An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Mai 2016  


Der 9. April 1241 - Schicksalstag für das auch heute bedrohte christliche Abendland!


Die Erinnerung an damals ist Mahnung für heute
Das heute in vielen Schulen vermittelte Grundwissen über unsere Vergangenheit ist zunehmend ideologisch belastet. Die Nachfolgegenerationen der ´68er (Frankfurter Schule) haben ganze Arbeit geleistet. Nationale Entwicklungen werden in den Hintergrund gedrängt, Geschichte weitgehend entchristlicht. Wer weiß denn noch, daß das christliche Abendland zweimal schwer geprüft wurde durch türkische Eindringlinge und einmal durch eine Hunneninvasion? 

„Die Türken vor Wien“
„Die Türke vor Wien“ war ein Schrei des Entsetzens, der durch ganz Europa hallte. Die Erste Wiener Türkenbelagerung war ein Höhepunkt der Türkenkriege zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Staaten Europas. Sie fand im Rahmen des ersten österreichischen Türkenkrieges statt. Vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 schlossen osmanische Truppen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen Wien ein, das damals Hauptstadt der Habsburgischen Erblande und eine der größten Städte Mitteleuropas war. Unterstützt von anderen Truppen des Heiligen Römischen Reichs konnten sich die Verteidiger behaupten.

Die Zweite Wiener Türkenbelagerung war nach der Ersten Wiener Türkenbelagerung von 1529 eine weitere erfolglose Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich, sie dauerte vom 14. Juli bis 12. September 1683. Verteidigt wurde Wien, damals die Residenzstadt des römisch-deutschen Kaisers, durch Truppen des Heiligen Römischen Reiches, Polen-Litauens, der Republik Venedig und des Kirchenstaates. 

Entscheidend für den Sieg des Abendlandes war letztlich die „Schlacht am Kahlenberg“. Am 11. September (1683) besetzten die alliierten christlichen Truppen das Kahlengebirge. In den Morgenstunden des 12. Septembers griff das Entsatzheer mit Truppen aus Venedig, Bayern, Sachsen, Franken, Schwaben, Baden, Oberhessen und Polen an, ca. 54.000 bis 60.000 Mann. Die osmanischen Kommandanten konnten sich über die Taktik für den Zweifrontenkrieg nicht einigen. 

Nach zwölfstündigem Kampf griff die Kavallerie unter dem Oberkommando von König Sobieski von den Höhen des Wienerwaldes her ein. Die gesamte christliche Streitmacht ging zum Generalangriff über, denn auch die Wiener begannen mit einem Ausfall, als sie sahen, dass die Schlacht zugunsten der Christen ausging, und stürmten die Laufgräben der Osmanen. Das osmanische Heer flüchtete überstürzt. Erst jenseits der Schwechat, ca. 10 km von Wien entfernt, gelang es Kara Mustafa, einen Teil seiner Truppen zu sammeln und nach Győr (Ungarn) zurückzuführen.

„Die Erinnerung ist Mahnung“. Heute heißt die neue Gefahr Islam. Und der steht nicht mehr nur vor Wien, sondern zieht immer tiefere Spuren durch ganz Europa. Von einem einigen, christlichen Abendland ist nichts zu sehen und also auch kein Widerstand spürbar. Lassen Sie uns das Mahnung sein“.

Eine Mahnung ist auch die Geschichte über den Einfall der Mongolen in Europa. Heute ist der Jahrestag. R. Maywald, stv. Vorsitzender der Schlesiervereine in Oberbayern, schreibt dazu:
Vor 775 Jahren wurde die blutige Invasion der aus Asien kommenden Mongolen, auch Tataren genannt, gestoppt.
Mitteleuropa stand im Jahr 1241 vor der größten Gefahr seit der Hunnen-Invasion. Der Einfall der Mongolen in Ungarn und Polen schockierte das Abendland und rückte die lange unterschätzte Gefahr brutal in den Vordergrund der Aufmerksamkeit. Für die betroffenen Gebiete und den Rest Europas kamen die Mongolen plötzlich wie aus dem Nichts.

Grausig-schreckliche Kunde mußten Europas Chronisten Mitte des 13. Jahrhunderts über die Mongolen verbreiten. "Sie kommen mit der Schnelligkeit des Blitzes, verheeren und töten; sie erfüllen jedermann mit Schrecken und unvergleichlichem Entsetzen", wußte etwa der Mönch Matthäus Paris zu berichten. Ein mongolisches Heer überrannte im Frühjahr 1241 Polen. 

Gegen das christliche Abendland
Nach der Einnahme Kiews 1240 war Batu Khan der Prächtige (* 1205; † 1255), ein  Enkel Dschingis Khans, ein mongolischer Teilherrscher, zu einem Eroberungszug in das christliche Abendland aufgebrochen und war in Polen eingefallen. Er zerstörte Sandomir im südöstlichen Polen an der Weichsel gelegen und Krakau, rund 350 km südwestlich von Warschau entfernt. Im Winter 1240/41 teilte Batu sein Heer. Eine Heeressäule unter den beiden Prinzen Baidar und Orda zog nach Nordwesten, Batu selbst zog mit dem Hauptheer nach Süden.

Auf dem Weg nach Westen lag Anfang 1241 nur noch das Herzogtum Schlesien zwischen Mitteleuropa und der nördlichen Heeressäule der Mongolen. Heinrich II., genannt „der Fromme“, (* 1196/1207; † 9. April 1241, ab 1238 Herzog von Schlesien)  stellte sich vor Liegnitz, nördlich von Breslau an der Katzbach gelegen, zur Schlacht. Er blieb ohne Chance. Aber auch die Sieger wurden zu Verlierern. 

Heinrich entstammte der schlesischen Linie der Dynastie der Piasten. Seine Eltern waren Herzog Heinrich I. von Schlesien, „der Bärtige“  (* um 1165 in Glogau; Niederschlesien, † 19. März 1238 in Crossen an der Oder, ab 1201 Herzog von Schlesien) und die später heiliggesprochene Hedwig, (* 1174 in Andechs; Ammersee, Oberbayern, † 15. Oktober 1243 in Trebnitz, ca. 20 Kilometer nördlich von Breslau gelegen), Herzogin von Schlesien, Tochter des Andechser Grafen Berthold IV.  († 12. August 1204, war Graf von Andechs und Herzog von Meranien).

Heinrich II, mutig und selbstbewußt, erkannte die akute Bedrohung. Er stellte in aller Eile eine Streitmacht zusammen. Er sammelte die verbliebenen Reste des geschlagenen polnischen Heeres, die den Mongolen entkommen waren, und rief die schlesische Ritterschaft zu den Fahnen. Auch Ordensrittern der Templer und Deutschritter waren darunter. Allerdings war er weitgehend auf sich allein gestellt. Kaiser Friedrich II. war in Italien gebunden, Der König von Ungarn, Béla IV., stand selbst vor der Invasion der südlichen Heeressäule der Mongolen. Am 10. / 11. April fand dort die Schlacht bei Muhi, ein Dorf in Nordungarn, statt. Sein Schwager, König Wenzel I. von Böhmen, sagte Heinrich Hilfe zu.
Des Weiteren folgten einige deutsche Kontingente seinem Hilferuf, darunter Herzog Friedrich II. von Österreich.  (* 15. Juni 1211 in Wiener Neustadt; † 15. Juni 1246 in der Schlacht an der Leitha, aus dem Geschlecht der Babenberger, von 1230 bis 1246 Herzog von Österreich und der Steiermark.)

Schwachpunkt war das Fußvolk. Es bestand hauptsächlich aus bewaffneten Zivilisten – Stadtbürger von Liegnitz, Bauern und Bergknappen aus den Minen des nahegelegenen Goldberg (an der Katzbach, etwa 20 Kilometer südwestlich von Liegnitz entfernt). . Sie wurden von einigen gepanzerten Söldnern zusammengehalten. Insgesamt umfaßte das Heer Heinrichs nach Ansicht des Historikers Jan von Flocken kaum 4000 Mann, Angaben zeitgenössischer Chronisten von 40.000 Mann seien übertrieben.
Das mongolische Heer war vor allem an Reitern weit überlegen (Flocken: 10.000 Mann, zeitgenössische Chronisten: 100.000).


Im Zeichen des Kreuzes
Als Heinrich II von Liegnitz kommend zum Kampfplatz ritt, löste sich von der Turmspitze der Kirche zur Heiligen Jungfrau, wo am Tag zuvor der Schutz der Göttlichen Majestät erfleht worden war, ein Stein und hätte dem in seiner glänzenden Rüstung vorbeiziehenden Herzog fast den Kopf zertrümmert. Diesen Vorfall deuteten alle als Warnung des Himmels oder – wie es sich dann erweisen sollte – als schlechtes Vorzeichen.

Angesichts seiner zahlenmäßigen Unterlegenheit hätte Heinrich nach Süden ausweichen können, wo sein Schwager, König Wenzel von Böhmen, mit einem starken Heer anrückte (Flocken: 5.000 Mann, zeitgenössische Chronisten: 50.000 Mann). Heinrich entschloß sich, den Kampf aufzunehmen und gleichsam als heiligen Kreuzzug zu führen. Fast alle seine Kämpfer befestigten ein Kreuz an ihrer Kleidung, um dies zu dokumentieren. Das Heer König Wenzels war am Tag der Schlacht noch einen Tagesritt entfernt, immerhin war die berittene Vorhut der Böhmen inzwischen eingetroffen.

Auf der Wahlstatt, einer Anhöhe zwischen der Katzbach, linker Oderzufluß, und der Weidelache, rechter Nebenfluß der Katzbach, südöstlich von Liegnitz, stießen die beiden Heere am 9. April 1241 aufeinander. Das christliche Heer war in zwei Reihen aufgestellt: Vorn  im Zentrum stand das Fußvolk, rechts und links flankiert von den polnischen Reitern und den Ordensrittern. Dahinter stand die schlesische Ritterschaft, verstärkt durch deutsche und böhmische Ritter und berittene Berufskrieger.

Das vorderste Kontingent von Heinrichs Heer überrannte die mongolische Vorhut. Nach schneller Flucht formierten sich die Asiaten mit ihrer Hauptmacht neu und wandten eine ihrer berüchtigten Kriegslisten an. Als sie einige der weiß-roten polnischen Fahnen erspähten, sprengten die Mongolen in vollem Galopp auf den Gegner zu und schrieen aus Leibeskräften in polnischer Sprache: "Ratujcie sje! Ratujcie sje!" (Rettet euch! Rettet euch!) Den Polen lag der Mongolenschreck noch so sehr in den Knochen, daß sie voller Panik das Feld verließen.

Im tatarischen Heer war neben anderen auch eine riesige Fahne, auf der das Zeichen „X“ zu sehen war und auf der Spitze der Fahnenstange ein schwarzer, bärtiger Kopf. Als die Tataren sich nun zur Flucht wandten, begann der Fahnenträger besagten Kopf aus Leibeskräften zu schütteln. Da schlug Feuer aus ihm heraus, und über dem polnischen Heer verbreiteten sich Rauch und Nebel von so durchdringendem Gestank, (Schwefel?) daß die Kämpfenden fast ohnmächtig und, kaum mehr am Leben, kampfunfähig wurden ... ein entsetzliches Gemetzel begann. 

Das Heer Heinrichs wurde von den Mongolen vernichtend geschlagen und der Herzog fiel in der Schlacht. Sein Kopf wurde auf einer Lanze als Trophäe vor die Stadttore von Liegnitz getragen. Die Mongolen stießen trotz des Sieges nicht weiter nach Nordwesten vor. 

Der deutsche Blutzoll des Kampfes war ungeheuer. Sämtliche höheren Kommandeure kamen ums Leben, allein der Babenberger Herzog Friedrich „der Streitbare“ von Österreich konnte sich retten. Sechs schlesische Adelsfamilien verloren bei Liegnitz nahezu alle ihre Väter und Söhne. Die späteren Grafen von Strachwitz beklagten 14 Gefallene. Von der Familie Rothkirch starben sämtliche männlichen Familienmitglieder, bis auf einen nach der Schlacht geborenen Knaben. Schwere Verluste erlitten auch die Familien Nostitz, Seydlitz, Prittwitz und Zedlitz. Doch die Einbußen der Mongolen waren ebenfalls außerordentlich.

Das Schlachtfeld war von toten Kriegern überseht. Hedwig suchte unter den Toten ihren gefallenen Sohn Heinrich, den sie an einer Anomalie seines Fußes erkannt. Der Leichnam Heinrichs wurde in der Breslauer St. Vinzenzkirche bestattet. Nach einem vergeblichen Versuch, Liegnitz zu erobern, stoppten die mongolischen Sieger den weiteren Marsch nach Westen und zogen südlich zur Hauptmacht nach Ungarn. (Quellen: Wikipedia, Internet, eigenes Wissen; zusammengestellt: R. Maywald)
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Deutsche in Minderheit – z.B. in Augsburg, Stuttgart, Frankfurt…
Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), Kenan Kolat, erwartet schon bald die endgültige Machtübernahme von Einwanderern in Deutschland
Der von den Systemparteien geplante Bevölkerungsaustausch geht rasend schnell vonstatten. Dies sieht man vor allem an Deutschlands Großstädten: Dort bilden die Ausländer unter 25 Jahren bereits seit langem die absolute Mehrheit, teilweise stellen sie einen Anteil von 80 Prozent in dieser Altersgruppe. In Schulen gibt es immer Klassen, in denen es null (!) deutsche Schüler gibt. In Kleinstädten wie Heilbronn etwa, das 120.000 Einwohner zählt, feiert der dortige SPD-Bürgermeister Harry Mergel (die Namensähnlichkeit zur Bundeskanzlerin ist verblüffend) den Sieg der „offenen Gesellschaft“ und prahlt, dass in dieser kleinen Stadt 140 Nationen ihr Zuhause gefunden hätten. 
Was dies für Deutschlands  Zukunft bedeutet, ist jedem klar, der eins und eins zusammenzählen kann: In wenigen Jahren werden Ausländer und „“Deutsche mit Migrationshintergund“ die Politik Deutschlands bestimmen. Und zwar allein über ihre Stimmenabgabe an der Wahlurne. Damit hat Deutschland de facto sein Hausrecht bereits heute verloren. Innerhalb von nur einer einzigen Generation haben es die 68er, und dann in der Folge die mit ihnen ziehenden Altparteien, Deutschland bis zur Unkenntlichkeit verändert. Es ist ein historisches Versagen der konservativen Parteien, allen voran der Merkel-CDU, dass sie dem Multikulti-Wahn der Linken so gut wie keinen Widerstand entgegengesetzt haben. 
Ein Konrad Adenauer würde heute sein Land nicht mehr erkennen. Die Medien – mit den Parteien vereint – haben ganze Arbeit geleistet. In zigtausenden Artikeln und Talkshows, in tausenden TV-Sendungen haben sie die Deutschen über den heimlichen, aber von langer Hand inszenierten Wandel, getäuscht und belogen. Haben die Kriminalitätsstatistiken, die auf allen Sektoren der Gewaltverbrechen von ausländischen „Neubürgern“, zumeist muslimischen Glaubens, angeführt werden, entweder verschwiegen oder bis zur Unkenntlichkeit relativiert. Sie haben ihre mediale Macht dazu benutzt, jede kritische Stimme aus dem Volk niederzubügeln und die Kritiker als Nazis zu denunzieren. 
Die Rechnung ist aufgegangen. Das Volk hat sich täuschen lassen, hat, wie gewünscht, gekuscht. Nun, da die Abschaffung Deutschlands als ethnisch deutsches Staatsgebilde nahezu abgeschlossen ist, wird das neue, das multi-ethnische Deutschland als gesellschaftspolitische Norm dargestellt, für die es angeblich keine Alternative gäbe. Wer auch immer die eigentlichen Kräfte sein mögen, die dies alles steuern (NWO, Bilderberger, Neo-Marxismus etc.), wird sich niemals klären lassen. Denn diese Kräfte werden sich – wie die Geschichte lehrt – niemals von allein outen. Fakt ist: Die ´68er (und Gefolge) haben Deutschland binnen vier Jahrzehnten mehr verändert als sämtliche Politiker- und Herrschergenerationen in 1200 Jahren zuvor. Ob zum Guten, wie die Vertreter der Idee eines multi-ethnischen Deutschlands behaupten, mag mehr als bezweifelt werden. 
Denn  mit den Kulturen der Welt haben sie auch deren – oft unlösbare – Probleme importiert. Deutschland wird zu einem Konfliktherd Europas werden, an dem sich Europas Schicksal in der Zukunft entscheiden wird. 
Deutschland als das Land der Deutschen, wie wir es seit Karl dem Großen kennen, ist Geschichte! (Quelle: Michael Mannheimer)
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Forschungsfortschritte bekräftigen: Den Embryonenschutz in Deutschland erhalten!
Forschern der Rockefeller Universität (USA) und des King’s College in Cambridge (Großbritannien) ist es erstmals gelungen, menschliche Embryonen außerhalb einer Gebärmutter zu züchten und diese 13 Tage am Leben zu erhalten.
Die Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), Susanne Wenzel, erklärt hierzu:
 „Die Entwicklung in der jüngsten Forschung anerkennt offensichtlich keine ethischen, sondern nur noch dünne rechtliche Grenzen. Nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sowohl in den USA als auch in Großbritannien konnte das Experiment über diesen Zeitraum hinaus nicht ausgedehnt werden. 
Bislang ist die Kultivierung extrakorporal erzeugter menschlicher Embryonen durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) über den Zeitraum von zwei Wochen hinaus gesetzlich verboten. Jedes menschliche Leben beginnt aber mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle; jeder Embryo ist also bereits ein Mensch. Nichts rechtfertigt wissenschaftliche Experimente mit menschlichem Leben, an deren Ende der Tod zu Forschungs- oder Selektionszwecken steht.
Versuche, wie sie dieser Tage in den USA und Großbritannien am Menschen durchgeführt werden, beobachten wir mit größter Besorgnis und lehnen wir ab, weil sie gegen die Menschenwürde verstoßen. Auch ein ungeborener Mensch darf nicht für Forschungszwecke missbraucht werden.
Die Gesetzgebung und auch wissenschaftliche Richtlinien mehrerer Staaten verbieten eine Ausdehnung dieser Humanversuche über 14 Tage hinaus. Auschließlich deshalb wurde das Experiment nach zwei Wochen eingestellt. Der Mensch würde immer mehr zu bloßem, beliebig reproduzierbarem, wertfreiem Forschungsmaterial verzweckt.
In Deutschland verbietet § 2 Embryonenschutzgesetz (EschG) die Zeugung und Verwendung extrakorporal erzeugter Embryonen zu Forschungszwecken. Die deutsche Gesetzgebung wird international als ethisch und rechtlich beispielhaft angesehen. 
Eine Aufweichung oder gar ein Aufheben des Embryonenschutzes darf es hier auch zukünftig nicht geben. Die CDL fordern deshalb die strikte Beibehaltung dieses Schutzgesetzes und eine staatliche Überprüfung der tatsächlichen Einhaltung des Schutzes von Embryonen in den immerhin 130 deutschen Reproduktionszentren und in den zahlreichen Forschungseinrichtungen. 
Zwar sind hier die rechtlichen Verbote klar, aber bisher arbeiten diese Zentren weitestgehend ohne gezielte staatliche Kontrolle über die Produktion und Nutzung von zigtausenden Embryonen.“
Christdemokraten für das Leben e.V., Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde b. Münster
 Tel.: 0 25 73 – 97 99 391  /  Fax: 0 25 73 – 97 99 392
 E-Mail: info@cdl-online.de, Internet: www.cdl-online.de 
Ein Leserkommentar dazu („Horst“, 10. Mai 2016):
„Die Entwicklung in der jüngsten Forschung“ – der experimentelle Umgang mit menschlichem Leben – ist kein Fortschritt, sondern blanker Zynismus. Es handelt sich um einen erkennbaren Rückschritt in Adolf Hitlers „Drittes Reich“, wo ebenfalls vitales Lebens als Unwert definiert wurde, um damit experimentieren und Menschen (Juden und geistig Behinderte) töten zu können.
Resultat: Eine Republik, die ihren eigenen Nachwuchs tötet, wird seine Existenz verlieren. Das Gleiche gilt für Europa, dessen Parlament die Tötung menschlichen Lebens durch Abtreibung zum Menschenrecht“ erklärt hat. Lösung: Die Islamisierung Europas durch den Geburten-Dschihad.“

(Original: https://charismatismus.wordpress.com/2016/05/10/forschungsfortschritte-bekraeftigen-den-embryonenschutz-in-deutschland-erhalten/) 
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Streitpunkt NATO – Die AfD ringt um ihre Position
Ost-West, das ewige Dilemma der Konservativen
Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch diese ewige Streitfrage die AfD erreicht. In der Geschichte der Konservativen ringen seit je „Atlantiker“ mit „Europäern“ – beides keine die Sache treffenden Begriffe. 

Wie auch immer, die einen verweisen auf die emotionale, geschichtliche und kulturelle Nähe Deutschlands zu Russland, die anderen betonen mehr den „westlichen Charakter“ (was immer das auch sei) sowie das Vertrauen in den „Sicherheitsgaranten USA“, dem gerade Deutschland Dank schulde. Was dem einen der „böse Hegemon“, ist dem anderen „der gute Freund jenseits des Atlantik“.

Bei der Diskussion sollte man sich aber der Anfänge der NATO und der aktuellen Situation erinnern: 
Die Nato war einmal als Abwehrbündnis gegen die frühere Sowjetunion bzw. den Warschauer Pakt aufgebaut worden. Heute ist die NATO in einem bisher nicht gekannten Punkt besonders gefordert, weil das NATO-Mitglied Türkei Russland durch immer neue Überraschungen reizt. (Auf den Brennpunkt Berg-Karabach habe ich bereits hingewiesen, siehe: https://conservo.wordpress.com/?s=Berg-Karabach

In Klartext: Die Türkei provoziert Russland und stellt damit die NATO vor ein ungeheures Dilemma: Im Ernstfall wäre sie zum Beistand bei den Türken verpflichtet. Genau das will die NATO jedoch mit aller Kraft verhindern. Und was das für Deutschland bedeutete, will ich hier gar nicht erst ausmalen.

Zur Wahrheit gehört aber auch dies: Gerade als NATO-Partner glaubt Erdogan, machen zu können, was er will. Das Verteidigungsbündnis hat ihn bisher weitgehend gewähren lassen, Jedenfalls ist von Widerstand gegen die türkischen Alleingänge nichts zu spüren, und von einem (längst überfälligen) „Zurückpfeifen“ kann schon gar keine Rede sein.

Dafür gibt es eine einfache Erklärung, die man in ein einziges Wort fassen kann: Flüchtlingspolitik: Damit Erdogan den Eropäern – und vor allem Deutschland – die Sicherung der Außengrenzen (in weiten Teilen) abnimmt, erhält er nicht nur Milliarden, sondern auch weitgehendes Stillschweigen zu seinem immer frecheren Gebaren im In- und Ausland. Das fängt mit immer undemokratischeren Methoden in der Türkei an und geht bis zu offenen Kriegsdrohungen.

Zurück zur Ost/West-Diskussion: Sie findet sich in allen Parteien. Es ist also mitnichten zu kritisieren, daß nun auch in der AfD diese Debatte Fahrt aufnimmt. So meldete die Tageszeitung Die WELT vom 21. April 2016:
Björn Höcke, Thüringer Fraktions- und Parteichef der AfD, zieht einen Austritt Deutschlands aus der Nato in Betracht
 „In der AfD wird die Grundsatzkritik am westlichen Militärbündnis immer lauter. Die Parteispitze um Frauke Petry macht das nervös. Dabei hat man auch dort Vorbehalte gegen die Nato. Der Grund: Putin.
Manche verlangen es ganz offen: Deutschland soll das westliche Verteidigungsbündnis verlassen. "Wir fordern den Austritt aus der Nato", heißt es in einem von mindestens 50 AfD-Mitgliedern unterstützten Antrag für den Parteitag Ende April. Andere wollen wenigstens den ´Abzug aller ausländischen Truppen aus Deutschland`“ (Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article154582778/AfD-Rechter-Hoecke-stellt-Nato-Mitgliedschaft-infrage.html)

Dazu gehört eine zweite Vorbemerkung: Es ist völlig natürlich, daß in einer neuen Partei um Positionen gerungen wird. Festlegungen „ex ovo“ wären der Tod eines innerparteilichen Diskurses. Somit darf man gespannt sein, ob und wie sich die AfD-Meinung entwickelt – und vor allem, ob es in dieser Frage überhaupt einen Konsens geben kann.

Kühne: „Austritt aus der NATO sicherheitspolitisches Harakiri“
Der Sprecher der „Transatlantiker in der AfD“, Frederik Kühne, wagt sich als erster aus dem Fenster:
„Notwendige Kritik an den Strategien der USA und der Nato halten wir nicht nur für berechtigt, sondern auch für dringend geboten. Ein Austritt aus der Nato ist sicherheitspolitisches Harakiri. Ein Austritt aus der Nato kann niemals im Sinn bundesrepublikanischer Außenpolitik sein. 
 Deutschland muß seiner gewachsenen außenpolitischen Verantwortung dadurch Rechnung tragen, indem es Fehlentwicklungen innerhalb der Nato analysiert, benennt und auf Änderungen hinwirkt.

 Dieses geht jedoch umso leichter, wenn Deutschlands Militärausgaben und -ausstattung auch endlich auf ein Niveau gehoben werden, daß es unseren transatlantischen Bündnispartnern in den USA erlaubt, Deutschlands Taten und Worten Respekt und Anerkennung zu zollen.

„Deutschland kein verläßlicher Partner“
 Der derzeitige Zustand deutscher Sicherheitskräfte zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Cyberraum führt dazu, daß die USA und auch Osteuropa Deutschland nicht als vollwertigen und gleichberechtigten und verläßlichen Partner akzeptieren können. Zunächst einmal muß die deutsche Politik daher also ihre eigenes Feld bestellen und ihre eigenen Grenzen – in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Haus Habsburg – sichern.

„NATO-Fehlentwicklungen korrigieren“
Aus dieser Stellung der Stärke heraus wird es Deutschland als treuer und verlässlicher Verbündeter dann ein Leichtes sein, auch Fehlentwicklungen innerhalb des Nato-Bündnisses und aktueller Geostrategien zu korrigieren.
 Eine verbesserte Zusammenarbeit mit Russland, ein Abbau der Spannungen und ein Abbau der Sanktionen halten wir daher für geboten und begrüßenswert – dies jedoch immer im bestehenden Rahmen der transatlantischen Partnerschaft und im Rahmen der OSZE. 
Für die Ukraine ist dann zusammen mit Europa und Russland ein Freihandelsstatus auszuhandeln, der der Ukraine sowohl Freihandel mit Russland als auch mit Europa ermöglicht. 
 Sicherheitspolitisch ist der Nato-Russland-Rat um die Ukraine und um Skandianvien zu erweitern.
 Der Ukraine und Skandinavien bleibt es unbenommen, ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit einzelnen Nato-Staaten auch ohne Nato-Mitgliedschaft zu intensivieren. 
Auf eine Nato-Vollmitgliedschaft der Ukraine ist mit Rücksicht auf gute Beziehungen Europas auch zu Russland bis auf weiteres zu verzichten.“ 
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, 
das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen eine schöne Vorsommerzeit, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik. 
Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,
Ihr 
Peter Helmes, Hamburg, 19. Mai 2016

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Und wie stets an dieser Stelle, noch ein PS.:
1. PS: Wären Sonntag Bundestagswahlen, erhielten nach Umfragen FDP und AfD zusammen 20 %, die SPD 19,5, CDU/CSU 31,5. Was hieße das für die CDU ohne die CSU: circa 25 % in den Bundesländern außer Bayern? 
Im einem Schweizer Grenzkanton zu Baden-Württemberg erhielten jeweils liberalere Varianten von FDP und AfD und eine Art von stark evangelikal-konservativer AfD bei Landtagswahlen am vorigen Sonntag 52,95 %. 

2. PS: Zitat des Tages:
„Die Situation ist, würde man das auf Deutschland projizieren, etwa mit folgender Geschichte zu vergleichen. Man stelle sich vor, Angela Merkel wäre eben zurückgetreten und das ganze Land weiß, dass in zehn Tagen Frauke Petry zur Bundespräsidentin gewählt werden wird.“
 Christian Rainer, Chefredakteur des österreichischen Magazins "Profil", über die politische Situation in Österreich nach dem Rücktritt des Bundeskanzlers Faymann.

3. PS: Liebe Nichtlinke und andere,
es sollte nicht einfach unbemerkt bleiben, daß sich die FDP in Baden-Württemberg weigerte, in eine Koalition mit den Grünen zu gehen. Der deutlich antilinke Kurs des dortigen Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke hat sich damit innerparteilich durchgesetzt. Als kleine Partei muß die FDP nicht Rücksicht nehmen auf "den letzten Wechselwähler". Sie kann deutlich Alternative (wie sie Rülke im Wahlkampf wortwörtlich nannte) zum Linkskurs sein. So - und nicht durch ständige Anpassung nach Links - erreichte sie dann 2009 ja auch 14, 6%! Dieses "Vermächtnis" von Dr. Guido Westerwelle sollte die FDP annehmen! Halbgrünen und Halbpiraten nachzulaufen, macht die FDP nicht stark!
Herzlichen Dank an unseren aufmerksamen Leser U. M., Dortmund, der mir alle drei P. S. zugesandt hat. (P. H.)

 

 

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