An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Nebelwerfer Systemmedien – Halbwahrheit ist nicht Wahrheit

 

Von Peter Helmes
 

„Vier junge Männer“ statt „vier junge Ausländer“

Wir haben hier oft beklagt, daß die deutschen Medien (und Behörden) fast systematisch dazu übergegangen sind, bei Straftaten nicht zu erwähnen, ob es sich um Ausländer handelt – was dieselben nicht hindert, aber ausführlich über „deutsche“ Täter zu berichten. Hier haben wir einen neuen, eklatanten Fall:

 

Urteil am Tübinger Landgericht – Gruppenvergewaltigung auf Schulhof: Täter müssen lange in Haft (Donnerstag, 03.12.2015, 16:07)

Die dpa berichtet kurz und knapp:

 

(dpa/Sebastian Kahnert) „Vor dem Tübinger Landgericht müssen sich vier junge Männer wegen einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung verantworten. ... 

Vier Männer, die eine Frau in Tübingen vergewaltigt haben, sind zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten eine 24-Jährige von einer Party auf einen dunklen Schulhof gelockt und dann gemeinsam vergewaltigt. Das Tübinger Landgericht sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass die zur Tatzeit 19 bis 23 Jahre alten Männer die Frau vergewaltigt hatten. 

 

Bei den heranwachsenden Angeklagten urteilte das Gericht nach Jugendstrafrecht. Zwei der Täter müssen 7 Jahre ins Gefängnis, der dritte noch 6 Monate länger, der vierte ein halbes Jahr kürzer. Die Höchststrafe für Vergewaltigung liegt im Jugendstrafrecht bei zehn Jahren Haft. Angaben zu den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigern machte das Landgericht zunächst nicht.  

 

Verfahren hinter verschlossenen Türen

Wie das gesamte Verfahren wurde auch das Urteil hinter verschlossenen Türen verkündet. Der Richter hatte zum Prozessauftakt Mitte Oktober die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Staatsanwaltschaft und Nebenklägerin hatten entsprechende Anträge gestellt - um den Tätern keine öffentliche Bühne zu bieten und das Opfer zu schützen.“  

 

Da fragt man doch sofort, um welche „vier junge Männer“ es sich denn handelt – und erfährt nichts. Auch das Durchblättern aller möglicher Gazetten bringt keine Klarheit. Also ran ans Internet! Ich habe gestern fast das „Gotha“ der deutschen Druck-, Horch- und Digital-Medien durchforstet – ohne Ergebnis.

 

Ob so unterschiedliche Medien wie N24 über faz.net, bild.de, merkur.de, fnp.de, spiegel.de, welt.de, news.de, rtlnext.de, focus.de, augsburger-allgemeine.de, swr.de, stuttgarter-nachrichten.de, süddeutsche.de, abendzeitung-münchen.de, n-tv oder zeit.de – alle melden fast wortgleich den Text der dpa.

 

Nachrichtenmagazin „Zuerst!“ mit der vollen Wahrheit zur Ausländerkriminalität

 

Ausnahmen gibt es nur „von rechts“: Das Nachrichtenmagazin „Zuerst!“ mit dem rührigen Chefredakteur Manuel Ochsenreiter spielt den Vorreiter und verkündet die ganze Wahrheit und berichtete vorab unter der Überschrift „Ausländerkriminalität: Vergewaltigungsprozeß in Tübingen“ Folgendes:

„Tübingen. In der baden-württembergischen Stadt findet derzeit ein Prozeß wegen Vergewaltigung einer 24jährigen Frau statt. Angeklagt sind vier Männer zwischen 19 und 23 Jahren.

 

Die Angeklagten Aziz A., Emre Y., Emre B. und Samir B. sollen die Frau während einer öffentlichen Party am 28. März angesprochen und nach draußen hinter die Veranstaltungshalle gelockt haben. Dort sollen mindestens zwei der Männer die Frau vergewaltigt haben.

 

Der Prozeß findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Zum einen soll den Tatverdächtigen, die zum Teil vorbestraft sind, keine Bühne geboten werden. Zum anderen wolle man dem Opfer eine öffentliche Schilderung des Tathergangs ersparen, heißt es in der Zeitung “Die Welt”. “Meine Mandantin ist psychisch in einer sehr schlechten Verfassung”, so ihre Anwältin.

 

Wie das “Schwäbische Tagblatt” berichtet, sind alle vier Angeklagten arbeitslos und leben noch bei ihren Eltern. Der Fall hatte in Tübingen für Entsetzen gesorgt, da Tübingen angeblich “eine sehr sichere Stadt” sei, wie Bürgermeister Boris Palmer (Grüne) betonte.“ (ag) (Quelle: http://zuerst.de/2015/11/24/auslaenderkriminalitaet-vergewaltigungsprozess-in-tuebingen/)

Kein Kommentar!

4.12.2015