An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Januar 2016

 

 

Oh Ihr infantilen Antifanten! – Ein Wutschrei
„Recht gegen rechts“


Linksradikale machen immer mehr mobil. Hetze „gegen rechts“ wirkt. Autos brennen, Häuser („von Rechten“) werden mit allerlei Farben „verschönert“, Fenster zertrümmert usw. Adressen von „ausgewiesenen Rechten“ werden vollständig im Internett verbreitet. Man riecht die Absicht: „Laßt sie auch zuhause nicht in Ruhe!“, steht auf Flugblättern. Schwarz Vermummte randalieren, stören genehmige Demonstrationen etc. Alles mitten in Deutschland – und alles offenbar kein Anlaß, daß staatliche Organe dagegen vorgehen. Ich nenne das „Recht gegen rechts“.

Zwei Beispiele verdeutlichen, was ich meine:
Tatjana Festerlings Kommentierung des indymedia Aufrufs „Do it like Leipzig!“ zu linksradikalem, gewalttätigem Terror am kommenden Montag in Dresden:
„…ich habe weder je mit der Dresdner Versammlungsbehörde gesprochen, noch habe ich Deutschlands Hooligans aufgefordert, nach Dresden zu kommen, um Euch in Straßenschlachten zu verdreschen und Euch zu zeigen, wo der Hammer hängt.

Eure willkürliche und völlig aus der Luft gegriffene Lüge „Die HoGeSa-Sympatisantin Festerling sucht die Eskalation, indem sie Nazischläger in unser Viertel holt. Die soll sie haben!“ dient nur einem Zweck: Eine Konfrontation herbei zu eskalieren, PEGIDA Spaziergängern Angst zu machen, ein Klima der Einschüchterung zu schaffen und die Gesundheit und das Wohl von Polizeibeamten ZWEI TAGE VOR HEILIGABEND zu riskieren…

EUCH armseligen und bedauernswerten Gestalten ist NICHTS mehr heilig, und mit diesem Aufruf demaskiert Ihr Euch als das, was Ihr seid: Ein gewalttätiger Lynchmob voller Selbsthass und Zerstörungswut, der aufrechten Bürgern, die nichts anderes als ihr Grundrecht wahrnehmen, durch Euren Hass zu bedrohen.

2. Vielen Dank indymedia übrigens für folgende Bekenner-Bemerkung aus dem gleichen Gewaltaufruf: „Viele Pegidas werden mit dem Auto anreisen, für den Heimweg sollten sie sich Alternativen überlegen!“ Das dürfte dann ja wohl das Eingeständnis für das Abfackeln der sechs Autos von PEGIDA Spaziergängern am 26.10.2015 in Dresden sein. Bitte Staatsanwaltschaft Dresden – ein Fall für Sie!

3. Es ist eine Unverschämtheit, die HoGeSa-Demonstranten, also die Hooligans, pauschal als „Nazischläger“ zu bezeichnen! Nein, Freunde, die Nazischläger seid IHR von der indymedia-Rotte: Ihr mit Euren Schwarzen Blocks, Euren Brandanschlägen gegen Autos, Parteibüros und Polizeiwachen, Ihr mit Euren Straßenschlachten gegen die Polizei, Euren Mordanschlägen, Eurem elenden und verzweifelten Terror, der die Menschen einschüchtern soll!

Auch die Behörden werden sich fragen müssen, ob man sich zu Handlangern eines linken Mobs macht, der Leib und Leben der Bürger bedroht und für rohe Gewalt auf den Straßen sorgt…“
Soweit Tatjana Festerlings Kommentar, der für sich (und gegen die linken Rowdys) spricht. Und hier das zweite Beispiel:

„Bunt statt braun“ in die Tonne getreten
Die Junge Freiheit meldete am 30. November 2015, daß die Ausschreitungen anläßlich der Anti-AfD-Demonstrationen in Hannover im linken Lager umstritten seien. Das Blatt schreibt u. a.:

Nach Anti-AfD-Demonstration – Hannovers „Bunt statt braun“-Bündnis zerlegt sich
„HANNOVER. Die Teilnahme von vermummten Linksextremisten an der Anti-AfD-Demonstration am Sonnabend in Hannover sorgt für Streit. Mehrere Politiker zeigten sich entsetzt darüber, daß der „Schwarze Block“ den Aufzug anführte. „Der schwarze Block hat uns richtig vorgeführt.“, beschwerte sich eine SPD-Politikerin.

Die Wirtschaftsdezernentin der Stadt Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne), sagte: „Das ist suboptimal gelaufen und ärgerlich für das Ansehen des Bündnisses.“ Die linksextreme Szene hatte während der Kundgebung unter anderem „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ skandiert. „Das ist unerhört, so etwas gehört sich nicht“, empörte sich Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci nach Angaben der Hannoverschen Allgemeinen.

„Das sind Angriffe auf alle demokratischen Parteien. Die SPD hat eine lange Tradition im Kampf gegen den Faschismus, solche Sprüche muß ich mir von politischen Naseweisen, die noch in die Windeln machen, nicht anhören.“ Unter diesen Bedingungen wolle er nicht noch einmal teilnehmen, betonte Kirci.

Auch der DGB ist betrübt
Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der die Demonstration gegen den AfD-Parteitag maßgeblich mitorganisiert hatte, zeigte sich betrübt über die Teilnahme der Linksradikalen. „Es ist dumm, in einem Bündnis aufzutreten und dann das Bündnis vor Ort zu zerlegen“, sagte Regionsgeschäftsführer Reiner Eifler. Eigentlich hätten sich SPD, Grüne, IG Metall und Verdi darauf geeinigt, den Demonstrationszug anzuführen. Auch Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) hatte an der Kundgebung teilgenommen.

Linksextremisten verteidigen Haßparolen
Das linksextreme Bündnis „Hannover gegen Nazis“ zeigte sich verwundert über die Kritik. „Weshalb gibt es jetzt so viele Lokal-Politiker und andere Personen aus Parteien, Kirchen und Gewerkschaften, die nun darüber ‚geschockt’ und ‚massiv enttäuscht’ sind, was da aus dem Lautsprecherwagen kam? War das wirklich so neu für euch?“ Auch bei anderen Demonstrationen sei man gut miteinander ausgekommen. „Weshalb also jetzt die ganze Verwunderung und Enttäuschung?“

Nach Polizeiangaben hatten sich etwa 1.500 Personen an dem Protest gegen den Bundesparteitag der AfD beteiligt. Die Anmelder hatten dagegen mit 5.000 Teilnehmern gerechnet. Nach JF-Schätzungen kamen vor der Halle jedoch nur 500 Gegendemonstranten an. (ho)“. (https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/hannovers-bunt-statt-braun-buendnis-zerlegt-sich/)

Mein Mitgefühl mit den Linken hält sich in engen Grenzen. Und ihre Krododilstränen sind geschenkt. Denn das ist offensichtlich pures Theater für die Öffentlichkeit. Da marschieren sie mit, wenn´s „gegen rechts“ geht, und wenn die Parolen der ganz Linken zum Himmel stinken („Scheiße Deutschland“), schmeißen Sie diese Typen nicht etwa raus, sondern laufen tapfer weiter mit – an der Spitze die „Mutter der Barmherzigkeit“, Claudia Roth.

Wegen der Parolen angegriffen, schlagen Sie pflichtschuldigst die Augen nieder und äußern „Abscheu und Empörung“ über das Verhalten der Linksradikalen. Ja, verflixt noch mal, warum haben sie denn die Demo nicht verlassen – wenn sie schon nicht stark genug waren, den Schreihanseln den Mund zu verbieten?

Liegt die Wahrheit über die vorgegebene Empörung etwa wo ganzanders? „Nie wieder Deutschland“, stand vor Jahren auf einem Transparent einer Demo, bei der Frl. Roth ebenso in der ersten Reihe mitlief. Und denen soll ich jetzt ihre „Abscheu“ abkaufen?

Nein, ihre „Willkommenskultur“ ist Haß gegen das eigene Volk.
Hier meine Antwort:

Ihr fordert z. B.: „alle willkommen!“ – aber wo seid IHR denn bei der Hilfe? Unter den Helfern jedenfalls nicht. Derweil unsere Gesellschaft sich abmüht, die Probleme zu meistern, derweil Alte und Rentner hungern und frieren, derweil ganze Heerscharen von Ehrenamtlichen die Auswirkungen der verkorksten Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu schultern versuchen, schmeißt Ihr mit Steinen und kippt Mülltonnen um. Ihr seid Dreck. Und noch feige dazu, weil viele von Euch ihre haßverzerrten Visagen offen zu zeigen sich nicht trauen und deshalb vermummt agieren. Feiges Gesindel!

Ihr fordert z. B.: „Nie wieder Deutschland“? Welches Land wollt Ihr denn? China? Nordkorea? Oder wären Euch Saudi Arabien oder der „Islamische Staat“ lieber? Geht doch dahin, wenn Ihr Deutschland „scheiße“ findet! Die Fahrt ins gelobte Land ist gar nicht teuer; denn Ihr braucht keine Rückfahrkarte. Euch winkt das Paradies! (Allerdings das mit den 72 Jungfrauen hättet Ihr nicht verdient, wenn ich das mal so sagen darf.)

Ihr wollt „bunt“ sein? Daß ich nicht lache! Ihr seid langweilig einfarbig und seht nur rot vor Augen – so negativ wie „rote Ampel“, „rotes Schlußlicht“ und „rot vor Wut“! Welch ein erbärmliches „Bunt“ ist das denn?

Ihr nehmt gerne und großzügig die Annehmlichkeiten unseres Staates an, aber „schenkt“ ihm als Dank nur Verachtung. Hättet Ihr auch nur ein bißchen Stolz, würdet Ihr kein von der Öffentlichen Hand finanziertes Amt annehmen. „Ihr habt soviel Scheiße im Kopf wie ich nicht ´mal im Darm, Ihr wohlstandsvermüllten Armleuchter,“ schreibt etwas drastisch ein Blogger. Ich kann ihn verstehen.

Zur Abrundung eine „passende“ Meldung – ohne weitere Kommentierung: Die BILD Zeitung empfiehlt, islamische Lieder zu Weihnachten zu singen. Na, klappt doch mit dem Multikulti! Zumindest bei der Bild-Zeitung.
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Silvester-Pogrom und die erbärmliche Reaktion von Kirche und SPD
Muslime gegen Christen, muslimische Männer gegen deutsche Frauen – Haß gegen alles Westliche. Frauen sind Freiwild! Rd. 800 Anzeigen gingen bisher bei der Kölner Staatsanwaltschaft ein, die meisten handeln von sexuellen Übergriffen „nordafrikanisch aussehender Männer“ gegen deutsche Frauen und von Beraubung.

Woelki verschwunden
Ort: Köln, Domplatte. Ausgerechnet Domplatte! Das ist der Platz am Kölner Dom. Wo war die Kirche? Wo war Kardinal Woelki? Warum wurden nicht die Glocken geläutet, die „Festbeleuchtung“ eingeschaltet? Wenn friedliche Pegida-Bürger demonstrierend am Dom vorbeiziehen, gehen die Lichter aus, und es wird sturmgeläutet. Und jetzt? Wer hört die Worte, sieht die Taten? Niemand! Woelki ist verschwunden – so verschwunden wie der Glaube an eine wehrhafte Kirche!

Solche Übergriffe gab es auch in anderen Städten. Wenn die Pegidas demonstrieren, sind Kardinäle und Bischöfe „entsetzt“, der Ober-Kardinal Marx giftet. Nun aber waren es Muslime, die Frauen begrapschten, betatschten, in(!) die Geschlechtsteile griffen, vergewaltigten und raubten, was sie packen konnten. Eine hilflose Polizei schaut zu – was sie ein paar Tage später auf der Pegida-Demo nicht tat. Da rückte sie mit 3 Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas an – auf einer friedlichen Kundgebung!

Blamierte Politik – Erbärmliche Reaktionen
Und die Politik? Blamiert bis auf die Knochen, versagt auf der ganzen Linie! Der zuständige Innenminister Jäger wußte von nichts – mußte aber später zugeben, daß er noch in der Nacht informiert wurde. Der Polizeipräsident wußte auch nichts – und mußte inzwischen als Bauernopfer herhalten, er wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Eine schale Nummer. Nein, und nochmals nein, aus der Nummer kommt Jäger nicht raus. Wir werden sehen.

Hannelore Kraft demaskiert
Noch erbärmlicher ist die Reaktion der NRW-rot-grünen Landesregierung.  Hannelore Kraft, die sich gerne als die Mutter der Gesellschaft gibt, braucht eine ganze Woche, um ihren Mund wiederzufinden. Sonst ist sie schneller. Eine ganze Woche warten vor allem die Opfer (Frauen!) auf ein barmherziges und beherztes Wort der Ministerpräsidentin.
Daß sie eine Woche verstreichen ließ, um sich erstmals mit einigen „warmen Worten“ an die Opfer zu wenden, war nicht nur politisch unklug, es ist einer Ministerpräsidentin schlicht nicht würdig. Völlig überraschend kommt ihre Redepause jedoch nicht: Wer die Frau beobachtet, weiß, daß sie und ihr übersichtlicher Kreis von Vertrauten, wenn es kritisch wird, abwiegeln. Krafts Erfolg basierte bisher ganz wesentlich auf ihrer Nähe zu den Bürgern. Sie hat gerade dieses Pfund verspielt.

Feiger Jäger
Und Innenminister Jäger? Er will bis heute keine politische Verantwortung für den Skandal am Kölner Hauptbahnhof übernehmen. Dabei hatte der einst wegen seines forschen Auftritts als 'Jäger 90' verspottete SPD-Politiker in Oppositionszeiten auch schhon für kleinere Skandale mindestens zehnmal den Ministerrücktritt gefordert.

Daß der Staat in jener Silvesternacht in Köln seine Bürgerinnen nicht schützen konnte, ist schon ungeheuerlich genug. Daß der dafür Verantwortliche in der Landesregierung nun aber auch noch einräumt, er habe schon am Neujahrsabend von Straftaten größeren Ausmaßes gewußt, bringt Jäger zusätzlich in die Bredouille. Er hat ganze vier Tage gebraucht, die Öffentlichkeit über die Vorgänge wahrheitsgemäß zu informieren. Glaubte er etwa, die Vorfälle unter der Decke halten zu können? Jäger trägt zwar nicht die operative Verantwortung, die politische aber schon. Sein Rücktritt – oder besser: Rausschmiß – ist längst überfällig.

Es ist unglaublich und erschüttert den Glauben an eine handlungsfähige Politik: Was den Verantwortlichen nach „Köln“ einfällt, entspringt den üblichen Empörungsritualen der Politik: Alle Täter müßten konsequent zur Rechenschaft gezogen werden, verlangt Hannelore Kraft jetzt. Ja was denn sonst? Natürlich darf der Staat Kriminalität nicht tolerieren. Dabei kann er sich sogar auf geltende Gesetze berufen. Es liegt nur an Polizei und Justiz, der Täter habhaft zu werden und sie zu überführen. Und an den Gerichten, dann auch abschreckende Strafen zu verhängen.

Man darf gespannt sein, wie unsere fremdenfreundliche Justiz reagieren wird. Wann kommen die ersten Strafverfahren? Wie milde werden die Urteile? Man kann erahnen, daß den Wenigsten unter den Tätern juristisches Ungemach droht. Diese armen Menschen haben ja soviel mitgemacht, da braucht´s dann schon ´mal ein Ventil…, wird´s heißen.
Fazit: Der Staat hat versagt, die Kirche schweigt, betroffen sind mindestens 600 Frauen, die vermutlich ein Leben lang darunter leiden und keine größere Veranstaltung mehr ohne Angst besuchen werden. Und im Dom gehen die Lichter aus…
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Der gute Mensch – oder: Unmensch besser als „Gutmensch“

„Gutmensch“, das Unwort des Jahres
Zugegeben: Ich selbst benutze dieses polemische Wort sehr häufig – und ich bedaure das absolut nicht. Da ich selbst jahrelang Krankenhausdienste geleistet habe, kann ich aber unmöglich die (wirklich guten) Menschen meinen, die Caritas, also Nächstenliebe üben. Auf die Leistung dieser Helfer bin ich stolz und ihnen dankbar. Ich meine hingegen mit „Gutmensch“ diejenigen, die ständig mit erhobenem Moralfinger durch die Gegend laufen und jedem ungefragt erklären, was (nach ihrer Meinung „gut“ oder böse ist.
Das Wort „Gutmensch“' diffamiert also keineswegs soziales Engagement als durchgehend dumm und naiv. Es fordert ein, dabei nicht stehenzubleiben. Die Wendung kritisiert durchaus verbreitete Doppelmoral, Widersprüche und Blasiertheit. „Gutmensch“ zum Unwort zu küren, entspringt einem frappierenden Mangel an Reflexion und Kritikfähigkeit genau derer, die damit gemeint sind. Das beweist verqueres, linkes Denken. Da ist er wieder, der Moralfinger, der einen auf Schritt und Tritt begleitet.

 

Links ist gut, rechts ist böse
Wer nicht ihrer Meinung ist oder gar widerspricht, kann ergo kein Gutmensch sein, sondern nur eine Bösmensch. Das hat im politischen Diskurs dazu geführt, daß grün-rote Männlein und Frolleins offenbar so etwas wie einen allgemeinen, aber ungeschriebenen Verhaltenskodex entwickelt haben, der wie das Grundgesetz zu respektieren ist. Ergebnis: Links ist gut, rechts ist böse.

 

Dagegen ist man wehrlos; denn die lieben Gutmenschen lassen keine Diskussion zu. Aber auch hier zeigt sich die ganze Infamie der Gutmenschen: Es scheint ihnen gelungen, den Begriff „Gutmensch“, den wir ursprünglich nur, d. h. ausschließlich, für solche Bessermoralisten und Volksbelehrer erfunden haben, so umzuinterpretieren, daß wir automatisch in der rechten Ecke landen: „Gutmenschen“, rufen sie aus allen Ecken, „Gutmenschen, das sind doch alle die barmherzigen Krankenschwestern und Helfer. Und diese bösen Rechten haben den schönen Begriff so uminterpretiert, so daß es einen geringschätzigen Ausdruck kriegt…“ Das ist schon nicht mehr Dialektik, das ist plumper Dummenfang. In Wirklichkeit sind diese geborenen Umerzieher die Wortverdreher! (Siehe auch die diversen Presseschauen nach der Kürung des „Unwort des Jahres“.)

 

Für mich bleibt ein guter Mensch das, was er immer war: Ein Helfer in der Not, ein Menschenfreund. „Gutmenschen“ aus der linken Ecke sind in Wahrheit die Bösen, die auch noch auf dem Buckel braver Bürger ihr Süppchen kochen.
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Rot/Grüne Altenpflege in NRW: Späte Erkenntnis! Oder ist es gar Reue?

Hannelore Kraft, die kraftlose Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, ist mit ihrer kraftlosen Politik am Ende. Träume, Schäume, Illusionen – das wird einmal über ihre politische Bilanz geschrieben werden.

 

Einer ihrer Träume handelte von „lieben Grünen“ und „guten Gutmenschen“, die einen ganz neuen Menschen schaffen wollen. Auch Opa und Oma sollten sich demnach umerziehen lassen. Umerziehung zu Gegenständen, weg von der Familie. Familie ist alt, Mist und nicht gesellschaftsfähig. Der neue Mensch ist ein staatlicher, will heißen der Verfügungsgewalt des Staates total Ausgesetzter.

 

Da Menschen es nunmal an sich haben, alt und älter zu werden, mußte die Versorgung der Alten natürlich staatlich organisiert werden. Nachdem man die Familien erschlagen hatte, mußte der Staat einspringen. Fatal für Frau Kraftlos: Es gibt immer mehr Alte, und irgendwann werden sie betreuungsbedürftig, fallen also nach Rot-Grün der Obhut des Staates anheim. Das aber kostet Personal, nämlich Pflegekräfte.  

 

Das Schicksal will es, daß Frau Kraft kein Geld mehr hat, um die Versorgung zu gewährleisten. Nun verfällt sie auf einen geradezu dialektischen Trick: Sie beklagt, daß die Familien zu wenig für die Altenversorgung tun und fordert eine Rückbesinnung auf die Institution Familie. Nicht ´mal ein schlechtes Gewissen hat sie dabei! Denn es waren und sind in erster Linie Sozis, die an die Allzuständigkeit des Staates – von der Wiege bis zur Bahre – glauben.

 

Nun also soll nach Kraft´s Willen wieder die Familie zurück ins Geschirr und die Altenpflege übernehmen. Es ist zum Fremdschämen. Weil: Natürlich begrüßen wir Konservativen das Bekenntnis zur Familie, aber aus dem Mund einer solchen Politikerin klingt das fade.

 

Klaus Hildebrandt, meinen Lesern wohlbekannter kritischer Zeitgenosse, hat der Frau Ministerpräsidentin deshalb etwas ins Stammbuch geschrieben:
„Pflege zu Hause“ und der „Gender-Homunculus“; Artikel im Bonner General-Anzeiger v. 29.12.2015

(Von Hildebrandt.Klaus@web.de an hannelore.kraft@landtag.nrw.de)  
Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kraft,
nun haben endlich auch SPD und Grüne erkannt, dass es für alte und kranke Menschen besser ist, von ihren Angehörigen "zu Hause" in der "Familie" gepflegt zu werden, was auch immer man heute unter den beiden Begriffen verstehen kann. Zunehmend beschränken sich diese nur noch auf die "Behausung" selbst und das lockere "Zusammenleben von Menschen irgendwelcher sexueller Orientierung oder sonstiger Interessen", und wo alles nur noch mit viel Geld erkauft werden muss. Wer sich die hohen Kosten nicht leisten kann, säuft ab.

 

Haben Sie, Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der traditionellen Familie nicht schon genug Schaden zugefügt? So wie es jetzt bei der Pflege von Angehörigen, wenn auch auf umständlichem Wege, wohl eine Rückbesinnung auf Bewährtes geben soll, so wird sich irgendwann auch wieder die Erkenntnis durchsetzen, dass es für Kinder deutlich besser ist, zu Hause von ihren Müttern liebevoll umsorgt und erzogen zu werden, wovon letztlich die ganze Gesellschaft doch profitiert. Kleinkinder und sogar Säuglinge (U3) nur wegen politischer Förderung von Berufstätigkeit ihren Eltern zu entreißen, ist unverantwortlich. Ungeachtet dessen begeben sich Eltern heute infolge Ihrer feministisch geprägten, allumfassenden Emanzipationspolitik mehr denn je in die finanzielle Abhängigkeit vom Staat. Ein klassischer Fall von Ideologie und Sozialismus. Selbst das Betreuungsgeld von zuletzt 150 Euro gönnten Sie den Familien nicht, obwohl dieses nur einen Bruchteil der Kosten für U3 verursachte. Ist es ein Wunder, wenn in Deutschland viel zu wenige Kinder geboren werden?

 

Ergebnis einer überzogenen Frauenpolitik
Nachdem sich Menschen - insbesondere Frauen - mangels Zeit und Energie kaum noch um ihre pflegebedürftigen Angehörigen selbst kümmern können (und oft auch nicht mehr wollen), soll nun also ein uraltes Konzept wiederbelebt und am besten auch noch politisch gut verkauft werden. Was früher überall auf der Welt und schon immer als normal und human galt, soll den Wählern nun politisch korrekt als neue "Errungenschaft" Ihrer Partei verkauft werden. Das alles sind die Ergebnisse einer völlig überzogenen Frauenpolitik, die es schnell zu beenden gilt. Gender, dessen Triebfeder schon immer der Feminismus war, hat seine Berechtigung längst verloren und sollte schon bald verboten werden. Die Folgen dieser linken Ideologie werden immer deutlicher und treffen uns alle, aber insbesondere die Frauen selbst. Erlauben Sie mir, dass ich in diesem Zusammenhang auf einen weiteren, wenn auch kleinen, Artikel derselben gestrigen Ausgabe des General-Anzeigers bzgl. der rapide wachsenden Anzahl von Kindern in Kinderheimen hinweise, der Ihnen zu denken geben sollte. Wer diese Politik nicht durchschaut, ist entweder dumm oder naiv. Vielleicht hat er aber wegen seiner Berufstätigkeit und sonstigen vielen Verpflichtungen ja auch nicht die Zeit, sich ernsthaft mit solchen Problemen auseinander zu setzen.

 

Die Zeit für eine Korrektur und Rückbesinnung auf ganz normale, eben gute Werte ist mehr als reif. Dazu bietet sich gegenwärtig die AfD, die sich im Übrigen auch gegen jegliche Form der Gender-Ideologie ausspricht, wohl am ehesten an. Geben wir diesem politischen Neuling also eine faire Chance und "bekämpfen" ihn nicht mit Vokabeln wie "Pack" und "Dumpfbacken". Die AfD verdient Besseres, warum ich diese Zeilen auch einem großen Leserkreis zukommen lasse.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Hildebrandt

 

P.S.: "Besänftigen" könnten Sie mich nur noch, indem Sie - für den Fall einer erneuten Regierungsbeteiligung - ein eigenständiges Familienministerium unter männlicher und heterosexueller Leitung einrichten. Alles Weitere sehen wir dann. (KH)

 

Mein Kommentar:

Jetzt bleibt zu hoffen, daß sich die Erkenntnis auch gegenüber Kindern durchsetzt. Denn in diesem Bereich scheint der Glaube an die Allmacht des Staates – Frau Schwesig sei´s getrommelt und gepfiffen – unausrottbar zu sein: Möglichst jung weg von den Eltern in die staatliche Obhut der Kitas, damit die „sexuelle Früherziehung“ auch wirklich klappt. Vielleicht gewinnt die SPD ja doch einmal die Einsicht zurück, daß Kinder bei den Eltern am besten aufgehoben sind. Bei den Grünen und Knallroten ist diese Hoffnung vermutlich vergeblich – getreu deren Motto: Am Genderwesen soll das Mensch genesen.

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen eine schöne letzte Adventswoche, eine gesegnete Weihnacht und ein glückliches Neues Jahr, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr

Peter Helmes

Hamburg, 21. Januar 2016

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P. S.: Und wie immer, noch ein Postscriptum„Europa macht eine jämmerliche Figur“

Dr. Wolfgang Thüne, unseren Lesern als Philosoph und „Wetterfrosch“ bekannt, hat einen Leserbrief an die Mainzer AZ geschrieben, die Kardinal Lehmanns (Mainz) Satz von „Europas jämmerlicher Figur“ aufgegriffen hatte. Thüne schreibt:

Allgemeine Zeitung Mainz, leserbriefe@vrm.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Dem Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann herzlichen Dank für seinen mutigen Satz „Europa macht eine jämmerliche Figur“. Dank auch für den selbstkritischen Zusatz, dass die Kirchen „zur Bewältigung der Wertekrise nicht viel beigetragen“ hätten. Sie haben sich zu häufig mutlos dem Zeitgeist ergeben und angepasst. Dies gilt für viele geistige Krisen der Moderne samt ihrer intellektuellen atheistischen Hybris.

Besonders deutlich wird dies bei der nur eingebildeten „Klimakrise“, die man, auch unter Führung von Europa, durch globale „Dekarbonisierung“ bewältigen wolle. Doch diese Art „Schöpfungsschutz“ ist die größte Gefahr für die Schöpfung. Ohne Kohlenstoff, das hat selbst der Papstberater und PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber in dem Buch „Selbstverbrennung“ zugegeben, drohe der globale „Genozid“.

Am 3. Tag der Schöpfung schuf Gott die „grünen Pflanzen“ und damit die Lebensvoraussetzung für die Tiere und zum Schluss den Menschen. Das CO2 ist weder „Umweltgift“ noch „Klimakiller“, sondern Lebensvoraussetzung. Was schon den Vätern der Genesis vor über 2500 Jahren bekannt war, warum wird dieses Wissen heute in den Kirchen ignoriert, ja unterdrückt?“

Tja, lieber Wolfgang Thüne, Ignoranz trifft man heute in der Kirche häufiger denn Monstranz

. (Siehe Titel-Artikel in diesen „Konservativen Kommentaren“.)P. H.

 

 

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