An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare November 2017


Liebe Leser,
an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) zusenden können.
 


                     

NATO-Geheimbericht: „ Die NATO kann einen Angriff Russlands nicht abwehren, militärische Überlegenheit im Baltikum bei 25:1

Diese Tatsache hat zumindest in Deutschland keinen Aufschrei verursacht. Es ist der „Spiegel 43/17“, der in dem Artikel „ Das Risiko ist erheblich“ aus dem Geheimbericht folgende Kernaussagen zitiert:


Die Fähigkeit der NATO, die schnelle Verstärkung im stark erweiterten Territorium des Verantwortungsbereichs des Oberbefehlshabers für Europa logistisch zu unterstützen, ist seit dem Ende des Kalten Krieges athrophiert...“


(Erklärung des „ Spiegel“-Wortes atrophiert: Atrophie nennen Mediziner den Schwund von Gewebe, der etwa eintritt, wenn ein Arm eingegipst wird. Es dauert lange, bis die alte Funktionsfähigkeit wiederhergestellt ist. 27 Jahre nach Ende des Kalten Krieges ist die logistische Infrastruktur der NATO  in einem ähnlichen Zustand: nur bedingt abwehrbereit.)


Was nützen die teuersten Waffensysteme, wenn sie nicht dorthin verlegt werden können, wo sie benötigt werden? Insgesamt ist das Risiko für eine schnelle Verstärkung erheblich“....

gibt es keine ausreichende Sicherheit, dass selbst die NATO-Eingreiftruppe in der Lage ist, schnell und – wenn nötig – nachhaltig zu reagieren.


Der Geheimbericht aus Brüssel zeichnet ein Bild eines Bündnisses, das nicht in der Lage wäre, einen Angriff aus Russland abzuwehren, weil es seine Truppen nicht rechtzeitig in Stellung bringen könnte. Weil es in seinen Stäben zu wenig Offiziere gibt. Weil der Nachschub über den Atlantik nicht funktioniert.


Dabei ist die westliche Allianz Wladimir Putins Autokratenregime militärisch (vermutlich) und ökonomisch (mit Sicherheit) weit überlegen....,


Zwar rechnet kaum jemand damit, dass Russland tatsächlich ein NATO-Land angreifen könnte, doch nur eine funktionierende militärische Abschreckung - auch politische und wirtschaftliche (der Verfasser) -, davon sind viele in der Allianz überzeugt, wird Putin davon abhalten, politischen Druck  auf die Randstaaten des Bündnisses des Bündnisses auszuüben. Auf Länder wie Estland, Litauen oder Lettland.“


Das ist eine sehr optimistische Einschätzung. Was wäre geschehen, wenn Putin aus der Übung „Zapad(Westen) 2017“ (siehe: https://conservo.wordpress.com/2017/08/30/russlands-militaerische-grossuebung-zapad-2017-eine-misstrauensbildende-massnahme/) einen Überraschungsangriff gegen einen oder alle Baltischen Staaten befohlen hätte? Seine militärische Überlegenheit im September 2017 lag bei ungefähr 25:1 gegenüber den Truppen der Baltischen Staaten und der 4-5000 Soldaten der NATO, die räumlich getrennt geübt haben.


Achillesferse der NATO

Die Achillesferse der NATO ist die 65 Km lange sog. „ Suwalki Gap“ an der Grenze zwischen dem russischen Oblast Kaliningrad, Litauen, Weißrussland und Polen. In einem zügigen Zangenangriff aus dem Oblast Kaliningrad und aus Weißrussland könnte die Grenze von russischen Kräften besetzt werden, um die Unterstützung Polens für die Baltischen Staaten zu verhindern - in Kombination mit einer Seeblockade in der Ostsee. Ein Szenario, das dem Szenario der Großübung „Zapad 2017“ sehr nahekommt – ein Musterbeispiel für russisches „information warfare“:


Demoralisierung und Destabilisierung der Baltischen Staaten und ihrer Bevölkerung,. Das Signal: Widerstand ist zwecklos.


Fazit: Der Bericht des „ Spiegel“ deckt einen Offenbarungseid der NATO auf, über den man nicht zum „ Business as usual“ übergehen kann.


Wer trägt die politische und militärische Verantwortung für diese Katastrophe?

Die NATO und ihre Stäbe voller Diplomaten und hoher Offiziere aus allen Mitgliedstaaten. Dazu kommen ständige Botschafter und ständige militärische Spitzenvertretungen von Mitgliedstaaten.


Warum wurde von diesen nichts bemerkt und nicht Alarm gegeben, was sich in 27 Jahren in der NATO bis hin zu diesem Offenbarungseid getan hat – besser: nicht getan hat?


Haben die nationalen Geheimdienste nichts gemeldet, oder wurden ihre Berichte ignoriert?


Waren die NATO-Übungen nicht realistisch genug, um die gravierenden Mängel zu erkennen?


Der Hinweis auf die von der Bevölkerung geforderte „ Friedensdividende“ ist eine schwache Rechtfertigung.


Auch in Demokratien muss die politische Führung die Bevölkerung über die Realität informieren und sie von der Notwendigkeit von – auch unpopulären – Maßnahmen überzeugen.


In diesem Punkt haben die Regierungen der NATO-Mitgliedstaaten eindeutig versagt.


Wir waren „ von Freunden umzingelt“.

Wer trägt die Verantwortung? Wer wird zur Rechenschaft gezogen? Niemand. Es sind zu viele Schuldige in der Politik und im Militär.


Was ist zu tun?

Von Schnellschüssen ist abzuraten – à la Frau von der der Leyen, 100 Kampfpanzer für das deutsche Heer zu entmotten – zu hohen Kosten und ohne verfügbares Personal.


Politisch-psychologischer Paradigmenwechsel

Der Wechsel von Kriseneinsätzen in einen bewaffneten Konflikt ist ein Paradigmenwechsel, der hohe Anforderungen an die Erziehung und Ausbildung von Soldaten stellt. Sie müssen den Wechsel von „Schützen und Helfen“ zum „Töten und getötet werden“ mental und psychisch verkraften – wie auch die gesamte Bevölkerung. Verteidigung des Landes oder des Bündnisses setzt Behauptungs- und Verteidigungswillen voraus, die heute leider in westlichen Ländern unterentwickelt sind. Wofür kämpfen? Sterben für Tallinn? Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung lehnt heute einen militärischen Einsatz zur Hilfe anderer Staaten ab.


Wer kann eine Trendwende erreichen?

Der Gedanke einer Werte- und Solidargemeinschaft – wie es die NATO ist – muss wieder gestärkt werden. Das Ansehen des Soldaten muss wieder verbessert werden. Das geht nicht mit Mätzchen à la von der Leyen, die das Ansehen der Bundeswehr und ihrer Soldaten schwer geschädigt haben – in Deutschland und bei NATO-Partnern.


Der Kampf um Leben und Tod ist durch die jahrelangen Kriseneinsätze  

„vergessen“ worden. Junge Offiziere im Heer haben nur noch vage Vorstellungen vom  

Gefecht der verbundenen Waffen“

in unterschiedlichem Gelände. Die Fähigkeit zu diesem Gefecht  

kann nur in der Praxis von Übungen im Gelände erworben werden.  

Nur dort gibt es die Friktionen, die ein Gefecht maßgeblich beeinflussen können.  

Die Führung des „Gefechts der verbundenen Waffen“ war ein Qualitätsmerkmal des deutschen Heeres – wie der Jointness auf der strategischen Ebene.


Dieses Wissen und Können ist verschüttet. Zum Glück gibt es noch ältere Offiziere, die noch Bilder des „Gefechts der verbundenen Waffen“ im Kopf haben. Außerdem gibt es in den Archiven gute Übungsanlagen, die man wieder entstauben und verwenden kann.

Ohne diese mentale und psychische Erziehung und Ausbildung sind technische und quantitative Verbesserungen von Waffen und Ausrüstung von geringerem Wert.

Die Mitgliedsstaaten können ihre nationalen Beurteilungen und Planungen erst beginnen, wenn die NATO ihre Überlegungen weitgehend abgeschlossen hat.


Politisch-militärische Optionen

Die NATO muss die militärische Zusammenarbeit mit Schweden und Finnland intensivieren – besonders im Ostseeraum.

Die NATO muss eine in die Tiefe gehende politische und militärische Beurteilung der Lage anstellen. Der Planungshorizont von Streitkräfteplanungen muss 30 Jahre umfassen.


Die entscheidende Frage:

# Sind die NATO-Mitgliedstaaten bereit und fähig, die Konsequenzen aus dem Geheimbericht zu ziehen?

# Sind die NATO-Mitgliedstaaten zu einer engeren Rüstungskooperation bereit – ohne verbindliche Zusagen der beteiligten Staaten bzw. Parlamente?

# Stehen die NATO-Mitgliedsstaaten zu der kollektiven Landes- und Bündnisverteidigung? Sterben für Tallinn?

# Sind die NATO und ihre Mitgliedstaaten bereit und fähig, eine dynamische Vorneverteidigung aufzubauen, die schnelle, kurze Schläge über die Ostgrenze des Bündnisses gegen Gefechtsstände, Führungs- und Kommunikationseinrichtungen nach dem Prinzip „ hit and run“ durchführen kann?

# Übernehmen starke NATO-Mitgliedsstaaten Verteidigungsabschnitte auf dem Territorium der Baltischen Staaten, Polens, Ungarns, Bulgariens und Rumäniens?

# Sind die europäischen NATO-Mitgliedsstaaten bereit, die USA bei den NATO-Ausgaben deutlich zu entlasten, die seit Jahren ca. 72 Prozent der Ausgaben schultern? Zusätzlich zu ihrem Engagement im pazifisch-asiatischen Raum, von dem Europa sicherheitspolitisch profitiert?

# Was müssen Streitkräfte der NATO-Mitgliedstaaten in dem Planungszeitraum leisten können? Was ist genug? In welcher Reaktionszeit?

# Kann die NATO endlich ihre Mitgliedstaaten überzeugen, durch Lastenteilung und Rollenspezialisierung Synergieeffekte zu erzielen?

# Brauchen alle Mitgliedstaaten alle Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine? Bei den Seestreitkräften gibt es gute Ansätze der Aufgabenteilung zwischen Belgien und den Niederlanden – ähnlich wie bei den Landstreitkräften zwischen Deutschland und den Niederlanden.

# Welche Entwicklungen sind durch Digitalisierung und Robotertechnologie vorherzusehen?

# Welche Auswirkungen haben „ Künstliche Intelligenz“, „ Cyber warfare“ und „information warfare“? Durch letztere sollen Bevölkerung und Soldaten eines möglichen späteres „Angriffsziels“ destabilisiert und demoralisiert werden – siehe Ukraine/Krim.

# Wie können die offensiven und defensiven „Cyber warfare-Aktivitäten“ verbessert werden?

# Wie können die Aufklärungsmöglichkeiten verbessert werden – einschl. Spione und Satellitenaufklärung, um Angriffsvorbereitungen früher zu erkennen?

# Können weiterentwickelte Kampfdrohnenschwärme bemannte penetrierende Kampfflugzeuge ablösen?

# Ist es sinnvoll, Übungen zunächst auf die Ebene der selbständig kämpfenden Brigaden zu beschränken?

# Wie kann die Interprobility zwischen den Teilstreitkräften der NATO-Mitgliedsstaaten verbessert werden

# In welchen Ländern soll schweres Gerät und Waffen eingelagert werden, um den kritischen Transportbedarf über große Strecken zu reduzieren – wie es früher bei dem System „Reforger“ praktiziert wurde – und die Reaktionszeit zu verkürzen?

# Können dezentrale territoriale Kräfte in den Anfangszeiten eines Krieges durch intelligenten Widerstand Zeit für Verstärkungen gewinnen und dann gemeinsam mit den Verstärkungskräften verteidigen? Also Kleinkriege als integrierte Bestandteile „Klassischer Kriege“, wie es der Verfasser in seinem Buch „Kleinkriege, die unterschätzte Kriegsform. Warum die Zukunft von Kriegen von Guerillas, Partisanen und Hackern gehört“ fordert. (siehe: https://conservo.wordpress.com/2017/02/08/ein-alarmierendes-buch-uber-die-indoktrinierung-unserer-gesellschaft/). Heute muss man die Terroristen hinzufügen.


# Wie und wann können alle Mitgliedstaaten in verbindlichen Schritten die Benchmark von zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes erreichen?

# Welche Ressourcen können und werden die Mitgliedstaaten für den gesamten Planungszeitraum verbindlich zusagen können?

# Müssen europäische Staaten wieder über die Einführung der Wehrpflicht nachdenken, um Qualität und Quantität ihrer Soldaten wieder zu verbessern – besonders für den Nachwuchs für Offiziere und Unteroffiziere?


Zusammenfassung und Ausblick

Von der Beantwortung dieser Fragen wird abhängen, ob die NATO-Mitgliedstaaten die derzeitige Situation verbessern können – auch wenn es viel Geld und politische Durchhaltefähigkeit kosten wird.


Es ist eine Herkules-Aufgabe, deren komplette Umsetzung ein-, zwei Jahrzehnte dauern wird.

Die Versäumnisse von rd. 27 Jahren können nicht durch Knopfdruck ausgemerzt werden. Politische und militärische Führung müssen den erwähnten Paradigmenwechsel ebenfalls vollziehen – mit Personal, das den steigenden psychischen und politischen Anforderungen geistig und charakterlich gewachsen ist. Dieses Personal sollte zeitnah zur Verfügung stehen.

Bei der Rüstung sollten die Waffen und Gerät vorrangig beschafft werden, die in allen Einsatzarten – Kriseneinsätze, Landes-und Bündnisverteidigung sowie Heimatschutz – benötigt werden.


Die europäischen Mitgliedstaaten dürfen die

Teilhabe an der nuklearen Abschreckung nicht aufgeben.

Die USA bleiben – bei aller berechtigten derzeitigen Kritik – der Garant

unserer Sicherheit und Freiheit.

Die angemahnte ausreichende Sicherheitsvorsorge schließt Gespräche mit Russland

im NATO-Russland-Rat und in der OECD ein.


Die derzeit 29 NATO-Staaten haben die Menschen sowie das industrielle Potential, schrittweise eine glaubwürdige Abschreckung aufzubauen.


Eine Kapitulation vor dem derzeitig stark erscheinenden Russland ist keine Alternative, wenn die nachfolgenden Generationen – wie wir – ein Leben in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit erfahren sollen.


Entscheiden wird der politische Wille der Europäer, die sich Jahrzehnte unter dem Schutzschirm der USA gut eingerichtet haben.                                           (Autor: D. Farwick)

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*) Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

  
Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ;Partnership for Peace beteiligt.Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegernerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.
         

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

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Nach der Niedersachsen-Wahl: Bankrotterklärung der Union

„Es sei eine Bankrotterklärung der Union, wenn das strategische Ziel lediglich im Verhindern von Rot-Grün bestehe“, sagte ein CDU-Vorständler am Sonntagvormittag zu BILD.

(RALF SCHULER veröffentlicht am16.10.2017)


"Immerhin: Rot-Grün hat nach dem jetzigen Stand seine Mehrheit verloren, und das war eines der Wahlziele der CDU."


So kleinlaut und mehr als zurückhaltend, aber unbelehrbar der Sprecher der CDU, Dr. Tauber, am Wahlabend. Die Vorsitzende hatte sich vorsichtshalber schon mal gar nicht sehen und hören lassen.  


Frau Merkel fährt mit den letzten Wahlen die schlechtesten Wahlergebnisse in der Geschichte der CDU ein und unternimmt es dennoch, sich als Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin zu empfehlen.


Mit allem Aufwand politischer Dialektik und Einsatz eines ihr hörigen Medienapparats hat sie die linken Vorstellungen einer Gesellschaft hoffähig gemacht. Mit dem Meinungsdruck der antifaschistischen Gewalt hat sie ihr Volk in Frage gestellt, es entnationalisiert und in den Prozeß der Globalisierung eingebunden. Unter Verletzung aller Grundgesetze, Eide, Verträge hat sie die Substanz ihrer Nation, eines gesamten Kontinents auf totalen Verlust gesetzt. Die tausendjährige Kultur Europas hat sie mit einem Federstrich infrage gestellt.


Die Wählerschaft ist nun einmal unterschiedlich gruppiert. Da gibt es die Gewinner, die mit dem Großkapital, der Basis dieser Kanzlerin, ihren Vorteil haben und der politischen Entwicklung ihres Staates gleichgültig gegenüberstehen. Die Beziehungen zwischen Großkapital und Bolschewismus scheinen nur oberflächlich gegensätzlich. Sind sie doch verbunden in dem großen Ziel der Weltrevolution, der Weltherrschaft.


Da sind die Verlierer, die unterhalb der Armutsgrenze millionenfach um ihre Existenz bangen müssen. Sie müssen im Rahmen der Sozialstruktur des Landes mit denen konkurrieren, die ohne eigenen Einsatz ihren Vorteil nutzen. Ihre Kinder werden zur Minderheit und aus dem nationalen, sozialen Verbund der Gesellschaft verdrängt. Diese Kanzlerin hat Deutschland in eine Situation geführt, die sein Ende bis in ca. 25/30 Jahren besiegeln wird.


Wer versucht, diese Entwicklung aufzuhalten, wer sich als Patriot mit seinem Vaterland verbunden fühlt, wird von dem Establishment dieser Kanzlerin von Grün bis Rot als ‚rechts‘ diffamiert und politischer Gewalt ausgesetzt.


Ihre Zahl wäre ausreichend, für eine andere Politik zu stimmen. Vergleichen wir unsere aktuellen Verhältnisse mit denen der vergangenen DDR, dann sehen wir, daß auch damals ein ganzes Volk seine Peiniger nicht mehr haben wollte, aber 40 Jahre benötigte, sich aus den Fängen ihrer Blutsauger zu befreien. Ihnen standen ein überdimensioniertes Staatssicherheitsministerium und eine geballte militante Macht gegenüber. Dennoch brachen die Deutschen im Osten die Ketten, sie wollten EIN Volk sein und in friedlichen Verhältnissen leben. Merkel war eine von den Funktionären, die sie abgeschafft geglaubt hatten, aber sie hat heute die Macht.


Nun laufen ihr von Wahl zu Wahl die Wähler weg. Die Ergebnisse ihrer Partei übertreffen von Mal zu Mal die jemals vorausgegangenen Verluste. Das Häuflein der nicht mehr Aufrechten, ihre Delegierten und Funktionäre, stützen sie aus Eigennutz, wo sie nur können, aber das Wahlvolk verzieht sich mehr und mehr.


Einst hatten die souveräne Menschen in ihrer Nähe, die ihnen die Wahrheit sagen durften. Hatte gestern der Generalsekretär (GS) von Frau Merkel diese Funktion übernommen? Nicht ganz; denn der Narr durfte nie mit seinem Souverän seinen Spaß treiben. Der demokratische Souverän, das Volk, hat eine solche Figur nicht nötig, ganz und gar nicht, wenn die sich anheischig macht, es zum Narren zu halten. Die Aufzählung der angeblichen politischen Erfolge von EU-Finanzierung, Energie, Familie, Verteidigung, Bildung bis zu den Sparzinsen ist das Horrorbild einer katastrophalen Politik.


In welcher Funktion nun trat der GS vor die Kameras? Die Scherze, die er machte, trafen nicht den Ernst der Situation. Und die ‚Chefin‘, die verantwortlich für die Arbeit ihrer Partei ist? Sie schweigt, sie läßt sich an dem Abend der Wahl im Fernsehen nicht sehen. Sie überläßt ihrem GS die Aufgabe, in der Tonart ‚Optimismus‘ zu verkünden, das erreichte Ziel ihrer Partei erreicht zu haben. So wird der Spott billig. Glückliches Deutschland, wenn sie so weitermachen würde bis zu ihrem bitteren Ende: Schluß mit einer Karriere, die ihre Nation ins Chaos stürzte. Frau Merkel good bye!                                                         (Autor: Herbert Gassen)

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Zur konstituierenden Sitzung des neuen Bundestages

Das deutsche Parlament der neuen Legislaturperiode unterscheidet sich ganz erheblich vom vorherigen. So ist auch die Zahl der Abgeordneten auf einen Rekord von 709 gestiegen. Damit ist dieses gesetzgebende Organ nicht nur zum größten in Westeuropa geworden, sondern es ist auch sehr teuer und weniger steuerbar.


Die Prioritäten Deutschlands haben sich geändert. Das zeigt das Abtreten Schäubles von der europäischen Bühne. Der Staatsmann, der als Bundesfinanzminister acht Jahre lang die Antworten der EU auf die großen Krisen gegeben hat, zieht sich nach Berlin zurück, weil Bundeskanzlerin Merkel dort das maximale Gewicht setzen will. Sie hat realisiert, daß ein Verlust der inneren Stabilität eine Katastrophe wäre: für Deutschland und für den gesamten Kontinent.


AfD nicht mit Tricks bekämpfen

Wolfgang Schäuble, der bei der Sitzung zum neuen Bundestagspräsidenten gewählt wurde, trug mit seiner programmatischen Antrittsrede viel dazu bei, daß die konstituierende Sitzung einen würdevollen Verlauf nahm. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den sehr erfahrenen Schäuble ganz bewußt für das Amt des Bundestagspräsidenten ausgewählt. Er soll wohl auch besonders darauf achten, daß die AfD-Parlamentarier im Bundestag „klein“ bleiben.

   

Natürlich bekamen die Novizen von der AfD die meiste Aufmerksamkeit. Wie soll man mit ihnen umgehen? Das ist die Frage, die Berlin seit der Bundestagswahl beschäftigt. Es empfiehlt sich, ruhig zu bleiben. Die AfD sollte nicht mit Tricks bekämpft werden, sondern mit Argumenten. Daß die anderen Fraktionen den AfD-Kandidaten Albrecht Glaser bei der Wahl zum Vizepräsidenten durchfallen ließen, ist kein positives Signal, sondern gleicht eher einer Schaufenster-Politik nach dem Motto: „Schaut her, mit Schmuddelkindern spielt man nicht.“ Da die AfD-Abgeordneten genauso vom Volk gewählt sind wie die anderen, muß ihnen auch das gleiche Recht zugestanden werden. So aber, wie sich die große Mehrheit der Bundestagsabgeordneten verhält, wird die AfD nur profitieren – und ihre gegnerischen Parteien sich blamieren. Fazit: Mit der AfD im Bundestag werden die Auseinandersetzungen deutlich härter werden.


Die SPD war es, die einen neuen, härteren Ton im Bundestag einführte. Daß sie ausgerechnet die dafür ungeeignete Eröffnungssitzung dazu nutzen wollte, ihre neue Oppositionsrolle zur Geltung zu bringen, hat ihr eher Schaden zugefügt und gezeigt, daß sie ihre Rolle noch nicht gefunden hat.


So forderten die Sozis z.B., der Bundestag müsse wieder „der zentrale Ort der politischen Debatte werden - nicht Talkshows und Einzelinterviews mit der Kanzlerin im Fernsehen“. Deshalb solle sie sich viermal pro Jahr einer Befragung im Parlament stellen müssen. Der SPD-Vorschlag wirkte scheinheilig, weil es in den vergangenen Jahren ihrer Regierungsbeteiligung nicht aufgefallen war, daß die SPD sich besonders dafür interessiert hätte. Anderen Populismus vorzuwerfen, aber selbst populistisch handeln – wenn das das neue Rollenverständnis der SPD ist, darf sie sich über einen weiteren Abfall in der Wählergunst nicht wundern.

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Das riesige Geschwür der Meinungsmanipulationen ist aufgeplatzt

Unions- und SPD-Debakel: Schuld ist die Flüchtlingskrise – nicht die AfD

Alle, die heute so aufschreien, alle die heute sich so empören, haben mit ihrer unglaublichen Arroganz genau dazu beigetragen, wie es aktuell ist.


NEIN, die Flüchtlingskrise ist nicht Schuld an der Erstarkung der AFD!

Die Flüchtlingskrise hat dazu geführt, daß sich wesentlich mehr Menschen mit dem Islam und dessen Entwicklung beschäftigt haben. Sie führte dazu, dass man Zusammenhänge neu betrachtete und deren Ursachen hinterfragte.


  
Die Flüchtlingskrise ließ das riesige Geschwür, der über Jahrzehnte erfolgten Manipulationen und Verfälschungen der Tatsachen durch Medien, gestärkt von Linken und andere politischen Strömungen, aufplatzen und alles in Frage stellen, was uns, gesteuert, in der Vergangenheit serviert wurde.


An die Wirtschaft verkauft

Diese Krise ließ viele der Menschen wieder überlegen, warum die SPD vor über einem Jahrzehnt die Leute an die Wirtschaft verkaufte und es bis heute macht.

Das aufgeplatzte Geschwür ließ alte Vernarbungen wieder deutlich zu Tage treten, wo Menschen im Alltag entmündigt wurden, ihnen Verstand oder Kritik abgesprochen wurde.

Die Krise machte deutlich und vorher schon, dass Retten der Banken, auch zu Lasten Griechenlands, dass agierende Politik nicht die Menschen meint, sondern ihren Belangen nachgeht, ihre Interessen und ihre politische Karriere im Auge haben. Bestenfalls die Interessen Europas und des Westens, nicht jedoch die der Menschen.


Die Krise war der Auslöser für erste Überlegungen dazu, wie konnte denn ein ISIS entstehen? Warum wurden die Islamisten Jahrzehnte gestärkt, sowohl vom Westen als auch besonders von den USA?


  
Warum sprach man vom arabischen Frühling, der nichts anderes war, als die Schleusen für Islamismus und konservativen Islam zu öffnen?

Die Krise machte und macht deutlich, dass es nicht darum geht, geflüchtete Menschen hier zu integrieren und einzubinden in unser Leben, sondern daß wir in Europa eine Anpassung erfahren sollen, welche Islam heißt.


Alles Geschrei, was veranstaltet wird, die AFD zu diskreditieren, soll davon ablenken, daß wir von Medien manipuliert werden. Daß Politiker, eventuell sogar gegen ihre Überzeugung, agieren.


Vor einem Jahrhundert wurden auch mit Hilfe Deutschlands Morde an den Armeniern begangen, und aktuell werden mit Zuspruch der Deutschen Kurden ermordet. Aus den gleichen Gründen: Deutschland wägt seine Vorteile und militärischen Interessen ab. Schon so lange vorher! So viele Dinge konnte man sehen, und uns wurden mit Gewalt die Augen zugehalten. Von all denen, die aus diesen ganzen Konstellationen profitiert haben und weiterhin profitieren.


Das sind Gründe, warum die AFD plötzlich stark wird. NICHT, weil alle Deutschen zu Nazis mutieren.


Vorteile suchen, Schmarotzertum erhalten

Die Schuld gebe ich eindeutig denen, die nur um ein wenig Anerkennung und um ihr soziales Schmarotzertum zu erhalten, sich solidarisiert haben. Dabei ging und geht es nicht um die wirklich Bedürftigen, um die Verlassenen der Gesellschaft, nein hier geht es um die Nutznießer, die sich einmummeln, die ihre kleinen Vorteile gesucht und weiter suchen werden. Die in ihrem eigenen Kreis lieber konform liefen, als sich eventuell sogar mit eigener Überzeugung durchzusetzen. Die ihre eigene Unwichtigkeit kaschierten mit Mainstream-Denken und ja dann auch akzeptiert wurden und werden. Die, welche jetzt ein Fanal an die Wand malen, ohne auch nur eine Minute zu berücksichtigen, warum wir solche Bewegungen haben. Alle die klage ich an, und ich verachte genau die - nicht erst seit heute.


Vom System profitiert – jetzt blamiert

Ich möchte es sogar noch deutlicher sagen. Alle, die sich jetzt so hervor tun und schreien, wie demokratisch sie sind, wie weltoffen sie doch wären, alle die haben vom System profitiert. Je undurchsichtiger die Politik wurde, je mehr die Medien, die Gruppen aus Theater, aus Kunst, aus Film und Fernsehen Anteil am Kuchen hatten und haben, umso mehr wurde geklatscht und Beifall gerufen. Was für eine Verlogenheit! Wenn man tatsächlich Weimar in den Vergleich rufen möchte, dann nur und genau deswegen, weil damals die Situation genauso verlief.


Die Masse war sowohl den Politikern als auch der "Lebegesellschaft" piepegal. Die Politiker hatten damals genau wie heute nur ihre Ideologien im Visier, und genau wie damals wollen sie auch heute den Status-Quo erhalten. Und genau wie damals sind es die Schmarotzer der Gesellschaft, die ihre Vorteile hüten wollen.


Was sich so human nach vorne gibt, ist im Grunde eine Gesellschaft verachtende, hoch egoistische Gruppe von sehr vielen Prozenten. Ich brauchte keine AFD zu wählen, um auf diese Erkenntnis zu kommen. Aber ich finde es richtig, daßs sie jetzt da ist. Dann müssen endlich all diejenigen Gesicht zeigen und Farbe bekennen, zu Deutschland und zu unseren Werten. Denn wer die verachtet, kann nicht im Ernst behaupten, sein Land oder seine Gesellschaft zu lieben.


Nein, weil sehr viele Deutsche begreifen, daß sie nicht ernstgenommen werden. Von allen Parteien, welche das Gleiche sagen, das Gleiche wollen, das Gleiche manipulieren – gestützt von Medien.

Es gibt keinen Ausweg mehr für Menschen, die das in Frage stellen.

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Kirche: „Heiße“ Sex-Tipps vom Erzbischof – Abtreibung inklusive

Unglaubliches berichtet „J. V.“ des verdienstvollen Civitas Instituts (https://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2643:heisse-tips-vom-erzbischof&catid=1:neuestes&Itemid=33):


Beim Internetauftritt des katholischen Erzbistums Berlin ist schon vor längerer Zeit eine Seite mit dem Titel „Praxistipps für den Einsatz von Methoden in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jugendgruppen“ (ja, das steht da so!) aufgetaucht, auf die wir erst jetzt gestoßen sind. Natürlich müssen, das vermutet man ja sowieso, „Tabus“ aufgebrochen werden, ebenso wie „Vorurteile“ und „Stereotypen“, und die „Praxistipps“ lassen nichts, aber auch gar nichts aus, um sich voll auf der Höhe der verqueren Gender- und LGBTIQ-Ideologie zu zeigen. Dass die „offizielle“ Lehre der Kirche und jeglicher bisher noch ansatzweise verbliebene Anstand auf der Strecke bleiben, ist klar.


Die „Praxistipps“ antworten z.B. auf die Frage „Ab wann ist es normal, Sex zu haben?“ - Und die Antwort ist anscheinend gar nicht so einfach... Zugleich wird angeregt, auch eingehendere Fragen zu Sexualtechniken und Praktiken zu stellen und zu besprechen. Darauf wollen und können wir hier nicht eingehen, der geneigte Leser kann sich auf der entsprechenden Seite selbst ein Bild machen.


Das Erzbistum geht dann verschiedene Szenarien, "Situation" genannt, an.

In Situation 2 geht es um einen 22jährigen Mann, der mit einem 15jährigen Mädchen (sie heißt „Elif“) schlafen will. Ist das möglich? Das katholische Erzbistum Berlin antwortet: „Grundsätzlich dürfen volljährige Personen mit minderjährigen Personen schlafen, sofern es sich um einvernehmliche sexuelle Handlungen/Geschlechtsverkehr handelt. Schwierig wird es jedoch immer dann, wenn sexuelle Handlungen oder Geschlechtsverkehr erzwungen werden.“


Situation 5: „Laura (15) möchte gerne mit ihrem Freund schlafen und denkt über die verschiedenen Verhütungsmittel nach.“ Sie befürchtet jedoch, dass ihre Eltern etwas merken. Die katholische Erzdiözese Berlin erklärt, dass Lauras Arzt, weil sie ja jünger als 16 Jahre ist, ihre Eltern informieren könnte, dass sie Verhütungsmittel möchte. Laura kann aber versuchen, den Arzt oder die Ärztin davon zu überzeugen, dass sie reif genug bist (sic!), um diese Entscheidung zu treffen.“


Die Erzdiözese fügt hinzu: „Für unter 14-Jährige wird es schwierig sein, ein Rezept für Verhütungsmittel zu bekommen, da Geschlechtsverkehr für unter 14-Jährige laut Gesetz ja verboten ist.“ Das ist aber, so das Erzbistum, kein größeres Problem:


„Grundsätzlich können Jugendliche frei verkäufliche Verhütungsmittel wie beispielsweise Kondome und ein Diaphragma in jeder Apotheke kaufen. Wenn es dir unangenehm ist, in einer Apotheke danach zu fragen, kannst man (sic!) Kondome auch anonym in einer Drogerie kaufen.“ - Daß dieser Ratschlag gesetzwidrig ist, stellt keinen größeren Störfaktor dar... warum soll man sich an Gesetze halten, wenn es sowieso auch sonst keiner tut. In Berlin. Und überhaupt.


Situation 6: „Milena (15) ist ungewollt schwanger geworden.“ Nach einigen Erwägungen erklärt das katholische Erzbistum Berlin: „Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können.“ - „In der Beratung können auch der Vater des erwarteten Kindes oder auch ihre Eltern anwesend sein, wenn sie das möchte. Egal wie sich Milena entscheidet: Sie kann sich beraten lassen und hat das Recht auf psychologische Unterstützung.“


In anderen „Situationen“ wird über lesbische Beziehungen (mit einer Minderjährigen) gesprochen, oder über ein homosexuelles Paar von 18 und 16 Jahren, die „heiraten“ wollen, vom Erzbistum aber aufgeklärt werden, dass das erst geht, wenn beide volljährig sind.


Es soll einen Protest von Katholiken gegen die Situation 6 gegeben haben (und nur gegen diese!), man war der Ansicht, dass hier offen für die Abtreibung Propaganda gemacht werde - woraufhin das Erzbistum einen Abschnitt am Schluss hinzufügte, in dem es heißt: „Es ist schwierig die rechtliche Aufklärung völlig losgelöst von moralischen Fragen zu führen. Gerad im kirchlichen Kontext bietet es sich an das Thema „Schutz des Lebens“ in der weiteren pädagogischen Arbeit zu thematisieren.“


Das stellt klar, so S.E. Erzbischof Heiner Koch, dass die christlichen Werte zusammen mit den „Ratschlägen“ vermittelt werden sollen. Und, man stelle sich vor, um uns starren Pelagianern mit unserer verknöcherten Lehre aus einer vergangenen Zeit ein wenig entgegenzukommen, hat man auch noch hinzugefügt: „Niemand darf ein Mädchen zwingen oder unter Druck setzen eine Schwangerschaft abzubrechen.“

Toll.


Wir haben zunächst an eine Falschmeldung geglaubt – das Ganze kann aber immer noch nachgelesen werden, und zwar hier. Natürlich haben wir die entsprechenden Seiten auch in unserem Archiv gesichert. Dazu gehört auch ein Grußwort von S.E. Erzbischof Dr. Heiner Koch.


Ach – gäbe es doch „noch Richter in Berlin“... Aber das ist nun über 200 Jahre her, und schon damals war dieser Satz Legende.


P.S.: Wer das Ganze bezahlt? Na: Sie! Mit Ihrer Kirchensteuer! Deshalb an dieser Stelle nochmals unsere Frage: "Ist es erlaubt, dem Bischof Steuern zu zahlen?"

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Laiinnen und Laien“ – Neue Geschäftsführerin des Diözesanrates Berlin mit Grüner und evangelischer Erfahrung

Berlin: Diözesanrat der Katholiken mit neuer Geschäftsführerin auf grüner Wellenlänge?


Unter dem Titel „Diana S. Freyer neue Geschäftsführerin des Diözesanrates“ verschickte der Diözesanrat am 25. Oktober eine Pressemeldung, in der verkündet wird, die erwähnte Theologin trete zum 1. November dieses Jahres ihre Stelle an.


Über den beruflichen Werdegang der 40-Jährigen heißt es, sie habe von 2004 bis 2014 als „Referentin für Christa Nickels und Katrin Göring-Eckardt im Deutschen Bundestag gearbeitet“ und sich dort u.a. mit „kirchenpolitischen Grundsatzfragen“ befaßt.


Nicht allein für die in der EKD-aktive Grünen-Politikerin Göring-Eckardt war die Dame zugange, sondern auch für das „Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland“. Laut Pressemitteilung „unterstützte sie die Präses der Synode, Dr. Irmgard Schwaetzer, in ihren Aufgaben“.


Frau Freyer war zuletzt beruflich aktiv   – so heißt es weiter  –  als „persönliche Referentin der Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages Berlin – Wittenberg 2017, Prof. Dr. Christina Aus der Au.“ Zweifellos wohl etwas ungewöhnlich, wenn eine neue Geschäftsführerin des Diözesanrats der KATHOLIKEN im Erzbistum Berlin bislang hauptsächlich in grünen und/oder evangelischen Zusammenhängen aktiv war.


Das Gremium hat  – eigenen Angaben zufolge – u.a.  „die Aufgabe, die Entwicklung im gesellschaftlichen, staatlichen und kirchlichen Leben zu beobachten und die Anliegen der Katholiken des Erzbistums in der Öffentlichkeit zu vertreten.“


Ach so  –  und Frau Freyer äußert sich in der Pressemeldung wie folgt: „Ich bin sicher, dass katholische Laiinnen und Laien dabei mehr denn je gefragt sind, mit dem Selbstbewusstsein, Gemeinde zu sein und diese auch eigenverantwortlich zu gestalten.“


Selbst das Wort „Laien“ muß heutzutage offenbar „gegendert“ werden: „Laiinnen und Laien“ – wie wäre es bittschön mit „Menschinnen und Menschen“?!

(Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/)

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Deniz Yücel – Deutschen-Hasser und Springers berühmtester „Menschenrechts-kämpfer“

Über die „Affaire“ Yücel habe ich schon mehrfach berichtet, z. B. hier: https://conservo.wordpress.com/2017/04/18/mitleid-mit-deniz-yuecel-wieso-ich-nicht/. Dieser Mann „sitzt“ noch in der Türkei – allen gutmenschlichen Versuchen zum Trotz. Mitleid will mir gar nicht so richtig hochkommen; denn wenn man seine bescheidenen Texte über Deutschland liest, endet für jeden kritischen Bürger das Beileid. Immerhin besitzt Yücel die deutsche Staatsangehörigkeit, ist also ob seiner Texte für mich ein Nestbeschmutzer.


Um es klar zu sagen: Yücel ist keineswegs – wie von den Gutmenschen aller Art gerne behauptet – nur dieses eine Mal unangenehm aufgefallen oder gar ein unbeschriebenes Blatt. Nein, er läßt seinen Haß gegen Deutsche und Deutschland bei jeder Gelegenheit erkennen.


Zudem wünschte der Journalist dem Bestsellerautor Thilo Sarrazin den „nächsten Schlaganfall“. Thilo Sarrazin nannte er z. B. eine „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“. Dabei wußte er, daß dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde. Und dreist schrieb Yücel weiter, daß man „nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“


Dabei vergaß Herr Yücel, daß er selber auch mal vom Schlag getroffen und eine „lispelnde, zuckende Menschenkarikatur“ werden könnte, was wir ihm natürlich nicht wünschen. Die „taz“ mußte übrigens für die Veröffentlichung dieses Schmähbeitrags 20.000 Euro Strafe an Thilo Sarrazin bezahlen.


Weiter ist bekannt, daß Yücel dafür warb, das Verbot der PKK aufzuheben, und sich offen zu der terroristischen Vereinigung bekennt. Yücel werden auch Verbindungen zur linksextremistischen türkischen Hackergruppe Redhack vorgeworfen.


Damit der geneigte Leser erfährt, was ich als „Nestbeschmutzung“ empfinde, hier eine kleine Kostprobe Yücelscher Formulierungskunst (mehr weiter unten). Seine Kolumne in der taz fing deutlich an:


„ „…In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird…“

  
Tut mir leid, liebe Leser. Wenn Yücel mit dem untergehenden Deutschland „Dinge verloren gehen, die keiner vermissen“ wird, werde ich ihn auch nicht vermissen. Und wieso sollten wir ihn jetzt aus der Türkei „befreien“? Wie sagte Y. noch: „…Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird…“
    


Yücel wurde wegen des Vorwurfs der Aufwiegelung der Bevölkerung und Terrorpropaganda in Haft genommen. Der Journalist hatte sich am 14. Februar freiwillig der Polizei in Istanbul zur Befragung gestellt. (Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article162444467/Schulz-fordert-sofortige-Freilassung-Yuecels.html)


Die bei vielen hier mitschwingende Prämisse, Deutschland müsse in diesem Fall intervenieren, erscheint mir nicht sonderlich logisch. Deniz Yücel ist türkischer Staatsbürger, hielt sich auf türkischem Boden auf und geriet mit der türkischen Justiz in Konflikt. Das ist ein Umstand, der jedem anderen Türken in der Türkei exakt ebenso geschehen kann. Die Umstände, die dazu geführt haben und die zur jetzigen Lage und Aussicht führten, wurden vom türkischen Volk in freier Selbstbestimmung gewählt, gestaltet oder auch nur geduldet.


Sein Status als Journalist und seine Vernetzung mit hiesigen Medien- und Politik-Entscheidern gibt keinen Anhaltspunkt für etwaige Vorrechte in seinem Heimatland her. Dies war ihm ex ante bekannt und bewußt. Er trägt die Folgen seiner eigenen, freien Entscheidungen, Deutscher zu sein oder Türke. Aber Martin Schulz, der verhinderte SPD-Kanzlerkandidat, war einer der ersten, die sich für diesen Deutschlandkritiker einetzten.


Auf einen etwas anderen Aspekt hat mich mein treuer Berliner Leser W. D. aufmerksam gemacht:


Yücel ist eine kleine giftige, sorgsam gezüchtete Marionette, der vermutlich (wie viele) glaubt, daß er sich selber bewegt und selber denkt. Hier eine kleine Leseprobe:


Wenn er seine altdeutschen Haßgesänge in anderen Ländern – auf deren Völker – singen würde, wäre er überall ein Fall für den Staatsanwalt.


Das Problem – einmalig in Europa – ist, daß hier nicht mehr ein paar Dissidenten – wie in der DDR – auf der „Haßagenda“ der „Herrschenden“ (in Politik, und Medien) stehen, sondern das gesamte deutsche Volk, das von einer (klandestin verabredeten) Logengruppierung, die in allen Schlüsselstellungen sitzt, wie eine Karnickelrasse zur Kreuzung mit einer anderen vorgesehen ist.


Und das jeder zu erwartende Widerstand bereits vorab – präventiv – bekämpft wird, nämlich durch ganze Netzwerke und Einflußlobbyisten. Wozu gehört, das deutsche Volk unentwegt schlecht zu machen. Und andere Völker zur massenhaften Zuwanderung zu motivieren, die Zuwanderung als großartig und bereichernd hinzustellen sowie Widerstände ebenfalls vorab als „Fremdenfeindlichkeit“ zu brandmarken.


Wir haben diese Versuche in ganz Westeuropa vor allem von „Linksparteien“ – mit den bekannten katastrophalen Ergebnissen – von Frankreich bis Skandinavien erlebt.

In Deutschland jedoch sind alle Medien und der gesamte Parteienblock inklusive der „Konservativen“ beteiligt.


Ein Schuft wer Böses dabei denkt.

Nicht nur in den Medien, auch bei fast allen Parteien ist es streng verboten, nach den Ursachen und den Verantwortlichen und ihren Motiven für die Auslösung dieser Völkerwanderung zu suchen.


Hier liegt auch das Dilemma z. B. des Logenbruders Sarrazin. Er beschreibt jede Menge Auswirkungen, weigert sich aber, über die Ursachen nachzudenken.

Wenn Merkels Mannschaft weiter so machen darf, wird es eine knallharte Trennung zwischen Ost- und Westeuropa geben. (Danke, lieber W. D., für den Hinweis.)

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Wenn Merkel stürzt, hat sie keine Freunde mehr“

Ein CDU-Mann über das Innenleben der Partei: Unter Helmut Kohl begann der Linksruck der Union
Mehr als 50 Jahre verbrachte unser Informant in der CDU. In diversen Funktionen und auf allen Ebenen in Bund und Ländern, im In- und Ausland engagierte er sich für sein christlich-konservatives Menschenbild. „Ich kam aus einem konservativen Elternhaus, und die CDU war mehr als eine Partei, sie war unsere Heimat, wie eine Familie. Wenn du das heute jemandem in der CDU sagst, dann schauen die sich an, als ob du von einem anderen Planeten kommst.“
Alle Ebenen hat er durch. Von der Jungen Union bis zu Bundesausschüssen, über Orts- und Landesverbände bis hin zu den höheren Etagen, wo die Luft schon dünner wird.

Wenn der Helmut Kohl mich sah, fragte er schon mal meine Parteifreunde, warum ich denn immer noch Mitglied der CDU sei. Wir mochten uns nicht – und ich habe mich mit meinem kritischen Verhältnis zu Kohl nicht getäuscht: Unter Helmut Kohl begann der Linksruck der Union, Angela Merkel hat ihn vollendet.“
Sätze wie Peitschenhiebe von einem, der vorsichtig unterm Radar segelt, denn Abweichler und Andersdenkende leben unter der Aufsicht der absolutistisch agierenden Kanzlerin gefährlich. Das System Merkel ist eine moderne Variante machiavellistischer Machtausübung, wenig demokratisch und anmaßend, dem Totalitarismus näher als der Demokratie. Eine Katastrophe für Deutschland.
Das System Kohl ist das System Merkel, damals begann das Unheil

„Machtmensch Helmut Kohl präsentierte sich als Erlöser und gab uns allen damals bei seinem Antritt Hoffnung auf die von ihm lauthals angekündigte ‚geistig-moralische Wende‘ – die aber niemals kam.“ Was hier der Mann aus dem rheinischen Großraum zu berichten weiß, ist ein rasanter Ritt durch mehr als ein halbes Jahrhundert Parteigeschichte, damit auch ein Zeitzeugnis.

Es ist außerdem die Basis, um zu verstehen, was Angela Merkel ihrer Partei in mehr als zwölf Jahren so alles angetan hat. Es ist unglaublich, aber wahr. „Kohl umgab sich anfangs mit einer Schar exzellenter Politiker: Biedenkopf, Späth, Bernhard Vogel, der junge Heiner Geissler. Die hatten Biss und vor allem Format, waren intellektuell auf hohem Level – dann hat er einen nach dem anderen weggedrängt, um die Macht komplett an sich zu reißen. Das System Kohl ist das System Merkel, damals begann das Unheil.“
Macht vor Inhalt – die Kanzlerpartei
Interessant sind natürlich solche Vergleiche, aber wie konnte aus einer christlich-konservativen Partei, die nach dem Krieg u.a. ehemalige Mitglieder der Zentrumspartei, „Stahlhelmer“ und progressiv-liberale Marktwirtschaftler erfolgreich eingesammelt hatte, eine sozialdemokratische Beliebigkeitspartei werden?
„Kohl hat sicherlich seine Verdienste, wenn es um die deutsche Wiedervereinigung ging, aber sein Machtstreben ebnete schon damals den Weg für einen obskuren Pragmatismus. Nicht Werte standen ganz oben auf der Skala sondern der politische Erfolg, das Erringen von Einfluss, das Regieren, die Ministersessel in Bund und Ländern.“
Wie aber äußerte sich das konkret?
Heute sehnen sich konservative Kräfte doch oft zu Kohl zurück? „Die Öffnung der CDU zu Modernismen, hin zum Zeitgeist, fand kaum in der Öffentlichkeit statt. In der CDU wurde tatsächlich eine geistige und moralische Wende eingeleitet – nur in die entgegengesetzte Richtung, also ebenfalls in die Richtung des sich seit 1968 ausbreitenden linken Politikverständnisses, welches unserem Land nachhaltig schadete.
Kohl war es, der innerhalb der Partei plötzlich statt der Ehe von Lebenspartnerschaften sprach, er setzte also fragwürdige Begriffe ein, wobei er gleichzeitig einer Wertediskussion bewußt auswich. Wenn wir ihn dann dazu zur Rede stellten, wurde er äußerst aggressiv – und dann war da jener Tag, als er in die Runde brüllte: ‚Die CDU war nie konservativ!‘ – ich war geschockt und wußte nun, dass wir uns alle in ihm schwer getäuscht hatten und er sich durch Macht zu einem Chamäleon entwickelt hatte. Ab da kam Macht vor Inhalt, was bis heute so blieb.“
Die deutsche Wende der Wendehälse
Nun zur Ära Merkel. Wie konnte es von Kohl ausgehend zu dieser Entwicklung unter Merkel kommen, die wohl niemand mit ihren dramatischen Konsequenzen, wie Atomausstieg, EU-Bankenrettung und Grenzöffnung, mitsamt dem Kniefall vor dem politischen Islam, so vorausgesehen haben konnte?!
„Das lag an der Persönlichkeitsstruktur von Helmut Kohl, dass er – sicherlich unbewußt und ungewollt – der CDU und Deutschland diese Frau an der Spitze bescherte. Ich behaupte, dass ihm die damals noch so unscheinbare Merkel ins System passte. Er wird sich gedacht haben, dass er diese Pfarrerstochter gut führen und leiten könnte, sie ihm in seiner Machtfülle nicht gefährlich werden würde. Das erklärt auch, warum Angela Merkel nur zwei Jahre nach ihrem Eintritt in die CDU von Kohl zur Ministerin ernannt wurde – das hatte es niemals vorher in der CDU gegeben!“
Es folgt nun eine weitere Typisierung, diesmal von der Nachfolgerin Helmut Kohls, der der Kanzler kräftig auf den Leim ging, die den „Königsmord“ an ihm vollzog, der er nicht gewachsen war, was hier auch etwas mit dem einstigen Ost-West-Krieg der Systeme und der Glaubensrichtungen zu tun hatte.

Der Kommunismus entließ 1989 seine geschulten und fanatisierten Strategen und Kämpfer – nun gelangten sie in den freien Westen. Wieder gab es eine geistig-moralische Wende in Deutschland, diesmal war es eine Wende der Wendehälse. Eben noch FDJ und SED, nun über Nacht irgendwas mit „Demokratie“, in irgendeiner Partei, nicht nur in der dieser linken Tradition weiterhin treuen SED-PDS-Linkspartei, nein, überall hinein gingen die Ex-Genossinnen und Genossen.
Merkel führt das Machtsystem von Helmut Kohl gnadenlos weiter
„Merkels Wesen ist uns allen fremd. Wir im Westen kannten solch eine Art des Denkens und Handelns nicht. Merkel ist zutiefst geschult im dialektischen Materialismus von Marx und Engels, auch geprägt durch die geistige Schule von Lenin und Stalin. Sie ist sozialistisch geschult, was knallharten Kampf gegen alle politischen Gegner bedeutet, bei dem so ziemlich jedes Mittel recht ist. Gegner sind in dieser Denke Feinde, der Sozialismus kannte für diese barbarische Straflager, Folter und Erschießungen – das wird heute von den Linken gerne unter den Tisch gekehrt.
Wer aus diesem System kommt, der ist ein anderer Mensch, der ist gefährlich und man darf wohl auch sagen, äußerst hinterhältig.“ Merkel immer noch eine Kommunistin…?! „Nein, sie hat mit der Wende ihre alte Identität bewußt abgelegt und dann schnell erkannt, dass sie mit der CDU schneller weiterkommt, wenn sie durch ihren kalten Pragmatismus die alte Programmpartei beseitigt.
Und sie führte dabei dann das Machtsystem von Helmut Kohl gnadenlos weiter, verfeinerte es, wurde noch raffinierter. Unter Merkel wurde seither dann jeder ‚abrasiert‘, der auch nur ansatzweise etwas Format hatte. Merkel umgibt sich fast ausschließlich mit Hofschranzen, aber das, was sie einst in der DDR gelernt hat, das dürfte ihr heute immer noch nützlich sein.“
Merkel umgibt sich mit Hofschranzen

Merkel umgibt sich mit Hofschranzen. Wie geht so etwas? Die CDU ist keine kleine Partei, wie bringt man so viele Mitglieder und Instanzen unter Kontrolle? Und was ist mit Schäuble, der Mann hat durchaus Format, was ihm wohl auch jeder Gegner attestieren würde.

„Ich lernte Schäuble schon zu Zeiten der Jungen Union kennen, konnte seinen Werdegang beobachten. Er ist sicherlich die Ausnahme unter Merkels Hofschranzen, es scheint aber dennoch zu passen. Als Schäuble begann, in der CDU Karriere zu machen, wurde Insidern schnell klar, was es mit ihm auf sich hatte. Jeder, der ihn kennt, wird es bestätigen: Schäuble ist ein eiskalter Pragmatiker, ein Manager der Macht, ein emotionsloser Machtpolitiker – insofern passt er zu Angela Merkel, die ihn wohl auch nicht mehr als gefährlich für sich einstuft, schon durch sein Alter und auch durch seine Behinderung.“
Angela Merkel ist die Spinne im Netz
Das System Merkel beschreibt der intime Kenner als „ein Netz, welches über der Partei ausgeworfen wurde. Und Angela Merkel ist die Spinne im Netz.“

Sie habe in Analogie zum bereits installierten System Kohl die Aufzucht und Kontrolle der Mitglieder als dienende Gefolgschaft perfektioniert.
„Dafür braucht man durchschnittliche Menschen, keine gestandenen erfolgreichen Persönlichkeiten, keine Unternehmer oder andere Selbständige, die auf eine Parteikarriere nicht angewiesen sind. Vom Kanzleramt bis runter in den kleinsten Ortsverband hat Merkel alles unter ihre Kontrolle gebracht, sie nimmt seismografisch auf, was in der Partei vor sich geht.

Das läuft über Abhängigkeiten, die geschaffen werden, was eben nur mit einfachen Mitläufern geht, die hier eine Chance auf Karriere sehen, die sie woanders nicht hätten. Und dann wird eben mal ein verdienter Claqueur auf den Posten des stellvertretenden Landrats gehievt, gibt es Belohnungen durch Pöstchen. In diesem System der Abhängigkeiten fragt Merkel dann selbst oder durch Kontrolleure diese politischen Diener, ob sie denn nun bei diesem oder jenem mitwirken wollen, denn sonst benötige man sie ja nicht.“
Subtiler Druck, wenig Demokratie, dafür Kontrolle und Kommando.
Merkels DDR-Herkunft wird da durchaus erkennbar. Ein internes System wie bei der Mafia oder in einem kriminellen Clan, nur diese Fassade glänzt viel mehr, und man muss keine kriminellen Geschäfte machen, um ein gutes Auskommen zu haben, dafür sorgt schon der gebeutelte Steuerzahler, der in diesem System nur als Trottel, als Melkkuh, als blöder Untertan eine Rolle spielt.
Angela Merkel will mit den Bürgern nichts zu tun haben
Deutschland vor wie nach der Wahl. Wer ist Angela Merkel? Lauschen wir dem Merkel-Kenner, der das Eindringen dieser Frau in einen Haufen, den er seit fünfzig Jahren kennt, erleben durfte – der nun inmitten eines Scherbenhaufens steht, denn die CDU hat Leib und Seele an den Teufel verkauft.
Merkel zeigt keinerlei Emotionen, das verbietet sie sich.
Also folgt sie Gedanken und einem Vorhaben, welches nicht sichtbar werden soll und durch gezeigte Gefühle verraten werden könnte. Merkel hat keinerlei Herzenswärme, sie ist eiskalt und gefühllos, eine Technikerin der Macht, eine rationale Physikerin, die alles für sich analysiert und definiert, aber niemals in Abstimmung oder Einheit mit ihrer Partei, ihren Wählern und den Bürgern dieses Landes handelt. Vor allem kommuniziert sie nicht gerne, mit fast niemandem! Ihre Sprache verrät viel.
Sie webt einen Kokon aus Sprechblasen, ihre scheußliche Rhetorik hat keinerlei Originalität, es gibt keine Reaktionen oder echte Begeisterung in ihrer Sprache. Sie trägt nicht frei ihre Meinung vor, sie liest vom Blatt oder gibt öde Nullsätze von sich, die sie vermutlich vorher mit ihren Redenschreibern einstudiert hat. Vor allem mit den Bürgern will sie nichts zu tun haben! Sie beantwortet strikt keine offenen Briefe von Bürgern an sich – das hat sie offen zugegeben. Doch dadurch erstickt sie Kritik und Diskussionen, was sie in diesem Land außerdem zum obersten Prinzip der medial gelenkten Öffentlichkeit gemacht hat.“
Deutschland ist Merkels Labor, die Bürger sind ihre Versuchskaninchen – Angela Merkel, die eiskalte Wissenschaftlerin mit dem Charme eines Dr. Frankenstein.

Deutschland ist ihr Labor, die Bürgerinnen und Bürger sind ihre Versuchskaninchen. Sie ist die diabolische Herrscherin über ein Volk, welchem von dreisten „Integrationsbeauftragten“ (Özoguz) ihrer Bundesregierung eine eigene Kultur und Identität „jenseits der deutschen Sprache“ abgesprochen wird. Sie regiert ein Land, in dem es inzwischen verpönt ist, die deutsche Flagge zu zeigen, von einer Nation zu sprechen und sich zur Heimat zu bekennen.
Unter Angela Merkel breiteten sich an unseren Hochschulen „Gender-Lehrstühle“ aus, so wie einst in der DDR der „wissenschaftliche Sozialismus“ den gesellschaftlichen Stillstand im Geistesleben markierte.
Für diesen Stillstand sorgt auch ihr Bundeszensurminister Maas, ein linker Kampfgefährte des sozialistischen Genossen Lafontaine aus dem Saarland, weshalb sich hier hinter den Kulissen viele ideologische Gemeinsamkeiten bei den Mitgliedern des Merkel-Regimes vermuten lassen. Und das alles mitsamt der CDU. Total verrückt.
S.O.S. – Hilfe, wir werden entseelt…!
„Natürlich ist nicht alles an Fehlentwicklung nur Angela Merkel geschuldet, aber sie ist die Speerspitze eines fatalen Zeitgeistes, der uns regelrecht entseelt. Heute wird auch in Manager-Seminaren der blanke Opportunismus empfohlen und gelehrt. Was bringt mir das?

Womit habe ich schnell den meisten Profit?! Investitionen sind nicht mehr wichtig, das Unternehmen als Heimstatt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, alles passé. Jeder ist austauschbar, alles ist beliebig, wir bauen nicht mehr langfristig auf, wir zocken kurzfristig ab!

In dieser schönen neuen Welt ist Angela Merkel zuhause, denn sie empfindet Werte entbehrlich, sie will keine Werte vertreten, auch sie sagt den Leuten nur das, was diese vermeintlich hören wollen, regiert wird dann aus dem Hinterzimmer, wo dem einfachen Volk der Zutritt strengstens verboten ist.“
Mama Merkel mutterseelenallein – kommt die Wende der Wende?

Deutschland kurz nach der krachend verlorenen Wahl. Was kommt jetzt? Unser CDU-Mann hat da eine interessante Alternative für den Horizont: „Mag sein, dass Angela Merkel wieder eine Regierung unter ihrer Führung zusammen bekommt, was wohl diesmal etwas schwerer sein wird.

Aber wann immer sie stürzt, und sei es durch einen kapitalen Fehler, der ihr unterläuft und der sie aus dem Amt kippt, schon am Tag danach wird Merkel nicht einen einzigen Freund mehr in der CDU haben – und alle werden sie kritisieren, alle werden über sie herfallen, keiner will dann jemals etwas mit ihr zu tun gehabt haben. Wetten, daß….?!“ Excerpt aus einem Artikel von Hans S. Mundi)
                                                                                                                                                               

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Splitter (aus deutschen Gazetten)

„Das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung kalkuliert mit bis zu 55 Milliarden Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Mit dieser Summe müssen die Bundesministerien für Verkehr (27,91), für Bildung und Forschung (17,65) sowie für Familien, Frauen, Senioren und Jugend (9,52) in diesem Wahljahr zusammen auskommen. Oder anders ausgedrückt: Legt man die Kalkulation von Minister Müller zugrunde, so kostet jeder Schutzsuchende in Deutschland 2.500 Euro pro Monat. Das entspricht der Steuerlast von zwölf Durchschnittsverdienern (3.000 Euro pro Monat, Steuerklasse III); oder der von fünf Singles (Steuerklasse I) in dieser mittleren Einkommensklasse. Für einen unbegleiteten jugendlichen Migranten werden sogar bis zu 5.000 Euro im Monat veranschlagt.“ (NZZ 15.09.2017, Gesamttext hier)

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Innenminister Thomas de Maizière hat die Einführung eines muslimischen Feiertages vorgeschlagen. Aber es gibt bereits einen. Am 24. Dezember feiern wir die Geburt des zweitwichtigsten islamischen Propheten. Ich meine, das sollte genügen.“ (Michael Klonovsky)

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Deutschland hat inzwischen mehr akzeptierte Geschlechter als akzeptierte Meinungen (unbekannt)

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„Die EU verliert an Einfluß und manipulativer Kraft, die Völker sind störrisch – was tun? Man muß sie verdünnen, man muß neue, dumme, alimentierungsbedürftige Wählergruppen importieren, den Zusammenhalt zerstören und zugleich Unsicherheit schaffen, auf daß die Menschen nach Schutz rufen und man zugleich die Zügel der Überwachung, der Zensur und der Kontrolle anziehen kann. Das ergibt doch, aus der Sicht eines amtierenden Eurokraten, durchaus Sinn, oder?“ (Michael Klonovsky 07.11.2017)

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„100 Jahre nach der Oktoberrevolution, ein Jahrhundert nach dem „düstersten Tag seit der Kreuzigung“ (Gary North), ist der moderne Sozialismus so giftig wie eh und je. Die Herausforderung für den Rest von uns ist und bleibt, weiterhin geistige Gegengifte zu entwickeln.“ (Robert Grözinger in „eigentümlich frei“)

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„Wenn jetzt irgendwelche Kirchenfuzzis daherkommen und irgendwas von den Pflichten christlicher Nächstenliebe daherschwätzen, dann stelle ich an sie die Frage zum Sonntag: Für wie dämlich haltet ihr eigentlich die braven Leute, die Zeit ihres Lebens gearbeitet, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt, und nicht zuletzt auch euch Kirchenfunktionäre auskömmlich finanziert haben? Sollen sie sich weiter ausnehmen lassen wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans?“ (Netzfund)

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Es ist auffällig, „daß sich #MeToo ausschließlich und sauber abgegrenzt nur auf weiße Männer bezieht. Andere werden nicht betrachtet. Von einem Prominenten vor 40 Jahren mal begrapscht worden zu sein, kommt in den Hauptnachrichten. In der Berliner U-Bahn aktuell begrapscht oder zusammengeschlagen zu werden, interessiert keinen. Bei ARD und ZDF sitzen sie in der ersten Reihe. Man muss eben Prioritäten setzen.“ (Hadmud Danisch 10.11.2017)

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„Die USA, die Sowjetunion und die DDR wollen gemeinsam die Titanic heben. Die USA interessieren sich für den Goldschatz und den Tresor mit den Brillanten. Die Sowjetunion interessiert sich für das technische Know-how. Und die DDR interessiert sich für die Band, die bis zum Untergang noch fröhliche Lieder gespielt hat.“ (Netzfund)

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„Wie nah sind uns manche Tote, doch wie tot sind uns manche, die leben.“ (Wolf Biermann, „Hugenottenfriedhof“)                                                                                  (Quelle: civitas institut)

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Nach wie vor bevorzuge ich Dr. Herrmann als Ministerpräsidenten. Dessen gemütliche Art ist doch "emotionale asymmetrische Wählerdemobilisierung", schreibt mein treuer Leser U. M. aus D. Dr. Söder und Hr. Dobrindt reizen doch zum Engagement gegen sie. Und Hr. Weber will noch mehr Linksdrall. Im Übrigen liegen die bürgerlichen Parteien Bayerns CSU, FDP, Freie Wähler, AfD nach Umfragen bei zusammen 66 %. Warum muß dann die CSU die absolute Mehrheit haben? Das ist doch eine Parteiapparatschiksfrage!


Wurde Bayern schlechter regiert, als vor wenigen Jahren die FDP mitregierte? Deren - leider- profillose Mitarbeit bemerkte doch fast niemand. Bürgerliche Parteien sind doch nur begrenzt Ausdruck wichtiger Anliegen, sondern primär Ausdruck des Wichtigsten: des Bürgerlichen, des Antilinken.

Gruß nach München von einem Lagerwähler! (U. M.)

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen nicht zu nassen Spätherbst, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr Peter Helmes,

Hamburg, 15. November 2017

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Nachtrag zu den Bundestagswahlen 2017:

Ich habe direkt nach den Wahlen meine Wahlanalyse und die wichtigsten Kommentare zusammengestellt. Sie sind als „Sonderausgabe der Konservativen Kommentare“ erschienen – kostenlos zu beziehen beim Herausgeber (Die Deutschen Konservativen) oder bei mir

(Peter.Helmes@t-online.de).