An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Kommentare Julie 2015   

 

 

Liebe Leser,

an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) zusenden können.

 

 

Griechenreferendum: Hellas-Schwänzchen wackelt mit dem Euro-Hund

 

„Das griechische Volk habe seine Würde zurückbekommen“, meinte Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zum Ergebnis des Referendums, bei dem über die Sparpläne aus Euro-europäischer Sicht abgestimmt wurde. Klar, da haben die Griechen mit vollem Herzen „nein“ gesagt. Mit Schulden lebt sich´s leichter als mit Leistung.

 

Nun fühlten sich Tsipras und Konsorten bestärkt. Griechenland ist für den Euro etwa so bedeutend wie ein Stummelschwanz für einen großen Hund. In Klartext: Das Elf-Millionen-Volk der Hellenen trägt gerade ´mal zwei Prozent zur europäischen Wirtschaftsleistung bei. Aber die griechischen Links-Chaoten um Tsipras und – besonders – Varoufakis hatten einen Mordsspaß dabei, dieses Stummelschwänzchen mit dem Hund „Europa“ wackeln (und winseln) zu lassen. 

 

„Das Mandat des Volkes ist klar“, sagte Regierungssprecher Sakellaridis nach dem Referendum. Tsipras werde sich „sehr schnell bewegen, um den Auftrag des Volkes in die Tat umzusetzen“. (…) Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte bis zum Schluß für ein „Nein“ geworben, weil er sein Volk durch Sparvorgaben der Kreditgeber gegängelt sieht. „Man kann den Willen einer Regierung ignorieren, aber nicht den Willen eines Volkes“, appellierte Tsipras an den Stolz seiner Landsleute – und versprach, ihm „seine Würde“ zurückzugeben.

 

„Die Welt“ schrieb dazu: „Die Griechen haben die Demokratie erfunden – und sie sind diejenigen, die sie jetzt ad absurdum führen, indem sie sich nun über 18 andere Demokratien erheben und deren Bürger in die Haftung nehmen wollen. Dennoch müssen wir den Griechen dankbar sein. Schonungslos legen sie den Kardinalfehler der Währungsunion offen. An dem Tag, an dem die Nationalbanken die Geschicke der Währung in die Hände von Politikern legten, verschwand nicht nur der Sachverstand, sondern vor allem die Demokratie.

 

Eine Währungsunion zu betreiben, bedeutet, den Spielraum von Regierungen von vorneherein einzuengen. Im Falle des Euro hieß das ursprünglich: Maximalverschuldung 60% des BIP und jährliche Nettoneuverschuldung maximal 3%. Sobald in einem Land eine regelwidrige Verschuldungsorgie beginnt, steigen woanders die Preise bzw. müssen steigen, weil die Währungsunion sonst auseinanderfliegt.

 

Das Ausgleichen der Schuldenparties von anderen haben wir schon direkt zu Anfang gespürt. Bei den Griechen, Spaniern und Portugiesen gab es aufgrund der Währungsunions-bedingten niedrigen Kreditzinsen einen Wirtschaftsboom, den sich die Länder von ihrer Wirtschaftskraft her allerdings nicht leisten konnten. Party auf Pump, satte Lohnsteigerungen. Sie bauten und stellten mehr Beamten ein. 

 

Es gibt in einer Währungsunion nur die beiden Stellschrauben Leitzins und Löhne/Preise, weil eine Auf- und Abwertung der Währung nicht möglich ist. Das hatte uns am Anfang natürlich niemand erzählt. Kohl hat es wahrscheinlich noch nicht mal geahnt. Und Mutti hat es fleißig ausgesessen. Jetzt kann das aber nicht mehr so weitergehen. „Bild“ zitierte am Freitag aus einem Buch von Arnulf Baring aus dem Jahr 1997: „Die Währungsunion wird daher am Ende auf ein gigantisches Erpressungsmanöver hinauslaufen. Man wird uns sagen: Wenn ihr wollt, dass die Währungsunion funktioniert und uns Europa nicht um die Ohren fliegt, dann müssen wir Transferzahlungen leisten.“ (…)

 

Doch Helmut Kohl war ein Europa-Ideologe, er glich mit Pathos und politischen Drohungen seine ökonomische Ahnungslosigkeit aus. Worum es ihm ging, schrieb Kohl noch im vergangenen Jahr in einem kleinen Buch auf: „Durch den Euro ist die europäische Einigung im Wortsinn unumkehrbar geworden und sind wir der dauerhaften Sicherung von Frieden und Freiheit auf unserem Kontinent einen wichtigen Schritt näher gekommen.“ (…)
 

So wurde das Projekt überhöht, moralisch, historisch, einer politischen Religion gleichgestellt, bei der jeder, der sich diesem Vorhaben entgegenstellte, zum Apostat wurde. Das ist in einem politischen System, das von Widerspruch und Korrekturen lebt, ein Skandal. Denn Demokratien können sich nichts davon kaufen, dass es nachher Leute gibt, die es vorher besser wussten. Ihre Stärke ist es, dass sie nicht meinen, alles zu wissen. Doch gerade deshalb müssen sie sicherstellen, dass Widerspruch zu seinem Recht kommt und nicht diskreditiert wird. Wenn man Leute einfach machen lässt, wie es die Deutschen mit Helmut Kohl und seiner katastrophalen Europa-Politik getan haben – vielleicht aus Grundvertrauen, vielleicht aus Desinteresse –, dann führt das, wie wir sehen, zu Kontrollverlust.
 

Wie konnte nach all dem, was Deutschland im vergangenen Jahrhundert erlebt hat, ein solches Heilsversprechen politisch Erfolg haben? Wo war die Skepsis geblieben, die Bereitschaft, sich der Kritik, die ja sowohl von links wie von rechts kam, zu stellen? (…)

 

Das deutsche Versagen liegt nicht allein darin, selbst einmal gegen Europas Schuldenregeln verstoßen zu haben, wie Wolfgang Schäuble heute einräumt („Sündenfall“), sondern darin, jahrzehntelang ein sakralisiertes Projekt betrieben zu haben und plötzlich – in der Logik des Projekts auf illoyale Weise – davon Abstand zu nehmen. Daß Kohls Europa-Projekt in Deutschland so erfolgreich sein konnte, ist Ausdruck demokratischer Unreife: die Kritik daran wurde – zum Schaden des Vorhabens – ignoriert. Das andere Versagen besteht jedoch darin, dieses Projekt als Heilsversprechen auch noch nach Europa getragen zu haben. (…) Denn zur Wahrheit der gegenwärtigen Krise gehört: Die Griechen machen das, was sie immer gemacht haben. Es sind die Deutschen, die von ihrem eigenen Glauben abgefallen sind.“

 

Rücktritt Varoufakis´ - alte Griechentaktik

Zu dieser Taktik gehörte gewiß auch der theatralische Rücktritt Varoufakis´. Mit diesem Opfer hofften die Hellenen, die europäischen Götter milde zu stimmen. Und die Taktik der trickreichen Griechen ging auf. Schon bald murmelten führende Euro-Europäer: „Der giftige Finanzminister ist weg, jetzt können wir wieder unbeschwerter verhandeln…“. Auf Deutsch heißt das nichts anderes als: „Nun kriegen die Griechen wieder Geld…“ Das bedeutet: Geld wird fließen, und ein Schuldenschnitt wird kommen. Was auch sonst!

 

Das alles wird natürlich begleitet von hingesäuselten Versprechungen, Beschwörungen und Zusagen, man werde „die Würde der Griechen“ achten. Diese Würde hat Tsipras schon so oft beschworen, daß sie niemanden mehr vom Stuhl reißen sollte. Um diese „Würde“ zu erhalten, haben die Europäer Milliarden um Milliarden gezahlt. Ergebnis: Das Geld ist weg, die Griechen sind aber immer noch nicht saniert. Deshalb muß zunächst die Schuldenlast weg – von wegen der Würde.
 

Kein weiteres Geld mehr – Würde zurück

Was bleibt: Neue Schulden machen! Irgendjemand wird das frische Geld schon bereitwillig hergeben – gegen vage Versprechen. Wir sind ja eine europäische Solidar-Gemeinschaft – und geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Melodie dazu tönt dann so: „Geteiltes Leid/halbes Leid“ heißt: „Ihr gebt uns von Euren Milliarden noch mehr her, und wir leiden dann dafür ein bißchen weniger. Versprochen!“

 

Kein Grieche wird dieser Tage zugeben, daß es Wohltaten nicht zum Nulltarif gibt und daß man Wohlstand erarbeiten muß. Dieser Tropf würde auf der Stelle von einem linken Mob in der Luft zerrissen werden, da er die nationale Souveränität („Würde“) beleidigt hätte. Sie haben sich doch so schön in die von Europa finanzierte Welt eingefügt. “Ja, ja, ein bißchen leiden für ein bißchen Wohlstand tun wir ja gerne. Aber es wäre nicht fair, wenn Ihr Europäer jetzt die Hilfe einstelltet…“ Volkes Stimme, 60 Prozent!

 

Tsipras sollte Recht behalten. Der „Kompromiß von Brüssel“, nächtens von Sonntag auf Montag ausgehandelt, verlangt zwar von den Griechen „Reformen“, stellt aber auch Manna, Nectar und Ambrosia in Aussicht. Gebt den Griechen endlich ihre Würde zurück, also verhelft ihnen wieder zu ihrer geliebten Drachme!

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„Die Mannschaft“

Derweil steht es um die beschworene „Würde“ hierzulande wesentlich schlechter. Sie liegt sozusagen auf dem Fußballrasen. Aus mit „Deutscher Nationalmannschaft“!

 

Die DFB-Elf ist jetzt kurz und knackig „Die Mannschaft“ – samt neuem Logo und Busbemalung. Da wächst zusammen, was zusammen gehört: Wir haben bereits eine „bunte“ Nationalmannschaft, in der selbstverständlich nur Deutsche mitspielen. Die meisten kennen offenbar nicht einmal den Text unserer Nationalhymne. Warum also noch „Deutsche Nationalmannschaft“? Da ist es doch nur konsequent, das „Deutsche“ zu streichen. 

 

Und schließlich ist dem DFB wohl auch nicht entgangen, daß ein Ziel der neuen „Eliten“ darin zu bestehen scheint, „Deutschland“ als Nation und die Deutschen als Volk abzuschaffen. Es ist wahrscheinlich auch kein Zufall, daß auf dem Logo-Bild des DFB von den fünf abgebildeten Spielern vier einen Migrationshintergrund haben. 

Im nächsten Jahr werden wir wahrscheinlich noch eine neue Regel dazu kriegen: Während des Ramadan keine Fußballspiele der „Mannschaft“.

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Prostitution – der verheimlichte Sex. Ein Tabuthema

Alle reden von Sex, wir auch! Die Internetspalten der letzten Wochen und Monaten sind voll von Sex-Berichten – kritische, zustimmende, werbende, Sex mit  Kindern, Sex mit Tieren, Sex zwischen Frauen, Sex zwischen Männern, Sex zwischen Mann und Frau (eher seltener). Aber kaum jemand spricht über Sex unter Zwang, also die Prostitution.

 

Was häufig übersehen wird: Auch Frauen, die sich angeblich oder vermeintlich „freiwillig“ prostituieren, handeln unter Zwang. Ursache dieses Zwanges sind zumeist (früh-)kindliche Erlebnisse, Vergewaltigungen in der Familie, psychische Zwänge usw. Oft zugedeckt unter einem Schleier von Drogen, Alkohol und Suizidversuchen. (Dies gilt i. d. R. auch in Bezug auf männliche Prostituierte.)

 

In unserer versexten Welt denkt kaum jemand an die Opfer. Die Grünen murmeln, auf ihre pädophile Vergangenheit(?) angesprochen, irgendetwas von „Entschuldigung“ und „Wiedergutmachung“ (als ob Geld das Problem und die Schuld löse), gehen dann zur Tagesordnung über und fördern fröhlich die „frühsexuelle Erziehung“, die schon im Kindergarten beginnt. Sie wollen mit den Tatsachen „von früher“ nicht mehr konfrontiert werden, schon gar nicht eine Diskussion darüber führen, was sie den Kindern – Jungen und Mädchen – angetan haben. Sie, die Grünen, haben nichts gelernt, haben nichts verbessert!

 

Grüne „Selbstwaschanlage“

Sie waschen sich selbst rein, tun so, als sei es ein Betriebsunfall der „frühen grünen Jahre“ gewesen und ereifern sich gleichzeitig über jeden, der ihren Sexplänen in Form der „Bildungspläne“ widerspricht. Was sie da für die „Aufklärung“ der Kinder fordern, ist genau der Nährboden, der Pädophile begünstigt: Kinder als Sex-Objekte!

 

Die bekannte Publizistin Bettina Röhl schreibt dazu: „…Die Vergewaltigung eines Kindes ist ein kleiner Mord. Und mitnichten ein grünes Kavaliersdelikt, das man schwerstens bedauert. Ob die Kinder mit physischem oder psychischem Zwang oder mit List dazu gebracht wurden, den Tätern ihren kleinen Körper zur Verfügung zu stellen, ist unerheblich, und die seinerzeitige Zauberformel der Grünen, die den Rand gar nicht vollkriegen konnten, davon herum zu schwafeln, gar wissenschaftlich und moralisch und sexologisch aufgeladen, dass “einvernehmlicher Sex” perfekt und legitim wäre und gar sexuelle Wünsche der kleinen Grundschüler befriedigte, zeigt, wie verderbt, aber auch auf welch niedrigem intellektuellen Niveau die Grünen in jenen Jahren agierten, als Pädosexualität bei ihnen Programm war…“ (http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/die-gruenen-blind-und-taub-gegenueber-den-schmerzen-und-dem-leid-der-kinder/)

 

EU-Studie tituliert: „Mehr Menschenhandel durch liberales Prostitutionsgesetz“

Es geht nicht nur um Kindersex. Auch zur Prostitution gezwungene Frauen (und Männer) durchleb(t)en dieselben Qualen wie die Opfer-Kinder der Grünen. Doch auch hier dieselbe grünrote „weiße Salbe“: Man tut so, als nehme man die Opfer ernst. Man tut nur so – und macht das Gegenteil. Mit ihrem „Anti-Prostitutionsgesetz“ haben Rote und Grüne, damals (2002) frisch an der Macht, Deutschland zu einem Prostitutions-Paradies gemacht. Seit Inkrafttreten des rot-grünen „Reformgesetzes“ hat sich die Prostitution in unserem Land massiv ausgeweitet. Schlimmer noch: 

 

Nach einer Meldung von „Panorama“ (daserste.ndr.de/panorama/aktuell/prostitution131.html) hat die 2002 verabschiedete komplette Legalisierung von Prostitution in Deutschland zu einer Zunahme des Menschenhandels geführt. Forscher der Universitäten Göttingen und Heidelberg haben darin die Auswirkung legaler Prostitution auf den Menschenhandel untersucht und festgestellt, daß es in Ländern mit liberalen Prostitutionsgesetzen wie Deutschland generell mehr Menschenhandel gibt.

 

In Deutschland, wo Prostitution legal ist, sei der Markt 60 Mal größer als in Schweden, wo Prostitution verboten ist. Gleichzeitig habe Deutschland rund 62 Mal so viele Opfer von Menschenhandel wie Schweden, obwohl die Bevölkerung weniger als zehn Mal so groß ist, heißt es in dem Bericht.

 

Damit sei das rotgrüne Prostitutionsgesetz – eines der liberalsten Prostitutionsgesetze der Welt – in der Praxis gescheitert. Eingeführt wurde es im Jahr 2002 eigentlich, um die Prostituierten zu stärken: Neben der Tätigkeit als selbstständige Prostituierte wurde nun auch das Betreiben von Bordellen erlaubt. Prostituierte sollten Arbeitsverträge bekommen, sich sozial- und krankenversichern können, die Kriminalität dadurch verringert werden.

 

All diese schönen(?) Pläne gingen nicht auf. Eine verschwindend geringe Zahl der Prostituierten (1 Prozent) hat nach Feststellung der Bundesregierung aus dem Jahre 2007 einen Arbeitsvertrag oder eine Krankenversicherung. Geändert hat sich bis heute nichts, auch nicht im Familienministerium – als ob es hier nicht um ein ernstes, ja alarmierendes Thema ginge. Offensichtlich ist das ein „Baba-Thema“, das man nicht laut aufgreift.

 

„Deutschland, ein Eldorado für Zuhälter“

„Deutschland ist zum Eldorado für Zuhälter und Bordellbetreiber geworden. Laut Gesetz dürfen sie den Frauen sogar Anweisungen erteilen, und wir als Polizei können nur zuschauen. Die Ausbeutung der Frauen geht also immer weiter“, erklärte der Chef der Augsburger Kriminalpolizei, Klaus Bayerl, zur Lage der Prostitution in unserem Lande, lt.Panorama.

 

„Dringender Handlungsbedarf“

Typisch für die damalige Riege der rot-grünen Prostitutionsgesetzverfasser jammert die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Anni Brandt-Elsweier in der Panoramasendung nahezu hilflos: „Wenn es in der Praxis solche schlimmen Auswirkungen hatte, sehe ich dringenden Handlungsbedarf.“ Was soll das jetzt? Hätte sie damals nur ´mal zugehört! Warnungen hatte es genügend gegeben, aber die kamen „von rechts“, waren also eo ipso untauglich und antiliberal.

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, 

das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen frohe Hochsommerzeit, den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik. 

 

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

 

Ihr 

Peter Helmes

 

15. Juli 2015  

 

Und wie immer, noch ein kleines P.S.:

Der Zeitgeist – jetzt mit kirchlichen Weihen

Papst Franz ist für mich die Claudia Roth unter den Päpsten. Eher einfach gestrickt, aber mit einem mit Stahlbeton zementierten, grün-sozialistischen Weltbild ausgerüstet, das mangels Argumenten mit Pathos und Empörung vorgetragen wird. Dieser Mann hat seine PERSÖNLICHE(!) verqueere Weltanschauung mit in das Amt des Pontifex übernommen und präsentiert diese nun einfach ex cathedra. Statt auf die globale Erwärmung hinzuweisen, sollte dieser Paps besser die globale Islamisierung ansprechen!
 

„Laudatum si“ – ein sehr geschickt gewählter Titel für seine erste Enzyklika! Das Bedenkliche am Inhalt: Papst Franz leistet so der Vergottung, der Vergötterung der Umwelt, der irrationalen Klimaideologie und gleichzeitigen Verteufelung des Menschen, Vorschub. 

 

Die allgemeine CO2-Hysterie hat inzwischen zu einer modernisierten Form der uralten Hybris des Menschen geführt, der meint, die Natur beherrschen zu können, und sei es negativ durch die „Klimakatastrophe“ und ihre angebliche Heilung durch CO2-Verzicht.

 

Bisher dachte ich, nur die evangelische Kirche würde sich auf solche Öko-Irrlehren stürzen, jetzt machen die Katholiken denselben Unsinn, offensichtlich verführt von der Kassandra des Potsdamer Klimafolgenforschungsinstitut (PIK) des Herrn Prof. Schellnhuber, der – welch wunderlicher Zufall – als päpstlicher Berater auftritt. Fazit: Der Zeitgeist erhält die kirchlichen Weihen!

 

Was Papst Franz auf seiner Südamerikareise predigte, ist symptomatisch für den Zustand der „heiligen Mutter Kirche“ und läßt uns Gläubige rat- und fassungslos zurück. Es sieht leider so aus, daß weite Teile der katholischen Kirche bzw. des Klerus die Orientierung verloren zu haben scheinen. Da werden plötzlich Traditionen, Überzeugungen und Werte über den Haufen geworden, als stehe die katholische Kirche unter einem Zwang, sich dem Zeitgeist anzupassen. Ich wundere mich schon lange nicht mehr, daß Papst Benedikt VI. zurückgetreten ist. In einer solchen Kirche möchte ich nicht Papst sein.

P. H.