An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

Mehr dazu .....

 

 

 

 

   

Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

 Mehr dazu .....

 

 

Konservative Kommentare April 2017


Selbsthaß und deutschfeindliche, linke Arroganz


Nein, ich bin nicht schmerzfrei. Ich leide vor allem auch seelisch. Wenn mein Vaterland mit Füßen getreten wird, schreie ich vor Schmerzen.

    

Der Fall, den ich hier zu schildern habe, zeigt einen Abgrund von deutschem Selbsthaß, den ich so nie für möglich gehalten hatte.

    

Ja, linke Vaterlandsverräter gab es zu allen Zeiten. Aber auch noch mit allen Mitteln auf der totgesagten Nation herumzutrampeln, hat weder etwas mit „Freiheit der Kunst“, noch mit Anstand und Würde, noch mit besonderem Mut zu tun. Es ist einfach nur billig und verwerflich!

    

Daß eine Schulaufsichtsbehörde einen solchen Schund durchgehen läßt, spricht Bände für die rot/rote politische Kultur im Lande Brandenburg. (Der „Bildungsminister“ gehört der SPD an.)

                                   

So bringt man unseren Kindern Selbsthass bei:

(Fehler im Text nicht verbessert, z. B. Hongkong)


Aus England kommt der Fußball, aus Indien der Tee, deine Zahlen sind arabisch, Bananen aus Übersee, Zum Urlaub ab nach Spanien, aus Kanada das Holz, dein Radio ist aus Thailand, nur Deine Arroganz ist deutsch.Der Zucker ist aus Kuba, aus Taiwan deine Uhr, dein Parfum aus Frankreich, kuwaitisch das Öl, aus Hongkong deine Kleider, aus Alaska kommt das Gold, aus Holland dein Käse, nur deine Arroganz ist deutsch…“



(aus einem Arbeitsblatt der Schule Rosa Luxemburg Luckau, * Text des Schulliedes: Internetfund)


Dazu der folgende Kommentar aus dem Netz: „…Und es stimmt nicht mal inhaltlich. Zucker aus Kuba? Schon mal Zuckerrübenfelder gesehen? Gold aus Alaska? Schon lange nicht mehr. Kleidung aus Hongkong? In Hongkong wäre gar kein Platz für Textilfabriken… usw.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Dummheit spricht für sich – oder ist es gar nicht dumm sondern Indoktrinierung unserer Kinder?                                                         

(Autor P.H.)

***************************************************************************

Kirchliche Indoktrination – Kein Lockruf zum Deutschen Katholikentag


Mit einem Segel auf der Suche nach Restgläubigen? Der Zeitgeist triumphiert – und nicht der Heilige Geist!

Das Logo des diesjährigen Katholikentags in Münster stellt ein Segel dar. „Suche Frieden“ habe mit Kraft und Mut zu tun, deshalb wurde das weiße Segel als Bildmarke gewählt, so Jens Kallfelz, der Geschäftsführer der Agentur Kopfkunst aus Münster, die die Linie ausgearbeitet hat. Die Suche nach Frieden ist für ihn vor allem „Hoffnung, ein Aufbrechen und Vorwärtsgehen“. (Wer sich die Vorstellung der Werbelinie ansehen will: auf der Facebookseite des Katholikentags gibt es den Mitschnitt. Außerdem sind Bilder von der Veranstaltung gepostet.) Dazu weiter unten mehr.

    

Wenn es noch eines Beweises für die Linksdrift des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken) bedurft hätte, wird mit der thematischen Aufarbeitung des Katholikentages 2017 reichlich bedient – und ist es auch. Das linke Gequatsche ist schlimmer und ideologisch deutlicher als bei den Grünen. Und niemand hebt die rote Karte – kein Bischof und kein Kardinal. Der Zeitgeist regiert die Kirche und ihre Laienvertretung vom ZdK.


Offensichtlich ignorieren die meisten ZdK-Mitglieder (ZdK – Zentralkomitee der deutschen Katholiken) die eigenen Statuten oder kennen sie nicht. Die Unwissenheit über Theologie ist in Deutschlands Kirchenkreisen sehr ausgeprägt. Das ZdK wurde laut Statut von der DBK (Deutsche Bischofs-Konferenz) als Laienapostolat-Initiative anerkannt. Gemäß Kirchenrecht dürfen kirchlich anerkannte Vereinigungen nur fromme Aktivitäten wie Wallfahrt, Caritas, Apostolat und Mission ausüben. Politik ist unzulässig, da sie unter anderem gegen die kirchliche Einheit verstößt und den anderen Laien die Handlungsfreiheit nimmt.

Papier ist geduldig, denkt wohl das ZdK und macht seine eigene (linke) Politik. Dies beweist sich im für die Veranstaltung werbenden „Newslletter“


vom 22. März 2017


Betreff: Deutscher Katholikentag / Newsletter März 2017. Da tönt es in schwülstiger Prosa z.B.:

    

Liebe Leserin, lieber Leser,

         

Barack Obama, Tränen der Rührung in den Augen. Eine Frau mit dunkler Hautfarbe, die einer Polizeitruppe gegenübersteht. Zwei Umwelt-Aktivisten, die sich umarmen: Dies sind Motive der Werbelinie des 101. Deutschen Katholikentags. Sie versinnbildlichen das Leitwort "Suche Frieden" und werben bis zum Mai 2018 für die Tage in Münster. Über erste Eindrücke, Lob und Kritik, freuen wir uns: zum Beispiel per E-Mail unter newsletter@katholikentag.de oder über die Sozialen Netzwerke, wie Facebook und Twitter.Herzliche Grüße aus der Geschäftsstelle des Katholikentags, Thomas Arzner“ 

"Suche Frieden" steht im Zentrum

Bei mir – Gott sei´s geklagt – wollen partout aber keine „Tränen der Rührung“ fließen, sondern ich könnte heulen, wenn ich eine solche linksideologische Berieselung über mich ergießen lassen müßte. Aber ich stehe damit nicht ganz allein da, wie der nachfolgende Kommentar des Christlichen Forums *) zeigt.

    

Aber zuvor sollte noch eine andere, politisch korrekte Stimme zu Wort kommen: Thomas Sternberg z. B., der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, spricht davon, daß „kraftvolle Bilder“ für den Katholikentag in Münster werben: "Suche Frieden", das Leitwort, steht dabei im Mittelpunkt. Die ersten Motive der Werbelinie wurden jetzt vorgestellt. Dabei soll es aber nicht bleiben. Der März-Newsletter verkündet weiter:

     

Viele Ideen fürs Programm

Mittlerweile ist nicht nur das Gesicht des Katholikentags bekannt. Auch die Programmplanung macht Fortschritte: 750 Vorschläge wurden von kirchlichen Organisationen und Institutionen eingesandt - eine sehr gute Zahl. Jetzt müssen die Arbeitskreise ran und sich die Einsendungen anschauen…                  


(Autor: Peter Helmes)

**********

Dazu der folgende Kommentar aus dem Christlichen Forum*):

      

Es ist zum Davonlaufen – und das tun ja auch viele:


Deutscher Katholikentag als Zeitgeist-Veranstaltung


Von Hanna Jüngling


Man hat sich an vieles gewöhnt oder besser gesagt: Man wundert sich inzwischen über einiges nicht mehr. Die neueste negative Überraschung ist die Einladung zum 101.Deutschen Katholikentag 2018 in Münster unter dem Leitwort „Suche Frieden“.

Eine Website gibt Auskünfte über Motto und Ambitionen und ruft zur Mitarbeit auf: https://www.katholikentag.de/

     

Altbackene Peace-Worker-Parolen

Ich stöbere darin, und mein Befremden wächst und wächst:

Die Erklärung des Leitwortes durch den Bochumer Neutestamentler Thomas Söding befremdet aufgrund ihrer Oberflächlichkeit und Banalität. Allerdings wundere ich mich darüber auch nicht, denn seiner Ansicht nach ist die Mission der Kirche, die sie erkennen müsse, eine „Friedenszone zu schaffen“:

                     

Man stelle sich vor, an einem Schwarzen Brett in einem Institut der Universität Münster ist ein Zettel angepinnt, auf dem steht „Suche Frieden“  – neben anderen Zetteln mit „Suche WG“ oder „Suche Job während der Semesterferien“. Wer könnte diesen Zettel „Suche Frieden“ geschrieben haben?“ Ein Student, der nach 14 Semestern auch die letzte Chance für einen Studienabschluss vertan hat und deshalb verzweifelt auf verlorene Jahre seines Lebens zurückschaut? Eine aus Syrien geflüchtete Frau, die im Bürgerkrieg nicht nur ihren Ehemann und alles Hab und Gut, sondern auch jede Hoffnung auf eine Zukunft für sich und ihre Kinder verloren hat? Oder eine Frau aus meiner Nachbarschaft, die nicht die Kraft findet, aus einer zerrütteten Ehe auszubrechen? Ein aus dem Kongo stammender junger Mann, der die Traumata seiner Erlebnisse als Kindersoldat nicht überwinden kann? Vielleicht eine alte Frau, die seit Jahren im Streit mit ihren Kindern lebt? Oder jemand, der jeden Glauben an Gott und an das Gute in dieser Welt verloren hat?.“


Abgesehen davon, dass die wirklich Traumatisierten, die hier immerhin auch genannt werden, ganz gewiss keine solch albernen Zettel anpinnen würden, denn das ist etwas für Stuhlkreispädagogik, sind die meisten genannten „Schicksale“ keine Problematik fehlenden Friedens.

    

Man kann im weitesten Sinnen sagen, dass all diese Beispiele einer „Heilung“ bedürfen. Und wenn man sie als „Friedensproblem“ auffassen will, wäre das Friedenskonzept zu klären, das zugrunde liegen soll. Aber außer Spesen ist auch hier nichts gewesen. Man fischt gern im Trüben.

     

Banaler und ärgerlicher Kreativ-Moralismus

Zum Einschlafen war er von Anfang an, dieser friedensbewegte Kreativ-Moralismus, der mein Leben seit mindestens 1970 begleitet und an der Eskalation weltweiten Unfriedens buchstäblich nichts ändern konnte und vermutlich auch nicht ernsthaft wollte.

    

Heute aber ist solches Gelaber nur noch ein fahrlässiges Ärgernis. Was nützt der Welt die Beschwörung eines Origami-Friedens im Patchwork-Design mit „Diversity“-Phrasen, der tausend Papiertauben fliegen lässt und später doch wieder seine eisernen Adler verkauft? Oder wenigstens ebenso viele Gründe ersinnt, die ganz konkrete Politik der Eliten dann doch nicht fahrlässig zu finden, die so viele Menschenleben verschleudert, so viel „Manpower“.

   

Und was soll überhaupt dieses flickwerkige Diversity-Gedöhns, wenn man doch andererseits so tut, als hätten alle nur ein und dasselbe im Sinn? Die real existierende „Diversity“ der Menschen und Völker ist nicht nur das Ergebnis friedlicher Entfaltungen im Blut-und-Boden-Idyll, das diesem Denken verdeckt zugrunde liegt, sondern harter Auseinandersetzungen, geistiger Zerwürfnisse und scharfer Ausgrenzungen.

    

Söding erwähnt die Jahre 1618 (Westfälischer Frieden) und 1918 (Ende des 1. Weltkrieges), aber er fasst diese Themen nur mit abgespreiztem kleinem Finger an: 

         

Jeder Mensch sehne sich nach Frieden. Seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen sei die denkbar kürzeste Formel für einen Willkommensgruß der Friedensgruß: „Pax – Shalom – Salam. In der Bibel begegnet einem keine Formulierung so oft wie „Der Friede sei mit Dir“ oder „Der Friede sei mit Euch“, so Söding.“


Warum muss ich da nur an den unsäglichen Friedensgruß im Novus Ordo (reformierter Meßritus) denken, diesem missalen „Lasst hundert Blumen blühen“-Klamauk, der dennoch nicht dazu führen kann, dass man sich vor der Kirchentür wenige Minuten später noch kennt.

     

Sendung der Christen bedeutet m e h r  als Friedenswünsche

Einst wurde man mit dem „Ite missa est“ als Apostel und Apostelin des Priestertums aller Gläubigen gesendet, aber die Hierarchie unterdrückte diese Sendung so oft, machte aus klaren Worten eine Farce und ein triumphales Zeichen ihres Herrschaftsanspruches, der sich die kontrollierte Aufzucht vieler Zofen und Tagelöhner als Zeichen seiner Macht leisten kann.

Zu Recht wollte man die verengten und entgleisten kirchlichen Verhältnisse wieder zurechtrücken. Ist es gelungen? Man wird nicht mehr gesendet, sondern es heißt „Gehet hin in Frieden“. Und das war’s dann auch.

    

Frieden ist einfach ein gutes Wort. Aber ein euphorischer Kirchentagskommentar sollte berücksichtigen, dass hier eine Begriffsklärung nötig wäre. Und dass der Zusammenhang zwischen „Frieden“ und „apostolischer Sendung“ einmal geklärt gehörte nach den jahrhundertelangen klerikalen Verwirrungen politischer Art.

    

„Friede“ ist für den Muslim schon prinzipiell etwas anderes als für den Juden oder Christen, und die Christen heute wissen in aller Regel nicht mehr, was der christliche Friedensbegriff überhaupt meint.

    

Islamischer „Friede“ ist nur im „Haus des Friedens“, im „Daressalam“, schlicht in der bereits islamisierten Weltregion. Frieden bedeutet hier: Unterwerfung unter den Islam. Jede Weltregion, die nicht islamisiert ist, ist „Haus des Krieges“, das „Daralharb“. Was ist demgegenüber die „Pax christiana“?

     

Politzungen-Gerede ist öde und destruktiv

Wir sollten also unsere Begriffe schärfen und nicht nur bei Kerzenschein und Fairtrade-Tee von „Friedenssehnsucht“ lallen. Solche Politzungenrede ist überflüssig und destruktiv. Ihr Moralismus stinkt zum Himmel.

    

Im Blick auf zwei Schriftstellen aus dem AT und NT, die vom Frieden reden, fällt Söding offenbar nur ein, dass wir daraus lernen, dass Frieden „keine Illusion“ ist. Man könne außer dem Ideal  —  nur wie sieht das eigentlich aus?  —  auch konkrete Fragen beantworten:

Welche Kriege müssen beendet sein? Welche Friedenspläne können geschmiedet werden? Wer ist auf der Suche nach Frieden?“

    

Nun kennt unser Glaube kein „Friedensideal“. Auch ist „Friede“ in unserem Glauben an sich kein „Gut“ oder „Geschenk“, das man „hat“, sondern wir haben einen HERRN, der der Friede Gottes selbst ist. Aus diesem HERRN, der unser Friede ist, fließt Friedfertigkeit in die Seelen, die ihn durch die Taufe aufnehmen.

    

Der Hl. Geist wirkt in Gläubigen den übernatürlichen Frieden, „den die Welt nicht gibt“, wie Jesus sagte. Dass die falschen Propheten dieser Welt am liebsten von „Frieden“ reden, berichtet uns eindrucksvoll das Buch Jeremia im AT, das mit der Verschleppung der Israeliten endet. Und wie kann man danach fragen, „wer auf der Suche nach Frieden ist“, wenn man weiter oben noch proklamiert hat, dass doch „jeder“ den Frieden ersehnt?!

    

Oder etwa die Frage „Welche Kriege müssen beendet werden?“ Das ist hoffentlich nur ein unbewusster Zynismus. Dem Autor ist gar nicht klar, wie unsinnig und friedlos alleine diese Frage schon klingt: Denn die Antwort ist selbstverständlich klar: Alle Kriege müssen beendet werden! Alle! Oder wollen wir gute und schlechte Kriege unterscheiden? Richtig gefragt wäre: Welche Kriege haben eine realistische Chance auf baldige Beendigung, und was können wir dafür tun?

     

Friedenskitsch löst keine wirklichen Konflikte

Der wache Zeitgenosse weiß jedoch, wie unberechenbar postmoderne Kriege geworden sind. Wir kennen Jahrzehnte von Friedensverhandlungen hier und da, und viele davon haben dennoch nicht zum Frieden geführt. Der Friedensnobelpreis wurde so oft an Personen vergeben, unter denen Kriege noch mehr eskalierten. Das letzte Beispiel ist Präsident Obama.

Und warum dies so ist, kann nicht im Kirchentags-Hauruck beantwortet werden. Ein Plaudertreffen zum Friedenskitsch sollte angesichts der Verheerungen unserer Tage unterlassen werden, wenn wir nicht einmal mehr sicher wissen, was dem konkreten Frieden wirklich dient. Haben wir nicht erlebt, dass fast alle Konzepte ins Leere liefen oder das Gegenteil dessen erreichten, was sicher wohlwollend dabei beabsichtigt war?

       

Wir brauchen keine soundsovielste Neuauflage bürgerlicher Peace-Maker-Spielchen!

Es ist symptomatisch für den Text Södings, dass er über die persönliche Friedlosigkeit des einzelnen mit Gott, die ein Seinszustand ist, den man durch „Action“ und Gelaber nicht auflösen kann, als Auslöser von Unfrieden und Hass kein Wort verliert. „Frieden“ versteht er als Gegenteil von „Krieg“. Unfrieden mit Gott sieht er tatsächlich vordringlich als das Empfinden, Gott stehe in einem kriegerischen Verhältnis zu einem selbst!

    

Die bußfertige Erkenntnis, dass wir als Einzelne und als Menschheit es sind, die Gott den Krieg erklärt haben, wendet er in ein unspezifisch-kollektives Gottspielenwollen hinsichtlich der Natur und Umwelt. Die innere Läuterung des Einzelnen als einziger und wesentlicher Quell des Frieden unter den Menschen findet bei ihm keinerlei Erwähnung.

     

Zum Frieden gehört die Umkehr des Menschen

Die „Friedenssuche“ ist in einer solchen Diktion nicht mit Buße und Umkehr verbunden, sondern ein gefühltes, materiell einklagbares „Gut“ geworden, das man aber nicht mehr als persönlichen, christlichen Seinszustand auffasst. Das einzige, was traditionell anmutet, ist sein verstohlen kurzer Satz „Nach Ps 34 und 1 Petr 3 wächst der innere Friede dort, wo Gott die Ehre gegeben wird.“ Hier wäre es erst interessant geworden! Aber ab hier schweigt der Autor.

    

Noch erschütternder aber ist, dass Söding nichts mehr davon weiß, dass Frieden von Gott vor allem anderen erbeten werden muss. Er spricht von „Geschenk“, aber er erklärt nicht, warum und inwiefern das ein Geschenk ist. Es hätte nur eine Antwort gegeben: Das Geschenk unseres restaurierten Friedens ist das Opfer auf Golgotha — es wäre angemessen gewesen, jetzt in der Fastenzeit daran zu erinnern. Ohne den geopferten und auferstandenen Christus und ohne die persönliche Annahme seines Todes gibt es keinen Frieden!

    

Das Wort „Gebet“ ist ihm eine kurze Randbemerkung wert. Und das, was am meisten bestürzt, ist, dass der Name Jesu nicht einmal fällt.

    

Dass wir Christen eigentlich auf das zweite Kommen Jesu warten und bekennen, dass dieses Äon aus sich heraus keinen Frieden erreichen wird — davon meint man heute auch in der Kirche nicht mehr reden zu müssen, wenn man es denn überhaupt noch vor Augen hat.

     

Drei Plakate: Der Adler hat die Taube gefressen

Entsprechend öde, düster und ideologisch sind die drei Katholikentags-Plakate, die gleich auf der ersten Seite vom ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg als ein großer Wurf, als „Hingucker“ gepriesen werden. Es werden Folgeplakate angekündigt, die ebenso „widerspenstig“ wirken wollen.

    

Das erste Plakat zeigt eine farbige Frau, die sich gewaltfrei übermächtig und finster anrückenden Polizeieinheiten entgegenstellt. Die weißen Männer treten hier wie eine Inlandsarmee in Schwarz und im Stahlhelm-Outfit auf. Ich habe mich sofort gefragt, ob dieses Plakat nicht volksverhetzend ist.

    

Die Polizei wird als Aggressor dargestellt, der gegen wehrlose Frauen, im weiteren Sinne „Leute“ auftritt, und eine Rassismus-Assoziation wird in dieser Montage durchaus aufgebaut. Rassistisch ist es insofern, als der weiße Mann assoziativ so dargestellt wird, als trete er in Mannschaften gegen wehrlose einzelne schwarze Frauen auf.

    

Angesichts wachsender Opferzahlen auch unter der Polizei, angesichts des tapferen und wirklich tollen Polizei-Einsatzes heuer in der Silvesternacht in Köln, und angesichts der 2000 „farbigen“ männlichen Aggressoren, die auch diesmal wieder anrücken wollten, um weiße Frauen zu berauben und sexuell zu nötigen, überfällt mich Brechreiz, wenn ich ein solches Plakat sehe.

     

Rechtsstaatliche Polizei wird unfair an den Pranger gestellt

Diese plakative Schwarzweißmalerei, die der Polizei, die ein Verfassungsorgan ist, in den Rücken fällt, können wir in der angespannten Lage innerer Unsicherheit nicht auch noch gebrauchen! An dieser Stelle sei des von einem islamischen Täter erstochenen Polizisten in London gedacht. Von den zahlreichen Angriffen auf Polizisten vor allem durch linksradikale „Antifaschisten“ und rechtsradikale Schlägertrupps in unserem schönen Land will ich erst gar nicht weiter reden…

    

Das nächste Plakat zeigt uns zwei Personen im „Hair“-Outfit, die sich nach einer misslungenen Anti-Pipeline-Demo heulend in die Arme fallen. Meine Flower-Power-Kindheit hört offenbar nie auf. Wie alt bin ich jetzt?

    

Sind das wirklich die „Friedensprobleme“ der Welt, ob irgendwo eine Pipeline gebaut wird? Man mag den konkreten Bau von Pipelines aus triftigen Gründen ablehnen, aber ein Plakat mit dieser Aussage scheint nicht nur pauschal, sondern auch hetzerisch.

    

Die Assoziation zum Thema „Frieden“ führt zur Stammtisch-Behauptung, „die USA“ würden all ihre Kriege ja nur „wegen dem Öl“ führen. Irgendwie hätte man ein paar Umwelttränen ins Foto montieren sollen und noch ein supersytlisches Mega-Windrad. Das hätte wenigstens Pepp gehabt. Aber so fielen mir immer nur diese Plattenbauten in Prager Vorstädten ein, deren billig-friedliche Hässlichkeit mich als Jugendliche so angeödet hat…

              

Adler in Angriffspose weckt negative Erinnerungen

Rechtsradikale Assoziationen löst dagegen das letzte Plakat aus: ein (deutscher) Adler greift eine spacige Drohne an. War den Machern dieses „Hinguckers“ wirklich nicht klar, auf welches Niveau sie sich damit begeben?

    

Dieser Adler in Angriffspose lässt sofort an SA-Embleme denken. Er stürzt sich auf die Drohne, die man nach den vorigen Plakaten assoziativ ebenfalls den Amerikanern zuordnet. Man hört als Leitwort den alten Spruch 1939 „Ab heute wird zurückgeschossen“ im Hinterkopf, triumphale Musik, das penetrante und eisenharte Klatschen des Flügelschlags, der scharfe Blick des Raubvogels und das hektische Übersurren der Drohne und ihren nachfolgenden trudelnden Absturz.

    

Es ist eine echte Glanzleistung, aus der guten alten Friedenstaube nun einen angreifenden Adler zu machen. Peng! Und wieder was für den Weltfrieden getan…

Wer ist hier was? Was ist hier wer? Im schummrig-psychologischen „Telos“ dieser Serie sind die Friedlichen schwarz, kollektivistisch, Frauen und im Geiste des Adlers. Das Totemtier als Symbol der Treue und Wahrheitsliebe vermixt mit teutonischen Kraft-durch-Adler-Phantasien…

    

Farblich alles Grau in Grau. Erinnert an die Öde faschistischer und sozialistischer Protzbauten in Rom, Berlin, Peking und Moskau, an Alexanderplätze in aller Welt und Friedensaufmärsche unibraunblaugrau gekleideter „Brüder“ unter roten Fahnen mit und ohne weitere Symbole drauf. Eine sozialfaschistische Idealwelt tritt hier gegen eine nur-faschistische Heillosigkeit an. So wirkt es, tut mir Leid, und ich habe keinerlei Idee, was das eigentlich mit dem christlichen Glauben zu tun haben soll.

            

Plakatmotive sind um Jahrzehnte zurückgebliebenAber wenn wir schon rein weltlich-politisch denken wollen (warum auch nicht), dann möchte ich mal wissen, ob die Katholikentagsplaner nicht doch samt der Kirche „aus der Zeit gefallen sind“.

Bischof Genn von Münster behauptet allen Ernstes, die Kirche beweise mit einem solchen Erscheinungsbild, dass sie „nicht aus der Zeit gefallen“ sei, und Söding konnte natürlich die altbackene Leerformel von „den Zeichen der Zeit“, die man hier „erkenne“, nicht unterlassen.

    

Vielleicht sollte man diesen Leuten mal ein paar Zeitungsabos oder ein Tablet mit Internetzugang schenken, damit sie sich wieder „aggiornieren“. Sind die alle in den Seventies steckengeblieben?

    

Die tatsächlichen politischen Probleme scheinen sie einfach noch nicht mitbekommen zu haben, so etwas wie weltweite, sehr starke  Christenverfolgungen, wachsende „failed states“, globalen islamischen Terror und keine deutliche Abgrenzung der Islamgelehrten davon, verheerende Kriegsbilanzen der USA, zuletzt durch Hillary Clinton, eine unberechenbare Macht-Politik Putins, den Vorabend zu einem Ermächtigungsgesetz in der Türkei, in der jetzt schon 40.000 Menschen als angebliche Regimegegner gefangen gehalten werden ohne rechtlich relevanten Grund, darunter auch deutsche Staatsbürger, Friedlosigkeit durch die türkische Regierung auf unseren Straßen, randalierende Linksradikale, überdurchschnittlich hohe Kriminalitätszahlen unter viel zu vielen unkontrollierbaren „Flüchtlingen“ und hysterische Rechtsradikale, dies alles aber nach einer verheerend planlosen Migrationskrise durch die Regierung Merkel, die auch die EU an Abgrund gewirtschaftet hat und ein Amerika, das sich distanziert und aus der militärischen Beschützermacht zurückziehen will…

Fazit: Diese Werbung für den Katholikentag 2018 ist  —  geistig und geistlich gesehen  —  nicht katholisch, sondern für mein Empfinden eine Nostalgie-Veranstaltung im Geiste der linken Bewegungen in den Sixties und Seventies mit deutlich aggressiven, rassistischen und hetzerischen Untertönen. Anachronistisch also und postfaktisch sowieso!

  •   (Originalbeitrag des Christlichen Forums:
  

https://charismatismus.wordpress.com/2017/03/23/katholikentagswerbung-geht-es-um-den-frieden-christi-oder-den-kampf-des-adlers/ -


Weitere tiefschürfende Artikel unserer Autorin, der Musikerin und Künstlerin Hanna Jüngling, finden Sie auf ihrem Blog: http://zeitschnur.blogspot.de/)


*****************

Wer die Vorbereitungen zum und die Veranstaltungen des Katholikentages kommentieren möchte, findet hier die Daten. (Und bitte immer schön höflich bleiben, auch wenn´s schwerfällt):

  

101. Deutscher Katholikentag, Münster 2018 e.V

Breul 23 | 48143 Münster, Postfach 201364 | 48094 Münster

    

  Telefon +49 251 70377-0, Fax +49 251 70377-115, E-MAIL: newsletter@katholikentag.de

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Montag bis Donnerstag: 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr

V.i.S.d.P.: Theodor Bolzenius | Redaktion: Thomas Arzner |

************

  

Dazu paßt folgendes Zitat (aus „eigentümlich frei/ef“):

Mit der pampigen Zurückweisung aller Versuche, in diesem Land noch etwas von dem zu erhalten, was früher über Jahrhunderte und Generationen hinweg christliche Familien zusammengehalten hatte, erinnert die Kirche an eine pubertierende Rotzgöre, die sich kreischend und brüllend Mahnungen widersetzt, die sie von selbstzerstörerischem Verhalten abbringen wollen oder sie darauf aufmerksam machen, dass der Zuhältertyp, der ihr täglich teure Geschenke macht, es möglicherweise nicht gut mit ihr meinen könnte.“ (Christian Rogler: Der deutsche Klerus und das Rotzgören-Syndrom, ef online am 16.03.2017)

***************************************************************************

                                

Angebliche islamische „Ärztin“ (Pflegerin) scheitert vor Arbeitsgericht


Beispiel einer unverschämten AnmaßungEine Muslima hatte sich geweigert, in ihrem Job als Pflegehelferin Männer zu waschen. Als Begründung für ihre Weigerung gab sie an, ihr Glaube (Islam) erlaube nicht, Männer von ihr waschen zu lassen. Deshalb war ihr noch in der Probezeit gekündigt worden; denn das Waschen von weiblichen und männlichen Pflegebedürftigen ist eine der Kernaufgaben in diesem Bereich. Die uneinsichtige Muslima zog vor das Arbeitsgericht Mannheim und klagte gegen ihre Kündigung. Nicht nur das, einmal vor Gericht, holte sie ganz weit aus und erzählte die „Geschichte vom Pferd“, äh Arzt bzw. Ärztin:Sie habe in ihrer Heimat – wohlgemerkt Litauen – Medizin studiert, aber ihre Zeugnisse seien hier nicht anerkannt worden. Und zugleich forderte sie, ihr Arbeitgeber hätte „Rücksicht auf ihre Glaubensbefindlichkeiten“ nehmen müssen.Entgegen der sonst bei unserer Justiz bereits weit verbreiteten willkommenskulturverdorbenen Praxis, diesen „armen Menschen“ entgegenzukommen und zu helfen, kam die „Medizinerin in Mannheim an die Richtige: Die Richterin sah das anders und erklärte: “Sie können Ihre Religion hierzulande frei ausüben. Aber an Ihrem Arbeitsplatz kann Ihnen nicht alles zurecht gezaubert werden.” Hier müsse sie sich an die Spielregeln halten. Da die Klage auch zu spät eingebracht worden war, wurde sie auch deshalb abgewiesen.


Soweit die unendlich traurige Geschichte einer (eingebildeten) „Ärztin“. Der gesamte Vorgang fordert ein paar Klarstellungen heraus:

    

1.) Sämtliche Hochschulabschlüsse innerhalb der EU werden gegenseitig anerkannt. Das gilt natürlich auch für die medizinischen Berufe. Vermutlich hat unsere liebe Muslima ein kleines Problem: Sie hat vielleicht Medizin studiert, dürfte aber keinen Abschluß erreicht haben. Und somit wäre sie auch keine Ärztin.

    

Da Litauen zur EU gehört, kann man z.B. in Vilnius Medizin studieren und sich die dort erlangten Kurse und Abschlüsse hier in Deutschland anerkennen lassen. Wenn diese Muslima sagt, sie habe Medizin studiert, dann ist das zunächst eine reine Behauptung; denn beweisen konnte sie es offensichtlich nicht.

    

Die Wahrheit dürfte eher aus der folgenden Information hervorgehen, die ich allerdings nicht auf Authentizität prüfen konnte: Sie sei weder Ärztin noch examinierte Pflegekraft, sondern lediglich als Pflege- und Haushaltshelferin eingestellt worden.

    

2.) Ihr Verhalten ist auch deswegen ungewöhnlich, weil sie nicht aus einem typisch islamischen Land kommt, sondern aus Litauen. Dort sieht die Situation ganz anders aus:

Der Großteil der Litauer (80 %) ist römisch-katholisch und gehört der Katholischen Kirche in Litauen an, etwa 4,1 % sind russisch-orthodox.

    

Etwa 1,9 % gehören zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Litauen und 0,2 % (7.000 Mitglieder) gehören zur Evangelisch-Reformierten Kirche in Litauen.

    

Laut einer Umfrage vom Oktober 2008 bezeichnen sich gut zwei Drittel der befragten Katholiken als den Glauben praktizierend. 10 % aller Befragten sahen sich als nicht gläubig. (Nebenbemerkung: In Deutschland ist es genau umgekehrt.)

    

Es leben ca. 21.000 (0,6 %) Muslime in Litauen sowie ca. 3.000 Zeugen Jehovas. Und rund 4.000 Litauer bekennen sich zur neuheidnischen Romuva-Bewegung, die offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt ist (https://de.wikipedia.org/wiki/Litauen#Religion).

    

Die Klägerin hätte vermutlich in ihrem „Heimatland“ kaum Aussicht auf Erfüllung ihrer Forderung, die sie hier in Deutschland aber einklagen zu können hoffte. Und ob sie in einem Land, in dem die Moslems gerade mal 0,6 Prozent der Bevölkerung ausmachen, eine abgerundete (Männer und Frauen erfassende) medizinische bzw. pflegerische Ausbildung hätte absolvieren können, steht in den Sternen.

    

3.) Und letztlich: Es dürfte eigentlich zum Standardwissen eines jeden Arbeitnehmers gehören, wonach in der Probezeit jedem gekündigt werden kann, u. zw. ohne dies begründen zu müssen. Niemand hätte eine Chance vor dem Arbeitsgericht, bei einer Entlassung während der Probezeit auf Wiedereinstellung zu klagen. Schon von daher war eine Anfechtung der Kündigung dieser Muslima während der Probezeit absolut sinnlos. Das hätte ihr eigentlich ihr Rechtsberater sagen müssen. Na ja, „ohne Schuß kein Jus…“. Und im Übrigen trägt die Kosten ja die Staatskasse…                                                        

                             

(Autor: P. H.)


***************************************************************************

       

Gefährliche Grüne: Gegen Haft für radikale Islamisten

Es ist nicht zu fassen! Mit der Gefahr des Scheiterns an der 5-Prozenthürde im Nacken scheint den Grünen inzwischen jedes Mittel recht, auf sich aufmerksam zu machen – was Ihnen im hier dargestellten Falle wohl gelungen ist, wenn auch mit negativer Konnotation.

    

Wenn die bayerische Landesregierung verschärfte Maßnahmen gegen erklärte Terroristen zw. Gefährder plant, ist das für den Grünen-Haufen eine „Gefahr für den Rechtsstaat“. Das ist nicht nur ausgemachter Unfug, sondern genau Solches gefährdet das Staatswesen und unsere Sicherheit.

    

Wir sind ja von den Grünen einiges gewohnt, aber diese Gleichsetzung von Gefahr ist mir unheimlich. Diese Grünen haben mit diesem Staat nichts gemein. Die Bürger scheinen es allmählich zu begreifen und wenden sich mit Grauen von ihnen ab.

    

Hier die Meldung dazu:

       

Das Vorhaben der bayerischen Landesregierung, Gefährder im Freistaat ohne zeitliche Begrenzung vorbeugend festhalten zu können, stoßen bei den Grünen auf heftige Kritik. "Die Gefahr, die von Gefährdern ausgeht, ist zweifelsfrei groß, die Gefahr, die von diesem Gesetzentwurf für den Rechtsstaat ausgeht, ist mindestens genauso groß", erklärte die Grünen-Fraktionschefin im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, berichtet die Süddeutsche Zeitung.


Die am vergangenen Dienstag von der CSU-geführten Landesregierung gebilligte Vorlage sieht Grundlagen für den Einsatz elektronischer Fußfesseln bei Gefährdern vor. Verstoßen diese gegen damit verbundene Anordnungen, sollen sie laut bayerischer Staatsregierung auch präventiv in Gewahrsam genommen werden können. Zudem dürfen Aufzeichnungen aus der Videoüberwachung zwei Monate lang gespeichert werden statt wie bisher höchstens drei Wochen. Außerdem soll es ein Burka-Verbot unter anderem für öffentlichen Dienst, Schulen und Hochschulen geben.

(Zum ganzen Artikel: https://www.islamkritik-objektiv.com/alle-aktuelle-nachrichten/gr%C3%BCne-gegen-haft-f%C3%BCr-islamisten/)                                                 (Autor: P. H.)      

*****************************************************************************************

Keine „pre-trial discovery“ von Dokumenten – Bundestags-Rechtsausschuß verwirft Gesetzentwurf


Der Ausschuß für Recht und Verbraucherschutz des Bundestages hat am 22. 03.2017 den Gesetzentwurf zur Änderung von Vorschriften im Bereich des Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrechts (BT-Drucksache 18/10714) beschlossen.

     

Keine Ausforschungs-Beweisanträge

Das Bundesjustizministerium hatte einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Erledigung von Ausforschungs-Beweisanträgen nach US-amerikanischem Zivilprozeßrecht („pre-trial discovery of documents“) unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland ermöglicht hätte. Diese Regelung hat der Rechtsausschuß des Bundestags nun auf Antrag der Union gestrichen.

     

Hierzu erklären die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Elisabeth Winkelmeier-Becker, und der zuständige Berichterstatter Sebastian Steineke:

Ausforschungsbeweise bleiben in Deutschland verboten. Wir als Union haben dafür gesorgt, daß die Rechtshilfe in Zivilsachen nicht für „pre-trial discovery“-Ersuchen aus den USA geöffnet wird.

                    

Nach US-amerikanischem Zivilprozessrecht kann eine Partei den Prozeßgegner im Wege der „pre-trial discovery of documents“ dazu zwingen, umfangreiche Dokumente vorzulegen, die den Prozeßgegner oder auch Dritte betreffen.

Solche Ausforschungsbeweise sind mit dem deutschen Prozeßrecht nicht vereinbar und dürfen auch nicht über den internationalen Rechtsverkehr Einzug halten.Insbesondere deutsche Unternehmen, die in den Vereinigten Staaten tätig sind, wären als betroffene Partei oder als Dritte erheblichen Risiken ausgesetzt. Die Dokumentenherausgabe ist häufig schon mit hohem Aufwand und exorbitanten Kosten verbunden – und das völlig unabhängig davon, ob eine Klage überhaupt begründet ist. Zudem würden auch Probleme für den Datenschutz und die Belange der Arbeitnehmer geschaffen. Auf die Nachteile und Risiken von Ausforschungsbeweisen haben insbesondere auch der Deutsche Anwaltverein (DAV) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hingewiesen.“                                                                                           (Autor: Von Peter Helmes)


***************************************************************************

    

Straftaten links/rechts im Vergleich – „Rechte Szene wächst“. Verschwiegen wird: „Linke Szene“ wächst stärker


Eine typische Medienmanipulation

Das Bundesinnenministerium bzw. das BfV (Bundesamt für Verfassungsschutz) stellt seit Jahren einen Anstieg von Gewaltbereitschaft und Brutalität fest – ein gefundenes Fressen für die Linksgestrickten dieses Landes und ihnen hörige Medien. Denn sie meinen und reden uns ein, Gewalt und Brutalität seien Zwillinge der „Rechten“. „Is ja wohl klar, Alder, oder etwa nich“!?

    

Mit der Sachlage hat dies wenig zu tun. Linksextremistisch motivierte Gewaltdelikte haben erheblich zugenommen, und insbesondere von gewaltbereiten Islamisten geht weiterhin ein hohes Bedrohungspotenzial aus. Auch die rechtsextremistische Szene hat einen hohen Zulauf, rechtsextremes Gedankengut erreicht die Mitte der Gesellschaft, die fremdenfeindlich motivierte Gewalt ist ebenfalls auffällig angestiegen.

     

Kriminalstatistik – Mehr Straftaten von rechts UND links

Extremistische Szenen – ganz gleich welcher Ausrichtung – haben in Deutschland Zulauf. Der Verfassungsschutz beobachtet nicht nur eine zunehmende Anhängerschaft, sondern zugleich auch einen Anstieg der Gewaltbereitschaft und Brutalität.“


So faßte Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Ergebnisse des Verfassungsschutzberichtes zusammen. Generell gebe es in Teilen der Gesellschaft eine „Akzeptanz von Gewalt und Militanz“.

     

40% Anstieg Gewalttaten rechts auf 1.685, links um 62 % auf 2.246

Was melden die geneigten Medien jedoch? „Rechte Szene wächst“ – und die linke Szene wird, wenn überhaupt, nur beiläufig erwähnt.

    

Die Fakten: Nach einem Rückgang der Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren hat die rechtsextreme Szene im vergangenen Jahr neue Anhänger hinzugewonnen. Sie umfaßte Ende 2015 etwa 22.500 Personen. Zum Vergleich: 2014 waren es 21.000. Inzwischen besteht mehr als die Hälfte der Szene aus gewaltbereiten Rechtsextremisten.

    

Für das gesamte vergangene Jahr erfaßte der Verfassungsschutz 21.933 Straftaten mit einem rechtsextremistischen Hintergrund. Daß diese Straftaten zu fast 80 Prozent(!) aus sog. Propagandadelikten bestehen (Beleidigung, Hetze usw.), wird ebenso verschwiegen, wie der Vergleich mit der Zahl rechter und linker Gewalttaten vermieden wird.

     

Die Zahl „rechter“ Gewalttaten stieg um mehr als 40 Prozent auf 1.485, die fremdenfeindlichen Gewalttaten verdoppelten sich nahezu auf 918. Dazu zählen unter anderem versuchte Tötungsdelikte, Körperverletzungen und Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte. Die Zahl linker Gewalttaten stieg auf 2.246.

(siehe auch die folgende Graphik)   


Mehr linksextremistische Gewalttaten und Salafisten

Die Verfassungsschützer verzeichneten auch einen deutlichen Anstieg linksextremistisch motivierter Gewalttaten: Die Zahl stieg um 62 Prozent auf 2.246 Taten, darunter Sachbeschädigung, Körperverletzung und versuchte Tötungsdelikte.

Nahezu alle diese Delikte richteten sich gegen die Polizei, gegen den Staat, seine Einrichtungen und Symbole. „Die Anzahl der gewaltorientierten Autonomen hat zugenommen“ (BfV). Insbesondere sei das Aktions- und Aggressionsniveau angestiegen, vor allem bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Links- und Rechtsextremisten beziehungsweise angeblichen Rechtsextremisten.

    

Die Zahl der Gefährder ist so hoch wie noch nie zuvor“ (BfV).

Ein hohes Bedrohungspotenzial geht dem BfV zufolge auch nach wie vor von gewaltbereiten Islamisten aus. Die islamistische Szene verzeichnete demnach einen ungebrochenen Zulauf. Die Dynamik von Ausreisen deutscher IS-Anhänger nach Syrien und in den Irak habe zwar deutlich abgenommen. Gleichzeitig sei aber die Zahl der Salafisten - Anhänger einer radikalen Strömung des Islam - um 18,7 Prozent gestiegen.

                                     

Dieses Bild spricht Bände. Der angebliche Anstieg rechtsextremer Straftaten besteht großteils aus sogenannten "Propagandadelikten". Grund dafür sind die Vorgaben der politisch Korrekten und die daraus folgende, täglich strenger werdende Zensur: Der Begriff, was als "Verhetzung" gilt, wird Jahr für Jahr erweitert. Natürlich nach der Devise, alles was „rechts“ ist, ist Böse, und was von da kommt, „Hetze“.Der Terror von Links, der meist aus handfesten Angriffen, Körperverletzungen bis hin zu versuchtem Totschlag und Sachbeschädigungen besteht, ist wesentlich größer, wird aber in den Medien kleingeschrieben und kleingemacht.


Sie vergleichen absolute Zahlen und setzen politisch nicht korrekte Postings mit Antifa-Überfällen gleich. Das bedeutet in der täglichen Praxis: Verbale Beleidigungen oder Schmähungen werden mit gewalttätigen Übergriffen oder Sachbeschädigungen gleichgesetzt.Und so dreht sich die Mühle der politisch Korrekten: Es werden „rechts“ alle Verbal-Attacken den Gewaltattacken von links, z. B. der Antifa, gleichgesetzt. Da es aber gegenüber „rechts“ keine Toleranz gibt, wird jeder „verbale Ausrutscher“ statistisch so behandelt wie Brandanschläge, Auto Abfackeln usw. von Seiten der Linken.


Daraus entsteht ein völlig verzerrtes Bild, nämlich, daß es „rechts“ wesentlich mehr Straftaten gebe als „links“.

Man merkt die Absicht und ist verstimmt…Würde die tägliche linke Hetze wie „Deutschland verrecke“, Juden ins Gas“ oder „Patrioten ab ins Gulag“ genauso geahndet, würde die Zahl der linksextremen Straftaten explodieren. Aber ebensowenig, wie es Meinungsfreiheit gibt, gibt es in diesem Land Gerechtigkeit.Mein Rechtsanwalt hatte mir bereits vor vielen Jahren einen klugen Rat gegeben:

Merken Sie sich eines genau: Linke dürfen in diesem Lande alles, Rechte dürfen nichts!“ (Autor: P. H.)


***************************************************************************

    

Bremen: Zahl der Vergewaltigungen in Deutschland steigt um 50%. Bezug zum Islam wird dreist unterschlagen


Rote Presse Bremen verheimlicht den Zusammenhang zwischen islamischer Immigration und der drastischer Zunahme der Vergewaltigungen

Bremen ist eine rote Hochburg. Seit Jahrzehnten führt es die Kriminalstatistik in Deutschland an. Ein Großteil der in dieser Statistik aufgeführten Verbrecher bildeten schon immer die islamischen Einwanderer Bremens.

    

Auch in punkto Islamisierung führt dieses Bundesland. Nirgendwo in Deutschland - außer im roten Nordrhein-Westfalen - ist der Anteil von Moslems größer als in dieser roten Hochburg. Nirgendwo in den Schulen ist der Anteil der Moslems in den Schulen größer als in Bremen. Und Bremen war eines der ersten Länder, das den Islam als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt hat.

    

Da auch die Medien Bremens sehr linkslastig sind, unterschlagen sie in geradezu böswilliger Absicht die Konjunktion zwischen der Zunahme der Vergewaltigungen (um 50 Prozent) und den islamischen Immigranten. Der Wähler soll nicht merken, daß diese Gefahr von den Roten importiert wurde.

    

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Anzeigen wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung in Bremen gestiegen: von 81 auf 118. Wie viele Übergriffe es tatsächlich gegeben hat, darüber lasse sich aus diesem Ergebnis der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik jedoch wenig ableiten, sagt Psychologin Daniela Müller vom Notruf Bremen.

    

Die Dunkelziffer bei diesen Straftaten sei enorm hoch. Laut Studien erstatteten Opfer nur in fünf Prozent der Fälle Anzeige. (Weserkurier, 29.03.2017: Mehr Anzeigen wegen Vergewaltigung und Nötigung in Bremen.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-mehr-anzeigen-wegen-vergewaltigung-und-noetigung-in-bremen-_arid,1575408.html)

    

Der Tenor des in der Folge zitierten Artikels geht in folgende Richtung: Es gäbe mehr Anzeigen wegen Vergewaltigungen, nicht weil etwa mehr Vergewaltigungen stattgefunden hätten, sondern weil die Anzeigenbereitschaft deutlich gestiegen sei. Ein typisches Beispiel linker Fake-News. Denn dieser Artikel sagt nichts aus über die Hintergründe der Vergewaltigungen, nichts über die Täter (sehr wahrscheinlich in der Überzahl Moslems), nichts über die wahre und akute Bedrohungslage der Frauen und Mädchen Bremens.   

     

Typisch linke Desinformation: Die Täter werden wie üblich geschützt

Der Artikel glänzt dadurch, daß er kein einziges Wort sagt zu den islamischen Vergewaltigen, die auch in dieser dunkelroten Stadt für einen hohen Prozentsatz der Vergewaltigungen verantwortlich sind. Typisch dabei ist, daß es wieder einmal eine weibliche Redakteurin ist, die dieses Thema elegant umgeht:

    

Lisa Boekhoff, wie diese Dame heißt, reiht sich damit nahtlos in das Total-Versagen der deutschen Feministenszene ein, die zwar immer noch den völlig weichgespülten deutschen Mann bekämpft, vor den islamischen Massenvergewaltigern und Frauenverprüglern (Sure 4:34) einen Kotau nach dem anderen machen.

    

Boekhoff geht nicht ein einziges Mal der Frage nach, welchen Anteil Moslems in Bremen an den Vergewaltigungen haben. Und das kaum mehr als ein Jahr nach dem Sexpogrom in Köln, welches weltweites A#ufsehen erregt.

    

Da müssen wir Analogieschlüsse ziehen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. In Köln sind 80 Prozent der Vergewaltiger Moslems. In Oslo waren im Jahre 2011 ganze 100 Prozent der Vergewaltiger Moslems. Nicht anders sieht es in den meisten übrigen skandinavischen und deutschen Großstädten aus. Daher ist es nicht abwegig anzunehmen, daß die Zahl der moslemischen Vergewaltiger auch in Bremen irgendwo zwischen 80 und 100 Prozent liegt.

     

Weserkurier legt falsche Fährte

Lisa Boekhoff legt hingegen fortgesetzt ihre falsche Spur. Sie schiebt die Erhöhung der Vergewaltigungen ausschließlich auf eine erhöhte Anzeigenbereitschaft der Bevölkerung:

         

"Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr könne durchaus mit einer höheren Sensibilität für das Thema zusammenhängen. „Das ist ein Phänomen, das sich über Jahrzehnte verfolgen lässt. Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit macht es den Betroffenen leichter, sich bei uns zu melden oder eine Anzeige zu stellen.“"


Diese falsche Fährte beschreitet sie gleich mehrfach, so dass ein unwissender oder ungebildeter Leser zur Meinung kommen muss: Im Prinzip hat sich also an Vergewaltigungen nichts geändert. die 50-prozentige Zunahme liegt allein an einer 50-prozentigen Zunahme der Anzeigenbereitschaft der Opfer.

    

Fein gemacht. Der Artikel kommt seriös herüber, hat aber nicht Seriöses an sich. Denn er verdunkelt die Tatsachen und lässt die eigentliche Gefahr unerwähnt. Stalin, Goebbels und Honecker wären stolz auf ihre Enkel, die die typische sozialistische Desinformation in Deutschland in einer neuen und bislang unerreichten Perfektion weiterentwickelt haben. (Autor: Michael Mannheimer)

************

    

(Wenn Sie der Redakteurin Lisa Boekhoff schreiben wollen, hier Ihre Email:Email: lisa.boekhoff@weser-kurier.de – Bitte schreiben sie sachlich und in höflichem Ton.)


***************************************************************************

    

Das Ende der Meinungsfreiheit – Drohbrief statt Toleranz


Unverschämter Drohbrief an das Düsseldorfer Weinlokal „FeinStil“ wg. Sarrazin

Ja, ja, wir wissen es: Meinungsfreiheit heute ist Maaslos. Man darf nicht mehr sagen, was einen stört, man darf nicht mehr sagen, was man denkt, und man darf schon gar nicht sagen, was dem Zeitgeist widerspricht.

    

Thilo Sarrazin ist so einer, der sagt, was gesagt werden sollte. Aber er sagt, was nicht gesagt werden darf. Alles, was dem Zeitgeist widerspricht, wird ganz einfach als „Rassismus“, „Nationalismus“, Chauvinismus oder schlicht als „rechtsradikal“ deklariert.

     

Das Ende der demokratischen Streitkultur

Das ist keine Streitkultur, das ist Unkultur! Ausgeübt von Leuten, deren erstes Ziel es ist, Deutschland zu zerstören oder – vornehm – dem Zeitgeist zu huldigen: Erlaubt ist alles, solange es links ist. Verwerflich ist alles außerhalb des Linken. Sie faseln von „demokratisch“, ersticken aber jede Diskussion in ihrer Bevormundung, die sie „politisch korrekt“ nennen.

    

Nun hat es ein Düsseldorfer Lokal erwischt, das sich erdreistet hat, Thilo Sarrazin eine Bühne bereitzustellen. Dr. Christoph Heger, vielen meiner Leser seit Jahren als Kolumnist bekannt, schreibt hierzu:

    

„Vom Bundespräsidenten hinunter bis zum letzten Zeitungsschreiber singt alles das hohe Lied von der Notwendigkeit, zu einer "demokratischen Streitkultur" zurückzukehren und beklagt dabei ausschließlich die "bösen Populisten", "bösen Rassisten" usw.

    

Von den frechen Drohungen und Schlimmerem von Seiten der ach so guten "Verteidiger der Demokratie" bis hin zur Antifa ist dann nie die Rede. Ein hübsches Beispiel finden Sie in diesem „Offenen Brief“ an das Düsseldorfer Weinlokal „FeinStil“

(Quelle: https://www.facebook.com/notes/nachbarschaft-ohne-rassismus/offener-brief-an-das-feinstil/388294431544824/):

    

Es geht aus der Facebook-Seite nicht hervor, ob die Absender eine Anschrift für die geforderte Antwort angegeben haben. Auch scheinen nicht wenige der angeblichen Unterzeichner fiktiv zu sein.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Christoph Heger“

***********

Und hier ist der Text des „Offenen Briefes“:

    

Offener Brief an das „FeinStil“

(Absender: Die linke Gruppe „Nachbarschaft ohne Rassismus“, Düsseldorf,·Montag, 13. März 2017)

Sehr geehrte Frau Watzenberg, sehr geehrter Herr Breitfeld,

für den 18.05.2017 ist in Ihrem Weinlokal eine Lesung von Thilo Sarrazin aus seinem Buch „Wunschdenken“ angekündigt.

    

Wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir Herrn Sarrazin nicht kritik- und widerstandslos dieses Podium einräumen werden. Wir fordern, dass die Veranstaltung abgesagt wird. Als Düsseldorfer BürgerInnen mit und ohne Migrationshintergrund betrachten wir Ihre Veranstaltung mit Thilo Sarrazin als eine Verhöhnung aller politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Bemühungen in dieser Stadt und dieses Stadtteils, ein soziales und inkludierendes Zusammenleben zu gestalten.

    

Herr Sarrazin trägt entschieden zur Stärkung und Verbreitung rechter Gedanken in der Mitte der Gesellschaft bei. Wenn man so wie er maßgeblich daran beteiligt ist, Menschen und Menschengruppen als minderwertig zu diffamieren, legitimiert man Ausgrenzung und Intoleranz. Die Thesen Sarrazins sind Teil eines Klimas, das am Fürstenplatz unerwünscht ist.

Angesichts der verheerenden Folgen rassenbiologischer und eugenischer Lehren im „Dritten Reich“, den aktuellen Entwicklungen der AfD und den PEGIDA-Bewegungen und angesichts des Wissens darum, wie schnell die so genannte Asyldebatte in den 1990er Jahren in rassistisch und national begründete Pogrome umschlug, darf man diesen Ansichten keinen neuen Raum geben und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit agieren. Wir sind verwundert, warum gerade solchen Ausführungen eine Bühne gegeben wird, die unsachlich und falsch sind, inhaltlich ganze Bevölkerungsgruppen diffamieren, rassistische Ressentiments und Antiislamismus schüren und soziale Auslese im neuen neoliberalen Gewand salonfähig machen.

    

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Äußerungen und Vorschläge Sarrazins sich jenseits des Grundgesetzes und der von Deutschland ratifizierten UN-Anti-Rassismus-Konvention bewegen: „Seine Vorschläge für Änderungen in der Zuwanderungspolitik sind weder mit international gültigen Menschenrechten vereinbar noch mit dem deutschen Grundgesetz. Sie bewegen sich außerhalb der verfassungsrechtlichen Ordnung.“ (Deutsches Institut für Menschenrechte, Stellungnahme zu Aussagen v. Thilo Sarrazin, 02.09.2010), weshalb sie auch nicht vom Art. 5 GG (Meinungsfreiheit) gedeckt sind.

    

Herr Sarrazins Ausführungen sind nicht nur gekennzeichnet von mangelnder Sachlichkeit, er manipuliert. Er greift beliebig auf Statistiken zurück, die er so interpretiert, wie es zu seinem Weltbild passt. Seine Bücher bestehen nicht nur inhaltlich aus sich ständig wiederholenden rassistisch-biologistischen Behauptungen, die mit den Ängsten und der Verunsicherung von Teilen der deutschen Mehrheitsgesellschaft spielen. Sarrazins Nationalismus antwortet auf die Abstiegsängste der bedrohten weiß-deutschen Mittelschichten und gibt dabei vor, sich sachlich auf wissenschaftliche Expertise und Statistiken zu stützen.

    

Seine Werke und Aussagen fügen sich zu einem Gesamtbild: Sarrazin inszeniert sich als Provokateur, der Tabus bricht. Damit löst er vor allem Reaktionen aus, die sich gegen den Ton und die Schärfe seiner Äußerungen wenden. Wenn nach einer Debatte dann rassistische Thesen und Behauptungen auf der Grundlage unwissenschaftlicher und willkürlicher Interpretation von Zahlen als im Kern richtig stehen bleiben, hat Sarrazin sein Ziel erreicht.

„Intoleranz und Rassismus äußern sich keineswegs erst in Gewalt. Gefährlich sind nicht nur Extremisten. Gefährlich sind auch diejenigen, die Vorurteile schüren, die ein Klima der Verachtung erzeugen.“ (Aus der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23.02.2012 in Berlin.)

    

Wir erlauben uns, diesen Brief als offenen Brief zu verwenden und damit in eine breite Öffentlichkeit zu gehen.

    

Wir werden einen Auftritt von Thilo Sarrazin nicht ohne Widerspruch hinnehmen.

In Erwartung einer Antwort Ihrerseits verbleiben wir mit freundlichen Grüßen.

Pitcher - Rock‘n‘Roll Headquarter Düsseldorf, Morphoria Design Collective, BilkOrama, Bilker Häzz, Ninasagt Galerie, Buchhandlung BiBaBuZe GbR, Subversive Brats, ROVERBOY, Brause - Metzgerei Schnitzel e.V., The Düsseldorfer, Barrikada, DIE LINKE. Düsseldorf, VVN-BdA Düsseldorf, VVN-BdA NRW, Endless Grind Skateshop, Attac Düsseldorf, düsseldorfbilk, Angelika Kraft-Dlangamandla, Fraktionssprecherin DIE LINKE im Düsseldorfer Stadtrat. Margret Gerhards, Klaus Winkes, Dimitrios Kotsomitopoulos, Regina Weber, Valerie Franze, Georgios Dovletoglou, Matthias Grzegorczyk, Michael Köster, Ronja Breitkopf, Roel Kamps, Anne Frenzel, Stefan Henreich, Katharina Uhlig, Gabriele Pucher, Frank Seifert, Melanie Karst, Joachim Braun, Gudrun Lehmann, Falko Diebel, Hildegard Schwarzburger, Maja Thiele, Max Schulze, Daniel Kirchhof, Merle Schonvogel, Marion Sonsinka, Jürgen Scheer, Gülşen Çelebi, Julia Fischer, Miltiadis Oulios, Jeanne Andresen, Stefanie Veenstra, Daniel Wilms, Pascal Wiens, Sabine Kessler, Katharina Bauer, Andreas Restle, Jakob Saretz, Julia Schweizer, Gabriele Bischoff - LAG Lesben in NRW e.V., Tom Preis, Melanie Wohlgemuth, Dimitrios Kotsomitopoulos             (Autor: P. H.)

***************************************************************************

  

Philipp Lahm und die political correctness – Lahms neue Heimat?

In einem sehr fundierten Artikel hat der Philosoph und Publizist Dr. David Berger ein Interview Lahms mit der „Welt am Sonntag“ am 2. April zur aktuellen politischen Lage kritisiert und Lahm unter anderem geschrieben, seine (Bergers) „Magenschmerzen beginnen allerdings dort, wo Sie sagen: „Wir leben hier in einer gesunden Gesellschaft. Das darf nicht verloren gehen. Können sie das aus der Märchenwelt eines Multimillionärs wirklich sachgerecht und glaubwürdig beurteilen? Ich sehe gerade all die vielen Menschen in diesem Land vor mir, die die derzeitigen Umstände alles andere denn als gesund empfinden. Und das aus guten Gründen…“

    

Philipp Lahm hatte das Interview mit der WamS mit der Bemerkung begonnen, „daß Deutschland nicht rechts werden darf. Daß nicht die Falschen, die Populisten, mehr Macht bekommen dürfen…“

    

Im weiteren Text des Artikels bringt Berger viele Beispiele von Übergriffen auf Deutsche durch „Migranten“. Berger schreibt z. B.: „Alle die genannten Fälle sind nur die Spitze eines Eisbergs. Es sind nur wenige Beispiele für eine Gesellschaft, die zunehmend von barbarischer Gewalt, Gewissenlosigkeit, Verbrechen und Mord geprägt ist: Ist es wirklich angemessen, das mit dem Begriff „Gesunde Gesellschaft“ zu verschleiern?

         

Und wissen Sie, unter welchem Etikett dieses Grauen erst möglich wurde? Dem des „weltoffenen Landes“, für das sie so eifrig werben und das uns in den offenen Grenzen Angela Merkels als Karikatur mit bösen Folgen gegenüber tritt.

Ihre Rede von einer gesunden Gesellschaft wird vor diesem Hintergrund zu einer schlimmen Verhöhnung der Opfer.“


Zum Schluß seines Artikels stellt Berger eine klare Frage an Lahm: „Wie wird es sein, wenn ihre Kinder und Enkel später einmal nicht nach Ihren Weltmeistertiteln, sondern angesichts der Deutschland dann beherrschenden Scharia fragen: Warum hast Du damals nichts dagegen getan, als es noch möglich war? Ja, hast Du vielleicht sogar durch Deine Äußerungen dazu beigetragen, daß Kinderehen, zwangsverschleierte Frauen usw. zu unserem Alltag gehören?“

(siehe: https://conservo.wordpress.com/2017/04/05/philipp-lahm-sie-vergessen-die-opfer-der-grenzenlosen-weltoffenheit-deutschlands/)                                                               

    

Dazu schreibt mein treuer Leser „Kirchfahrter Archangelus“ am 5. April 2017:

Der bislang in der künstlichen, weil vollkommen lebensfernen Welt eines Fußballmillionärs lebende Herr Lahm ist nach dem erfolgreichen hinter-dem-Ball-Herrennen nunmehr offenbar auf der Suche nach einer lukrativen Anschlußverwendung. Fraglos intelligenter als der Durchschnitt seiner Zunft, weiß er, wo man den Kopf hinstecken muß, „wenn man weiter kommen will“.

     

Der medienwirksame Kotau vor dem linken kulturellen Mainstream ist das sichtbare Signal, daß er begriffen hat, wie nun die Spielregeln lauten. Eine Art informelles Bewerbungsschreiben als renommierter Botschafter buntorientierter, „vielfältiger Lebenswirklichkeit“. Was wiederum durch stattliche Werbeverträge honoriert werden könnte, wenn die „richtige Haltung“ gegen rechts, Trump, Putin (oder wen grade auch immer) gezeigt wird. Es wird interessant sein, den weiteren Lebensweg von Herrn Lahm genau im Auge zu behalten…“

Diesem Kommentar kann ich mich mit voller Überzeugung anschließen (P. H.)

***************************************************************************

      

Aufgelesene Splitter

MV: „Landsleute“ gehören nicht in den Landtag!Sylvia Bretschneider, die rote Präsidentin des Landtags Mecklenburg-Vorpommern, hat wieder Probleme mit der Wortwahl eines AfD-Abgeordneten. Erst Ende Januar hatte sie Ralph Weber das Wort entzogen, weil dieser sie mit „Frau Präsident” und nicht mit „Frau Präsidentin” angesprochen hatte. Am Donnerstag wies sie den AfD-Abgeordneten Gunter Jess zurecht. Jess sprach Bretschneider zwar gehorsam mit „Frau Präsidentin” an, beging dann aber den Fehler, auch die Abgeordneten-Kollegen und „lieben Landsleute“ zu grüßen. Bretschneiders Mundwinkel fielen nach unten und sie giftete, dass man wiederholt zur Kenntnis nehmen hatte müssen, dass die AfD sich nicht an die Gepflogenheiten des Hauses hielte, aber dass hier nun auch noch „Landsleute“ begrüßt würden „das gehört sich nicht, das gehört nicht hier her.“ Landsleute sind offenbar “voll Autobahn” und haben im Landtag nichts verloren. Da sieht man, was blinder Hass aus Menschen macht. (Quelle: lsg, pi-news)

Wer der Frau Landtags  seine Meinung – bitte höflich, sachlich – dazu mitteilen möchte:

  

» Email: sylvia.bretschneider@spd.landtag-mv.de, Tel.: 0385-5252100

******

  

Sonnenkönig Schulz als Scheinriese enttarnt

Der MÜNCHNER MERKUR am 27.3. zur Landtagswahl im Saarland: „Gleich beim ersten Realitäts-Check ist der Stimmungsballon, der die SPD von Sieg zu Sieg und ihren Heilsbringer Martin Schulz scheinbar mühelos ins Kanzleramt tragen sollte, geplatzt. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel hätte der Auftakt ins Superwahljahr nicht besser laufen können: Umfragekönig Schulz ist an der Saar als Scheinriese entlarvt worden.“

******

  

Selbstaufgabe Deutschlands

Wieviel Mio. Deutsche gibt es in Kleinasien und wie viel Deutschtum konnten sie bisher dort durchsetzen? Kann dort auch jeder einwandern, wie er will, samt Großfamilie/Sippe auf Kosten der Einheimischen leben, für jede christliche Spielart Kirchen, Klöster und Dom fordern und aufbauen lassen, oder ist diese Art von Selbstaufgabe nur auf Deutschland reduziert?!?” (Internetfund)

     

Zum gleichen Thema (Deutschland) finden wir in der PAZ:

Die (sc. Deutschen) haben erst ihre hervorragende Währung ohne Not weggegeben, dann ihre weltweit beneidete Stromversorgung per „Energiewende“ auf Flatterstrom runtergewirtschaftet und beteiligen sich eifrigst an der Hatz auf die glänzendste Autoindustrie, die die Menschheit je sah − ihre eigene. Gleichzeitig fahren sie ihr Bildungssystem an die Wand, das auch mal Weltspitze war, „gendern“ sich um den Verstand, lassen ihre Infrastruktur verkommen und laden sich nebenbei noch Millionen minderqualifizierte, religionsdurchglühte Versorgungsfälle aus dem Morgenland auf. Das muss doch kaputt zu kriegen sein, dieses Land!“ (Hans Heckel, PAZ 13/2017)

     

Ebenfalls ein Internetfund zu Deutschland:

Die Welt ist von einer Seuche befallen, einer Krankheit, die sich mit Hauen und Stechen, mit Schießen und Detonieren ausbreitet. Wie die heißt, darf man inzwischen nicht mehr offen sagen, ohne mit Haftstrafen bedroht zu werden. Also schweigen wir. Doch die Gedanken sind frei.“

                             

******************************************************************************************Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Osterzeit, einen schönen Frühling, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik. Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,Ihr Peter Helmes,

Hamburg, 14. April 2017

*******************

Und wie üblich noch ein kleines P. S.:


Linke Gefahr bleibt

Meinem langjährigen Leser U. M. ist etwas Interessantes aufgefallen. Er schreibt:

Verehrte Niederländer und Deutsche,

in der calvinistisch-konservativen Hochburg der Niederlande verloren die Schwesterparteien der deutschen SPD, der deutschen Die Linken, der deutschen Die Grünen zwar an Wähleranteilen, erhielten aber immerhin nach 1, 9 Prozent 2012 gestern noch 1, 1 % - alle 3 linken Parteien zusammen. "Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf", sagte aber doch Dr. Erich Honecker. Vorsicht!

******

    

Vorsicht, Satire! – Gutmenschenqualitätsexperiment!Ganz wie im richtigen Leben!

Man stelle sich einmal vor, die Flüchtlinge wären keine Muslime, Afrikaner oder Araber, sondern Pegida-, AfD- oder Trump-Anhänger, die bei uns wegen Krieg und Verfolgung Asyl beantragen würden.

Das gutmenschliche „Refugees Welcome“ würde wie eine Seifenblase platzen und sie würden keine Teddybären werfen.

Die Gesinnungsmenschen würden ihre heuchlerische und verlogene Maske fallen lassen und Hilfe kategorisch ablehnen.

Die Kirchenfürsten würden predigen, dass die Nächstenliebe Grenzen hat, vor dem Hass der Flüchtlinge warnen und zu mehr Kirchenbesuch auffordern.

Die Grünen würden sagen, dass uns hier böse Menschen geschenkt werden.

Die Linken würden schreien, gebt dem Rassismus keine Chance.

Gabriel würde die Pegida-Flüchtlinge als Pack beschimpfen.

Stegner und Maas würden die Antifa zu Hilfe rufen.

Schulz würde sagen, die Kriegsflüchtlinge bringen uns kein Kapital!

Merkel würde verkünden, das können wir nicht schaffen.

Und die Medien würden eine Kampagne starten, kein Asyl für Nazis!

Fazit! An diesem einfachen Experiment kann man sehen,

die Nächstenliebe der Gesinnungs- und Gutmenschen ist keinen Pfifferling wert! (Autor: Michael Stein)

******