmal bei dieser noch relativ harmlosen SARS-CoV-2-Epidemie gelingt, durch effektive Impfmaßnahmen die Bevölkerung rasch vor Schäden zu schützen, was erwartet uns dann zukünftig – nach einem Great Reset oder nach Realisierung der „großen Transformation“ durch die gleichen Politiker?


Ist es uns zuzumuten, die todbringende „große Transformation“ und den Great Reset, die völlige Vernichtung unserer wirtschaftlichen Erfolgsbasis, als „schicksalhaft“ oder gar als „gottgewollt“ einfach so hinzunehmen?


Sind wir nicht eher verpflichtet, schnellstens diese politischen Fehlentwicklungen und das damit verbundene todbringende Unheil von unserer Bevölkerung fernzuhalten und unsere Freiheit, Demokratie, unser Grundgesetz und unsere freiheitlich-soziale Marktwirtschaft mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu retten?


Fazit:

Mit dem Fortschreiten der Corona-Pandemie kommen zunehmend auch die Interessenkonflikte zwischen den Nationen zum Vorschein. In der vergangenen Woche sind die Europäische Union und Großbritannien beinahe in eine Art Impfstoffkrieg eingegangen. Die Schuld liegt natürlich nicht allein auf der Seite der EU. Daß jede Nation sich zuerst um eigene Interessen kümmert, ist eigentlich ganz normal. Nicht nachvollziehbar ist jedoch, daß sich die wohlhabendsten Länder der Welt untereinander nicht abstimmen konnten.


Dabei haben sie bereits über 50 Prozent der Impfstoffressourcen für sich gesichert. Zur gleichen Zeit werfen sie Ländern wie China und Russland vor, Impfstoff-Diplomatie zu treiben. Ein solcher egozentrischer Nationalismus ist besorgniserregend.

Die Dauer der Pandemie versetzt die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft in eine außergewöhnliche Situation. Die Gesellschaft ist erschöpft, die Grenzen werden erneut geschlossen. Die Europäische Union ist für Gesundheitskrisen diesen Ausmaßes schlecht ausgestattet. Alles geht nur tastend voran und so werden unvermeidbar Fehler begangen.

---

Daß wirtschaftliche Interessen und geopolitische Rivalitäten die Überhand gewinnen, ist bedauernswert. Niemand sollte das eigentliche Thema aus den Augen verlieren: So viele Menschen wie möglich in Europa und im Rest der Welt zu impfen.


Wenn die EU-Führungsclique der grün-roten Polit-Funktionäre, die scheinbar für ihre Ideologie sogar „über Leichen“ geht, nicht in kürzester Zeit aus ihrer Macht- und Regierungsposition verjagt werden kann – und es sieht so aus, daß dies nicht geschehen wird – ist die Rückbesinnung auf unsere nationalen Kapazitäten und Fähigkeiten der einzige Weg, unserer Bevölkerung Gesundheit, Schutz und das nackte Leben garantieren zu können.


Dann muß die Europäische Idee Robert Schumanns wieder dorthin zurückgeführt werden, wo er sie angesiedelt hatte: in einem lockeren Verbund von souveränen Einzelnationen, die an EINEM Strang ziehen, wenn es um politische Belange geht, die ganz Europa betreffen, die aber auch ihre souveräne, eigene Kraft besitzen, große Probleme von nationaler Tragweite selbst lösen zu können - vorbildlich und äußerst effektiv!


DAS ist die Lehre, die man aus dem großen Impferfolg Englands unter Boris Johnson ziehen muß.


Es ist beschämend, daß Sozialisten und neomarxistische Grünen-Politiker in solch kurzer Zeit – hierzu ermutigt durch den total mißglückten Lissabonner Vertrag – unser früher so erfolgreiches Geeintes Europa völlig zugrundegerichtet haben.

Und die oft zu vernehmende, entschuldigend vorgebrachte Ausrede, daß viele EU-Politiker ja nichts dafür können, weil sie „alkoholkrank“ waren oder sind, kann ich hier nicht gelten lassen. Ich erspare Ihnen - aus Scham - die Aufzählung der einzelnen Namen.


Fest steht jedenfalls:

Wir dürfen es nicht zulassen, daß weitere Souveränitätsrechte der einzelnen EU-Länder auf „Brüssel“ übertragen werden. Die desolate Politik der vielen unfähigen links-grünen EU-Funktionäre zeigt deutlich, wie gefährlich solche Schritte sind.

Wir dürfen nicht zulassen, daß das freiheitszerstörende, Demokratie und Wirtschaft -vernichtende Ideologie-Paket der „großen Transformation“ des Club of Rome als Leitlinie der zukünftigen Politik in den EU-Einzelstaaten gelten soll

Wir dürfen es nicht zulassen, daß unter der von Maurice Strong (bekennender Kommunist und „Mister UNO“) und Alexander King (Club of Rome) als politisches Druckmittel erfundenen „Klima-Katastrophe“ Billionen von Euro und Dollar weltweit völlig sinnlos verbrannt werden, um die revolutionäre Umverteilung der Vermögen zu realisieren als sozialistisch-grüne Enteignungspolitik im Rahmen der „ersten globalen Revolution“ (vgl. die „Mao-Bibel“ des Club of Rome)

Wir dürfen nicht weiter zulassen, daß der europäische Gedanke von Linksradikalen dazu mißbraucht wird, deren revolutionär-utopischen Ziele durchzusetzen.


Wenn es hart auf hart kommt, müssen wir – auch weil wir das links-grün-verschuldete Scheitern des politisch geeinten Europa nicht in diesen Ausmaßen auf uns zukommen sahen…

politisch zur Verteidigung unserer demokratischen Verfassungen aus der EU austreten und in unsere nationalen Grenzen zurückkehren,

den links-grünen Öko-Sozialismus schärfstens bekämpfen,

unsere Demokratien wieder herstellen,

unsere auf Wachstum ausgerichtete freie Marktwirtschaft wieder funktionsfähig aufbauen und

die Europäische Idee neu gestalten mit NEUEN EU-Verträgen – unter Erhalt unserer nationalen Souveränitätsrechte und unter Garantie-Klauseln für den Erhalt von Freiheit und Demokratie in jedem EU-Land.


Hierfür benötigen wir keinen linksradikalen „Great Reset“, sondern einen unsere Demokratie und unser Grundgesetz rettenden BIG RESET – die Wiederherstellung unserer Souveränitätsrechte, die nationale Eigenverantwortung, die Kraft, Probleme SELBST lösen zu können und zu dürfen, ohne unter der Fuchtel einer menschenverachtenden sozialistischen, rot-grünen Transformations-Ideologie zu verelenden!


Dafür laßt uns streiten!

Denn – ceterum censeo:

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

***************************************************************************


Renners ReVision: Irre Rede einer redenden Irrenden


Von MARTIN E. RENNER *)


Am vergangenen Dienstag (26.1.) hielt die Frau Bundeskanzler eine dreifach bemerkenswerte Rede anlässlich des Davos-Dialogs des World Economic Forums (WEF).


Erstens: Bemerkenswert, nicht im positiven Sinne einer besonderen Geistesleistung, sondern hinsichtlich der zwischen den Satzfetzen offen zutage tretenden Missachtung und auch Verachtung gegenüber denen, in deren Dienst und Pflicht sie zuerst zu stehen hätte: Den deutschen Bürgern.


Zweitens: Bemerkenswert die erschütternde Aneinanderreihung von Ungeheuerlichkeiten, die klar zu erkennen geben, dass der eigene deutsche Bürger in Merkels politischem Weltbild schlichtweg keinen Platz mehr finden kann, finden darf und finden wird. Schon gar nicht einen bevorzugten Platz innerhalb der herbei fantasierten Weltgemeinschaft.


Drittens: Bemerkenswert vor allem hinsichtlich ihres sich offenbarenden, geistig erschreckend schlicht, ja geradezu bildungsfern und geschichtsvergessen daherkommenden ideologischen Weltbildes.


Merkels Rede Wort für Wort zu reflektieren, bedeutet, sich auf eine zutiefst verstörende Reise in eine ideologiegesättigte Dystopie voller Logik- und Sinnbrüche einzulassen. Eine Dystopie, die uns ein negatives Zerrbild unserer zukünftigen Gemeinschaft zeigt. Fast jeder Satz von ihr ist ein brutaler Faustschlag in die Magengrube des deutschen Steuerzahlers. Fast jeder Gedankengang ist ein hemmungsloser rabiater Griff in seinen Geldbeutel, in seinen hart erschufteten relativen Wohlstand und damit seiner selbstverantworteten Zukunft.


Eine Rede, die man hören muss. Eine Rede, vor der man warnen muss


Diese Rede im Davos-Dialog (hier im Video) kann man ohne ein gehörig dickes Fell in Form eines gesund-geeichten, politischen Wegweisers kaum durchstehen, ohne den Glauben an den gesunden Menschenverstand zu verlieren. Und dennoch ist es notwendig, diese so abgründig deutliche Rede ausführlich zu besprechen.


Immerhin spricht hier die Frau Bundeskanzler – und man fragt sich ernsthaft, wie sie es dorthin hat bringen können. Oder dorthin gebracht wurde.


Es sei an dieser Stelle gebeten, nachfolgend etwaige Spuren von Ironie oder Zynismus als durch diese Rede verursachte Erschütterungen eines grundsätzlich christlich orientierten, philanthropisch-wohlwollenden Geistes wahrzunehmen und zu entschuldigen.


Merkel hat – nach eigenem Bekunden – aus der Corona-„Pandemie“ gelernt. Gutes und Schlechtes. Das Virus hat Merkel eine neue Dimension des Globalismus gelehrt, denn es hat sich weltweit verbreitet. Meine Güte, das hat es ja noch nie gegeben! Womit zugleich bewiesen sei, dass selbst „in so einem existentiellen Fall auch der Versuch einer dauerhaften Abschottung ziemlich fehlschlägt.“ (Zitat Merkel)


Eindeutig geschichtsträchtig auch Merkels Feststellung, „dass wir in unsere natürliche Umwelt eingebettet leben“ und, „dass wir von der Natur abhängig sind und bleiben.“ Man merkt schon, welches Framing hier angesteuert, beziehungsweise herbeigezwungen wird.


Merkel hat gelernt. Merkel hat gesehen. Merkel hat wahrgenommen. Heil Merkel, du Führerin des Universums

Merkel hat durch die Pandemie gelernt (wie sonst hätte man je zu dieser Erkenntnis gelangen können?), dass Prozesse in Deutschland „oft sehr bürokratisch“ sind und „zu lange dauern“. Endlich dringt auch zu Merkel durch, dass sich unser Land bei der Digitalisierung in etwa kurz hinter der Bronzezeit befindet. Etwa bei der „überregionalen Vernetzung der Gesundheitsämter“, der Digitalisierung der Verwaltung und des Bildungssystems (Fernunterricht).


Und schon gelangt unsere gebenedeite, also gesegnete und gepriesene Frau Bundeskanzler zu der „großen Frage“, die es zu diskutieren gilt und „der sich die Welt stellen muss“: Globale Lieferketten seien in der Pandemie zerbrochen und schon sei „das Wort Souveränität (…) wieder in aller Munde“.


Souveränität!? Jesses Maria und Josef – wer will denn schon Souveränität!? Das würde ja bedeuten, in Krisenzeiten ein Mindestmaß an Autarkie und Autonomie zu bewahren, so dass wir zumindest eine existentielle, nationale  Infrastruktur aufrecht zu erhalten im Stande sind. Also wenigstens in lebensnotwendigen Grundbedürfnissen und Erfordernissen nicht auf Andere angewiesen sind.


Merkel: Die Hohepriesterin der multilateralen Alternativlosigkeit

Aber Merkel wäre ja in ihrer schmerzvoll bekannten Alternativlosigkeit nicht Merkel, wenn sie die Frage der Abhängigkeit von globalen Lieferketten als Schwachstelle, die „ehrlich und redlich diskutiert werden müssen“ nicht stante pede mit sich selbst und gänzlich alleine diskutieren würde. Und somit in ihrer bekannt link-ischen Manier vom Tisch und damit aus dem öffentlichen Diskurs fegen würde: „Ein Rückfall in regionalen (also nationalen, Anm. d. Verf.) Protektionismus muss meiner Meinung nach verhindert werden“, erklärt sie gewissheitssatt.


Man beachte an dieser Stelle ihren Stilbruch. Spricht Merkel sonst durchgängig von „wir“ und „uns“, so deklamiert „Ihro Erhabenheit“ nunmehr „meine Meinung“ als höchstamtlichen und damit unanfechtbaren Urteilsspruch. „Lieferketten müssen besser abgesichert werden, wenn man sich (…) auf sie verlassen will.“


Howgh, ich, Merkel habe gesprochen! Die ehrliche, redliche Debatte ist hiermit beendet. Nix ist mit irgendwelchem nationalen Minimum an Souveränität, also der Unabhängigkeit unseres Staates vom Einfluss anderer Staaten oder autarker überlebenswichtiger Infrastruktur im Katastrophenfall. Das „One-World-Phantasma“ führe uns zur ewigen Glückseligkeit und zum endgültigen Heil.


Nachdem dieser frevelhafte Rückfall in ewiggestrige Fragestellungen nunmehr endgültig geklärt ist, kommt Merkel unumwunden zum Kernanliegen ihres ideologisch fundierten Deutungsrahmens.


Great Reset“ alias „Green Deal“ alias „Die Neue Normalität“ alias „Die Große Transformation“ alias „Der Große Sprung“

Die folgende Passage in Merkels Rede ist in ihrer bestechend präzisen Denkschärfe und logischen Stringenz derart genial, dass der Normalsterbliche sie auch nach mehrfachem Lesen oder Zuhören nicht wird nachvollziehen können. Jetzt also bitte Ruhe im Saal und höchste Konzentration!


Merkels Ausgangsthese: „Unsere pandemiebedingte Verwundbarkeit bezieht sich vor allen Dingen auf die Tatsache, dass ein Virus vom Tier auf den Mensch übergegangen ist.“


Und dann Merkels Fazit:

Wir müssen festhalten, dass sich all‘ unsere großen globalen Konventionen zur Nachhaltigkeit (Biodiversitätskonvention, Klimarahmenkonvention) als absolut richtig erwiesen haben und dass wir stärker für deren Umsetzung arbeiten (=zahlen, Anm. d. Verf.) müssen, als wir es vorher getan haben, entschiedener und resoluter.“


Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich, oder, ich will es einmal auf Französisch zum Ausdruck bringen: Ah oui. La vache qui rit.


Da wären wir also endlich wieder einmal beim Klimawandel und der Weltenrettung angelangt. Klimaneutralität, CO2-Reduktion, Demobilisierung, Deindustrialisierung. Kurzum: „Green Deal“ alias „Große Transformation“ alias „Great Reset“. Da soll noch einmal ein dahergelaufener Verschwörungstheoretiker behaupten, die Covid-19-Pandemie hätte auch nur entfernt etwas mit dem Great Reset zu tun.


Merkels Lust an harten, drangsalierenden Maßnahmen und „Hau‘ raus das deutsche Geld in alle Welt“

Da die Frau Bundeskanzler in den vergangenen Monaten bekanntlich ihre Lust am „Weiter so“ und „so, nicht anders und das noch schärfer“ entdeckt hat, spart sie auch hier nicht mit ihren üblichen Drohungen: „Vor uns liegen sehr harte Monate“. Oder: „… müssen wir harte politische Maßnahmen durchführen, bei denen wir die Menschen mitnehmen müssen.“


Wohlgemerkt, nicht wegen der Pandemie, sondern wegen der Klima- und Weltenrettung. „Menschen mitnehmen müssen“ darf man hier getrost als „die Menschen dazu zwingen müssen“ verstehen.


Wer nach dem national-ökonomisch katastrophalen Lockdown als deutscher Kleinunternehmer oder Mittelständler vor den Trümmern seiner Existenz steht und erwartet, dass nunmehr zuerst und massiv im eigenen Land geholfen wird, der achte auf das folgende Zitat aus Merkels wegweisender Rede:


Die große Gefahr nach der Pandemie besteht darin, dass wir (…) uns erst einmal auf uns selbst konzentrieren und die Entwicklungsanstrengungen vernachlässigen könnten. Das darf nicht passieren.“


Na so was aber auch, Du dummes deutsches Steuervieh. Was erlauben sich der deutsche Steuermichel? Germany First, never ever, Germany Last is always better! Deutscher Steuersklave, how dare you?


Wer jetzt immer noch auf die Idee kommen sollte, man könne bei den generösen, das Klima rettenden deutschen Geld-für-die-Welt-Programmen erkleckliche Sümmchen einsparen, die jetzt im eigenen Land besser eingesetzt wären, der irrt. Auch hier scheut Merkel keine klare Ansage: „Deshalb ist es das deutsche politische Ziel (…) bei der Entwicklungszusammenarbeit nicht zu sparen, sondern eher noch eine Schippe draufzulegen.“


Nimm‘ das, du egoistischer deutscher Kleingeist

Wie schon bemerkt – Merkel hat in und durch die Pandemie dazugelernt. Denn in Bezug auf die globale Vernetzung und der Verbundenheit mit aller Welt ist „für mich jetzt noch klarer als vorher… das war für mich auch vorher schon klar (sic!), dass wir einen multilateralen Ansatz wählen müssen und dass ein Abschottungsansatz uns nicht helfen wird“, so Merkel im Wortlaut.


Für Merkel gilt das auch bei der Impfstrategie als Ausweg aus der Pandemie. Die reichen Länder (wir Deutschen natürlich voran) zahlen in internationale Organisationen ein, Merkel nennt hier das von WHO, EU-Kommission und Frankreich initiierte Programm COVAX (Covid-19 Vaccines Global Access), das die Herstellung und Verteilung von Impfstoff organisieren soll.


Mit „Die Frage, wer auf der Welt, welchen Impfstoff, wann bekommt…“, beginnt Merkel einen Satz und man ahnt, hier könnte sich ein Problem anbahnen. Weit gefehlt, der zitierte Satz geht weiter: „… wird natürlich auch neue Verbundenheiten (!!!) und neue Erinnerungen schaffen; denn wer in einer solchen Not Hilfe bekommt, erinnert sich daran natürlich sehr viel stärker…“.


Natürlich hat Merkel mit dieser Annahme Recht. Ein Schelm, wer aber zu Ende denkt, was Merkel bewusst nicht ausspricht. Denn auch diese güldene Philanthropie-Medaille, die sich Merkel selbst anheftet, hat zwei Seiten: Zwar zahlen wir für die Entwicklung des Impfstoffes kräftig mit. Dieser Impfstoff wird aber nicht sofort in ausreichender Menge für alle Länder verfügbar sein – sondern auf alle Länder „fair“ verteilt. Das kann man so machen – aber die Kehrseite sollte man dann auch benennen: Hierzulande werden viele Menschen auf unbestimmte Zeit auf einen verfügbaren Impfstoff warten müssen.


Gottlob ist diese Corona-Krankheitswelle keine Pandemie mit einer extrem hohen Sterblichkeitsrate. Es würde sonst nicht lange dauern, bis mancher deutsche Bürger in Not sich daran erinnern könnte, von der eigenen Regierung eben keine Hilfe erhalten zu haben. Man kann es manchen Ländern, die offensichtlich weniger auf gemeinsame Lösungen bestanden, nicht verdenken, uns in Sachen Impfung ihrer Bürger deutlich voraus zu sein.


Machen wir hier einen Schnitt, schonen unsere Nerven und ersparen uns die Kommentierung der weiteren Lobhudeleien „Ihrer Majestät Angela I“ an die internationalen Organisationen und Institutionen, wie der WHO, der WTO, der EU, der G20.


Merkels Mantra: Lieber fremde Versager-Staaten tätscheln als den Eigenen zu dienen

Vermeiden wir – für jetzt – darüber nachzudenken, was Merkel tatsächlich meint, wenn sie behauptet, „dass wir an der Entwicklung aller Teile der Welt ein Interesse haben müssen“ und „Entwicklungszusammenarbeit“ deshalb „auch im nationalen Interesse“ sei. Erörtern wir nicht weiter, ob Merkels Interesse an multilateraler „Entwicklungszusammenarbeit“ eher Ausdruck ihrer Liebe zum Fremden oder doch eher dem Misstrauen auf das Eigene entspringt.


Fragen wir uns lieber, wann der deutsche Bürger erkennt, dass diese Regierung unter Merkel ganz offensichtlich und ganz unverhohlen keine Politik mehr für ihn, sondern für den imaginären Weltbürger macht. Dies auch und gerade unter dem Vorzeichen einer angeblichen „Jahrhundertkatastrophe“ (Merkel). In der bevorzugt (auch) andere, neben den eigenen Mit-Bürgern „errettet“ werden müssten.


Fragen wir uns, ob dem Bürger bewusst ist, dass sich die Frau Bundeskanzler offenbar eher in der Rolle des Mitgliedes einer nicht existenten Weltregierung, denn als Repräsentantin und Verantwortliche für Deutschland sieht. Gewählt, um vornehmlich die Interessen des eigenen Bürgers zu formulieren und zu vertreten.


Fragen wir uns, ob Merkel sich überhaupt noch bewusst ist, dass das von ihr behauptete „gute Fundament in Deutschland“, die angeblich „soliden Finanzen“, nur und ausschließlich Steuergelder sind. Also vom Bürger hart verdientes Einkommen und anschließend zu hohen Teilen abgepresstes Steuergeld darstellt.


Fragen wir uns, wie wir dem Bürger bei dem so dringend notwendigen Erkenntnisprozess helfen und beistehen können. Wie wir Merkels ideologiemotivierte und geradezu zielorientiert betriebene Spaltung unserer Gesellschaft aufhalten können. Wie wir die Verwüstungen in unserer nationalen Gemeinschaft und die an allen Orten zu beobachtende Ohnmacht und den bald einsetzenden Zorn der Bürger kanalisieren und auf demokratischem Weg zu einer zukunftsorientierten Lösung unserer Verwerfungen kommen können.


Der Great Reset – aber in die genau gegensätzliche Richtung

Wir müssen den Reset-Knopf drücken. Dringend. Raus aus dieser Europäischen Union. Raus aus allen diesen elitären, für den Bürger unfassbar teuren, internationalen Geschwätzbuden. Raus aus der Finanzierung aller dieser internationalen NGOs. Raus aus diesen supra-nationalen Organisationen.


Und zurück zu einem souveränen und demokratischen Nationalstaat, dessen Bürger die einzigen und wahren Träger unserer Demokratie sind. Staatsbürger, die die einzig legitimierten Richter und Wächter über die Regierung sind und als Staatsbürger – also als Demos – die Verantwortung für unsere Gesellschaft und für die gute Zukunft unserer Gemeinschaft übernehmen.

*******

*) Martin E. Renner MdB ist Betriebswirt und Freier Autor (regelmäßige Kolumne bei PI und conservo – wie auch diese hier). 2013 war er einer der 15 Gründungsinitiatoren sowie Mitglied im Gründungsvorstand der Partei Alternative für Deutschland (AfD).  (auf PI: http://www.pi-news.net/2021/01/ist-dies-schon-wahnsinn-so-hat-es-doch-methode-shakespeare/ )

***************************************************************************


Die verordneten Corona-Schutz- und Heilmaßnahmen der Regierenden

von altmod *)


Wissenschaftlich fundiert, zweckmäßig oder „Placebo“?

Man kann die Erkenntnisse der Medizin
auf eine knappe Formel bringen:
Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.

Mark Twain


Der allerhöchste Sachverstand darüber, was diese gegenwärtige, „verheerende“ Pandemie eindämmen oder beenden könnte – die „Omniszienz“ in dieser Zeit – kommt – wie könnte es den Deutschen anders Vertrauen einschenken, aus dem Zentrum der Merkelantistischen Macht, dem Kanzleramt.

Im zweiwöchigen Turnus trifft sich ein nicht-legitimierter, geballter politischer Generalstab aus Bundes- und Landes-Politikern; verstärkt durch (wissenschaftliche) Feldmarschälle, die aus ihren Bunkern heraus tagaus – tagein Schlachten an der Covid-19-Front schlagen. Wir vernehmen die Einschätzungen der aktuellen Frontlage, daraus resultierende, taktische Tagesbefehle und mit Warnungen besetzte Durchhalteappelle, welche per „Meldeblock“ an die Truppen weitergegeben werden.

Verlassen wir mal die militaristische Rhetorik und wenden wir uns den obigen Fragen zu.


Wissenschaftlich fundiert?

„Die Begriffe „wissenschaftlich erwiesen, begründet, fundiert“ bedeuten dasselbe – nämlich, dass Studien beweisen konnten, dass eine Therapiemethode wirksam ist. … Ein Therapieverfahren könne „wissenschaftlich anerkannt“ sein, ohne durch Studien „erwiesen“ zu sein.“

Was soll man nun denken, wenn die eine Studie eine aufgestellte Hypothese beweist, und die andere sie widerlegt? Wenn es unterschiedliche Evidenzen „im Sinne von empirischen Nachweisen für einen Sachverhalt oder eine Behauptung“ auf unserem Globus gibt, in Schweden anders als in Australien, in Deutschland anders als in Korea. Ist es Wissenschaft, wenn man sich das für seine Zwecke passende heraussuchen kann?
Wissenschaftstheorie und -Philosophie sind eine komplizierte Thematik, an der man verzweifeln könnte.

Gehen wir zur nächsten Frage.

Zweckmäßig?

Zweckmäßig heißt, „seinen Zweck gut erfüllend“ oder „sinnvoll“; im gegebenen Zusammenhang nützlich.
Was ist der Zweck?

Ganz banal: Die Verbreitung des Virus und Infektionen zu verhindern.
Und da kommen wir wieder zur vorausgehenden Frage.
Denn auch Zweckmäßigkeit ergibt sich aus der Sicht des Anwenders.

Damit gehe ich zur letzten Frage, der Ketzerischen über.

Placebo?


Aus dem „Brockhaus“:
Placebo (lat. ich werde gefallend) das, in Form, Farbe und Geschmack einem bestimmten Arzneimittel nachgebildetes Präparat, das jedoch keine pharmakologisch wirksamen Stoffe enthält (Leer-, Blindpräparat)…


Und jeder Arzt weiß: „Placeboeffekte sind keine Sinnestäuschung, sondern real vorhandene Wirkungen; sie werden nicht nur bei subjektiven Beurteilungskriterien beobachtet, sondern auch bei objektiv gemessenen Werten. Plazebobehandlung ist nicht gleichzusetzen mit keiner Behandlung; die erlebte Zuwendung und das Gefühl des Zuteilwerdens einer Behandlung können durchaus Wirkung haben.“ („Theorie der Medizin“ von Axel Bauer, 1995).

Placeboeffekte sind also nicht nur an ein Arzneimittel gebunden. Insofern kann man ohne Böswilligkeit konstatieren, dass vieles, was derzeit an „Maßnahmen gegen Corona“ eingesetzt wird, dieser Definition genügen könnte.

Die größte Hoffnung wird nun in das „Arzneimittel“ der Impfung gesetzt.

Schutzimpfung

Schutzimpfungen gehören zu den größten Attraktionen und Triumphen der Medizin.
Beginnend vor Zeiten schon gegen die Pocken, dann gegen die „Kindesmörder“ Diphtherie, Masern, Polio, gegen Wundstarrkrampf, Hepatitis usw.

So erfolgreiche wissenschaftliche Aktionen und Impfstrategien wie gegen die Genannten, geben aber keine Gewähr gegen Neues. Wir müssen uns bewusst sein: Das unausrottbare Universum der „Mikroben“ oder besonders der viralen Krankheitserreger wird nicht zu besiegen sein.

Die Impfkampagnen gegen die universalen Alltagsviren der Grippe (Influenza) beweisen es. „Studien“ schätzen die Wirksamkeit je nach Saison und geimpften Personen auf 20 bis 80 %.
Seien wir ehrlich: Bei einer derartigen „Breite“ der empirisch erhobenen „Qualität“, würde kein kritischer Zeitgenosse ein solches Produkt für gutes Geld erwerben wollen.

Trotzdem lassen sich Millionen von „Versicherten“ und besonders Rentner durchaus mit gesundem Menschenverstand auf Anraten ihrer „Gesundheitskasse“ und ihrer Ärzte dazu überreden.

Für mich ist es nicht überraschend, dass für die hauptsächlichen Risikogruppen wie ältere Menschen über 50, Kinder ab dem siebten Monat und Menschen mit chronischen Krankheiten nur schlecht untersucht ist, wie gut die Grippeimpfung schützt. Für Menschen über 60 gibt es kaum aussagekräftige Studien. Beobachtungen lassen vermuten, dass die Impfung bei ihnen das Risiko für schwere Folgen wie Lungenentzündungen und Spitalsaufenthalte in dieser Altersgruppe etwas verringert. Belegen können das die bisher verfügbaren Daten jedoch nicht.


Die Entwicklung von wirksamen Impfstoffen brauchte in der Vergangenheit Jahre bis Jahrzehnte. Impfstoffe gegen Covid-Viren sind jetzt in nicht mehr als einem halben Jahr entwickelt und auf den Markt gebracht worden. Fortschritt? Ergebnis von „High-Technologie“?


Wird die Corona-Impfung wie die Grippe-Impfung auch nur 60 Prozent der Erkrankungen verhindern können? (Ich gebe diese publizierte Zahl mal als gegeben wieder.)
Wird sie besser oder gar schlechter wirksam sein?

Letzteres erscheint dem kritischen Beobachter wahrscheinlich, bezieht man die aufgekommenen – und anscheinend den Politikern Krisenmanagern willkommene – Meldungen um Virus-Mutationen ein.

60% Wirksamkeit, da kommt man ganz nah an die „Placebo-Wirkung“.

Placebos als „Arzneimittel“

Auf die Wirkung von „Placebos“ will ich etwas ausführlicher eingehen, wissend, dass ich mich dabei auf ein schlüpfriges Gebiet begebe, gerade augenblicklich im Zusammenhang mit einem potentiell tödlichen Virus und der „pandemischen“ Gefahr für Leib und Leben.

Der frühere Präsident des Royal College of Physicians in London, Sir Douglas Black, schätzte einmal, daß nur etwa 10% aller Krankheiten durch moderne Behandlungsmethoden signifikant beeinflußt werden. Ähnlich äußerte sich ein anderer englischer Wissenschaftler in den 80er Jahren; er schätzte, daß bei ca. 90% der von Hausärzten betreuten Patienten die Wirkung der Behandlung unbekannt sei oder daß kein spezifisches Heilmittel existiert, das den Verlauf der Krankheit beeinflußt. Kaum einer verläßt jedoch eine Arztpraxis, ohne ein Medikament oder irgendeine Behandlung verschrieben bekommen zu haben. Wäre es anders, zweifelte man an der Fähigkeit des Arztes.


Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es kaum Placebo-kontrollierte Untersuchungen über allgemein übliche Behandlungsmethoden. Die Quantifizierung des Placebo-Effektes ist aber wesentlich für jede vernünftige Untersuchung und Diskussion von therapeutischen Maßnahmen.


Zur Illustrierung der Wirkung von Placebos hier ein Experiment vom Anfang der 70er Jahre, das mit Hilfe einer Gruppe von Medizinstudenten durchgeführt wurde. Man gab sechsundfünfzig Studenten entweder eine rosa oder eine blaue Zuckerpille und sagte ihnen, die Pillen seien entweder Beruhigungs- oder Aufputschmittel. Während nur drei der sechsundfünfzig Studenten angaben, daß ihre Pillen wirkungslos gewesen seien, hielten die meisten Studenten mit den blauen Pillen sie für Beruhigungsmittel und 72% fühlten sich schläfrig. Darüber hinaus fühlten sich die Studenten, die zwei blaue Pillen genommen hatten, schläfriger als jene mit nur einer Pille. Andererseits sagten 32% der Studenten, die zum rosa Placebo gegriffen hatten, sie seien „weniger müde“ gewesen. Ein Drittel der Studenten gab Nebenwirkungen an, die von Kopfschmerzen, Benommenheit und tränenden Augen bis hin zu Bauchschmerzen, Magendrücken, Kribbeln in den Extremitäten und schwankendem Gang reichten.
(Blackwell, B., Bloomfield, S. S., Buncher, C. R.: Demonstration to medical students of placebo response and non-drug factors. Lancet I, 1279-1282 (1972)

In einer anderen Studie wurden kanadische Medizinstudenten gebeten, sich an der Prüfung eines neuen Medikaments zu beteiligen. Obwohl alle Studenten nichts anderes als Zuckerpillen erhalten hatten, gaben drei Viertel von ihnen Nebenwirkungen einschließlich Depressionen, Sedierung, Unruhe, Erregtheit, Zittern, Kopfschmerzen und langsamen Pulsschlag an.


Eine möglicherweise tödliche Infektion mit Ebola-, HIV-, Grippe- oder ähnlichen Viren mit Zuckerpillen oder „Globuli“ zu behandeln, kommt einem aber ganz gewiss nicht in den Sinn, wäre bestimmt verwerflich. Doch z.B. auch bei einer Grippe kann der Placebo-Effekt durch die Verabreichung eines mehr oder minder wirksamen Medikaments auf Befinden und Befindlichkeit nicht unterschätzt werden.


Wissen wir aber, wieviel Placebo-Wirkung in der jetzt aus Boden gestampften Schutzimpfung steckt? 20%, 40%, 60%, 100%?
Wer ehrlich ist, muss sagen, man weiß es nicht.
Die Gläubigen müssen sagen, „neueste Studien beweisen“, das Institut XY und Professor Z haben festgestellt usw.

Und die Politiker? Diejenigen, welchen der Heilige Geist oder ein anderes höheres Wesen Verstand und höchste Einsicht gegeben hat? Sie wären ja sonst nicht berufen oder bestallt, uns, das übrige Volk zu regieren. Kein Unterschied zu den früheren Herrschern von Gottes Gnaden!

Wie der Arzt, der „Halbgott in Weiß“ mit einer Rezeptur, einer blauen oder rosa Zucker-Pille über den Patienten Macht ausüben kann, so nutzen Politiker und ihre zuflüsternden Experten in großem Umfang möglicherweise nichts anderes als Placebos. Nicht in Pillenform, sondern mittels Maskenpflicht, Abstandsregeln, Kontaktverbote usw.


Wir wissen, dass die „echten“ Wirkungen von Medikamenten von den Erwartungen überlagert werden, die an die meisten Studien geknüpft werden. Solche Erwartungen können die guten Wirkungen einer Therapie verstärken, und dieser Effekt kann wiederum durch vermehrte medizinische Zuwendung und bessere Pflege gesteigert werden. Andererseits kann das genaue Gegenteil eintreten, z.B. aufgrund der Notwendigkeit, den Patienten über Hintergründe und Risiken einer Medikamenten-Studie aufzuklären, oder wenn er erkennen muss, dass Therapie-Entscheidungen nach dem Zufallsprinzip getroffen werden. Auch um diese Ambivalenz muss man Verum gegen Placebo prüft.


Nun versteht man, dass die Politik massiv gegen Defätisten vorgehen muss, die ihre „Medizin“ als Placebo entlarven könnten. Das geht von der Diffamierung als „Covidioten“, „Aluhut-Träger“ bis hin zum Wegsperren.


Im Unterschied zum Arzt-Patienten-Verhältnis kann man, wenn man die Praxis verlassen hat, tun und lassen, was man will – wenn man dem Doktor vielleicht nicht traut. Was ist uns gegenüber Politikern möglich? Wenn die Mehrzahl der Bevölkerung bejahend das schluckt, was ihnen die Panakeia im Kanzleramt und ihre Schamanen aus Bund und Ländern verordnen.


Nun ja, wie ausführlich dargelegt: Auch Placebos wirken! Nicht nur auf der „Glaubensebene“, wie ernsthafte Untersuchungen belegt haben, sondern gar auf materiell-physiologischer Basis, wie Adrenalin oder Cortisol oder Ekstasy.

-----

*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei uns.

***************************************************************************


Mit riesen Schritten marschieren wir in Richtung des Great Reset

von Peter Helmes


Die revolutionäre links-grüne Umgestaltung unserer Demokratie und unserer Wirtschaftssysteme hat merklich an Fahrt aufgenommen. Nicht nur die Virus-Mutationen wie D614G wurden seit Juli 2020 von Politik und Medien gezielt verschwiegen. Über die Ursache darf spekuliert werden:


Schlampiges politisches Fehlverhalten aus Dummheit - von Merkel, Laschet, Schulze, Spahn, Söder u.v.m. -

oder

absichtliches, lange vorher geplantes Kalkül zur Erfüllung der Wünsche des CoR (Club of Rome) und des Klaus Schwab als Wegbereiter zum „Great Reset“?


Das Ziel steht jedenfalls fest:

Die irreversible Verankerung einer links-grün transformierten totalitären „Pseudo-Demokratie“ mit autoritären Befehlen von oben!


Der „Great Reset“ soll um den 23. Mai 2021 herum in Luzern als seit Jahren feststehendes „Ergebnis“ des World Economic Forums als politisch und ökonomisch verbindliche Agenda für die EU-Kommission, den Europarat und für alle EU-Länder verkündet werden.


Um die Akzeptanz der Bevölkerung für diese links-grün-sozialistische „Große Transformation“ unserer Demokratien hin zu streng autoritären Regierungsformen zu erhöhen und um die permanent durch „Pandemie-Auflagen“ unterdrückten Bevölkerungsschichten weichzuklopfen – mit all den negativen Folgen wie…


Freiheitsberaubung

oder die Massen-Insolvenzen mittelständischer Betriebe,

die restlos „eingefrorene“ Mobilität, die finanziellen Belastungen der Bürger,

die Staatsverschuldung,

die mit dem Pseudo-Argument des CO2-verursachten Klimawandels noch hinzu kommenden, das soziale Leben und die Volkswirtschaft totschlagenden Grundgesetz-Änderungen

und die transformativ-revolutionären Vernichtungen des bisherigen demokratischen Lebens…


um all das zu erreichen und gewährleisten zu können, dafür war die „Corona-Pandemie“ ein willkommenes „Geschenk“, all diese neuen Gesetze mit frustriertem Ab-Nicken der zermürbten Bevölkerung durchsetzen zu können.


Nachdem die „erste Corona-Welle“ mit den Ursprungsviren namens SARS-CoV-2 spätestens Mitte Juli 2020 schon völlig abgeebbt war, mußten wir erleben, daß die Virus-Variante D614G – also völlig andere, nämlich zehnmal infektiöser auftretende Viren – eine zweite Welle verursachten, sodaß bereits im Oktober zu fast 100% alle Infektionen und positiven Tests auf diese „Variante“, die über Algeciras/Spanien ganz Europa in Süd-Nord-Ost-Richtung erfasste, zurückgingen.


Im Gegensatz zu den politischen Statements fast aller anderen europäischen Regierenden wurde die Variante D614G in Deutschland totgeschwiegen, absichtlich nicht wahrgenommen, als „Verschwörungstheorie“ rechtsradikaler Populisten niedergemacht und generell geleugnet.

(siehe die Veröffentlichungen auf „conservo“ am 18. Oktober 2020: „Viren, Panikmache, Macht-Mißbrauch – die zweite Corona-Welle(https://conservo.wordpress.com/2020/10/18/viren-panikmache-macht-missbrauch-die-zweite-corona-welle/ )

und

31. Oktober 2020: https://conservo.wordpress.com/2020/10/30/der-zweite-corona-lockdown-wird-unsere-demokratie-zerstoeren-und-ist-der-todesstoss-fuer-unseren-mittelstand/


Der „ARD-Fakten-Check“ ließ sich sogar dazu hinreißen zu sagen, daß es viele „Mutationen“ gäbe, die alle keine Bedeutung bezüglich der SARS-CoV-2-Viren-Statistik haben.


Nur so konnte die Bundesregierung ihre im Oktober/November bis heute politisch erwirkten restriktiven Entscheidungen auf den Weg bringen - von einem Lockdown zum anderen -, wobei die Regierung in Salami-Taktik immer schneller und härter den ganzen Staat samt seiner Bevölkerung vereinnahmte, die Freiheit einengte und das Wirtschaftsleben mit riesengroßen Schäden für uns alle lahmlegte!


Bereits Anfang Oktober hat conservo mit großem Nachdruck und unmißverständlich darauf hingewiesen, daß es die Viren der ersten Welle gar nicht mehr gibt und daß es völlig unwissenschaftlich und unlauter ist, die Folgen der zweiten Welle, verursacht durch völlig neue Viren namens D614G, NICHT statistisch zu addieren zu den Zahlen der ersten Welle.


Aber bis zum heutigen Tag zählt man völlig unlauter und statistisch total falsch die Äpfel zu den ganz anderen Birnen und zu „neuen Früchten“ wie den Infiziertenzahlen durch B.1.1.7 („England“) und B.1.351 („Südafrika“).


Daß die Zahlen in einer dritten Welle auf Spitzenwerte hochkletterten, daran war die hohe Infektiosität der neuen Viren schuld und keinesfalls irgendwelche angeblichen Disziplinlosigkeiten der Bevölkerung, die von Merkel und Co. bis hin zu Lauterbach und bis hin zu allen Medien-Talkmasterinnen in einer allgemeinen Publikumsbeschimpfung als Haupt-Verantwortliche niedergemacht werden. Da die meisten ernstzunehmenden Virologen bei solchen Publikumsbeschimpfungen heute nicht mehr mitmachen wollen – z.B. Prof. Streeck aus Bonn – fanden die Regierenden und die Medien neue Pappkameraden, die allesamt dem Club of Rome nahe stehen und/oder zumindest in solchen Institutionen wie der „Leopoldina“ oder der „Helmholtz-Gesellschaft“ und ähnlichen Vereinigungen federführend aktiv sind.


Aber das sind nun keine medizinisch ausgebildeten Virologen mehr, sondern Physiker, Statistiker, Modellierer (die ihre unwissenschaftlichen Grafiken und Kurven künstlich am Computer „modellieren“, frisieren, manipulieren).


Da gibt es den Physiker Dirk Brockmann (Leopoldina-RKI) und den Physiker Richard Neher (Basel), die sich aufs medizinische Glatteis begeben haben und längst auf dünnem Eis eingebrochen sind.


Der Österreicher Dr. Andreas Bergthaler, Wien, reiht sich hier ebenfalls ein und spricht davon, daß man 17 Mutationen an den B.1.1.7 nicht sicher sequenzieren kann, daß man das alles nicht richtig feststellen kann. Er meint, man müsse über neue Maßnahmen die Bevölkerung durch weitere drastische Einschränkung sozialer Kontakte dazu bringen, endlich zu akzeptieren, daß ein Systemwandel von Nöten ist (ZDF-Nachrichten 00:40 - 15.01.21).


Wir fordern: Die Bundesregierung und die Behörden müssen endlich dazu übergehen, bei jedem positiven Test eine Sequenzierung der Viren vorzunehmen und so die Ausbreitung der Viren bis zum Ausgangspunkt zurück zu verfolgen.


Die Wege, die die Viren bei ihrer Verbreitung über ganz Europa einschlugen, sagen mehr aus über die Urheber all dieser Pandemie-Wellen, die uns ganz sicher NICHT schicksalhaft getroffen haben, sondern mit der teuflischen Absicht, unsere Demokratien und unser europäisches Wirtschaftssystem derart zu destabilisieren, daß auf den übrig bleibenden Ruinen ein sozialistisch-grünes Transformationsgebäude entstehen soll – „Auferstanden aus Ruinen….da war doch schon mal was Ähnliches?“


Was bereits bei der „Verkündung“ der Restriktionen durch Merkel vor Weihnachten abzulesen war, auch bei der Verschärfung des Lockdown Anfang Januar 2021 klar, und genau das wird nun auf uns zukommen: eine weitere deutliche Verschärfung der gesetzlichen Regelungen mit erneuter Verlängerung des Lockdown, wahrscheinlich bis einschließlich der Verkündung des Great Reset um den 23. Mai 2021 in Luzern.


Nicht erst am 31. Januar - NEIN - bereits am Dienstag nächster Woche wird ein erneutes Treffen der Kanzlerin und der Bundesregierung mit den Länder-Ministerpräsidenten stattfinden.


Geplant ist dann vor allem eine drastische, strikte Ausgangssperre in der Zeit zwischen 18 Uhr und 7 Uhr morgens! Die Viren wird das nicht „jucken“, die Viren verbreiten sich nicht weniger, wenn es Ausgangssperren gibt….


Aber der  Mittelstand kann so restlos vernichtet werden. Und das ist im System der Großen Transformation ideologisch dringend so vorgesehen, denn im grün-roten Sozialismus stört ein solcher „Mittelbau“…


Der ÖPNV ist eine der schlimmsten Virusschleudern

In Abwandlung eines linksradikalen Sponti-Spruchs (Wenn Deine Eltern um die Ecke glotzen, sollst Du ihnen in die Fresse rotzen) heißt es scheinbar heute:

Wenn Busfahrer um die Ecke glotzen, sollst Du ihnen in die Fresse rotzen“


Nachdem es seitens Merkel zuerst hieß, daß der schlimmste Mega-Virus-Spreader, der ÖPNV, nun endlich auch eingeschränkt werden soll, dementierte Merkel eiligst diese Meldung schon zwei Stunden später.  


Nee – die heilige Kuh der Busse und Bahnen, das Symbol für kollektivistische Personenbeförderungen – darf nicht „auf dem Corona-Altar“ geschlachtet werden.

(www.tagesspiegel.de/politik/will-kanzlerin-an-busse-und-bahnen-ran-merkel-draengt-auf-weitere-lockdown-verschaerfung/26819396.html)


Denn: der ÖPNV als kollektivistisches Mobilitätsmittel – stets favorisiert in sozialistisch-kommunistischen Diktaturen – wird noch gebraucht bei der Realisierung der „großen Transformation“. Und der ÖPNV garantiert eine lückenlose Kontrolle jeder individuellen Bewegungsfreiheit.


Stattdessen wäre es an der Zeit, die große Bedeutung der Privat-PKW endlich wieder zu würdigen, die noch nie als „Virus-Schleudern“ in Erscheinung getreten sind:


Laßt die PKW mit ihren Virus-Filtern der Innenraumluft wieder ungehindert in unsere Städte fahren!

Baut zentral gelegene Parkhäuser und Parkplätze in Nähe der Einkaufszentren und Fußgängerzonen, und…


hört endlich mit der Verdammung und der Verteufelung des freien Individualverkehrs auf.


Bis zum 23. Mai, zum Tag des „Great Reset“ in Luzern, sind noch zahlreiche Grundgesetz-Änderungen durch Merkel und Co. geplant! Die Änderung des GG in Richtung größerer politischer Mitsprache der Kleinkinder und Grundschüler wurde in der letzten Woche mit Mehrheit verabschiedet. Es lebe die Indoktrinierung der Kleinkinder in KIGA und KITA mit den Lehren von Marx, Engels und Lenin! Ja, da kommt Freude auf für die Kleinen, wenn der Heilige Nikolaus von Karl Marx mit roter Pelzmütze abgelöst werden wird.


Wir fordern: Schluß mit der unerträglichen sozialistischen Indoktrinierung unschuldiger kleiner Kinder! Hände weg vom Grundgesetz!


All diese Dinge werden wir besonders aufmerksam bis 23. Mai inhaltlich weiter beobachten und die Untaten der Regierung, der Grünen und Roten, dokumentieren und publizieren, auch wenn solche Systemveränderungsschritte von Merkel gern zu Zeitpunkten realisiert werden, in denen die Bevölkerung durch andere Themen abgelenkt ist – vom damaligen „Fußball-Sommermärchen“ bis zur Wahl des CDU-Vorsitzenden am letzten Samstag.


Bereits im conservo-Beitrag vom 02. Januar 2021 – „Was ist denn da in Thüringen los, Herr Ramelow?(https://conservo.wordpress.com/2021/01/02/was-ist-denn-da-in-thueringen-los-herr-ramelow/ ) warnten wir vor einem kommenden möglichen Wählerbetrug durch Ramelow, der die Corona-Zeiten für eine unanständige Verlängerung seiner Amtszeit als thüringischer Ministerpräsident nutzen wird.


Amtsmißbrauch durch illegale Amtszeit-Verlängerung bis zum Sankt-Nimmerleinstag!

Zitat:

Bleibt nur zu hoffen, daß Ramelow den auf 25. April 2021 fest terminierten Tag der Landtagswahl in Thüringen aufgrund seiner rasant schwindenden Erfolgsaussichten – unter dem „Feigenblatt“ der „voraussichtlich über den April und Mai 2021 hinaus anhaltenden Corona-Pandemie“ – NICHT um z.B. weitere sechs Monate nach vorn verschieben wird zur Verlängerung seiner Amtszeit als „Linken-Ministerpräsident“.

https://conservo.wordpress.com/2021/01/02/was-ist-denn-da-in-thueringen-los-herr-ramelow/


Und kaum sind weitere zwei Wochen seither vergangen, geschieht das stets von Ramelow so hartnäckig mit Händen und Füßen Geleugnete:

Er wird die Landtagswahl in Thüringen „coronabedingt“ verschieben auf den Tag der Bundestagswahlen im September 2021.


Und dazu sage ich einfach:


Herr Ramelow, das war doch lange vorher schon klar!


Lassen Sie bitte in Zukunft solche Winkelzüge! Oder können Sie nicht anders, weil die „verbogene Wahrheit“ zur dialektischen Strategie im Marxismus-Leninismus einfach mit dazu gehört? – „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!“…Da war doch was?...


Vor kurzem noch sprachen Sie in diversen Talkshows und Nachrichten der Medien, daß Sie leider bezüglich der Corona-Pandemie unendlich viele Fehler gemacht haben – und kaum ist der Applaus für Ihre Beichte verstummt, der Ihnen die totale Absolution erteilen sollte, da geht’s mit Falschbehauptungen und Fehlern Ihrerseits munter weiter.


Ich kann nur hoffen, daß Ihre linken Tricks zu einem völligen Vertrauensschwund der Wählerinnen und Wähler Ihnen gegenüber führen wird.


In der Vergangenheit haben Sie unzählige Male den Rücktritt so vieler anderer Politiker gefordert. Wie wär’s, wenn Sie einmal mit gutem Beispiel voran gegen würden?

Könnten Sie irgendwann auch einmal die Wahrheit sagen, dass Sie in politischen Ämtern total überfordert sind?“

***

Wir werden jeden Schritt der Regierenden auch künftig sorgfältig kontrollieren und an dieser Stelle aktuell über alle politischen Entscheidungen berichten, die im Dauer-Kniefall vor dem Great Reset, dem European Green Deal, der großen Transformation, der fernöstlich-anthropogen verursachten „Corona-Pandemie“ oder der „ersten globalen Revolution“ des Club of Rome erfolgen werden. (s.a.a.O.).


Denn:

Ceterum Censeo – „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“

***************************************************************************


Lock downs fördern den „Great reset“

Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)


Wenn man sich mit dem „Great reset “ befasst, den das Weltwirtschaftsforum in max. 9 Jahren durch eine „Große Transformation“ der Menschheit vollenden will, wird man an „Glückverheißungen“ der Geschichte erinnert. Sie haben ein gemeinsames Ergebnis gebracht: Sie sind alle gescheitert.


Der „neue Mensch“, der im Mittelpunkt der „vierten friedlichen Revolution“ stehen soll, wird bereits seit Jahren „gezüchtet“ – auch in den Jugendorganisationen des WEF.


Die Gruppe der „young global leaders“ durchläuft einen jahrelangen Ausbildungs-, Erziehungs- und Auswahlprozess. Als Zwischenergebnis sollen ausgewählte junge Frauen und junge Männer auf Führungspositionen in der Politik, in Wirtschaft und Handel und in ausgesuchten Bereichen der Wissenschaft vorbereitet werden.  


Aus rund 1000 Vorschlägen werden jährlich 100–150 Personen ausgewählt, die dann das auf fünf Jahre ausgelegte Führungsprogramm absolvieren.

Das sind in der Summe über 1300 Personen. Die „Schwabzöglinge“ sind der Organisation loyal ergeben.


Dieser Gruppe - der „Class 2020“ - gehören aus Deutschland u.a. Annalena Barebock und Jens Spahn an. Sie werden von den Alumni - ihren Mentoren - betreut.

Von Seiteneinsteigern ist keine Rede.


Es entsteht eine Art Sekte.

Als „strategische Partner“ firmieren u.a. die Deutsche Bank, die Deutsche Post, die Pharmakonerne  AstraZeneca, Novartis und Pfizer wie auch Facebook, Google, Goldman Sachs, George Soros, Mc Kinsey oder Microsoft sowie die Bill und Melinda Gates Stiftung. Ein „ who is who ?“ in der Großfinanz und der Großen Spender.


Diese Leistung von Schwab muss man anerkennen. Es zeigt jedoch auch, welches Kapital und welche politische Power und welch politischer Einfluss zum Einsatz kommt.


Die wesentlichen Ziele in der „ neuen Weltordnung“ werden offen kommuniziert:

Schon 2016 hatte das WEF für die Welt im Jahre 2030 seine Vision zusammengefasst

1.   Die Menschen sind besitzlos. Güter sind kostenlos oder werden vom Staat geliehen.

2.   Die USA als führende Führungsmacht wird abgelöst– eine Handvoll Länder wird dominieren.

3.   Organe werden nicht transplantiert, sondern gedruckt

4.   Der Fleischkonsum wird minimiert werden.

5.   Massive Vertreibung von Menschen wird stattfinden mit Milliarden von Flüchtlingen.

6.   Zur Begrenzung von CO2-Ausstoß wird global ein exorbitanter Preis festgelegt.

7.   Die Menschen können sich darauf vorbereiten, zum Mars zu fliegen.

8.   Das westliche Wertesystem wird bis zum Zerreißen belastet.


Wenn man dieses „8-Punkteprogramm“ im Jahre 2016 einem seriösen Politikwissenschaftler zur Begutachtung vorgelegt hätte, hätte dieser Wissenschaftler das Schreiben zerrissen oder als „Schwachsinn“ zurückgegeben.


Noch heute könnte das WEF-Programm schnell ad acta gelegt werden, wenn sich die Welt nicht dramatisch weiter gedreht hätte.  


Leider hat es das WEF geschafft, sich außerhalb der Radarschirme zu einem mächtigen Imperium zu entwickeln mit ca. 800 Büros in den meisten Metropolen der Welt mit ca. 1000 zahlungskräftigen Konzernen und großen Firmen, die das WEF mit Mitgliedsbeiträgen und zusätzlichen Spenden im mehrstelligen Millionenbereich finanziell tatkräftig unterstützen.


Für erfolgreiche Wirtschaftsbosse oder Spitzenpolitiker ist es eine Ehre, auf der Jahrestagung die wichtigste Rede – die key note speech – zu halten. Diese Chance nutzte Xi Jinping, der chinesische Alleinherrscher, sich in Abwesenheit von Donald Trump, der in diesen Tagen in sein Präsidentenamt eingeführt wurde, als „Hüter des freien und fairen Welthandels“ zu empfehlen.  

Die wohlerzogenen Persönlichkeiten aus aller Welt schüttelten nicht ihre Köpfe, sondern spendeten großen Beifall.


Seitdem hat Xi Jinping sein Land in großen Schritten in vielen Bereichen an die Weltspitze geführt. Seine Gesamtstrategie „one belt - one road“ ist eine umfassende Welteroberungsstrategie mit vielen Erfolgen, chinesische Brückenköpfe in vielen Ländern an strategisch wichtigen Transportknotenpunkten und Handelslinien zu gründen.


In Deutschland heißt der Brückenkopf Duisburg, ein wichtiger Umschlaghafen für Güter, die von hier in etliche Länder Europas transportiert werden. Den Ausbau dieses weltumspannenden Netzes unterstützte China mit Krediten zu marktüblichen Zinsen, die in Folge von einigen Kreditnehmern nicht mehr bedient werden konnten. Xi Jingping übernahm großzügig die Fertigstellung der Projekte – mit chinesischem Personal.


Gewaltfreier Widerstand ist angesagt

Deutschland muss beweisen, dass es eine „wehrhafte“ Demokratie ist. Wehret den Anfängen!

China ist für Schwab die Blaupause für seine „ neue Weltordnung“. Wer möchte in einem Land chinesischer Prägung leben? Es sind nur noch neun Jahre bis 2030 – dem Zieljahr der vollzogenen „vierten industriellen Revolution“, das in Deutschland Millionen Menschen in Gefängnissen oder Umerziehungslagern verbringen werden.


Wir müssen den Preis für China in die Höhe treiben.

Sollte China sich aus eigenem Interesse von Prof. Schwab trennen, würde dessen „Glückverheißungskampagne“ scheitern.


# Politischer Widerstand

Deutschland muss im Kampf gegen Schwabs Absichten Verbündete in Europa und in der Welt finden.



# Privater, gewaltfreier Widerstand   


Was kommt auf uns zu?

Das Umsetzen der Ziele von Schwab wird mehrstellige Millionen Menschen entwurzeln und/oder „versklaven“.


# Die Führung bildet eine besondere Klasse von rd. 3000 Superreichen – wie z.B  dem Amerikaner Bill Gates, und herausragenden politischen Persönlichkeiten – wie z.B. Antonio Guterres, der GenSek der Vereinten Nationen, der mit seinem Stab und der EU-Kommission bereits die Migrationsabkommen der VN und der EU mitgestaltet hat.


In einer „Umvolkung“ sollen sich alle „Menschenrassen“ miteinander mischen. Eine nationale Identität wird mit der Zerstörung der Nationalstaaten verschwinden.


Das ist schon lange die Absicht des jetzigen belgischen EU- Vizekommissars Jan Timmermans, dem Stellvertreter der EU-Präsidentin von der Leyen, die sich lobend zu der Initiative Schwabs geäußert hat - wie auch die Bundeskanzlerin bei ihren wiederholten Auftritten in Davos.


Es ist noch nicht erkennbar, wie sich die „großen“ Religionen verhalten werden, wenn sich Spannungen zu Konflikten verschärfen.


In der Coronapandemie werden sich soziale Probleme verschärfen.

Die wiederholten „harten“ Lockdowns in fast allen Ländern der Welt haben diese bereits dramatisch verändert.


In Deutschland gehen unabhängige Experten davon aus, dass in Deutschland ein Tsunamie an Pleiten bereits in der ersten Hälfe 2021 erfolgen wird.


Die deutsche Regierung hat Unsummen zur Rettung von Großunternehmen – wie z.B „TUI“ und Lufthansa, bislang rd.15 Milliarden Euro – investiert, während kleine und mittlere Unternehmen bis heute - Mitte Januar 2021 - noch auf das zugesagte Geld für November 2020 warten.


Eine Verlängerung des derzeitigen „harten“ Lockdowns bis kurz vor Ostern, von der bereits heute von Politikern und Wissenschaftlern gesprochen wird, kann auch Olaf Scholz nicht mehr abfedern. Solches Vorprellen ist unverantwortlich. Die Glaubwürdigkeit der Spitzenpolitiker

wird weiter leiden, wenn diese kurz nach einem gemeinsamen Beschluss in der Bildung einen weiteren Flickerlteppich entstehen lassen. Bereits heute - 13. 1.2021 - werden Bürgerrechte ohne Parlamentsbeteiligung eingeschränkt.


So wirken die „ Lockdowns“ im Sinne von Schwab und seinen Anhängern. Der Mittelstand und damit die Mittelschicht werden zielstrebig zerstört. Und damit verschwinden die Nationalstaaten, die sich in der bald einjährigen Pandemie überwiegend bewährt haben.


Wer übernimmt die Aufgabe, die Milliarden Menschen zu führen und ihr „Wohlergehen“ auf einem erträglichen Niveau zu halten?

Die schon vorhandenen internationalen Institutionen – wie die VN und die EU – stehen nicht in dem Ruf, wichtige Probleme für die Menschen befriedigend zu lösen.


Zu den jetzigen „unlösbaren“ Problemen kommen neue hinzu.

Die sind mit demokratischen Mitteln nicht mehr zu lösen. Es folgen unausweichlich unmenschliche Diktaturen auf dem gesamten Globus. Gewinner sind die schon bestehenden Diktaturen. Sind die nicht abschreckend genug?


Eine wie auch immer geartete Führung wird aus der Gruppe der 3000 Superreichen kommen, die Milliarden Menschen in bald 200 Staaten führen sollen.


Meine Phantasie reicht nicht aus, mir das vorzustellen.

Das gilt auch für das nächste Problem:


Verzicht auf Eigentum

Eigentum verpflichtet“. Dieser Artikel unseres Grundgesetzes wird ersatzlos gestrichen.

Der Staat versorgt die Bürger mit den Gütern und technischen Ausstattungen, die er (!!) für notwendig erachtet – von der Bekleidung über die Wohnverhältnisse bis hin zur Bezahlung von Arbeit. Private Automobile wird es nicht geben. Daher müsste man im Blick auf das Jahr 2030 im „System Schwab“ alle wissenschaftlichen Untersuchungen zu Verkehrsproblemen nach 2030 sofort einstellen.


Die Einstellung von Kohleförderung wird vorzeitig beendet – vor 2036, dem in Deutschland geplanten Termin.


Die „Energiesicherheit“ wird noch unsicherer, als sie heute bereits ist.


Die meisten Bürger haben sich Eigentum erarbeitet oder geerbt. In aller Regel gehen sie sorgfältig damit – auch um es den eigenen Kindern zu vererben.

Über die Belegung – sprich Einquartierung – von Eigenheimen und Wohnungen wird das „System“ entscheiden.

Meine Generation kann sich noch an zwangsweise „Einquartierungen“ erinnern.

Kinderzimmer mit eigener Nasszelle wird es nur noch für Funktionäre geben – auf Zeit.

Sollte man daher bereits heute sein Eigentum verkaufen, um noch ein paar Jahre eines Wohlstandes zu genießen?


Lohnt es sich, vor 2030 auszuwandern? Wohin ? Das „System Schwab“ will weltumfassend gleiche Lebensbedingungen schaffen.

Muss es so kommen?


Was kann die Menschheit noch ändern oder retten?

Das Zeitfenster soll ab 2030 plus eventuelle Verzögerung geschlossen werden. Bis dahin wird es noch drei Bundestagswahlen geben. 2021 ist ein wichtiges Datum.


Das WEF-Abkommen soll bereits im Mai 2021 in Singapur verabschiedet werden.

Starke Staaten sollten für eine Terminverlegung sorgen.


Fernreisen zum Treffen in Singapur im Mai 2021 sollten erschwert werden. Jede Fernreise dorthin sollte mit zwei Aufenthalten – bei Ein-  und Ausreise – in der Quarantäne verbunden werden, ohne Ausnahmen auch für Wirtschaftsbosse und Spitzenpolitiker.


Vor den Bundestagswahlen im September 2021 müssen die an der Wahl beteiligten Parteien klare Auflagen befolgen.


Es gibt nur noch einen Ausweg:

Das „ System Schwab“ muss scheitern – je eher, desto besser.


Die Rettung aller Menschen vor dem größenwahnsinnigen „Verbrechen der Menschheit“ sollte  aller Anstrengungen wert sein.


Dazu gehört, dieses Projekt und seine Protagonisten nicht als Spinnerei abzutun, sondern als existentielle Herausforderung und als menschliche Vernichtungsmaschine zu brandmarken.

Rückfahrkarten in die heutige fehlerhafte, aber auszuhaltende Welt gibt es nicht.

**********

*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. auch bei uns.

***************************************************************************


Der „Merkelantismus“ oder „Furiosa teutonicorum insania“

von altmod *)


Eine notwendig bitterböse Abrechnung mit einer Epoche und deren Symbolfigur

Könnte man die Bezeichnung „Merkelantismus“ nicht als Bezeichnung für eine der elendesten Phasen der jüngsten deutschen Geschichte verwenden? Einer Periode, die möglicherweise nach dem Abtreten ihrer Hauptdarstellerin noch nicht zu Ende ist?
Der Begriff ist nicht etwa eine Erfindung von mir.

Bereits 2012 befasste sich ein Autor bei „Le Monde Diplomatique“ mit dem Begriff des „Merkelantismus“ und setzte ihn in einen wirtschaftspolitischen Bezug – was ja bei der Ähnlichkeit mit der Bezeichnung “Merkantilismus“ naheliegend erscheint. Der Autor schuf dafür auch eine lateinische Übertragung: „furiosa Teutonicorum insania“ – wie treffend, der „wütende deutsche Wahnsinn“.

Merkelantismus bedeutet – laut Definition in o.e. Artikel:

Die nicht nur von der Regierung, sondern auch in den deutschen Medien gern, laut und häufig vertretene Auffassung, dass die Euroländer, allen voran die „Problemländer“, dem deutschen Weg folgen sollten: Mit viel Arbeit und wenig Konsum sollen alle den Export stärken und sich so aus der Schuldenklemme befreien. Mit der Festlegung entsprechender Bedingungen für neue Kredite zur Verhinderung von Staatsbankrotten hat die deutsche Regierung diese Doktrin als Leitlinie der Eurozonen-Wirtschaftspolitik durchgesetzt. Harte Sparmaßnahmen, gekoppelt mit Massenentlassungen und Rentnerarmut, Schuldenbremsen und Fiskalpakten, sollen die Staatsfinanzen sanieren – in den „Problemländern“ …“.


Auch die Ludwig -Erhard-Stiftung befasst sich auf ihrer Website mit diesem Phänomen:

Das problematischste Erbe der Ära Merkel ist jedoch die weitgehende Abkehr von marktwirtschaftlichen Prinzipien. Wettbewerb, Vertragsfreiheit und Eigenverantwortung sind zu Lippenbekenntnissen geworden. In der Praxis gilt dagegen nahezu überall der „Primat der Politik“: Wo die Marktergebnisse ihr nicht sozial, ökologisch oder innovativ vorkommen, wird entsprechend nachgeholfen, notfalls auch mit direkten Geboten und Verboten. So haben wir inzwischen staatliche Mindestlöhne, Mietpreisbremsen und Energieeinsparverordnungen, um nur die markantesten Beispiele für die Renaissance des staatlichen Interventionismus zu nennen. In der Umwelt- und Energiepolitik herrscht mehr Plan- als Marktwirtschaft, mit detaillierten und ständig schärfer werdenden Verbrauchs- und Emissionsgrenzen für jedes einzelne Produkt. …

Die ökonomischen Langzeitschäden aber sind schwerwiegend, nicht nur, was die unmittelbaren künftigen Kosten und Risiken betrifft. Merkel hat in ihrer Amtszeit nicht weniger als die deutsche Wirtschaftsordnung der Nachkriegszeit zerstört. Zunächst schleichend, zuletzt aber immer offener ist diese ersetzt worden durch ein neomerkantilistisches System, das man auch als Merkelantismus bezeichnen könnte.“


Ich möchte nun den Begriff nicht nur als wirtschaftspolitische Deviation ansehen, das würde der allumfassenden Fragwürdigkeit des „System Merkel“ nicht gerecht werden – und könnte von manchen Idioten gar als wertschätzende Dekorierung angesehen werden.
Merkelantismus geht über die wirtschaftspolitische Bedeutung hinaus. Auch über die Bedeutung des Begriffs vom „System Merkel“. Dieser wird überwiegend im Zusammenhang mit derer Machtdurchsetzung in der CDU und den inneren Verwerfungen in Staat und Gesellschaft in Verbindung gebracht und wird in der innenpolitische Diskussion und Betrachtungen verwendet. Zahlreiche Kommentatoren haben sich des Begriffs angenommen und Bücher wurden darüber geschrieben.

Die ehemalige Kohl-Beraterin Gertrud Höhler hat schon 2012 in ihrem Buch „Die Patin“ mit der Kanzlerin abgerechnet. Den Hauptvorwurf, Frau Merkel habe ein „autoritäres System“ errichtet, wollte man seinerzeit als polemisch und begrifflich überspitzt nicht gelten lassen.
Wie würde
der Beobachter nun die Verhältnisse im Jahre 2021 beurteilen?
In welchem unter Vorschub einer Pandemie skrupellos und unter Vortäuschung von Sorge und Caritas Grundrechte der Bürger mehr und mehr zu Disposition gestellt und geschliffen wurden?


Der Merkelantismus

Mit ihrem Prinzip der „Alternativlosigkeit“ hat sie jegliche politischen Debatten ausgeschlossen. Mit Hilfe ihrer opportunistischen Regierungsfraktionen – CDU wie SPD – hat sie das Parlament entmachtet und als zentralen Austragungsort der gesellschaftlichen Debatten zerstört.

Merkelantismus – Ermächtigung ohne Parlament

Das konnte aber nicht gelingen ohne das unterwürfige und opportunistische Verhalten der gewählten Abgeordneten ihrer Fraktion und der anderen „Merkel-System-Parteien“ – und einem opportunistischen Medienkartell.

Mehr noch als Kohl hat sie die CDU zum reinen Kanzler(innen)-Wahlverein geformt und den Machterhalt um jeden Preis zur Maxime erhoben.

Merkelantismus – Machterhalt um jeden Preis!

Es kann nur eine geben und das Programm heißt denn stets Merkel, garniert mit schönen Parteitagsbildern von jubelnden Claqueuren. Die Partei folgte und folgt ihr blind und legt sich zur Ruhe. Diese schäbigen vormaligen JUler, Plakatkleber und Schleimer als Delegierte, Abgeordnete oder Regierungs“Funktionäre“machten dies alles über fast 20 Jahre mit. Wie bei dem „Highlander“, heißt es auch jetzt noch nach der Wahl neuerer CDU-Vorsitzenden – erst AKK dann Laschet – im Grunde: „Es kann nur eine geben!“ Die Untote läßt grüßen.
Die Partei ist immer magerer geworden, ihre Kanzlerin immer fetter.

Merkelantismus – Autorisierung getragen von Schleimern und Jasagern!

Auch unsere Demokratie und unsere gerühmte „Freiheitlich-Demokratische-Grundordnung“ hat der „sprechende Hosenanzug“ im Kanzleramt bis zur Unkenntlichkeit (miss)gestaltet. Per Dekret werden Wahlen, die nicht zu ihrem Geschäftsbereich gehören, von ihr als „unverzeihlich“ bezeichnet und deshalb müsse „auch das Ergebnis wieder rückgängig gemacht werden“.

Merkelantismus – rechtlich und demokratisch nicht-legitimierte Übergriffigkeit!

Unvergessen der wider das eigene Regierungsprogramm und jegliche menschliche Vernunft ausgesprochene Ausstieg aus der Atomenergie und Verkündigung einer irrationalen „Energiewende“. Dies wurde von ihr durch alle Instanzen exekutiert, wie man bisher es nur in autokratischen Gesellschaftsordnungen kannte.
Gleichwohl die von ihr verkündete und verordnete Öffnung der Grenzen für eine nicht mehr kontrollierbare Zuwanderung von kulturfremden und -feindlich gesinnten Menschenmassen 2015.

Merkelantismus – Abschaffung rechtsstaatlicher und verfassungsgegebener Regeln

Kann und darf man von einer Frau staatsmännisches Gebaren erwarten? Darf man erwarten, dass die oberste politische Repräsentantin deutscher Politik Wert auf Stil und Form legt, dass sie abgesehen von immer knapper werdenden maßgeschneiderten Roben auf ihr Äußeres achtet? Sind Schwitzflecken, abgekaute Fingernägel und eine zur Schau getragene stets trübselige Physiognomie Merkmale für die Vertreterin eines noch führenden Staates?
Darf das Publikum von seiner politischen Repräsentantin nicht auch eine geschliffene Redefertigkeit erwarten und nicht tröge und banale, einfältige Formulierungen zu bewegenden und bedeutsamen Angelegenheiten?

Merkelantismus – Würdelosigkeit in Repräsentanz, persönlichem Stil und Rhetorik!

Angela Dorothea („Die von Gott gegebene“) Merkel

Die Beschäftigung mit Frau Merkel und dem von ihr geschaffenen Merkelantismus ist ermüdend, kann aber gar nicht erschöpfend genug sein – im wahrsten Sinn des Wortes.
Vorzeitig erschöpft – man könnte gewiss noch zahlreiche Verfehlungen, Tabubrüche und Gräulichkeiten unter Merkel anführen – suche ich jetzt abschließend noch nach einer passenden, einer nach meiner Stimmung möglichst gehässigen Betitelung dieser Person. Auch wenn mir Derartiges nach meinem Stand und Erziehung nicht gestattet sein dürfte.


„Politische Krampfhenne“, wie einst FJS eine ihm nicht gerade genehme Politikerin benannte?


„Schreckschraube“, wie manches so mächtige US-Demokraten-Weib (z.B. Nancy Pelosi) um Joe Biden schon bezeichnet wurde?
Eine vormalige US-Schreckschraube, Hillary Clinton sagte über Merkel – laut
„Telepolis“ aus einem „geleakten“ E-Mail in recht drastischer Diktion:


Unsere multikulturelle Gesellschaft ist ein kolossaler Fehlschlag.“ Das kam 2004 aus dem Mund von Angela Merkel. Und jetzt bejubelt sie die nächste Flutwelle muslimischer Nichtsnutze als das Beste seit geschnittenem Brot…….. Es fällt schwer, sich Merkel nicht in der Gummizellenabteilung einer Klapsmühle vorzustellen, unter schweren Beruhigungsmitteln und in einer Zwangsjacke von Industriestärke. Es gab Zeiten, da brauchte man eine ansehnliche Anzahl von Atombomben, um Europa auszulöschen. Jetzt braucht man nur noch eine blöde Kuh mit Wiedergutmachungskomplex.“


Man erkennt, Frauen gehen mit Frauen nicht unbedingt zimperlich um. Hannah Arendt bezeichnete eine seinerzeit sehr namhafte US-Soziologin öffentlich als „Monster“.

Man sehe es mir also nach, die „blöde Kuh mit Wiedergutmachungskomplex“ und „Monster“ halte ich inzwischen durchaus je nach Bezug für treffend.
Für die Person und ihr Konzept.


Wie sagte einst unser berühmtester und größter aller Ketzer:
„Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“

*****

*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei uns.

***************************************************************************


Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter

Von Martin E. Renner *)


Heute einmal etwas Schönes.

Habe gestern diese wirklich sehr schöne Allegorie, zufällig wieder einmal gesehen. Sie stammt von Henri J. M. Nouwen, einem katholischen Priester und Philosophen.

Aber weil diese Beschreibung unseres Nichtwissen-Könnens, aber auch unserer erwartungsfrohen Hoffnungen so schön ist, möchte ich diesen Dialog Ihnen und Euch sehr gerne zu Lesen geben.  


Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” fragt der eine Zwilling.

Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird”, antwortete der andere Zwilling.

Das ist doch Blödsinn”, meint der erste.


Es kann kein Leben nach der Geburt geben, wie soll das denn bitteschön aussehen?”

So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herum laufen und mit dem Mund essen.”


So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört. Mit dem Mund essen? Was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du denn herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur doch viel zu kurz.”


Doch, es wird bestimmt gehen, es ist eben dann alles nur ein bisschen anders.”

Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.”


Ich gebe ja zu, dass keiner richtig weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und dass sie für uns sorgen wird.”

Mutter ??? du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist sie denn?”


Na, hier – überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!”

Quatsch, von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also kann es sie auch nicht geben.”

Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…”


Nur gut, dass an dieser Stelle jetzt nicht eine staatlich finanzierte Organisation, deren Aufgabe und Zielsetzung die weitest mögliche Verbreitung von Abtreibungen ist, hinzugezogen wurde.


Erstens:

Weil dann die negativistische Sicht des einen Zwillings Wirklichkeit würde.


Und zweitens:

Weil dann dieser schöne Dialog unvermittelt beendet wäre.


Und drittens:

Weil dann diese Allegorie dann doch zu nahe an unserer Lebenswirklichkeit wäre.


Ich grüße Sie

Ihr

Martin E. Renner, MdB

---

*) Martin E. Renner MdB ist Betriebswirt und Freier Autor (regelmäßige Kolumne bei PI und conservo – wie auch diese hier). 2013 war er einer der 15 Gründungsinitiatoren sowie Mitglied im Gründungsvorstand der Partei Alternative für Deutschland (AfD).

***************************************************************************


Papst will mit Unterstützung des Islams „Neue Weltordnung“ schaffen

Von Michael van Laack *)


Die Saat geht auf

Als traditionelle Sozial-Enzyklika über Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft wurde „Fratelli tutti“ verkündet (am 4.10.2020). Herausgekommen ist eine lange Sozialutopie im marxistischen Gewand, die zahlreiche Themen anreißt, oft im Ungefähren bleibt und doch in vielen Kapiteln Sätze beinhaltet, die jedem Marxisten das Herz höher schlagen lassen dürften.


Marxismus ist Christentum ohne den Glauben an Gott.“ Dieser irritierende Satz fiel 1985 in einem Gespräch, das ich in Juiz de Fora bei Sao Paolo in Brasilien mit einem Mitbruder meines Großonkels führte, der seinerzeit dort dem Priesterseminar der Steyler Missionare als Regens vorstand. Dieser Pater wollte mir den Ansatz der Befreiungstheologe näher bringen.


Heute haben wir einen argentinischen Papst, der sich zwar hin und wieder leutselig – ja gar orthodox und dogmatisch – gibt, im Kern aber der marxistischen Befreiungstheologie anhängt. Deshalb hatte er in seiner Zeit als Bischof Hausverbot in mehreren Häusern des Jesuiten-Ordens, dem er bis zur Wahl auf den Stuhl Petri angehörte.


Migration: Jeder hat das Recht, zu leben wo er will!

Jedes Land ist auch ein Land des Ausländers“, erklärt der nur noch dem Namen nach Heilige Vater. Jeder Mensch habe das Recht „einen Ort zu finden, an dem er nicht nur seinen Grundbedürfnissen und denen seiner Familie nachkommen, sondern sich auch als Person voll verwirklichen kann“.


Die neue Weltordnung, die dem Bischof von Rom vorschwebt, nennt er eine „geschwisterliche Welt“, in der unterschiedlicher Glaube nicht zähle. Überhaupt ist das ganze Dokument durchzogen von religiösem Indifferentismus und linksgrünversifften Visionen von einer besseren Welt, einer großen Gemeinschaft aller Geschwister.


Corona – Signal des Aufbruchs in eine neue Zeit

Die Pandemie habe gezeigt: Keiner könne sich allein retten. Alle müssten mit allen zusammenwirken, um diese Geißel der Menschheit zu besiegen. Dies habe nun auch auf allen anderen Feldern zu gelten. Eine Weltgemeinschaft mit einer einheitlichen Klima- und Wirtschaftspolitik sei zu entwickeln. Grenzen müssten bedeutungslos werden, religiöse Unterschiede seien irrelevant.


Die Stunde der Wahrheit“ wäre jetzt gekommen, in der sich alle „EINER GLOBALEN ETHIK der Solidarität und Zusammenarbeit“ unterzuordnen hätten. Vorzugsweise solle die UNO diese neue Ethik ausarbeiten und dann z.B. in Zusammenarbeit mit der EU und der Vereinigung afrikanischer Länder, anderer Kontinentalverbände und Vertretern diverser Religionen zur Allgemeingültigkeit verhelfen.


Allah hat den Papst besonders inspiriert

Die Inspiration zu dieser Enzyklika hätten dem Pontifex hauptsächlich Nicht-Katholiken geliefert, lässt er die Gläubigen freudig wissen. Zahlreiche Gedanken von Martin Luther King, Desmond Tutu, Mahatma Ghandi, die die katholische Kirche für die „Hure Babylons“ halten, seien in die Enzyklika eingeflossen.


Besonderen Dank aber stattete Franziskus dem ägyptischen Großimam Ahmad Al-Tayyeb ab, dessen tiefe Gedanken einen großen Einfluss auf die Ideen des nach Häresie riechenden Oberhaupts der römisch-katholischen Kirche hinsichtlich der neuen Weltordnung gehabt hätten.


Kurz: Ein synkretistischer Welteinheitsplan, der sich verlogen in die Tradition Leos XIII. und seiner großen Sozial-Enzykliken stellt und es am Ende sogar wagt, Bezug auf den hl. Franziskus von Assisi zu nehmen. Dieser herausragende Heilige der katholischen Kirche wäre lieber gestorben, als dass er die Lehren und Gebote seines Gottes einer globalen Ethik untergeordnet hätte.


Recht auf Arbeit als Pflicht – Rüstungsgeld an die Armen

Franziskus nennt es zwar anders, aber meint genau das. Jeder hat ein Recht auf Arbeit, für jeden müsse also ein Platz geschaffen werden, an dem er Geld verdienen könne. Weil nur die Berufstätigkeit Würde verleihe. Absurd! Ob dieses Geld dem Arbeitenden dann auch wirklich gehört, steht freilich auf einem ganz anderen Blatt, denn Recht auf Eigentum habe niemand.


Atomwaffen gehörten abgeschafft. Am besten sollten damit die Europäer und Amerikaner anfangen. Das hier und bei dem Ankauf von Militärflugzeugen, Flugzeugträgern und Panzern ersparte Geld sollten zunächst einmal die Armen in Afrika bekommen, meint der Papst. – Gute Idee Heiliger Vater, dann haben sie wenigstens schon mal ein Startkapital, wenn sie sich anschließend Deutschland als ihr neues Siedlungsgebiet aussuchen, worauf sie (siehe oben) nach Ihrer Ansicht ein (Natur?)-Recht hätten.


Kein Recht auf Privateigentum

Das Recht auf Privateigentum kann NUR als ein sekundäres Naturrecht betrachtet werden.“ Dieser Satz steht auf den ersten Blick in der Tradition kirchlicher Lehre und der diese begründenden Philosophie.


Im Text der Enzyklika wird jedoch klar, dass der Argentinier hier ganz anderes im Blick hat. Alles gehört der Weltgemeinschaft (nicht Gott), und daher haben auch die Weltgemeinschaft oder kleinere Einheiten in ihr jederzeit das Recht, per Beschluss und nach Gusto Eigentum dem einen zu entziehen und dem anderen zu überlassen. Oder es aufzulösen und mit dem Erlös „Gutes“ im Sinne des Mehrheitsbeschlusses der jeweiligen Gemeinschaft zu tun. Das ist Sozialismus pur.


Exkurs: Naturrecht und Eigentum aus christlicher Sicht

In der Philosophie meint Naturrecht ein universell gültiges Ordnungsprinzip, das davon ausgeht: Aus der Natur des Menschen lassen sich die Normen des Zusammenlebens begründen. Es bedarf also nicht erst der Ausarbeitung von Einzelvorschriften, sondern diese ergeben sich von selbst. So ist z.B. jedem klar: Es ist ein Verbrechen und somit wider das Naturrecht, wenn man jemanden ermordet oder ohne Not verletzt.


Unter das sekundäre Naturrecht fallen folglich alle Rechte, die von einer Gemeinschaft als notwendig zum Erhalt der Ordnung erkannt werden. Es ist also kein Recht, dass aus sich heraus besteht, aus der Natur des Menschen. Thomas von Aquin, dem sich dieser Blog sehr verpflichtet fühlt, sagt im zweiten Teil des zweiten Buches seiner Summa theologica in Frage 66:


Alles, was gegen das [primäre] Naturrecht ist, ist unerlaubt. Nach dem Naturrecht aber sind alle Dinge Gemeinbesitz; dieser Gemeinsamkeit aber widerspricht der Eigenbesitz. Also ist es dem Menschen nicht erlaubt, sich eine äußere Sache anzueignen.“


Zeit ohne Ewigkeit

Allerdings bedeutet das seiner Ansicht nach nicht, dass Eigentum als sekundäres (vom primären abgeleitetes) Naturrecht unerlaubt oder gar schädlich sei. Es sei im Gegenteil vernünftig, denn a) mit dem, was man besitzt, geht man pfleglicher um als mit dem, was anderen gehört; b) wisse dann jedermann in der Gemeinschaft, wer für die Pflege eines Objektes, Grundstückes oder was auch immer verantwortlich sei und c) „Kapital verpflichtet“. So nannte es der Aquinate unter Berufung auf Aristoteles zwar nicht, aber darauf läuft es hinaus. Denn alles gehört Gott (dem Erschaffer). Somit ist das dem Menschen längstens für die Dauer seiner Lebenszeit überlassene Eigentum immer etwas, das entweder auch anderen gute Früchte bringen oder den Nachkommen „gut gepflegt“ übergeben werden soll.


Die Unterscheidung zwischen zeitlichen und ewigen Gütern ist der päpstlichen Theologie und jener vieler seiner Mitstreiter allerdings völlig fremd. Alles wird reduziert auf das „Hier und Jetzt“. Die neue GLOBALE ETHIK hat nur noch die Zeit, aber nicht mehr die Ewigkeit im Blick. Nur Wohlstand für alle bringt Heil. Ungleichheit? In Franziskus‘ Sozial-Utopie ist diese abgeschafft. Ein sozialistisches Paradies, aus dem die Menschen mit ihrem Tod in jene Welt abberufen werden, an die sie glauben. Und für Atheisten Abmarsch in den der kurzen Wohlstandphase folgenden ewigen Zeitraum der Nichtexistenz.


Schlussbemerkung

Viele Verschwörungstheoretiker schwadronieren von bereits im Geheimen vollzogenen neuen Weltordnungen. Sie sollten ihren Blick lieber auf die Gegenwart und die Lebenswirklichkeit richten. Denn da entwickelt sich in diesen Tagen und gewiss in den nächsten Monaten und Jahren ein Szenario, dass ihre schlimmsten Befürchtungen übertreffen könnte:


Eine unter Führung gott- (weil religions-)loser Gestalten errichtete Weltherrschaft, die nicht mehr kennen wird, was Franziskus in dieser Enzyklika x-mal fordert: Solidarität, Barmherzigkeit, Nächsten- und Feindesliebe.


Ich schwanke noch: Ist dieser Papst nur naiv, wirklich töricht (dumm) oder trägt er eine ganz andere Maske als den Mund- und Nasenschutz?

******

*) Michael van Laack ist vielgelesener Kolumnist des Blogs „Philosophia Perennis“, den Dr. David Berger betreibt und mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen: Paypal

***************************************************************************


SOS Leben – SCHUTZ DES UNGEBORENEN LEBENS

Von Pilar Herzogin von Oldenburg *)


Küken-Rechte für Menschen

Liebe Freunde des Lebens,

in den letzten Tagen wurde ich immer wieder auf die Tagesschau-Sendung vom 20. Januar 2021 hingewiesen.


Viele mussten sich die Augen reiben, als sie den Bericht „Kükentöten soll ab Ende 2021 verboten werden“.

Das bedeutet, dass männliche Küken nicht mehr gleich nach dem Schlüpfen getötet werden dürfen.

Dies sei aber nur eine vorläufige Maßnahme.

Ziel müsse nämlich sein, dass die männlichen Küken vor dem Schlüpfen getötet werden, ca. am 6. Tag.


Doch auch das sei zu wenig:

Die Küken müssten getötet werden, bevor sie Schmerzen empfinden.

Und das sei schon vor dem 6-ten Tag.


Die Tagesschau zeigte Gesichter voller Empathie für die Küken.

Auch wurde ein laufendes Fließband eingeblendet, welches viele Küken zum Schredder führte.


Offensichtlich wollte man damit Mitleid für diese Tiere erzeugen.

Die deutsche Bundesregierung will sich nun einsetzen, dass andere europäische Staaten auch diese Maßnahmen einführen.


Jeder Mensch, der Kinder liebt, also jeder normale Mensch, muss sich während der Sendung gefragt haben:

Und wie ist es mit den Schmerzen der ungeborenen Kinder bei einer Abtreibung?


Wann hat man zum letzten Mal in der Tagesschau oder einer anderen Nachrichtensendung eines öffentlich-rechtlichen Senders gesehen, in welchem die Schmerzen ungeborener Kinder thematisiert werden?


Dabei geht es nicht primär um die Schmerzen: Kinder im Mutterleib besitzen ein Recht auf Leben unabhängig davon, ob sie Schmerzen verspüren oder nicht.


Die in der Tagesschau vom 20. Januar 2021 gezeigte Doppelmoral darf uns nicht gleichgültig sein.

Wir müssen dafür sorgen, dass die ungeborenen Kinder eine Lobby erhalten, die wirkmächtig ihre Rechte einklagt.


Insbesondere müssen wir dafür sorgen, dass allen Menschen bewusst ist, dass die ungeborenen Kinder vollständige und vollberechtigte Menschen sind.


Um das zu erreichen, müssen wir die Sichtbarkeit der ungeborenen Kinder erhöhen.

Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition „Gedenktag für die ungeborenen Kinder“ in Ihrem Bekanntenkreis und in den sozialen Netzwerken wie Facebook zu verbreiten.

---

Zur Petition:

Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition „Gedenktag für die ungeborenen Kinder“ in Ihrem Bekanntenkreis und in den sozialen Netzwerken wie Facebook zu verbreiten. (Bitte auf den vorstehenden Satz klicken!)

---

Massenvernichtung von Menschen kann nur in Situationen stattfinden, in denen die überwiegende Mehrheit der Mitmenschen schweigt.


Beenden wir dieses Schweigen, rufen wir mit geeinten Kräften alle Menschen dazu auf, zumindest einen Tag im Jahr an die ungeborenen Kinder zu denken.


Ich bin überzeugt: Ein Gedenktag wäre der Beginn einer grundlegend positiven Einstellung aller Menschen zu den ungeborenen Kindern.


Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Pilar Herzogin von Oldenburg

SOS Leben (post@dvck.org)

https://www.dvck.org/

---

Bitte jetzt Spenden

Mit einer Spende von 7, 15, 25, 50 oder 100 Euro helfen Sie der Aktion SOS LEBEN zu wachsen und viele Menschen zu erreichen. (Bitte clicken!)

DVCK e.V. Anschrift : Emil-von-Behring-Str. 43 in 60439 Frankfurt am Main Tel.: +49 (0)69 957805-16

***************************************************************************


Es fehlen integre Journalisten

Von Alejandro Navas *), (iDAF_Aufsatz 4 / 2020)


Zur Zukunft und Entwicklung der sozialen Kommunikation in unseren Demokratien  / Europäische Werte Teil I

Kant war ein Mann der Ordnung. Gemäß ihm haben wir die Pflicht, dem Regierenden zu gehorchen. Doch ist die Pflicht untrennbar mit dem Recht verknüpft, diesen zu kritisieren. Eine Regierung zeigt, dass sie fair spielt und das Gemeinwohl im Sinn hat, wenn sie den freien Informationsfluss erlaubt, ja fördert. Wenn sich die Demokratie durch die Abhaltung regelmäßiger freier Wahlen definiert, heißt «frei» sowohl das Recht, zu wählen und gewählt zu werden als auch die Möglichkeit, über Vorschläge und Kandidaten zu diskutieren. Wie der freie Markt das am besten geeignete Verfahren zu sein scheint, um eine effiziente Ressourcenverteilung zu erreichen, ist die freie Debatte und die Zirkulation der Meinungen die Grundlage dafür, dass die Bürger sich über öffentliche Angelegenheiten gebührend informieren und verantwortlich handeln können. Diese Debatte spielt sich typischerweise in den entsprechenden politischen Foren und den Medien ab.


Lange waren die Informationsmedien in der Hand von Familien, die meist in ihren Gemeinschaften verwurzelt und diesen verpflichtet waren. Diese Tradition ändert sich: Wir beobachten einen unaufhaltsamen Trend zur Konzentration, an deren Ende große Multimedia-Konzerne mit internationaler Reichweite stehen. „Skaleneffekte“ und „Synergie“ sind Stichworte, die wie ein Mantra den Prozess begründen und begleiten. Zwar ist die mediale Konzentration der Freiheit nicht immer abträglich. Es gibt ehrenvolle Ausnahmen:


Das Wall Street Journal hat seine redaktionelle Linie nach dem Kauf durch Rupert Murdoch nicht verändert, genauso wie die Washington Post nach der Übernahme durch Jeff Bezos. Aber der Kommunikationssektor entkommt nicht dem, was ein unweigerliches ökonomisches Gesetz zu sein scheint - laut Prognosen wird es wohl am Ende in allen Wirtschaftssektoren nicht für mehr als drei oder vier Marken Platz haben. Es ist viel Geld im Spiel,  Rendite wird zum bestimmenden Handlungskriterium, in den Medienunternehmen übernehmen Geschäftsführer das Ruder, die auf Aktionäre und Märkte fixiert sind.


Oft wird die Verminderung der Vielfalt betont, die mit diesem Prozess der Unternehmenskonzentration und der Nähe der großen Multimedia-Konzerne zu den Regierungen einhergeht.


Einerseits ist der Kommunikationsmarkt kompetitiver geworden (trotz des Rückgangs der Drucktitel). Der audiovisuelle Sektor zeigt den Trend sehr schön: Das Angebot an Kanälen und Sendern ist viel stärker gewachsen als die Werbeinvestitionen, und aus einer Welt mit wenigen Kanälen und Sendern mit einem breiten Angebot sind wir bei hunderten von spezialisierten Medien gelandet.


Die Beziehung zwischen Medien und Anzeigenkunden, zentral für den Fortbestand der traditionellen Informationsunternehmen, war immer heikel; nun, da die Werbung zurückgeht oder andere Wege sucht, ist sie es noch mehr. Der Kampf um Einschaltquoten ist grausam, die Nachfrage scheint sich gegenüber den Anbietern bei der Definition des Contents durchzusetzen. Der Rückgriff auf das Einfache – Sex, Gewalt, Spektakel, Demagogie, ideologische Stereotypen – verdrängt zu oft die seriöse Arbeit. Das widerfährt selbst glaubwürdigen Medien (siehe den Fall Relotius beim Spiegel). 


Andererseits verdirbt die Nähe zur Politik auch das Nachrichtenwesen.

Die Beziehung zu staatlichen Organen war immer problematisch und konfliktgeladen, zumindest solange die Medien ihre Aufgabe als „Wachhunde“ der Freiheit und der Demokratie ernst nahmen. Die aufkommenden Multimedia-Konzerne suchen fast natürlich die Nähe zum Staat. Im Grenzbereich gibt es dann Situationen wie in Italien, wo ein Medienmogul Ministerpräsident wird, um sein Medienimperium zu retten, das von einer feindseligen Gesetzgebung bedroht war. In ideologisch immer stärker polarisierten Gesellschaften ist zudem die Wiederkehr der Parteipresse zu bemerken – eines Phänomens, das wir überwunden glaubten. Viele politische Kommentatoren stehen im Dienst politischer Parteien oder Lobbygruppen und nutzen ihre Position zu Indoktrination und Intoxikation. Folglich findet sich der Feind immer häufiger in den eigenen Reihen: Reporter und Redakteure geraten in Konflikt mit den wirtschaftlichen Interessen der neuen Eigentümer. In den Redaktionen herrscht Pessimismus und Stress. Das erste Opfer dieser Interessenkonflikte ist die Glaubwürdigkeit.


Ein neues Meinungsklima

Heute halten wir das Paradigma der Objektivität für überholt: Die Medien sind weder ein Spiegel, der das gesellschaftliche Geschehen aseptisch wiedergibt, noch der Notar, der sich auf das Protokollieren des Geschehens beschränkt, um nur zwei Bilder zu bemühen, die die Medien selbst oft einsetzen, um sich zu definieren. Sie stehen nicht außerhalb der Gesellschaft, um sie objektiv analysieren und beschreiben zu können, sondern sie sind selbst gesellschaftliche Akteure. „Reine Tatsachen“ gibt es nicht, das sind in hohem Maße intellektuelle Konstrukte. Der von den Medien vermittelte Inhalt ist stets Ergebnis einer Auswahl, die nach bestimmten Kriterien in einem vorgegebenen Kontext (framing) getroffen wird, der sich auf die Perzeption und die Interpretation durch die Journalisten auswirkt. Das bedeutet aber nicht, dass es unmöglich ist, wahrhaftige und geprüfte Informationen zu vermitteln und auf die Glaubwürdigkeit der Quellen zu achten.


Die Grenzen zwischen Information, Unterhaltung und Persuasion verwischen.

In unseren Gesellschaften macht sich eine wachsende Polarisierung bemerkbar. Der Konsens über zentrale Aspekte des Menschseins existiert nicht mehr: das Statut des menschlichen Lebens, die Person, Sexualität, Ehe und Familie, der Tod … Die moderne Freiheit, eine köstliche Errungenschaft, erlaubt es jedem zu denken und zu leben, wie er möchte. Die offene Gesellschaft lehnt absolute Werte ab und setzt auf Toleranz, auch wenn der Bruch des Konsenses die soziale Kohäsion bedroht.


Die Lösung für dieses Problem besteht in der Legitimation durch Verfahren (Luhmann), doch zeigte Böckenförde, dass das Verfahren sich selbst nicht genügt und sich notwendigerweise auf absolute Postulate stützt. Gleichzeitig erlebt die Demokratie nach ihrem weltweiten Triumphzug derzeit eine Krise und verliert an Unterstützung bei den Menschen. Populismus und Nationalismus mit ihren Versprechen einfacher Lösungen für komplexe Probleme breiten sich aus. Soziale Bewegungen wie Ökologismus, Pazifismus, Feminismus, die Genderideologie mit ihren Varianten, Animalismus und Veganismus prosperieren. Begriffe wie Affirmative Action und positive Diskriminierung besetzen das Feld. Das Internet akzentuiert diese Phänomene. Statt eines authentischen Austausches von und der Debatte über Ideen, wird, wer anders denkt, angeschrien, beleidigt und disqualifiziert. Es herrscht ein Tribalismus.


Die Anonymität begünstigt die – reale oder virtuelle – Gewalt der Masse. Informationsmedien wie die Deutsche Welle oder die NZZ haben deshalb ihre Leserkommentarfunktion geschlossen – und dies in angeblich zivilisierten Ländern.

Die Justiz politisiert sich, die Politik justizialisiert sich. Es gibt gerechtigkeitsliebende Richter, die sich nicht auf die Anwendung des Rechts beschränken, und Politiker, die sich zu strittigen Fragen nicht festlegen, sondern diese an die Justiz weiterreichen. Die Nachlässigkeiten der Politik laden die Justiz ein zu Grenzüberschreitungen.


Mediale Lynchjustiz, verstärkt über die sozialen Medien, konditioniert die Arbeit von Richtern und Gesetzgebern. Die Justizialisierung des gesellschaftlichen Lebens spiegelt den Vertrauensschwund unter den Menschen und zu den Institutionen. In dieser dumpfen Atmosphäre scheinen die, die am lautesten schreien, das Rennen zu machen. Phänomene wie die «Schweigespirale» bringen Mehrheiten zum Schweigen. Aktivisten beschränken sich nicht nur darauf, ihre Ideen mehr oder weniger aggressiv zu verfechten, sondern verdienen sich oft auch damit ihren Unterhalt: Aktivismus mobilisiert reichlich Geldmittel, die viele Münder nähren. Der «Dritte Sektor» ist gar nicht so philanthropisch und uneigennützig, wie er sich gibt: Viele NGOs und vorgeblich gemeinnützige Einrichtungen schaffen gewaltige Bürokratien, die einen Grossteil ihrer Etats verschlingen. So kämpfen sie sowohl für die Verbreitung ihrer Ideen wie auch für den Erhalt lukrativer Arbeitsplätze (was in den Debatten oft vergessen wird).


Dieses unzuträgliche Meinungsklima macht vor der Universität nicht Halt. Sie ist nicht länger die letzte Bastion für freie Forschung und Debatte.


Jonathan Haidt und Greg Lukianoff haben das in den USA im Detail untersucht. Ihre Beschreibung dürfte mutatis mutandis auch für andere westliche Länder gelten. Die ideologische Radikalisierung findet in einer fragilen, überbeschützten und unreifen Jugend einen gut gedüngten Boden und nährt eine Kultur, die Sicherheit sucht und die Auseinandersetzung mit Ideen scheut. Die Vertrautheit des akademischen Lebens geht verloren. Daran sind Professoren und Institutionen nicht unschuldig. Man hat Angst, öffentlich zu Meinungen zu stehen, die man im Privaten äussert (ein typisches Kennzeichen diktatorischer Regime), Angst vor physischen Angriffen durch Hetzer, vor moralischer Verurteilung in den sozialen Netzwerken, aber auch vor dem Verlust der Stelle oder von Forschungsgeldern.


Charakter und Mut: Notwendige Voraussetzung

Die «Soziologie des Journalismus» identifiziert die Faktoren, die Redakteure und Herausgeber bei Auswahl und Einbettung der Informationen berücksichtigen müssen: Die redaktionelle Linie des Mediums, die Ansprüche der Leser- und Hörerschaft bzw. die Interessen der Werbekunden haben einen Einfluss, aber keiner dieser Punkte ist entscheidend.


Wichtiger ist das erwartete Echo der Informationen unter den Kollegen, speziell der «Meinungsführer» in der Medienbranche. Das können sowohl natürliche Personen als auch Medien sein. Journalisten sind vor allem ihrem eigenen Berufskollektiv verpflichtet, ihrer Zunft. Letzten Endes sind sie alle nur Menschen und haben – wie alle Sterblichen – Angst vor Isolierung. In der Theorie der «Schweigespirale» wurde dieses Phänomen für die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit untersucht. Baltasar Gracián hat das mit gewohnter Klarheit schon vor Jahrhunderten festgestellt, als er schrieb, dass viele Menschen der Maxime «Lieber verrückt mit dem Rest der Welt, als allein und weise» folgten. 


Die Klagen in den meisten Redaktionsstuben ähneln sich: Prekäre Verträge, niedrige Gehälter für die einfachen Reporter (die leitenden Mitarbeiter werden meist gut bezahlt), Verlust von Unabhängigkeit und Freiheit, Einmischung, Arbeitsüberlastung, Vertiefung des Grabens zwischen Eigentümern und Leitung einerseits und Redakteuren anderseits, wodurch sich beide Gruppen misstrauisch, wenn nicht feindselig begegnen.


Glücklicherweise gibt es Ausnahmen, auch innerhalb des traditionellen Journalismus. So findet man Zeitungen und Zeitschriften, deren Auflage und Einfluss kontinuierlich steigen, ohne dass sie ihre eigenen Prinzipien verraten müssten, etwa The Economist. Anscheinend fürchten die Leute keine langen Texte, wenn sie gut geschrieben sind und wichtige Angelegenheiten behandeln.


Auch das Internet benötigt qualifizierte Redakteure und Journalisten, die in der Lage sind, so zu berichten und zu interpretieren, dass sie den vielen Internet-Surfern, die von der Informationslawine überfordert sind, Orientierung bieten. 


Dabei zeichnet sich ein guter Profi immer durch seine intellektuelle und fachliche Vorbereitung wie durch seine ethische Integrität aus. Wie kann man den Charakter formen? Was tun, um dem Druck von Macht und Geld standzuhalten? Gibt es ein Antidot gegen den Trend zu Narzissmus und Selbstbezogenheit? Natürlich müssen Deontologie und Berufsethos im Curriculum der Journalisten ihren Platz haben. Man muss lesen, untersuchen, argumentieren, debattieren.


Aber das Entscheidende findet sich nicht in Texten, sondern im Leben selbst.

Gut zu sein lernt man im Zusammenleben mit guten Menschen, durch gute Beispiele. Wichtig sind gute Beispiele von Medienschaffenden, die unter widrigsten Bedingungen gründliche und ehrliche Arbeit leisten. Ich denke an diese wirklichen Helden, die ihre Freiheit, ja ihr Leben aufs Spiel setzen, um beispielsweise in China, der Türkei, Russland oder Mexiko zu recherchieren und die Menschen zu informieren. Manchmal handelt es sich um Berufsjournalisten, die auf wundersame Weise und gegen alle Widerstände regimekritische Medien voranbringen – wie Nowaja Gaseta in Russland.


Es gibt auch Journalisten, die in der Lage sind, alleine eine ganze Regierung in die Enge zu treiben, wie Jorge Lanata im Argentinien der Kirchners oder Yoani Sánchez in Castros Kuba. Solche Profis arbeiten aber auch mitten unter uns: Denis Robert in Frankreich oder Juan Moreno in Deutschland. Auch in anderen sozialen Bereichen, die dem Journalismus fernstehen, gibt es Bewegung, so in den USA die Erklärung der «Chicago Principles of Free Expression» (2015), die von einer wachsenden Zahl von Institutionen unterzeichnet wird, vor allem Universitäten. Freiheitsliebende Menschen mobilisieren und organisieren sich. So ist beispielsweise Greg Lukianoff selbst Vorsitzender von FIRE (Foundation for Individual Rights). 


In anderen – beinahe noch verdienstvolleren – Fällen erheben einfache Leute ihre Stimme gegen Tyrannen: Raffaella Otaviano, die sich mit 70 Jahren vor der neapolitanischen Camorra aufpflanzte und es schaffte, alle Händler in Herculaneum zu vereinen, um mit dem «Pizzo», dem Schutzgeld, aufzuräumen; Ding Zilin, Gründerin der «Mütter des Tiananmen», die bei diesem Massaker ihren 17-jährigen Sohn verlor und unbeirrt darum kämpft, die Wahrheit ans Licht zu befördern. Schliesslich seien die «Whistleblower» genannt, die große Risiken auf sich nehmen, um Mißstände anzuzeigen, die sie bei ihrer Arbeit in öffentlichen oder privaten Einrichtungen entdecken. 


Nach den Worten einer weisen Frau in Platons Timaios ist jede Ordnung von Natur aus fragil.

Sobald die sozialen Akteure aufhören, sich anzustrengen, wenn sie vertrauensselig werden und in ihrer Wachsamkeit nachlassen, gewinnt die Entropie Raum, die Ordnung zerfällt, das Chaos kehrt zurück. Diese Gefahr war stets ein bevorzugtes Argument von Tyrannen, um die Freiheit zu beschneiden und das Volk zu unterdrücken: «Entweder das Chaos oder ich.» Man beruft sich auf angebliche interne oder externe Bedrohungen, um den Ausnahmezustand zu deklarieren, der mit der Zeit zum Normalzustand werden soll. Wenn das gelingt, besteht die Gefahr, dass die jüngeren Generationen nicht einmal mehr eine Idee von einem Leben in Freiheit haben. 


Die Sozialwissenschaften nahmen lange an, dass Freiheiten ein ganzheitliches Gefüge darstellen und voneinander abhängig sind, dass also etwa die wirtschaftliche Freiheit mit der Zeit auch nach politischer Freiheit verlange. Sobald die Menschen Gefallen daran finden, zu reisen, Unternehmungen zu starten und Handel zu betreiben, verlangen sie auch nach politischer Freiheit und Demokratie, und zwar aus rein ökonomischen Gründen, da dieses politische System größeren Wohlstand erlaubt, sowie aus Liebe zur Freiheit.


Dieser Gedankengang hat in Ländern wie Spanien unter Franco oder dem Chile Pinochets funktioniert: Die in den letzten Zügen der Diktatur erlangte wirtschaftliche Freiheit erleichterte den Übergang zur Demokratie. Entsprechende Erwartungen gab es daher auch, als die chinesische Regierung auf wirtschaftliche Freiheit und Kapitalismus setzte. Viele Analysten meinten, das chinesische Volk werde die politische Freiheit einfordern, wenn es Geschmack an der freien Wirtschaft gefunden habe. Es kam anders. Millionen Chinesen scheinen sich in einer Lage wohlzufühlen, die uns im Westen fremd erscheint.


Ähnliches sehen wir beim Internet und seiner angeblich demokratisierenden Wirkung. Das Netz hat den einfachen Leuten eine Stimme gegeben. Der Rückgang des informativen Pluralismus wurde durch eine Vervielfachung der Stimmen in den sozialen Netzwerken kompensiert. Jeder kann heute Nachrichten in die Welt posaunen. Und China ist – mit hunderten Millionen Nutzern – der größte Internetmarkt. Man hatte Hoffnung auf eine demokratisierende Wirkung dieser schnellen Ausbreitung des Netzes gesetzt. Doch haben sich die optimistischen Prognosen nicht erfüllt.


Die chinesische Regierung agierte so clever wie skrupellos, indem sie das Internet in ein Intranet verwandelte. Man fand die Mittel, um eine unerbittliche Zensur zu installieren: entsprechende Gesetze, eine spezialisierte Polizei, Förderung der Denunziation (mittels monetärer Belohnung). In- und ausländische Konzerne haben sich ohne viel Aufhebens den Forderungen der Regierung gefügt. Der weltgrößte Markt – mit seinen fabelhaften Geschäftserwartungen – setzt sich problemlos gegen das Freiheitsbestreben durch. Es ist zwar richtig, dass die Kontrolle nicht erschöpfend ist und kleinere Inseln der Freiheit bestehen, aber es gibt nur wenige chinesische Dissidenten, und diese riskieren viel. So überrascht es nicht, dass China im weltweiten Pressefreiheitsranking (2019) der Reporter ohne Grenzen Platz 177 unter 180 Ländern einnimmt. Danach kommen nur noch Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan.


Nun zeigt China Interesse an einem neuen Experiment: der Nutzung von Big Data zur Kontrolle der Bevölkerung. Das System wird bereits in einigen Pilotstädten angewandt, und die Regierung will es schrittweise auf das ganze Land ausdehnen. Hunderte Millionen von Kameras überwachen dann jede Bewegung und Aktivität der dortigen Menschen. Übertreter werden mit einem Punktesystem sanktioniert.


Was ist beunruhigender, der totalitäre Wahnsinn der Regierung oder die Bereitschaft eines Großteils der Bevölkerung, sich fügsam der Überwachung zu unterwerfen?


Es handelt sich dabei nicht um ein ausschließliches Kennzeichen orientalischen Despotismus’, denn etwas davon finden wir auch in zwei der traditionsreichsten und gefestigtsten Demokratien der Welt – Großbritannien und der Schweiz. Bis China das ganze Land mit Kameras abdeckt, wird Großbritannien das Land sein, das am besten videoüberwacht ist. Und die Schweiz hat kürzlich für eine Verstärkung der Überwachung gestimmt: Sicherheit behauptet sich gegen die Freiheit.


Kant beschrieb die Aufklärung als den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, aus jenem Zustand, in dem der Mensch sich – aus Feigheit und Faulheit – nicht seines Verstandes bedient. Man musste Mut haben, Freiheit zu leben, ohne abzuwarten, bis die Autorität sich bereitfand, diese zu gewähren.


Heute bedarf es einer ähnlichen Haltung, um die mächtigen Feinde der Meinungsfreiheit zu besiegen. Wie das Mädchen im Andersen-Märchen, das schlicht und einfach auf die Nacktheit des Kaisers hinwies, muss man beginnen, das Offensichtliche zu benennen. Dafür braucht es weder grosse Mittel noch eine besondere Qualifikation. Es reichen der gesunde Menschenverstand und ein Minimum an moralischer Integrität. Alles beginnt damit, die Dinge bei ihrem Namen zu nennen, den Wörtern ihren originären Sinn zurückzugeben und auf eigennützige Euphemismen zu verzichten. Die Verbreitung des Postfaktischen und der Grad der Manipulation sind erschreckend, aber die Anziehungskraft der Wahrheit, des Guten und der Schönheit wird am Ende stärker sein.

-----

*) Alejandro Navas lehrt Öffentliche Kommunikation an der Universität von Navarra in Spanien. Der Aufsatz ist eine gekürzte Fassung eines Vortrags vor der schweizer Progress Foundation. Er erschien im September in dem Tagungsband «Reden und reden lassen. Anstand und Respekt statt politische Korrektheit» bei NNZ Libro. Herausgeber sind der Ökonom Gerhard Schwarz und der Ethik-Professor Stephan Wirz.

********

Wer ist iDAF?

Von Jürgen Liminski, Chefredakteur des iDAF

Die moderne Gesellschaft lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die sie selber nicht geschaffen hat (vgl. Wolfgang Böckenförde). Diese Voraussetzungen entstehen vor allem in der Familie. Die Familie selbst wiederum lebt nicht autonom. Die Gesellschaft bietet ihr Schutz und Freiraum, um die Voraussetzungen für ein menschliches Leben in der Gesellschaft zu schaffen. Familie braucht Gesellschaft, Gesellschaft braucht Familie. Dieses Zusammenwirken ist grundlegend für das Allgemeinwohl und für das Wohl des Einzelnen. Ohne intakte Familie keine menschliche Erziehung, ohne Erziehung keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit kein Sinn für die Freiheit (Kirchhof).

Die freiheitliche Gesellschaft ist auch die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft. Die Schrumpfung und Unterjüngung der Gesellschaft bedrohen Wohlstand und Werte. Aber in der pluralistischen Medien-Gesellschaft ist die Wertedebatte schwierig. Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. will die Zusammenhänge zwischen den Grundwerten heute, ihren geistigen Quellen und ihrer Bedeutung für die Zukunft einer liberalen Gesellschaft stärker ins Bewusstsein heben. „Nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft“ (George Bernhard Shaw).

Das Institut verfolgt bei seiner Arbeit vorzugsweise einen interdisziplinären Ansatz. Es ist partei- und konfessionsübergreifend. Es will die öffentliche Meinung, die „soziale Haut“ (Noelle-Neumann) befreien helfen von den Ausschlägen einer Ich-Gesellschaft. Ihre bevorzugte Methode ist die Verbreitung von Ergebnissen interdisziplinärer Forschung durch Teilnahme an Symposien, Kolloquien und an der publizistischen Debatte. Auf diese Weise sollen die Handelnden in Politik, Wirtschaft und Bildungswesen gestärkt, die Unentschlossenen und Nicht-Wissenden informiert werden. Die Initiatoren glauben, dass eine Wertedebatte von selbst entsteht, wenn die Zusammenhänge erkannt und der Mensch, insbesondere das Kind, in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt ist. Das volle Entfaltungspotential des Menschen soll zum Zuge kommen.

Das Institut versteht sich also als eine Ideenfabrik, als Impulsgeber. Seine Mitglieder beteiligen sich ehrenamtlich an dieser Arbeit. Das Institut lebt ausschließlich von Spenden.

Kontoverbindung für Spenden:

Commerzbank AG, IBAN: DE26 3804 0007 0333 5049 00, BIC: COBADEFFXXX

***************************************************************************


polit-splitter

Linguistik ohne Sprache

Nachgereicht wird hier noch eine Zusammenfassung eines ganzseitigen Artikels des Potsdamer Sprachwissenschaftlers Peter Eisenberg in der F.A.Z. vom 8. Januar. Darin liest er den Vertretern der „Genderlinguistik“ und besonders der Duden-Redaktion die Leviten.


Der Duden bildet sich offenbar ein, er könne auf diese Weise den allgemeinen Sprachgebrauch manipulieren, um dann festzustellen, der Gebrauch habe sich verändert und er folge ihm.“


Die gendernden Sprachwissenschaftler entzögen ihrer Disziplin den Forschungsgegenstand, die Sprache. „Denn wo bleibt eine Disziplin, die ihren Gegenstand erst einmal politisch zurichtet, statt ihn zu bearbeiten, wie er ist“, so Eisenberg.


Teilaspekte der Gendersprache nimmt sich Eisenberg aus sprachwissenschaftlicher Sicht einzeln vor: Das Gendersternchen habe keine sprachliche Funktion, es vermittle ausschließlich die Einstellung seiner Anhänger, „das Einfordern einer Unterwerfungsgeste“.


Eisenberg unternimmt sogar den Versuch, das Gendersternchen sprachstrukturell einzuordnen, kommt aber zu dem Schluss: Grundlegende sprachliche Formmittel des Deutschen und universelle Silbenbaugesetze würden hier außer Kraft gesetzt.


Wer überhaupt sprachliche Fakten anerkennt, gelangt zu dem Schluss, dass die Verwendung von Stern und vergleichbaren Zeichen schon aus sprachinternen Gründen sowohl im Geschriebenen als auch im Gesprochenen zu unterbleiben hat.“


Beim Einsatz des substantivierten Partizips (Mitarbeitende) solle ein grammatischer Wandel erzwungen werden, den es in der Sprache nicht gibt. Und das generische Maskulinum heißt deswegen generisch, weil es sich bei Personenbezeichnungen nicht auf das natürliche Geschlecht bezieht. Das beweise ein Satz wie „Die meisten Leser von Christa Wolf sind Frauen.“


Eisenberg erklärt auch noch einmal ausführlich den Begriff Markiertheit und warum die Versuche der Genderlinguistik, sich geschlechtsneutral auszudrücken, untauglich sind. Er schließt mit diesen Worten: „Richtig ist, dass die Etablierung eines generischen Maskulinums im Deutschen historisch mit der gesellschaftlich absolut dominanten Rolle des Mannes begründet ist. Die kann und sollte man ändern, aber nicht gegen die Sprache, sondern mit ihr. Allein sprachliche Aufmerksamkeit wäre die halbe Miete. Das generische Maskulinum wird uns noch eine Weile erhalten bleiben, gerade weil es und nur es sexusneutral ist.“ (weiter: Bezahlschranke: faz.net. )

(Quelle: VDS e. V.: Infobrief vom 23.01.2021)

-----


Duden-Aufruf

Mehr als 10.000 Unterschriften in nur fünf Tagen – mit dieser Resonanz auf den Aufruf gegen den Duden hat selbst der VDS nicht gerechnet. „Besonders freut mich der große Zuspruch aus den Universitäten“, so der VDS-Vorsitzende Prof. Walter Krämer, „Aber auch viele Journalisten, Schriftsteller und Verlagslektoren teilen unsere Sorgen.“


Bemerkenswert sei aber auch die feste Verankerung des Aufrufs in allen anderen Schichten der Bevölkerung: Fürstinnen und Dolmetscherinnen, Küster und Kurienkardinäle, Richter und Staatsanwälte, Architekten, Ingenieure, Ärzte, Krankenpfleger, zahlreiche Diplomaten, überraschend viele Unternehmer, aber auch einfache Bauarbeiter, Handwerker, Polizisten, Soldaten, Lehrer, Schüler haben unterschrieben. Das macht deutlich, dass der Duden mit seinem Vorstoß zur Sexualisierung des Deutschen („Mieter – eine männliche Person, die mietet“) keine Basis in der Bevölkerung hat.


Der Duden hat lange als Standardwerk in Sachen Sprache gegolten, jetzt ist er dabei, seinen einstmals guten Ruf zugunsten einer Ideologie ohne Hand und Fuß aufzugeben“, sagt Krämer. Zu dem Online-Wörterbuch des Duden gibt es eine ergiebige Alternative, das Digitale Lexikalische System der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften: DWDS. (vds-ev.de, dwds.de)

***************************************************************************


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Nächsten viel Glück und Gesundheit, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.


Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr

Peter Helmes


Hamburg, 4. Februar 2021


***********************



BITTE BEACHTEN SIE DIE FOLGENDEN HINWEISE:


EINE KLEINE SENSATION – 6. AUFLAGE!


Zwei Jahre nach der Ersterscheinung hat…


DIE KLEINE UNKORREKTE ISLAM-BIBEL“



bereits die 6. Auflage erreicht! Und die Bestellungen hören nicht auf.


Das ist ein wichtiger Indikator für das große Interesse, das das Thema Islam findet. Wer die „Islam-Bibel“ von Peter Helmes gelesen hat, ist für jede Diskussion gerüstet.

(Kostenlose Bestellung/Lieferung bei DIE DEUTSCHEN KONSERVATIVEN e.V.


***************************************************************************


BITTE BEACHTEN SIE AUCH DEN FOLGENDEN BUCHHINWEIS!


BEREITS EINE GESAMTAUFLAGE VON 100.000 EXEMPLAREN ERREICHT!



P.S.: Kostenlose Bestellung:

Die Deutschen Konservativen e.V., Beethovenstr. 60, 22083 Hamburg,

Tel. 040 / 299 44 01, Fax 040 / 299 44 60,

email: info@konservative.de