An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Tag der Einheit, Gysi und der Tag der Offenen Moschee – eine Provokation

Von Peter Helmes

 

25 Jahre deutsche Einheit! Die Deutschen feiern – endlich – sich selbst! Es war also – im besten Sinne – ein Fest der Deutschen.

 

So hätte es sein können. Es kam aber anders. Wer in Allahs Namen hat bloß die Muslime dazu angeregt, am selben Tag einen „Tag der Offenen Moschee“ zu begehen?! Das war eine offene Provokation, eine Art Gegenveranstaltung zum Nationalfeiertag! Der „Tag der Deutschen Einheit“ ist aber kein Multikulti-Tag,  Denn:

 

Wurde an diesem Tag etwa von den Minaretten das Lied der Deutschen die deutsche Nationalhymne – ausgestrahlt?  

 

Wurde an diesem Tag etwa in den Moscheen das deutsche Grundgesetz gepredigt?

 

Wurden an diesem Tag etwa unsere Werte verkündet?

 

Wurde etwa für „Einigkeit und Recht und Freiheit“ geworben?

 

Nein, nichts von alledem! Denn dann hätte man ja auch über die Greueltaten des ISIS, die Verfolgung der Christen, die Vertreibung der Jesiden oder z. B. über den hohen Anteil von gewissen Ausländern an der immens steigenden Kriminalität in Deutschland berichten müssen.

 

Es mag sein, daß die Moslems ihren Glauben in bester Absicht darstellen wollten. Doch nein, die Festlegung des „Tages der offenen Moschee“ am deutschen Nationalfeiertag konnte nur der Versuch sein, von einem deutschen Bewußtsein, von unserer christlich-abendländischen Kultur und von der Einheit der Nation abzulenken. Sie haben sich damit selbst geschadet und jeden Gedanken der Verständigung im Keim erstickt.


Tag der Abkehr von den alten linken und rechten Kameraden
Der „Tag der Deutschen Einheit“ wurde aber auch getrübt durch die Kommunisten der Alt-SED, die sich ihre „DDR“ bis heute schönreden. Ob „alte Kameraden“ der SED, die Vertreter der Nachfolgeorganisation PDS/Die Linke, oder alte Nazis: Sie argumentieren falsch, immer nach dem gleichen Muster. Wie die alten Kameraden über die Nazi-Zeit, so verkünden heute die (ehemaligen?) SED-Genossen ihre glückseligmachende Version vom friedliebenden, sozialen Arbeiter- und Bauernstaat: „Es war ja nicht alles schlecht im National- bzw. DDR-Sozialismus. Bei Hitler bzw. bei der SED war ja nicht alles falsch. Jeder hatte Arbeit! Und erst die Schulen, die Kindergärten, die Krankenversorgung etc…“ 


Von Rechtsaußen bis Linksaußen – Selbstbetrug
Ob im NS- oder im DDR-Staat – es war das Paradies auf Erden, hört man die alten Kameraden reden. Daß die Maßnahmen zu diesen Volksbeglückungen nur mit massiver Unterdrückung der Bevölkerung und der Einschränkung ihrer Freiheiten erkauft wurden – kein Thema mehr! Hier verbindet Rechtsradikale und Linke ein einig´ Band des Selbstbetrugs.


Die Pirouette des Herrn Gysi
Den absoluten Hochseilakt für eine solche Interpretation direkt vor dem Tag der Deutschen Einheit lieferte wenige Stunden vorher der Vorsitzende der SED-Vertreter im Deutschen Bundestag, der Linkspartei, ausgerechnet ihr Alt- und Neu-Vorsitzender Gregor Gysi. Für ihn war die DDR kein Unrechtsstaat, weshalb er ungeniert behauptet: „Es stimmt eben nicht, daß, wenn man kein Rechtsstaat ist, man dann automatisch ein Unrechtsstaat ist.“ Diese Aussage ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Gysi entlarvt sich selbst als Ignorant. Er verfälscht die Geschichte, verharmlost die Verbrechen der DDR und verhöhnt die Opfer des Regimes! 


Klar, daß auch in Thüringen, wo die SED-Nachfolger versuchen, die nächste Regierung zu stellen, die Linkspartei als Anwalt des untergegangenen Ostzonen-Staates mit allen Mitteln zu verhindern versucht, den alten Unrechtsstaat nachträglich delegitimieren zu lassen. Aber die Verhinderung freier Wahlen, das Fehlen einer echten Gewaltenteilung, die Aufrechterhaltung eines absoluten Bespitzelungssystems oder der Schießbefehl an den Grenzen zum Westen – das war die Wirklichkeit in der „Deutschen Un-Demokratischen Republik“.

 

Kein Multikulti-Tag

Der 3. Oktober 1989 war der Tag der Abkehr von einem Unrechtsstaat – dessen Überreste sich aber noch in Form der Linkspartei um eine andere Deutung bemühen. Gysi agitiert sich ins Abseits – wie zum Ende der DDR. Die Deutschen aber haben deutlich und frei  abgestimmt. Mit den Händen – wie bei einer freien Wahl – abstimmen, durften sie nicht, deshalb mit den Füßen: Sie überrannten die Mauer. In einigen Köpfen lebt sie fort.

 

Den unbelehrbaren Alt-Kommunisten sei ihr Altvater Ernst Thälmann, Vorsitzender der Kommunistischen Partei der Weimarer Republik, in Erinnerung gerufen. Vielleicht wissen sie´s heute nicht mehr – oder wollen´s nicht wissen:

 

„Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk. Und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation – eine ritterliche, stolze und harte Nation.“

 

Eine Nation! Eine Kultur! Eine Sprache!

Das soll so bleiben!

Sonst gäben die Feiern zum 3. Oktober keinen Sinn!

Es ist das Fest der DEUTSCHEN Einheit

und nicht der Tag der Multikulti-Feiern!

 

 

Peter Helmes

www.conservo.wordpress.com