An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Oktober 2017


Liebe Leser,
an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) zusenden können.
 


                     
Wahlanalyse: Die Union verliert ihre christlichen Stammwähler


(Anmerkung von Peter Helmes: Ich habe direkt nach den Wahlen meine Wahlanalyse und die wichtigsten Kommentare zusammengestellt. Sie sind als „Sonderausgabe der Konservativen Kommentare“ erschienen – kostenlos zu beziehen beim Herausgeber oder bei mir, Peter.Helmes@t-online.de).

Die Flüchtlingskrise steht im Fokus der Erklärungsversuche für das desolate Ergebnis der Unionsparteien bei der letzten Bundestagswahl am 24. September 2017. Sicherlich waren die Flüchtlingskrise und Angela Merkels Migrationspolitik das Thema Nummer 1 in den letzten Wochen vor der Wahl. Doch dies allein erklärt nicht die Tatsache, dass CDU und CSU auch bei Kirchenmitgliedern stark verloren haben, also eine Wählerschicht, die recht treu zur Union stand – trotz der Enttäuschungen, die sie von der Merkel-CDU schlucken mussten.

Wie die Nachrichtenagentur IDEA, die sich auf eine Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen (Mannheim) im Auftrag des ZDF beruft, verloren CDU/CSU bei den katholischen Wählern acht Prozentpunkte (2013: 52%, 2017: 44%)und bei den Protestanten sogar neun Prozentpunkte (2013: 42%, 2017: 33%).

Die SPD holte bei den Protestanten nur fast jede vierte Stimme (24 Prozent/-5 gegenüber 2013) und 18 Prozent bei den Katholiken (-4). Die AfD bekam 9 % der katholischen (2013: 4%) und 11 % der evangelischen Stimmen (2013: 5%). Die FDP bekam 11 % der katholischen Stimmen (2013: 6%) und 11% der evangelischen Stimmen (2013: 5%).

In der Union müsste diese Nachricht sämtliche Alarmglocken läuten lassen, schließlich gehörten die kirchlich gebundenen Wähler seit eh und je zu ihrer Kernbasis.

Wie erklärt sich diese Entfremdung? Ist allein Merkels liberale Migrationspolitik dafür verantwortlich?

Sicherlich nicht, denn die Entfremdung des kirchlichen Publikums, vor allem der christlich-konservativen Wähler ist seit Jahren im Gange.

Langer Prozess der Entfremdung zwischen CDU und Christen

Nur einige Beispiele:

  • Anfang der 1990 Jahre waren viele christlich-konservativer Wähler entsetzt, dass dank der Unterstützung vieler CDU-Abgeordneten eine Liberalisierung des § 218 zustande kam. In den Folgejahren haben die C-Parteien nichts zur Verbesserung des Lebensschutzes unternommen, obwohl das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil von 1993 zur Abtreibung deutlich darauf hingewiesen hat, dass die Politik sich nicht mit den Abtreibungszahlen abfinden dürfe. Das Recht auf Leben von der Zeugung an sei nämlich im Grundgesetz verankert. Das Stichwort für diese Weisung aus Karlsruhe war die sog. "Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht". Auch die CDU-Abgeordneten haben diese ignoriert.


  • Seit etwa dem Jahr 2000 haben CDU-Landesverbände in der Schulpolitik immer mehr die Strukturkonzepte der SPD übernommen, gegen die sie noch in den 1970er Jahren scharf gekämpft haben. In einem politischen Feld, in welchem sich die CDU stark von der SPD unterschieden hat, gibt es kaum noch Gegensätze.


  • Bis Frau Ursula von der Leyen Bundesfamilienministerin wurde, galt für die CDU das Prinzip, der Staat müsse den Familien große finanzielle Freiräume gewähren, damit diese selber entscheiden könnten, wie sie ihr Leben, vor allem die Erziehung der Kinder in den ersten Lebensjahren, organisieren. Frau von der Leyen verabschiedete sich von diesem Prinzip und übernahm Konzepte der SPD, die auf eine starke staatliche Hand setzen – inklusive der frühkindlichen Betreuung.

  • Es war auch Bundesministerin von der Leyen, die das linke Gesellschaftsinstrumentarium "Gender Mainstreaming" in das Bundesfamilienministerium einführte. Dieses Ministerium galt bis dahin als relativ konservativ. In den folgenden Legislaturperioden wurde es aber zunehmend zu einer linksrevolutionären Zelle zur Zerstörung der traditionellen Familie und zur Durchsetzung von Gender umfunktioniert.


In den letzten Monaten hat sich die Union zwei GAUE geleistet, die imstande sind, definitiv die Verbindungen zum christlich-konservativen Lager zu kappen: Die Förderung von Gender in den Schulen in Hessen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Bayern und die Schritte zur Legalisierung der sog. "Ehe für alle".

Obwohl über beide Grenzüberschreitungen hier ausführlich berichtet wurde, sollen noch einige Worte zum Thema "Gender in Hessens Schulen" gesagt werden, weil an diesem Beispiel besonders klar wird, wie unsensibel und arrogant die CDU mit ihrer eigenen Basis umgeht.

Seit dem Erlass der "Neuen Richtlinien zur Sexualerziehung" hat es Kritik gehagelt und zwar von allen Seiten, also nicht nur aus christlich-konservativen Kreisen. Wie reagierte die CDU-Führung darauf? Sie verschickte mehrere Schreiben, die auf die Kritikpunkte nicht eingingen, lediglich abwimmelten und zu vertuschen versuchten und im Grunde die Wähler zum Narren hielten. In direkten Gesprächen haben CDU-Politiker klar zu erkennen gegeben, dass sie die Einwände nicht interessieren, weil sie die Koalition mit den Grünen nicht gefährden wollen.

Ist das Arroganz, fehlende Sensibilität für die Sorgen der Eltern oder einfach politische Unfähigkeit? Ich will das nicht beurteilen.

Jedenfalls zeigt die CDU-Hessen, dass sie zu allem bereit ist, um die Grünen – gegenwärtig ihr Koalitionspartner in der Landesregierung – bei Laune zu halten. Das hat für Volker Bouffier& Co. oberste Priorität. Angesichts der Tatsache, dass die Grünen seit ihrer Gründung gegen die traditionelle Ehe agitiert und Sexualität als politisches Instrument für ihre Gesellschaftspolitik verwendet haben – auch in der Schule! – ist das Verhalten der CDU-Führung nichts anderes als ein Affront gegenüber den christlich-konservativen Wählern zu werten.

Wir wirken sich die Entfremdung der Christen mit der Union bei den Wahlen aus?
Die alles entscheidende Frage ist, wie sich die oben genannten Punkte bei den Wahlen auswirken. Sind sie relevant genug? Sind die Wähler bereit, zu vergessen oder zu vergeben?

Es würde komplizierte demoskopische Studien erfordern, um auf diese Fragen mit Zahlen und Prozenten antworten zu können. Doch im politischen Marketing gilt die Faustregel, dass Themen, die nationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen und auch Mobilisierungsfähigkeit besitzen, Wahlergebnisse um 2 – 3 Prozentpunkte beeinflussen können.

Deshalb können Minderheiten wie Homosexuelle und sonstige LSBTIQ-Gruppen erheblichen Einfluss erreichen. Solche Minderheiten treffen ihre Wahlentscheidungen nach nur einem Kriterium: Wie stehen die Parteien zu meinen Forderungen. Weitere Themen die in der Vergangenheit eine solche Mobilisierungskraft besaßen waren die Atomkraft, der Umweltschutz, die Gründung der Bundeswehr etc.

Die "Klassiker" auf der Seite der christlich-konservativen Wähler sind der Lebensschutz (§218), die Schulpolitik und hier insbesondere die Sexualerziehung und neuerdings Gender. Gender ist geradezu das absolute Schreckgespenst für alle christlich-konservativen Wähler.

Man könnte auch die (immer sozialistischer werdende) Familienpolitik hinzuzählen.

Geht man von der Gültigkeit der oben genannten Zwei-Prozent-Regel aus, so wäre ein Absturz der CDU bei den christlichen Wählern von 8 Prozentpunkten nicht erstaunlich.

Weiter so?
Etliche CDU-Anhänger waren am Wahlabend fassungslos, dass die Vorsitzende ihrer Partei, Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Wahlergebnis gelobt hat, denn die Union sei ja doch immer noch die stärkste Partei. Auch in der sog. Elefantenrunde hat sie sich in diesem Tenor geäußert.

Man weiß nicht, ob das ein Zeichen von Autismus oder Katatonie ist. Aus der Wirtschaft weiß man, dass es Manager gibt, die hervorragend sind, wenn alles einigermaßen gut läuft, aber in Krisensituationen völlig überfordert sind. Einen solchen Eindruck vermittelt gegenwärtig die CDU-Führung.

Jedenfalls beschränkt sich dieser Zustand der Realitätsverweigerung nicht auf die Bundesvorsitzende. Manfred Pentz, CDU-Generalssekretär in Hessen, erklärte, das Wahlergebnis hätte ihn "fröhlich gestimmt". FAZ beschrieb seine Aussage als lächerlich. SPD und FDP empfahlen ihm, sich ernsthafter mit dem Wahlausgang zu beschäftigen.

Was ist zu tun?
Das Wahlergebnis vom 24. September 2017 zeigt, dass für Christen die Union immer weniger als politische Referenz gilt. Christen wechselten massenhaft zur FDP (11%, ein Plus von 5,5 %) und zur AfD (10%, ein Plus von 5,5 %) aber auch zur Linken (ca. 6 %, plus 1%) und zu den Grünen (9 %, ein Plus von 1%).

Für alle Menschen, die verstehen, dass Deutschlands Politik eine starke christliche Prägung haben muss, kann das nur bedeuten, dass die für Christen wichtigen Themen viel stärker in die Gesellschaft von außerhalb des Parteiensystems hinein gebracht werden müssen. Wir müssen selber dafür sorgen, dass in Familienpolitik, Schulpolitik, Jugendmedienschutz etc. christliche Werte und Prinzipien eine große Rolle spielen. Die Zeiten, als man sich auf eine Partei verlassen konnte, sind vorbei. Christen müssen selber dafür sorgen, dass eine christliche Politik das christliche Deutschland regiert.
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*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist sowie Betreiber der Blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

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God bless you und trete Euch ´mal kräftig ans Schienbein! – Die EKD ist „Sprachpanscher 2017“

Von Peter Helmes


Endlich ´mal eine Auszeichnung, die einen „Würdigen“ trifft!

Die EKD – das sind die braven Christenmenschen der Protestanten – hat offensichtlich (auch hier) den Bezug zu Deutschland verloren: Statt Deutsch sprechen sie gerne Denglisch.

Man sieht, der Zeitgeist macht auch nicht vor der Kirche halt. Ob das aber dazu beiträgt, die verlorenen Schäflein in die Kirche zurückzutreiben, darf füglich bezweifelt werden. Daß der Urvater der Evangelen, Martin Luther, oft tagelang über ein richtiges deutsches Wort für seine Bibelübersetzung nachdachte, wissen die Kreuzeverstecker sicher nicht. Wozu auch, es versteht sie eh niemand – auch im Sprachmutterland England niemand.


Also erinnern wir mal (auszugsweise):


Die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) steht u. a. für

  • Sexuelle Früherziehung

  • Ehe für alle

  • „Schwangeren-Konfliktberatung“ (Abtreibung) oder „Sterben in Würde“ (Euthanasie)

  • „Ergebnisoffene Suizidberatung

  • Multikulturalismus

  • Öffnung zum Islam („der gleiche Gott für alle“)

  • die Meinung, das Apostolische Glaubensbekenntnis stimme mit dem Islam überein

  • die Meinung, „der Ruf des islamischen Muezzins sei glaubensstärkend“ (Bischof Bedford-Strohm). Der Muezzin-Ruf verkündet jedoch, daß der Christusglaube Gotteslästerung sei.

  • Die Forderung, flächendeckend an öffentlichen Schulen den Islam zu lehren – ungeachtet der islamischen Lehre, der christliche Glaube an Jesus sei Gotteslästerung.

  • Verrat an der deutschen Sprache

(Diese Beispiele können beliebig ergänzt werden.)


Christen aller Konfessionen gefallen sich darin, ihre Traditionen und Werte zu verniedlichen oder über Bord zu werfen. Wofür die Kirche heute noch steht, läßt sich vielfach nicht mehr ausmachen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung kann es aber nur dann geben, wenn man wieder festen Boden unter die Füße bekommt und das eigene Bekenntnis ernstnimmt. Wir träumen z. B. weiter vom „friedlichen Dialog der Religionen“, haben aber die Überzeugung an unsere eigene Religion verloren – oder so verfremdet, daß sie nichts mehr mit der christlichen Botschaft zu tun hat.


Verhöhnung Martin Luthers

Warum dann also noch richtiges Deutsch sprechen und schreiben. Der Verein Deutsche Sprache hat heuer also einen „richtigen“ Preisträger gewählt. Hier der Auszug der Pressemeldung des Vereins (Hervorhebungen durch P.H.):


Mit deutlichem Abstand wurde die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) zum Sprachpanscher des Jahres 2017 gewählt.

„…Den Negativpreis bekommt sie unter anderem für die Einrichtung sogenannter „godspots“ (gemeint ist kostenloses WLAN), die es neuerdings in vielen evangelischen Kirchen gibt, und die Sprachfreunde als Verhöhnung von Martin Luther ansehen, der für seine Bibelübersetzung oft wochenlang nach deutschen Wörtern suchte. Auch das Programm mit dem Motto „Segen erleben – Moments of Blessing der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg, mit der interaktiven Installation „BlessU-2“, hätte den großen Reformator sicherlich empört.


Und daß gewisse EKD-Verantwortliche – zum Glück denken nicht alle so – im letzten Kirchentagsgesangbuch die bekannte Liedzeile „und unsern kranken Nachbarn auch“ zu einem scheinbar geschlechtsneutralen „und alle kranken Menschen auch“ umdichteten, hat sogar die ansonsten eher bedächtige Frankfurter Allgemeine Zeitung einen „Kulturfrevel“ genannt. (Politisch korrekt hätte es geändert werden müssen in „und unseren kranken Nachbarinnen und Nachbarn“.)


Die Evangelische Kirche Deutschlands befindet sich übrigens in „guter“ Gesellschaft:

Den zweiten Platz 2017 belegt der/die/das Berliner Profx Lann Hornscheidt für die öffentliche Kampagne zur Geschlechtsneutralisierung der deutschen Sprache.


Es folgt CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber auf dem dritten Platz. Dieser war den Sprachfreunden mit seiner „#cnight“ im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin aufgefallen, inklusive „Innovation-Pitch“ und „Working-Spaces“ zu Themen wie „Bildung reloaded“ oder „eSports“.


. Zu den bisher Gewählten zählen die Bahnchefs Hartmut Mehdorn und Johannes Ludewig, die Politiker Günther Oettinger und Klaus Wowereit (Be Berlin), Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, Telekom-Chef René Obermann und Obermanns Vorvorgänger Ron Sommer.

Aber auch der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V., wurde einmal gewählt; er war Sprachpanscher des Jahres 2001 für seine Mitverantwortung dafür, dass es in Deutschland seit Dezember 2000 den Ausbildungsberuf des „Funeral masters“ gibt.

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Zum vorstehenden kritischen Artikel paßt ein besonders kritischer und aufrechter Offener Brief eines Ex-Pastors an die EKD:

Ein skandalöser Wahlaufruf: Evang. Kirche, Zeitgeist, AfD usw.

Ein ev. Pastor redet Klartext

Von Peter Helmes

Mein Gott, was haben wir von unseren Kirchen schon alles ertragen müssen! Statt sich um unser (und ihr) Seelenheil zu kümmern, betreiben die Kirchen – allen voran die evangelische – Meinungsmache, im Klartext: Meinungsmanipulation im Wahlkampf.

Dieselben, die feige das Kreuz verstecken, wenn Moslems in der Nähe sind, maßen sich an, uns vorzuschreiben, was christlich ist. Hetze ist aber das Gegenteil von christlich! Sie rufen „Hass“, lassen aber jede Spur von christlicher Nächstenliebe – dem Gegenteil von Hass – vermissen.


Die evangelischen und katholischen „Gottesmänner und -frauen“ haben offensichtlich brandaktuelle und größere Herausforderungen der Zeit zu bestehen: die Bekämpfung der AfD und die Annäherung an den Islam.


Sie behaupten, Christ sein und gleichzeitig AfD´ler …. DAS ginge nicht. „Unser Kreuz hat keine Haken“, behaupten diese Pharisäer.


Wie sie die Gewichte in ihrem „Glaubenskampf“ wirklich einsetzen, sieht man an ihrem Verhalten: Daß die AfD sich eindeutig zum Christentum bzw. Abendland bekennt, interessiert sie nicht. Aber um ihre (völlig mißverstandene) Toleranz gegenüber dem Islam zu zeigen, verhüllen sie kriecherisch und feige ihr Bischofskreuz bei ihrem Besuch auf dem Jerusalemer Tempelberg, um die moslemischen Brüder (Schwestern gibt´s da ex cathedra wohl keine) nicht in ihren Gefühlen zu verletzen.


Sehen Sie, liebe Leser, da, ja genau da, funktioniert die Ökumene bestens, und das sogar im Lutherjahr. Wundern wir uns noch über leere Kirchen? Die Kirchen schweigen bei tausendfachen Übergriffen durch „Einwanderer“ auch gegen eigene Kirchenmitglieder. Und sie schweigen im Angesicht der größten geschichtlichen Christenverfolgung, die sich in der Gegenwart abspielt und hunderttausend Christen pro Jahr, die in islamischen Ländern leben, das Leben kostete.


Gravierend ist auch die zunehmende Verunsicherung der Gläubigen in beiden Kirchen in Glaubensfragen. Alles verweltlicht, jeder glaubt, was er will. Medien und Gutmenschen versuchen sich gegenseitig beim Klagen gegen die Kirchen zu übertreffen – und die Kirche „öffnet sich“, selbst unter Preisgabe alter Überzeugungen. Nicht der Glaube, sondern der Zeitgeist leitet die Kirche(n).


Wir haben bereits in vielen Artikeln auf die Schieflage der Kirchen hingewiesen, und unser Autor Klaus Hildebrandt liefert heute ein brandaktuelles, weiteres Beispiel für die wachsende Kritik an den Kirchen, die auch unabhängig von der Bundestagswahl leider ihre Berechtigung behalten wird.                                                                                                      (Autor: P. H.)

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Klaus Hildebrandt schreibt dazu:

Hier ist ein weiterer Grund für unsere Kritik; denn im Folgenden (s. unten) spricht jemand Klartext, und das tut unserem Lande gut. Der Vergleich der ev. Kirche zur Scientology ist m.E. durchaus zutreffend, gerade wenn es um den Genderismus geht. Diese Ideologie ist nicht nur töricht, sondern tödlich für ein Volk und die Familie, die alles am Leben hält.


Bitte lesen Sie den Beitrag sorgfältig. Hier hat ein ehem. Pastor den Mut, die Wahrheit offen und ungeschminkt anzusprechen. Insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Wahl zum Deutschen Bundestag, werde ich diesen Brief großzügig unter die Leute bringen.

Die Hetze seitens Ihrer "Kirche" muss endlich aufhören. Je früher umso besser.

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Hildebrandt

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Hier ist der Brief des Ex-Pastors Pehlke an „seine“ Kirche:

(Gesendet: Mittwoch, 20. September 2017 um 05:29 Uhr, Von: "Klaus Pehlke" An: "Klaus Hildebrandt")

Betreff: Antwortbrief auf kirchlichen Wahlaufruf

meinungsbildenden Personen zur Kenntnis, mit freundlichen Grüßen

Klaus Pehlke

(Klaus Pehlke, Hugo-Preuß-Str. 14, 30459 Hannover, 15.09.2017

an Evangelisches Zentrum Frauen und Männer gGmbH, Geschäftsführung Dr. Eske Wollrad, Martin Roswoski, Berliner Allee 9-11, 30175 Hannover

  
(per Brief und vorab als Mail mit PDF an info@evangelisches-zentrum.de. presse@evangelisches-zentrum.de
  

zur Kenntnis und Genehmigung zur Veröffentlichung: Vorstände der AfD, Ratsherren der AfD Stadt Hannover,
LV-Niedersachsen und andere)


Betrifft: Ihr Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2017

Sehr geehrte Frau Wollrad, sehr geehrter Herr Rosowski,

hiermit möchte ich Stellung beziehen zu Ihrem demagogischen Pamphlet (als solches von mir empfunden) „Dem Hass keine Chance – Vielfalt wählen“, veröffentlicht am 13.September 2017 auf der Webseite http://www.evangelisches-zentrum.de/index_htm_files/Wahlaufruf_Sept_2017.pdf .

Ich schreibe Ihnen eine Antwort dazu als beratendes AfD-Mitglied im Kulturausschuss des Rates von Hannover, als Ex-Pastor der die evangelische Kirche verlassen hat und als „Repräsentant eines besseren Deutschlands“ siehe hier: https://www.vorwaerts.de/artikel/fluechtlinge-willkommen-heissen-macht-deutschland-besser


Dieser Brief ist kein offizieller der AfD und darf darum nicht als eventuelle Stellungnahme „der AfD“ bezeichnet werden!


  
Vorweg möchte ich Sie auf einen justitiablen Sachverhalt aufmerksam machen, nämlich den Straftatbestand der „Verleumdung und üblen Nachrede“.
  

Sie assoziieren in diesem „Wahlaufruf“, dass das üble Wort „Köterrasse“ von AfDlern verwendet wurde. Sie verbreiten damit willentlich eine Unwahrheit und ich fordere Sie hiermit zur Unterlassung auf. Das Wort „Köterrasse“ benutzte ein Hamburger Deutschtürke und kein AfDler.

Ich empfehle einem Anwalt der AfD die weitere Bearbeitung dazu.


Ein türkischer Erdogan-Anhänger bezeichnete das Deutsche Volk als Köterrasse und kein AfDler.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-deutsche-als-koeterrasse-beschimpft-keine-volksverhetzung-a-1136813.html


Sie verstoßen im Übrigen in dem Pamphlet auch gegen das das achte Gebot der Bibel:
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.


Ihr Wahlaufruf ist damit nicht nur ein Machwerk aus der pseudowissenschaftlich-ethischen Giftküche des Genderismus, sondern damit auch eine Irreführung der Leserschaft im Allgemeinen.

Ich empfinde Sie mit Ihrem verleumderischen und somit hetzerischen „Wahlaufruf” als „falsche Hirten“, welche Schafe in die Irre leiten, so wie es einst die volkskirchlichen „Deutschen Christen“ unter Adolf Hitler taten und damit auch Hitler ermöglichten, ja, Sie vermitteln mir genau dieses widerliche Niveau jener pfäffischen Nazis im Talar, gegen die u.a. KARL BARTH und DIETRICH BONHOEFFER auftraten, quasi als theologische Alternative für Deutschland zur Zeit als „die Kirchen Glocken für Hitler läuten ließen.


Haben Sie dieses Elend des Volkskirchen-Christentums verdrängt?

Seien sie sich dessen gewiss, diese theologische Alternative für Deutschland gibt es auch in der AfD (mehr als 150 Personen in einem Arbeitskreis mit akademischem Niveau) und die widersteht genau wie u.a. Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer es taten einem „deutschen Christentum“ Ihrer Geisteshaltung, die nicht vom „Heiligen Geist“ inspiriert ist, sondern vom perversen Ungeist des „Genderismus“, deutlich nicht nur in Ihrem Wahlaufruf manifestiert.


Wo bitte „zieht die AfD....gegen eine Geschlechterpolitik zu Felde, die sich an den Realitäten der Menschen orientiert”? Ich bitte nun an dieser Stelle und folgend meine möglichen atheistischen und nichtgläubigen Freunde in der AfD um wohlwollendes Verständnis dafür, dass ich als bekennender Christ argumentiere, auch gegenüber „Christen“ die es nur dem Namen nach sein könnten, wie z.B. die Verfasser des Wahlaufrufes und die große Masse der Kirchensteuerzahler, die ungefragt zu Kirchenchristen gezwungen wurden, durch die Säuglingstaufe.


Eine Kirche und Theologen die sich nicht mehr an der Bibel (siehe Ordinationsgelübde) orientieren, sondern „an den Realitäten der Menschen“ sind keine „Hirten”, sondern „Verführer“. Als solche könnten die Verfasser des Wahlaufrufes vermutet werden. Sie (nicht nur die Verfasser des demagogischen Wahlaufrufes) unterstellen der AfD „rassistische Bevölkerungspolitik des Nationalsozialismus“. Sie sind „Theologen“ und Herr Rosowski ist auch Historiker und Sie sollten doch wissen was die Bibel zur Ehe, zum Verhältnis zwischen Mann und Frau sagt und zur Homosexualität.


Lesen Sie doch bitte nur einmal den Brief an die Römer, Kapitel 1, die Verse 19 bis 28.

Die Bibel, die Lehre Jesu Christi, widersprechen nicht nur dem Genderismus, sondern lassen diesen als eine antichristliche Erscheinungsform einer „abgefallenen Kirche“ erscheinen.

Aber auch profane Kommentare und Widerlegungen gibt es, ich zitiere (siehe unten Hyperlinks) aus den unten angeführten Quellen, empfehle allen AfDlern und nicht nur diesen, sich diese auf dem Computer anzuschauen:


„Gender ist keine wissenschaftliche Feststellung, sondern ein synthetisches Menschenbild, das zum Herzstück einer neuen globalen Zivilreligion geworden ist. Gender ist eine Art Retorten-Religion, die in ihrer Struktur und Vorgehensweise extreme Ähnlichkeit und sogar gleiche Ursprünge wie Scientology hat. Deshalb wird man auch keine Belege bekommen, weil es keine Belege gibt. Gender ist kein belegbares Faktum, Gender ist ein Hirngespinst, ein Dogma das nicht zu belegen ist."  (Hadmud Danisch)


"Gender Mainstreaming ist ein von geisteskranken und faulen Lesben, die komplett vom Staat alimentiert werden, erfundener Scheißdreck." (Akif Pirinçci)

Dieses zweifelhafte Zitat mache ich mir aber nicht zu eigen und überlasse es der allgemeinen Beurteilung, gebe es nur zur Kenntnis, man könnte es dem Sinn nach auch akademischer formulieren.

"Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechtsumwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb."

"Gender-Mainstreaming ist die Lehre, dass man im Meer klettern und auf Bergen schwimmen kann." (Michael Klonovsky)


Was L. Ron Hubbard für SCIENTOLOGY ist, ist der lügenindustrielle Komplex der pseudowissenschaftlichen Genderstudien der dann noch pseudotheologische, antichristliche Beistand erhält unter so ermöglichten Missbrauch von Steuergeldern.


Die der AfD unterstellten “Menschenfeindlichkeit“ kann als absurd und böswillige Unterstellung bezeichnet werden, ihr Menschen- und Ehebild orientiert sich mehr an der biblisch-christlichen Lehre von Ehe und Familie als es ihr selber bewusst sein könnte.

Das Verständnis und Programm der AfD steht signifikant im Widerspruch zum irreführenden Genderismus der evangelischen Volkskirche aber nicht zur Lehre der Bibel, ohne zu beanspruchen, eine christliche Partei zu sein zu wollen.


Mehrmals durfte ich schon, ohne ausgelacht zu werden, dieses Bibelwort zitieren und Niemand in der AfD würde die Wahrheit und Schönheit dieses christlichen Eheverständnisses verlästern:


"Ihr Männer, liebt eure Frauen! Wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat." (der Brief an die Epheser, im Kontext von Kapitel 5, die Verse 25-28).


Da steht nicht „ihr Männer liebt eure Männer“ und auch nicht „ihr Frauen liebt eure Frauen“.
Was soll auch die unwissenschaftliche „gendergerechte Sprache“ in der Bibel, die ist eine philologische Vergewaltigung fern aller Akribie.


Ich kann mich nur „fremdschämen“ für ein Christentum Ihrer Volkskirche und meinen Freunden (Männern und Frauen) empfehlen: verlasst diese Kirche, sie ist antichristlich geworden und verstösst AfD-Mitglieder, wie sie es einst mit Pfarrern tat, die unter Hitler keinen Ariernachweis erbringen konnten, weil sie jüdisch (mütterlichseits) waren.


In unserer AfD sind auch Juden(!) Mitglieder, auch Homosexuelle, auch Atheisten, ehemalige Mitglieder von CDU und SPD - und auch bekennende Christen.


All denen kann ich nur Ihren Zuruf in Umkehrung empfehlen: „Erteilen Sie der Menschenfeindlichkeit und dem antichristlichen Denken einer pseudochristlichen, nur steuersubventionierten Volkskirche eine deutliche Abfuhr: gehen Sie aus ihr raus! Treten sie in der AfD für ein Deutschland ein in der auf diese Kirche verzichtet werden kann, nicht aber auf die genuinen Werte, für und mit die/denen einst ein MARTIN LUTHER zum Segen für Deutschland und die Welt wurde. (Ich distanziere mich aber entschieden von seiner Judenfeindschaft und den theologisch-verhängnisvollen Folgen in und mit den Volkskirchen, die mit zu meinem Kirchenaustritt beitrugen).


Ich grüße Sie, doch kann ich es nicht mit Hochachtung tun, es wäre geheuchelt.

Klaus Pehlke
Ex-Pastor, beratendes Mitglied der AfD im Kulturausschuss des Rates von Hannover

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Leseempfehlungen zur kritischen Auseinandersetzung mit der Genderideologie, um diese als nichtwissenschaftliche Ideologie zu erkennen, gefördert nicht nur von der evangelischen Volkskirche.
http://de.wikimannia.org/Genderismus  

http://de.wikimannia.org/Genderismuskritik_(Zitate)

http://www.ikbg.net/pdf/Salzburger-Erklaerung-Kurzfassung.pdf

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Das riesige Geschwür der Meinungsmanipulationen ist aufgeplatzt

Unions- und SPD-Debakel: Schuld ist die Flüchtlingskrise – nicht die AfD


Alle, die heute so aufschreien, alle die heute sich so empören, haben mit ihrer unglaublichen Arroganz genau dazu beigetragen, wie es aktuell ist.


NEIN, die Flüchtlingskrise ist nicht Schuld an der Erstarkung der AFD!


Die Flüchtlingskrise hat dazu geführt, dass sich wesentlich mehr Menschen mit dem Islam und dessen Entwicklung beschäftigt haben. Sie führte dazu, dass man Zusammenhänge neu betrachtete und deren Ursachen hinterfragte.


  
Die Flüchtlingskrise ließ das riesige Geschwür, der über Jahrzehnte erfolgten Manipulationen und Verfälschungen der Tatsachen durch Medien, gestärkt von Linken und andere politischen Strömungen, aufplatzen und alles in Frage stellen, was uns, gesteuert, in der Vergangenheit serviert wurde.


An die Wirtschaft verkauft

Diese Krise ließ viele der Menschen wieder überlegen, warum die SPD vor über einem Jahrzehnt die Leute an die Wirtschaft verkaufte und es bis heute macht.


Das aufgeplatzte Geschwür ließ alte Vernarbungen wieder deutlich zu Tage treten, wo Menschen im Alltag entmündigt wurden, ihnen Verstand oder Kritik abgesprochen wurde.

Die Krise machte deutlich und vorher schon, dass Retten der Banken, auch zu Lasten Griechenlands, dass agierende Politik nicht die Menschen meint, sondern ihren Belangen nachgeht, ihre Interessen und ihre politische Karriere im Auge haben. Bestenfalls die Interessen Europas und des Westens, nicht jedoch die der Menschen.


Die Krise war der Auslöser für erste Überlegungen dazu, wie konnte denn ein ISIS entstehen? Warum wurden die Islamisten Jahrzehnte gestärkt, sowohl vom Westen als auch besonders von der USA?


Warum sprach man vom arabischen Frühling, der nichts anderes war, als die Schleusen für Islamismus und konservativen Islam zu öffnen?

Die Krise machte und macht deutlich, dass es nicht darum geht, geflüchtete Menschen hier zu integrieren und einzubinden in unser Leben, sondern dass wir in Europa eine Anpassung erfahren sollen, welche Islam heißt.


Alles Geschrei, was veranstaltet wird, die AFD zu diskreditieren, soll davon ablenken, dass wir von Medien manipuliert werden. Dass Politiker, eventuell sogar gegen ihre Überzeugung, agieren.

Vor einem Jahrhundert wurden auch mit Hilfe Deutschlands Morde an den Armeniern begangen, und aktuell werden mit Zuspruch der Deutschen Kurden ermordet. Aus den gleichen Gründen: Deutschland wägt seine Vorteile und militärischen Interessen ab. Schon so lange vorher! So viele Dinge konnte man sehen, und uns wurden mit Gewalt die Augen zugehalten. Von all denen, die aus diesen ganzen Konstellationen profitiert haben und weiterhin profitieren.


Das sind Gründe, warum die AFD plötzlich stark wird. NICHT, weil alle Deutschen zu Nazis mutieren.

Vorteile suchen, Schmarotzertum erhalten

Die Schuld gebe ich eindeutig denen, die nur um ein wenig Anerkennung und um ihr soziales Schmarotzertum zu erhalten, sich solidarisiert haben. Dabei ging und geht es nicht um die wirklich Bedürftigen, um die Verlassenen der Gesellschaft, nein hier geht es um die Nutznießer, die sich einmummeln, die ihre kleinen Vorteile gesucht und weiter suchen werden. Die in ihrem eigenen Kreis lieber konform liefen, als sich eventuell sogar mit eigener Überzeugung durchzusetzen. Die ihre eigene Unwichtigkeit kaschierten mit Mainstream-Denken und ja dann auch akzeptiert wurden und werden. Die, welche jetzt ein Fanal an die Wand malen, ohne auch nur eine Minute zu berücksichtigen, warum wir solche Bewegungen haben. Alle die klage ich an, und ich verachte genau die - nicht erst seit heute.


Vom System profitiert – jetzt blamiert

Michael Dunkel  Ich möchte es sogar noch deutlicher sagen. Alle, die sich jetzt so hervor tun und schreien, wie demokratisch sie sind, wie weltoffen sie doch wären, alle die haben vom System profitiert. Je undurchsichtiger die Politik wurde, je mehr die Medien, die Gruppen aus Theater, aus Kunst, aus Film und Fernsehen Anteil am Kuchen hatten und haben, umso mehr wurde geklatscht und Beifall gerufen. Was für eine Verlogenheit! Wenn man tatsächlich Weimar in den Vergleich rufen möchte, dann nur und genau deswegen, weil damals die Situation genauso verlief.


Die Masse war sowohl den Politkern als auch der "Lebegesellschaft" piepegal. Die Politiker hatten damals genau wie heute nur ihre Ideologien im Visier, und genau wie damals wollen sie auch heute den Status-Quo erhalten. Und genau wie damals sind es die Schmarotzer der Gesellschaft, die ihre Vorteile hüten wollen.


Was sich so human nach vorne gibt, ist im Grunde eine Gesellschaft verachtende, hoch egoistische Gruppe von sehr vielen Prozenten. Ich brauchte keine AFD zu wählen, um auf diese Erkenntnis zu kommen. Aber ich finde es richtig, dass sie jetzt da ist. Dann müssen endlich all diejenigen Gesicht zeigen und Farbe bekennen, zu Deutschland und zu unseren Werten. Denn wer die verachtet, kann nicht im Ernst behaupten, sein Land oder seine Gesellschaft zu lieben.


Nein, weil sehr viele Deutsche begreifen, daß sie nicht ernstgenommen werden. Von allen Parteien, welche das Gleiche sagen, das Gleiche wollen, das Gleiche manipulieren – gestützt von Medien.


Es gibt keinen Ausweg mehr für Menschen, die das in Frage stellen.

(Autor: Michael Dunkel. Er ist ein rheinischer, polyglotter Liberalkonservativer sowie ständiger Teilnehmer des politischen Stammtisches von Peter Helmes u.a.)

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Ehemalige SED-Mitglieder und ihre politische Karriere heute

Es ist ein Wunschtraum vieler, die sich nach dem Mauerfall wünschten, alle ehemaligen Funktionäre und SED Mitarbeiter, samt Stasianhang, würden spurlos von der Bildfläche verschwinden. Das dem nicht so ist, und sich nur der Name SED in "Die Linke" geändert hat beweist eindrucksvoll die folgende Liste. Denn sie sind noch immer mitten unter uns, im Bundestag, in Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden:


Prof. Dr. Lothar Bisky

-Mitglied des Bundestages bis zum 14. Juli 2009

- Geboren am 17.08.1941

- Beruf: Medienwissenschaftler

- Landesliste Brandenburg, Wahlkreis 63

-1986-1990 Rektor an der Hochschule für Film und Fernsehen in -

- seit 1963 Mitglied der SED/PDS;

- 1990 Mitglied der Volkskammer;

- 1993-Oktober 2000 und seit Juni 2003 Vorsitzender der PDS,

- seit 2005 Die Linkspartei;

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Heidrun Bluhm

- Geboren am 18.01.1958, Beruf: Wahlbeamtin

- Landesliste Mecklenburg-Vorpommern

- 1976-81 FDJ Kreisleitung, Mitarbeiter

- 1981-88 Lehrer für Marxismus-Leninismus,

- 1988-90 Lehrer für Marxismus- Leninismus, Institut des ZK der SED

- 1990-91 Landesvorstand der PDS Mecklenburg-Vorpommern,

- 1992-2002 selbständig, Planungsbüro Innenarchitektur/Design

- 1996-2002 Geschäftsführender Gesellschafter der Schmidt & Bluhm

- 1994-2002 Mitgesellschafter der Bluhm & Bluhm

- 2002 Erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters,

Beigeordnete für Bauen, Ordnung und Umwelt

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Dr. Martina Bunge

- heute Sprecherin ostdeutsche Rentenüberleitung,Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages

- 1980-1990 Mitglied der SED

- 1990 Mitglied der PDS, später Linkspartei.PDS

- seit Juni 2007 DIE LINKE

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Roland Claus

- 2003 bis 2005 Koordinator der PDS-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz

- Geboren am 18.12.1954

- Beruf: Diplom-Ingenieurökonom

- Landesliste Sachsen-Anhalt

- 1976 bis 1989 verschiedene Funktionen in der FDJ,

- seit 1978 Mitglied der SED

- 1990 bis 1991 Bezirksvorsitzender der PDS Halle

- 1991 bis 1997 Landesvorsitzender der PDS Sachsen-Anhalt

- 18.03 bis 02.10.1990 Mitglied der Volkskammer der DDR

- 1990 bis 1998 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt

- 1998 bis 2002 Mitglied des Bundestages

- 1998 bis 2000 Parlamentarischer Geschäftsführer

- 2000 bis 2002 Vorsitzender PDS-Fraktion

- 2003 bis 2005 Koordinator der PDS-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz

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Dr. Dagmar Enkelmann

- 1. Parlamentarische Geschäftsführerin

- Geboren am 05.04.1956,

- Beruf: MdB,

- Diplom-Historikerin

- Landesliste Brandenburg

- seit 1977 Mitglied der SED,

- seit 1990 PDS,

- seit 2007 DIE LINKE

- 1979-1985 Lehrerin für Geschichte an der Jugendhochschule Bogensee

- 1985 - 1989 Aspirantur auf dem Gebiet der Jugendforschung

- 1990 Mitglied der Volkskammer

- 1990 - 1998 Mitglied des Bundestages

- 1999 Unternehmensberaterin

- Seit 1998 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Bernau bei Berlin,

- Mitglied des Aufsichtsrates der Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH Bernau bei Berlin

- 1999-2004 Vorsitzende des "kommunalpolitischen forum Land Brandenburg"e.V.

- 1999-2005 Mitglied des Landtages Brandenburg

- 1999-2004 Mitglied des Vorstandes der PDS-Fraktion im Brandenburger Landtag, u

- 2003-2006 stellvertretende Vorsitzende der PDS

- 2004-2005 Vorsitzende der PDS-Fraktion, Mitglied im Präsidium des Landtags Brandenburg

- 2004-2008 Vorsitzende des Fördervereins Internationales Artistenmuseum in Deutschland

- seit 2005 MdB, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion DIE LINKE., Mitglied im Ältestenrat und im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung, Mitglied in der Kommission des Ältestenrats für die Rechtsstellung der Abgeordneten

- seit 2008 stellvertretendes Mitglied im 3. Stiftungsrat der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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Diana Golze

- Geboren am 18.06.1975,

- Beruf: Diplom-Sozialpädagogin

- Landesliste Brandenburg

- 1991 Eintritt in die AG “Junge GenossInnen“ in und bei der PDS

- 1997 Eintritt in die PDS,

- seit 1997 Mitglied des Landesvorstandes PDS

- 1998 – 2001 Abgeordnete für die PDS im Kreistag Uckermark

- seit Feb. 1999 Stellvertretende Landesvorsitzende der PDS Brandenburg

- Okt. 1999 – Nov. 2003 Wahlkreismitarbeiterin von Heinz Vietze

- Feb. 2002 – Okt. 2003 Stellvertretendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss

- seit Okt. 2003 Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Rathenow und Abgeordnete für die PDS im Kreistag Havelland

- seit Dez. 2003 Wahlkreismitarbeiterin von Christian Görke (MdL) im Havelland

- seit Januar 2007 Mitglied im Bundesausschuss

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Lutz Heilmann

- Geboren am 07.09.1966,

- Beruf: Diplom-Jurist

- Landesliste Schleswig-Holstein

- 1985 bis 1990 Wehrdienst/ Wehrersatzdienst bei der Abteilung - Personenschutz des Ministeriums für Staatssicherheit

- 1991 Kreisgeschäftsstellenleiter des PDS Kreisverbandes Zittau

- 1991- 1992 BWL- Studium in Zittau

- 1992 - 2004 Jura-Studium Freie Universität zu Berlin

- Seit April 2005 Rechtsreferendar

- 1986 - 1989 SED-Mitglied

- 1989 - 1992 PDS-Mitglied

- 2000 Wiedereintritt in die PDS

- 2000 - 2002 Mitglied Kreisvorstand Nordwestmecklenburg

- Mitglied des Bundestages seit der Bundestagswahl 2005

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Dr. Barbara Höll

- Geboren am 26.12.1957,

- Beruf: Diplom-Philosophin

- Landesliste Sachsen

- Sprecherin Lesben- und Schwulenpolitik,Sprecherin Steuerpolitik

- Abitur in Halle, Philosophiestudium in Rostow

- von 1981 bis 1990 an der Handelshochschule als wissenschaftliche Assistentin, dort:

- Promotion 1988 über die geschichtliche Entwicklung menschlicher Bedürfnisse.

- 1996 Eintritt in die PDS ein, seit Juni 2007 Mitglied der Partei DIE LINKE.

- Im Dezember 1990 als parteilose Vertreterin des Demokratischen Frauenbundes über die offene Liste der PDS in den 12. Deutschen Bundestag gewählt und im September 2004 für den Wahlkreis Leipzig V direkt in den Sächsischen Landtag gewählt

- In der Bundestagsfraktion Engagement vor allem für die Gleichstellung der Geschlechter sowie als Arbeitskreisleiterin, steuerpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, darüber hinaus lesben- und schwulenpolitische Sprecherin der Fraktion.

- Stellvertretende Vorsitzende des Sozialwerk des Demokratischen Frauenbundes und Vorsitzende des "Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V."

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Dr. Steffen Hultsch

- Geboren am 07.05.1940,

- Beruf: Rechtsanwalt

- Landesliste Brandenburg

- 1976 bis 1977 Mitarbeit am Arbeitsgesetzbuch der DDR

- 1979 bis 1981 Professur an der Rechtsschule von Guinea-Bissau, - -

- 1983 bis 1991 Dozentur für Arbeitsrecht an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften Potsdam

- 1985 bis 1990 Mitglied des Rates für Arbeitsschutzforschung der DDR

- 1989 bis 1991 Kommissarischer Leiter des Lehrstuhles für Sozialrecht an der Brandenburgischen Landeshochschule Universität Potsdam

- seit 1990 Rechtsanwalt in Potsdam, Spezialgebiete Arbeits- und Sozialrecht

- seit 2004 Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes und Pressesprecher des Landesverbandes Brandenburg der WASG

- 2005 Kandidatur zur Wahl zum Deutschen Bundestag, Platz 6 Landesliste der PDS

- 2006 Sprecher der WASG Brandenburg

- 2007 Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE

- 2008 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Solidarische Ökonomie, stellvertretender - - - Landesvorsitzender DIE LINKE. Land Brandenburg, Leiter der Projektgruppe Arbeitsgesetzbuch

- 2009 Mitglied des Bundestages seit dem 14. Juli

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Katrin Kunert

-heute Kommunalpolitische Sprecherin, Sportpolitische Sprecherin

- Geboren am 06.04.1964,

- Beruf: Diplom-Ingenieur (FH)

- Landesliste Sachsen-Anhalt - Wahlkreis 66 Altmark

- 1982 bis 1990 Mitglied der SED, seit 1990 Mitglied der PDS

- 1990 bis 1992 Mitglied des Landesvorstandes der PDS Sachsen- Anhalt,

- 1990 bis 1994 Mitglied des Kreisvorstandes der PDS Osterburg,

- 1991 bis 1994 Mitglied des Kreistages Osterburg,

- seit 1995 Mitglied des Kreistages Stendal,

- von 1998 bis 2006 Fraktionsvorsitzende der PDS im Kreistag Stendal, Mitglied des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Stendal, Mitglied des Aufsichtsrates der Abfall- und Dienstleistungsgesellschaft Stendal.

- Mitglied des Parteivorstandes der Linkspartei.PDS von 2003 bis 2006

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Dr. Gesine Lötzsch

- heute Haushaltspolitische Sprecherin,

stellvertretende Fraktionsvorsitzende

- Geboren am 07.08.1961,

- Beruf: Philologin

- Direktmandat im Wahlkreis 87

- 1984 bis 1990 Mitglied der SED,

- seit 1990 Mitglied der PDS,

- 1991 bis - 1993 Mitglied des Landesvorstandes, Vorsitzende des Bezirksverbandes der PDS Berlin-Lichtenberg.

- 1989 bis 1990 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg,

- Mai bis Dezember 1990 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Berlin.

- 1991 bis 2002 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin,

- 1991 bis 1993 Vorsitzende der PDS-Fraktion, Vorsitzende des Ausschusses für Europa- und Bundesangelegenheiten und Medienpolitik, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Berlin-Brandenburg bis 2002,

- Mitglied des Bundestages seit 2002.

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Petra Pau

- heute Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Berlin-Beauftragte,Sprecherin BürgerInnenrechte und Demokratie

- Geboren am 09.08.1963,

- Beruf: Mitglied des Deutschen Bundestages

- Direktmandat im Wahlkreis 86

- 1983 bis 1985 Pionierleiterin und Lehrerin.

-1988 bis 1990 Mitarbeiterin für Aus- und Weiterbildung in der - - - Pionierorganisation/Zentralrat der FDJ;

- Januar 1991 bis November 1995 hauptamtliche Tätigkeit bei der PDS.

-1995 bis 2000 Mitglied im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugenossenschaft “Grüne Mitte e. G., Mitglied der GEW, des Heimatvereins Hellersdorf, Mahlsdorf, Kaulsdorf, in der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen und des Kuratoriums der Stiftung für ein deutsches Holocaust-Museum.

- 1983 Mitglied der SED,

- seit 1990 der PDS,

- Januar bis Oktober 1991 PDS-Bezirksvorsitzende Hellersdorf,

- Oktober 1991 bis Oktober 1992 stellvertretende Landesvorsitzende der PDS Berlin.

- Vorsitzende des PDS-Landesverbandes Berlin von 1992 bis 2001.

- 1990 bis 1995 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Hellersdorf.

- November 1995 bis Oktober 1998 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

- Seit Oktober 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages

- Oktober 2000 bis Oktober 2002 stellv. Fraktionsvorsitzende der PDS-Bundestagsfraktion und - stellv. Parteivorsitzende der PDS.

-November 2002 bis September 2005 Mitglied des Bundestages mit Direktmandat und Mitglied im Innenausschuss.

-Ab September 2005 Mitglied des Bundestages und stellv. Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

- Seit April 2006 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

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Dr. Ilja Seifert

-heute Behindertenpolitischer Sprecher,Tourismuspolitischer Sprecher

- Geboren am 06.05.1951, Beruf: Diplom-Germanist

- Landesliste Sachsen

- 1974-1989 Mitglied der SED

- Seit 1990 Mitglied der PDS

- 1990 Gründungspräsident des Allgemeinen Behindertenverbandes in - -Deutschland “Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V.

- 1990-1992 und 2002-2004 Mitglied des PDS-Vorstandes

- Seit 1999 Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes

- 1996-2008 stellv. Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland “Für Selbstbestimmung und Würde“ e.V.

- Seit 1996 Vertreter des Deutschen Behindertenrates im Europäischen Behindertenforum

- Seit 2007 Mitglied der Partei DIE LINKE

- Seit 2008 Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland

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Dr. Petra Sitte

- Sprecherin Forschungs- und Technologiepolitik,

- stellvertretende - -Fraktionsvorsitzende

- Geboren am 01.12.1960,

- Beruf: Diplom-Volkswirtin

- Landesliste Sachsen-Anhalt-

1981 bis 1989 Mitglied der SED,

- seit 1990 PDS/Die Linkspartei.

- PDS -seit 2007 DIE LINKE.

-1990 bis 1991 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Halle

-1990 bis 2005 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt und bis 2004 Fraktionsvorsitzende, Mitglied des Ältestenrates, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, Mitglied im Ausschuss für Bildung und Wissenschaft.

- 1997 bis 2002 Mitglied des PDS-Bundesvorstandes.

- Seit 2004 Mitglied des Stadtrates Halle (Saale).

(Quelle: Hoyblog, (http://xhoyerswerdax.blogspot.de/2009/09/ehemalige-sed-mitglieder-und-ihre.html?m=1)

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Kommentare:

Anonym29. September 2009 um 02:09

Auch wenn es Ihnen auf dieser Seite nur um ehemalige SED-Mitglieder geht, sollte auch auf andere DDR-Karrieren hingewiesen werden. Angela Merkel z. B. war in der FDJ als Kreisleitungsmitglied und Sekretärin für Agitation und Propaganda tätig. Wird eine derartige Tätigkeit von ihnen als unproblematisch eingestuft?

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frosch29. September 2009 um 06:47

Nein, dies stufen wir keinesfalls als unproblematisch ein, nur ging es im Rahmen der Veröffentlichung um SED Mitglieder. Danke für die Anregung, wir werden auf das Thema zurückkommen.

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Splitter (aus deutschen Gazetten)

Medienmanipulation: Blind – oder nur blauäugig?

„Irgendwer sagte mir mal, Erziehungswissenschaften gäbe es eigentlich gar nicht, die wären nur das Endlager für die, die in der Soziologie nicht untergekommen wären.“ (Hadmut Danisch)

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„Von Januar 2015 bis Juni 2017haben laut BMI bzw. BAMF rund 1,4 Mio. „Flüchtlinge“ Asyl beantragt. Davon wurden 0,5% anerkannt.

Statt also abzuschieben bzw. die Leistungen einzustellen, läßt Merkel die Familien „legal“ nachholen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln hat bereits 2016 für die Jahre 2016 und 2017 Kosten von 50 Mrd. Euro prognostiziert. Zitat: „Genug Geld, um jedem der 870.000 Bafög-Empfänger 57.000 Euro in die Hand zu drücken, jedem der rund 500.000 Rentner mit Grundsicherung 100.000 Euro zu überweisen, jeder der 107 deutschen Universitäten das Budget um eine knappe halbe Milliarde zu erhöhen oder schlicht jedem der rund 43 Millionen Erwerbstätigen geleistete Steuern in Höhe von 1.162,79 Euro zurückzuzahlen. Die Liste potentieller Bedarfsgruppen ließe sich freilich noch lange weiterspinnen.“ (Thomas Schlawig auf Jouwatch 02.09.17)

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Zur Entspannung mal ein paar Zitate aus „Die Welt“:

Deutsche Integrationspolitik immer mehr Vorbild“ (10.06.2015) – kein Autor


CDU-Politiker teilt sein Zuhause mit Flüchtlingen“ (13.07.2015) – geschrieben von Freia Peters, Briesen


Unternehmer schwärmen von fleißigen Asyl-Azubis“ (06.01.2015) – geschrieben von Freia Peters


Noch nie waren Migranten so gut gebildet wie heute“ (08.09.2015) – geschrieben von Freia Peters


Die Bildung ihrer Kinder geht Migranten über alles“ (24.03.2015) – geschrieben von Thomas Vitzthum


Der Hunger der Flüchtlinge nach Bildung“ (26.09.2015) – geschrieben von Michael Kniess


Deutschland kann sich mehr Flüchtlinge leisten“ (15.04.2015) – geschrieben von Volker Kauder (!!)


Vor allem die Italiener sind auf Merkels Seite“ (24.04.2015) – geschrieben von T. Bayer, B. Kálnoky, T. Kielinger, M. Meister, U. Müller, H. Steuer, J. Winterbauer


Wir brauchen Einwanderung in unser Sozialsystem“ (30.08.2015) – geschrieben von Gerhard Schröder (!!)


Flüchtlinge kurbeln deutsche Wirtschaft an“ (30.09.2015) – kein Autor angegeben


Grüne fordern „große Tore“ für Zuwanderer (04.02.2015) – geschrieben von Claudia Kade


Jeder sechste Flüchtling ging auf die Uni“ (28.08.2015) – geschrieben von Jan Dams


Wie aus Flüchtlingen deutsche Handwerker werden“ (29.09.2015) – geschrieben von Stefan von Borstel, Martin Greive, Benno Müchler


Balkan-Migranten auf Jobsuche sollen Visum erhalten“ (19.08.2015) – geschrieben von Stefan von Borstel


Deutschland braucht 500 000 Zuwanderer pro Jahr“ (27.03.2015) – geschrieben von Stefan von Borstel


IW fordert mehr Flüchtlinge für deutschen Arbeitsmarkt“ (27.04.2015) – geschrieben von Dorothea Siems


Wirtschaft sieht Flüchtlinge als Fachkräftereservoir“ (09.04.2015) – geschrieben von Dorothea Siems


Warum Deutschland Asiaten und Afrikaner braucht“ (16.04.2015) – geschrieben von Dorothea Siems


Alle Sachsen zwischen 25 und 66 sind Migranten“ (30.07.2015) – geschrieben von Michael Pilz


SPD will Zuwanderer aus Osteuropa locken“ (17.02.2015) – geschrieben von Daniel Friedrich Sturm


SPD-Migranten fordern EU-Asyl für Hunderttausende“ (01.06.2015) – geschrieben von Daniel Friedrich Sturm


Keine Angst vor Wirtschaftsflüchtlingen!“ (23.03.2015) – geschrieben von Torsten Krauel


Die Welt bejubelt Deutschland - „herzerwärmend“!“ (06.09.2015) – geschrieben von Noemi Goldapp

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„Wenn das Haus Ihres Nachbarn von einer Flutkatastrophe zerstört wird und sie dem vom Schicksal Heimgesuchten ein Obdach geben, sind Sie ein guter Mensch. Wenn sie den Nachbarn dann noch längere Zeit beherbergen und versorgen, sind Sie ein sehr großzügiger Mensch. Wenn der Nachbar Ihr Haus nicht mehr verlassen will, nachdem die Flut vorüber ist, sondern weiter auf Ihre Kosten zu leben gedenkt, und Sie lassen sich das bieten, dann sind Sie ein fast krankhaft selbstloser Mensch. Wenn Sie ihn immer noch bewirten, nachdem er begonnen hat, sich in ihr Leben einzumischen, Ihre Sitten zu missachten oder zu verurteilen und von Ihnen verlangt, dass Sie alte Gewohnheiten aus Rücksicht auf ihn ablegen, gewisse Speisen nicht essen sollen, dann sind Sie vermutlich ein bisschen irre. Wenn Sie obendrein noch klaglos hinnehmen, dass er immer mehr Zimmer in Ihrem Haus für sich beansprucht und Sie aggressiv behandelt, weil Sie unrein sind und zum falschen Gott beten, brauchen Sie dringend Hilfe. Wenn Sie dennoch darauf bestehen, dass er bleibt, auch noch wenn er Ihrer Tochter an die Wäsche geht, im Keller Waffen zu horten beginnt und mit Gewalt droht, sollten Sie ihn nicht mit gleichen Rechten in Ihren Mietvertrag einsetzen, dann sind Sie komplett wahnsinnig, und Ihnen ist kaum mehr zu helfen. Und wenn Ihnen die Hausverwaltung im Namen des Bürgermeisters erklärt, Ihre ehemaliger Nachbar und neuer Mitmieter verhalte sich völlig angemessen, er habe dasselbe Recht auf Ihr Haus wie Sie und jeder andere auch, und Ihre heilige Pflicht bestehe jetzt darin, die Renovierung seiner von der Flut beschädigten Bleibe zu bezahlen, dann leben Sie wahrscheinlich im besten Deutschland, das es je gab.“ (Klonovsky 07.09.2017)

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„Ich würde gern an einen neuen Aufbruch glauben, aber ich bin Realist. 80% der Bevölkerung im Westen sind mediengläubig und hirngewaschen, insbesondere die Älteren, für die die Tagesschau ein Born der Wahrheit ist. Die lernen nichts dazu und glauben weiterhin, dass alles gut wird, so wie 1945 viele in den Ostgebieten noch an den Endsieg glaubten, bis ihnen die Russen die Tür eintraten. Nur diesmal werden es nicht die Russen sein ...“ (Kommentar auf einem politischen Blog)

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„Dass die Deutschen nicht intelligenter sind als die Franzosen, das war schon klar. Dass die Polen intelligenter sind als die Deutschen, das erfreut denn doch. - Tut mir leid Deutschland, ich liebe dich noch immer, ein wenig. Allerdings entwickelt sich diese Liebe immer mehr zu einer enttäuschten Liebe.“ (unbekannt)

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Zusammenfassung:

Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“ (Franz Josef Strauß, Die Welt 23. Sept. 1974

(Quelle: JV, civitas institut)

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen „goldenen Oktober“, zudem den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,


Ihr Peter Helmes,

Hamburg, 8. Oktober 2017

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Nachtrag zu den Bundestagswahlen 2017:

Ich habe direkt nach den Wahlen meine Wahlanalyse und die wichtigsten Kommentare zusammengestellt. Sie sind als „Sonderausgabe der Konservativen Kommentare“ erschienen – kostenlos zu beziehen beim Herausgeber oder bei mir

(Peter.Helmes@t-online.de).

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