An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare April 2020



Habt Vertrauen und Zuversicht!
Eine Liebeserklärung an Nachbarn und Freunde

Von Peter Helmes

Ich werde überflutet mit Geschichten, Erfahrungen, Leid und persönlichen Rückschlägen, die viele meiner Leser erleben. (Und ich selbst bin auch nicht verschont.) Viele, die mir (ganz lieb) schreiben, suchen Trost, Worte der Anerkennung, aufbauende Worte. Unflätig ist bei mir bisher noch niemand geworden. (Das ist eine außerordentlich schöne Erfahrung in dieser schweren Zeit!)

Aber offen gestanden, was soll ich diesen lieben Menschen schreiben? Ich bin selten ratlos, schon gar nicht sprachlos. Aber die Situation, die wir alle jetzt erleben, verlangt unmenschliche Kraft, wenn man versuchen will, auch andere mit HOCHZUREISSEN. Denn darauf kommt es an. Am Boden liegenbleiben ist keine Lösung.

Aber es gibt auch positive Stimmen, Stimmen, die Mut machen – selbst aus einer inneren Verzweiflung heraus. Hier ist ein solches Beispiel:


Ihr Lieben,

auf diesem Weg möchte ich Euch allen Kraft, Hoffnung und ganz viel Gesundheit wünschen.

Ich denke, jeder für sich macht jetzt eine schlimme Zeit durch.


Wir kämpfen wohl ganz unterschiedlich mit dem Alleinsein, mit der Angst sich anzustecken aber auch mit den Sorgen, wie geht es weiter mit uns allen.


Leider ist jedem von uns in gewisser Weise das Ruder aus der Hand genommen worden, und ich für meinen Teil finde auch gerade keinen Weg, wie man in dieser Situation etwas steuern könnte:


Trotzdem kämpfe ich, wie wir wohl alle, mit der ganzen Misere fertig zu werden und zuversichtlich auf ein Ende zu hoffen.


So wünsche ich Euch von ganzem Herzen, lasst den Kopf nicht hängen, bleibt gesund und achtet auf Euch.


Alles Liebe

Michael Dunkel“


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Unglaubliche Hilfsbereitschaft


Nein, nur bei oberflächlicher Betrachtung könnte der Eindruck entstehen, Deutschland sei verzweifelt, und jeder zöge sich in sein schützendes Schneckenhaus zurück.


Das mag im Einzelnen so sein, und ich verhehle nicht, zuweilen pauschaliter über die „unfreundlichen Deutschen“ geschimpft zu haben. Als Mensch, der das Glück hatte, jahrzehntelang durch die ganze Welt gereist zu sein, glaubte ich, mir ein Urteil leisten zu können, bei dem vor allem südliche Länder wegen ihres Frohsinns und ihrer Gastfreundlichkeit stets besonders gut wegkamen.


Ich tröstete mich mit den vorbildlichen deutschen Tugenden – Fleiß, Zuverläßlichkeit usw. – aber mir fehlte immer der Charme mancher Völker anderer Länder. Es gibt ihn aber:


In dieser schwierigen Zeit zeigt sich mehr und mehr eine Welle der Hilfsbereitschaft im Großen und besonders im Kleinen. Ich bin gerührt über die vielen Hilfsangebote, die ich für mein Alltagsleben erhalte. Unglaublich, was ich nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen erlebe.


Viele wissen, daß meine Krebs-erfahrene Frau (Lymphom) besonders Corona-gefährdet ist  und ich selbst nicht nur zur gefährdeten Altersgruppe, sondern mit meiner Herzkrankheit ebenso zur Hochrisikogruppe gehöre. Seit die Corona-Pandemie nicht mehr ignoriert werden konnte, häufen sich bei uns die Hilfsangebote – oft von Menschen, die ich überhaupt nicht kenne, aber zu meinen Lesern zähle. Die typische Frage ist: „Kann ich etwas für Sie tun?“


Und hinzu kommt die nächste Überraschung: Alle meine Nachbarn, mit denen wir hier in gutem Einvernehmen zusammenleben, fragen, ob sie für uns einkaufen gehen können, ob sie mich zum Arzt fahren sollen usw. Sie bringen frisches Obst, selbstgebackenes Brot, Kuchen  oder eine Flasche Wein vorbei. Es sind Menschen darunter, zu denen wir nur losen Kontakt halten. Und sie alle helfen.


Eine besonders schöne Erfahrung:

Einer meiner langjährigsten Freunde, K.D., lebt seit vielen Jahrzehnten überwiegend in den USA. Er schrieb mir in der letzten Woche aus den Staaten u.a.:


„…Mein Sohn wohnt nicht weit von Dir (rd. 25 km). Ich habe ihn gebeten, sich ein wenig um Dich zu kümmern. Er könnte doch für Dich die Einkäufe erledigen und sie an Deiner Haustür hinterlegen (um unnötigen Kontakt zu vermeiden)….“


Ein Mensch im fernen Amerika denkt an mich und will helfen. Liebe Leser, das rührt mich, das bewegt mich, das ist wie ein Gottesgeschenk.


Ich höre solche Erfahrungen auch von vielen Freunden. Es ist, als ob in großen Teilen unserer Gesellschaft neue Familien entstanden seien – mit Menschen, die keine Bedingungen stellen, die einfach nur helfen wollen. Das ist eine Solidarität, die nicht verordnet oder befohlen werden kann. Einfach großartig!  


Die unübertreffliche Vera Lengsfeld hat einen besonderen Aspekt dieses Verhaltens herausgestellt und in ihrem neuen Artikel treffend beschrieben:


„…Mehrere Studien scheinen das zu bestätigen, zuletzt vom amerikanischen Wissenschaftler David Newmann von der »University of Southern California« in Los Angeles. In einer groß angelegten Studie wertete Newmann die Ergebnisse von Befragungen in 16 verschiedenen Ländern über vier Jahrzehnte aus.


Das Ergebnis: Konservative Menschen erreichen im Schnitt eine höhere Lebenszufriedenheit als Linke.


Diese ist jedoch nur teilweise ihrer vergleichsweise häufigeren Religiosität geschuldet. So erwächst das Wohlbefinden von Konservativen aus ihrer stärkeren Einbettung in die Familie und ihrem sozialen Umfeld beziehungsweise den Zuwachs an sozialem Status, den ihre Verankerung in der Gemeinde, in der Nachbarschaft und im regionalen Vereinswesen bietet.


Konservative versuchen, ihre inneren Überzeugungen äußerlich mit ihrem Leben in Einklang zu bringen. Die so gewonnene Stabilität und Stimmigkeit lässt sie gelassener auf die Unabänderlichkeiten des Lebens und von Naturerscheinungen reagieren...“

(Quelle: freiewelt.net)



Liebe Leser,

bitte verzeihen Sie mir diesen Anflug von Sentimentalität. Aber angesichts der vielen auch positiven Meldungen ist´s mir warm ums Herz. Und ich lade Sie ein, sich ein wenig von dieser Stimmung mitnehmen und trösten zu lassen.


Dem einen mag der liebe Gott Kraft und Zuversicht geben, dem anderen vielleicht der schiere Überlebenswille. Aber uns alle sollte eine Grundhaltung einen: Man darf hinfallen! Man muß nur wieder aufstehen können!


Und ich füge für mich hinzu: Mit Gottes Hilfe.


Euch allen, Ihr lieben treuen Seelen, wünsche ich: Bleibt gesund, behaltet Vertrauen – zumindest in Euch selbst!


Herzlich grüßt

Ihr/Euer Peter Helmes


P.S.: Ein Volk, dem so viel menschliche Wärme innewohnt, kann nicht schlecht sein. Es lohnt sich, wieder Mut zu fassen und stolz auf unser Vaterland zu sein!



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Eine Provokation: Coronavirus – absichtlich von Menschenhand verursacht?

Von Peter Helmes


Die Corona-Virus-Pandemie ist der größte die Menschheit des ganzen Globus umfassende Angriff auf unser aller Leib und Leben.


Viele Aktionen verschiedener milliardenschwerer  sog. „Gutmenschen“, die global über eine „New World Order“ nach der Weltherrschaft streben, verdichten sich in langsam bis zu uns durchsickernden schockierenden Nachrichten zur unweigerlichen Annahme, daß diese Corona-Pandemie von solchen Aktivisten absichtlich und von „Menschenhand“ künstlich verursacht wurden.


Die Ziele lauten:

A. Unsere Demokratien durch die „Virus-Gefahr von außen“ in autoritäre Regime umzuwandeln durch einen „starken Staat“, der ab sofort über uns herrschen soll, ohne dass wir dem widersprechen können.   


Diese „Notstandsgesetze“ mit weitgehenden Ermächtigungen und Sonderrechten sowie  Zuteilung von Sonder-Befugnissen und -Rechten an die Regierenden unter zeitlich begrenztem Ausschluß jedes Widerspruchs, der streng sanktioniert werden soll, hebeln massiv unsere im Grundgesetz garantierten Rechte als Bürger aus.


Ob diese über das Ziel einer wirkungsvollen Bekämpfung der „Corona-Virus-Epidemie“ weit hinausgehenden Beschneidungen unserer Bürgerrechte auf eine finale Systemänderung hinaus laufen, die ein autoritär herrschendes  Regierungssystem zum Ziel hat, das ist kein unbegründeter Verdacht.


B. Unser sozialmarktwirtschaftliches System, das neben den großen Schlüsselindustrien (Automobil-Industrie/Werkzeug-Hersteller/ high-tech-Technologie/ moderne Energiewirtschaft usw.)  auf einem starken Mittelstand basiert, soll sukzessive in eine staatsgelenkte Planwirtschaft um-transformiert werden. Jedes Wirtschaftswachstum, jede Gewinnabschöpfung sollen vernichtet, der Mittelstand soll wegregiert werden.


C. Die Familie – Basis und Ur-Zelle einer demokratischen Gesellschaft – soll transformiert und abgeschafft werden. Das Erziehungsrecht der Eltern und der Erhalt der Großfamilie „in einem Haus“ soll zerstört werden.


D. Die bisherige Bindung der Bürger an ihre christlichen Religionen und Werte soll lächerlich gemacht und torpediert werden. Hierzu wird versucht, den Bürger auf „neue atheistisch-humanistisch“ formulierte, linksorientierte „Konsensus-Ethik- Werte“ einzuschwören und zu verpflichten – u.a. durch ein sog. „neues, links-grünes Bewußtsein“.

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Das sind nur einige wesentliche System-Änderungs-Ziele der „weltverbessernden Gutmenschen“ zur Aushebelung unserer demokratischen Bürgerechte.

Diese links-grünen „Weltverbesserer“ haben bereits vor der Corona-Virus-Pandemie massives Unheil über unsere Gesellschaft gebracht. Hierüber besteht mittlerweile bereits ein breiter Konsens in der Gesamtbevölkerung, die sich danach sehnt, die freiheitlichen Bedingungen in Politik und Wirtschaft so schnell wie möglich zurückzuerlangen, die unserer Bundesrepublik Deutschland von Anbeginn bis ca. 1998 ein Garant für Wohlstand, Freiheit, Gerechtigkeit  und Frieden für alle waren.


Auch die in den Regierungen nach 1998 gegen Wohlstand und Freiheit unternommenen Angriffe verschiedener links-grüner Antidemokraten konnten u.a. durch unser föderalistisches System und unsere Gewaltenteilung größtenteils abgemildert und teilweise erfolgreich abgefedert werden.


Durch verschiedene neue Gesetze auf europäischer Ebene in den Verträgen von Maastricht und noch viel drastischer im Vertrag von Lissabon (z.B. durch Festlegung der „Zivilbevölkerung“ als „geschlossene Gesellschaft“ aus  z.T. vom Ausland gesteuerte und finanzierte sog. NGOs und „Think Tanks“)  wurden parlamentarische Entscheidungsgremien wie das Europa-Parlament und viele Nationalparlamente in erheblichem Maße entmachtet zugunsten der EU-Kommission, des Europarats und – auf nationaler Ebene – zugunsten der unsere Gesetze vordiktierenden Wissenschaftlichen Beiräte (WB).


Im Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltfragen (WBGU) übernahm sogar der nie hierzu demokratisch legitimierte Ideologie-Diktator, der „Club of Rome“, die Hebel der Macht. Aber nicht nur hier kam es zunehmend zu einer institutionellen Korruption durch diese Systemveränderer mit ihrer Ideologie von der „Großen Transformation“ und der „Urbanisation“.


Als der Club of Rome nach seinen ersten Flop- Versuchen, unsere Demokratie „zu transformieren“, scheiterte, weil die hierzu ausgerufenen „Notstände“ vom „Ozonloch“, vom „Waldsterben“, von der „Nuklearenergie“, von der „Artenvielfalt“ und vom „Genderismus“ restlos scheiterten, gelang eine Umstimmung in der Bevölkerung auch nicht mit der Behauptung, der Anstieg des CO 2 in der Luft von 0,038% auf 0,039% würde die Erde verglühen lassen. Dem „Klimawandel-CO 2-Narrativ“ gab dann die psychisch kranke und oft unbeherrscht schreiende minderjährige Greta Thunberg den Rest, auch wenn sich ihre deutschen Mentoren Felix und Frithjof Finkbeiner (Club of Rome) intensiv bemühten, das total ins Negative abgerutschte Image dieser mittlerweile als völlig uncool erlebten Greta wieder aufzubessern.


Und genau in diese Negativstimmung gegen Gretas „Klimawandel-Argumente“ bezüglich der transformativen, links-grünen Systemveränderung hinein veranstaltete die Bill&Melinda Gates-Stiftung zusammen mit der Johns-Hopkins-Universität und zusammen mit dem von Gates bezahlten „World Economic Forum“ am 18. Oktober 2019 ein strategisch-politisches Planspiel zur Austestung der „Belastbarkeit“ unserer demokratischen Systeme – weltweit.

Das Treffen hochrangiger Strategen und „Spezialisten“  aus Politik, Wirtschaft und aus dem Gesundheitswesen (u.a. WHO) nannte sich:

EVENT 201“


Es ging um folgende von Bill Gates so vorformulierte Frage:

Was wäre, wenn  ein CORONA-Virus in Kürze eine Pandemie auslösen wird:


.* Wie reagiert dann die Politik auf nationaler und internationaler Ebene auf die Pandemie?

.* Wie reagiert die Wirtschaft?

.* Was machen die einzelnen Nationalstaaten? Europa? USA? China?

.* Kann diese Katastrophe die einzelnen Staaten (außer dem „heute bereits vorbildlichen China“ natürlich) zu einem Systemwandel hin zu autoritären Regierungsformen bewegen?


Man nahm als auslösendes Virus im Planspiel am 18. Oktober 2019 die Corona-Viren, die nur als meist völlig harmlose Viren bekannt waren, die von Tier zu Tier springen, den Menschen aber bisher keine größeren Schäden zugefügt haben.


Warum nahm man für dieses strategisch-politische Planspiel EVENT 201 nicht Influenza A-Viren? Masern-Viren? Ebola-Viren? Im Oktober 2019 waren diese Viren doch in aller Munde – hochaktuell!



Acht Wochen nach dem „Event 201“, also zwei Monate später (Anfang Dezember 2019)  brach dann doch tatsächlich die Corona-Virus-Epidemie in WUHAN/HUBEI/CHINA aus!

Textseite des EVENT 201: http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/ -    


Hier der LINK des „von Bill-Gates-gesponserten Center for Health Security“ – zu den Original-Videos des EVENT 201 (insg. sechs Videos auf dieser Seite):  

http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/videos.html


DIE VIDEOS

Bill Gates ließ die Virus-Pandemie im Planspiel am 18. Oktober 2019 in Südamerika ausbrechen, obwohl Bill Gates in Wuhan/China ein virologisches Labor sein eigen nennt.  Seine Privat-Firma – 2018 gegründet – heißt:

WuXi PharmaTech Inc. 666 Gaoxin Road East Lake High-tech Development Zone Wuhan 430075, China

Die Daten der Firma inkl. der Adresse stehen übrigens ordnungsgemäß im Firmenregister der Provinz Hubei (https://www.wuxiapptec.com/about/location).


Nochmal: Masern- oder Ebola-Viren als „Modell-Viren für das Planspiel“ zu nehmen, das wäre aktuell am 18. Oktober 2019 viel naheliegender gewesen im Falle einer in Kürze drohenden Pandemie. So sagten es jedenfalls selbst die meisten deutschen Virologen … auch angesichts der aktuellen Masern-Impf-Pflicht-Gesetze weltweit.


Aber: Es waren in diesem sog. „global pandemic exercise“,  im „Planspiel“ des Bill Gates am 18. Oktober 2019, merkwürdigerweise CORONA-VIREN(!) und keine Masernviren(!), an denen von den Event-Teilnehmern „geübt“ wurde.


Diese „global pandemic exercise“ war eine Art Manöver am Fall eines fiktiven Corona-Virus, das sich „im Modellversuch“ rund um die Welt ausbreitet. An diesem Treffen nahmen teil:


Repräsentanten der größten Banken weltweit, Vertreter des chinesischen Gesundheitswesens und Vertreter der USA-Gesundheitsbehörden, Regierungschefs (welche?), dann: die Chefs  weltweit operierender Unternehmen – Vertreter aus  Deutschland: Martin Knuchel/Lufthansa Airlines – und Vertreter der WHO!


Diese Corona-Viren vom Typ 2019-nCoV-2 (auch COVID-19-Virus oder WUHAN-Virus (in USA) genannt) waren am 18. Oktober noch NICHT bekannt und traten erstmals Anfang Dezember 2019 in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in China auf.


In Wuhan befindet sich  auch das von Bill Gates finanzierte „ Virologische Privatlabor“ neben dem staatlich-chinesischen Wuhan-Labor.

Hier nochmals die Adresse:

WuXi PharmaTech Inc. Adresse: 666 Gaoxin Road East Lake High-tech Development Zone Wuhan 430075, China  

https://www.wuxiapptec.com/about/location

Es wird gemunkelt, auch George Soros habe Gelder in dieses Wuhan-Labor investiert (https://threadreaderapp.com/thread/1221581746027675648.html)


Die zentralen Fragen lauten:

.* Warum verwendet Bill Gates in seinem „exercise”, seinem Virus-Pandemie-Planspiel EVENT 201 am 18. Oktober 2019, acht Wochen vor dem ersten Auftreten dieser Viren in WHAN, ausgerechnet das Corona-Virus als „Musterbeispiel“?


.* Wieso bricht dann Anfang Dezember 2019 – nur acht Wochen nach „EVENT 201“ – genau diese Corona-Virus- Erkrankung in der Stadt WUHAN aus, in der Bill Gates ein privates Virus-Labor betreibt und besitzt?


.* Wieso sind die von den „Planspiel-Beteiligten“ beim EVENT 201 ausgearbeiteten „politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen“ und deren „Auswirkungen“ auf uns  fast deckungsgleich zum heute existierenden realen Pandemie-Verlauf mit all den beschlossenen Notstandsgesetzen?


.* Warum müssen alle weltweit erhobenen Daten zusammenlaufen im (u.a.) von Bill Gates finanzierten Johns-Hopkins-Center in Balitmore? Wer hat das so entschieden?


Da eine Anreicherung der 2019-nCoV-2- Viren (COVID-19-Viren) technisch sehr schwierig ist – übrigens auch eine artifiziell herbeigeführte Infektiosität vom „Tier“ auf den „Menschen“ – stellt sich die Frage, ob es möglicherweise relativ leicht zu bewerkstelligen sein könnte, diese Viren in hoher Zahl synthetisch – ohne mühselige natürliche Anreicherung – herstellen zu können?


Diese Frage kann man mittlerweile relativ leicht beantworten:

Ja, es ist innerhalb von acht Tagen im Berner Virologie-Institut der Schweiz – in Mittelhäusern im Kanton Bern – möglich gewesen, diese 2019-nCoV-2 Viren synthetisch herzustellen, so sagte es der dortige Chef-Virologe Prof. Volker Thiel:


Ich denke, die hochspezialisierten Virologen des Bill-Gates/Soros-Virus-Labors in Wuhan konnten das ebenfalls.


Am „World Economic Forum“ und dessen „Exercise-Planspiel“ (dem „event 201-a global pandemic EXERCISE“- so der offizielle Titel) nahmen ca. 25  hochkarätige Persönlichkeiten aus der ganzen Welt teil:


Hier die Teilnehmerliste:


Tom Inglesby (Moderator) – Direktor des “Johns Hopkins Center for Health Security of the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health


Adrian Thomas (Johnson & Johnson)- Vice President for J&J Global Public Health


Jane Halton – seit 2016 im Vorstand der ANZ Bankgroup - ehemalige Leiterin des australischen Gesundheitsministeriums – seit 2017: independent Chair of COTA Australia (Council on the Ageing)


Sofia Borges – UN-FOUNDATION- Senior Vice-President and Head of the New York Office


Christopher Elias (einer der Wortführer)Bill & Melinda Gates Foundation- president of the foundation's Global Development Program- former president and CEO of the Program for Appropriate Technology in Health, also known as PATH- Family Planning 2020 (FP2020), co-chair of the reference group.


Martin KnuchelLufthansa Airlines, Senior Director and Head of Crisis, Emergency & Business Continuity Management  for Lufthansa Group Airlines.

He is responsible for strategic development of crisis and emergency procedures, emergency field organization and care organization procedures for the Lufthansa group. … He also serves as the pandemic coordinator for the airline. He has been with Swiss International Air Lines since 2002, serving in positions of increasing responsibility. Mr. Knuchel is responsible for emergency operations with partner airlines and is the leader of the Swiss International Air Lines crisis team. He directs emergency training for staff worldwide, and he is responsible for interfacing with national and international organizations, including the Swiss foreign ministry, the Swiss health ministry, and embassies and authorities in various countries.


Eduardo Martínez - (President of the UPS Foundation- Since 1976 senior positions in Corporate Accounting and Finance, Risk Mgmt and Acquisitions; UPS corporate counsel included commercial transactions, intellectual property and information technology matters, and civil litigation; - Director - Philanthropy and Corporate Relations of the UPS Foundation, responsible for the operations and management of global philanthropic and corporate relations programs.  


Member of the Board: Foundation for Independent Higher Education, UPS National Venture Fund; Metro Atlanta YMCA. Member: Corporate Advisory Board, National Council of La Raza; Board, Global Corporate Volunteer Council, International Association for Volunteer Effort (IAVE). Corporate Liaison, Points of Light Institutes' Service Council; UPS Representative, Logistics Emergency Team, World Economic Forum.


Mrs. Avril Haines - 2010 bis 2013: juristische Beraterin von US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus. 2013-2015: stellvertretende Direktorin der Central Intelligence Agency/CIA – former Deputy National Security Advisor to the President.


George GAOCHINA – CDC - Director-General, Chinese Center for Disease Control and Prevention; a Professor in the Institute of Microbiology, Chinese Academy of Sciences; President of the Chinese Society of Biotechnology; and President of the Asian Federation of Biotechnology (AFOB).


Brad (Bradford) Connett-  President and overall responsibility for the Henry Schein Medical Group, generating over $2.5 Billion in Sales. Reporting to the Senior Vice President and Chief Commercial Officer, this position leads approximately 1200 employees and has 7 direct reports including Finance, Sales and Marketing, Operations and Technology Solutions.


Mrs. Chen Huang – GNN Anchor – CHINA


Stephen Redd – US- CDC - U.S. physician and rear admiral with the U.S. Public Health Service and an Assistant Surgeon General - Director of the Office of Public Health Preparedness and Response at the Centers for Disease Control and Prevention - Director of the CDC's Influenza Coordination Unit, where he served as the incident commander for the 2009-2010 H1N1 pandemic influenza response.  


Tim Evans – Senior Director of Health, Nutrition and Population at the World Bank Group. -  2010 to 2013: Dean of the James P. Grant School of Public Health at BRAC University in Dhaka, Bangladesh,  Senior Advisor to the BRAC Health Program. 2003 to 2010,  Assistant Director General at the World Health Organization (WHO). Director of the Health Equity Theme at the Rockefeller Foundation. At WHO, he led the Commission on Social Determinants of Health and oversaw the production of the annual World Health Report. He has been a co-founder of many partnerships including the Global Alliance on Vaccines and Immunization (GAVI) as well as efforts to increase access to HIV treatment for mothers and innovative approaches to training community-based midwives in Bangladesh.


Matthew Harrington – Global President of Edelman & COO - specialist in corporate positioning and reputation management, working with some of the world’s largest and most complex organizations. His expertise includes crisis communications, merger and acquisition activity and IPOs.


Latoya Abbott - Senior Director of Global Occupational Health Services for Marriott International. She has over 20 years of experience as a nurse practitioner, educator, and senior leader. She has worked in a multitude of settings both as a nurse practitioner and as an administrator, including occupational health clinics, long-term care facilities, and critical care units. She has taught as an Associate Professor of Nursing for graduate-level students at Howard University, where she was nominated for the Professor of the Year award, and she has precepted nurse practitioner students from Marymount University and South University. Most recently, Dr. Abbott served as an advisor to students pursuing their doctorates of nursing practice at Capella University.


Zusammenfassung:

Am 18.Oktober fand im Johns-Hopkins-Center for Health Security ein Treffen im Rahmen des von der Bill&Melinda -Gates-Foundation-Rockefeller Foundation finanzierten  „World Economic Forum“ statt, bei dem in einem strategischen Planspiel das Katastrophen-Szenario einer weltweiten Corona-Virus-Pandemie „durchgespielt“ wurde einschließlich der Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, auf die Gesundheit der Weltbevölkerung und die Reduzierung der Anzahl an Menschen, die auf dieser Erde leben. Es wurden auch die politischen Folgen beleuchtet, wobei  man hier zu folgenden Ergebnissen kam:


Bei einer solchen weltweiten Corona-Virus-Pandemie werden – nach Hochrechnungen – binnen 18 Monaten 65 Millionen Menschen (Zahl wurde von Bill Gates nach unten korrigiert – s.o,) an der todbringenden Lungenentzündung (SARS-severe acute respiratory syndrome) sterben. „Die Virus-Pandemie wird über Jahre (a decade!) nicht in den Griff zu bekommen sein“, sagte Bill Gates.


Es wird u.a. durch extremhohe neue Staatsverschuldungen zu einer nie da gewesenen Weltwirtschaftskrise kommen, bei denen unsere bisherigen Wirtschaftssysteme total zusammen brechen werden oder können einschließlich aller multinationalen und nationalen wirtschaftlichen Aktivitäten Die Börsenkurse werden massiv nach unten fallen.


Innenpolitisch – in den einzelnen Ländern – wird es zu einer Isolation der Bürger zu Hause kommen (Anm.: nennt sich bei uns: Ausgangssperre/Kontaktsperre), einer „Quarantäne“, die mehrere Jahre andauern kann. Die direkte zwischenmenschliche Kommunikation wird zum Erliegen kommen – alles nach Meinung von Bill Gates und seinem „Intimus“ Christopher Elias (s.o.)


Ob es eine effektive Impfung gegen Corona-Viren geben wird, „ist noch nicht vorherzusehen“. Das Gleiche gilt für eine rasche und erfolgreiche, zu 100% sichere Therapie dieser Erkrankung“.


Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Lebens einschließlich einer ausreichenden Energieversorgung wird über kurz oder lang möglicherweise völlig zusammenbrechen.  


Das Bildungswesen mit Schulen, Universitäten, Lehranstalten- aber auch das System der KITAS und Kindergärten wird total lahmgelegt werden für viele Jahre.


Das gilt auch für das Gesundheitswesen, das durch die Katastrophe zum Erliegen kommen wird- kurz: es droht dann ein Horrorszenario sondergleichen.

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Wir alle sind gefordert, uns gegen drohende Überreaktionen seitens der Gesetzgeber zu wehren. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner warnte die Regierung, die beschlossenen Sondergesetze zeitlich über die Maßen zu verabschieden und diese zeitlich nicht streng zu begrenzen und die Notwendigkeit der erlassenen Gesetze nicht ständig zu überprüfen.  Auch der Abbau der föderalen Ebenen bei ihrer gesetzgeberischen Zuständigkeit dürfe keine „Entscheidung für alle Zeiten“ sein, da der Föderalismus in der Bundesrepublik den Erhalt der repräsentativen Demokratie und des Grundgesetzes zusammen mit anderen Schutzmaßnahmen garantieren würde.


Denn: Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!


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Die „Große Transformation“ – der Umtausch zum „Neuen Menschen“ läuft

Von Peter Helmes *)


Von der illegalen Droge zum Heilmittel – Werden psychedelische Substanzen wie LSD oder „Zauberpilze“ schon bald als Arzneien gegen Depressionen, Angststörungen und Schmerzen eingesetzt?


Eine neue politische Herausforderung kommt auf uns zu – verhältnismäßig harmlos als „Große Transformation“ bezeichnet. Was so unspektakulär klingt, bedeutet aber das Ende der humanen Gesellschaft, das Ende der individuellen Freiheit und der persönlichen Integrität – von religiösen, insbesondere christlichen Aspekten ganz zu schweigen.


(Wir befassen uns bereits seit langem mit diesem herausfordernden Thema und empfehle für die weitere Lektüre einen Rückblick auf insbesondere folgende Beiträge: https://conservo.wordpress.com/2019/02/07/die-grosse-transformation-ade-freiheit/ sowie    https://conservo.wordpress.com/2019/12/05/klimaschutz-grosse-transformation-und-weltbuergerbewegung/ )


Inzwischen ist das „Projekt“ – also die radikale Umwandlung unserer Gesellschaft – in eine weitere, entscheidende Phase getreten. Die „Väter“ dieser Irrsinnsideen zeigen keinerlei Skrupel, offen über ihre Absichten zu reden. Einen für das Verständnis des Themas wichtigen Einblick gab z. B. der öff.-rechtl. Rundfunk:  


Über verschiedene Aspekte „unterrichtete“ u. a. eine Sendung von 3sat mit Gert Scobel (21.11.2019). Der Sender faßte den Inhalt der Sendung wie folgt zusammen – leider unter (typischem?) Weglassen der wahrhaft dahintersteckenden politischen Intentionen („die große Transformation“), wie sich später dokumentieren läßt (siehe weiter unten, nach dem folgenden Zitat von 3sat):


(Zitat 3sat): „Neue wissenschaftliche Experimente“ – Gert Scobel diskutiert mit der Historikerin Magaly Tornay, dem Psychiater Franz Vollenweider sowie dem Philosophen und Neuroethiker Thomas Metzinger über neue Therapien mit halluzinogenen Drogen

(https://www.3sat.de/wissen/scobel/scobel---drogen-als-medizin-100.html).


Franz Vollenweider untersucht seit Längerem, wie Depressionen mit Psychedelika behandelt werden können. Jahrzehntelang war die Beschäftigung mit Psychedelika in der medizinischen Forschung in Deutschland und weltweit tabu. Seit rund zehn Jahren finden in der Schweiz wieder wissenschaftliche Experimente mit psychoaktiven Substanzen statt.


Enormes Potential

Voraussichtlich 2020 startet in Deutschland die weltweit größte Studie zur Therapie behandlungsresistenter Depressionen mit Psilocybin. Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim unternimmt sie in Kooperation mit der MIND Foundation und der Universitätsmedizin der Berliner Charité. Die Forscher sehen ein enormes Behandlungspotenzial.

Historisch betrachtet unterliegt die Zuordnung einer Substanz in die Kategorie Medikament oder illegale Droge einem starken Wandel. Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann war für den Pharmakonzern Sandoz auf der Suche nach einem Kreislaufmedikament, als er 1943 zufällig die halluzinogene Wirkung des LSD entdeckte, das er aus dem Getreidepilz Mutterkorn isoliert hatte. In den 1950er und 1960er Jahren forschten überall auf der Welt Wissenschaftler an Therapiemöglichkeiten mit dem Stoff, bis die US-Regierung die Experimente des Harvard-Psychologen Timothy Leary und seinen Aufruf zur Liberalisierung des Konsums zum Anlaß nahm, ein Verbot zu erlassen. Allerdings setzte das Militär seine Forschung unter Ausschluß der Öffentlichkeit fort.


Gesellschaftliches Interesse an der Erforschung

Jetzt erhoffen sich Mediziner und Therapeuten von den Psychedelika einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung psychischer Leiden, vor allem im Kampf gegen die global ansteigenden Depressionserkrankungen. Das Besondere an vielen psychoaktiven Substanzen ist, daß sie keine Abhängigkeit und keine Entzugserscheinungen erzeugen. Beides kann mit gängigen Medikamenten verbunden sein. Der neue Trend des Microdosing in den USA, der Einnahme minimaler Dosen von Halluzinogenen zur Steigerung der Kreativität und Leistungsfähigkeit, ist ein weiterer Ausdruck des steigenden gesellschaftlichen Interesses an solchen Stoffen.


Was passiert mit Gehirn und Psyche bei der Einnahme von Halluzinogenen? Was weiß die Wissenschaft bereits über ihre Wirkung gegen Depressionen und Angststörungen?

Und inwiefern eignen sich psychoaktive Drogen als "Bewusstseinstechnik" - durchaus auch in Konkurrenz zum Achtsamkeitsboom?


Wie könnte eine Therapie mit diesen Stoffen aussehen, und wie könnten Politik und Gesellschaft einen ethischen Umgang mit den bewusstseinsverändernden Substanzen erreichen?


Die Gäste


Quelle: Jan Dreer/IFK Wien

Magaly Tornay ist Historikerin und erforscht in Bern und Zürich die Geschichte des Wissens und der Medizin, der Psychiatrie und der Ethik. Ihre Dissertation „Zugriffe auf das Ich“ hat die Historie von psychoaktiven Stoffen und Personenkonzepten in der Nachkriegszeit zum Thema.


Quelle: Johannes Gutenberg Universität

Thomas Metzinger ist Professor für Theoretische Philosophie an der Gutenberg Universität Mainz und erforscht philosophische Probleme der Neurowissenschaften und der angewandten Ethik.

Er gehört zum wissenschaftlichen Beirat der Europäischen Mind Foundation for Psychedelic Science.



Quelle: privat

Franz X. Vollenweider ist Professor für Psychiatrie an der Universität Zürich. An der psychiatrischen Universitätsklinik in Zürich gründete und leitet er das Heffter Forschungszentrum und untersucht dort die Wirkung und das therapeutische Potenzial von Halluzinogenen.“

--- Zitat Ende ---


Und damit endet auch der Bereich „Dichtung“, weshalb wir uns jetzt eher im Bereich  Wahrheit bewegen wollen. P.H. schreibt:


Am 21.11.19 strahlte 3Sat eine von Gert Scobel moderierte Sendung über den Nutzen nicht süchtig machender, aus Pflanzen gewonnener Drogen aus. VIDEO:

https://www.3sat.de/wissen/scobel/scobel---drogen-als-medizin-100.html


Einmal ging es um die aus einem Mutterkorn-Alkaloid gewonnene Droge Lysergsäure-Diäthylamid, besser bekannt als LSD.


Zum anderen priesen die mitdiskutierenden „Wissenschaftler“ die aus „mushrooms“ (aus mexikanischen Drogenpilzen) gewonnene Substanz Psilocybin.


Vor allem die letztgenannte Droge solle man freigeben, denn schon zwei-drei volle Dosen pro Jahr könnten unser Bewußtsein derart „schärfen und erweitern“, daß die immer noch „lahmende“ Akzeptanz der europäischen Bevölkerung für die gerade um uns herum realisierte neue linkssozialistische Ideologie von der „Großen Transformation“ deutlich größer werden möge.


Denn viele kritische Mitbürger, die noch in der Lage und willens sind, ihren scharfen Verstand einzusetzen und die „große Transformation“ als Demokratie- und Freiheits-feindlichen Weg in die Öko-Diktatur zu enttarnen, könne man mit Psilocybin dazu bringen, diese von ihnen bisher bekämpfte „Große Transformation“ unter Drogen-Einwirkung freudestrahlend doch noch zu bejahen und zu begrüßen… (vgl. Scobels Worte am Ende des Films).


Mit der Gabe, der Verteilung von Pilocypin an solche „kritischen Geister“, könne die Akzeptanz der „großen Transformation“ wesentlich gesteigert werden, was er, Scobel, sich wünsche, wohl auch, damit eine „neue Gerechtigkeit“ in dieser Welt vor dem Hintergrund der „Klimakrise“ geschaffen werden könne, in der dann  auch die heute noch zu verzeichnende ungleiche Verteilung des Privatvermögens – durch die neue Ideologie der „großen Transformation“ – zu einer sozialistischen,  gerechteren Gleichverteilung des Privatbesitzes führen werde.


Pilocybin (und auch LSD) würden in therapeutischen Dosen – ca. zweimal im Jahr eingenommen als Volldosis – bestimmte Bahnen im Gehirn, im Thalamus, an einer Stelle unseres Stammhirns in der Nähe des Mittelhirns, eine Fülle von neuen Bahnungen in den Neuronen-Kreuzungen freischalten und neurochemisch stimulieren, wodurch unsere Akzeptanz – selbst für utopisch anmutende Neo-Ideologien – garantiert deutlich erhöht werden könne, auch im Hirn der heute größten Kritiker dieser demokratiefeindlichen Forderungen, was für die Durchsetzung der Ziele der „großen Transformation“ letztlich ein „begrüßenswerter, unschätzbar großer Gewinn“ wäre.


Das wirklich Bemerkenswerte an Scobels Einlassung zum Thema „Große Transformation“ ist, daß Fernsehmoderatoren und Politiker nach Jahren der Geheimniskrämerei heute scheinbar  ganz offen diese neue Ideologie ansprechen und anpreisen, ohne – wie bisher – um den heißen Brei drum herum zu reden, um uns über die wahren Ziele der „Transformation“  im Unklaren zu lassen.


Bisher konzentrierten sie sich auf vom eigentlichen Ziel einer sozialistischen Ökodiktatur ablenkende Detail-Themen wie „Diesel-Skandal“, Tempolimit, CO 2-Bepreisung, „Fridays for Future“ und „verhungernde Eisbären auf Eisschollen in der Antarktis. (Da wurden vorher Eisbären noch nie gesichtet wurden - aber das nur nebenbei; ich will die Halbgebildeten unter den Klimaschreiern, die „Leninschen „nützlichen Idioten“, nicht desillusionieren, nicht wahr, Mister Al Gore?!

Nur eine kleine Zahl von intelligenten, kritischen Verfechtern und Verteidigern unserer repräsentativen Demokratie, die sich weigerten und immer noch tapfer weigern, hinter den diktatorischen Parolen eines totalitären, radikalen Systemwandels – so formuliert  von Schellnhuber, Polanyi, Edenhofer, Leggewie, Messner, Schneidewind und Co. (die meisten von ihnen sind als „Funktionäre“ und „Mitglieder des Club of Rome“ unterwegs) – mit lechzender Zunge hinterherzuhecheln, kennen die katastrophalen  politischen Folgen, die diese „große Transformation“ als Unheil über uns alle bringen wird.


Ausschnitte aus dem Video - mitstenographiert:

https://www.3sat.de/wissen/scobel/scobel---drogen-als-medizin-100.html


Sozialwissenschaftler Henrik Jungaberle - Director at MIND European Foundation for Psychedelic Science  (in der RUDI-DUTSCHKE-Straße in Berlin) meint hierzu: (ab 49:22 min): Der Begriff der „Bewußtseinskultur“, den Prof. Metzinger im Rahmen der Einnahme von Drogen geprägt hat, zeigt schon, daß es nicht genügt, persönliche, subjektive „Mind-Fullness“ und andere „Zustände“ zu erleben. (gemeint ist: im Rausch der Drogen zu schwelgen).  


Wir müssen in der Lage sein, sie zu teilen, und Institutionen entwickeln, in denen man über diese Dinge sprechen und sie erleben kann. Das ist die Bedeutung für die Gesellschaft. Ich denke, daß es über die Therapie hinaus Menschen geben wird – die gibt es schon heute – aber offen auch geben wird, die aus den Erfahrungen wichtige Erkenntnisse für POLITISCHE UND GESELLSCHAFTLICHE UMWÄLZUNGEN entnehmen können!


Der „Experte für theoretische Philosophie und neue Ethik sowie für „Bewußtseinskultur“, Prof. Thomas Metzinger, Drogenspezialist an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität, spricht sogar von einem zukünftigen „LSD-FÜHRERSCHEIN“ und sagt an Stelle 50:50 min des Videos:


Wir sind in einer ganz schwierigen Situation nach diesen ganzen versäumten Jahrzehnten.  Aber man sollte der neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig (seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, im September 2019 wurde sie zur Drogenbeauftragten der Bundesregierung ernannt), jetzt auch mal ganz offen begegnen – auch wenn sie noch keine Fachfrau in diesem Gebiet ist.


Das erste, was sie gemacht hat, das fand ich schon mal sehr gut, die „Außenwerbung für Tabak- und Dampf-Rauchprodukte“ zu verbieten, das war eine sehr gute Initiative. Und vielleicht ist es ja doch nicht ausgeschlossen, daß wir mal innovativ einen etwas niveauvolleren Umgang mit diesen Bewußtseinstechnologien finden. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles verloren – deswegen brauchen wir da auch ‚ne neue Diskussion“.

Scobel: „Ihr Vorschlag ist ja ganz konkret! Ein Projekt über zehn Jahre, man nimmt sich ein Molekül - ähh - also in DEM Fall Psilocybin“ –


Metzinger: „Ja also – ich hab noch ´nen kleinen Diskussionsvorschlag noch , um ´ne systematische Diskussion in Gang zu bringen – hab ich mal aufn Tisch gelegt – daß Leute, die ein psychiatrisches „Pre-Screening“ gemacht haben, also vorher auf Risiken überprüft worden sind, die außerdem auf eigene Kosten eine Versicherung auf Berufsunfähigkeit und Pflege abschließen - falls irgendwas passiert-, sodaß der Gesellschaft auf keinen Fall ein finanzieller Schaden passiert, - daß die maximal zwei Einzeldosen pro Jahr an einem geschützten Ort in professioneller Begleitung nehmen können.

Nicht KRANKE, -  „freie Bürger in einem freien Land“ -  NONNEN, MÖNCHE, Psychotherapeuten – Leute, die sich für sowas interessieren, und daß man das Ganze wissenschaftlich begleitet für zehn Jahre - und dann mal schaut: Gelingt uns das? (52:31).

(Anm.: Wieso interessieren sich – nach Metzingers Meinung – ausgerechnet Nonnen und Mönche für die Einnahme von LSD und ähnlichen Drogen? Das verstehe, wer will! – Oder gehört das zur szenetypischen Christenhetze?)


Scobel (ab 54:46 min ) – Wenn wir mal den Kontext nochmal ganz klar abstecken:

Wir haben es nicht mit Scharlatanen zu tun, sondern – wir haben eben darüber gesprochen, daß das therapeutische Setting zum Beispiel, wir haben ein „Pre-Screening“, und es ist nicht überdosiert - auch ganz wichtig -, dann muß man doch eigentlich sagen, daß diese positive Erfahrung – z.B. der Einheit mit der Natur, der Verantwortlichkeit für das, was ich mache – ein wichtiger Bestandteil dessen sein könnte, was wir so insgesamt DIE GROSSE TRANSFORMATION nennen! (55:15 min) Also all die vielen Veränderungsprozesse, die wir gesellschaftlich im Moment in Gang bringen müssen, vom Klima bis hin zu unserer Umgangsweise usw., dann könnte das doch ein wichtiger Baustein sein.


Vollenweider entgegnet: Also, wiederkehrende Reform ist eigentlich „Einsicht“ - in gewisse Dinge, in Zusammenhänge - das könnte schon nützlich sein. Aber es bräuchte die Vorbereitung. Das wäre eine Folge der Erziehung auch. Das könnte ja so thematisiert werden.  Aber die Leute müßten auch gebildet werden für das…. es ist immer noch so, daß irgendwo im Hinterhalt die sind, die sich damit beschäftigen.


Metzinger: „Es gibt großes subkulturelles Wissen – eigentlich – das Wissen ist erarbeitet worden in den letzten sieben Jahrzehnten. Aber die Anreiz-Strukturen für Politiker, da endlich etwas produktiv Neues zu schaffen, die sind einfach nicht da!

Es lohnt sich für Politiker nicht, endlich diese Probleme mal anzufassen“.


Scobel: „…das große Narrativ eines Krieges gegen die Drogen – das ist wahrscheinlich ebenso doppelbödig wie pauschal. Zum Beispiel benutzten die Nazis Drogen, der CIA, verschiedene Geheimdienste oder Militärs – zum Teil sogar extensiv, um Geld damit zu machen und Waffen zu finanzieren. Gleichzeitig verdankten sie die Drogen derer, sie sich selbst bedienten… (Anm.: Satz-Sinn?).


Auf der anderen Seite - darüber haben wir ja heute geredet - steht ein rational bewußter und aufrichtig aufgeklärt wissenschaftlicher Umgang mit psychodelischen Substanzen….

Manche haben nachweisbare positive medizinische und therapeutische Effekte – natürlich muß man mit Psilocybin und LSD bewußt umgehen, und das bedeutet am besten in einem Zusammenhang - haben wir auch drüber gesprochen - mit Therapie, medizinischer Betreuung und Integration der veränderten Ich-Erfahrung!


Dann kann sich die heilsame Wirkung entfalten – und vielleicht würde es uns allen gut tun, die Erfahrung zu machen, daß unser ICH sehr real mit allem verbunden ist und die Welt – wie Albert Hofmann (Anm.: Entdecker des LSD) sagte – wunderbarer und großartiger ist, als wir im Alltag denken.


Aus dieser Erfahrung heraus politisch zu handeln, wäre das Ziel einer Bewußtseinskultur, die auf die Bewältigung der vielen Transformationen abzielt, die wir ja                                    gemeinsam stemmen müssen.


Es schadet also NICHT, wenn auch die Pilze mit uns sind…


Und TSCHÜSS!“ (58:07 min) – sprach Scobel und grinste! (Ende des Videos und der Mitschrift.)


Fazit:

Zigaretten, auch E-Zigaretten, sollen streng bekämpft werden, ebenso jede Form alkoholischer Getränke. Stattdessen sollen u.a. die Drogen LSD und Psilocybin legalisiert und gesellschaftsfähig gemacht werden.


In zehn Jahre andauernden Studien an Mönchen und Nonnen – so Herr Metzinger – soll erforscht werden, ob es bei Klostermännern und -Frauen zu einer „neuen Bewußtseinskultur unter Drogen“ kommt. Vorher sollten diese Mönche und Nonnen noch den „LSD-Führerschein“ machen.


Ob damit sog. „pre-screenings“, also Voruntersuchungen und Selektionen gemeint sind, wird im Text nicht deutlich.


Ich dachte zuerst, dies alles sei ein „Witz“ oder sei eine „satirische Bemerkung“ seitens Herrn Metzinger und Herrn Scobel. Aber dieses Ansinnen, Mönchen und Nonnen zweimal im Jahr eine volle Dröhnung LSD oder Psilocybin zu verabreichen, ist geradezu „teuflisch ernst“ gemeint.


Dieses Scobel-Video muß man gesehen haben, um zu begreifen, warum die „Bewußtseinskultur“ rational denkender Demokraten in unserem Land auf NULL abgesunken ist! Das ist nicht nur „grottenschlecht“, das ist Fernseh-Journalismus unter aller Sau!

Herr Scobel, wo ist Ihr NIVEAU? Wo? Wo? Wo?


Auch die Bemerkung von Scobel, daß mit Hilfe dieser Drogen wie LSD und Psilocybin die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht werden könne, spreche für die „Notwendigkeit“ eines Systemwandels in Deutschland und Europa auf Basis der linkssozialistischen, grün-roten Öko-Diktatur der „großen Transformation“, so wurde es formuliert u.a. im WBGU, im IPCC, im PIK,  und vorgegeben von höchster ideologischer Stelle: vom Club of Rome mit seinen nur knapp 100 weltweit agierenden Rot-Grün-Revoluzzern im Nadelstreifen-Anzug.


In der „Propaganda“-Abteilung des Club of Rome, die – ähnlich wie die Propaganda-Zentrale  Goebbels – Kinder für politische Stimmungsmache mißbraucht, was selbst Markus Lanz im ZDF scharf kritisierte mit Blick auf „Fridays for Future“, finden sich ausnahmslos sämtliche „Chef-Ideologen“ der neuen Diktatur in Deutschland!


Hier einige Namen aus der ideologischen (Ver-)Führungsriege:

Hans-Joachim Schellnhuber – der eitle, in sich selbst verliebte „Möchte-Gern“-Nobelpreisträger


Ottmar Edenhofer – der „Schnupperkurs“-Jesuit und Gründer der Abt.: Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change in der Mercator-Stiftung, zudem in leitender Position  beim IPCC, PIK, WBGU, Berater der Weltbank und der UNO und und und.


Claudia Kemfert – die „Wirtschaftsexpertin“ mit Hang zur „Modern Monetary Theory“ (MMT) der Links-Democrats um Bernie Sanders u.a. Also die „Hertie-School“-Professorin, als „Umweltexpertin“ und als „Wirtschaftsexpertin“ sowie als Spezialistin für die „neue Mobilität“, mit Verbot der Diesel- und Benzin-PKW, die „Klimakreischerin“ und Spezialistin für die CO 2-Bepreisung, Mitglied und Zuarbeiterin im IPCC, im PIK und im WBGU, Beraterin der EU-Kommission (damals Barroso, jetzt Ursula von der Leyen), UNO-und Weltbank-Beraterin – alles im Dienste der „Großen Transformation“. Sie erscheint in ARD und ZDF durchschnittlich fünf-sechs Mal pro Woche als „Rat-gebende Spezialistin“ für nahezu „alles“.


Uwe Schneidewind, aus Wuppertal, Spezialist für die „große Urbanisation“, die „Vernichtung der deutschen Agrarwirtschaft

Claus Leggewie, der „ideologische Vater“ des „House of Lots“, des „Bürgerrates“, der ohne jede demokratische Legitimation nach Zufallsprinzip mit ca. 130 „Kasperles“ einberufen wird und der den Bundestags-Abgeordneten gesetzliche Vorschriften machen will als ein vom WBGU geforderter Bestandteil einer zukünftigen „Räte-Republik“, an  Lenins „Räte-Republik“ erinnernd – auch „Große Transformation“ genannt.


Wer die jeweils in den Nachrichtensendungen von ARD und ZDF auftretenden „Kommentatoren und Politberater“ der „Öffentlich-Rechtlichen“, die so genannten Experten, in ihrer politischen Heimat verorten will, der möge jedes Mal die Namen googlen und sich die Lebensläufe der Herren und Damen genauestens anschauen.


Fazit: eine HANDVOLL Links-Ideologen hat Deutschland politisch im Griff.


Schon längst haben diese ca. zwanzig Damen und Herren die politische Macht in Händen – während unsere Parteien von jeglicher Ahnung ungetrübt (oder Mitwirker?) nur noch Scheingefechte untereinander führen und vielleicht wirklich noch der Überzeugung sind, die Schalthebel der Macht in ihren Händen zu halten.  Welch ein großer Irrtum bzw. welch eine Selbsttäuschung!


ABER:

Alle diese oben genannten Figuren, die sich als „Klimaschützer“ ausgeben und die unseren Planeten vor „Überhitzung“ schützen wollen, finden sich auf den Führungsebenen des „Club of Rome“ als Haupt-Akteure wieder.


Und wer weiß schon darüber hinaus, daß Liz Mohn, die „Chefin“ der Bertelsmann-Stiftung, die erste Frau in Europa war, die zum Mitglied im Club of Rome berufen wurde? Ihr verstorbener Mann war ebenfalls dort Mitglied - bis zu seinem Tod. Noch vor kurzem kämpfte diese Bertelsmann-Stiftung (Dr. Busse - bitte googlen) um die Schließung von 60% aller deutschen Krankenhäuser….


Und übrigens: So trifft man dann doch noch alle die Patienten tödlich, die die Kürzung der Medikamente, das Hausarztsterben, die Patientenverfügung und die Sterbehilfe einschließlich Transplantationsgesetz bisher erfolgreich überlebt haben.


Ganz zum Schluß noch: Wenn Sie eine Frau sind, mindestens 50 Jahre alt, kinderlos – oder wenn Sie jünger als 50 sein sollten, aber Ihren Uterus nach erfolgreicher Total-OP im Formalinglas präsentieren können, so gehören Sie zu den Gewinnern bei der großen „Preisverleihung“ durch den Club of Rome“. Für solche kinderlose Frauen schuf der Club of Rome einen mit knapp 80.000 Dollar (50.000 Euro) dotierten Preis, eine Belohnung für  JEDE dieser kinderlosen Frauen ….


Denn: „die Überbevölkerung auf unserem Planeten muß drastisch eingedämmt werden“ - so der Club of Rome. Hinzu kommt, daß Kinder die größten „Klimakiller“ sind (so sagen es auch die „Grünen“, die Sie hoffentlich nie gewählt haben):

https://kenfm.de/tagesdosis-13-3-2019-klimakiller-kind/

https://umweltbrief.org/neu/html/umweltbrief_11_2018

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klima-weniger-kinder-bekommen-hilft-das-a-1157812.html


Und wenn Sie das Ganze psychisch nicht mehr aushalten, lassen Sie sich von Gert Scobel und Thomas Metzinger die Ihnen zustehende „Full Dose“ an LSD und Psilocybin verabreichen:


Nach dem Motto:

Dröhn´ Dich zu – dann haste Ruh!“

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*) mit besonderem Dank an meinen Freund Enrique Comer für die ausführliche medizinische Beratung.

Dies ist ein weiterer Artikel  unserer Serie zur „Großen Transformation“


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Weltkonjunktur, Nullzinspolitik, Staatsverschuldung, Gesundheitskrisen usw. – Steht uns das Schlimmste noch bevor?

Von Peter Helmes


Reflexionen über ein alarmierendes Buch *)


Zitat: “Vor einhundert Jahren (Dezember 1913) wurde die US-Notenbank Federal Reserve (FED) gegründet. Seitdem wurde Land für Land und ab 1971 weltweit ein Falschgeldsystem eingeführt,

das die arbeitende Bevölkerung ausplündert

und die Verteilung von Geldvermögen von unten nach oben vornimmt.

Die politischen Machthaber sehen dabei zu und haben keine Skrupel…“


Unsere Polit-Darsteller, ob in Berlin, Brüssel oder sonstwo, sind zwar der Meinung, daß das Schlimmste der Finanzkrise bereits überstanden sei, aber in Wirklichkeit steht uns das Schlimmste noch bevor. (Und dazu kommt nun auch noch „Corona“.)


Das aufregende und alarmierende Buch, das ich hier vorstelle, ist auch sechs Jahre nach der Ersterscheinung noch immer aktuell, überholte Zahlen lassen sich leicht aus verschiedenen Quellen nachtragen. Der Wert des Buches liegt vor allem in seiner allgemeinen Verständlichkeit auch für Nicht-Fachleute und in der schonungslosen Offenlegung der ungeschminkten(!) politischen Wahrheit.


Ich halte Sordons Werk für bestens geeignet, einerseits die (geld-)politischen Manipulationen, mit denen in Europa (und in den USA) Politik zugunsten einer elitären Kaste betrieben wird, aufzudecken und vor den Verführern zu warnen, andererseits aber auch deutlich zu machen, daß wir keineswegs „im besten aller Europas“ leben.


In diesem meinem Artikel, der einen kurzen Einblick in das Buch von Dieter Sordon *) gibt, geht es vor allem um Wirtschaftsfragen und um das, was die Stabilität der führenden Staaten bedroht, nicht ohne die Nebenkenntnis zu erwähnen, daß es den ärmeren Staaten in Hinkunft noch schlechter gehen wird.


In den südeuropäischen Ländern, allen voran in Griechenland, Spanien und Portugal, herrscht tiefste Depression. Die Arbeitslosigkeit ist katastrophal. Das viele Geld, das die Notenbanken per Knopfdruck erzeugen, fließt eben nicht dahin, wo es dringend benötigt wird, sondern dahin, wo schon reichlich Geld vorhanden ist. Diese Umverteilung von unten nach oben ging  eine Zeit lang gut, aber hat erst recht mit der Coronakrise ein jähes Ende gefunden.


Die Zahl der Lohnabhängigen, die von ihrem Einkommen kaum noch leben können, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Wer kein Geld hat, kann auch nichts ausgeben. Wie soll Wachstum generiert werden, wenn kein Geld für den Konsum vorhanden ist?


Unsere Polit-Darsteller haben darauf keine Antwort. Zumindest sind sie nicht daran interessiert, dieses Problem ernsthaft anzugehen. Vielmehr ist ihr Handeln darauf ausgerichtet, die Reichen noch reicher zu machen, indem sie die Sozialleistungen kürzen und für den Steuerzahler Ausplünderungsinstrumente wie etwa den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) schaffen. Mit Stabilität in Europa hat der ESM rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil. Er wird die Bevölkerung in Europa weiter spalten und noch mehr Unruhen hervorrufen.


In Südeuropa brodelt es schon lange. Immer mehr Austeritätsprogramme werden dort den Bürgern von der €uro-Krake aufgezwungen. Die Suizidrate bei Menschen, die aufgrund der verheerenden Austeritätsprogramme keine Zukunft mehr sahen, ist inzwischen drastisch angestiegen. Wer letztendlich dafür verantwortlich ist, ist nicht die Frage von einzelnen Personen, sondern ist vielmehr in dem gesamten korruptiven System zu finden.


Das durchseuchte Polit-System vertritt schon lange nicht mehr die Interessen der Bürger, sondern dient nur noch der Lobby. Die Lobby befiehlt, und in den Parlamenten wird nur noch abgenickt. So war es auch mit dem ESM. Die meisten Polit-Darsteller wußten nicht einmal, wofür sie ihre Volksvertretungsstimme zum ESM abgaben. Wer in der Politik ganz hoch hinaus will, mußte sich diesem Koalitionszwang beugen. Immerhin hat es sich für die, die dem ESM zugestimmt haben, gelohnt. Die meisten davon sitzen jetzt mit gut ausgestatteten Posten in der Großen Koalition! Den Polit-Darstellern geht es nicht um das Wohl ihrer Wähler, sondern lediglich um ihre Pfründen, die sie von den Steuerzahlern genüßlich einkassieren.


Weltweites Falschgeldsystem

Wie es zu dieser miesen Entwicklung kam, läßt sich leicht nachvollziehen: Vor einhundert Jahren (Dezember 1913) wurde die US-Notenbank Federal Reserve (FED) gegründet. Seitdem wurde Land für Land und ab 1971 weltweit ein Falschgeldsystem eingeführt, das die arbeitende Bevölkerung ausplündert und die Verteilung von Geldvermögen von unten nach oben vornimmt. Die politischen Machthaber sehen dabei zu und haben keine Skrupel. Die Staatsschulden in Europa, in den USA und Lateinamerika steigen ins Unermeßliche und zwingen die Bürger zu immer mehr Abgaben. Aus dieser Schuldenfalle gibt es kein Zurück.


Die Schuldenstaaten stehen vor dem Bankrott, und die Leidtragenden sind die Bürger. Ihre Ersparnisse werden früher oder später vom Staat enteignet. Das Ganze ist seit langem geplant: Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung.


  • Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise, und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen.“ (David Rockefeller, US-amerikanischer Bankier & Politiker).

  • Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muß man ihr Geldwesen verwüsten.“ (Wladimir I. Lenin)

  • Derjenige muß in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, daß hier auf Erden ein grosses Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen.“ (Winston Churchill).


Es bedarf nur eines feinen Nadelstichs (was immer auch das sein mag), und das ganze weltweite Finanzsystem, das lediglich auf Papiergeld aufgebaut ist, löst sich in kürzester Zeit in Luft auf.


Wie ein Crash-Szenario aussehen könnte, weiß heute niemand. Zunächst aber werden die hochverschuldeten Staaten versuchen, ihre wohlhabenden Bürger auszupressen, um die Staatsschulden zu sanieren. Maßnahmen dieser Art werden den Staatsbankrott allerdings nur hinauszögern.


"Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger." (Carl Fürstenberg, deutscher Bankier)


So war es schon immer, und so wird es bei den kommenden Staatspleiten auch sein. Wenn die Staatsschulden verschwinden, verschwindet auch das Geld-Guthaben.


"Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - Null." (Voltaire)

Voltaire war ein kluger Mann und hatte dies schon vor etwa 300 Jahren erkannt. Unsere Polit-Darsteller und viele hochrangige Ökonomen verfügen anscheinend über den IQ einer Konservendose hinsichtlich des Papier-Falschgeldsystems.


Der FED und der EZB bleibt gar nichts anderes übrig, als weiterhin Geld ohne Ende zu drucken und die Zinsen nahezu Null aufrecht zu erhalten. Allein schon wegen der gewaltigen Staatsverschuldungen ist diese Strategie „alternativlos“. Steigen nämlich die Zinsen, steigen gleichzeitig die Staatsschulden in ungeahnte Höhen. Die Folge wäre die Beschleunigung von Staatsbankrotten.


Was die halbseidenen Herren (und Damen) der Notenbanken veranstalten, ist nichts anderes als die Verabreichung von Placebos, um die Bevölkerung nicht in Aufruhr zu versetzen. Noch wirken diese Placebos. Aber die ansonsten gerne für dumm gehaltene Bevölkerung spürt zunehmend die Brüchigkeit des Systems.


Seit Jahren, als die Geldmengenausweitung und die Staatsverschuldung drastisch zunahmen, hat sich der Goldpreis vervielfacht. Der Euro wurde mit Beginn des Jahres 2002 als offizielles „Zwangs“-Zahlungsmittel eingeführt. Von da an gab es für den Goldpreis bis auf einige Korrekturen nur eine Richtung: gen Norden!


Deutschland geht es gut“, so die ökonomisch ahnungs-, aber politisch skrupellose Frau Merkel.

Die sogenannten „Qualitäts-Medien“ verbreiten solche Einlullmeldungen („uns geht es doch gut!“) tagtäglich unter´s Volk. Damit wird dem Volk suggeriert, daß immer wiederkehrende Informationen der Wahrheit entsprechen. Was am Tage in den Schmierblättern zu lesen ist, wiederholt sich am Abend in allen TV-Sendern, allen voran bei den Zwangsgebühren-Staatssendern ARD und ZDF, die ihrem Bildungsauftrag (Verbreitung von „Tarnmeldungen“ und „Fakes“ an das Volk) täglich gerecht werden. Das Fernsehen ist das meistgenutzte Massenmedium. In den sogenannten „Nachrichten“ werden Informationen so  „nachgerichtet“, daß sie der Staatspropaganda dienen.


Diese „Nachrichten“ sind gleichgeschaltet. Auf allen Kanälen hört und sieht man das Gleiche. Dabei werden massenpsychologische Erkenntnisse angewandt – oft raffiniert versteckt. Falschmeldungen müssen nur oft genug wiederholt und verbreitet werden, damit sie die Masse letztlich als Wahrheit empfinden. Um Lügen der herrschenden Klasse unter’s Volk zu verbreiten, gibt es die „System-Medien“, die wie gleichgeschaltet wirken.


Die richtige Krise kommt erst noch

Das oberste Ziel der Finanz- und Politeliten ist, die Wahrheit zu verhindern und einen Haufen Lügen mittels der „System“-Medien zu verbreiten. Der deutsche Philologe Friedrich Wilhelm Nietzsche hat sich bezüglich Staat und Wahrheit folgendermaßen geäußert:


Dem Staat ist es nie an der Wahrheit gelegen, sondern immer nur an der ihm nützlichen Wahrheit, noch genauer gesagt, überhaupt an allem ihm Nützlichen, sei dies nun Wahrheit, Halbwahrheit oder Irrtum."


Alle Medienkonzerne befinden sich in nur wenigen Händen, die den Superreichen gehören. Und diese Superreichen bestimmen auch die Politik. Horst Seehofer (CSU) hat dies im Mai 2010 in der ihm eigenen Frechheit ganz klar zu verstehen gegeben:


"Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden."


Unser Geldsystem ist krank, sehr krank, und diese Krankheit wurde bewußt in das System eingebaut.

Welcher Art dieses Leiden ist, wer es verursacht hat und mit welchem Ziel, das wird in diesem Buch von Dieter Sordon leicht verständlich und umfassend beschrieben. Der Zusammenbruch dieses Systems steht vermutlich kurz bevor. Wie dieser Zusammenbruch aussehen könnte und wie man sich vor den Folgen schützt, ist Gegenstand der vertiefenden Betrachtung des Autors.


Bereits im Jahr 1983 schrieb Carl Friedrich von Weizsäcker, „wie sich Deutschland und die Welt in eine totale Katastrophe hinein entwickelt“ – Massenmanipulation durch die Medien, Verarmung, Verseuchung des Lebens, totale Überwachung und weltweite Kriege eingeschlossen.


Der bedrohte Frieden”

Hier einige Punkte aus seinem Buch “Der bedrohte Frieden”, erschienen 1983 im Hanser Verlag. Leider ist das Buch vergriffen und nicht mehr aufgelegt worden! Carl Friedrich von Weizsäcker, der Bruder des ehemaligen Bundespräsidenten, sagte in seinem letzten großen Werk innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet-Kommunismus voraus. Er wurde damals ausgelacht. Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn der Gehaltsabhängigen zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend. Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden “Globalisierung”, ein Wort, das es damals noch nicht gab.“  (1)


  1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.

  2. Die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.

  3. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen, Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.

  4. Circa 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus werden in Deutschland wieder Menschen verhungern. Einfach so.

  5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.

  6. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.

  7. Um ihre Herrschaft zu sichern, werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, und eine weltweite Diktatur einführen.

  8. Die ergebenen Handlanger dieses “Geld-Adels” sind korrupte Politiker.

  9. Die Kapitalwelt fördert wie eh und je einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.

  10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen. Denn andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.

  11. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit atomaren und biologischen Waffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.

  12. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus das skrupelloseste und menschenverachtendste System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr “Armageddon”.


Vieles von dem was Carl Friedrich von Weizsäcker in seinem Buch vor gut 30 Jahren vorausgesagt hat, ist inzwischen eingetroffen. Warum sein Buch nicht mehr aufgelegt wurde, sollte jedem zu denken geben. Die Wahrheit darf auf gar keinen Fall ans Tageslicht.


Was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist, daß die Bevölkerung nach Strich und Faden täglich an der Nase herumgeführt wird.


Unser demokratischer Staat ist verkommen.“

Verantwortlich waren und sind die gewählten Volksvertreter. Um Professor Hans Herbert v. Arnim in diesem Kontext zu zitieren:


"Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, daß sie keine ist."


Deutschland geht es überhaupt nicht gut. Noch nie war die Staatsverschuldung so hoch wie heute. Frau Merkel ist mit der Euro-Rettung (ESM) auf dem besten Wege, Deutschland zu ruinieren. Wie kann es Deutschland nur gut gehen, wenn Deutschland der Zahlmeister der Europäischen Union ist? Zahlmeister sind nicht die deutschen Polit-Darsteller, sondern die deutschen Steuerzahler.


Die Wohlstands-Party, die die Polit-Darsteller über Jahrzehnte auf Pump mit Steuergeldern finanziert haben, geht allmählich dem Ende zu. Es wird nicht nur die Altersarmut sein, die zunimmt, sondern auch die Arbeitslosigkeit und vor allem die Proteste gegen die Europäische Union, die den Menschen in Europa immer mehr abverlangt.


Die „Elite“ wird versuchen, den Wohlstandsverlust schleichend herbeizuführen, wie es ja seit einigen Jahren bereits praktiziert wird. Der Zerfall des Schuldgeldsystems darf auf gar keinen Fall von heute auf morgen erfolgen, da sonst die verarmende Masse gegen die Elite revoltieren würde. Der Prozess der Verarmung und der Einführung einer weltweiten Diktatur wird Schritt für Schritt erfolgen.


Die Pläne der westlichen Finanzoligarchen und deren Polit-Marionetten für einen Systemzusammenbruch sind längst geschmiedet. Die zukünftige Unterdrückung und Versklavung der Menschheit ist das Ziel einer „Neuen Weltordnung“.


Um alles und jeden Menschen kontrollieren zu können, wird der bargeldlose Zahlungsverkehr eingeführt und jedem Individuum ein RFID-Chip unter die Haut implantiert. Nur gesunde Menschen haben die Chance auf ein langes Leben. Schwerkranke Menschen hingegen werden auf sozialverträglicher Weise entsorgt.


Ein Wohlstand, wie wir ihn seit den 1970er Jahren hatten, wird endgültig der Vergangenheit angehören. Ein Wohlstand dieser Art gebührt in Zukunft nur noch der Elite.


Aus dieser bevorstehenden Sklaverei gibt es nur einen Ausweg:

Völker aller Länder, vereinigt euch und kämpft gegen diesen Wahnsinn!

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*) Zum Titel und Autor:

Weltkonjunktur, Nullzinspolitik, Staatsverschuldung, Gesundheitskrisen usw. – Steht uns das Schlimmste noch bevor?“

Von Dipl.-Psych. Dieter Sordon, Studium der Arbeits,- Betriebs- und Organisationspsychologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg


**) Da das Buch nicht mehr im Handel ist, bietet Sordon es für interessierte Leser für 5 Euro als PDF-Version an. Zahlungsweise: paypal. Wer kein paypal hat und die PDF-Version erwerben möchte, möge bitte per Mail (info@krisenfrei.com) mit Betreff „Das Schlimmste“ mit Dieter Sordon zwecks Kontoverbindung Kontakt aufnehmen.


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Kontaktbeschränkungen nur noch für Menschen ab 60?

Von Juliana Bauer und David Berger


Nach dem ersten Schock darüber, wie die Regierungen in Europa, aber besonders auch die Bundesregierung die Corona-Krise schamlos zu Lasten der Grundrechte ausnützt, melden sich nun vermehrt Stimmen gegen den massiven Eingriff in unsere Freiheitsrechte zu Wort. Darunter auch solche, die sich gerade um den Umgang mit älteren Menschen Sorgen machen.


Die Italiener sind hier schon etwas weiter. Sie thematisierten am 1.April in der Sendung Siamo noi in TV2000 die seelisch-humanen Nöte der alten Menschen in den Heimen sowie die großen Sorgen der Angehörigen. Es wurde darüber offen gesprochen, u.a. mit Ärzten der Geriatrie, dass den Menschen die Nähe und Zuwendung, insbesondere die zärtliche Zuwendung, schrecklich fehlen. Von solcher Not zu berichten, ist den deutschen Medien und Politikern bislang natürlich fremd. Unsere Gastautorin Dr. Juliana Bauer hat das Thema in einem offenen Brief an das Bundeskanzleramt aufgegriffen, den wir hier dokumentieren:


Coronavirus: geplante Verlängerung der Restriktionen für Bürger ab 60 Jahren

(Nachrichten SWR3 28.03.2020, 2 Uhr, Kopien des Briefes an weitere Abgeordnete, Veröffentlichung im Netz)


Sehr geehrter Herr Dr. Braun,

mit Entsetzen hörte ich die Nachricht, dass über den angedachten 20. April – sofern dieses Datum bezüglich der Einschränkungs-Lockerungen eingehalten werden kann – massiv verlängerte Kontaktbeschränkungen für „ältere Menschen,“ d.h. für diejenigen ab 60 Jahren, geplant seien. Mir stellt sich hier die Frage, was das bedeutet, „für einen viel längeren Zeitraum“? Zu dieser Nachricht erlaube ich mir daher die folgende Stellungnahme.

Zahlreiche ältere Menschen sind betreffs vieler Erkrankungen nicht gefährdeter als junge. Um zwei Beispiele zu nennen: ein wesentlich jüngerer Verwandter von mir war im Winter schon mehrmals schwer an Influenza erkrankt, während ich, eine über 60jährige, z.B. immer nur einfache Erkältungen davontrug oder über Jahre hinweg überhaupt nicht erkrankt war (und mir zudem eine gute gesundheitliche Kondition bestätigt wurde). Meine Großmutter, die 94 Jahre alt wurde, war bis 93 eine stabile, gesunde Frau. Hingegen gehört die 21jährige Tochter des genannten Verwandten, also eine blutjunge Frau, aufgrund ihres Asthmas z.Z. zur Risikogruppe.


Zahlreiche ältere Menschen sind fit, sind biologisch wesentlich jünger als ihre Papiere ausweisen und sind über ihre Rente hinaus entweder ehrenamtlich oder beruflich sehr engagiert. Beruflich meist nicht allein nur aus Freude an ihrer Arbeit, sondern auch, weil die Rente weder zum Leben, noch zum Sterben reicht. Ich weiß das von vielen Bekannten, ich weiß das aus eigener Erfahrung.


(An dieser Stelle folgt dem Regierungspolitiker gegenüber eine kurze Schilderung meiner finanziell schwierigen Situation, die in der vorliegenden Publikation uninteressant ist).

 Ich bitte Sie nun, die genannte Planung zu überdenken und von der vorgesehenen Grundsätzlichkeit und Ausschließlichkeit abzurücken. Eine Risikogruppe unter den Älteren sind Menschen mit Erkrankungen bzw. Vorerkrankungen. Dazu gehört aber bei weitem nicht jeder ältere Mensch. Außerdem können die Erkrankten ihre Erkrankung und damit ihre Anfälligkeit nachweisen. Es ist nicht richtig, auch nicht trotz Ihrer großen Sorge um die Bürger und deren Gesundheit, allen älteren Menschen einfach weiterhin und „viel länger als jungen“ Kontaktbeschränkungen aufzuerlegen, ja aufzuzwingen.


Sie zwingen damit viele Senioren nicht nur in Restriktionen, sondern sie drängen sie immer mehr in die Isolation. Sie drängen Sie aus ihren, oft für sie notwendigen, beruflichen Aktivitäten, aus ihren freundschaftlichen Kontakten, aus der Beziehung mit ihren Kindern und Enkeln hinaus. Sie nehmen ihnen auch jegliche eigenständige Verantwortung und nehmen sie damit letztendlich nicht ernst. Ihre Sorge um deren Wohlbefinden bzw. deren Gesundheit, Ihre (vermeintliche) Schutzmaßnahme kehrt sich mit dieser „Hygienediktatur,“ wie der katholische Weihbischof Schneider unlängst schrieb, ins Gegenteil um. Auch der evangelische Theologe Heinig warnt gerade vor einem „faschistoid-hysterischen Hygienestaat.“


An dieser Stelle sei überdies zu erwähnen, dass laut Artikel 3 des Grundgesetzes „alle Menschen gleich“ sind.


Sie schaffen hier eine starke Ungleichbehandlung von Jünger und Älter, von Jung und Alt. Sie entfremden dadurch die Generationen nicht nur noch mehr voneinander, sondern Sie befeuern so unweigerlich die bereits breit vorherrschende Achtungslosigkeit und Unsensibilität einer ganzen Reihe junger Menschen den älteren gegenüber. Verlängern Sie die Kontaktbeschränkung der älteren Bürger in besonderem Maße, so wird der Schuss nach hinten losgehen – viele junge Leute sämtlicher Nationen werden sich in den deutschen Städten rücksichtslos ihren Raum erobern nach dem Motto: „Wir sagen ja zu Corona… Es rafft die Alten hin… Das ist nur gerecht “ (Browser Ballet, mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet!!!). Dass die Regierung nicht fähig ist, diese zutiefst menschenverachtende, faschistoid agierende Gruppe zu verbieten, macht Ihre Fürsorge, Herr Dr. Braun, für die Älteren unglaubwürdig.  Und – hätten Sie und die anderen europäischen Regierungen mit Blick auf China und den Iran bereits im Januar gehandelt, wäre uns die Misere dieses Ausmaßes erspart geblieben.


Des Weiteren müssten Sie mit einer solchen spezifischen Maßnahme ein massives Kontrollsystem über die älteren Menschen erheben und einen noch massiveren Eingriff in die menschlichen Grundrechte vornehmen. Sie etablieren damit in der Tat eine Hygiene-Diktatur. Können Sie das verantworten? Und was tun Sie, wenn im nächsten oder übernächsten Jahr der nächste Virus Deutschland und Europa „bevölkert“? Was tun Sie dann? Errichten Sie dann eine umfassende, nicht endende Diktatur?


Es gab in deutschen Landen von 1933-45 schon einmal eine Schutzhaft. Gut, das war eine Haft im übelsten Sinn des Wortes mit übelster Intention. Doch wurde sie unter dem Begriff „Schutz“ verklärt, ein Begriff, der damals vielen deutschen Bürgern suggerierte, die so verhafteten Personen würden zu ihrem „Schutz“ in Gewahrsam genommen. Damals waren es die jüdischen Mitbürger und unliebsame Denker.


Noch eine andere Sache, die Sie bei Ihrer Älteren-Planung nicht vergessen dürfen, eine Tatsache, die Sie ebenso zu berücksichtigen haben: die Tatsache, dass eine große Anzahl von Bundestagsabgeordneten 60 Jahre alt und älter ist, zum Teil sogar weit über 60. Ich zählte aus allen Parteien zusammen mehr als 200 Personen. Die sich in besonderem Gnadenstand wähnende CDU/CSU weist sogar 78 alte und ältere Herrschaften auf (+/- 2/3). Auch diesen müssten Sie dann, inclusive der 65jährigen Frau Bundeskanzlerin, Ihre Vorschriften der Kontaktbeschränkung über Wochen oder Monate hinweg aufoktroyieren. Denn vergessen Sie nicht: alle Menschen sind gleich – so lautet das GG. Aber das hätte natürlich für das Kanzleramt einen „Vorteil“: Sie könnten ohne Parlamentsbeschlüsse weiterbestimmen…!


Des Weiteren gibt es z.B. unter den deutschen Diözesanbischöfen mindestens zehn an der Zahl, die mehr als 60 Jahre alt sind. Es gibt in den Landeskirchen Bischöfe über 60. Und eine große Anzahl an Pfarrern dieses Alters. Wollen Sie diese ebenfalls mit Ihren Maßnahmen „beglücken“? Und sie für Wochen oder Monate von den Menschen fernhalten? Das wäre für die Gläubigen, die „nach Trost und Begleitung, nach Aussprache und Gebet, nach Durchbrechung innerer und äußerer Einsamkeit“ fragen (Landesbischof July), nicht zu verantworten!


Und betrachten Sie mal Landesbischof Bedford-Strohm! Topfit feierte er gerade seinen 60.Geburtstag und fühlt sich „voller Energie.“ Doch er gehört jetzt nach Ihrer Definition, Herr Dr. Braun, zur Risikogruppe. Also beschränken Sie bei verlängerten Restriktionen bitte auch seine Kontakte. Denn – alle Menschen sind gleich (GG)


Nun wünsche ich Ihnen eine von Herz und Verstand getragene Entscheidung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen…


P.S.: Ach, noch etwas für die Nach-Krisenzeit:  

Sie könnten mich alle für einen besonders motivierenden Italienisch-Kurs buchen. Bei einer fast originalgetreuen Römerin! Mit dem Temperamente des Vesuvio (ich weiß, der Vesuv blickt auf la bella Napoli)! Und mir damit meine augenblicklichen Unterrichts-Ausfälle als Italienisch-Dozentin bei den Volkshochschulen ersetzen…



Russland – Putins Staatsstreich

Von Dieter Farwick BrigGen a.D. und Publizist                                       


Zitat: „Man ist auf der sicheren Seite, wenn man glaubt,

dass Putin der reichste Russe ist im zweistelligen Milliardenbereich.

Er kann sich nehmen und leisten, was er will.

Er kennt keinen Unterschied zwischen Besitz und Eigentum.

Er ist der Zar Russlands – mindestens bis 2036.“


Für Putin (Jahrgang 1952) gibt es mehrere Gründe, seine Macht über Russland über die Wahlen von 2024 hinaus zu sichern. Wenn man seine Biographie studiert, wird deutlich, dass er sich für den einzigen russischen Politiker hält, der Russland sicher in die Zukunft führen kann – in einer Liga mit den Weltmächten China, Indien und den USA, auch es wenn objektive Daten gibt, die seinen Anspruch „auf Augenhöhe“ für Selbstüberschätzung halten.


Warum so früh – vier Jahre vor den nächsten Wahlen? Als ehemaliger KGB-Agent ist und bleibt er ein Sicherheitsfanatiker. Sein Hass gilt auch den Verrätern, die sich im Ausland in Sicherheit wähnen, wie die Morde ehemaliger KGB-Agenten in Großbritannien und Deutschland zeigen. Diese Morde dienen auch als Abschreckung potentieller Deserteure. Putin will seinen Staatsstreich aus einer Position der Stärke führen. Er will einen Machtkampf kurz vor den Wahlen frühzeitig entscheiden, bevor sich die  politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Russland weiter verschlechtern und seinem Ruf schaden könnten. Sein Regierungshandeln wird schon heute hinter vorgehaltener Hand mit der Stagnation unter Breschnew verglichen. Er hat mehrere Bälle in der Luft, die nicht am Boden zerplatzen dürfen. Nach den letzten Wahlen gab es bereits einzelne Demonstrationen unzufriedener Bürger gegen Putin im ganzen Lande. Heute fällt ihm der Staatsstreich leichter als 2024 – so sein Kalkül.    

Welche Optionen gibt es für Putin?


Zunächst gab es Anzeichen, dass er den Vorsitz des Staatsrates anstreben würde, der bislang wenig Macht und Einfluss hat. Putin hat Medwedew „überraschend“ als Ministerpräsident abgelöst und als „Platzhalter“ im Nationalrat eingesetzt. Er hat Michael Mischustin als Ministerpräsident berufen und die Zusammensetzung des Kabinetts verändert. Außenminister Lawrow, ein enger Vertrauter von Putin, durfte sein Amt behalten. In seinen Augen muss Putin dieses Konstrukt als zu unsicher ansehen. Ein Nachfolger – oder spätere Nachfolger – könnten sich von Putin emanzipieren und seine Macht beschneiden wollen. Das könnte der Machtpolitiker Wladimir Putin nicht ertragen.


Er weiß zudem, dass es gegen ihn keine Ermittlungen geben würde, solange er ein Staatsamt innehat – siehe seine Nachfolgeregelung mit Jelzin.


Zur Zeit geht er einen anderen Weg. Dazu muss die Begrenzung auf zwei aufeinanderfolgende Amtsperioden als Präsident wegfallen.


Die Duma hat mit großer Mehrheit einer Änderung zugestimmt, die diese Hürde beseitigt und den Weg für weitere Amtsperioden freigemacht hat. Mit dieser Lösung nähert er sich seinem Vorbild Li Xinping (Jahrgang 1953) an, der als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Vorsitzender der Militärkommission  und 2013 als Staatspräsident auf Lebenszeit berufen wurde.


Der dritte Diktator im Bunde, der türkische Staatspräident Recyp Erdogan (Jahrgang 1954), dürfte ähnliche Ziele verfolgen. Diktatoren wissen jedoch, dass Diktatoren selten im Bett sterben. Der nächste und abschließende Schritt für Putin ist eine Volksbefragung, die am 22.April, dem Geburtstag des Staatsgründers Lenin, der im Mausoleum auf den Roten Platz begraben ist, stattfinden wird. Dieser Termin war geschickt gewählt, da Lenin bei der russischen Bevölkerung in hohem Ansehen steht. Wegen der Corona-Pandemie wurde diese Volksbefragung kurzfristig verschoben. Man wird einen anderen „historischen“ Termin finden.


Diese Volksbefragung ist eine Farce. Es gibt keine Mindestteilnahme der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, keine Auszählung der Stimmen und keine Mindestzahl der Stimmen für die Zustimmung des Antrages der Duma. Das würde bedeuten, dass Wladimir Putin bis 2036 weiter als Präsident regieren darf – wenn nicht gar zwischenzeitlich auf Lebenszeit. Bis 2036 käme Wladimir Putin auf 37 Regierungsjahre – 32 als Präsident und vier Jahre als Ministerpräsident.   

Russland – eine gelenkte Demokratie?        

                

Das war immer die Aussage von Putin mit der Ergänzung des Systems der „vertikalen Macht“. Des Durchregierens vom Kreml bis in jede Kommune. Die Gouverneure der „Länder“ sind von Putin eingesetzt oder von seiner Partei manipuliert. Der Weg Putins zum Alleinherrscher Russlands mindestens bis 2036 reißt allen sog. “Russlandverstehern“  ihre Argumente aus der Hand. Russland ist eine lupenreine Diktatur – keine „lupenreine Demokratie“ wie der ehemalige Bundeskanzler Schröder immer wieder betont. Auch noch nach dem Staatsstreich?


Russlands Herausforderungen der Zukunft                        

Falls es wegen der  Corona-Pandemie eine Weltwirtschaftskrise geben sollte, wovon auszugehen ist, wird Russland nicht verschont bleiben, obwohl noch keine belastbaren Daten vorliegen. Es kann auch davon ausgegangen werden, dass auch die russische Wirtschaft unter unterbrochenen Lieferketten leidet. Man kann auch nicht erwarten, dass die Wirtschaft Russlands durch die Umdrehung eines Schalters wieder anspringt. Der entscheidende Stabilitätsfaktor bleibt zunächst Wladimir Putin.         


Wie sieht es in der russischen Wirtschaft aus?                         

Die größte Herausforderung für Russland ist die Energiewirtschaft. Der Verkauf von Öl und Gas ist für den Gesamthaushalt von zentraler Bedeutung. Der niedrige Preis für Öl und Gas reißt ein großes Loch in die Haushaltskasse  – verstärkt durch den Rückgang des Bedarfs. Dazu kommt der Anteil der erneuerbaren Energie weltweit sowie der steigende Export der USA des durch Fracking gewonnenen Öls und Gas – auch nach Europa. Die „grüne“ Kampagne gegen die weitere Verwendung von fossilen Brennstoffen dämpft zusätzlich die Abnahme von Öl und Gas weltweit. Russland hat sich jahrzehntelang auf den Export von Öl und Gas fokussiert – wie andere OPEC-Staaten auch. Eine Änderung ist nicht in Sicht.


Auf der Arabischen Halbinsel hat z.B. das Emirat von Dubai schon vor Jahren eine Wende weg von Öl und Gas eingeleitet – mit Erfolg. Sie sind unabhängig vom Export von Öl und Gas. Andere Emirate werden folgen – ausgenommen Abu Dhabi, das noch auf Jahrzehnte mit dem Export von Öl und Gas rechnen kann. Selbst das benachbarte Saudi-Arabien hat die Signale der Zeit erkannt. Es kann allerdings weiterhin von den kurzen Versorgungswegen profitieren zu den Nachbaremiraten.


Die Erderwärmung kann für Russland und seine Landwirtschaft zum Vorteil werden, wenn  sich der Permafrost auflöst. Allerdings rechnen Experten mit einem erhöhten Austritt von Gasen.

Ein großes Problem in Russland bleibt die Korruption in allen Berufs- und Lebensbereichen.    


Die Überalterung der Bevölkerung                        

Für die überalternde Bevölkerung Russlands mit der Zunahme von chronischen Erkrankungen zeigen  sich wesentliche negative Folgen.

Durch unzureichende Altersversorgung wird sich die Lebensqualität verschlechtern.

.Der Versuch, die Ein-Kind- Strategie durch finanzielle Anreize zu überwinden, ist unbefriedigend verlaufen. Es fehlt der dringend benötigte Nachwuchs, um den zunehmenden Fachkräftemangel zu kompensieren.

Eine überalternde Bevölkerung verliert an Dynamik, Innovations-  und Risikobereitschaft.

Der Islam in südlichen Landesteilen wird seinen Anteil an der Bevölkerung vergrößern und aktiver werden.   


Die Belastung des Staatshaushaltes durch das Militär                       

Die außenpolitischen Ambitionen Putins verlangen ein Militär, das die Ressourcen des Landes übersteigt. Es erinnert an den „militärischen Overstretch“, der eine wesentliche Ursache für den Kollaps der Sowjetunion war. Für die verschiedenen Auslandseinsätze von Syrien und der Arktis, von Russland bis Lateinamerika braucht man viel und gut qualifiziertes Personal. Die Wehrpflicht bringt dem Militär qualifizierte junge Menschen, die andererseits dem Arbeitsmarkt fehlen. Außerdem werden junge Soldaten getötet und verwundet. Diese Ausfälle werden gerne der Bevölkerung verschwiegen, aber offene Gräber und Begräbnisse sprechen eine deutliche Strafe. Die Belastung durch zu hohe Rüstungsausgaben wird nicht mit der Bevölkerung kommuniziert.


Auf der anderen Seite verdient Russland durch den Export moderner Waffensysteme notwendige harte Devisen. Die Einsätze im Nahen/ Mittleren Osten bieten die Gelegenheit, Personal und moderne Waffensysteme unter Einsatzbedingungen zu testen. Das gilt natürlich auch für andere Staaten. Das Leben der Soldaten in militärischen Liegenschaften ist mit westlichen Staaten nicht zu vergleichen. Es ist kein Wunder, dass betuchte Familien durch Korruption versuchen, den Brüdern und Söhnen den gefährlichen Einsatz in der Truppe zu ersparen.


Wir reich ist Wladimir Putin?                       

Ein Staatsgeheimnis“

Es ist kein Geheimnis, dass Putin unter „bösen“  und „guten“ Oligarchen eine deutliche Trennung macht. „Böse“ Oligarchen sind ehrgeizige, erfindungsreiche Menschen, die unter dubiosen Umständen reich geworden sind, aber geglaubt haben, in der Politik Putin Konkurrenz machen zu können.


Kommen sie Putin und seiner Gefolgschaft zu nahe, weil sie wissen, wie man mit Macht und Einfluss superreich werden kann, wird ihr Überleben gefährdet. Wem es nicht gelingt, mit ausreichend Startkapital rechtzeitig ins Ausland zu gelangen, für den wird der Boden in Russland sehr heiß. Sie landen auch vor Gericht und verschwinden auf Jahre im Gulag. Ihr Vermögen geht über an den Staat.


Die „guten“ Oligarchen möchten auch gut leben und reich werden. Aber sie beachten die roten Linien, die Putin und seine „Silowiki“ überwachen. Diese „Silowiki“ sind überwiegend ehemalige Angehörige der Geheimdienste und des Militärs, die Putin ewige Treue geschworen haben – und damit gut leben. Sie sollen auch Putin geraten haben, den Staatsstreich frühzeitig durchzuführen – auch aus der Angst heraus, bei einem anderen Präsidenten womöglich ihre Pfründe und Privilegien zu verlieren.


Es gibt immer wieder Versuche, das Vermögen von Putin herauszubekommen. Wer dabei erwischt wird, bekommt keine zweite Chance. Seine Datschen und Paläste – besonders der in Sotschi – sind weitgehend bekannt. Dass er ein Fan teurer Uhren ist, zeigt er offen. Nur mit seinem Konto muss man vorsichtig sein.


Man ist auf der sicheren Seite, wenn man glaubt, dass Putin der reichste Russe ist im zweistelligen Milliardenbereich. Er kann sich nehmen und leisten, was er will. Er kennt keinen Unterschied zwischen Besitz und Eigentum. Er ist der Zar Russlands – mindestens bis 2036.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.


Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.


Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.


In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.


Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.


Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.


Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.


Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.


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Genderdeutsch“ – Kritik an sprachpolitischen „Geisterfahrten“


Von Peter Helmes


Stammleser“ meiner Publikationen wissen es längst: Für mich persönlich, aber auch für Die Deutschen Konservativen gilt die alte Rechtschreibung. (Gastautoren können selbstverständlich ihre eigene Version nehmen – neue oder alte Form.) Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen:


1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur  durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“.


Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit.

Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen:


zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???).


2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen.


Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. „Genderdeutsch“  macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist.


Und trotzdem: Der Unsinn zeigt Methode

Das Rektorat der Universität Wien hat im Dezember 2019 eine „Leitlinie für „geschlechterinklusiven Sprachgebrauch“ erlassen. Um Diversität auszudrücken, seien Anreden wie „Herr“ oder „Frau“ zu unterlassen, Mehrfachnennungen wie „Studenten und Studentinnen“ ebenso wie Binnen-I, Gender-Gap und dergleichen zu vermeiden; stattdessen sei die geschlechtliche Diversität mittels Genderstern („Liebe*r Studierende*r“) auszudrücken.


Weiter liest man: „Der sogenannte Genderstern * wird in der mündlichen Kommunikation als kurze Pause gesprochen.“


Der Verein Muttersprache in Wien argumentiert seit Jahren in den von ihm heraus­gegebenen „Wiener Sprachblättern“ gegen rechtschreibwidrige und unaussprech­liche Sprachverformungen, die unter dem Vorwand der Geschlechtergerechtigkeit von verschiedenen Institutionen als sogenannte Leitfäden verordnet werden.


Wir verweisen auf Gutachten maßgeblicher Sprachwissenschaftler, auf den „Offenen Brief der 800“, auf Publikationen wie Tomas Kubeliks „Genug gegendert“ oder Birgit Kelles „Gender Gaga“, auf Horst Fröhlers Expertise „Gendern – aber richtig“ und auf den Bescheid der Österreichischen Volksanwaltschaft, den Zwang zum Gendern in wissenschaftlichen Arbeiten auf die öffentliche Mißstandsliste zu setzen.


Vor allem weisen wir darauf hin, dass der Rat für deutsche Rechtschreibung die genannten Empfehlungen Horst Fröhlers als Richtlinie übernommen und damit dem Ansinnen, den „Genderstern“ als Regel aufzunehmen, faktisch einen Riegel vorgeschoben hat. Die unmittelbare Sprechbarkeit und Verständlichkeit sind unverzichtbare Anforderun­gen bei der Textgestaltung.


Der neuerliche davon abweichende Regelungsversuch durch die Universität Wien wird von uns für zweckwidrig, gesetzwidrig, asozial und bildungsfeindlich erachtet: zweckwidrig, weil er dem Ziel der Gleichstellung der Geschlechter nicht dient, sondern den Widerstand breiter Bevölkerungskreise erregt; gesetzwidrig, weil er den geltenden Rechtschreibregeln widerspricht; asozial, weil er Keile zwischen Genera­tionen, Regionen und Bildungsschichten treibt; bildungsfeindlich, weil er Sprach­erwerb und Integration von Neubürgern behindert.


Wir sind entsetzt über die Grausamkeit, mit der unsere schöne Sprache verstümmelt wird, ausgerechnet in Wien, wo das Burgtheaterdeutsch sein hohes Ansehen erworben hat. Es darf ausgeschlossen werden, dass jemand aus der formulierenden Task Force die Force für den Task aufgebracht hat, sich zur Lektüre von George Orwells „1984“ oder Václav Havels „Benachrichtigung“ zu bequemen, sonst hätte * sich von Neusprech oder Ptydepe abschrecken lassen.


Kaum eine andere Maßnahme ist erinnerlich, die so gründlich das angestrebte Ziel verfehlt. Mit dem Leitlinienverordnungsschwenk vom Binnen-I zum Genderstern gerät die gekünstelte Amtssprache vom Regen in die Traufe.


Die Wurzel der Verwirrung liegt in der zur Phrase erstarrten Metapher, man müsse die Frauen in der Sprache sichtbar machen. Nun erst wurden mit Binnen-I, Gender-Gap und anderen Konstrukten alle objektiv oder subjektiv vorhandenen geschlechtlich abweichenden Erscheinungsformen ausgegrenzt. Dabei wurden die Tatsachen des generischen Masku­linums („der Star“, „der Kunde“) und Femininums („die Koryphäe“, „die Drecksau“), also die Verschiedenheit von grammatischem und biologischem Geschlecht, erst übersehen und dann schlichtweg verleugnet.  


Wer auf diese grundlegende Tatsache hinwies, wurde als „Anhänger des generischen Maskulinums“ schubladisiert, als ob es um einen Fußballverein ginge.


Durchgehende Doppelnennung (laut SPIEGEL „Blähdeutsch“) und Ausweichgrammatik („Flüchtende, Säugende, Studierende“) kamen in Mode. In die „Genderfalle“ tappten vor laufender Kamera Harald Mahrer („Kinder und Kinderinnen“) und Eva Glawischnig („Eltern und Elterinnen“), und die Broschüre „Liebe Prostatapatienten und Prostatapatientinnen“ wurde nur durch eine aufmerksame Grafikerin am millionenfachen Druck gehindert.


Wie in einem Albtraum erinnert man sich an Ausbildungspläne der deutschen Bundeswehr über das „Lösen vom Feind/von der Feindin“ und an eine Leitlinie für das österreichische Bundesheer, die Ausdrücke wie „man“, „jemand“, „jedermann“ und „niemand“ unterbinden wollte. Unvergessen sind die skurrilen Bemühungen, das Binnen-I in die Blindenschrift zu implementieren, und Robert Sedlaczeks Spaß mit dem „Knacklaut des Wiener Bürgermeisters“, als dieser das Binnen-I per Glottisschlag vertonte (gelesen in der „Wiener Zeitung“).


Der Ausweg aus dem Dilemma liegt allein in der Rückbesinnung auf die seit jeher bestehende, früher allgemein anerkannte geschlechtsneutrale Ausdrucksweise des generischen Maskulinums, Femininums und Neutrums. Bei „Lieber Leser!“ ist eben nicht die Leserin „nur mitgemeint“, sondern es sind schlicht alle gemeint.


Im Heft 2/2019 der „Wiener Sprachblätter“ hat Horst Fröhler dazu ausführlich Stellung genommen. Die vielgeforderte Rückkehr zur sprachlichen Vernunft liegt nun, nach den zahlreichen sprachpolitischen Geisterfahrten, mehr denn je als einzig vernünftige Lösung auf der Hand.


Quelle: Dieter Schöfnagel, Vorsitzender des Vereins Muttersprache, www.muttersprache.at

(Pressemitteilung des Vereins Muttersprache)


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Hochdeutsch, Dummdeutsch, Lotterdeutsch – eine Sprachglosse

Von Peter Helmes


„…Immer wieder fällt mir auf, daß Deutsche(!) von Maßnahmen "machen" sprechen – eine Unsitte, die in Deutschland leider immer mehr um sich greift. Vermutlich haben sie im Deutschunterricht nie etwas davon gehört hat, daß es "Maßnahmen ergreifen", "Maßnahmen durchführen", "Maßnahmen treffen" etc., etc. heißen muß…“


Dies schrieb mir vor wenigen Tagen ein Leser aus Spanien(!), der mir noch weitere Beispiele von „vergaloppiertem“ Deutsch nannte. Er hat recht! Und es wird immer schlimmer – auch beflügelt durch sprachfeindliche Kommunikationsinstrumente wie Twitter, Facebook etc.


Die Verwahrlosung unserer Muttersprache, auch durch sog. Akademiker, schreit zum Himmel! In Deutschland wird inzwischen alles "gemacht", das ist ja auch viel einfacher und erspart die Suche nach der eigentlich richtigen Wortkombination. „Pate“ der ganzen „Macherei“ ist die englische Sprache, in der man alles mit „make“ machen, äh ausdrücken kann. Typische Abschreckungsbeispiele: „It makes fun“, „it makes sense“ usw. Und that, liebe Leser, makes me verrückt!


Maßnahmen "machen" ist ein grober Verstoß gegen unsere deutsche Sprache, den man nur als "Barbarismus" bezeichnen kann. Es kennzeichnet einmal mehr den offenbar unaufhaltsamen Niedergang unserer Muttersprache und die zunehmende Verblödung des deutschen(?) Volkes durch den Einfluß von wenig Gebildeten, die mit einem IQ von -50 aufwarten, den sie auch noch mit ihren zahlreichen Brüdern und Schwestern teilen müssen, weswegen sie nie auch nur annähernd in der Lage sein werden, die Sprache von Goethe und Schiller, Kant und Schopenhauer zu verstehen und sich in unserer Hochsprache auf gebildete Art zu verständigen.


All das ist auf die nach dem leider verlorenen Krieg 1945 einsetzende Unterwerfung unter die sprachliche Hegemonie der anglo-amerikanischen sog. "Befreier" bzw. Siegermächte zurückzuführen (Denglish!) und auch auf die später von den ´68-ern initiierte Niveausenkung an den Schulen ("Abitur für alle!") und Universitäten.


Manchmal höre ich auch "Maßnahmen setzen", was mir genauso töricht vorkommt wie „Sinn machen" (engl: „it makes sense“). Sinn kann nicht "gemacht" werden, sondern etwas kann einen Sinn ergeben, Sinn haben, sinnvoll sein etc., etc.  


Ich empfehle Ihnen, sich tunlichst bei der GESELLSCHAFT FÜR DEUTSCHE SPRACHE (GFDS) in WIESBADEN oder dem Verein DEUTSCHE Sprache e.V. (VDS) wegen o.e. Feinheiten zu erkundigen (neu-dummdeutsch: "schlau zu machen").  


Dazu gehört z.B. noch ein ganz besonders „feines“ Deutsch:


Bestimmt sprechen Sie als "moderner" Deutscher auch  

- von "event", wenn Sie "Ereignis" meinen,  

- von "security"-Personal statt "Sicherheit",  

- von "equipment" statt "Ausstattung",  

- schreiben "in spitzen Zeiten" statt "in Spitzenzeiten",  

- stellen gerne "ein stückweit" Normalität her statt nur "etwas" (weil das in Angeber-Deutschland einfach mehr hermacht),  

- sprechen von gründlichem und "oftem" Händewaschen (dixit: Kanzlerin Merkel),  

- und Ihnen ist unbekannt, wann eine Veranstaltung "ist", anstelle von "stattfindet",

- und Sie sagen auch wohl wie der Langweiler Kerner bei RTL: "Ich krieg' mich beschäftigt",  usw. usf.


Das mag mal für heute genügen, nicht ohne meinem langjährig treuen Leser W. St., der seit Jahrzehnten(!) in Spanien lebt, zu danken. Vielleicht gerade weil er so lange im Ausland lebt, schmerzt ihn der liederliche Umgang mit seiner Muttersprache, die er zur Lottersprache verkommen sieht.


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Mehrsprachigkeit in der EU

In der Europäischen Union sprechen knapp 20 Prozent der Menschen Deutsch als Muttersprache. Zusammen mit weiteren 10 Prozent, die Deutsch als Fremdsprache beherrschen, sprechen insgesamt rund 30 Prozent der EU-Bürger Deutsch. Im Arbeitsbetrieb der EU-Einrichtungen und in ihrer Außendarstellung überwiegen jedoch das Französische und insbesondere das Englische. Dietrich Voslamber, Leiter der VDS-Arbeitsgruppe „Sprachenpolitik in Europa“, sprach über dieses Thema mit Frank Burgdorfer, Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD), welcher auch der VDS angehört. Das Gespräch diente dazu, die politischen Forderungen der EBD für das nächste Jahr zu erarbeiten, die dann der Mitgliederversammlung zur Abstimmung gestellt werden.


Voslamber äußerte die Sorge, dass sich in den Mitgliedsstaaten viele von der EU abwenden könnten, wenn sich beispielsweise Ursula von der Leyen und die Europäische Kommission der Öffentlichkeit gegenüber vornehmlich auf Englisch präsentierten. Vielmehr sei es wichtig, Sprachenvielfalt in ganz Europa als etwas Bereicherndes und Sinnstiftendes anzuerkennen.  


Voslamber bedauerte, dass sich unter den gängigen Verfahrenssprachen der EU keine slawische Sprache befindet und schlug vor, den offiziellen Internetauftritt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Juli 2020 sechssprachig zu gestalten: auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch (netzwerk-ebd.de).

(Quelle: VDS-Infobrief vom 27.03.2020.)

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Sprache in Zeiten von Corona

Das Corona-Virus ist in diesen Tagen allgegenwärtig – es prägt nicht nur unsere Lebenswelt, sondern auch die Sprache, die wir sprechen. Floskeln wie „Bleib gesund“ oder „Paß auf dich auf“ blühen wieder auf. Auch in der beruflichen E-Mail-Korrespondenz findet man nun oft diese Ausdrücke. In der Fachsprache sind ebenfalls Änderungen zu beobachten: Es heißt „das Virus“ – nur umgangssprachlich sagt man „der Virus“. Beides ist nicht falsch, jedoch wird „der Virus“ aktuell immer häufiger verwendet, sogar von Fachärzten. Die Berliner Zeitung spekuliert außerdem bereits, ob das Wort „Corona“ zum Wort des Jahres 2020 gekürt werden könnte.


Neue Anglizismen gibt es zudem: „Social Distancing“ und „Flatten the Curve“ machen in den Sozialen Medien die Runde. Vor allem der Begriff des „Social Distancing“ sei nicht durchdacht gewählt, um die aktuelle Lage des gesellschaftlichen Umgangs zu erklären, sagt der Linguist Anatol Stefanowitsch. Ursprünglich bedeutete er im Englischen „gesellschaftliche Abgrenzung“. Im Zusammenhang mit Corona meint er jedoch das „Nicht-Berühren“; „Kontaktverbot“ sei damit nicht gemeint, da die modernen Medien und Telekommunikationsmöglichkeiten den Kontakt immer noch erlauben.


Neben den Anglizismen sticht auch die Häufigkeit medizinischer Begriffe ins Auge, wie es sie sonst eher in Fachzeitschriften gibt. Das Corona-Virus ist greifbar und nah – und so hat die Sprache eine Barriere überwunden, die sonst durch Ärzte und medizinisches Fachpersonal unsichtbar eingehalten wird. Hinzu kommt die Angst, die bestimmte Begriffe unwillkürlich hervorrufen. „Pandemie“, „Ausgangssperre“ und „Quarantäne“ sind Dinge, die man ungerne selbst erleben möchte. Sorgen und Ängste begleiten die Berichterstattung und sind kaum von medizinischen Erkenntnissen und Fakten zu trennen.


Dabei könne die Sprache auch genutzt werden, um Solidarität zu schaffen, sagt der Sprachwissenschaftler Ekkehard Felder. Durch bewusst empathische Ansprache wird ein Wir-Gefühl geschaffen, das eine Gesellschaft einen kann und ihr die Kraft gibt, eine schwere Zeit zu überstehen. (forschung-und-lehre.de, berliner-zeitung.de, bnn.de, deutschlandfunkkultur.de)                                                  


(Quelle: VDS-Infobrief vom 27.03.2020.)

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Polit-Splitter


Unser Deutsch: z.B. Korona

Mit dieser Welt-Seuche verbreitet sich auch ein Wortschatz über die Sprachen, der zuvor nur Fachleuten bekannt war. Es sind Fremdwörter aus dem Griechischen, dem Lateinischen oder europäischen Nachbarsprachen. Greifen wir ein paar heraus und kommentieren sie: Corona und Covid 19, Epidemie und Pandemie, Virus und Virologen, Influenza, Quarantäne, Inkubationszeit, Solo-Selbständige.


Korona, entlehnt aus lateinisch corona, dies aus griechisch κορώνα, bezeichnet (in der Astronomie) seit dem 19. Jahrhundert, den Strahlenkranz der Sonne bei totaler Sonnenfinsternis. Wahrscheinlich wurde dies Bild jüngst zum Namengeber für den Virus, welchen die Mediziner Covid 19 nennen. Dies ist die Abkürzung von englisch coronavirus disease 2019.


Virus wurde im späten 19. Jahrhundert aus englisch oder französisch virus entlehnt, das auf lateinisch virus ‚Gift, Saft‘ zurückgeht; von schwankendem Genus: im Lateinischen neutral, im Deutschen nach dem Muster der allermeisten Wörter auf –us oftmals maskulin (so auch der Computervirus), neuerdings aber allgemein als Neutrum flektiert. Der Virologe hat wahrscheinlich sein Vorbild in französisch virologue.


Influenza, im 18. Jahrhundert entlehnt aus italienisch influenza, das schon um 1500 die Bedeutung ‚Ausbruch einer Krankheit‘ hatte; das Wort verbreitete sich mit der Grippe-Epidemie, die 1743 von Italien ausging; unsere Grippe wurde damals aus französisch grippe entlehnt.


Epidemie, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entlehnt aus mittellateinisch epidemia, das zurückgeht auf griechisch ̕επιδημία ‚Verbreitung (einer Krankheit)‘ zu griechisch  ̕επιδήμιος ‚im ganzen Volk verbreitet‘. Pandemie ist erstmals 1837 belegt für eine ‚weltweit verbreitete Seuche‘, wohl eine Neubildung zu gleichbedeutendem griechisch πανδήμιοσ.


Quarantäne geht zurück auf italienisch quarantina ‚40 Tage‘, übertragen auf die Wartezeit seuchenverdächtiger Schiffe vor dem Hafen, erstmals belegt 1374, als die Venezianer einem Schiff wegen Pestgefahr die Einfahrt verweigerten. Bis vor kurzem meistgebraucht bei Einwanderung oder Überseetransport. Neu ist die häusliche Quarantäne, die vielen Bewohnern angesichts der Corona-Epidemie verordnet wird.


Inkubationszeit, ursprünglich die ‚Brutzeit der Vögel‘ aus lateinisch incubatio‚ auf den Eiern liegen‘, seit Ende des 19. Jahrhunderts belegt für ‚Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch einer Infektionskrankheit‘.


Solo-Selbständige, eine Neuprägung mit dem entlehnten Adjektiv solo ‚allein‘ für (meist handwerkliche) Einmannbetriebe.


Was lässt sich aus dieser kleinen Auswahl ersehen? Alle Wörter haben griechische oder lateinische Wurzeln. Sie verweisen auf den großen sprachlichen Verbund, den das Lateinische als europäische Lingua franca bis in die Neuzeit gestiftet hat. Das erleichtert bis heute den gegenseitigen sprachlichen Transfer. Es ist ein Stück europäischer Wortschatz, ein Abbild unseres gemeinsamen Schicksals in dieser Korona-Pandemie.

Horst Haider Munske

Der Autor ist Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Vereins Deutsche Sprache e.V.(VDS). Ergänzungen, Kritik oder Lob können Sie schicken an: horst.munske@fau.de

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Bibel in 694 Sprachen

Die Bibel ist das am häufigsten übersetzte Buch – jetzt hat die Zahl der Sprachen mit einer Gesamtübersetzung einen neuen Rekord erreicht: Die komplette Bibel gibt es aktuell in 694 Sprachen, die beiden neuen sind Ellomwe und Cho-Chin. Ellomwe sprechen rund 2,3 Millionen Menschen in Malawi, Cho-Chin rund 15.000 in Myanmar, so die Deutsche Bibelgesellschaft. Insgesamt können mit der Komplettübersetzung damit etwa 5,7 Milliarden Menschen erreicht werden. Das Neue Testament ist in deutlich mehr Sprachen verfügbar: 1.542 Sprachen sind abgedeckt. Insgesamt geht der Weltverband der Bibelgesellschaften von 7.350 Sprachen auf der Welt aus – demnach gebe es in rund 4.000 noch keine Bibel-Übersetzung. (katholisch.de)


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Kennt Ihr den?


(Da macht der Osterhase gewiß einen weiten Bogen drum…)


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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen.


Ich wünsche Ihnen einen angenehmen sonnigen Frühling, ein gesegnetes Osterfest, den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.


In diesem Sinne: mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,



Ihr Peter Helmes Hamburg, 7. April 2020